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Roger der Platzhirsch!!

Erstellt von Marco, 23.03.2004, 09:13 Uhr · 209 Antworten · 10.573 Aufrufe

  1. #161
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Roger erwachte in seinem Bett im Oriental Hotel.

    Er erwachte aber nicht nur aus dem Schlaf, nein er erwachte aus seiner Aphatie. An die vergangenen Tage konnte er sich nur noch verschwommen erinnern. Seine verletzte Eitelkeit hatte er mit viel, sehr viel Whiskey zu heilen versucht. Dunkel erinnerte er sich an seine Alkoholexzesse. Doch jetzt war das ganze Trübsal wie weggeblasen. Roger war schon immer ein Stheaufmännchen.

    Roger latschte in das Badezimmer und schaute in den Spiegel. ’Mein Gott, ich sehe Scheisse aus’ sagte er halblaut zu sich selbst. Nach einer langen Dusche lief er in den Hoteleigenen Coiffuresalon. Dort lies er sich erstmal die Harre schneiden und sich rasieren. Danach ging er in das japanische Restaurant im Hotel und bestellte sich ein feines Essen.

    Im Internet-Kaffee des Orientals checkte er seine Mails. Einige interessante Mails waren darunter, jedoch hatte Roger keine Lust sie zu lesen. Erst wollte er seinen Aktienfonds überprüfen. Schnell war er eingeloggt. Sein Gewinn war immens und Roger freute sich. ’Das muss gefeiert werden’ dachte er. Nur mit wem? Er war ja ganz alleine. ’Ich werde heute wieder ins Nana Entertainment Plaza gehen und nach Oey Ausschau halten, ich glaube ich habe mich in sie verliebt.’

    Mit dieser Erkenntnis loggte Roger sich in seinem alten und neuen Lieblingsforum ein. Er hatte fünf neue persönliche Mitteilungen. Die erste die er aufmachte, war von Serge. Das ist ein, in Bangkok lebender und arbeitender Deutscher. Er macht den Vorschlag gemeinsam um die Häuser zu ziehen. ’Vielleicht kommt der Serge ins NEP mit?’ dachte sich Roger bevor er sich der nächsten PN zuwandte. Moselbert schrieb ihm über seinen Unfall und dass er wieder fast der Alte sei. Das freute Roger sehr, er hatte den Moselbert in sein Herz geschlossen.

    Die dritte PN war von Johann43. Er lebte seit Jahrzehnten in Thailand. Ein echter Kenner des thailändischen way-of-live. Er hatte im Forum die Geschichte von Roger gelesen und wollte seine Hilfe anbieten. ’Ich muss mir seine Telefonnummer aufschreiben und ihn mal bei Gelegenheit anrufen. Eine Thailandrundreise ist sowieso etwas, was ich machen will. Dann kann ich ja auch dem Johann und seinem Restaurant im Isaann einen Besuch abstatten.’

    Die vierte PN kam von Rawaii. Er ist jetzt in Bangkok wohnhaft und arbeitet hier. Einige Member im Forum halten ihn für verrückt, andere für einen Jungspund und wieder andere für einen Hochstapler und Aufschneider. Nur wenige erkennen hinter seinen Posts einen jungen und dynamischen Mann, der das Risiko sucht, findet und sogar meistert. ’Mit dem muss ich mal um die Häuser ziehen. Ich bin überzeugt, dass er weiss wie man Feste feiert.’

    Die fünfte PN war von Knut. Roger öffnete die PN nicht mal, dafür war ihm die Zeit zu Schade. Die del Taste war ja so nah, schwup war sie wech.

    Für Roger war die Welt wieder in Ordnung. Er ging zurück in sein Zimmer und legte sich für eine Weile schlafen.

    Nach dem Nachtessen nahm sich Roger ein Taxi, das ihn direkt zur Sukhumvit brachte. Er stieg auf Höhe Robinson Einkaufscenter aus und lief auf dem Gehweg Richtung Nana. Er liebte diesen Flecken Erde. Hier pulsierte das Leben. Die Sukhumvit ist ständig verstopft, über ihr rast der neue Skytrain dahin, die Gehwege sind mit Verkaufsständen überfüllt, der verbleibende Gehweg mit Menschen vollgestopft, in den Soi’s gibt es nicht nur Kleider- oder Esswarengeschäfte und der Gehweg ist in einem solch schlechten Zustand, dass man froh sein muss, ohne Blessuren davon zu kommen.

    Roger liebte die Suk. Er war schon soviel mal hier, dass er die Verkäufer und Händler kannte, er wusste auch wo welches Geschäft kommen würde. Ja, hier fühlte er sich zuhause. ’Ich muss mich auf Immobiliensuche machen. Vielleicht finde ich bei der Soi 21, beim Asoke, eine schönes Condo. Das wäre was, dann bin ich freier als im Hotel’. Dachte er sich, als er die Sukhumvit Richtung Nana überquerte.

    Schon war er beim Nana Entertainment Plaza angekommen. Er stieg in den ersten Stock hoch und ging in die Casanova Bar. Dort fragte er nach Oey. Die Mamasan sagte ihm, dass Oey mit einem Farang fort sei und nicht mehr hier arbeite. Roger musste das erstmal verarbeiten. Er bestellte sich einen doppelten Whisky. Natürlich blieb er nicht lange alleine. Schon bald setzte sich eine bildhübsche Frau neben ihn.

  2.  
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  3. #162
    mikka
    Avatar von mikka

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Meine Gratulation an den/die Autor(en) :bravo:

    Habe jetzt ganze 2 Stunden damit verbracht die "Story" von Anfang an zu lesen, macht weiter so

    mikka

  4. #163
    Avatar von moselbert

    Registriert seit
    15.09.2003
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    2.627

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Nuu nahm ihren Mann in Empfang.

    „Er soll sich aber noch schonen.“ sagte der Arzt zu ihr.

    „Keine Sorge, ich passe schon auf.“ antwortete sie.

    Lek fuhr beide zur Mall. Moselbert schaute nach seinen E-Mails. Er schrieb Roger, dass er wieder fast der Alte wäre.

    Eine Mail war etwas geheimnisvoll. Er sollte alleine zu einer Adresse in der Silom Road kommen. Jemand habe wichtige Informationen Roger betreffend. Aber es sei wichtig, dass er auch wirklich alleine kommt.

    Er loggte sich aus dem Computer aus. Er sagte Nuu und Lek, dass er mal kurz auf die Toilette gehen wollte. Er bog um die Ecke und lief zum Ausgang des Zentrums. Er winkte sich ein Taxi heran. Im Taxi rief er Lek und Nuu an. Er müsse noch eine wichtige Angelegenheit erledigen. Dann würden sie alle ans Meer fahren. Versprochen. Sie sollten zu Hause auf ihn warten.

    Nuu war sauer über seine Extratour. Er versprach ihr, dass alles nur kurz dauern würde. Er würde Informationen bekommen, die würde er an Roger weiter geben.

    ---

    Nach einiger Zeit kam Moselbert an der angegebenen Adresse an. Es war ein Bürogebäude.
    Er verließ den Lift im obersten Stockwerk. Er klingelte an einer Tür. Ein Thai in englischer Butleruniform öffnete. Moselbert nannte seinen Namen.

    „Sie werden schon erwartet. kommen Sie.“

    Moselbert wurde durch ein höchst luxuriöses Penthouse geführt. In einem Salon wurde er von einem korpulenten Asiaten empfangen.

    „Herr Moselbert, ich freue mich Sie kennen zu lernen.“

    „Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Herr...“

    „Suchinda Narong Na Ayutthaya. Rauchen Sie?“
    Er bot Moselbert eine Havanna an.

    „Nein.“

    „Aber einen Whisky schlagen sie mir doch nicht ab.“

    „Eine Cola wäre mir lieber. Von mir aus tun sie etwas Rum hinein.“


    Der Dicke drückte einen Knopf, worauf der der Butler erschien.

    „Zwei Cola Rum.“ bestellte er.

    Er wandte sich wieder seinem Besucher zu.

    „Wie geht es ihnen? Wie ich gehört habe, hatten sie einen Unfall? Eine Schusswunde?“

    „Ja. Woher wissen sie?“

    „Man hat so seine Informationen. Ja ja, die Jugend heutzutage. Ballern einfach so in der Gegend herum.“


    Der Diener kam mit den Getränken.
    Der Dicke nahm sich ein Glas, auf dem eine königliche Barke abgebildet war. Moselbert bekam das mit einem Drachen.

    „Mang Gong.“ murmelte er.

    „Sie sprechen gut Thai.“ sagte der Thai. „Zum Wohl.“

    Moselbert nahm einen Schluck. Sie unterhielten sich noch ein wenig über belanglose Dinge. Währenddessen trank Moselbert einen Schluck nach dem anderen. Ihm wurde schwummerig. War es der Alkohol?

    „Bringt ihn in das Zimmer nebenan.“ sagte der Dicke zu zwei hereingekommenen Muskelmännern. Sie geleiteten ihn mit sanfter Gewalt in ein verspiegeltes Schlafzimmer. Irgendwie hatte Moselbert weder die Kraft noch den Willen, dagegen anzukämpfen.

    „Teil zwei.“ sagte einer der Männer zu den beiden anwesenden Damen. die Bodyguards verließen den Raum wieder.

    Sogleich kümmerten sich beide Frauen eingehend um den Armen. Eine war blond, ihr Gesicht ließ allerdings darauf schließen, dass eine gehörige Portion asiatisches Blut in ihr floß. Sie war etwa 1 Meter 70 groß. Die andere war der Traum eines jeden Europäers. 1,55 groß trug auch sie wie die blonde Kleidergröße 34 bis 36. Ihr wohlgeformter flacher Hintern zeichnete sich in der Jeans vorteilhaft ab. Darüber trug sie eine zusammengeknotete Bluse, unter der ihre kleinen knackigen Brüste darauf warteten ins Freie zu gelangen. Die Blonde hatte inzwischen damit begonnen, langsam ihren Hosenanzug abzulegen. Die kleine Schwarze hatte sich neben Moselbert gesetzt und knöpfte langsam sein Hemd auf.

    Moselbert spürte, wie sich zwischen seinen Beinen etwas regte. Auch die kleine hatte es wohl mitbekommen und öffnete seinen Gürtel. Moselbert konnte sich nicht mehr wehren, auch wenn er gewollt hätte. Dem gemeinsamen Einsatz von zwei Traumfrauen, Alkohol und bestimmt noch etwas anderem hatte er nichts mehr entgegen zu setzen.

    Schließlich lagen alle drei nackt auf dem Bett. Während die Blonde ihn massierte, nahm sich die kleine schwarze Moselberts Junior vor. Sie genoss es sichtlich, als sie sich auf ihn setzte.

    ---

    „Habt Ihr alles im Kasten?“
    Die anderen nickten.
    Der Dicke schaute durch die einseitig verspiegelten Scheiben und zog genüsslich an seiner Havanna.
    „Lassen wir den beiden noch ihren Spaß. und dann kommt Teil 3 der Vorstellung.“

    ---

    Moselbert wurde in einer dreckigen Soi aus einem Auto gestoßen. Er fand sich im Straßenschmutz wieder. Sein Kopf tat ihm weh, wie nach einer langen durchzechten Nacht.

    In einer Hosentasche fand er ein Foto von ihm und den beiden Verführerinnen. Auf der Rückseite des Fotos war eine Nachricht für ihn:

    „Wegen Dir haben wir das Geld von Knut nicht bekommen. Du wirst jetzt dafür sogen, dass Roger das Geld bei uns direkt anlegt. Wenn nicht, werden wir deiner netten Frau ein paar Fotos zukommen lassen. Wir werden uns wieder melden.“

    Er fühlte sich wie ausgelutscht und ausgespuckt.

    Ein alter Mann schlurfte auf ihn zu.

    „Sie sehen aber nicht gut aus. Kommen Sie zu mir, ich koche Ihnen einen Tee.“

  5. #164
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Also Moselbert aufwachte, konnte er sich kaum bewegen. Er versuchte, seine Umgebung wahrzunehmen. Die gelang ihm nicht. So sehr er sich auch konzentrierte, es war als schaue er durch einen dicken Schleier. Auch sein Verstand war benebelt. Er fühlte sich schlapp und er hatte nicht mal die Kraft auf dem Boden aufzusitzen.

    Doch halt, Kraft hatte er schon, aber er war angekettet. 'Was zum Teufel ist den das?' fragte er sich. 'Warum bin ich angekettet. Sie haben mich doch freigelassen?' Das letzte, an was sich Moselbert erinnern konnte war, dass ihm ein alter Mann einen Tee gereicht hat.

    Roger trank seinen doppelten Whisky. Die Lady neben ihm gefiehl ihm zwar vom Aussehen her, aber er trauerte nur seiner Oey nach.
    "Kennst du die Oey, die bis vor Kurzem hier gearbeitet hat" fragte er die Lady?

    "Ja, wir wohnen zusammen in einem Appartment. Sie hatte sich in einen Farang verliebt. Sie war total happy, weil er ein grosses und gutes Herz hat. Aber plötzlich hat er sie rausgeschmissen. Jetzt hockt sie ständig zuhause rum und säuft den ganzen Tag. Sie lässt sich völlig gehen. Wenn sie schläft, dann spricht sie dauernd von ihm."

    Roger hatte eine ausgetroknete Kehle. "Ich glaube, dieser Typ bin ich. Ich war einige Wochen mit Oey zusammen und ich liebe sie auch. Ich war einfach verletzt, dass sie mir nicht gesagt hat, dass sie ein ....... ist. Komm, ich bezahle die Barfine und du bringst mich zu ihr."

    Roger hielt vor dem Nana Entertainment Plaza ein Taxi an und beide stiegen ein. Er sah den Blick nd das Lächeln des Taxifahrer nicht und wenn er es bemerkt hätte, es währe im egal gewesen.

    Roger wollte nur so schnell wie möglich zu seiner grossen Liebe. Sie fuhren durch die Strassen Bangkoks. Nach etwas einer dreivielrtel Stunde merkte Roger, dass sie im Stadtteil Rangsit angekommen waren. Die Strassen waren mittlerweilen schmäler geworden und der Verkehr hielt sich in Grenzen. Roger hatte während der ganzen Fahrt kein Wort gesprochen. Er hatte einfach zum Fenster des Taxis rausgeschaut und an seine Oey gedacht.

    Vor einem Häuserblock hielt das Taxi an und Roger bezahlte die 220 Baht. Sie stiegen aus und Roger merkte, das seine Knie weich wurden. 'Wie reagiert Oey wohl? Wir sie sich über meinen Besuch freuen? Liebt sie mich noch?' Diese und andere Fragen gingen Roger such den Kopf.

  6. #165
    Avatar von Lao Wei

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    790

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Endlich geht's weiter :bravo:

  7. #166
    Avatar von moselbert

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    2.627

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Moselbert zerrte an den Ketten. Sie gaben nicht nach. Er ließ ein paar deftige Flüche los:
    "****#*, ##**####, **##@@@*€€#**."
    Aber auch das half nichts.

    Er musterte seine Umgebung. Zwischen den Brettern, die vor der Fensteröffnung angebracht waren, kam etwas Licht herein. Er lag auf einer Matratze. Ein Fuß und eine Hand waren an der Wand angekettet. Der Raum war nicht gerade sauber. Er war auch nicht groß, so etwa 2 mal drei Meter.

    Die Tür öffnete sich. Ein alter Mann kam herein.

    "Wie geht es Ihnen inzwischen, mein Herr?" fragte er.

    "Warum werde ich hier festgehalten?" erwiderte Moselbert ärgerlich.

    Der alte Mann kam heran und nahm einen Schlüssel aus seiner Hosentasche.

    "Das war nur zu Ihrem eigenen Schutz. Der Tee den ich Ihnen gereicht hatte, bekam Ihnen nicht. Sie hatten Halluzinationen und schlugen um sich. Ich mußte Sie ruhig stellen. Aber jetzt nach dem längeren Schlaf müßte es Ihnen besser gehen." Er befreite Moselbert aus seine Lage.

    "Kommen Sie." forderte er ihn auf. Moselbert folgte ihm einen Gang entlang in einen anderen wesentlich freundlicheren Raum. Einige Personen saßen auf der Erde und hatten Schälchen mit verschiedenen Gerichten vor sich.

    "Nuu!" rief er aus. "Was machst Du hier? Wie kommst Du hier her?"

    Nuu antwortete nicht, sondern nahm ihn in den Arm. Stattdessen redete der Alte:

    "Ich habe Sie in ziemlich traurigem Zustand gefunden. Mein chinesischer Kräutertee, der sonst immer sehr positiv wirkt, hat bei Ihnen Nebeneffekte gehabt. Hat man Ihnen zuvor irgendwelche Betäubungsmittel gegeben?"

    "Das ist möglich." sagte Moselbert.

    "Deswegen mußte ich Sie anketten. In Ihrer Tasche fand ich die Telefonnummer Ihrer Frau und habe sie angerufen."
    Er sah Moselberts erschrockenen Gesichtsausdruck.
    "Die anderen Zettel habe ich Ihnen wieder in die Tasche gesteckt. Kommen Sie."

    Er winkte Moselbert heran und flüsterte:
    "Wenn Sie irgendwelche Probleme haben, die vielleicht mit kriminellen Organisationen zu tun haben, kann ich Ihnen eventuell helfen. Ich habe gute Kontakte nach China. In Shanghai sitzt ein Bekannter, der Ihnen gewiß diskret helfen kann. Lao Wei heißt er. Er kommt gerne nach Thailand, wenn Sie wollen. Überlegen Sie es sich. Aber zunächst essen Sie etwas. Sie haben gewiß Hunger."

    Moselbert setzte sich in die Runde und griff zu. Nuu sah, daß er nichts weiter erzählen wollte, und so fragte sie ihn auch nicht. Allerdings machte sie sich ihre Gedanken. War íhr Gatte irgendwelchen Schurken auf den Leim gegangen und hatte sich ausrauben lassen? Aber seine Brieftasche hatte er dabei wie sie sah.

    Aber sie kam nicht auf die Idee, daß es auch diesmal indirekt wieder um Roger ging. Auch Roger ahnte noch nichts von den finsteren Wolken, die sich um sein Haupt zusammenbrauten. Er dachte nur an Oey.

  8. #167
    Johann43
    Avatar von Johann43

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Dank an die Autoren für die Fortsetzung.

    Gruss Johann

  9. #168
    Avatar von bigchang

    Registriert seit
    28.06.2004
    Beiträge
    2.818

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    klasse,es geht weiter!hab die geschichte schon vermisst,danke an die autoren! :bravo:

  10. #169
    irrlicht
    Avatar von irrlicht

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    auch von mir einen herzlichen dank. schoen, dass diese geschichte nicht in vergessenheit geraten ist. :bravo:

    irrlicht

  11. #170
    Marco
    Avatar von Marco

    Re: Roger der Platzhirsch!!

    Zitat Zitat von moselbert",p="157750
    Auch Roger ahnte noch nichts von den finsteren Wolken, die sich um sein Haupt zusammenbrauten. Er dachte nur an Oey.


    Roger stieg die Treppen des Appartmenthausens langsam empor. Im 4. Stockwerk angekommen, brachte ihn die Lady zu ihrem Appartement. "Ich werde dich reinlassen und mich dann zurückziehen. Ich habe Hunger und werde unten an der Nudelküche essen gehen. So habt ihr die nötige Zweisamkeit, um euch auszusprechen."

    Sie öffnete die Eingangstüre und Roger trat in das Appartment ein. Er hörte, wie hinter sich die Türe ins Schloss fiel und mit dem Schlüssel abgeschlossen wurde. Langsam sah er sich im Appartment um. Link der Eingangstüre, lagen einige Schuhe auf dem Boden. Dies erinnerte Roger daran, dass er seine Schuhe ausziehen sollte. An der gegenüberliegenden Wand erkannte er zwei Türen. Er ging zur Türe links, öffnete sie und schaute auf einen kleinen Balkon hinaus. Auf dem Balkon trockneten Oey und ihre Mitbewohnerin ihre Wäsche. Die zweite Türe war verschlossen, jedoch antwortete eine Frau, als Roger versuchte sie zu öffenen.

    Roger Puls stieg schlagartig. Das war doch die Stimme von Oey. Er rüttelte an der Türe und rief: "Oey, Oey mein Liebling. Ich bin es, dein Roger. Ich liebe dich! Komm raus, ich möchte mit dir sprechen. Ich habe einen riesigen Fehler begangen. Bitte komm raus!"

    Oey bekam einen Schock. ´Wie hat er mich gefunden, ich habe der Mamasan doch gesagt, sie solle alle alten Freier abwimmeln. Vielleicht war es Noi, die sich verplappert hat?´ Oey schaute in den Spiegel und was sie sah, gefiehl ihr überhaupt nicht.

    "Warte einen Augenblick, ich komme gleich zu dir!" rief sie durch die Türe. Oey stellte sich unter die Dusche, putzte sich gleichzeitig die Zähne und als sie mit der Dusche fertig war, machte sie sich ein "dezentes" Makeup.

    Roger sah sich im Zimmer um. Auf der rechten Seite stand ein grosses Bett. Links war ein Gestell aufgebaut, andem die Ladies ihre Kleider an Bügeln aufgehängt hatten. In der Mitte stand ein kleiner Fernseher, ein Videorecorder und eine Stereoanlage.

    Nach einer halben Stunde, öffnete sich die Türe zum Bad und Roger sah seine Oey auf sich zukommen. Roger Herz schlug gleich viel schneller. Er lief auf Oey zu und nahm sie in seine Arme. Sie lies sich beinahe willenlos in seine Arme sinken und begann zu weinen.

    Roger fragte: "Liebling, was ist denn los. Ich bin ja hier, ich muss mich bei dir entschuldigen. Jetzt wird alles gut. Das verspreche ich dir. Weine nicht, mein Schatz. Ich liebe dich über alles." Vorsichtig versuchte er ihre Tränen zu trocknen. Dabei wischte er auch ihr Makeup weg und als er ihr ins Gesicht schaute, erschrak er.

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