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Thailand 2013 - ein schwangerer Hund und wilde Affen

Erstellt von MadMovie, 01.04.2013, 11:05 Uhr · 37 Antworten · 5.547 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von MadMovie

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Danke, dass du uns mitgenommen hast, auf deiner Reise.
    Das ist alles stimmig, freundlich und mit schönen Bildern untermalt.

    Eine Frage hätte ich aber. Du schriebst, dass deine Frau wieder in den Isaan zurück fuhr. Führt ihr eine Fernehe?
    Ist ja noch nicht Schluss, eine Folge kommt noch! Zur Frage: Ja, sie lebt mehrere Monate im Jahr in Thailand, kommt aber im Mai wieder nach Deutschland.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von MadMovie Beitrag anzeigen
    Ist ja noch nicht Schluss, eine Folge kommt noch! Zur Frage: Ja, sie lebt mehrere Monate im Jahr in Thailand, kommt aber im Mai wieder nach Deutschland.
    Wenn du Fortsetzung folgt schreibst, weiss selbst ein Gimpel wie ich, dass noch nicht Schluss ist.
    Mir ist das nur aufgefallen und wollte deshalb sofort fragen.

    Die letzte Episode werde ich auch noch mit Genuss lesen.

  4. #33
    Avatar von MadMovie

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    Thailand 2013 - ein schwangerer Hund und wilde Affen

    Mittwoch, 27. 03. 2013 – Bangkok


    Spät abends hatte noch eine Hotelangestellte angerufen, wann wir denn das Frühstück wünschen und ich hatte neun Uhr gesagt.
    Da war ich aber gespannt, denn für fünf Hansel werden die kein Buffet aufbauen.
    Pünktlich um 9 Uhr klopfte es an der Türe und eine Dame von der Rezeption brachte ein Tablett mit Reissuppe und den Behältern zum Nachwürzen.


    Das schmeckte ausgesprochen lecker und man musste nicht wie üblich mit leerem Magen los ziehen.
    Sophie kam aus dem Bad und sammelte erst mal die kleinen Hackfleischbällchen aus der Suppe, die in meiner Schüssel landeten.


    Wir buckelten das Gepäck zum Fahrstuhl und unten wurde es in einem Kabuff eingelagert.
    Wir fragten auch den gerade anwesenden Manager, ob wir nach einem heißen Tag in Bangkok hier abends noch duschen dürften, er meinte aber, wir hätten ausgecheckt, müssten dann das Zimmer weiter bezahlen, was wir nicht wollten.


    Nun wollte ich am letzten Tag Sophie die Sehenswürdigkeiten zeigen, die jeder Touri mal gesehen haben muss.
    Der Besuch von Wat Phra Keo und Grand Palace war an diesem 27. März der denkbar ungünstigste Zeitpunkt.
    Meine Frau und Aad hatten uns schon vorgewarnt, man würde ab diesem Tag Grand Palace bis Songkran schließen, weil jemand von der Königsfamilie vorbei käme – aber das verwies ich in das Reich der Fabel, zumindest eine andauernde Schließung.


    Ein Nepper, Schlepper, Bauernfänger (im folgenden NSB genannt) vor dem Grand Palace behauptete sogar, man würde um 11 Uhr schließen, wir sollten um 13 Uhr wieder kommen und für die Zwischenzeit hätte er ein tolles Angebot für uns.
    Es folgte die übliche Leier: Er lobte den deutschen Clubfußball (2013 auch völlig zu Recht) und erzählte von seiner Familie.
    Wir schüttelten ihn ab und gerieten in das größte Gewühl.





    Wie ich es geschafft habe, an tausenden Touristen vorbei zu fotografieren, ist mir heute noch ein Rätsel


    Sämtliche Tourguides von Bangkok waren natürlich besser informiert als wir und schleusten schnell noch vor der Schließung ihre Reisegruppen durch





    Überall hölzerne Gehwege mit roten Teppichen und ein Schild, dass Wat Phra Keo mittags dicht gemacht wird.
    Die Informationen von Frau und Stiefsohn waren also nicht so ganz falsch.


    In dem Gewühl war ich immer darauf bedacht, Sophie nicht zu verlieren.
    Wenigstens konnte ich diesmal den Wachwechsel am Grand Palace fotografieren





    „Ablösung kommt gleich!“





    Mir wurde es dann in dem Gewühl zu viel und ungeachtet des gezahlten Eintrittspreises wollte ich das Gelände wieder verlassen.


    wird mit dem Schluss fortgesetzt...

  5. #34
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von MadMovie Beitrag anzeigen
    ...und ungeachtet des gezahlten Eintrittspreises wollte ich das Gelände wieder verlassen.
    Och, dieser kleine Obulus.

  6. #35
    Avatar von MadMovie

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Och, dieser kleine Obulus.
    Inzwischen sind die bei schlappen 1000 Baht...

  7. #36
    Avatar von JT29

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    Respekt!

    Respekt aber auch vor dem Bericht! Vielen Dank, vor allem für die eine oder andere Inspiration in Chayapum (bin ab und zu im Nachbardistrikt unterwegs ;) ).

  8. #37
    Avatar von MadMovie

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    Zitat Zitat von JT29 Beitrag anzeigen
    Vielen Dank, vor allem für die eine oder andere Inspiration in Chayapum (bin ab und zu im Nachbardistrikt unterwegs ;) ).
    Bitte auch meine anderen Reiseberichte, vor allem ab 2006 beachten! Da ist (bis auf einen Staudamm ganz im Norden) nahezu alles aufgeführt, was es in der Provinz Chaiyaphum Sehenswertes gibt.

  9. #38
    Avatar von MadMovie

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    Thailand 2013 - ein schwangerer Hund und wilde Affen

    Lag es an der Hitze oder daran, dass ich eine ganze Weile nicht mehr hier war?
    Jedenfalls wusste ich nicht mehr, wie weit die nächste Anlegestelle am Fluss entfernt ist.


    Ich fragte einen Tuk-Tuk-Fahrer, die ja auch zur Gilde der NSB gehören, eigentlich ein Newbie-Fehler und im Nachgang schüttele ich den Kopf darüber.
    Offenbar hatten die Außentemperaturen meine Gehirnzellen nachhaltig geschwächt.
    Der Tuk-Tuk-Driver war natürlich bereit, uns für günstige 120 Baht zum Pier zu bringen.
    Nun hatte ich für Tuk-Tuk-Fahrten auch quer durch ganz Chiang Mai noch nie mehr als 50 Baht bezahlt und erwiderte genervt „hok sib“ (60 Baht).
    Nach einigem Hin und Her einigten wir uns auf dann tatsächlich auf 60 Baht – es ging aber nur um eine Ecke und eine Straße rauf und sogar Sophie nörgelte: „Dafür waren 60 Baht ein bisschen viel!“


    Wir mussten noch ein Stück laufen, drängelten uns an Verkaufsständen vorbei und stellten dann fest, dass von hier gar kein Linienschiff fuhr, sondern nur die Fähre rüber nach Wat Arun.


    Ich hatte dermaßen die Schn… voll, dass ich keine Lust hatte, jetzt auch noch zu einem anderen Pier zu laufen (Buddha bewahre!) oder zu fahren.


    Das machte sich eine Frau von der Gilde der NSB zunutze, die meinen Gesichtsausdruck richtig deutete und uns anbot, Tochter und Vater (das Missverständnis klärte ich gleich auf) privat für schlappe 2000 Baht (vielleicht waren es auch weniger, so genau weiß ich es nicht mehr) einmal quer durch Bangkok schippern zu lassen mit Besuch aller relevanten Sehenswürdigkeiten, wie Wat Arun und Wat Pho.


    Das war bei der Hitze eine gute Idee, aber das Geld war abgezählt und sollte auch noch bis zum Flughafen reichen.
    Ich winkte dankend ab. Sophie und ich schlenderten herum und überlegten, wie wir zur nächsten Anlegestelle kommen.
    Die Frau lief uns nach und bot erst 1200 dann 1000 Baht an, immer noch viel zu teuer.
    Ich rechnete: Eine Person 400 Baht, zwei 800 und nannte die Zahl.


    Nach einigem Hin und Her einigten wir uns auf mein letztes Angebot, denn eine Tour auf dem Fluss und den Khlongs gehörte auf jeden Fall zu den Aktionen, die ich Sophie noch bieten wollte.





    Die Frau nur mit Badetuch und Duschhaube bekleidet habe ich auch erst zu Hause auf dem Computer gesehen








    Wat Arun: Auf das Herumklettern verzichteten wir – ich war da schon 2004 gewesen


    Nach knapp einer Stunde waren wir am Wat Pho und zwei kräftige Thais hatten Mühe, Mad aus dem Boot zu moven…














    Wat Pho: Sophie erschöpft


    Nach dem Besuch des Wat Pho brauchten wir dringendst eine Pause und schlürften in einem Café auf der anderen Straßenseite Eiskaffee.
    Sophie fragte, was wir als nächstes machen, denn wir hatten ja bis zum Abend Zeit.


    Ich hatte allerlei Ideen, aber keine Lust, die umzusetzen, z. B. Chinatown, Blick vom Baiyoke Sky Tower und so manches mehr.
    Am liebsten würde ich auf einer Parkbank sitzen und warten bis es kühler wird.


    Diesmal hatte sich der Taxifahrer verrechnet, als er 200 Baht bis zum Lumpini Park als Festpreis nannte.
    Der stand so lange im Stau und passierte nebenher einige Sehenswürdigkeiten wie die große rote Schaukel und Chinatown, dass es mit Taximeter deutlich teurer geworden wäre.


    Wir ließen uns am Straßenrand absetzen, weil uns das zu lange dauerte.
    Der Lumpini Park lag zu unserer Linken, nur rein konnten wir nicht, der Zaun hatte kilometerlang kein Tor.
    Irgendwann fanden wir dann doch den Eingang, waren aber zu fußlahm, um den Park zu erkunden.





    Lumpini Park: Mit dem Fahrrad kommt man nicht weit – aber ökologisch wertvoll


    Meine nächste Idee war, den Sonnenuntergang vom Golden Mount aus zu erleben.


    Wir latschten auf der falschen Straßenseite, stellten wir bald fest, hier kam kein Taxi vorbei, also rüber.
    Zwei Taxifahrer lehnten unser Ansinnen rundweg ab, bereits der dritte klärte mich auf, dass ich wohl Wat Saket meine, richtig, der Name war mir nur entfallen.
    Dieser freundliche Taxifahrer brachte uns ordnungsgemäß mit Taximeter zum Golden Mount – Wat Saket.


    Nun hieß es Beeilung, die Sonne ging bereits unter!
    Erste Treppe rauf: Kein Durchgang, zweite Treppe rauf: kein Durchgang!
    Irgendwie klebte uns heute das Pech an den Sandalen und der Schweiß lief aus den selbigen…


    Ein Schild unten brachte Aufklärung: Geöffnet nur bis 17:00 Uhr, na prima!





    Ich tröstete mich damit, dass ich 2004 ganz oben war – aber da hatte Sophie nichts davon.


    Jetzt waren wir so kaputt vom Treppensteigen, dass wir auf weitere Unternehmungen verzichteten und das nächste Taxi bestiegen, das am Fuße des Golden Mount hielt.


    Der Fahrer brauchte länger als geplant und erst gegen 20:00 Uhr waren wir wieder vor dem Hotel, aus dem wir vormittags ausgecheckt hatten.
    Zunächst nahmen wir im gegenüberliegenden Restaurant ein bescheidenes Abendessen ein, nur Reis und geschmortes Gemüse (pad pak).


    Eine neue Crew war an der Rezeption und die ließen uns tatsächlich in den Toiletten des Swimming Pools duschen und umziehen, was auch bitter nötig war.
    Dieses Entgegenkommen wurde mit 100 Baht belohnt.




    Man rief uns ein Taxi und sauber und besser riechend erreichten wir weit vor der Zeit Suvarnabhumi Airport.
    Unsere Flüge sollten erst am Donnerstag gegen 02:00 Uhr gehen – Sophie nach Abu Dhabi und Frankfurt/Main und ich nach Amsterdam und Berlin.


    Bemerkenswert noch die Episode mit einem herumstehenden Koffer, den wir eine Stunde lang Eiskaffee trinkend beobachteten, bis Sophie fragte, ob man nicht den Sicherheitsdienst informieren solle.


    In den USA undenkbar…


    Wir verabschiedeten uns herzlich und ich bedauerte noch einmal, dass es im Isaan manchmal Leerlauf gab und in Bangkok auch nicht alles so klappte, wie wir uns das vorstellten.
    Meine Großnichte hat dennoch einen guten Einblick in dieses interessante und sehenswerte Land erhalten…


    ENDE...

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