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Thailand - Feb 2005

Erstellt von Mang-gon-Jai, 14.03.2005, 18:05 Uhr · 45 Antworten · 3.161 Aufrufe

  1. #11
    Chak2
    Avatar von Chak2

    Re: Thailand - Feb 2005

    Thaiman, gerade wegen solcher Drohungen werde ich mich nicht ändern. ;-D

  2.  
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  3. #12
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Thailand - Feb 2005

    Zitat Zitat von Chak2",p="224328
    Ach, wie ich deine Humorlosigkeit vermisst habe.
    Nun, dafür hatten wir ja Dich ;-D

    Doch ich denke, wir sollten Hartmut mal zu Potte kommen lassen

  4. #13
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Thailand - Feb 2005

    Teil 2

    Obwohl uns gesagt worden war, dass die Karaokeanlage erst gegen 22:00 Uhr geöffnet werde, waren wir schon um 20:00 Uhr wieder dort.
    Wir hatten Glück. Die Besitzerin war da. Ja, wir konnten einen Bungalow beziehen. Fünf Bungalows waren fertig gestellt und bezugsfertig. Wir waren wohl die ersten Gäste. 300 Baht pro Tag sollte solch ein Bungalow kosten. Er war mit Schrank, großem Bett, Tisch und Stühlen eingerichtet und hatte einen Deckenventilator. Da auch ein Fernsehgerät vorhanden war, war für Pui die Welt in Ordnung. Fernsehen ist ihre einzige Leidenschaft (von mir einmal abgesehen :-) ).
    Draußen, vor dem Bungalow, gab es noch einen weiteren Tisch mit drei Stühlen. Man konnte also abends draußen sitzen, was deutlich schöner war als im warmen Bungalow.
    Von der Besitzerin erfuhren wir, dass sie diese Anlage erst vor ganz kurzer Zeit übernommen hatte. Sie hatte hohe Kredite aufgenommen und war dabei, die gesamte Anlage zu erweitern. Zusätzliche Bungalows wurden gebaut und ein weiteres Restaurant entstand. Während unseres Aufenthalts wurden große Bäume angeliefert und gepflanzt. Dazwischen wurden etliche Salas errichtet. In wenigen Monaten wird es wohl eine sehr schöne Anlage sein. Momentan war es allerdings noch eine Baustelle.
    Da nun die ersten Gäste da waren, wurde der Betrieb schon morgens, gegen 09:00 Uhr geöffnet. Mein Frühstück im Restaurant war also gesichert.
    In dieser Anlage, sie hieß Kua Valin und ich kann sie anderen Urlaubern wirklich empfehlen, verbrachten wir die nächsten Tage. Es war unser Startpunkt für eigene Unternehmungen = Spaziergänge. Selbstverständlich besichtigten wir auch die Sparkasse (ich habe Geld gewechselt), den Traktorreparaturbetrieb, die Tankstelle und die Wäscherei. Man gönnt sich ja sonst nichts.
    Wie mir schon oft in Thailand aufgefallen ist, steht die Menge des Personals einer solchen Bungalowanlage in keinem Verhältnis zur Anzahl der Gäste. So auch hier. Regelmäßig standen im Restaurant 8 bis 10 Bedienungen herum um die wenigen Gäste – anfangs nur Pui und ich, zu bedienen. Mehr als die Hälfte von ihnen waren Kathois. Mit kleinen Flatterröckchen, knappen T-Shirts über dem ausgestopften BH und hohen Stöckelschuhen stolperten sie durch das Restaurant und bemühten sich, die wenigen Gäste zu bedienen. Sicher muss ich nicht extra erwähnen, dass sie recht farbenfroh geschminkt waren. Die Schnellsten sind die Kazhois auch nicht gerade. Um zum Beispiel eine Bestellung aufzunehmen - man merkt, dass man sie bei wichtigen Gesprächen gestört hat - bewegen sie sich so langsam, dass man ihnen während des Gehens die Schuhe besohlen kann.
    Auch unsere Zimmerputzmaus war ein Kathoi, also ein getarnter Zimmerputzmäuserich. Pui konnte ihn (sie?) überreden, unsere Wäsche für einen Spottpreis zu waschen und zu bügeln.
    Allerdings gab es auch echte Frauen unter den Bedienungen. Da war zum Beispiel „Thaa“. Sie ist die Oberste der Bedienmäuse, also Hauptbedienmaus. Thaa ist recht hübsch. Sie ist knapp über 20 Jahre alt und sucht dringend einen europäischen Mann. Mit einem Augenaufschlag, der einen Gletscher zum Schmelzen gebracht hätte, bat sie mich, in Farangland nach einem Mann für sie, nicht älter als 50 Jahre, Ausschau zu halten. Selbstverständlich musste ich ein paar Fotos von ihr machen und versprechen, diese meinen europäischen Freunden zu zeigen.
    Das Essen im Kua Valin war sehr gut, die Portionen allerdings etwas klein. Da das Essen aber recht preiswert ist, kann man sicher damit leben.
    Etwas problematischer ist es wohl für viele europäische Gäste, dass dort fast kein Englisch gesprochen wird.
    Die Besitzerin der Anlage bat mich, sie und eine der Bedienmäuse in Englisch zu unterrichten.

    Darüber berichte ich euch im nächsten Teil

  5. #14
    Avatar von andydendy

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    Re: Thailand - Feb 2005

    Das ist zum Beispiel das schöne an
    LOS das dort nicht am Personal gespart
    wird. Das sollten sich unsere Unternehmer
    mal eine Scheibe abschneiden, anstatt nur
    noch raffgierig zu sein. Hier in der
    BRD wird nur noch gespart und am meistens
    am Personal.

    @ MGJ

    veröffentlichs Du das geschriebene nur im
    Nittaya, oder wird ein Buch daraus?.

  6. #15
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Thailand - Feb 2005

    veröffentlichs Du das geschriebene nur im
    Nittaya, oder wird ein Buch daraus?.
    Nein, ich denke, ein Buch wird es wohl nicht. Dazu reicht der Stoff wohl nicht.

    Gruß

    Mang-gon Jai

  7. #16
    Avatar von MadMovie

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    Re: Thailand - Feb 2005

    Schön, dass du weiter geschrieben hast, Mang-gon-Jai.
    "Zimmerputzmäuserich"

  8. #17
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Thailand - Feb 2005

    Teil III

    Telefonisch erhielt Pui die Nachricht, dass eine Ihrer Freundinnen, in ihrer Ansiedlung, ein Kind bekommen hatte. Da musste sie natürlich hin. Solch eine Sensation hat man ja schließlich nicht täglich.
    “Kommst du mit?“, fragte sie hoffnungsvoll.
    “Nee!“ Es ist nicht unbedingt mein Ding, anderer Leute Kinder zu begutachten und der Mutter beim Stillen zuzusehen.
    ”Nee, fahr man lieber allein.”
    Nach etwa zwei Stunden wurde sie mit einem Moped abgeholt. Hierauf saßen allerdings schon drei Frauen. Egal, Pui mit dazu und zu viert auf einem Moped brausten sie davon. Ich war seit längerer Zeit mal wieder allein. Aber nicht lange.
    Gerade hatte ich es mir in einer kleinen Sala bequem gemacht, ein interessantes Buch vor der Nase und ein Bier bestellt, kam die Besitzerin der Bungalowanlage und setzte sich zu mir.
    Sie begann sich mit mir über alles Mögliche zu unterhalten. Ich merkte, sie wollte etwas, musste aber Gesicht wahren und durfte nicht mit der Tür ins Haus fallen. Ich überlegte, was sie wohl wollte.
    Endlich kam sie auf das Thema zu sprechen. Sie wollte kein Englisch bei mir lernen, aber es wäre sehr schön, wenn ich eine ihrer Angestellten unterrichten könnte. Es sollte ein „fachbezogener“ Unterricht sein. Also: „Guten Tag“, „Wie heißen Sie?“, „Möchten Sie einen Bungalow mieten?“, „Was möchten Sie trinken“ usw.
    Ich nickte. „Kein Problem.“
    “Was kostet das, wenn du meine Angestellte unterrichtest?“
    “Das kostet nichts“. Ihre Augen strahlten. Der Preis war in Ordnung.
    “Aber ich bin nur ein paar Tage hier. Da kann ich ihr nur recht wenig beibringen. Richtig Englisch zu sprechen wird sie da wohl kaum lernen.“
    Ihre Augen strahlten nicht mehr.
    “Ist Englisch denn so schwer?“
    “Nein, aber es dauert eine gewisse Zeit.“
    “Wenn du sie jeden Tag 12 Stunden unterrichtest, dann kann sie in einer Woche sicher ausreichend um meine ausländischen Gäste empfangen zu können.“
    “Nur 12 Stunden?“, fragte ich. „Soll sie die anderen 12 Stunden etwa frei haben und faul in der Gegend rumsitzen?“
    Sie schien sich nicht sicher zu sein, ob meine Antwort Ernst gemeint war und lächelte unsicher.
    “O.k., jeden Tag so lange, wie du möchtest“, meinte sie schließlich.
    Ich nickte. „O.k., täglich zwei Stunden.“
    Sofort schickte sie nach der betreffenden Bedienung.
    Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf. Diese Frau hatte ich vorher noch nicht gesehen. Selten hatte ich eine so hübsche Frau gesehen – absolut waffenscheinpflichtig, etwa 20 Jahre alt.
    “Das ist Toi“, wurde sie mir vorgestellt.
    Und an Toi gewand: „Phii Mang-gon Jai wird dich in Englisch unterrichten.“
    Toi verbeugte sich und sandte mir einen Wai mit den Daumen an der Nase.
    “Du wirst gut aufpassen und viel lernen. Du wirst alles tun, was Phii Mang-gon Jai von dir verlangt. Alles!“
    Wie hatte ich das wohl zu verstehen?
    Gerade wollte ich vorschlagen, am kommenden Nachmittag mit dem Unterricht zu beginnen, da erfuhr ich, dass wir, Toi und ich, uns in eine etwas entfernter liegende Sala setzen sollten um sofort mit dem Unterricht zu starten.
    Ich packte also mein Buch weg und wir zogen in die andere Sala um. Mir wurden ein Chang-Bier und ein Glas serviert. Dann ließ man uns allein. Toi sah mich erwartungsvoll an.

  9. #18
    Avatar von moselbert

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    Re: Thailand - Feb 2005

    Zitat Zitat von Mang-gon-Jai",p="223024
    [...] Was nun folgte ist sicher nicht so interessant. [...]
    Da bin ich aber jetzt anderer Ansicht. Gut, dass Du weitergeschrieben hast. :bravo:

  10. #19
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Thailand - Feb 2005

    ;-D

    jetzt weiss ich endlich, warum Michi aus Chonburi nicht mehr schreibt.

    ...er hat Deine Vertretung übernommen...


    Mandybär

  11. #20
    Avatar von Mang-gon-Jai

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    Re: Thailand - Feb 2005

    Teil IV

    “Hello, how do you do?“
    Toi hatte noch nie englisch gesprochen. Die ungewohnten Laute kamen ihr nur schwer über die Lippen. Im Grunde waren die Worte, die sie wiederholte, kaum zu verstehen. Toi war jedoch begeistert und erklärte mir, dass sie nicht geglaubt hatte, dass Englisch so leicht sei.
    Allerdings hatte sie nicht lange Lust zum Lernen. Sie versuchte stattdessen ein Gespräch zu führen – natürlich auf Thai.
    Sie erzählte mir, wie gern sie einen Farang heiraten würde.
    „Farangs haben so wunderschöne Haut.“ Hierbei versuchte sie meinen Arm zu streicheln. „Toi möchte auch eine so schöne und helle Haut haben.“
    Dann interessierte sie sich für europäische Frauen. Sie glaubte zu wissen, dass europäische Frauen viel hübscher als Thaifrauen sind. „Nom jai“, meinte sie bewundernd.
    Dann hatte sie eine Frage auf den Lippen, traute sich aber nicht, diese Frage zu formulieren. Offensichtlich war es ihr etwas peinlich. Schließlich traute sie sich aber doch.
    “Haben europäische Frauen mit goldenen (blonden) Haaren auch am Körper goldene Haare?“
    “Das gibt es.“
    “Überall?“ Toi war rot geworden.
    “Überall.“
    “Das sieht bestimmt gut aus!“
    So saß ich also Bier trinkend mit einer enorm hübschen Frau allein in einer Sala, als Pui zurückkam. Irgendwie schien sie nicht ganz glücklich zu sein, als sie uns sah. Sie kam und setzte sich zu uns.
    Vielleicht täuschte ich mich ja, aber ich hätte schwören können, dass Pui ganz „grüne Augen“ (hüng) hatte.

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