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Thailand Geschichten von fred2

Erstellt von fred2, 16.11.2007, 10:14 Uhr · 2.591 Antworten · 131.344 Aufrufe

  1. #631
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    @Nokgeo,

    Vor vielen Jahrfen habe ich mir auch ein Buch von Dale Carnegie vorgenommen : SORGE DICH NICHT, LEBE
    Das hat mir viel geholfen und oft Mut gegeben.

    Aber wie Du schreibst, man wird älter, kritischer, kränker und negativer.

    Man bräuchte jetzt ein Buch mit dem Titel :
    ÄRGERE DICH NICHT, GENIESE DAS GUTE UND SCHÖNE.

    fred2, der seinen Frust im Bamboo abgetanzt hat
    und jetzt solo schlafen geht.

  2.  
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  3. #632
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von fred2",p="596426
    Ja Bangkok erkundigen, das habe ich schon lange vor.
    Aber dazu braucht man einen guten Führer.
    Auch das ist relativ. Klar habe ich das Glueck, in Bangkok Thais zu kennen, die mich mitnehmen zu ihren Freunden, auf Parties, oder in Discos. Oder mit auf Arbeit, in die Kaserne, etc...

    Was meinste, wieviele Touris hier durch Berlin huepfen? Die haben oftmals irgendwelche Reisefuehrer (also Buecher) dabei, und finden sich damit ganz gut zurecht.

    Ich werde des oefteren mal von Touristen gefragt, wo dies und das sei. Bin mehrfach dann mit ein paar JapanerInnen oder Aussis im Schlepp dorthin gefahren oder gegangen. Kostet mich eine halbe Stunde, ist aber Gastfreundschaft fuer mich. Und immer waren es lustige Gespraeche, die wir dabei gefuehrt haben.

    Und genau das ist mir selbst auch mehrfach in Bangkok passiert. Da schliesst sich der Kreis dann wieder.

    Was jedoch Voraussetzung dafuer ist: Man sollte sich etwas verstaendigen koennen, englisch o.k., aber natuerlich ist thai besser. Muss ja nicht viel sein, aber der gute Wille zaehlt. Haste Dir jetzt wenigstens mal das Woerterbuch von Michael Veuskens besorgt?!

    Chock dii, hello_farang

  4. #633
    Avatar von JT29

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von mike11",p="596411
    NUR meine meinung
    Da sind wir schon zu zweit - der Rest wurde ja von vielen schon gesagtg, aber suum cuique wie die Römer zu sagen pflegten - jedem das seine.


  5. #634
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von fred2",p="596433
    [...]Man bräuchte jetzt ein Buch mit dem Titel : ÄRGERE DICH NICHT, GENIESE DAS GUTE UND SCHÖNE. [...]
    Was nützen dir Bücher ? Gespräche wären wichtiger...

    Obwohl ich selbst nicht besonders viel von diesen publikumswirksamen Titeln und dem Inhalt des Geschriebenen halte.

    Vielleicht findest du ja auch einen anderen Weg um zur Zufriedenheit zu gelangen.

    Habe deine Geschichte noch im Auge, wie du aus der gescheiterten Beziehung heraus und mit nicht gerade üppigem Salär ausgestattet in Pattaya regelrecht ´aufgeschlagen´ warst.
    Als ich mit dir im Dezember ´07 telefonierte, hörtest du dich nicht gerade sehr zufrieden an, du weiltest gerade in Kanchanaburi.

    Nimm´ dir Mal eine Auszeit von dieser inneren Zerrissenheit - und kümmere dich ein paar Wochen um dich selbst.

  6. #635
    Avatar von Nokgeo

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Fred:

    " Man bräuchte jetzt ein Buch mit dem Titel :
    ÄRGERE DICH NICHT, GENIESE DAS GUTE UND SCHÖNE.

    fred2, der seinen Frust im Bamboo abgetanzt hat
    und jetzt solo schlafen geht."
    Zitatende
    ---------

    Das Problem liegt m.M. nach an der Ausschüttung von speziellen Hormonen. Keine richtigen " highs und keine deeps ", ein eher gerader Level. Nicht soo optimal.

    Hab wegen dem Buch nachgeschaut. Hatte mir dazu aufgeschrieben:

    Wilhelm Schmid
    Glück- alles was sie darüber wissen müssen.

    Hatte dazu was im TV gesehen, was ich nicht soo verkehrt fand.


    Im Net mal gerade nachgeschaut..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Schmid


    mal ein Text dazu:

    Seine Lebensphilosophie

    „Für sich selbst zu sorgen“, bedeutet für Wilhelm Schmid weder nur sich ökonomisch zu verhalten, d. h. seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, noch im Sinne des so genannten „Positiven Denkens“ etwa Bedrohungen zu ignorieren oder Zweifel zu unterdrücken.

    Die „reflektierte Lebenskunst“ bestehe stattdessen darin, sich selbst wahrzunehmen, zu orientieren und zu entwickeln, ohne beziehungslos zu werden oder sich anderweitig zu verengen; man solle sich bemühen, weder zu einem Egomanen noch zu einem "Herdentier" zu verkommen.

    Das individuelle Lebensglück, die Erfahrung des eigenen Sinns und Wohlbefindens, ergibt sich laut Schmid im Wesentlichen nicht daraus, dass man vorübergehend „Glück hat“, d. h. zufällig oberflächliche Vorteile erlangt. Glücklich werde man vielmehr dadurch, dass man seine realen Möglichkeiten erkennt und unter diesen selbstbestimmt und klug wählt. Dies bezeichnet Schmid als das „aristotelische Element“ (s. Aristoteles) der Lebenskunst. Die individuelle Lebensgestaltung müsse selbstgesetzten Ansprüchen genügen, die sich im Laufe des Lebens verändern.

    Nur ein bewusster Umgang mit den eigenen Gefühlen und Lüsten führt laut Schmid zu „Selbstmächtigkeit“. Dies nennt er das „epikureische Element“.

    Ein erfülltes Leben ist nicht von „hedonistischem Lustkonsum zu erwarten, der üblicherweise zu einer Verflachung“ des Erlebens führt. Vielmehr ist eine selbst gewählte Dosierung von Lust dem gesteigerten Empfinden und Genuss förderlich. Dazu gehört es auch, vorübergehende Schmerz- und Unlustgefühle hinzunehmen, die zum Leben gehören. Es sei wichtig, sein eigenes Maß zu finden.

    Was jemand aus seinem Leben macht, ist nach Schmid eine Frage der „Selbstaneignung“.

    Ein beruflicher oder sozialer Status garantiert das individuelle Glück nicht.

    Das gute Leben im Sinne Schmids bedarf einer selbst zu findenden Balance zwischen Außen und Innen, womit sich der Bogen zum antiken Epikureismus schließt. Diese Balance kann man mit einem aus der Mode gekommenen Begriff als ein Ergebnis von Weisheit bezeichnen.

    Wesentlich sind die Selbstbefreiung von unnötigen Abhängigkeiten sowie Freundschaften, die einem helfen, die erstrebte Balance im Leben zu halten.

    Aufschlussreiche Zitate

    * „Die reflektierte Lebenskunst setzt an bei der Sorge des Selbst um sich, die zunächst ängstlicher Natur sein kann, unter philosophischer Anleitung jedoch zu einer klugen, vorausschauenden Sorge wird, die das Selbst nicht nur auf sich, sondern ebenso auf Andere und die Gesellschaft bezieht.“ (Grundlegung, 1998, S. 51)

    * „Die möglichst weit gehende Verfügung des Selbst über sich und sein Leben im Sinne der Selbstmächtigkeit (Autarkie), und die dafür erforderliche Arbeit des Selbst an sich zur Veränderung und Festigung seiner selbst (Askese) repräsentieren das kynische Element der reflektierten Lebenskunst und führen zum modernen Gedanken der Autonomie.“ (Grundlegung, 1998, S. 51f)

    _______________

    Prof. Dr. Wilhelm Schmid: Was ist Glück?

    Alle reden vom Glück. Nicht wenige Menschen aber werden unglücklich, nur weil sie glauben, immer glücklich sein zu müssen. Mit diesem Vortrag wird die Glückshysterie etwas gedämpft und in nachdenklichere Bahnen gelenkt.

    Was meinen wir, wenn wir vom Glück sprechen? Zunächst den günstigen, den positiven Zufall: Etwas geschieht so, wie wir es gerne haben. Das ist das Zufallsglück. Können wir das, was uns zufällt, beeinflussen? Prof. Schmid meint: "Unsere Einflussnahme beschränkt sich auf unsere Haltung gegenüber den Zufällen. Wenn wir uns verschließen, dann kommt gerne der ungünstige Zufall, wenn wir uns öffnen, dann kommt gerne der günstige Zufall." Problematisch beim Zufallsglück ist, dass wir – im Gegensatz zu den Menschen des Mittelalters –

    ... nur den positiven Zufall als Glück gelten lassen.

    Die zweite Bedeutung meint das Wohlfühlglück: Der moderne Mensch will, dass es ihm immer gut geht. Diese Auffassung wird in unzähligen Glücksratgebern propagiert – doch sie ist ein fataler Irrtum. Prof. Schmid: "Wohlfühlglück auf Dauer stellen zu wollen, macht systematisch unglücklich." So führen die Anleitungen zum Glücklichsein mit Garantie ins Unglück, denn Leben ist Polarität und Glück ist eine Kontrasterfahrung. Zudem hat nur das Wert, was selten ist, was wir also nicht pausenlos und umstandslos haben können. Deshalb braucht auch das Glück Pausen.

    Dauerhaftes Glück ist nur möglich, wenn wir die Polarität des Lebens anerkennen und so erst die Fülle des Lebens – das Positive und das Negative – gelten lassen und bejahen.

    Schließlich: Ist Glück überhaupt das Wichtigste im Leben? "Nein, nicht Glück, sondern Sinn ist das Wichtigste", sagt der Philosoph und fügt hinzu: "Wer Sinn erfährt, ist automatisch glücklich."


    Wilhelm Schmid ist freier Philosoph. Er lebt in Berlin, lehrt Philosophie an den Universitäten in Erfurt und Tiflis und arbeitet als philosophischer Seelsorger in einem Spital bei Zürich.

    Von Wilhelm Schmid gibt es mehrere Bücher zur Philosophie der Lebenskunst.
    In seinem neuesten Buch mit dem Titel „Die Fülle des Lebens“ beschreibt er 100 Fragmente des Glücks. (Insel-Verlag)

    Quelle:

    http://vorarlberg.orf.at/magazin/kli...tories/156349/

    www.lebenskunstphilosophie.de

    ________________________________________________

    Wegen dir Fred, gerade eine " Überstunde eingelegt. :-)


    Kann mich noch dunkel daran erinnern, das das Thema " Glück " hier schon mal " behandelt " wurde.

  7. #636
    Avatar von chanacha

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    der letzte Beitrag war sehr gut !

    Solange der gute Fred sich jedoch im Kreise dreht und Gefallen daran findet wird sich nichts aendern.

    Ich habe 2 Jahre in Patty gewohnt und den ganzen Quatsch mit erlebt, inklusive Bamboo Bar.

    Es gibt hunderte in der gleichen Situation wie Fred in Pattaya einige halten es lange durch andere kriegen irgendwann die Kurve.

    Wenn der Reiz der kaueflichen Liebe zum Brechreiz wird ist normalerweise Schluss.

    Dann kommt die Besinnung und auch der Mut etwas anderes zu machen und sich zu veraendern.

    Meistens nur eine Frage der Zeit - ich glaube mittlerweile Fred faengt die ganze Sache an zu stinken, wenn ja werden seine Geschichten bald der Vergangenheit angehoeren.

    Das waere auch gut denn solche Werbung fuer Thailand ist mir als hier Ansaessiger eher unangenehm.

  8. #637
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    wird Zeit, dass ich den Reisebericht (3 Notizhefte) durch Malaysia und den tiefen Süden von TH, übertrage und die 300 Bilder bearbeite.

    fred2

  9. #638
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    @Nokgeo,

    Danke, da hast Du Dir wirklich grosse Mühe gemacht.
    Man kann das nicht nur einfach überlesen, es klingt auch sehr abstrakt. Man muss sich mal Zeit nehmen zu überlegen, was einem wirklich im Leben glücklich machte. Das sind oft kurze Momente. Z.B. erinere ich mich gerne an freudige Zeiten mit den Kindern.
    Später als ich ohne Job war, fand ich Beruhigung und Entspannung beim Radfahren am See, zu jeder Tages und Nachtzeit.
    Hier in Jomtien spaziere ich oft Abends am beleuchteten Boulevard den Palömen entlang, geniese den kühlen Wind der unter den Bäumen durchweht, sehe und höre die leichte Brandung und habe das Gefühl ein 2. Leben geschenkt bekommen zu haben.

    fred2

  10. #639
    Avatar von rolf2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Fred

    es nützt nichts, Du musst einfach mal gründlich nachdenken und dich fragen ob du auf dem richtigen Weg bist.
    Du hast ja mal den Tag eines Rentners in Pattaya beschrieben,
    das war ja wohl nicht die ganze Wahrheit ?

    Von dieser Oberflächlichkeit solltest Du Dich verabschieden,

    werd mal erwachsen

    Grüße

    rolf2

  11. #640
    Avatar von rolf2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    [quote="chanacha",p="596514"]
    [highlight=yellow:f283e29fd0]Solange der gute Fred sich jedoch im Kreise dreht und Gefallen daran findet wird sich nichts aendern.
    [/highlight:f283e29fd0]
    das mit dem Kreis gefällt mir als Beispiel für Freds Leben,
    die Doppeldeutigkeit der Prosa ist reiner Zufall, passt aber



    Du rennst im Kreis
    und suchst ein Loch
    ein einziger Ausweg
    bleibt dir noch
    gehe in Dich


    Autor unbekannt

    rolf2

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