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Stunden im August ...

Erstellt von Stalker, 05.09.2007, 13:29 Uhr · 19 Antworten · 2.709 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Stalker

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    Stunden im August ...

    Stunden im August

    1. Unverhoffte Zeit in Bangkok

    Es ist ein sehr schwüler Tag Anfang August in Bangkok. Am Morgen lag noch eine tiefhängende, dunkle Wolkendecke über der Stadt, die sich inzwischen aufgelöst hat.
    Die Sonne scheint mir auf den linken Unterarm, der lässig auf der Tür des Taxis liegt, das mich schon seit 45 Minuten ins Stadtzentrum bringt. Die Klimaanlage, die vom Taxifahrer gleich nach Einschalten des Taxameters auf volle Leistung gefahren wurde, habe ich längst heruntergeregelt. Schließlich ist dies der Anfang meines ausgedehnten Augusturlaubs.



    Auf dem Weg in die Stadt ...

    Es steht Einiges auf dem Programm. Nach ein paar Tagen Bangkok geht es in den Isaan, anschließend nach Nordthailand, danach ein Trip nach Koh Chang - vielleicht ein kurzer Aufenthalt in Pattaya - und am Ende wieder ein paar obligatorische Tage in dieser Stadt voller Gegensätze. Su’s Place, nicht zuletzt ihretwegen hat diese Stadt einen eigenen Glanz für mich. Und irgendwie beginnt er genauso zu verblassen wie unsere fast „vierjährige“ Beziehung.

    Habe mir den heutigen Tag für die Pflege der eigenen Eitelkeiten und Bedürfnisse reserviert. Frei von familiären Pflichten werde ich die nächsten Stunden auskosten, um dann wieder zurück zum Stadtrand zu fahren. Dort, wo der Moloch von Großstadt nur noch kleinstädtisch und provinziell ist, auf den die Textzeilen von Murray Head „One Night in Bangkok“ nie passen würden. Trotzdem fühle ich mich dort wohl. Nette, mir schon lange bekannte Menschen, eine rustikale, jedoch vertraute Atmosphäre - meine Familie.
    Aber nun ist es Zeit auszubrechen, das andere Ich zu leben, der „Stalker“ zu sein. Den zu spielen, der ich in meinen Geschichten bin. Die Grenzen sind fließend. Werde ich doch neben meinem Stalkerdasein auch noch ein paar Besorgungen für die Familie machen. Den Schein waren, nicht sofort Allen alles aufs Auge drücken, Möglichkeiten für einen Rückzug schaffen …. Su und Eahm treffen, die in 2 Wochen einen Bekannten und seine Frau durch Bangkok führen sollen … aber vor allem und mit absoluter Priorität die „Black Magic Cambodian Woman“ sehen.

    Welch günstiger Zufall. Sie ist in Bangkok. Eigentlich hätte sie längst in Holland sein sollen, doch bekannter Weise drehen Uhren ihre eigenen Kreise. Der Boyfriend aus Holland ließ sich Zeit mit dem Zuschicken der Papiere und so wird es wohl eher Ende August bzw. Anfang September sein, dass Kid sich wieder in die Lüfte schwingt. Warum ist sie in Bangkok? Sei fast zwei Monaten tanzt sie in einer Agogo in der Soi Pattayaland 1. Dort hat sie ein Girl namens Tip kennengelernt, die für drei Tage einen Customer in Bangkok besuchen möchte. Da Tip sich hier gar nicht auskennt, hat sie Kid gebeten Begleitservice zu spielen. Und Kidow die jetzt im August nicht mehr arbeitet, da sie ständig irgendetwas in Bangkok auf der Embassy, zu Hause in Sakeo oder sonst wo zu tun hat, willigte ein. Wenn ich an Kids BKK-Kenntnisse denke fällt mir das folgende Sprichwort ein: „Wenn ein Blinder den Anderen führt, fallen dann nicht beide in den Graben?“ Ihr solltet einmal sehen, mit welchem Respekt die sonst so toughe Black Magic Cambodian Woman die Absperrungen im Skytrain meistert.

    Gestern haben wir telefoniert, heute wollen wir uns an der Sukhumvit Road Ecke Soi 5 treffen. Ich habe noch etwas Zeit. Kid hat mir mitgeteilt, dass sie gerade erst losgefahren ist. So laufe ich in die schmale Verbindungsgasse zwischen Soi 5 und 7. Mein Ziel ist der Biergarten. Ich komme an der Bar vorbei, in der ich vor 4 Monaten Ying getroffen hatte. Die Bar ist jetzt gegen 10.30 Uhr noch geschlossen. Das Tageslicht fällt durch die halboffene Eingangstür auf einen Billardtisch und ich kann eine Lady im Hintergrund beim Saubermachen beobachten - Ying ist nicht zu sehen, und ich werde sie auch nicht treffen, hoffe, dass es ihr gut geht, überzeugt bin ich davon leider nicht. Als nächstes Laufe ich an Maes ehemaligen Shop vorbei. Mae, die Lady mit den vielen verschieden farbigen Kontaktlinsen, die ihr öfter das Aussehen einer Katze gegeben hatten. Auch sie und ihre beiden Schwestern sind schon längst aus meinem Blickwinkel verschwunden, und langsam verblasst auch die Erinnerung an all diese tollen Tage und Stunden. Zum „Glück?“ hab ich alles aufgeschrieben und genug Fotos gemacht.
    Im Biergarten ist es um diese Zeit mehr als ruhig. Aber was erwarte ich hier. Es ist noch nicht einmal 11.00 Uhr mitten in der Low Season. Mehr als ein paar alte Stalker-Gespenster werde ich hier wohl nicht treffen. Ich setze mich auf „meine“ Seite. Erkenne keine(n) der Angestellten und bestelle mir einen Nam Manao - mai wan, biu maak, maak - dieser ist erstklassig. Das und die Aussicht in nicht einmal 30 Minuten Kid wiederzusehen hebt meine Laune.
    Jemand ruft meinen Namen. Wer ist das? Ich krame in meinem Gedächtnis um das Gesicht einzuordnen. Es ist Puk. Lächelnd winke ich sie an meinen Tisch. Sie ist Mutter von ca. fünf Kindern (die Anzahl schwankt zwischen 4 und 5), eine „Freundin“ von Su!!!



    Puk ...

    Ich habe sie vor vier Jahren im Thermae Coffee Shop kennengelernt. Seit zwei Jahren arbeitet sie häufiger im Biergarten. Sie bezeichnet mich als ihren „Brother“, da Su ja ihre „Sister“ ist, könnte sie nie mit mir gehen. Sie überspült mich sogleich mit dem neuesten Tratsch aus dem Biergarten. „Kennst Du noch die soundso? Die hatte Glück, hat jetzt einen reichen Mann aus Kanada (kann er nicht hier, kann er eben da) und baut gerade einen Palast im Isaan …“ So geht es einige Zeit weiter.

    Puk ist auch eine gute Bekannte von Daah. Und sie weiß auch das Daah sehr gut mit mir kann.



    Daah ...

    Irgendwie beginnt die Sache mir zu missfallen. Schließlich lässt Puk die Maske fallen und fragt mich ganz offen, ob ich sie nicht zu einer Shorttime in die Soi 7/1 ins Starinn Hotel begleiten will. Sie könne auch vorgehen, so dass niemand Verdacht schöpft und sie würde das weder Su noch Daah erzählen. Sie brauch dringend das Geld - Medizin fürs Baby, Mietzahlung, die vielen Verpflichtungen, die wir ja fast alle am Monatsanfang haben. Ich kann nicht sagen, dass ich sprachlos bin, etwas überrascht schon, stelle wieder einmal fest, das Geld der Dreh- und Angelpunkt ist. Wird einem diese Sache erst einmal klar, kann man auch mal über die Strenge schlagen, ohne das Gefüge aus den Angeln zu heben. Denn zu nichts Anderem sind die Yings nun einmal hier. Zum Glück klingelt mein Mobile und Kidow befreit mich aus dieser Situation. Puk bekommt von mir 500 Baht - ich höre schon wieder die Aufschreie der Pattaya-Soi-6-..........en - bezahle die Getränke und verschwinde. „Your Wife?“ „Wer den sonst.“ bis dann Puk.

    Zügig durchquere ich wieder die Gasse zwischen der 5 und 7, diesmal achte ich auf nichts. Ich spüre die Magie. Und schließlich steht sie vor mir. Ihre Freundin Tip ist auch dabei. Kid trägt eine schwarze Sonnenbrille und hat ihre Haare in eine Afrodauerwelle verwandelt.



    Black Magic Woman - passt mehr denn je. Sie nimmt die Brille ab und lächelt mich mit dem typischen Kid-Lächeln und ihren großen, weißen Zähnen ab. Die Zähnen die hin und wieder Bierflaschen öffnen - und noch halten, nicht eine Plombe.
    Nach dem ersten Schock finde ich ihre Verwandlung nicht so schlecht, zumal sie diesmal keine Army-Tarnkleidung trägt. Eine leichte Umarmung, die trotzdem beidseitig von ganzem Herzen kommt - wie haben wir uns vermisst. Tip fragt ob sie gleich gehen soll. Wir verneinen lachend. Kid stellt sie mir vor. Ihr Customer ist im Office, so hat sie Zeit mit uns ein bisschen in der Gegend rumzulaufen. Ich muss ja noch shoppen gehen.

    Unser Weg führt uns zur BTS-Nana-Station, bei der auch Tip vor den Schleusen Respekt bekommt, als diese sie schmerzhaft wegen der vorgehaltenen Handtasche an der Hüfte treffen. Hatte aber darauf hingewiesen und war mit meinem Astralkörper (der mehr wiegt als die beiden Mädels) sehr demonstrativ durch die Schranke gelaufen. Meine Shoppingtour führt mich zu MBK und Pantip Plaza.





    Am MBK-Center

    Im Foodcenter des MBK nehmen wir unser Mittagsmahl ein. Bevor ich mit Kid zum Pantip fahre, verabschiedet sich Tip von uns. Kid setzt dem Taxifahrer noch penibel auseinander, wo genau er den BKK-Neuling Tip hinbringen soll. Im Pantip haben wir nur Gelegenheit für intensivere Gespräche.



    Im Pantip Plaza ...

    Kid hat keine Lust nach Holland zu fahren. Aber der Oranjemann hat bereits das Geld fürs Ticket überwiesen. Sie will jedoch nur 2,5 Monate vor Ort bleiben, um mich nicht zu verpassen, wenn ich im November vor allem ihretwegen nach Thailand komme. Ich gebe ihr den Tipp, dass Beste aus der Geschichte zu machen.

    Schließlich landen wir wieder im Penthouse Hotel. Es ist ein Stundenhotel. Es treffen sich ein 5extouri und eine Gogotänzerin aus Pattaya - niemand vermutet, kaum einer glaubt, dass hier echte Liebe im Spiel ist.



    Und doch spüren wir das und ich bin mir diesbezüglich so sicher wie kaum über viele andere Dinge in meinem Leben. Die drei Stunden fliegen nur so dahin. Vor meinem geistigen Auge schwebt eine Sanduhr, bei der ich das Rieseln des Sandes weder aufhalten noch umkehren kann.



    Wir liegen eng nebeneinander. Rauchen die gleiche Zigarre, trinken aus der gleichen Flasche … meine Handy klingelt, holt mich in die Realität zurück. Ein weiterer Besorgungsauftrag. Unsere Zeit ist vorüber. Noch weiß ich nicht, dass wir uns noch einmal treffen. Jeder Abschied hat einen Hauch von Endgültigkeit. Natürlich gebe ich ihr Geld, so wie das an diesem Ort eben so üblich ist. Aber - sie ist anders, das hier ist anders. Kein Geld für eine Dienstleistung, sondern die Unterstützung für meine Geliebte, nach der sie mich nicht gefragt hat. Natürlich nimmt sie das Geld, stellt fest, dass es viel ist. Zuviel für die Bezahlung einer Dienstleistung, für mich jedoch angemessen für eine finanzielle Unterstützung. So ist das eben.

    Es regnet. Wir warten einige Zeit bis ein leeres Taxi kommt. An der Sukhumvit Road Soi 7 steigen wir aus. Wie passend wäre es, wenn in diesem Moment Su und Eahm vom Skytrain hinunter kommen würden. Wie lange kann ich hier noch weiterspielen. Kid weiss, mit wem ich mich im Biergarten treffe. Wünsche ihr in Holland alles Gute. Wir sehen uns im November. Ich winke, warte bis ich sie nicht mehr sehen kann.

    Eahm und Su warten schon im Biergarten. Großes Hallo bei dem mir Su um den Hals fällt und mich küsst. Mir brennt noch Kids Leidenschaft auf der Zunge. Ich erkläre den Beiden die Details für ihren Auftrag Guide für meinen Kumpel und seine Frau zu spielen. Su will unbedingt mit mir schnell verschwinden. Zu allem Überfluss taucht auch Puk aus der Versenkung auf und nimmt auch noch in einer Nebenrolle an diesem Theater teil. Wenn jetzt noch Daah kommen würde, wäre die Sache perfekt.



    Eahm & Su ...

    Es wird Zeit das ich endlich mit offenen Karten spiele - aber immer noch bin ich dazu zu feige. Verstecke mich dahinter, dass ich noch abwarten muss, bis mein Kumpel versorgt wurde. Zum Glück klingelt wieder mein Handy. Der Moment des Aufbruches ist gekommen. Die Mädels setzen mich ins Taxi. Der Fahrer ist begeistert, dass er mit Taximeter in die Walachei fahren darf. Ich bin noch nicht einmal auf der Suk … und schon telefoniere ich mit Kid …

    Fortsetzung folgt ...
    Stalker

  2.  
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  3. #2
    Avatar von dawarwas

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    Re: Stunden im August ...

    "in dieser Stadt voller Gegensätze. Su’s Place, nicht zuletzt ihretwegen hat diese Stadt einen eigenen Glanz für mich. Und irgendwie beginnt er genauso zu verblassen wie unsere fast „vierjährige“ Beziehung."

    Fast ne Gänsehaut bekommen. Genau so ist es. Ist aber diese Beziehung zu Ende, kommt auch (meistens) schon die Nächste. Lange braucht man in dieser Stadt auf nichts zu warten.

    Dieser Bericht wird hoffentlich wieder so gut wie schon Dein 1.

    Gruss.

  4. #3
    Avatar von Thai-Arno

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    Re: Stunden im August ...

    Schön wieder etwas von klein Stalker zu lesen. :bravo:
    Von Nordthailand bis Koh Chang wird bestimmt
    wieder ein spannender und offener Bericht.

  5. #4
    Avatar von Stalker

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    Re: Stunden im August ...

    Da muss ich dich enttäuschen, ausführlichen Bericht gibt es nur über nicht mal 24 Stunden dieser knapp 4 Wochen.

    Aber ich werde einen Foto-Qulitätstourismus-Thread nachlegen, der ohne meine Liebesabenteuer auskommt.

    Stalker

  6. #5
    Avatar von ChangLek

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    Re: Stunden im August ...

    .....Hallo @Stalker, Kid sieht mit den Locken doch gut aus..... :-) :-)

  7. #6
    Avatar von Stalker

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    Re: Stunden im August ...

    2. Eine Nacht in Pattaya

    Eines Abends kaufe ich mir in Koh Chang ein Minibusticket für 900 Baht nach Pattaya (Hin- und Rücktour). Auf Google Earth schätze ich die Entfernung Koh Chang - Pattaya als eher gering. Einen anderen Eindruck erhält man freilich, wenn man dann in einem vollbesetzten Minibus sechs Stunden unterwegs ist. Am Anfang geht es noch recht entspannt zu. Eine illustre Ansammlung an Fahrgästen beginnt sich im Bus einzufinden. Zuerst zwei Amerikaner mit ihren Teilzeitfreundinnen. Der eine kommt aus Colorado, der andere aus New York. Stalker kommt dazu und hat erst einmal eine komplette Sitzbank für sich alleine. Kurz darauf steigt eine ältere Dame gleich vorne im Bus ein. Komme mit den Amis und ihren Yings schnell ins Gespräch. Nach wenigen Augenblicken begrüßen sie mich als Deutschen, was muss ich doch für einen schlechten Akzent haben. Der Typ aus Colorado hat deutsche Vorfahren, einer seiner Uronkel war Bodyguard bei unserem letzten Kaiser. Scheint doch eine entspannte Fahrt zu werden. Aber leider haben wir noch auf weitere Fahrgäste zu aufzunehmen. Am vereinbarten Ort müssen wir länger warten. Der Fahrer wird unruhig und greift zu seinem Handy, als endlich zwei junge Italiener auf der Bildfläche erscheinen und sich nach dem Einsteigen in den Bus lautstark unterhalten.

    Nach kurzer Zeit meint die eine Ying zur anderen, dass sie schon Kopfschmerzen von diesem Gezeter hätte. „Das Problem wird sie nicht lange alleine haben“ tröste ich sie au thai. Das Eis ist gebrochen und wir haben etwas zu lachen. Die Duracel-Batterien der beiden Jungs halten zum Glück dann doch nicht das, was sie versprechen und die zwei stöpseln sich ihre MP3-Player in die Ohren, um sich im weiteren Verlauf der Fahrt nur noch gelegentlich anzubrüllen. Vollbesetzung erreichen wir schließlich durch einen biederen, australischen Familienvater, seinen weißen Sohn und eine hübsche thailändische Ehefrau. Die drei sitzen völlig verteilt im Bus. Habe erst die Idee Umsetzungen durchzuführen, das würde dann aber wieder andere Pärchen auseinanderreißen. So halte ich meinen Mund und überlasse die Platzanweisung dann doch unserem Fahrer. An der Fähre haben wir Glück - wir sind das letzte Auto, das an Bord darf. Die Fahrt nach Pattaya ist recht eintönig. Der Fahrer will uns mit Thai-Techno den Tag versüßen, aber da formt sich eine Phalanx aus italienisch-amerikanischem Widerstand. Die nächsten Stunden sind wir unter anderem damit beschäftigt über das Music-Business und dessen glorreiche Vertreter zu sprechen. Die Vorurteile gegenüber den Italienern werden beiseite geräumt, sind doch ganz nette Zeitgenossen. Die anwesenden Thais können zwar mit Hendrix, Morrison, Clapton nicht viel anfangen, dafür kommen sie dann am angefahren Rastplatz vor allem essenstechnisch voll auf ihre Kosten. Die Ablehnung seiner Musik hatte unseren Fahrer sehr betroffen gemacht und es war mir ein Bedürfnis ihn mit einer Flasche M150, sowie einem Eiskaffee wieder aufzuheitern, was mir auch gelang.

    Irgendwann gelang es den Thais ihr reichhaltiges Mahl zu beenden und wir konnten uns erneut in die Sättel und auf den Highway schwingen. Pattaya kam näher und ich verfolgte die Unterhaltungen im Minibus nur noch eher beiläufig, meine Gedanken kreisten um die Kid. Ich würde - wieder einmal - im Flipper House in der Soi 7 absteigen. Kid weiß noch nichts von ihrem „Glück“. Sie wähnt mich auf Koh Chang, ohne die Möglichkeit mich loszueisen. Ein perfider Plan wurde von mir geschmiedet. Sie hatte mir ihre Postadresse in Pattaya gegeben, als ich ihr ca. 4 Wochen nach meinem letzten Trip „Road to Nowhere“ im April 2007 die gemeinsamen Fotos schicken wollte. Sie wohnt mit einer Verwandten und deren Tochter aus ihrem Dorf in einem kleinen Häuschen in Nongprue. Bloß leider hatte ich gar keine Vorstellung davon, wo dieses ominöse Nongprue in Pattaya lag. Eine Vorahnung sagte mir, dass es mit dieser in Englisch geschriebenen Adresse sicher einige Probleme mit den Kameraden der Mofataxizunft geben würde. Um dem vorzubeugen wollte ich zu allererst die Adresse in Thaischrift umgeschrieben haben. Nach der Ankunft in Pattaya lichteten sich die Reihen der Passagiere bis ich als letzter Farang schließlich übrigblieb. Ich vereinbarte mit dem Fahrer, dass dieser mich am nächsten Morgen gegen 7.00 Uhr an der Second Road Ecke Soi 7 wieder auflesen würde. Im Hotel bekam ich ein schönes Zimmer im östlichen Flügel, 3. Etage für 880 Baht. Sehr sauberes Bad, leise Aircon, werde wohl hier demnächst wieder ankern.

    Nachdem mein Kram im Hotelzimmer verstaut und ich revitalisierend geduscht war, begann die Zeit an die Umsetzung dieser Zettelübersetzungs-Idee zu gehen. Leichter gesagt als getan: In der ganzen Soi 7 voller Beerbars, Restaurants, Internet-Cafes und Hotels konnte oder wollte niemand mein Zettelchen übersetzen. Ich war schon kurz davor aufzugeben und Kid anzurufen, als ich es noch einmal in einem Reisebüro versuchte. Die sehr nette Servicekraft blickte zur Decke, ließ dabei die Zungenspitze aus dem rechten Mundwinkel trotz zusammengepresster Lippen hinausschauen, um anschließend mit ihrer Haarpracht Zettel, den in der Hand gehaltenen Stift und die Tischfläche im Umkreis ihrer Haareichweite verschwinden zu lassen. Bevor ich mir Gedanken machen konnte, ob sie da bei dem ausgesperrten Licht überhaupt etwas sehen konnte, überreichte sie mir mit triumphierendem Blick mein kleines Stück Papier, auf der die Adresse nun auch feinsäuberlich in Thaischrift aufgeschrieben war. Ich belohnte ihre Bemühungen mit einem 100 Baht Schein, den sie nach höflicher Verneinung schließlich doch annahm. Wünschte ihr einen schönen Tag und verließ das Office mit einem Gesichtsausdruck der auch zu anders gearteten Spekulationen führen konnte.

    Nach dieser anstrengenden Recherche setze ich mich an die Eagle Bar. Alten Erinnerungen nachhängend, den Wunsch Pokkie zu sehen, einen leckeren Nam Manao den es schon im April nicht mehr gab zu genießen - keine Ahnung. Dabei stelle ich fest, dass ich keine der anwesenden Damen kenne. Bestelle mir ein Bier und halte einer Lady den gerade übersetzten Zettel unter die Nase. „Das ist nicht weit von hier“, meint sie. Wenig später breche ich auf, um endlich die Black Magic Cambodian Woman wieder zu sehen. Im nachhinein fällt mir folgendes japanisches Sprichwort ein: „Wenn Du hundert Meilen weit gehen musst, dann sag die bei neunzig, das es erst die Hälfte ist.“

    An der Second Road erwartet mich schon eine Gruppe von Mofataxifahrern. Zeige dem meiner Meinung nach Ranghöchsten meinen Zettel und trete so eine Diskussionslawine los, die durchaus Talkshow-im-Nachmittagsprogramm-Niveau hat. Nach ca. fünf Minuten hat die Diskussion einen Konsens erreicht. Und ein älterer Fahrer mit Brille, der immer wieder ich und meinen Zettel mustert, erklärt sich bereit die Fahrt anzutreten. So wie es aussieht befindet sich der Ort doch nicht in der Nähe, wie es die Lady an der Eagle Bar behauptete. Aber inzwischen bin ich auch schon zu lange mit den Gegebenheiten dieses Landes vertraut, als das ich mich darüber wundern oder gar beschweren könnte. Wir starten Richtung Naklua und ich bin von dem Flugstil meines Piloten angenehm überrascht, zügig, sicher eher Michael als Ralf.

    Wenn ich das auch nur annähernd auf die Zielkoordinatenfindung beziehen könnte würde einer heißen Wiedersehensparty mit Kidow nichts im Wege stehen. Dem ist jedoch nicht so. Nach ca. 15 Minuten relativ planloser Herumfahrerei in Naklua macht der Fahrer doch ein leicht verzweifeltes Gesicht. Auch das wiederholt umständliche Herausnesteln seiner Brille und die darauf folgende Aufsetzarie bei angelegtem Integralhelm, um sich anschließend meinen schon recht zerknitterten Zettel zum 278. Mal durchzulesen, ist nicht hinreichend zielführend. Schließlich hält er entnervt an, um ein paar Kollegen zu fragen. Die weisen uns einen Weg in östlicher Richtung. Als wir dann irgendwann die Bahngleise überquert haben und der Fahrer wieder mit seinem Latein am Ende ist, muss ich meinen Plan von der groß angelegten Überraschung aufgeben. Ich wähle ihre Mobile-Nummer und reiche dem Fahrer das Handy um die Sache zu klären. Kid ist mehr als überrascht, denkt sie doch, dass ich Koh Chang bin. Später erzählt sie mir, das sie so froh über meinen Anruf, aber dann sehr erschrocken darüber war, dass ein Thaimann nach ihrer Adresse fragte. Der Mofafahrer hatte keinen Bock auf lange Erklärungen. Ein Farang will wissen wo sie wohnt, Kid hatte den 7eleven in ihrer Straße genannt. Anschließend lief sie sofort los, um sich hier eine Karte für ihr Mobil zu kaufen und mich dann zurückzurufen.

    Wir fahren in die Straße hinein. Es ist ziemlich dunkel. In ca. 50 Metern Entfernung sehe ich den 7eleven, dessen gleißendes Licht so gar nicht zum Rest der Umgebung passt. Man könnte meinen, dass gerade ein Ufo gelandet ist. Wir nähern uns vorsichtig dem Ufo und in diesem Moment spukt es aus seiner Hauptschleuse begleitet von zwei hohen markerschütternden Pfeiftönen eines seiner Aliens aus.

    Das Alien „Kid“ sieht mich und reißt seinen Augen weit auf„What happend with you?“ Unverständnis, Freude, Ärger in diesem Moment spiegelte sich alles in ihrem Gesicht wieder. Immer wieder fragte sie mich was los sei, wie ich hierher käme, ob ich nicht Ärger mit meiner Frau bekommen würde. Ich nehme sie vor verständnislos blickenden Anwesenden und einem nun zufrieden grinsenden Mofafahrer in die Arme und sie umklammerte mich förmlich. „Eine Nacht habe ich Zeit“, flüstere ich ihr ins Ohr.
    Nachdem der Mofafahrer ein angemessenes Salär von 200 Baht erhält, schlendern wir zu dem Haus, das sie mit ihrer Verwandten Aey gemietet hat. Kid will sich erstmal stadtfein machen. Unterwegs nutzen wird das Angebot eines kleinen Ladens in dem ich Bier erstehe, um die Wartezeit bis zum Abflug nach Downtown zu überstehen. Mein Alien wird von der stolzen Ladeninhaberin zur erfolgreichen Farangjagd beglückwünscht, während ich mich als Beute flaschentragend in Bewegung setze. Das Haus ist auf einem Grundstück in zweiter Reihe gebaut, Bungalowstil, Eingangsbereich mit großer Terrasse. Hier werde ich schon von Aey begrüßt. Hab sie bisher nur am Telefon gesprochen, wir sind uns aber gleich sympathisch. Aey beschwert sich über Kid. Diese läge ihr hier nur bücherlesend im Weg herum. Und wenn sie nicht lesen würde, dürfte sie sich stundelange Monologe über den Stalker anhören. Erholung gäbe es für sie nur, wenn die Black Magic Cambodian Woman wieder einmal wegen Fragen der Visaklärung nach Bangkok müsste.

    Obwohl über 20 cm größer als Kid, rettet sich Aey mit einem Sprung von der Terrasse als die BMCW in Folge dieser völlig absurden Anschuldigungen nach ihr tritt. Nach dem die Biere ausgetrunken sind und ich die 176 cm!!! große 16jährige Tochter begrüßt habe geht es in Kids Badezimmer. Mir ist ziemlich warm und das Angebot zu duschen nehme ich gerne an. Das Bad ist ja auch immer ein Aushängeschild und ich bin von der Sauberkeit und Ordnung die sich im ganzen Haus fortsetzt angenehm überrascht.

    Im Bad ist die Lampe kaputt und wir duschen bei einer aufgestellten Kerze. Während des Duschens verschmelzen wir von unserer Lust getrieben und ein undefinierbares Schattenabbild wird flackernd an die gekachelten Wände geworfen. Nachdem wir uns anschließend noch einmal geduscht haben verabschiede ich mich von Kid, ohne dabei zu vergessen sie im Bad durch die Verriegelung eines Außenriegels einzusperren und anschließend eine neue Leuchtstoffröhre zu kaufen.

    Aey kann sich später vor Lachen kaum halten, nachdem Kid einen ganz schönen Tanz im Bad veranstaltet hat.
    Aey ist in zweiter Ehe mit einem Australier verheiratet der berufsmäßig überall und nirgendwo zu Hause ist. Die Miete für das Haus bestreiten Kid und Aey zu gleichen Teilen, obwohl Kid weniger an Raum (allein schon ihrer Größe wegen) hier beansprucht. Dafür kümmert sich Aey mehr um den Haushalt, da Kid - wie oben erwähnt - nur herumliegt, schläft, isst und liest - wenn sie nicht gerade in Pattaya arbeitet. Ich bedauere, dass ich meine Kamera nicht mitgenommen und mir hier ein paar Erinnerungsschüsse sichern kann. Aber wenn alles glatt geht, wird das nicht der letzte Besuch an diesem Ort gewesen sein. Der Zeit des temporären Abschieds ist gekommen. Der Boyfriend von Aeys Tochter fährt uns mit seinem Mofa bis ans Flipper Lodge in der Soi 7.



    Endlich mal wieder was anständiges zum Rauchen...

    Im Hotel spielen wir erstmal eine weitere Variation von Yim und Ham bevor es dann recht entspannt zu einem Abendbummel in die schwüle Nachtluft hinaus geht. Eigentlich hatte ich den Plan die Beluga Sportsbar, als auch den Susibar Executive Club zu besuchen. Anschließend will Kid mir ihre letzte Agogo zeigen, bevor wir noch einmal die Walking Street oder die Soi Diamond abklappern. Meine Kid-verzweifelt-gesucht-Mission hat jedoch zuviel Zeit gekostet und so streiche ich die Beluga Bar von meiner Todo-Liste.



    Auf zum Susi ...



    Rikscha der Kuschelmonster ...

    Obwohl wir uns viel zu erzählen haben, sitzen wir pfötchenhaltend und schweigend im Bahtbustaxi und fahren den Second Road Richtung Drinking Street hinauf. An den Bars und Restaurants in der Drinking Street spielt die Belegschaft Mikado - wer sich als erster bewegt hat verloren, absolut tote Hose.



    Das Schild des Susi-Clubs verbreitet einen mystischen Glanz. Der Besitzer des Clubs ist verstorben. Ich habe ihn nur flüchtig kennengelernt. Aber in den wenigen Minuten in denen ich mit ihm gesprochen habe, war er hier und auch in der alten Bar an der Naklua Road ein professioneller Gastgeber. Auch sein Engagement im Bezug auf die Aktion „Unsere Kinder“ wird mir immer im Gedächtnis bleiben. Dieser Mann verkörperte den Club. Es war sein „Baby“, ein Ort an dem sich oft unbekannte Leute trafen, die hier mit Thailand aus allen möglichen Beweggründen zu tun hatten. Sicher waren einige Prioritäten gesetzt, aber hier war jeder willkommen …

    Der Club ist bis auf zwei gelangweilt schauende - mir unbekannte - Angestellte völlig leer.
    „A dead Place“, meint Kid und trifft den Nagel auf den Kopf. Irgendwie hat dieser Ort mit dem dahinscheiden seines Besitzers auch seinen Glanz verloren. Ich bestelle Baileys für Kid (ihr erinnert Euch - der Brüste wegen) und für mich ein Köstritzer (der Bauchmuskulatur wegen). Wir nehmen auf einem der legendären roten Sofas Platz. Über uns hängt ein Bild von Khun Nong. Ob das dem Marko gefallen hätte? Lange denke ich darüber nicht nach. Hatte gehofft hier ein bekanntes Gesicht zu sehen. Fehlanzeige. Kid hat inzwischen die beiden Yings aus der Reserve gelockt und ich kann ein Foto von den Dreien machen.



    Vorbei - nichts ist für die Ewigkeit. Vielleicht bin ich heute das letzte Mal hier. Inzwischen zeigt die Uhr kurz vor Elf an. Das Restaurant nebenan schließt eigentlich gleich, aber als der Wirt unsere ausgemergelten Körper und meine pralle Brieftasche sieht, hat er Mitleid und wir dinieren als einzige Gäste recht fürstlich.



    Zurück in den Süden ...

    Die anschließende Fahrt mit dem Bahtbus ist im nu vorbei und ich habe dann erst einmal die Ehre an Kids bis dato letzter Wirkungsstätte zu verweilen.



    Hier und auch später in der Diamond Street ist die Low Season spürbar.



    An einer der Karussellbars trifft Kid eine alte Bekannte. Während die Yings über vergangene Zeiten, weggeheiratete Kollegen und alte Customer plaudern, habe ich die Gelegenheit ein paar Fotos mit langer Belichtungsdauer zu schießen.







    Obwohl sehr langsam, ist das Karussell für das Foto-Shooting meiner alten Ixus 400 zu schnell und die Bilder entsprechen nicht meinen Erwartungen. Als wir gegen drei Uhr früh zurück ins Hotel kommen muss Kid - wie schon bei unserer ersten Ankunft - nicht ihre ID-Card vorzeigen.



    Die letzten vier gemeinsamen Stunden lassen wir uns gegenseitig fallen, sind zusammen glücklich, lassen unsere gemeinsame Zeit in Sakeo Revue passieren. Oft sehen wir uns nur an … liegen auf der gleichen Wellenlänge. Ich warte immer noch auf die unangenehmen Dinge, die mir von vielen Skeptikern und Experten weisgesagt werden.



    Come with me
    Into the trees
    We'll lay on the grass
    And let the hours pass
    Take my hand
    Come back to the land
    Let's get away
    Just for one day
    Let me see you
    Stripped down to the bone
    Let me see you
    Stripped down to the bone
    Metropolis
    Has nothing on this
    You're breathing in fumes
    I taste when we kiss
    Take my hand
    Come back to the land
    Where everything's ours
    For a few hours
    Let me hear you
    Make decisions
    Without your television
    Let me hear you speaking
    Just for me
    Let me hear you crying
    Just for me (Depeche Mode - Stripped 1986)



    Die Zeit, die mir bei der Ankunft in Pattaya noch lang erschien, ist nun auch dahingeschmolzen wie ein Eis in der Sommersonne. Gegen 6.45 Uhr verlassen wir das Hotel, Kid nimmt ein Mofataxi schenkt mir eine letzte innige Umarmung. „Wir sehen uns im November“, ruft sie mir zu, als sich das Mofa Richtung Kreisel in Bewegung setzt.

    Als mein Minibus um 7.45 Uhr immer noch nicht erschienen ist, beginne ich mich unwohl zu fühlen. Kid ruft mich an und meint, dass ich wenn es gar nicht passt eben mit dem Bus nach Trat fahren muss. Kurz vor Acht erscheint dann doch mein Bus und mein Fahrer behauptet das wir erst zu 7.30 Uhr verabredet waren und er sich wegen des Staus??? eben „etwas“ verspätet hätte. Thai-Style. Der Bus ist wenigstens nicht voll besetzt. Das ist auch gut so, da nach ca. zwei Stunden die Klimaanlage ausfällt. Am Pier zur Fähre nach Koh Chang und während der Überfahrt nutze ich die Gelegenheit ein paar Fotos zu machen.



    Toll ist der Unterwasserkran der bei Bedarf den Bereich am Fährenanlegepunkt bequem Abbaggern kann. So schnell ist meine Zeit in Pattaya vergangen, aber ich habe mich doch sehr gefreut Kid noch einmal zu treffen. Und weil alle guten Dinge bekanntlich DREI sind, kommt es zu ein paar Tage später erneut zu einer Begegnung in Bangkok - die letzten Endes genauso unvorhergesehen war wie die Beiden schon beschriebenen.

    Fortsetzung folgt …
    Stalker

  8. #7
    Avatar von fontog

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    Re: Stunden im August ...

    Ich verfolge deine LOS Berichte mit Interesse da sich dabei das eine oder andre flashback einstellt.

    Und jetzt geh ich meiner Frau eine Flasche Baileys kaufen, deine Fotos der Kmen-Damm-Lady sind beste Werbung... ;-D

  9. #8
    Avatar von Thai-Arno

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    Re: Stunden im August ...

    Zitat Zitat von Stalker",p="526529
    An einer der Karussellbars
    Hallo Stalker gibt es mehrere Karussellbars

    Als ich da war (Walking Street/Soi Diamond) saß mir ein Engländer gegenüber,
    der eine große Flasche Wisky in 20 Minuten leerte und dann noch eine zweite bestellte.
    Oder ein anderer der sich dort mit seiner Freundin stritt und vor wut seine Digitalkamera
    auf den Boden schmiss so das sie im Tausend Teile zerbrach.
    Ein paar Erinnerungen von der Karussellbar.

    Freue mich schon auf die Fortsetzung

  10. #9
    Avatar von sunnyboy

    Registriert seit
    10.09.2001
    Beiträge
    5.838

    Re: Stunden im August ...

    Ob es an den Photos liegt, jedenfalls sieht kid auf den neueren ziemlich gealtert bzw. verbraucht aus

    Gruß Sunnyboy

  11. #10
    Avatar von Thai-Arno

    Registriert seit
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    490

    Re: Stunden im August ...

    Ja, verbraucht.
    Vorher war ein strahlen und ein glanz in den Augen.
    Die Haare stehen Ihr ja aber die große liebe fehlt.

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