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Thailand Geschichten von fred2

Erstellt von fred2, 16.11.2007, 10:14 Uhr · 2.591 Antworten · 131.135 Aufrufe

  1. #2121
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Eine traurige Geschichte.

    Durch meine informative Homepage, speziell für Auswanderer und Rentner, wenden sich manche Ausreisewillige an mich um Ratschläge. So auch D, dem ich riet erst mal für ein oder zwei Monate nach TH zu kommen, um sich umzusehen. Aber ermutigt durch meine Erlebnisberichte, hat er dann überraschend seine Zelte in D abgebrochen und ich reservierte ihm ein Zimmer in unserem Aussteigerhotel.
    Als er ankam war ich und die Managerin erstaunt über sein Gepäck. 2 gössere Alukoffer, ein grosser schwarzer Seesack indem seine Golfausrüstung war. Ich dachte schon er hätte seine Grossmutter darin eingepackt. Desweiteren ein etwa 15cm dickes, 1,80m langes Rohr, das seine Angelausrüstung enthielt. Das hat die Managerin derart beeindruckt, dass sie ihm das beste Zimmer gab.
    D hat sich überraschen gut eingelebt, auf Thaiessen umgestellt, auch ein Moped gemietet, damit er zu seinem Golfplatz kam. Auch mit den Ladies hatte er keine Probleme und war als Gentleman beliebt. Er war immer optimistisch und gut drauf, trinken war bei ihm nicht. Er hatte auch einen neuen Laptop mit und erstand hier einen Multifunktionsdrucker, damit konnte er mir auch meinen Pass auf einen Stick scannen.
    D erzählte mir, dass er im Internet eine Lady aus Pattaya kennen gelernt hatte, sie hiess xxxxx. Die hab ich auch schon kennen gelernt warf ich ein, die versucht einem Apartments zu verkaufen, sonst nichts. Viele von den Internetladies haben nur geschäftliche Interessen, erklärte ich ihm.
    Im Golfclub lernte er auch eine Thai kennen, die besuchte er mal in BKK, als sie nach Amerika flog. Später holte er sie wieder vom Airport ab und verblieb einige Tage in BKK mit ihr. Die Lady arbeitete in einer Bank und wollte für ihn dort ein Konto einrichten. Ich versuchte ihn mal dort per Handy zu erreichen aber erfolglos.
    Man sah ihn nicht mehr am Pool. Nach einigen Tagen als ich vor dem Hotel mit einem Freund stand, kam mir aus dem Hotel ein Mann entgegen, der etwas stockend ging, ich war nicht sicher ob dieser unrasierte Mann D war. Auf jeden fall sprach ich ihn an und sagte „Hallo“, „Servus“ kam es kurz zurück und der Mann ging weiter, ich war verunsichert. Aber einige Tage später sah ich diesen Mann in 7/11 gehen und wartete bis er raus kam, es war D, um Jahre gealtert. Ich begleitete ihn bis zum Hotel und fragte ob er Probleme hätte, alles Ok, entgegnete er.
    Ich besprach mich mit meinem Freund P, der war ihm auch begegnet und hatte auf seine Frage, ob er Probleme in BKK gehabt hätte, es bejaht. So riefen wir ihn an, aber er war zu keinem Kommentar bereit. Da kam ich auf die Idee ihn einen Brief zu schreiben.
    Lieber D,
    Du hast momentan Probleme, aber Du hast auch Freunde, auf die man sich verlassen kann. Denn das ist wichtig, wenn man in weiter Ferne von seiner Familie und Freunden lebt.
    Wir machen uns Sorgen um Dich, denn es ist nicht gut, wenn du Dich uns verschliesst. Wir wollen Dir Helfen, teile uns Deine Sorgen mit, es wird Dich nicht nur erleichtern, eventuell können wir Dir einen Rat geben.
    Auch ich hatte Probleme und dabei half mir ein Freund bei der Touristenpolizei.
    Du bist noch nicht lange hier und durchschaust die Spielregeln nicht. Ich gehe mit meinen Problemen zu P, er hat viele Jahre Erfahrungen und seine Ratschläge waren immer richtig.
    Lass uns Dir helfen, wir sind auch in schlechten Zeiten Deine Freunde
    Fred
    Aber es kam keine Reaktion.
    Auch dem Hotelpersonal fiel der sonst lebenslustige Mann auf und sie schrieben an die Botschaft. D verliess jetzt sein Zimmer selten und bestellte nur Suppen im Restaurant.
    Nun rief ich den Notdienst der Deutschen Botschaft an. Auf meine Bitte ihn in ein Krankenhaus bringen zu lassen, entgegnete man mir, das ginge nicht ohne seinen Willen. Dann soll halt jemand vorbeikommen um ihn zu fragen, erwiderte ich. Auch könnte ohne seine Einwilligung seine Frau nicht verständigt werden, hiess es. Typisch Deutsche Behörde, Vorschriften über Vorschriften, die Menschlichkeit bleibt draussen. Wenn das Hotel den Gast los werden wollte, sollte sie die Polizei rufen, die ihn in ein Krankenhaus beordert, war das überraschende Kommentar. Das Ergebnis war in etwa, kein Geld - kein Doktor. Ja sollen wir denn warten bis er vom Balkon springt, fragte ich und sagte deutlich „Da kann ich ja froh sein, dass ich kein Deutscher bin“.
    Da das Hotel die Passkopie von D an die D-Botschaft schicken sollte ging ich mit der Lady von der Rezeption auf das Zimmer von D. Da er auf das Klopfen nicht öffnete, holte die Lady die Maid. Aber nun öffnete D und als er uns sah erschrak er derart, dass er durch den Raum taumelte, er lag dann zitternd im Bett. Nun fragte ich ihn mit ruhiger Stimme ob wir seine Frau verständigen sollten, er schüttelte den Kopf, auch die Frage, ob er nach Hause geschickt werden wollte verneinte er. Nur die Frage ob er einen Doktor wollte bejahte er. Die Hotellady liess nun fragen ob er Geld für den Doktor hätte, dies verneinte er. Nun bat sie ihn nach seinem Pass, den er ihr übergab. Weiters fragte ich ihn was wir für ihn tun könnten „Schlafen“ erwiderte er.
    Nun erfuhr ich, dass das Hotel die Touristenpolizei gerufen hatte, um sein Visum überprüfen zu lassen, da er über 3 Monate hier war, aber er hatte vor kurzem einen Visarun gemacht.
    Später klopfte ich an seine Zimmertür um ihn zu frage, ob ich ihm etwas aus dem 7/11 besorgen könnte. Als er öffnete stammelte er „Doktor, Doktor“, „Ok“ erwiderte ich und teilte dies der Hotellady mit, die fragte wer das bezahlen wird, etwa B 100.000. Was können wir tun fragte Freund P. Wenn wir nichts tun, stirbt er, meinte die Lady. Ja, wir können nicht bis Montag warten, sein Zustand wurde täglich schlimmer.
    Nun fiel mir der Deutsche Hilfeverein ein und rief ihn an. Am Telefon war eine nette Lady, die kannte diese Geld-Probleme und hielt es für die beste Lösung, wenn das Hotel D in das Regierungskrankenhaus bring, dort wären die Kosten überschaubar, während andere Krankenhäuser einem Luxushotels ähneln. Da die Dame Thai sprach übergab ich den Hörer an die Hotellady und diese war einverstanden.
    So gingen wir zu D ins Zimmer, zogen ihn an und da er nicht imstande war zu gehen, liess ich einen Rollstuhl kommen. Mit einem Limousinentaxi brachten wir ihn in das Banglamunghospital und da eine Thailady des Hotels mit war, hatten wir bei der Anmeldung keine Probleme.
    Fortsetzung folgt.

  2.  
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  3. #2122
    Avatar von resci

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von sunnyboy",p="780706
    Was ich nicht verstehe warum du immer eine Langzeitbeziehung suchst, sondern es nicht bei den üblichen Kurzzeitaktionen belässt.
    genau, in Fred´s Alter ist normalerweise nur noch ST zu empfehlen ;-D

  4. #2123
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    ST´s sind auf die Dauer zu stressig, unzuverlässig, voller unseriösen Handlungen, manchmal Abzocke, bis hin zu Diebstählen.
    Es geht mir ja nicht rein um den 5ex, sondern man möchte im Alter einen zuverlässigen Partner, den man vertrauen kann, der Einen auch mal pflegt. Einen Lebenspartner mit dem man einiges unternehmen kann, wie Reisen usw.
    Es ist wichtig, daß man sich mit den unterschiedlichen Gepflogenheiten und Ansichten, die unsere unterschiedliche Kultur an sich hat, anpaßt oder akzeptiert.
    Mit Nok hat das Zusammenleben gut funktioniert, bloß der "Nebenjob" und die ständigen Lügen, haben das Vertrauensverhältnis zerstört.
    Ich denke auch, daß eine Teilpartnerschaft, wo die Frau einer anständigen Tätigkeit nachgeht und man sich öfters trifft, auch eine Lösung wäre.
    Zur Zeit beschäftige ich mich mit Dating aus dem Internet, da gilt es die Freelancer auszufiltern.Bin gespannt, welche Abenteuer da wieder auf mich zu kommen, bin ja nicht Harry Potter.
    fred2

  5. #2124
    Avatar von Thaimax

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von fred2",p="781060
    ST´s sind auf die Dauer zu stressig, unzuverlässig, voller unseriösen Handlungen,...
    Na das will ich doch stark hoffen

  6. #2125
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von Thaimax",p="781073
    Zitat Zitat von fred2",p="781060
    ST´s sind auf die Dauer zu stressig, unzuverlässig, voller unseriösen Handlungen,...
    Na das will ich doch stark hoffen
    Du kleines Schweinchen!

  7. #2126
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Gut Mann
    (Dieser Bericht wurde selbst von Gut Man verfaßt)
    Ein Freund von mir, nennen wir Ihm Gut Mann, ging es schlecht. Seine Frau, halb so alt wie er, hatte ihn verlassen, was ihm sehr depressiv machte. Er nahm einen Psychiater zur Hilfe der Ihm Phsycho-Pharmika verschrieb. Die Pillen halfen ihm, er war nicht mehr so ganz traurig nur im Unterbewußtsein nagte es an Ihm herum. Die Pillen hatten aber unangenehme Nebenwirkungen. Mein Freund hatte Schlafstörungen, Schweißausbrüche, war vergeßlich und meinte er wurde impotent. Als er dann herausfand, dass seine Frau mit Ihrem Liebhaber in Urlaub gefahren war, überkam ihm trotz den Pillen eine tiefe Traurigkeit. Irgendwie konnte er sich aber zusammen reißen und machte große Anstrengungen. Gegen der Empfehlung seiner Arztes hörte er sofort mit den Pillen auf, machte ein Diät und trainierte während einige Monate intensiv um seine Erscheinung wieder attraktive zu machen. Das gelang im gut, nach einiger Zeit hatte er wieder zumindest 80 % von seiner früheren athletischen Figur wieder zurück. Das stärkte sein Selbstvertrauen was sich auch positive auf seine Gesundheit und Ausstrahlung auswirkte.
    Er nahm den Beschluss jetzt für zwei Wochen alleine in Urlaub zu fahren und seine Wahl fiel auf Pattaya.
    Anfänglich fand er sich dort gut zurecht, hatte viele Lady’s, manchmal sogar zwei zusammen. Dann besann er sich, denn eigentlich suchte er keinen reinen 5ex sondern brauchte mehr die weibliche Zuneigung die er durch die Trennung mit seiner Frau sehr vermisst hatte.
    Er lernte eine Gogo Lady kennen worin er sich sofort verliebte. Alle Warnungen aus dem Internet und auch von Freunden wollte er nicht wahr haben bzw. war er einfach vergessen.
    Er löste sie mehrmals aus, aber hatte anfänglich keinen 5ex mit Ihr, denn die Romantik war ihm wichtiger.
    Er realisierte sich plötzlich, dass er in wenigen Tagen wieder nach Hause fliegen musste und entschloss sich die Lady für die restlichen drei Tage seines Urlaubs aus zu lösen.
    Er bezahlte der Lady die 3 x 800 Baht im Voraus und freute sich schon auf den ersten Abend mit ihr zusammen.
    Der Abend wurde romantisch gestaltet und abgeschlossen mit einem teuren Abendessen in einem Restaurant in der WS.
    Zurück im Hotel wurde zuerst etwas Fernsehen geschaut und Musik gehört, wonach die Lady meinte jetzt wäre es Zeit für einen „Gehe duschen“. Während diesem Abend hatte die Lady einige Malen telefoniert, die Gespräche waren teilweise etwas emotionell, aber weil mein Freund kein Thai versteht machte er sich nicht viel daraus.
    Nach der Dusche ging es dann endlich los. Schon bei der zärtlichen Annäherung bemerkte mein Freund, dass die Lady nicht ganz bei der Sache war und beim eigentlichen Akt rührte sich die Lady kaum. Auch ging ständig Ihr Handy los, was sie dann schliesslich ohne dass es zum „Abschluss“ gekommen war abnehmen wollte.
    Das Gespräch war wieder emotionell und das Gesicht der Lady verzerrte sich. Mein kleiner Sohn ist krank, rief sie mit einem ängstlich verzerrten fast weinendem Gesicht. Sie müsse sofort nach Hause um nach Ihm zu sehen und eventuell in der Klinik zu fahren. Sie hatte vorher erzählt, dass sie zusammen mit Ihre Schwester und Ihrem Sohn in Pattaya wohnte. Was ihrem Sohn eigentlich fehlte konnte sie nicht genau beschreiben, es hatte aber den Schein einer akuten Krankheit. Der Gedanke, dass der kranken Bub hinten auf einem Moped mitten in der Nacht zum Atzt fahren sollte, gefiel meinen Freund nicht und er bot der Lady an, einen Ihm bekannten Taxifahrerin an zu rufen der sowohl Thai als English sprach, um sie zu begleiten. Das lehnte sie aber strikte ab und meinte sie wollte ihn nicht damit belästigen. Mein Freund war von der resoluten Haltung etwas überrascht, die war aber so überzeugend, dass er keinen Verdacht schöpfte. Er meine er könnte ihr doch schon das Geld geben was er im Gedanken schon für sie reserviert hatte. Er gab ihr 10,000 Baht der er am gleichen Abend beim ATM abgehoben hatte damit ihrem Sohn zumindest eine gute Behandlung gesichert war. Die Lady versprach später wieder zurück zu kommen. Nach gut einer Stunde rief die Lady an, sie war jetzt mit ihrer Schwester und ihrem Sohn im Krankenhaus und die Ärzte würden sich um Ihn kümmern. Weitere Details erfuhr er nicht, er war aber bereits eingeschlafen und fragte nicht weiter nach.
    So gehen 6 Uhr morgens klopfte es plötzlich an seiner Tür und die Lady stand wieder da.
    Wortlos kam Sie herein und setze sich zu meinem verdutzten Freund schweigend auf das Bett.
    Möchtest du nicht wissen wie es meinen Sohn geht sagte sie laut und aggressiv. Ja natürlich wie geht es deinen Sohn? Fragte mein Freund, er merkte dass die Lady eine starke Alkoholfahne hatte, beachtete das aber weiter nicht.
    Mein Sohn ist tot, schrie sie plötzlich und wiederholte sich mehrmals, während sie sich auf dem Bett warf und in einem endlosen Weinkrampf ausbrach. Mein Freund war total geschockt und fragte nach mehr Details. Die Lady war aber nicht ansprechbar, redete ohne Zusammenhang und weinte weiter und weiter. Das einzige was mein Freund verstand war, sie hatte Ihren Sohn in einem Kühlraum tot gesehen. Die Lady schien total erschöpft und meinte, sie möchte jetzt schlafen. Kurz darauf schlief sie tief und rührte sich nicht. Erst dann kamen bei meinem Freund die Zweifel, aber die Szene die die Lady gespielt hatte war absolut Hollywood reif, dadurch war er eigentlich hin und her gerissen. Im Hotel konnte er keine Hilfe erwarten, die Rezeptionistin sprach wenig English und war mehr eingebildet als intelligent. Dabei fiel Ihm wieder der Taxifahrerin ein, eine Thaifrau die mit einem Australier verheiratet war. Diese hat auf Ihm einen absoluten integeren Eindruck gemacht, sprach gut Englisch und war auch intelligent. Also rief mein Freund die Taxifahrerin an und erklärte ihr die Angelegenheit. Sie war sofort bereit vorbei zu kommen und war dann auch bald zur Stelle. Die Lady schlief immer noch fest weiter und gab auch keine Reaktion wenn man sie kurz anrührte. Mein Freund beugte sich über sie und stellte fest, dass sie noch atmete, ihm fiel dabei wieder der starke Alkoholgeruch auf. Die Tasche der Lady hat sie achtlos auf dem Tisch hinterlasse, ihr Handy lag daneben. Die Taxifahrerin scannte die meist angerufen Nummer, wählte diese, wonach sich ein Thai Mann meldete. Wahrscheinlich ihr Freund meinte sie. Es gelang schliesslich die Mutter zu erreichen um zu erfahren, dass Ihr Sohn gar nicht in Pattaya aber in Isan bei Ihrer Mutter und putz munter war.
    Inzwischen hatte mein Freund festgestellt, dass die 10,000 Baht nicht mehr in Ihrer Tasche waren.
    Mit Mühe konnte mein Freund die Lady wach schütteln und die Taxifahrerin stellte sie zur Rede.
    Das Gespräch spitzte sich zu und wurde laut. Plötzlich wollte die Taxifahrerin das Gespräch beenden weil wie sie sagte die Lady ganz grob wurde.
    Mein Freund befahl die Lady sofort zu verschwinden. Die Lady machte zwar den Anfang zu gehen, schien aber ihre Sache ganz sicher. Sie suchte in Ihrer Tasche herum, öffnete Ihre Brieftasche, fand kein Geld und behauptete mein Freund hätte ihr das Geld wieder weggenommen.

    Fortsetzung folgt

  8. #2127
    Avatar von fred2

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Traurige Geschichte 2.

    D wird an den Tropf gehängt und im Rollstuhl in den 3. Stock gebracht.
    Dort ist ein Schlafsaal mit ca 30 Betten. Je 6 Betten sind durch einen Vorhang getrennt. Ich frage ihn, ob er eine Krankenversicherung hat, er flüstert einen Namen.
    Zurück im Hotel gehe ich zusammen mit 2 Hoteldamen in sein Zimmer. In seiner Schreibtischschublade ist ein ausgedrucktes Bild von der Internetlady vor der ich ihm gewarnt hatte, weil sie einem nur Apartments verkaufen wollte. Aber er hörte ja nicht auf mich. In einem Aktenkoffer waren all seine Papiere schön geordnet in Klarsichthüllen. Aber ich fand zwar eine Reisekrankenversicherung, die noch gültig war, aber nichts von der genannten Versicherung. Erst nach nochmaliger Durchsuchung entdeckte ich in einem Geheimfach der Geldtasche die Plastikkarte der betreffenden Versicherung. So schickte ich beiden Versicherungen eine Email, mit dem Hinweis, dass Herr D im Banglamung Krankenhaus liegt. Auch die D-Botschaft verständigte ich.
    Nach 2 Tagen fuhr ich mit 2 Hotelladies ins Krankenhaus. D war schon aufgestanden, schien ihm gut zu gehen. Ich fragte ihn was er benötigte. Er möchte sich gerne eine Cola kaufen, so gab ich ihm B 100 dafür. Die Hoteldamen gingen extra raus und besorgten ihn ein Sechserpack Sojamilch, Keks und Orangen.
    Auf mein Staunen, dass hier so viele Farangs lagen, meinte D ja etwa 80% wären Farangs, was ich aber nicht bestätigen konnte. Als ich ihn die Versicherungskarte zeigte, meinte D, diese Versicherung würde ruhen, er hätte ja noch die Reiseversicherung.
    Wir dachten jetzt, er würde sich bald erholen, aber es kam anders.
    Die Reiseversicherung hatte den Verdacht, dass es sich um ein alkoholisches Problem handle und wollte dafür nicht gerade stehen. Sie faxten mir eine Einverständniserklärung damit der Hausarzt in D der Schweigepflicht enthoben wird und über den Gesundheitsstand von D Auskunft erteilt. Ich erklärte ihnen, dass ich D nie Alkohol trinken habe gesehen, aber was zählt meine Aussage.
    Nach einigen Tagen kam jemand ins Hotel und wollte sein Handy und seine 2 Bankkarten holen. D möchte seine Verwandten anrufen, es gehe ihm sehr schlecht.
    Das Hotel besprach sich mit mir und ich sagte, die Bankkarten geben wir auf keinem Fall raus. Die Hoteldame erklärte sich bereit D das Handy und das Ladegerät zu bringen, sowie die Einverständniserklärung. Als sie zurück kam, teilte sie uns mit, dass es D sehr schlecht gehe, er konnte das Formular nicht unterschreiben. Er hatte Anfälle und war ans Bett gebunden worden. Sie wollen jetzt die D-Botschaft ersuchen, dass er Heim geschickt wird. Das fand ich auch gut, denn in D bekäme er eine vernünftige Behandlung.
    Als die Botschaft wieder meldete am Montag käme jemand vorbei, reichte es mir. Ich verständigte die Reiseversicherung von D. Diese riefen mich später an und teilten mir mit, D hätte ein Alkoholproblem gehabt, deshalb kämen sie für die Kosten in Banglamung nicht auf. Jetzt hätte er aber eine Lungenentzündung und dafür übernehmen sie die Gewährleistung und überweisen ihn ins Bangkok Hospital. Ich atmete auf, da hat D noch mal Glück im Unglück gehabt, er wäre in Banglamung langsam verreckt. Wie schlimm es dort war erfuhr ich erst später.
    fred2

  9. #2128
    Avatar von marc

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    deine kritiker können sich vieleicht über dein verhalten was barladys angeht muckieren, aber über deine gute kameradschaft können selbst die nichts sagen . ich kenne diese story ja schon aus dem anderen forum, und gebe ein fetten "thumbs up"

  10. #2129
    Avatar von Alek

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von marc",p="781465
    deine kritiker können sich vieleicht über dein verhalten was barladys angeht muckieren, aber über deine gute kameradschaft können selbst die nichts sagen
    Warum auch? Man muss ja zu seinen Landsleuten bzw. Nachbarn stehen. Oder

    Aber wenn ich dann noch sowas lese:
    Mit Nok hat das Zusammenleben gut funktioniert, bloß der "Nebenjob" und die ständigen Lügen, haben das Vertrauensverhältnis zerstört.
    Vertrauensverhältnis. Zu einer Dienstleisterin? Nochmal: Ich find´s nicht schlimm, dass @fred2 sich in Patty vergnügt, sein Bier. Interessiert mich nicht mehr, der Ruf der Farang in LOS ist ja eh schon am Arse. Genause wie der der Thailänderinnen hier in Old Germany. Aber jetzt lese ich da was von Vertrauen zu einer Dienstleisterin? Prust, ROFL Und wenn er selbiger Farangfood aufdrängt oder beim Beten(!) [s:f1ee26b8a3]aus dem Zimmer schmeisst[/s:f1ee26b8a3] auf den Balkon verweist, weil ihm die Räucherstäbschen auf die Nerven gehen sollte er sich über nichts, garnichts, aber auch garnichts wundern. Taktgefühl? Ist nur was für Weicheier, nix für harte Renter. Vielleicht mal die Schuld nicht nur bei den ThailänderInnen suchen. Kultur? Ja klar, Wiener Schnitzel mit Pommes! Es gibt Schmerzgrenzen, sogar für Dienstleisterinnen. Und allen Ernstes überlegen ob Thailand, selbst Patty, der richtige Fleck für ihn auf dieser Erde ist. Und die ist bekanntlich groß.

    @fred2, lass´ Dich durch mich nicht stören, du hast genügend Fans hier im Forum. Ich bin hier fehl am Platz. Ich bin raus hier

  11. #2130
    Avatar von eifelmatti

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    Re: Thailand Geschichten von fred2

    Zitat Zitat von marc",p="781465
    ich kenne diese story ja schon aus dem anderen forum,
    Welches Forum ist gemeint?

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