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Warum Cayoty?

Erstellt von cayoty, 17.12.2004, 10:09 Uhr · 8 Antworten · 768 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von cayoty

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    Warum Cayoty?

    Hallöchen,
    auf vielfachem Wunsch möchte ich euch erklären wie mein Nikename "cayoty" entstanden ist.

    Die Lektüre der Jugend war Karl May
    mein Interesse galt Jack London`s *WOLFSBLUT*:
    Im Sommer 1980 kaufte ich meine erste Huskyhündin( Arika ),



    bei einem Schlittenhunderennen
    nahm ich noch eine Hündin ( Daika ) mit.



    Schon angesteckt!



    In Österreich lernte ich August,
    einen Samojedenmusher kennen,



    der mein Lehrmeister sowie mein Wachsprofy wurde,
    es war eine schöne Sportart auch kostenintensiv.

    Was alles danach kam, eine bewegte Rennsaison!
    Ich war immer schon ein Typ mit eigenen Ideen *fg*
    was heute auch noch so ist!

    Eine dritte Hündin Namens Dotschka,verstärkte mein Team.



    Beim ersten Rennen belegte ich den für mich überraschenden 6 Platz,
    von 30 Teilnehmern.

    Meine Teamdogs im Gespann waren:
    Wheeldogs:Red und Arika.
    Swingdogs: Daika und Ailin,
    Pointdogs: Childa und Dotschka,
    sowie als Leaddogs: Diana und CAYOTY!!!

    daher mein Nike *** Cayoty ***.

    Info:

    Musher:
    Gespannlenker, entstanden aus dem franz. Wort "marcher" (marschieren)

    Dog-Handler:
    Helfer, der sich um die Hunde kümmert und beim Start des Gespannes hilft

    Trail:
    Strecke, auf der das Rennen gefahren wird

    Stake-out:
    "Fahrerlager " eines Schlittenhunderennens

    Go:
    Startkommando

    Pulka:
    Mit Gewichten beschwerte Kunststoffwanne,
    die in der Pulkaklasse von einem oder mehreren Schlittenhunden gezogen wird.
    Der Musher folgt auf Langlaufskiern und ist über ein Seil mit der Pulka verbunden.

    Offene Klasse:
    mehr als 8 Hunde

    8-Hunde-Klasse:
    6-8 Hunde

    6-Hunde-Klasse:
    4-6 Hunde

    4-Hunde-Klasse:
    2-4 Hunde

    Pulka-Klasse:
    1-4 Hunde

    Booties:
    Stiefelchen aus Filz oder Polarfleece für die Hundepfoten,
    um diese bei vereistem Trail vor Verletzungen zu schützen.

    Schneeanker:
    Metallkralle, mit der ein Gespann auf der Strecke oder am Start ohne fremde Hilfe
    auf seinem Platz gehalten wird.
    Die Kralle ist so konstruiert, daß sie sich bei Zug tiefer in den Schnee frißt.

    Brushbow:
    Runder Bogen an der Front des Schlittens; er schützt die Hunde,
    die unmittelbar vor dem Schlitten laufen vor der Berührung mit den Ecken des Schlittens.

    Handlebar:
    Bogen, an dem sich der auf den Kufen stehende Musher festhält.

    Runner:
    Kufen unter dem Schlitten.

    Transportsack:
    Jeder Schlitten muß mit einem Sack ausgestattet sein,
    in dem ein verletzter oder erschöpfter Hund transportiert werden kann.
    Dieser Sack ist mit Luftlöchern zur Ventilation
    und mit einer Bodenplatte zum Schutz des Hundes ausgestattet.

    Zugleine:
    Leine, mit der die Schlittenhunde den Schlitten ziehen;
    sie setzt sich zusammen aus Zentralleine, Necklines und Tuglines.

    Zentralleine:
    Zentrale Zugleine, an der links und rechts die Hunde eingespannt werden.

    Neckline:
    Leine, mit der der Hund am Halsband eingespannt wird.

    Tugline:
    Leine, über der der Hund seine Zugkraft auf die Zentralleine überträgt.

    Leaddogs:
    Leithunde, die an der Spitze des Gespanns laufen
    und die Verantwortung für die korrekte Umsetzung der Kommandos des Mushers tragen.

    Pointdogs:
    Hundepaar hinter den Leaddogs.

    Swingdogs:
    Hundepaar hinter den Pointdogs.

    Teamdogs:
    Hunde im Gespann.

    Wheeldogs:
    Hunde, die direkt vor dem Schlitten laufen; diese Tiere haben die Aufgabe,
    in Kurven den Schlitten auf der optimalen Fahrlinie zu halten.

    Fortsetzung folgt:

  2.  
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  3. #2
    Avatar von DisainaM

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    Beiträge
    26.822

    Re: Warum Cayoty?

    Alles klar, hat also nichts mit Catoy zutun,
    und auch nichts mit Kha yho Thai.

    Wie groß sind im Monat etwa die Futterausgaben für die Hunde ?

  4. #3
    Mulat
    Avatar von Mulat

    Re: Warum Cayoty?

    Alles klar II

    das ist aber auch geschickt gewählt.
    und immer schon langsam schreiben, sonst wirds doch mal ein Catoy

  5. #4
    Avatar von cayoty

    Registriert seit
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    183

    Re: Warum Cayoty?

    Teil 2:



    Im Herbst wird, wenn die Temperaturen auf unter 10 Grad sinken, mit dem Training begonnen. Dabei ist die Benutzung eines Trainingwagens (ab 3 Hunde) unentbehrlich. Die Streckenanforderungen sind zuerst sehr gering (ca. 1,5 km) und werden dann allmählich behutsam gesteigert. Beim "Trockentraining" achtet natürlich der Musher ganz besonders auf den Untergrund, auf dem seine Tiere zu laufen haben. Am besten eignen sich Waldwege, abgemähte Felder oder sandige Feldwege. Gar nicht geeignet sind asphaltierte Strassen und Wege, auf denen sich die Hunde, wenn sie mit Wucht geloppieren, ihre Fussballen scheuern können.





    Die vielen Trainingsfahrten durch die nebelig feuchtkalten Herbstwälder, entlang den mit Rauhreif bedeckten, in den Strahlen der sich erhebenden Sonne dampfenden Äcker und Felder oder aber mit dem Schlitten in die weisse Stille Einsamkeit des Winters hinein, schenken dem Musher, obwohl es grosse körperliche und geistige Anstrengung von ihm abverlangt, tief befriedigende Stunden.......



    Texte entnommen aus Thomas Althaus "Unsere nordischen Hunderassen in Wort und Bild"



    Huskies stammen aus weit überschaubaren Tundren Ost-Sibiriens, wo sie zum Schlittenziehen und bei der Jagd eingesetzt wurden. Sie brauchten weder Vieh noch ein permanentes Zuhause zu beschützen. Die Menschen zogen den Rentieren nach. Deshalb ist ihre Eignung als Wach- oder Schutzhund gering. Sie sind nicht besitzergreifend. Sehen sie sich oder ein "Rudelmitglied" bedroht, können sie jedoch gefährlich zupacken. Gegenüber fremden Hunden und Haustieren werden sie oft aggressiv. Andererseits sind sie liebenswürdig, menschenfreundlich und gesellig. Sie gelten als wenig domestizierte Hunde. Sie ziehen an der Leine und gehen ihrem Besitzer spätestens dann durch, wenn sie nicht angeleint ein Stück Wild erblicken. Sie versuchen, sich gewisse Freiheiten zu erhalten und laufen gerne weite Strecken im Galopp. Ihre Erziehbarkeit hält sich in Grenzen. Manche Besitzer meinen, sie seien vom Wesen her eher mit Katzen als mit anderen Hunden vergleichbar. Trotzdem wurde der Husky ein Modehund. Nicht nur Freunde des Schlittenhundesports sind von seiner Natürlichkeit, Schönheit, Robustheit und seinem Charakter fasziniert. Leider gelangen gerade Huskies oft an Leute, die dem Bewegungsbedarf dieser Tiere einfach nicht gerecht werden. Huskies bellen zwar selten - sie heulen mehr wolfsartig - aber sie können, wenn sie unausgelastet und oft allein in der Wohnung gehalten werden, an der Einrichtung erheblichen Schaden anrichten.



    Rüden werden 53-60 cm hoch mit 20,5-38 kg, Hündinnen 50,5-56 cm 15,5-23 kg. Als Hunde des hohen Nordens, die -40°C ertragen können, haben Huskies ein wolfsartiges Haarkleid. Alle Farben sind erlaubt, charakteristisch ist jedoch Schwarz, Grau oder Braun mit Weiß. Die Weißabzeichen bilden die Husky-typische Maske.



    Fortsetzung folgt:

  6. #5
    Avatar von cayoty

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    Re: Warum Cayoty?

    Teil 3:



    Zwei Jungtiere von der Hündin DAIKA,verwendete ich in meinem Gespann.



    Vorbereitungen kurz vor der Abfahrt zu einem Rennen.



    Hektik vor dem Rennen,
    viele helfende Hände sind nötig,
    um die Hunde einzuspannen.



    Mit Speed gehts auf den Trail.



    Bei dieser Action hatte ich 8 Hunde vorgespannt,
    mein Team war ausgelaugt und ich auch!
    Am darauffolgenden Tag konnten nur mehr 5 Hunde von mir,
    mithalten, es war ein Test, damit ich die 3 besten auswählen konnte, wollte ein
    gutes Ergebnis, 14 Tage später beim Tourenrennen erzielen.



    Ich habe es geschafft!!!
    Mein größter Erfolg war der 1 Platz,
    bei einem Tourenrennen über 10 km.



    Fortsetzung folgt:

  7. #6
    Avatar von cayoty

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    183

    Re: Warum Cayoty?

    Schlußteil:

    Ein Wohnwagen,
    wäre auch eine Lösung,
    na ja ein umgebauter Bus mit Boxen,
    ist auch etwas.



    Nach den activen Rennen,
    kommt die Zeit, Kraft zu tanken, entspannen, es ist eine Sportart,
    man kann die Hunde, nicht einfach wegsperren und auf den Winter warten.



    Rudelbeissereien kommen auch vor,
    der Boß bin ich, Schwäche zeigen, nutzen die Hunde eiskalt aus!



    Sozusagen Notarzt sowie tröstende Worte,
    ungeplante Zwischenfälle.
    Einmal kam ich zu spät,
    dabei verlor ich meine Topündin "ARIKA".



    Mein ruhender POL fehlte,
    auch mußte ich mich entscheiden,
    zwischen Familie oder dem Sport,
    ohne "ARIKA" war es sinnlos weiterzumachen.



    Erinnerungsbilder bleiben mir noch,
    an die schöne Zeit!



    Gruß:

  8. #7
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Warum Cayoty?

    Hallo Cayoty

    Ein schöner Bericht.

    Gibt´s eigentlich noch einen besseren Platz , wie den "ERSTEN PLATZ" ? :bravo:

    Mein größter Erfolg war der 1 Platz,
    bei einem Tourenrennen über 10 km.

  9. #8
    Avatar von moselbert

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    2.627

    Re: Warum Cayoty?

    Zitat Zitat von Thai-Robert",p="198186
    Gibt´s eigentlich noch einen besseren Platz , wie den "ERSTEN PLATZ" ? :bravo:
    Mein größter Erfolg war der 1 Platz,
    bei einem Tourenrennen über 10 km.
    Vielleicht der erste Platz bei einem Tourenrennen über 50km.

  10. #9
    Avatar von cayoty

    Registriert seit
    07.12.2004
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    183

    Re: Warum Cayoty?

    @Robert,

    Gibt´s eigentlich noch einen besseren Platz , wie den "ERSTEN PLATZ" ?
    ja gibt es aus heutiger Sicht einen Freiflug nach Thailand.


    @Moselbert,

    Vielleicht der erste Platz bei einem Tourenrennen über 50km.
    Ich möchte es freundlich ausdrücken, war das ein Spaß von dir?

    Tourenrennen über 50 km mit 3 Hunden gibt es nicht, du kannst Touren fahren aber im Sprint nach Zeit sind 10 km fast nur bergauf schon anstrengend genug!

    Wir können einmal zusammen eine Sprinttour über 50 km nach Zeit machen.
    Du ziehst den Schlitten? :bravo:

    Gruß:

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