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Reisebericht Nordthailand Teil 2

Erstellt von Otto-Nongkhai, 08.09.2003, 20:50 Uhr · 77 Antworten · 3.708 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Freue mich immer ueber Lob ,aber Ergaenzungen und Fragen sind mir noch lieber !


    Teil 10

    Auch die Autostrecke von Thaton Richtung Mae Sai ist einfach umwerfend.

    Berge ,Täler ,Bergdörfer und bund bekleidete Minorities
    ,die der Strasse entlang wandern ,wechseln sich ab.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7WegMaeSai1.jpg



    Es geht rauf und runter ,mal nach links und mal nach rechts und dann wieder um 180 Grad zurück.
    Wir sehen grosse und kleine Strohhütten .
    Dann wieder Berghänge mit Moos überzogen.
    Es gibt so viel wunderbares zu bestaunen ,dass man gar nicht weiss wohin man zuerst sehen soll ,immer in der Angst etwas ,noch Schöneres ,
    zu verpassen.


    {img]http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7wegMaeSai5.jpg[/img]




    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7wegMaeSai3.jpg
    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7wegMaeSai4.jpg
    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7wegMaeSai7.jpg


    Diese Gegend würde ich gern mal mit Rad und in Ruhe und Gemütlichkeit durchforschen ,
    am Besten auch durch Wanderungen und Übernachtung in Berghütten.
    Nur das Dialekt ,dass hier herscht ,bin ich nocn nicht gewöhnt.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Teil 11


    Wir erreichen in den frühen Abendstunden Mae Sai ,einen interessanten , kleinen Ort an der Grenze zu Myanmar.




    Die Bungalows des Guest House sind stufenförmig auf einen Berghang gebaut mit Blick über den kleinen Grenzfluss nach Burma.
    Der Fluss ist in der Trockenzeit leicht zu durchwaten.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSai2.jpg




    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSai5.jpg

    Die Nacht kostet so ein Bungalow mit Toilette zwischen 60-100 Bath
    je nach Größe und zustand der Hütte.
    Alt und morsch .aber romantisch und nicht überlaufen .
    Der gemütliche kleine Balkon mit Blick auf Burma erweckt in mit kein Bedürfnis ,ein nahegelegenes Touri-Restaurant aufzusuchen.
    Verpflegung ,auch das gesunde Chang Bier ,habe wir uns natürlich vorher besorgt.

    Am Ende des schmalen Weges und fast schon in Myanmar liegt das Mae Sai Guest House ,direkt am Fluss ,der z.Z.genug Wasser führt ,das Zimmer für 150 Bath hat.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSai6.jpg

    Hier befindet sich auch ein Fährpunkt für den kleinen Grenzverkehr.
    Hinter dem Fährpunkt sieht man in ein tiefes ,schmales Tal in dem Obstbäume ,
    wie Lychee und Lumyai ,angebaut werden. Hier gibt es auch viele Bananen.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSai10.jpg

    Leider ist die Essensauswahl in diesen Ort sehr gering und man ist oft auf die teuren Tourist-Restaurants angewiesen ,oder verpflegt sich aus dem sterielen Angebots des 24 Stunden geöffnetem Seven-Eleven-Laden.

    Die Orte beiderseits des kleinn Flusses haben auch viele grosse ,schöne Häuser und im Nachbarort in Myanmar befindet sich eine grüßere Moschee.
    Vermutlich hat man sich früher mit Schmuggel eine goldenen Nase verdient ,als Burma noch Drogen ,Diamanten und Theakhölzer zum Tausch hatte.

    Auf den Strassen und an der Grenze ein buntes Getümmel .
    In Trachten gekleidete Bergvölker ,
    Burmesen mit ihrem Sarongs ,dem Wickeltuch der bis auf die Fussknöchel geht
    und auch von Männern getragen wird die dadurch ziemlich weiblich wirken
    und die vielen bettelnden Burma-Kinder ,oder Frauen mit ihren
    ( Leih ) Babys auf dem Arm.
    Vor Taschendiebstahl sollte man auf der hut sein.

    Der Markt ist groß und bund und hat ein sehr vielfältige Angebote .
    Halbedelsteine und Juwelen ,Gold- und Silberschmuck ,burmesische Stickerreien.

    Hier gibt es auch unechten Schmuck ,Kleidung und andere Erzeugnisse der Bergvölker zu kaufen.
    Auch kann man hier handgestrickte Pullover ,billige Schuhe und alle möglichen Hausratsgegenstände und Textilien erwerben.
    Es werden auch burmesisches Geld ,der Kyat


    und Briefmarken angeboten.

    Es gibt viel Ramsch ,aber auch vereinzelt Antiquitäten .

    Gewarnt werden muß vor dem Edelsteinkauf ,da die meiste angebotene Ware gut geschliffener grüner ,oder brauner Flaschenbodens ist.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7...Diamanten2.jpg

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSaiDiamanten.jpg

    Selbst ein Zertifikat über die Echtheit nützt nichts ,denn wo will ein Ausländer ,der oft auch noch Sprachprobleme hat ,
    sein Recht einklagen ?

    Also die Habgier bekämpfen ,denn die Zeit der Goldritter ist vorbei.

    Echte Ware ist kaum noch zu finden und dann muss man einn geübten Blick haben um Quallität und Preis richtig einzuschätzen.
    ( Nicht war ,Mon Gon Jai ? )

    Abends sind die zahlreichen Nachtclubs gut besucht.

    Noch schnell ein Bild unter dem Schild
    " Welcome to the Republick of Myanmar " ,der nördlichste Punkt Thailands.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSaiSom.jpg

    Reger Verkehr am neu errichteten Grenzkontrollpunkt auf Thai Seite
    ( ein großes Tor ) und auf der zweispurigen Zementbrücke ,wo man die Seiten wechseln muß ,
    da in Myanmar Rechtsverkehr herscht.
    Der Thai Grenzbeamte liess mich auf die Burma-Seite wandern ,
    nachdem ich ihm meinen Pass als Pfand dagelassen hatte.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7MaeSai7.jpg




    Die burmesische Grenzstadt heisst Thachilek.

    Auf Burmaseite informierte ich mich beim Imigration über die Einreisebedingungen ,trank noch einen Kaffee ,zahlte in Bath und ging wieder zurück.
    Visa für Myanmar bekommt man an der Grenze bis 14 Tage ,
    für angeblich 5 Doller am Tag.
    Man kann bis zur chinesischen Grenze in Myanmar reisen.
    Da der Pass in Thailand einbehalten wird ,
    muss man aber wieder nach Mae Sai zurück.

    Die Busstation von Mae Sai befindet sich 6 km ausserhalb des Ortes und ist mit einem rotem Rot Song Taeo für 5 Bath zu erreichen.

  4. #33
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Kleine Ergänzung zu Otto´s Infos:

    Echte Ware ist kaum noch zu finden und dann muss man einn geübten Blick haben um Quallität und Preis richtig einzuschätzen.
    Für den Touri mag das stimmen, Otto, aber solche Kommentare sind eigentlich fast überflüssig, denn echte, wertvolle Steine gibt es dort dort für die Touris schon lange nicht mehr zu kaufen. Ein geübter Blick nützt auf dem Straßenmarkt auch nichts. Aber auf der buramesischen Seite gibt es immer noch die "Rubinstraße" wo man (falls man sich auskennt, versteht sich) die echten Steine kaufen kann. Und dort gibt es immer noch genausoviel Angebot wie früher. Außer den wirklich schönen und großen Mogok Rubinen die immer seltener angeboten werden. Viele Juweliere und Händler von Chiang Mai kaufen immer noch einen Teil ihrer Steine in Tachilek ein. Perlen aus dem Andaman Meer findet man dort ebenfalls äußerst günstig. Eine echter Perlenkettenstrang ab 800 THB. Bei diesen flachen oder ovalen Perlen, braucht man kein kenner zu sein, denn relativ unregelmäßig geformte Perlen sind immer echt. Man sucht sich dann einfach die schönste (und regelmäßigste) aus und macht dann (falls man den obengenannten Preis weiß) sicherlich ein Schnäppchen

    Außerhalb der Stadt gibt es übrigens jede Menge Großhändler, bei denen man preiswert, wunderschöne Bronzestatuen (Buddhas und hinduistische Götterfiguren), Laquerware und chinesisches Kunsthandwerk einkaufen kann. Auch hier decken sich viele der Chiang Maier Händler regelmäßig ein. Eine gute Anlaufstelle für Bronze und Laquerware ist das Chiang Mai Plaza, das große Geschäft auf der linken Seite, direkt vor der Brücke. Wholesale ist das Stichwort um Zutritt zum Lager außerhalb zu bekommen. Ich poste das, weil ich weiß.daß ein paar heimliche Händler hier lesen

    Noch ein Geheimtip für Gelegenheitseinkäufe: etwa 200 Meter vor dem Emigration Office, auf der linken Seite, es können auch 300 oder 350 sein, befindet sich eine Querstraße die relativ steil ansteigt. Dort ist ein kleiner Markt wo die Thais einkaufen. Außer Obst und Gemüse, gerösteter Kastanien und anderen Kulinarien die größtenteils aus China stammen, findet man dort auch Kunsthandwerk, Textilien und vieles mehr, inclusive viel von dem was man an der Hauptstraße sieht. Mit dem Unterschied daß hier alles (je nach Artikel) etwa zum halben Preis angeboten wird!

  5. #34
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Danke fuer deine fachlischen Tipps ,Luk.

    Die Warnung fuer Diamantenkaeufe an Touristen ist aber nicht unbegruendet ,denn du weisst ja auch ,was in Bangkok fuer eine Betrugszehne herscht .
    Der Tourist muss abreisen und da nuetzt auch keine erfolreiche Anzeige bei der Polizei ,da man sonst bis zur Verhandlung am Nimmerleintag in Thailand bleiben muesste.

    Also Vorsicht fuer den Unerfahrenen ist besser ,als Lehrgeld zu zahlen ,denn dass haben schon andere bezahlt.

    Otto

  6. #35
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Otto, die Warnung ist nicht ganz unbegründet, aber ich denke daß nur noch die ganz unbelehrbaren, oder Ignoranten auf diese bunten Steine hereinfallen - die kosten ja nur ein paar Baht und die Verkäufer müßen doch auch irgendwie leben :-)

    Warnen sollte man dann eher vor den großen Jewelry Shops bei denen ganze Busse anfahren. Dort bekommt man echte Ware, echte Steine. (inclusive den originalen ISO Zertifikaten) zu ganz normalen Preisen. Normale Preise, wenn man den Aufwand einberechnet der getrieben wird, inclusive der Kommission für alle Beteiligten, wie Hostessen, Tour Guide, Bus- und Taxifahrer. Gem's Gallery in Chiang Mai und Bangkok z.B.

  7. #36
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Fehlerteufel!!!

    ist das Chiang Mai Plaza, das große Geschäft auf der linken Seite, direkt vor der Brücke.
    Es handelt sich selbstverständlich um das MAE SAI Plaza!

  8. #37
    Avatar von abstinent

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    @ mr.luk

    .....Außerhalb der Stadt gibt es übrigens jede Menge Großhändler, bei denen man preiswert, wunderschöne Bronzestatuen (Buddhas und hinduistische Götterfiguren), Laquerware und chinesisches Kunsthandwerk einkaufen kann.......
    gehören die von dir beschriebenen buddha-artikel nicht zu den indizierten sachen, deren export verboten ist?

    ciao

    "abstinent"

  9. #38
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    @Otto-Nongkhai,

    schöne Beschreibung der Gegend um Mae Sai und vom Ort selbst. War vor 3 Wochen dort.
    Eine kleine Empfehlung von mir: Auf halber Strecke zwischen Chiang Rai und Mae Sai liegt der der Ort Mae Chan, dort gibt es ein kleines Bungalow Resort (Rimchan Hotel 500 Baht)mit ausgezeichnetem und günstigen Thaifodd und abends Karaoke. 200m weiter kann man sich ein Auto mieten und damit die Gegend erkunden.Wir wurden von Verwandten rumkutschiert. Die Gegend war wirkllich eindrucksvoll.

  10. #39
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    @abstinent - und interessierte,

    Ich informiere lediglich darüber nur wo man was zu kaufen bekommt, die legale Seite ist Sache der Behörden:

    Merkblatt fuer den Export von Antiquitaeten und Kunstgegenstaenden aus Thailand

  11. #40
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Teil 12


    Die Fahrt geht weiter zum goldenen Dreieck ( golden triangel ) genannt und dem Ort Sop Ruak.

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7Gdreieck9.jpg

    Alles hier in der Hand der Tourismusindustrie mit ihren Buden und Verkaufsständen ,Restaurants und Booten und natürlich auch Schleppern in grosser Zahl.
    Aber auch das muß sein ,denn manche Touristen würden nicht kommen ,wenn diese umwerfenden Einkaufsmöglichkeiten hier fehlen würden.
    Geniessen kann man diese ,etwas abenteuerliche ,Gegend als bewußter Naturtraveler nur am frühen Morgen ,wenn es hier noch menschenleer ist und man die Landspitze von Burma ,eingerahmt von den Flüssen Ma Nam Khong und Mae Kok und das gegenüberliegende Nachbarland Laos ,
    dass noch im Nebel gehüllt ist ,bewundern kann.


    [img]http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7Gdreieck2.jpg[img]

    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7Gdreieck5.jpg
    http://mitglied.lycos.de/tungsong/A7Gdreieck6.jpg


    Ja früher wurden hier Opium verschoben ( der aber erst über 1.000 m Höhe wächst )
    und die Geschichte vom Drogenbaron ist noch in aller Munde.
    Hier sehe ich auch nach langer Zeit meinen heiss geliebten Mekhong-Fluss wieder und meine Stimmung steigt.

    Eine hügeliege und kurvenreiche Strecke führt uns zum Mekhong-Ort Chiang Saen.

    In den Tälern und über dem Fluss liegen die morgentlichen ,
    grossen Nebelschwaden ,die auch manchmal das Atmen erschweren und zu Hustenanfällen ,
    wegen der Feuschtigkeit ,führen können.


    Chiang Saen mit seinen alten Tempeln ist eigentlich ein Binnen-Hafen-Ort,




    Am Ufer liegen viele chinesische Schiffe ,mehr als verrostete Frachtkähne zu bezeichnen ,die mit Kisten und Fracht beladen werden.
    Unzählige LKW's stehen auf der Uferstrasse.




    Der Handel mit China steckt noch in den Kinderschuhen ,aber ein grosses ,hölzernes ,neues Imigration-Gebäude ,4 km Auserhalb des Ortes ,
    dass noch nicht benutzt wird ,läßt großes vermuten.



    Von hier soll es auch möglich sein eine 3 Tages Schifffahrt nach China zu unternehmen ,eine Strecke die bisher für Touristen gesperrt war und die mich schon immer brennend interessiert hat.

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