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Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

Erstellt von guenny, 23.04.2006, 09:18 Uhr · 40 Antworten · 3.764 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von tira

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    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Zitat Zitat von günny",p="340395
    ....Mia kommt mir entgegen, etwas unsicher, fast schüchtern. Wir haben uns 4 Monate nur per Telefon verständigt, es ist wie beim erstenmal und doch vertraut, es ist einfach schön.....
    jau günny,

    kenne ich so auch iss immer ein hartes brot die zeit der trennung.
    bei uns war es letzten sommer auch ein bauprojekt, den nächsten winter soll der junior
    vor schulbeginn hier in d, nochx in thailand spielend thai lernen

    gruss

  2.  
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  3. #12
    UAL
    Avatar von UAL

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    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    @ Günny,

    Und ein paar Bilder hab ich jetzt auch schon:
    und noch so schöne unbedingt weitermachen, mit Bericht und Bildern

  4. #13
    Avatar von avak

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    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Bitte, bitte mehr Fotos!!! :bravo: Die sind sehr schön und berührend!!! Bei Bildern vom Land in LOS habe ich irgendwie immer vor Rührung die Tränen in den Augen...

    Ciao,

    Christof

  5. #14
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Songkhan in LOS
    Teil V

    Unser Haus kannte ich ja auch schon, vom Vertrag her in der Beschreibung, von der Zeichnung her, und als Baustelle mit Photos per mail. Natürlich auch von den täglichen Berichten per Telefon, ich immer eine der Standardfragen, jeden Morgen viertel nach 6 (MEZ): 1. Frage: Hallo Liebling, wie geht’s? 2. Frage: Was machen die Arbeiter?
    Aber was sind schon Schilderungen gegen die Realität. Um die Sache vollends spannend zu machen (mir war dann doch etwas flau im Magen, kurz vorm Ziel), wurden mir vor der letzten Kurve die Augen verbunden, dann das kurze Stück noch gefahren. Ich stieg aus und wurde noch ein Stück geführt. Und dann durfte ich die Binde abnehmen, und da war es dann:



    von der Straße aus

    Die Mauer rundherum, das Tor, und drüber guckte das Dach raus. Naja, dann folgte natürlich eine ausgiebige Besichtigung, meine Frau immer etwas ängstlich, ob ich auch zufrieden sei. Ich glaube es war ihr sehr unwohl dabei, während der ganzen Zeit die Verantwortung zu haben, ich hörte den Felsbrocken runterklatschen, als ich mich sehr zufrieden zeigte und das auch sagte.


    die hintere Terasse (hier schon mit den ersten Pflanzen, eine Woche später fotografiert)

    Es war klar, dass da noch einiges zu tun war, Bauschutt lag noch überall rum, Pflanzen mussten noch in den Garten, wie das eben so ist. Aber das ganze war ja auch gerade mal vor 2 Wochen bezugsfertig geworden.

    Ich genoss den Ausblick von Terrasse vorne und hinten,



    Ausblick von der hinteren Terasse



    Und Ausblick nach vorne, das Haus vom Pujee Saam, später aufgenommen bei einem kräftigen Gewitter

    Schlafzimmer mit Aircon, und Dusche mit Warmwasser. Nichts gegen den alten Hong Naam, aber ab einem gewissen Alter hat man nichts mehr gegen nette Bequemlichkeiten.

    Man beachte die roten Dachziegel, bei deren Anblick musste ich doch schmunzeln. Ich hatte es eigentlich von Anfang an so gewollt, Schwiegermama hätte ja lieber blaue gehabt), blaue finde ich einfach hässlich. Und dann hier im Forum immer die Rede von den „Blauziegeldächern“. Selbst mit roten ist meines natürlich auch ein Blauziegeldach, das war und ist mir schon klar. Aber eben doch nicht so richtig.
    Wie ein richtiges aussieht, sah ich dann an zwei in der Zwischenzeit gebauten, eines in der näheren Nachbarschaft:


    Und eines mitten im freien Feld, da ist wirklich alles blau, blauer geht’s nicht.



    Ja und dann, beim Kaffeetrinken, rief dann die Baufirma an, der Chef war dran und wollte wissen, ob ich zufrieden bin. Ich lud ihn ein, für nächsten Abend zusammen einen zu trinken.
    Ich hatte ihm ja schon länger versprochen wenn alles termingerecht und zu meiner Zufriedenheit fertig wird, dann trinken wir zusammen eine Flasche Champagner zur Einweihung.
    Er sagte zu, er wollte gerne mit 2 Kollegen kommen. Und da nahm das Unheil (für Ihn) seinen Lauf, aber davon wusste er noch nichts. Das kommt dann in der Fortsetzung.

  6. #15
    Avatar von Schwarzwasser

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    1.552

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Hallo,

    sehr schöner Bericht, vielen Dank hierfür. Weiter so.

    Grüße

    Rainer

  7. #16
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Zwischendurch:
    Entschuldigt die Verzögerung, jetzt sind die Bilder endlich da, ein Teil kommt also heute abend noch, dann gehts weiter, immer tiefer in den Isaan
    Günny

  8. #17
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Teil VI – Party am Abend und wieder mal ins Wat

    Sie kamen dann auch am nächsten Abend. Zu dritt, der Fahrer und 2 der drei Geschäftsführer (?), wer da welche Funktion hatte, konnte ich nicht genau feststellen. Einer hatte wohl die Hand auf dem Geld, der andere war der Planer und Bauzeichner.
    Jedenfalls war es ein wunderschöner Abend, die Sonne war untergegangen, Zeit zum Essen und Trinken.



    Und das gab´s dann reichlich. Schwiegermama, Mia und Mia´s Schwester hatten gekocht, viele kleine Leckereien, am besten war wie immer frisch gegrillter Fisch, mit Kräutern gefüllt.
    Für das Trinken hatte ich gesorgt, Weißwein, Rotwein und Wodka, zur Einstimmung gab´s eine Flasche Champagner. Das hört sich vielleicht großkotzig an, aber da ich alles auf osteuropäischen Flughäfen in den Duty Frees gekauft hatte (der kluge Mann baut vor), war die Rechnung überschaubar (so hatte ich für eine Literflasche guten Wodka 8 Euro bezahlt).
    Egal, es schmeckte köstlich, in der gelösten Stimmung wurde immer wieder nachgegossen, zum Wein gab´s immer wieder eine Runde Wodka. Der erste der beiden machte dann gegen halb zehn einen ausgiebigen Toilettentest, er sah mitgenommen aus erholte sich aber schnell wieder. Den Planer erwischte es letztlich schlimmer, er musste dann ins Auto geschleppt werden, er konnte die Füße nicht mehr bewegen.
    So ganz ohne Auswirkungen blieb das Feiern bei den anderen und mir natürlich auch nicht, und so fielen wir irgendwann in der Nacht ins Bett.
    Wer jetzt auf Bilder davon hofft, hofft leider vegeblich, ich hatte keinen Blitz dabei und das war in dem Fall auch ganz gut so. Nicht für alles braucht man Zeugen.

    Am nächsten späten Morgen, nach meinem Gafä Jöraman, gings erstmal ein bisschen spazieren im Dorf.
    Wir besuchten Onkel und Tante, Oma, die ja auch da war hatte bei ihrer jüngeren Tochter übernachtet.
    Was isst man da so, nach so einer Nacht?


    Naja, Mia bot mir Bananen aus eigener Zucht

    und Oma guckte ein bischen streng.


    Aber ich glaube, sie guckt immer so, wenn sie merkt dass sie fotografiert werden soll.

    Der Vormittag war fast vertrödelt, da hieß es unvermittelt, wir fahren jetzt in ein Wat, um Good Luck zu machen und die Geister zu befragen, da meine Mia ja jetzt für längere Zeit nach Deutschland geht und da muss man vorher wissen, ob es Probleme geben könnte.
    Ich sagte dann mal, so naiv wie ich in der Beziehung manchmal ja bin, ooch kein Problem, ich lege mich in den Schatten und ihr geht dann mal ins Wat.
    Denkste! Nein, ich muss da mit, es geht ja in ein anders Wat bei Nang Rong, und dann kam die berüchtigte, schon oft gehörte Entfernungsangabe „ein bisschen weit weg“.
    Also, irgendwie sind alle plötzlich da, angezogen, vorbereitet, nur der Farang steht etwas doof in der Gegend rum. In und auf den Pickup und dann geht’s los nach Nang Rong.
    Wie ich mirs schon gedacht habe, es geht durch Nang Rong hindurch, noch etwas weiter und dann etwas Aufregung, und dann sind wir, ja auch schon vorbei. Also rumdrehen und dann haben wir es geschafft. Das passiert halt öfter, ich fahre, die Wegweisung erfolgt in Thai und plötzlich, bis man gemerkt hat, dass der das ja gar nicht versteht, ists auch schon zu spät.
    Das Wat ist klein, ganz nett anzuschauen.



    Ein Priester taucht auf, es geht in den Gebetsraum. Die Familie sitzt im Halbkreis um den Priester und dann kommen die Gebete, die bei dieser Art von Good-Luck-Zeremonie immer mit viel Wasser-besprenkeln mittels Reisstrohbesen endet.
    Das ganze löst sich dann ohne großes Brimbim wieder auf, es geht wieder nach draußen.
    Ein Abschiedsfoto muss noch her.



    Ich habe dann nach der Rückkehr versucht zu erfahren, warum es jetzt dieses Wat sein musste, wo doch im Dorf auch eins ist. Hintergrund war einfach, dass Oma mal dort mit ihrer jüngsten Tochter war (Ewigkeiten her, den Priester gabs längst nicht mehr) und dort eine gute Vorhersage (Weissagung?) erfuhr.
    Das sollte sich wohl jetzt wiederholen. Ich habe mich damit abgefunden, so ist das in Thailand, oder soll ich sagen im Isaan? Die Leute sind einfach in einem Ausmaß abergläubisch, das glaubt man als Westler einfach nicht. Und offensichtlich, so bekam ich es im Laufe des Urlaubs mit, ist das durchaus mindestens eine große Minderheit der Bevölkerung, wenn nicht sogar die Mehrheit.
    Dass da was dran ist, erfuhr ich so nebenbei: Ich wollte gerne eine Massage, das braucht man am Anfang des Urlaubs einfach. Also ging es quer durch die Pampa zu einem Haus in einem Winzdorf, da gab es eine Frau die angeblich hervorragend massiert.
    Zwischendurch musste mal angehalten werden, da gibts immer mal ein ländliches Hindernis:


    So sind sie halt, die landstraßen.

    jedenfalls, Sie kannte mich nicht, ich sie nicht, Schwiegermama eher wenig.
    Die mehr als einstündige Massage war hervorragend, die 100 THB gut angelegt. Zum Schluss gab´s quasi Handlesen und Wahrsagen. Sie guckte sich meine Handlinien an, fing an zu erzählen, und gab Sachen zum Besten die sie von mir nicht wissen konnte (für die Zweifler: es waren tw. auch Sachen, die selbst Mia nicht wusste, jedoch nicht so allgemein, dass sie auf jeden passen, wie eine Jahrmarktswahrsagerei).
    Ich war beeindruckt, weiss bis heute nicht was ich davon halten soll, zumal das kein Einzelfall blieb.

  9. #18
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Teil VII
    Vom Wat zum Khmertempel 1

    Da das ja alles schnell ging, im Wat, wurde sogleich beschlossen, doch noch einen Abstecher zu dem Khmertempel, genauer zu zweien, dem Prasat (Hin) Muang Tam und dem Prasat (Hin) Phanom Rung. Den Prasat (Hin) Muang Tam hat Khon Jöraman ja schon in diesem Thread
    beschrieben, vom anderen seht ihr hier ein paar Bilder.
    Zunächst also auf den Berg, aus der Ebene geht es ziemlich steil in Serpentinen den Berg hoch. Oben angekommen gibt’s als erstes mal einen großen Parkplatz, der von Verkaufsbuden für Souvenirs und den unvermeidlichen Essensständen gesäumt ist.

    Wir hatten erstmal Hunger, es gab, unvermeidlich im Isaan, erstmal Som Tam, Hühnchen, Bier mit Eis, für die Kids Cola.


    Mehr bleibt da halt nicht übrig


    Huhn auf dem Grill, einfach so neben dem Tisch

    Vom Parkplatz aus gings dann erstmal gemächlich einen steilen Hang hoch, an dem sich ein Souvenirstand an den anderen reihte.
    Oben übten sich ein paar Kids an traditioneller Thai-Musik, sie waren eifrig bei der Sache. Ich war mir nur nicht ganz sicher, ob es jetzt an der Melodie lag oder an den Spielern, diese Misstöne.


    KidsmitMusik

    Von dort gingen wir dann die kleine Treppe runter und den langen Prozessionsweg bis zum Tempelaufgang, einer supersteilen Treppe mit Ministufen, wie sie Khon Jöraman ja schon beschrieben hat.




    Die Treppe hoch, und schon hat man einen wunderschönen Ausblick auf den Isaan, ziemlich genau in die Richtung in der K.J.s Tempel liegt.


    Hier also der Ausblick von oben, KJ´s bild geht genau andersrum:


    Fortsetzung folgt..

  10. #19
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Fortsetzung Tempel

    Die Treppe hat schöne Details, hier sieht man die selbe Schlange, die sich beim anderen Tempel um den Wassergraben schlängelt.



    Wenige Bilder zeigen jetzt die beeindruckende Anlage, insbesondere die Friese sind schon echt faszinierend.


    die Front ist recht breit


    Ich fand die Treppe schön


    und natürlich auch manch interessante Besucher,







    Bild Eingang



    Bild Türsturz


    Wen´s übrigens genau interessiert, in dem Museum ist mit anschaulichen Beispielen genau erklärt, wie diese handwerklichen Kunststücke entstanden sind.
    Ja, hätte ich beinahe vergessen:
    Auch hier beim Eintritt bezahlen das alte Spiel, Farnag zahlen erheblich mehr als Thai. Und als ich die Kassiererin darauf ansprach, verstand sie natürlich nix (ich hatte sie aber vorher schon brauchbar englisch sprechen hören), es war ihr offensichtlich oberpeinlich.

    Die ganze Anlage liegt in einem gepflegten Park und kann von außen umrundet werden:



    manche Fots sind mit einem Fisheye aufgenommen, um den kompletten Überblick zu bekommen:



    und nochmal der schöne Ausblick von oben




    Offensichtlich kommen hier noch mehr Ausländer her,
    jedenfalls das Eis schien zu schmecken.



    Weiter gehts mit einem kurzen Besuch des Tempels von K.J., und dann fahren wir nach Petschabun.

  11. #20
    guenny
    Avatar von guenny

    Re: Songkhan im Isaan - Eine Annäherung

    Teil VIII
    Vom Khmertempel zum Khmertempel

    Auf dem Rückweg sind wir dann in das Museum, wo wie schon geschrieben, Details und Historie erläutert sind, auch zu den Ausgrabungen. Da die Erklärungen zweisprachig sind, kommt man gut alleine zurecht.
    Da wir noch frühen Nachmittag und Zeit hatten, sind wir dann runter gefahren, zu dem Tempel den Khon Jöraman detailliert beschrieben hat.
    Deshalb hier nur ein paar weitere Bilder:







    die Front des Gebäudes, das auch in einem schönen Park liegt.


    Die Eingangstür und weitere, immer eine hinter der anderen, es erinnerte mich unwillkürlich an diese russischen Holzpuppen, die so ineinandergesteckt werden.





    Hinter den Türen dann der Blick auf die Bibliotheksgebäude






    und das ganze von der Seite




    links die Reste der Bibliotheksmauern, rechts immer wieder diese Friese und Türen.





    und zum Schluss nochmal ein Blick auf den Wassergraben, der das ganze fast komplett umschließt.

    Es war schon ziemlich heiß, deshalb entschlossen wir uns zum Rückweg.
    Das Autothermometer zeigte 43 Grad (im Schatten), mir reichte es dann doch, obwohl ich´s eigentlich nicht warm genug haben kann.

    Wieder zuhause angekommen, wurde biem Abendessen dann beiläufig mitgeteilt, dass wir morgen nach Petschabun fahren, Oma will nach Hause, und zu Songkhan wollen wir wieder zurück sein.
    Mir war´s recht, ich hatte ja außer Urlaub eh nichts besseres vor :-)

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