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Tammy und die Falle

Erstellt von moselbert, 05.03.2006, 21:35 Uhr · 170 Antworten · 8.726 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von BinHierNichtDa

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    Re: Tammy und die Falle

    Jo die letzten 4 kapitell sind ja wieder super geworden :bravo:

  2.  
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  3. #42
    Avatar von ChangLek

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    Re: Tammy und die Falle

    .....sehr spannend.....

  4. #43
    Avatar von moselbert

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    Re: Tammy und die Falle

    na, dann bekommt Ihr noch ein Betthupferl....

    oder zwei....

  5. #44
    Avatar von moselbert

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    Re: Tammy und die Falle

    20

    Die Schwüle setzte Willi doch erheblich zu, als er in Bangkok aus dem Flugzeug stieg. Gerald hatte ihm ein Hotelzimmer besorgt. Er brauchte sich um nichts zu kümmern. Nur um ein Taxi, das ihn dorthin brachte.
    In der Ankunftshalle war es zum Glück wieder klimatisiert.

    „Taxi, Sir?“ hörte er die fragenden Stimmen von links und rechts, als er mit Koffer und Handgepäck durch die Menge der Abholer dem Ausgang entgegenstrebte.

    „Okay.“ sagte er schließlich zu einem der Frager. Dieser nahm unaufgefordert seinen Koffer und lotste ihn eine Etage tiefer in ein finsteres und schwüles Parkhaus. Vielleicht hätte er ihm doch nicht folgen sollen. War ein Überfall geplant?

    Willi schaute sich um. Er konnte aber nichts Verdächtiges entdecken.

    „Come here.“ rief sein Begleiter, der neben einem alten Taxi angekommen war und schon den Koffer verstaut hatte.

    „Which Hotel?“ wurde er vom Fahrer gefragt.

    Willi schaute auf einen Zettel.

    „Manohra.“ sagte er.

    „Manola? Ok. 20 Dollar. It is far away.”

    „No Dollar. I have Euro.”

    „Ok. 20 Euro, ok?”


    Willi nickte. „It is ok.”

    Er wollte schon einsteigen, als ihm der Abholer die Hand entgegenhielt.

    „No tip, sir?“ fragte er.

    Willi holte sein Portemonnaie heraus und zog einen 5 Euro Schein hervor. Er gab ihn dem Mann. Dieser machte eine tiefe Verbeugung mit zusammengelegten Händen, nahm den Schein, drehte sich um und grinste.

    „Wieder so ein ahnungsloser Farang.“ dachte er.

    „Höflich und nett sind sie ja.“ freute sich Willi und stieg in das Taxi.

    Über Schnellstraßen, die ihren Namen nicht verdienten, weil sie mit Autos verstopft waren, ging es kreuz und quer durch die ganze Stadt.
    Der Fahrer hätte natürlich auch über den Stage - 2 - Expressway fahren können. Der kostete 30 Baht Maut und führte am Chatuchak Markt vorbei, südwärts bis fast direkt vor das Hotel Manohra. Aber dann hätte der Farang sich sicherlich über den hohen Fahrpreis gewundert. So bekam er für sein Geld etwas von der Stadt zu sehen.

    In der Silom Road ging es schließlich wie immer minutenlang weder vor noch zurück.

    „This is big traffic jam.“ erklärte der Fahrer eine der Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Willi schwante schon, dass er von seiner Zeit in Thailand einen großen Teil im Stau verbringen würde.

    Aber schließlich kamen sie doch am Hotel an. Der Fahrer half ihm, sein Gepäck aus dem Kofferraum zu wuchten. Dann hielt er die Hand auf. Willi gab ihm 20 Euro.

    Der Fahrer hielt die Hand immer noch auf.

    „Big jam today,“ sagte er.

    Willi legte noch einen Zehner drauf. Der Fahrer bedankte sich artig und stieg wieder in den Wagen. 30 Euro waren knapp 1500 Baht. Ein schöner Verdienst. Zufrieden fuhr er wieder zum Flughafen.

  6. #45
    Avatar von moselbert

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    Re: Tammy und die Falle

    21

    „Mr.Willi. Yes we had a reservation for you.” Die Frau an der Rezeption gab einem Pagen den Zimmerschlüssel.

    „Three weeks. You have already paid by Credit Card. We wish you a beautiful stay in Bangkok.” Sie verneigte sich vor ihm.

    „Here is a letter for you.“ sagte sie noch und gab ihm einen Brief.

    „Thank you.“ entgegnete Willi.

    Gerald hatte alles gut organisiert, dachte er.

    Nachdem er dem Pagen ein kleines Trinkgeld gegeben hatte, schloss er die Zimmertür ab und öffnete das Schreiben.

    „Willkommen in Bangkok.“ las er. Der Brief war von Gerald.

    „Ruh dich erst mal aus. Morgen triffst Du Dich mit Tammy. Sie wird Dich vom Hotel abholen. Ihr fahrt zur Botschaft und gebt dort Eure Unterlagen ab. Aber nur Herrn Fabowski. Er wird Eure Unterlagen bearbeiten und alles wohlwollend in meinem Sinn prüfen. Du hast zwei Umschläge für Fabowski mitgenommen. Wir haben einen Preis von 10.000 Euro vereinbart. Im ersten Umschlag, den Du ihm morgen gibst sind 5000. Nach Ende der Aktion bekommt er den zweiten Umschlag mit 7000. Das ist mehr als er wollte, aber Tammy ist es wert. Gruß Gerald.“

    Gerald hatte wirklich alles gut organisiert.


    wird fortgesetzt

  7. #46
    Avatar von BinHierNichtDa

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    Re: Tammy und die Falle

    Na wie siehts aus mit nem betthupfler?

  8. #47
    Avatar von Thaibär

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    Re: Tammy und die Falle

    @moselbert:
    wie wärs mit einem oder zwei Kapitelchen als morgendlicher Muntermacher?

  9. #48
    Avatar von moselbert

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    Re: Tammy und die Falle

    22

    Willi saß am nächsten Morgen in der Hotellobby, trank eine Tasse Kaffee und hatte seine Unterlagen auf dem Tisch liegen. Er schaute aus dem Fenster. Ein Taxi fuhr vor. Die Frau, die ausstieg, war unzweifelhaft Tammy. Er schaute nochmal auf das Foto. Ja, das war sie. Sie ging durch die Eingangstür, schaute sich um, sah Willi und kam auf ihn zu.

    Eine schöne Frau, dachte er. Schade, dass er sie nur abholen sollte.

    „You Willi? Hello. I Tammy.“ begrüßte sie ihn und machte einen Wai.

    „Hello Tammy.“ sagte er.

    Eigentlich ein sympathischer Mann, dachte Tammy. Wenn es nicht Hans gegeben hätte...

    „Do you have papers?“ fragte sie. „Lets go embassy quickly.”

    Willi wunderte sich etwas über ihr Tempo. Anscheinend konnte sie es nicht erwarten, nach Deutschland zu kommen. Sie gingen hinaus. Tammy hielt ein Taxi an und sie setzten sich hinein.

    „Sathorn Tai, Baan Sathaantut Jöraman.“ sagte sie zum Fahrer. Der stellte sein Taxameter ein und fuhr los.

    „How is your Business? All ok?” fragte Tammy. Willi nickte.

    Er rief sich ins Gedächtnis zurück, was Gerald ihm über sich erzählt hatte. Er war jetzt nicht mehr Kellner, sondern Besitzer einer Restaurantkette. Nun gut, seine Kleidung entsprach nicht so sehr der eines Geschäftsmanns, sondern eher der eines Touristen. Allerdings der eines gut gekleideten Touristen. Eine gute Stoffhose, keine Jeans, und ein Marken-TShirt, sauber in die Hose gesteckt und nicht lässig über dieser hängend. Halbschuhe hatte er an, keine Sandalen.

    Nach kurzer Zeit waren sie an der Botschaft angelangt. Tammy bezahlte die Taxikosten und sie stiegen aus. Tammy sagte etwas zu dem Wachmann am Eingang. Der antwortete. Dann gingen sie hinein.

    Willi sah die Menschenmassen und richtete sich schon auf eine längere Wartezeit ein. Aber Tammy ging durch den Warteraum zu einer anderen Tür. Sie klopfte und beide wurden eingelassen. Sie bat darum zu Herrn Fabowski geführt zu werden. Nach einem kurzen Weg durch die Flure erreichten sie ihr Ziel. Sie klopften an der Tür und sie wurden eingelassen. ein Europäer begrüßte sie.

    „Miss Satirathai, hello, sawaddi khrab. Herr Steinbach, guten Morgen. Mein Name ist Fabowski. Ich begrüße Sie. Haben Sie alle Unterlagen dabei?“

    Willi war erstaunt.

    „You know Mr.Fabowski?“ fragte er Tammy.

    „You wrote me what to do, Willi. You forget?”

    Anscheinend hatte Gerald ihm einige wichtige Dinge nicht gesagt. Er durfte sich nicht verplappern.

    Tammy holte ihre Papiere aus einem großen Umschlag. Auch Willi zog alles hervor, seine Dokumente und einen verschlossenen Umschlag. Herr Fabowski nahm alles entgegen und prüfte ob es vollständig war. Dann öffnete er den Umschlag und schaute hinein. Er schätzte den Betrag.

    „Nur 5000? Ich hatte 10000 mit Gerald vereinbart.“

    „Ich soll Ihnen am Ende der Aktion einen weiteren Umschlag geben. Wie Gerald mir sagte, sollen noch 7000 Euro drin sein.“


    Fabowski sah Tammy an.

    „Anscheinend ist die Frau sehr wertvoll für ihn. Mir soll es recht sein. Sagen Sie Gerald, es wird alles zu seiner Zufriedenheit geregelt. Und wenn er wieder meine Dienste braucht, gerne.“

    Er stand auf und geleitete Tammy und Willi zur Tür.

    „Kommen Sie in genau einer Woche, am Donnerstag, wieder zu mir. Auf Wiedersehen.“

    „What will we do now?“ fragte Willi, als sie draußen auf der Straße standen.

    „Ist up to you, what you do.“ antwortete Tammy „I go home. We see us in one week. I will come to hotel like today, ok?”

    Willi nickte. Sie waren ja noch nicht verheiratet. Offenbar hatte Tammy strenge Vorstellungen von Moral und Anstand.

  10. #49
    Avatar von moselbert

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    Re: Tammy und die Falle

    23

    Später telefonierte er vom Hotelzimmer aus mit Gerald.

    „Wie sieht es aus?“ fragte dieser.

    „Wir sollen nächste Woche wiederkommen.“ antwortete Willi. „Was hast Du ihr noch alles erzählt? Vorhin war ich verwundert, dass sie so zielstrebig nach Fabowski gefragt hat.“

    „Das hatte ich wohl vergessen Dir zu sagen. Aber es hat ja alles geklappt.“

    „Was hast Du in Deutschland mit ihr vor?“

    „Du musst nicht alles wissen, Willi. Es ist nicht ganz legal. Das muss als Information reichen.“

    „Aber tu ihr nichts an. Tammy scheint eine nette Person zu sein.“

    „Nein. Sie wird es hier gut haben. Eigenes Zimmer, eigenen Computer, etwas Internetarbeit, Verdienst etwa 2 Euro pro Minute, wenn ihre Dienste gefragt werden. Mehr sollst Du nicht wissen.“

    „Und jetzt?“

    „Wie, und jetzt?“

    „Ich habe jetzt eine Woche bis Tammy und ich uns treffen. Was mache ich so lange?“

    „Bitte? Du bist in einer der aufregendsten Städte der Welt und fragst, was Du eine Woche lang machen sollst? Es gibt genug Sehenswürdigkeiten, Klöster, Shopping, Mädchen. Aber pass auf, dass Du Dir nichts holst bei den Mädchen. Nicht dass Du meine Tammy ansteckst. Ich brauche sie noch.“

    „Du hast mir drei Wochen das Hotel reserviert und bezahlt. Wann soll ich das wieder zurückzahlen?“

    „Das macht Tammy schon für Dich. Keine Bange. So, ich muss mich jetzt ums Geschäft kümmern. Machs gut.“

    „Tschüß Gerald.“


    Willi legte auf. „Mal sehen, was die Stadt so zu bieten hat.“ dachte er.


    Fortsetzung folgt

  11. #50
    Avatar von BinHierNichtDa

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    Re: Tammy und die Falle

    Danke :bravo:
    Ich muß sagen -it´s up to you i come next week to your hotel-is schon hammer die tammy. Was mir gefällt sind die möglichen wege die der geschicht alle noch offen sind

    Ps is ja noch nicht schlafenszeit gibts no nen betthüpfler

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