Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 21 bis 30 von 32

Thailand Virus - im wahrsten sinne des Wortes!

Erstellt von Uns Uwe, 21.07.2010, 23:14 Uhr · 31 Antworten · 8.485 Aufrufe

  1. #21
    antibes
    Avatar von antibes
    Ich habe die Strümpfe immer nach den OP` s getragen und zudem Spritzen gegen Tr. bekommen.

  2.  
    Anzeige
  3. #22
    Avatar von Uns Uwe

    Registriert seit
    23.05.2010
    Beiträge
    12.737
    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen
    Also, zum Thema Thrombose, würde ich ABSOLUT von einer eigenmächtigen Einnahme von Cumarinen, wie Marcumar abraten, denn solche Medikamente sollten nur unter strenger ärztlicher Überwachung eingenommen werden, was heißt eingmaschige Laborkontrollen zur Überprüfung des Gerinnungsfaktors (Quick/ INR), um die Dosierung anzupassen. Gegeben wird es Patienten welche eine "dauernde" Neigung zur s. g. Verklumpung des Blutes haben.

    Bei den "normalen" Thrombosen ist es wichtig, entweder ärztlich verordnet 100 mg Aspirin einzunehmen. Ebenfalls sollten Kompressionstrümpfe getragen werden (jeden Tag, gerade bei der Hitze in Thailand neigt man zu Wasseransammlungen in den Beinen), aber nur wenn das arterielle Gefäßsystem keine Probleme aufweisen (Durchblutungsstörungen bei z.B. Diabetes mell.), ausreichende Bewegung (Aktivierung der Venenpumpe), ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit (Zirkulation und Viskosität des Blutes wird pos. beeinflusst) und eine gute Hautpflege (Pflegecreme!). Somit arbeitet man schon gut prophylaktisch gg. erneute Thrombosen und möglichen Folgen, wie den so genannte "offenen Beinen" (in der Fachsprache post thrombotisches Syndrom), Ödeme (Wasser in den Beinen), Schmerzen beim Laufen etc..

    Gut wäre noch, wenn man fliegt (langes sitzen, "das Blut steht"), dass man sich mit seinem Hausarzt berät, ob eine Thrombosespritze (z. B. Heparin Natrium) in der geeigneten Dosierung pro Flugstrecke sinnvoll wäre, natürlich inklusive der Strümpfe und allen anderen Prophylaxen.

    LG Dune
    Nicht schlecht Dune. Das hört sich ja sehr kompetent an. Alles was Du aufgezählt hast, spiegelt auch meinen jetzigen Kenntnisstand wieder. Ich habe meine Thrombose jetzt fast 10 Monate. Mein Bein hat nur die ersten 5 Wochen "gezickt". Dann ging es immer besser. Schwimmen, fahradfahren und laufen, funktioniert bei mir problemlos. Mein Bein ist auch jetzt bei 34 Grad, nicht angeschwollen.
    Solch eine fachmännische Beratung, hätte ich mir am Anfang meiner Thrombose gewünscht. Traurig aber wahr: Das was du hier an Ratschlägen gibst, hat mir kein Arzt auch nur ansatzweise gegeben. Ich brauchte einige Wochen um diesen Kenntnisstand zu erreichen. Vor einem Jahr hätte ich noch gedacht, dass Marcumar ein russischer Schwergwichtsboxer ist.

  4. #23
    Avatar von tomtom24

    Registriert seit
    09.03.2006
    Beiträge
    4.421
    Zitat Zitat von gehfab Beitrag anzeigen
    INR ist die Bezeichnung. Von Selbstdosierung würde ich dir dringend abraten, je nach Labor-Ergebnisse der regelmäßigen Blutuntersuchung wird die Dosis berechnet. Der INR/Quick Wert wird in den persönlichen Marcumar-Pass eingetragen und diesen bitte immer bei dir tragen. Bei Überdosierung besteht die akute Blutungsgefahr.
    Ich kenne die Risiken: innerlich verbluten, Hirnblutung etc. Aber ich hab das soweit ganz gut im Griff (dreimal auf Holz klopfen )

    Zitat Zitat von Uns Uwe Beitrag anzeigen
    Habe ich das richtig verstanden? Du bekommst immer wieder neue Embolien und schwebst in Lebensgefahr?
    Darf man fragen, warum Du immer wieder neue Thrombosen und Embolien bekommst?
    Klar. Bis zu meinem 34. hatte ich keine Ahnung von der ganzen Sache. Hatte nie eine Trombose oder geschwollenen Fuss etc. Dann hatte ich mir das Bein gebrochen und da kamen die ersten Trombosen mit Embolien (die Aerzte meinten nur, sie wundern sich, dass ichueberhaupt noch lebe, weil sie nicht mal mehr festellen konnten, wieviele Embolien ich hatte die letzten Wochen - und ich kenn das Risiko sehr wohl - eine Bekannte ist mit 28 daran gestorben). Damals hatten sie einen sog. Gen 5 Defekt bei mir festgestellt. Warum ich das aber vor diesem Beinbruch niemals zuvor hatte, konnte mir niemand beantworten.

    Ich muesste normalerweise permanent Marcumar einnehmen. Will ich aber nicht, weil das auf dauer auch irgendwie schlapp macht. Und ich hab das soweit ganz gut im Griff. Dass es riskant ist, weiss ich selbst. Aber ich denke, das funktioniert schon. Tut es jetzt ja seit 4 Jahren. In kambodscha hatte ich gar keine Wahl als mich selbst darum zu kuemmern...

    Naja, und wenn ich viel sitze (ich sitz den ganzen Tag am PC) ist das Risiko sehr gross und wenn ich lange Strecken im Auto fahre, ist es fast sicher, dass ich eine Trombose bekomme. Ich nehme aber immer vor laengeren Fahrten die Tabletten jetzt und seither passt es.

  5. #24
    Avatar von Uns Uwe

    Registriert seit
    23.05.2010
    Beiträge
    12.737
    Zitat Zitat von tomtom24 Beitrag anzeigen
    Ich kenne die Risiken: innerlich verbluten, Hirnblutung etc. Aber ich hab das soweit ganz gut im Griff (dreimal auf Holz klopfen )



    Klar. Bis zu meinem 34. hatte ich keine Ahnung von der ganzen Sache. Hatte nie eine Trombose oder geschwollenen Fuss etc. Dann hatte ich mir das Bein gebrochen und da kamen die ersten Trombosen mit Embolien (die Aerzte meinten nur, sie wundern sich, dass ichueberhaupt noch lebe, weil sie nicht mal mehr festellen konnten, wieviele Embolien ich hatte die letzten Wochen - und ich kenn das Risiko sehr wohl - eine Bekannte ist mit 28 daran gestorben). Damals hatten sie einen sog. Gen 5 Defekt bei mir festgestellt. Warum ich das aber vor diesem Beinbruch niemals zuvor hatte, konnte mir niemand beantworten.

    Ich muesste normalerweise permanent Marcumar einnehmen. Will ich aber nicht, weil das auf dauer auch irgendwie schlapp macht. Und ich hab das soweit ganz gut im Griff. Dass es riskant ist, weiss ich selbst. Aber ich denke, das funktioniert schon. Tut es jetzt ja seit 4 Jahren. In kambodscha hatte ich gar keine Wahl als mich selbst darum zu kuemmern...

    Naja, und wenn ich viel sitze (ich sitz den ganzen Tag am PC) ist das Risiko sehr gross und wenn ich lange Strecken im Auto fahre, ist es fast sicher, dass ich eine Trombose bekomme. Ich nehme aber immer vor laengeren Fahrten die Tabletten jetzt und seither passt es.
    Na denn wünsche ich Dir mal viel Glück, dass Du weiterhin alles lebend überstehst und 100 Jahre alt wirst!
    Ich lese übrigens gerade deine Story "Und Tschüss". Ich bin aus Zeitgründen zwar noch nicht weit gekommen, aber bis jetzt hört sich die Geschichte sehr interessant an.

  6. #25
    Avatar von Dune

    Registriert seit
    20.06.2010
    Beiträge
    5.975
    Hallo Uns Uwe!

    Danke für Dein Statement, habe beruflich gelegentlich damit zu tun, aber zumeist mit den Spätfolgen den Ulcus cruis venosum ("offene Beine") und arbeite natürlich dann mit den so genannten Sekundärpräventionen (Prophylaxen).

    Mit einer Thrombose ist nicht zu spaßen, eine Einnahme von 100 mg Aspirin 2 tägig, bringt quasi nix, man sollte es täglich nehmen und auch das sollte nur unter ärztlicher Verordnung stattfinden. Eine Aspirin 500 vor einem Flug ist auch eher für die Katz. Früher, also vor mehreren Jahrzehnten verteilten die amerikanischen Fluggesellschaften, statt den Bonbons jetzt, an ihre Gäste Aspirin in dieser Dosierung, aber es hatte einen so minimalen Erfolg laut einer Studie, dass man darauf auch verzichten kann.

    Natürlich müssen die Symptome nicht sofort auftreten, denn das Venensystem bildet erst einmal Kollateralkreisläufe (Umgehungskreisläufe) und es wird zunächst ganz gut kompensiert, aber die Folgen kommen, ob man das will oder nicht, wenn man die Prophylaxen nicht beherzigt.

    Deshalb nochmal, wenn jemand keine Thrombose hatte, reichen Kompressionstrümfe und ausreichende Getränkezufuhr. Gefährdete Personen, wie Zustand nach Thrombose oder Frauen die Rauchen und die Antibabypille nehmen, sollten zusätzlich mit ihrem Arzt über eine subkutane Injektion von Heparin (geeignete Dosis nach Gewicht etc.) beraten.
    Menschen die eine Neigung zur Thrombenbildung haben, sollten sich vorher informieren, ob ihr Urlaubsziele über die notwendige medizinische Versorgung verfügen.
    Wichtig ist auch, wenn man unter der Therapie mit Marcumar steht, seinen Ausweis stets bei sich zu führen, denn im Falle eines Unfalls, gibt dieser dem Behandler Auskunft über den Zustand und somit sind Risiken minimiert, gerade im Fall einer Notfall OP eventuell dann zu verbluten. In das Reisegepäck gehören auf jeden Fall Konakion Tropfen, um eventuelle Nebenwirkung, wie einsetzen Blutungen zu stoppen. Eine eingehende Beratung sollte man von seinem behandelnden Arzt bekommen, um wirklich für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

    @tomtom, Du musst selbst für Dich entscheiden, ob eine Behandlung für Dich infrage kommt oder nicht... Du bist älter als 3 mal 7, aber was Du betreibst ist schon Russisch Roulett... meine Meinung.

    Viele Grüße sendet Dune

  7. #26
    Avatar von Uns Uwe

    Registriert seit
    23.05.2010
    Beiträge
    12.737
    Hallo Dune!
    Erstmal vielen DanK! Mein Arzt hat mir gesagt das das Marcumar warscheinlich nicht länger als ein Jahr nehmen muss. Auch den Strumpf kann ich nach ein Jahr warscheinlich weglassen, ausser beim Joggen. Mein Thrombus hat sich(noch?) nicht aufgelösst. Er sitzt oberhalb der Kniekehle und war bei der letzten Untersuchung 5 cm gross.

    Ich schildere noch mal in Kurzform, wie der Thrombus entsanden ist:
    Mandelentzündung - Bronchitis - Antibiotika - Lebensmittelvergiftung - Darminfektion - 5 Tage im Krankenhaus liegen - im Krankenhaus kaum Wasser getrunken - einen Tag nach dem Krankenhaus geflogen - im Flugzeug kaum bewegt - im Flugzeug kaum getrunken.


    Ohne diese Kette hätte ich wohl nie eine Thrombose bekommen. Ich mache viel Sport, und achte sehr penibel auf meinen Wasserkonsum. Je nach bedarf, trinke ich 3 bis 6 Liter Wasser am Tag. Ich nehme keine Drogen, trinke hin und wieder mal `n Weizen, und ich bin seit 6 Jahren Nichtraucher. Und nein, ich lebe nicht im Kloster.

    Die Frage, die ich mir immer wieder stelle, ist: Werde ich bei längeren LOS Aufenthalten, aufgrund der Temperaturen, beim normalen gehen einen Strumf tragen müssen???

  8. #27
    Avatar von tomtom24

    Registriert seit
    09.03.2006
    Beiträge
    4.421
    Zitat Zitat von Dune Beitrag anzeigen

    @tomtom, Du musst selbst für Dich entscheiden, ob eine Behandlung für Dich infrage kommt oder nicht... Du bist älter als 3 mal 7, aber was Du betreibst ist schon Russisch Roulett... meine Meinung.

    Viele Grüße sendet Dune
    Mit nichten. Klar ist es gefaehrlich - aber auch kontrollierbar. Wie gesagt, seit vier Jahren laeuft das ganz gut jetzt.

    @Uwe
    Normalerweise dauert es ein paar Wochen bis die Trombose aufgeloest ist.

    Oberhalb der Kniekehle? mein Arzt haette ich Dich dann schon auf die Intensivstation geschickt (unterhalb ambulante Behandlung). Insgesamt ist es aber auch recht schwierig, wirklich gute Infos zu bekommen: waehrend die einen (Aerzte!) drauf schwoeren, sich moeglichst nicht zu bewegen, raten andere wiederum zu voller Bewegungsaktivitaet.

    Ansonsten: Du bist ja eingestellt auf Marcumar. Ein paar Wochen Thailand sollten also kein problem darstellen und nach Ruecksprache mit Deinem Arzt brauchst Du dann u.U. nicht mal Deine Werte checken lassen hier. Oder eventuell bekommst Du ein Geraet zum selber ueberpruefen (aehnlich wie das bei Zucker), allerdings rechtzeitig Deinem Arzt sagen, weil (bei erfolgreicher Beantrgung) auch eine Schulung dabei ist.

    Ansonsten, wenn Du wirklich hier checken lassen willst in Thailand (das ist in jeder Provinzhauptstadt kein Problem), dann zeigst Du Deinen "Bluterausweis" und die machen das dann. Allerdings, wenn Du bpsw. nach Kambodscha willst: dort muessen Blutproben nach Phnom Penh geschickt werden. Und Orfarin ist dort doppelt so teuer und auch in Phnom Penh nur sehr schwer zu bekommen.

    Orfarin ist international uebrigens als Wafarin bekannt. Und es wirkt nicht so effektiv wie Marcumar. Ausserdem dauert es verhaeltnismaessig lange, bis der Wert runter geht. Wenn es mal schnell gehen muss mit dem wieder runterkommen auf den richtigen Wert (Du musst ja im Falle einer Operation sofort absetzen), dann solltest Du Dir am besten noch ein paar Heparin Spritzen mitnehmen.

    Auch fuer Thailand gilt: wenn Du irgendwo in der Provinz bist und Dir gehen Deine Pillen aus, mindestens 5 Werktage vorher bestellen. Am besten bei Fasino.

    Die Sache mit dem Aspirin: brauchst Du eigentlich ueberhaupt nicht. Sollten Dir Deine Pillen aber irgendwann mal ausgehen, kannst Du damit kurzzeitig ueberbruecken. Aber gut und effizient ist es nicht. Da wuerde ich mir wie gesagt lieber ein paar Heparin Spritzen ins Gepaeck packen. Und vergiss beim Fliegen die aerztlichen Atteste fuer das ganze Zeugs nicht und pack Marcumar Container und Spritzen auch nicht ins Handgepaeck! ;)

    Mit Deinem Strumpf: das kannst Du Dir eigentlich selbst beantworten: wie musst Du es in D machen? Genauso kannst Du es hier machen. Die Temperaturen haben (fuer mich) keinen spuerbaren Effekt auf eine Trombose. Und wenn Du ihn in D nachts im Bett tragen sollst, dann wuerde ich das hier auch so machen. Und immer schauen, dass Du Dein Bein hochlegen kannst. Im Flieger wuerde ich den Strumpf in Deiner Situation allemal tragen. Zu schaemen gibt es da gar nix. Es geht ja um Dein Leben.

    Im Flieger wuerde ich auch versuchen, einen Platz so zu bekommen, dass Du mit dem betroffenem Bein gangseitig bist, so dass Du Dein bein auch immer schoen durchstrecken kannst. Und halt auch so schauen, dass Du Bewegung im Flieger bekommst. Und in Thailand moeglichst auf Minibusfahrten verzichten - die sind pures Gift fuer Dich

  9. #28
    Avatar von Uns Uwe

    Registriert seit
    23.05.2010
    Beiträge
    12.737
    @tomtom
    Mit diesem Satz hast Du mir sehr weiter geholfen:
    "Mit Deinem Strumpf: das kannst Du Dir eigentlich selbst beantworten: wie musst Du es in D machen? Genauso kannst Du es hier machen. Die Temperaturen haben (fuer mich) keinen spuerbaren Effekt auf eine Trombose"
    Genau so wollte ich es hören!!!
    Da ich ja kein Gefahrensucher bin, werde ich selbstverständlich nur noch mit Strumpf und Heparin fliegen. So schlecht sieht der Strumpf bei mir gar nicht aus(Kotz).

    Da ich das Glück habe, keinen Gendefekt zu haben, ist bei mir in ca. 10 Wochen schicht im Schacht mit Marcumar und Strumpf. Danke!

  10. #29
    Avatar von Dune

    Registriert seit
    20.06.2010
    Beiträge
    5.975
    @Uns Uwe,

    da du ja marcumarisiert bist, entfällt eine Kombination mit Heparin beim Fliegen. Da der Thrombus nicht aufgelöst ist, gehe ich mal davon aus, dass eventuell so bleiben wird oder hat sich verkleinert festgestellt durch bildgebende Verfahren? Ja, mit den Strümpfen... dies gibt immer Diskussionen, die einen sagen es so und die anderen, dazu gehöre ich sagen, dass man sie tragen soll und wie gesagt präventiv. Ob der gut aussieht, nee nicht gerade 5exy, aber ich trage die Kompressionstrümpfe immer während Flügen ab 2 Stunden...
    Sonst machst Du alles richtig, fühl Dich gelobt von mir. Wie sagte mal eine Dozentin: "Man sollte saufen und laufen!" Dann lebst Du ja quasi den Goldstandard!

    Die Bildung Deiner Thrombose ist wahrlich eine Kette und sicherlich auch gut interpretiert deinerseits, dass letztendlich alles in allem der Auslöser dafür war.

    @tomtom, dies ist, wie gesagt Deine Sache und Du kannst machen was Du möchtest, war nur meine Meinung.

    LG Dune

  11. #30
    Avatar von Uns Uwe

    Registriert seit
    23.05.2010
    Beiträge
    12.737
    @Dune
    Da ich erst wieder Anfang nächsten Jahres nach LOS fliege, bin ich ja zum Glück von dem Marcumar befreit und werde mir Heparin spritzen. Mein Thrombus ist in den vergangenen 9 Monaten kleiner geworden. Es ist noch offen, ob er sich auflösst oder bleibt. Ich denke aber das sich bei mir im Bein, eine gute "Umgehungsstrasse" gebildet hat. Ich habe ja selbst beim Joggen(mit Strumpf) keine Probleme mehr.

    Und ganz bestimmt werde ich nie wieder ohne Kommpressiostrümpfe, ein Flugzeug betreten. Das würde ich im übrigen auch "gesunden" Menschen empfehlen. Meiner Meinung nach, wird das Thema Fliegen und Thrombose verniedlicht. Es ist mir zb . unverständlich, das im Flieger Alkohol ausgeschenkt wird.

    Wie man ja mittlerweile weiss, werden Menschen nach ihrem tot, nicht so gründlich untersucht, wie es uns in Kriminalfilmen vorgekaukelt wird. Wenn dann jemand wie ich, nach 14 Tagen eine Lungenembolie bekommt und über den Jordan geht, bin ich mir nicht sicher ob dann immer die richtige Todesursache festgestellt wird und zusätzlich noch mit einer Flugreise in Verbindung gebracht wird die einige Wochen zurückliegt.
    Ergo: Der Todesfall taucht nicht in der Statistik, Fliegen - Thrombose - Lungenembolie auf. Na ja, wem würde so ein Ergebnis auch nützen? Den Fluggesellschaften bestimmt nicht. Das ist natürlich nur eine "Uwesche Verschwörungstheorie". Ich bin mir aber ziemlich sicher, das es da zu keine wirklich seriöse Statistik gibt.
    LG Uwe

Seite 3 von 4 ErsteErste 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Virus gegen Tollwut in Thailand erfunden
    Von Pustebacke im Forum Thailand News
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 05.02.09, 20:26
  2. Virus
    Von Chris67 im Forum Computer-Board
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 24.01.09, 21:07
  3. Wer kann mir kurz helfen?? (Übersetzung eines Wortes)
    Von Christan G im Forum Treffpunkt
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 05.11.08, 12:35
  4. Hilfe Virus!!!!!
    Von phi mee im Forum Computer-Board
    Antworten: 38
    Letzter Beitrag: 20.10.07, 09:10
  5. Übersetzung eines Wortes
    Von RalfiFFM im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 20
    Letzter Beitrag: 04.08.04, 00:53