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Und Tschüss

Erstellt von tomtom24, 06.04.2010, 21:15 Uhr · 86 Antworten · 12.356 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von tomtom24

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    Re: Und Tschüss

    Natuerlich gab es Schwierigkeiten. Die Armee hatte damals kurzerhand Banken fuer geschlossen erklaert. Also musste wir ein paar Tage "extra" in Bangkok bleiben. War aber auch nicht schlecht. So konnte ich meinen Mega-Sonnenbrand wenigstens einigermassen auskurieren.

    Und dann war es soweit. Die Banken waren wieder offen. Also konnten wir daran gehen, endlich die Fluege buchen zu lassen. Fuer die Thai in dem Reisebuero war das ein enormes Stueck Arbeit. Die hat heute noch meine Anerkennung fuer diesen guten Job. Denn die Fluege mussten ein paar Bedingungen erfuellen.

    Da um September und New York natuerlich in aller Munde und vor allem verschaerfte Sicherheitsbestimmungen, durfte der Flug nicht ueber USA gehen. Die normalen Fluege ueber Paris bzw. von Paris brachten aber auch Probleme, da wir fuer Puk kein Schengenvisa hatten (normalerweise Bangkok - Charles de Gaulles und Orly - St. Marten). Also musste ein mit der Ankunft in CDG zeitnaher Weiterflug in die Karibik gefunden werden. Das alles schaffte das Maedel dann auch: Business-Class mit Thai-Airways Bangkok - Paris. 3 Stunden Wartezeit im Transit, dann mit einem Air France Economy Flug nach St. Marten, dort dann wieder 15 Stunden Wartezeit (das liess sich nicht aendern und machte mir auch richtig Kopfweh, wie die Behoerden dort wohl auf Puk reagieren wuerden, denn St. Marten ist zumindest zur Haelfte Schengengebiet und gehoert zur EU), um dann mit einem Island-Hopper ueber St. Kitts und Antigua nach Domenica weiterzufliegen.

    Auf Domenica zu dieser Zeit (wurde kurz darauf geaendert) gab es noch Visa on Arival fuer Thais. So. Nun stand also der ganze Trip. Und dann kam der grosse Abend. Und schon wieder die naechsten Probleme: eine Thai ohne Visa Richtung Paris fliegen lassen - na, das ging ja mal gar nicht ;-D Jedoch hatten wir mit so was schon gerechnet und 2 Stunden mehr eingeplant. Erst gab es ne Ewigkeitsdiskussion mit der Thai-Airways Check-In Dame und anschliessend, weil sie schlicht ueberfordert war, dann auch noch mit der Immigration. Die ueberpruefte das dann aber und gab ihre Zustimmung. Denn wir hatten gerade fuer Puk einen Roundtrip, also auch wieder zurueck nach Bangkok gebucht, damit auch ja alles stimmte.

    Und dann ging es auf den grossen Trip. Ich hatte erst mal mit dem Sitz zu kaempfen auf dem Thai-Flug, denn der bot so viele Schikanen und es war ein solch verspacetes Teil, nicht ganz einfach ;-D Die Thai Businessclass ist uebrigens fuer mich eine der besten. Andere kommen da laengst nicht ran.

    In Paris angekommen, war Puk erst mal schockiert ueber die Preise dort. Dann sassen wir auch noch in der Naehe eines Cafés, und das brachte sie noch viel mehr zum Staunen: wie konnte eine einzige Arbeiterin es nur schaffen zu bedienen, sauber zu machen und Kunden zu bedienen??? Das war ein absolutes Unding. "Jetzt weiss sie, was Farangs immer so ueber Arbeitsauffassung in Thailand meinten", sagte sie ;-D

    Und dann ging es auch schon weiter mit dem Air France Flug (allerdings eine AlItalia Maschine) nach St. Marten. Auf dem Flug gab es natuerlich Essen mit fransosischem Einschlag. Zu meiner (angenehmen) Ueberraschung auch einen etwas ueberreifen Camembert. Puk konnte dem aber nichts abgewinnen. Sie meinte nur, das sei wohl das fuer sie, was fuer mich Nam Bla ist ;-D .

    Der Flughafen St. Marten ist ein echtes Highlight. Er zaehlt wohl auch zu den kuerzestens der Welt. Das Visa fuer Puk war ueberhaupt kein Problem. Sie bekam ein 24 Stunden Transitvisa. Allerdings ich als ihr Begleiter seltsamerweise auch (die anderen bekamen keine Stempel, da ja Schengen, also EU). Aber nun gut.

    Dann ging es auf Hotelsuche und dann auch schon ab in die naechste Beach-Bar. Dort bekamen wir dann einen Vorgeschmack auf das, wie Amis Urlaub in der Karibik interpretieren. Die Frauen (beide gut in den 40ern) zweier US-Paare meinten nach ein paar Rum-Colas zuviel, sie muessten uns eine Hardcore-Lesbenshow auf dem Bartresen praesentieren. Auch gut ;-D

    Am naechsten Morgen ging es dann zeitig wieder an den Flughafen und dann mit diesen typischen Island-Hoppern ueber mehrere Zwischenlandungen auf anderen Inseln wie Antigua und St. Kitts Richtung Domenica in knapp 2 Stunden. Die Sicherheitsvorkehrungen auf den einzelnen Inseln werde ich nie vergessen. Man merkte die Naehe zu den USA. Nicht mal ein ordinaeres Gasfeuerzeug durfte man haben. Und Raucherzonen in den Wartebereichen ebenfalls Fehlanzeige. Ueberhaupt waren die Sicherheitschecks aussergewoehnlich scharf.

    Dann kamen wir auf Domenica an. Der Flughafen erinnerte mich ein wenig an diese kleinen suedamerikanischen Flughaefen, die man immer mitten im Dschungel sieht in Drogenschmuggelfilmen ;-D Selbst nach der Landung hatte ich beim Passieren der Immigration ein solches Gefuehl im Bauch, irgendwie in einem typischen Junta-Land gelandet zu sein, wie man es mit Klischees nicht besser bedienen koennte ;-D Das Visa fuer Puk klappte absolut reibungslos.

    Der Plan war, wenn es uns gefallen sollte, eine Company anzumelden (die waren dort sehr gefoerdert fuer Auslaender) und so dann das weitere Visa regelnd. Aber erst galt es, vom einen Ende der Insel zum anderen zu kommen. Denn wir wollten in die Inselhauptstadt Roseau. Wir hatten eine Fahrt durch schoensten tropischen Regenwald. Solch tiefgruenen Regenwaldwaelder hatte ich in Thailand nie gesehen bis dahin. Ich war wirklich beeindruckt. Auch kamen wir an einem Gebiet vorbei, das niemand ohne weiteres betreten durfte. Es handelte sich hierbei um grosszuegig viel ausgewiesene landflaeche fuer die Kariben, die Ureinwohner der Karibik.

    Und dann erreichten wir Roseau, die gemuetliche Hauptstadt von Domenica. Zu Domenica kann man das wichtigste schnell sagen: da es eine sehr bergige Insel ist, besitzt sie fast ausschliesslich Steilufer. Die ganze Insel hat nur 2 nennenswerte Straende. Die reichen natuerlich fuer Tourismus nicht wirklich aus (deshalb auch die attraktiven Foerderprogramme, auslaendische Investoren ins Land zu bekommen). Domenica selbst wird von vielen immer mit der Dom. Rep. verwechselt, aber es liegt nicht mal annaehernd in dessen Reichweite (Domenica gehoert zu den Kleinen Antillen).

    Wir buchten uns ins beste Hotel am Platz ein (The Fort) und dann begann sie, unsere kleine Entdeckungreise der Karibik. Dachte ich zumindest. Denn wieder einmal kam alles ganz anders, als geplant ;-D

  2.  
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  3. #12
    Avatar von moselbert

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    Re: Und Tschüss

    Ein schöner Bericht. Gefällt mir.


    Zitat Zitat von tomtom24",p="846416
    (das liess sich nicht aendern und machte mir auch richtig Kopfweh, wie die Behoerden dort wohl auf Puk reagieren wuerden, denn St. Marten ist zumindest zur Haelfte Schengengebiet und gehoert zur EU)
    St. Marten gehört zur Hälfte Frankreich und zur anderen den Niederlanden, ist somit also 100% Schengengebiet.

  4. #13
    Avatar von tomtom24

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    Re: Und Tschüss

    Zitat Zitat von moselbert",p="846540
    Ein schöner Bericht. Gefällt mir.


    Zitat Zitat von tomtom24",p="846416
    (das liess sich nicht aendern und machte mir auch richtig Kopfweh, wie die Behoerden dort wohl auf Puk reagieren wuerden, denn St. Marten ist zumindest zur Haelfte Schengengebiet und gehoert zur EU)
    St. Marten gehört zur Hälfte Frankreich und zur anderen den Niederlanden, ist somit also 100% Schengengebiet.
    Danke fuer den Hinweis mit Domenica - Dominica

    Wegen dem schengengebiet: nein, nicht ganz. Ist irgendwie komisch: der franzoesische Teil gehoert zu Schengen. Der niederlaendische Teil jedoch nur zum Koenigreich (?) Holland und es gibt auch tatsaechlich eine Grenze auf der Insel. Die ist aber eher auf dem Papier

  5. #14
    Avatar von Thaimax

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    Re: Und Tschüss

    Zitat Zitat von tomtom24",p="846572

    Wegen dem schengengebiet: nein, nicht ganz. Ist irgendwie komisch: der franzoesische Teil gehoert zu Schengen. Der niederlaendische Teil jedoch nur zum Koenigreich (?) Holland und es gibt auch tatsaechlich eine Grenze auf der Insel. Die ist aber eher auf dem Papier
    Genau so ist es, tomtom24.

    Wir wollten eigentlich schon letzen Winter übersiedeln... auf den französischen Teil, haben es aber noch einmal verschoben.

    Wir "Internetmarketingtypen" scheinen wohl eine Schwäche für dieses Gebiet zu haben. ;-D

  6. #15
    Avatar von tomtom24

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    Re: Und Tschüss

    Zitat Zitat von Thaimax",p="846576
    Zitat Zitat von tomtom24",p="846572

    Wegen dem schengengebiet: nein, nicht ganz. Ist irgendwie komisch: der franzoesische Teil gehoert zu Schengen. Der niederlaendische Teil jedoch nur zum Koenigreich (?) Holland und es gibt auch tatsaechlich eine Grenze auf der Insel. Die ist aber eher auf dem Papier
    Genau so ist es, tomtom24.

    Wir wollten eigentlich schon letzen Winter übersiedeln... auf den französischen Teil, haben es aber noch einmal verschoben.

    Wir "Internetmarketingtypen" scheinen wohl eine Schwäche für dieses Gebiet zu haben. ;-D
    Wir haben es abgeblasen. Auch aus Kostengruenden (kommt aber spaeter noch im Thread): auf der ganzen Insel ist nur WLan verfuegbar (gewesen damals). Und das hat PRO Computer (also nicht pro Anschluss!) schlappe 200 Dollar gekostet. Wir waeren mit Notebooks und Desktops mit schlappen 1.600 Dollar dabeigewesen mit der damaligen Konstellation

  7. #16
    Avatar von Thaimax

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    Re: Und Tschüss

    Zitat Zitat von tomtom24",p="846579

    Wir haben es abgeblasen. Auch aus Kostengruenden (kommt aber spaeter noch im Thread): auf der ganzen Insel ist nur WLan verfuegbar (gewesen damals). Und das hat PRO Computer (also nicht pro Anschluss!) schlappe 200 Dollar gekostet. Wir waeren mit Notebooks und Desktops mit schlappen 1.600 Dollar dabeigewesen mit der damaligen Konstellation
    Bin eh schon voll gespannt, wie es weitergeht.

    Schon ein Hammer, dass das mal so teuer war... mir gefällt auf jeden Fall, dass man die Nähe zu sehr vielen, wirklich schönen Inseln hat, auch zu Kuba, der DomRep, Costa Rica,.... alles nur ein Katzensprung. Klimatisch toppt es die Kanaren auch nochmal, und Firmenkonstruktionen sind einfacher nicht vorstellbar. Paradiesischer gehts eigentlich nicht.

  8. #17
    Avatar von traveler

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    Re: Und Tschüss

    Vielen Dank für deinen Bericht.
    Ich mag deine Schreibweise mit ein bisschen Witz und Selbstironie.
    Bitte weitermachen.
    gruß traveler

  9. #18
    Avatar von LJedi

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    Re: Und Tschüss



    Wirklich alles schön zu lesen und macht neugierig darauf wie es weiter geht. (Wenn jetzt noch ein paar Bildchen mit im Spiel wären Aber wie gesagt: ist auch so sehr interessant...)

  10. #19
    Avatar von bigchang

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    Re: Und Tschüss

    komm jetzt tomtom,lass uns doch nicht so lange warten

    gruesse matt

  11. #20
    Avatar von tomtom24

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    Re: Und Tschüss

    Roseau ist, nett gesagt, eine Stadt, wo um 5 Uhr nachmittags der Gehsteig hochgeklappt wird. Um 7 Uhr ist dann alles dicht. Wir konnten mit viel Muehe ein Café finden, in dem man auf dem Balkon sitzen konnte, ums so den Menschen auf der Strasse zuschauen zu koennen.

    Nur Donnerstags, da tanzten der Baer in der Stadt.Auf einmal war da Karibikikfeeling pur. Nur auch eigenartig viele Auslaender auf einmal. Wenn man dann aber Richtung Meer blickte, war alles klar: da lagen es, jeden Donnerstag an der Landungsbruecke, das Kreuzfahrtschiff.

    Anmerkung: ich hatte Bilder gemacht, allerdings sind die auf ner Festplatte, die mir abgeschmiert ist. Ich schlepp die Festplatte noch mit mir herum in der Hoffnung, dass sie mir mal jemand machen kann bzw. die Daten runterziehen kann, bisher aber kein Erfolg.

    Das war schon ein imposanter Anblick.Selbst wenn man etwas weiter in der Stadt war, lag das Schiff da wie eine Wand. Da merkte man mal, wie klein die haeuser hier doch waren oder/und wie gross diese Kreuzfahrtschffe sind. Um 5 Uhr nachtmittags gingen dann alle Passagiere wieder an Bord, das Schiff verschwand langsam und Roseau fiel wieder in seinen Dornroeschenschlaf fuer eine Woche...

    Entsprechend hat es meinen Begleitern auf der Insel nicht gefallen. Die hatten ihre letzte Party ja auf St. Marten mit der Lesbenshow. Und in Bangkok hatten sie vor dem Abflug eh die Sau rausgelassen. Aber hier war wirklich nichts zu unternehmen. Also kam es, wie es kommen musste. Die Entscheidung viel wieder auf St Marten und damit begann die Lauferei fuer mich. ich hatte ja Puk dabei. Und St. Marten ist Schengen.

    Allerdings machte mir die offizielle Webseite von St. marten Hoffnung: man koenne bei der niederl. Botschaft auf Trinidad & Tobago ein Visa bekommen. Auch fuer Thais. dazu brauchte ich aber auch Papiere von Dominica (das warum ist jetzt zu kompliziert zu erklaeren, war halt so). Das hat nachtuerlich nicht geklappt.

    Und nachdem ich ich weiss nicht wieviel Geld nach St. Marten und Trinidad Tobago vertelefoniert hatte, kam ich zu dem Schluss aufgeben ist die einzige Wahl. So sassen wir also zusammen und beratschlagten. Und wir hatten mehrere Optionen:

    1.) Wir schickten Puk nach Thailand zurueck und wuerden die Lage auf St. Marten checken und dann weitersehen.

    2.) Wir schicken Puk nach Bangkok zurueck und lassen sie gleich wieder ein Visa machen und sofort zurueckkehren

    3.) Meine Kumpels bleiben auf St Marten waehrend ich mit ihr zurueckfliege (da sie ja auch noch nicht alleine geflogen war) und wuerde mit ihr zusammen in Bangkok abwarten)

    4.) ich flieg mit ihr nach Paris, setz sie in den naechsten Flieger nach Bangkok, flieg mit der naechsten Maschine wieder zurueck in die Karibik, richte alles fuer ihr Vsa ab und flieg dann Wochen spaeter noch mal nach Bangkok, um alles zu machen.

    Letztendlich hatten wir uns fuer die letzte Loesung entschieden. Also ging es erst mal zurueck nach St, Marten. Von dort flog ich dann am naechsten Tag mit Puk nach Paris. Dort wartete ich 2 Stunden mit ihr im Transitbereich und brachte sie dann zu ihrem Flieger nach Bangkok. Ich erklaerte den Leuten am letzten Sicherheitscheck direkt beim Boarding die Hintergruende und fragte, ob alles soweit klar sei. "Klar", meinten die und ich ging. Puk sah mich noch weggehen und wollte mich herrufen, denn fuer sie begannen die Schwierigkeiten grade erst. War aber schon zu spaet. ich war schon zu weit weg. Dazu aber spaeter mehr ;)

    Ich ueberlegt jetzt also, was ich tun koennte. Mein Abflug waere ca. 20 Stunden spaeter. Also noch mal raus aus dem transit und nach Paris rein? oder nur raus und in ein Hotel und dann womoeglich verpennen (denn ich war ja jetzt auch schon ziemlich lange auf den beinen)? na, dachte ich mir, da warte ich dann lieber in der Transitzone. Und das machte ich dann auch.

    Tagsueber war ja noch interessant. Viele Menschen, viel los. Aber gegen spaeten Abend wurde es dann langsam leer am Flughafen. Also kaufte ich mir ein paar Zeitschriften und was Suesses. Schlafen ging ja ueberhaupt nicht. Denn es wurde kalt. Richtig kalt. Und ich hatte meine normalen Klamotten an - also dreiviertel Hose und Flipflops, dazu nur ein T-Shirt. So wie man es halt in den Tropen anzieht ;-D

    Eine sich wie Kaugummi ziehende Nacht ging dann sehr schleppend zu Ende. Ich bereute es zutiefst, dass ich nicht doch in ein Hotel gegangen war. Als dann endlich das Boarding war, ging es mir schon besser. Vom Flug in die Karibik bekam ich dann nicht allzu viel mit, denn ich hatte die ganze Zeit geschlafen.

    Der Anflug auf St. Marten war wie immer ein Highlight. Am Flughafen holten mich dann auch schon meine Kumpels ab und es ging zur naechsten Bar. und zwar eine ganz bestimmte: da ist eine direkt im Einflugbereich des Flughafens am Strand. Wenn Du dort sitzt, denkst Du, die Flieger hast Du gleich auf dem Schoss. Hab dann spaeter auch sehr viele Bilder im Internet von dieser Bar gesehen - vornehmlich, wenn es mal wieder darum ging, ine Frau oben ohne ins Internet zu bringen ;-D

    Natuerlich hatten meine Kumpels schon angefangen, die Tage zuvor die Insel "zu erkunden". So dauerte es auch nicht lange, bis sie mich in irgendeine Kontaktbar irgendwo im Landesinneren schleppten, wo massenweise Maedels aus der Dom.-Rep. arbeiteten. Mit den zierlichen Asiatinnen hatten die meisten nichts gemein. Bei manchen war ich eher der Meinung, dass man ein Weinglas auf deren Hueften abstellen koennte, ohne dass es umfaellt ;-D

    Und die preise waren auch nicht ohne: 50 USD up fuer ne Shorttime legten MEINE KUMPELS ab ;-D . Spaeter sind wir dann noch in irgendner Bar gelandet, die uns von allen als eine der Topbars nahegelegt wurde. Auch mit entsprechenden Preisen: es waren hauptsaechlich Russinnen beschaeftigt. 200 USD Barfine. Wow... Und dann war noch nicht mal das Maedel bezahlt. geschweige denn, was sie trinken (und die tranken nur dieses teuere, sprudelnde Zeugs ;-D ). Also ging es von da ohne Amusement nach hause fuer meine Kumpels. Es wurden ihnen auch schlicht zu teuer.

    Noch ganz in Thailand Manier hatten sie sich in der nacht, als ich mir einen in Paris abgefroren hatte, je ein maedel ueber nacht mitgenommen und jeweils 500 USD dafuer geloehnt. Das liess sich natuerlich hier nicht wie in Bangkok jede Nacht machen ;-D

    Nur, langsam fragte ich mich, was das denn alles sollte. Anstatt anzufangen, sich um den Aufbau einer Firma zu kuemmern, hiess es nur party die ganze Zeit. Das half mir aber nicht weiter. Ich hatte ja schon genug Zeit in Thailand verplempert und ich wollte endlich wieder zum Arbeiten anfangen. Also gingen die Diskussionen los...

    Dazu aber spaeter mehr ;)

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