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Reisebericht Nordthailand Teil 2

Erstellt von Otto-Nongkhai, 08.09.2003, 20:50 Uhr · 77 Antworten · 3.703 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Bökelberger

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Hallo Otto !
    Wieder ein interessanter und offener Bericht. Damit dürfte für Dich das Thema Chiang Mai für dieses Leben wohl gegessen sein.
    Wie sich die Geschmäker doch unterscheiden. Habe da noch die tollsten Erzählungen von Jürgen im Ohr. Du wirst sicher wissen, dass er ein absoluter Chiang Mai-Fan war. So, wie du es geschildert hast, wäre das für mich wahrscheinlich auch nichts !

    Und Otto, sprich mal ein bisschen liebervoller von deiner Frau
    Trotzdem musste ich bei dem (geschleift) wirklich lachen

  2.  
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  3. #12
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    @MrLuk, natürlich heißt der Laden Bababobo und das Ding liegt am Kanal .
    Aber an eines kann mich ganz genau erinnern der Schwabe heißt Ralph.
    Früher kam er allerdings schon gegen 5 p.m. in seinen Laden und es ging eine richtig gute Party ab . Jetzt trifft man um die Zeit nur noch seine Frau an. Ihm scheints wohl zu gut zu gehen , denn im Gegensatz zu früher war dort wenig los, aber die Musik ist immerhin die alte geblieben und die macht den Laden ja so attraktiv.
    Ob ich die Bar vom Israeli kennengelernt habe weiß ich nicht, zumindest habe ich sie nicht mehr im Gedächtnis.
    Die Umgebung ums Gate ändert sich wirklich schnell, kann mich an eine neue Disco erinnern in der zimmlich viel los war, an deren Stelle es vor noch eine gogo gab.
    @Micha, ich hab halt den sechsten Sinn .
    Gruß Sunnyboy

  4. #13
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Hallo Otto,

    warum hast Du uns denn verschwiegen, dass Du Extremsportler bist und ein Buegelbrett auf den Doi Inthanon geschleppt hast?



    Gruss
    Heinz Pollmeier - der mit den Agenten!

  5. #14
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Ich war jetzt im August für 3 Tage zum erstenmal da. Habe im Downtown Inn, direkt am Nachtmarkt übernachtet für 800 Baht.Den Nachtbasar fand ich überhaupt nicht aufregend. Immer derselbe Touriramsch. Haben aber trotzdem eine kleine Erinnerung gekauft.
    Eine Tagestour ging zm Elefantencamp mit einem 45 minütigem Elefantenritt. Tochter und ich fanden den Ritt gut, Mia hatte Schiss. Die Elefantenshow war gut und die riesigen Viecher haben tolle Bilder gemalt.
    Auf dem Weg zurück, eine kleine Orchideen- und Schmetterlingsfarm. Wirklich sehenswert vor allem auch die vereinzelt stehenden Möbelstücke aus Mahagonie- und Bambuswurzeln. Der dort zu kaufende Honig schmeckt echt lecker.
    Die Affenshow ein paar Meter weiter, kann man sich sparen, reine Abzocke.
    Noch ein paar Meter weiter eine kleine Schlangenfarm mit Showeinlage, war gut besucht und dem Kind hats gefallen. Dazwischen an der Strasse sehr gut und billig gegessen.
    Weiter gings zurück zum Wat Phra Doi Suthep ca. 1300m ü. Meeresspiegel
    und an dem Tag leider in den Wolken und Nieselregen aber beindruckend.

    Die zweite Tour ging in einen Nationalpark südlich von Chiang Mai, den Namen habe ich vergessen aber dort geht es auf einen der höchsten Berge Thailands 2300m (Doi Internon?) Was das Militär zu Ehren des 60. Geburtstages des Königs und der Königin dort hingestellt hat ist durchaus beeindruckend. Leider wieder alles in den Wolken. Auf dem Rückweg ein Hilltribe-Dorf besucht und zwei herrliche Wasserfälle.

    Da in Chiang Mai eine längjährige Freundin meiner Frau wohnt, verheiratet mit einem Engländer, haben wir abends tolle Seafood gegessen und absolut preislich ok. Zum Nachtleben kann ich nichts sagen, aber der Engländer sagte mir, wer sich auskennt und das tut er, kommt voll auf seine Kosten. Diese Aussage werde ich das nächste Mal austesten, ohne Mia

  6. #15
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    @CNX,

    Meinst du mit den beiden "romantischen Restaurants" etwas außerhalb, am Nam Ping etwa das "Riverside" und "The good View", die gleich nebeneinander liegen?

  7. #16
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    @abstinent,

    Wenn du permanent in CNX wohnst, dann können wir uns ja nächste Woche irgendwo in- oder außerhalb der Stadt treffen? Ich verstehe mich nämlich glänzend mit Mythomanen. Oder geht das technisch eher schlecht für dich? ;-D

  8. #17
    Avatar von HPollmeier

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    1.959

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Hallo Otto,

    da Du es begruesst hast, wenn Deine Berichte ergaenzt werden, fuegen wir einen Beitrag zu Chiang Mai ein.

    Er wird nicht jedermanns Sache sein, aber ein jeder hat nun mal seinen eigenen Blickwinkel.

    Gruss
    Heinz Pollmeier


    Chiang Mai verliert sein Gesicht
    Von Heinz & Rainer Pollmeier

    Bei aller Liebe zu Thailand: Chiang Mai ist keine Stadt fuer uns! Hier sprengte der seelenlose Fortschritt jedes Mass und der zuegellose Bauboom hat die 700jaehrige Tradition verschuettet. Vertraute Strassenzuege verschwanden von heute auf morgen, uralte, einst friedliche Tempelanlagen sind kaum noch Oasen der Stille. Laerm, Gestank und Dreck verpesten jeden Genuss.

    Wie die Hauptstadt klotzt Chiang Mai mit dem neuen Lebensgefuehl der Thais: Profitstreben. Nur die Nachkriegszeit in Deutschland erinnert an die Wucht, mit der - leider in zerstoererischer Wut - das Alte niedergerissen und die Moderne eingelaeutet, besser: eingepaukt wird. Die Vernichtung der Urwaelder war nur der bescheidene Anfang: Wie die kuemmerlichen Nationalparks in einer ´zivilisierten´ Umwelt fristen hier die alten Tempel ihr ueberholtes Dasein im eintoenigen Beton.

    Bei dieser verrueckten Provinzposse - denn mit allem Gehabe zaubert man keine Metropole herbei - denken wir nostalgisch zurueck: Einst konnte man gemuetlich in der Rikscha vom Bahnhof durch eine gruene Stadt zu den wenigen, aber traditionellen Teakholz-Guesthaeusern am Pink-Fluss fahren. Doch der sprunghafte, anspruchsvolle Kundentyp des modernen multi-optionalen Konsumenten - so heisst heute die massvolle Umschreibung von Tourismus-Horden im Markforscher-Jargon - will davon nichts mehr hoeren. Sie leben jetzt - und wollen den Augenblick geniessen. Aber welchen in Chiang Mai?

    Die Pauschalreisenden streben gewiss zum Kloster Doi Suthep, Wahrzeichen der Stadt, 16 km nordwestlich auf etwa 1100 m Hoehe. Dort erhaschen sie, wenn sie tatsaechlich bis zur Aussicht durchgeschoben werden, einen atemberaubenden Blick auf die Bergwelt. Aber jede Stimmung, die eines der malerischten Kloester Thailands vermitteln koennte, wird verdorben durch voellige Kommerzialisierung. Wat Doi Suthep zieht in der Vermarktung religioeser Staetten endlich gleich mit katholischen Wallfahrtsorten - ein Tiefschlag fuer arglose Europaeer, die bisher wohlwollend und unbefangen dem Buddhismus gegenueberstanden. Dafuer werden verwoehnte ´Fusskranke´ - 290 Stufen sind Touris nicht zuzumuten - mit der Zahnradbahn nach oben befoerdert. Engagierte Umweltschuetzer haetten eine Gondel verhindert, schreibt befriedigt ein Reisefuehrer. Dem Autor hing wohl ein gruenes Feigenblatt vor der Brille, denn ansonsten ist ihm viel entgangen.

    Da sollte man einem Rat von Achille Clarac folgen, unserem Lieblingsreisefuehrer, der sich immer mit Ehrerbietung thailaendischen Kulturguetern naehert im Gegensatz zur duenkelhaften Schnoddrigkeit manch moderner Schreiberlinge: "Die unzaehligen Tempel, die man in den Staedten und auf dem flachen Land findet und deren Stil von dem entsprechender Bauten im Sueden abweicht, gehoeren zu den typischten und reizvollsten Kennzeichen des Nordens. Sie haben Daecher mit zwei oder drei Staffeln, welche in der Regel an den Seiten sehr weit herunterreichen und ihnen den Eindruck innerer Sammlung verleihen. Sie sind mit braunen Ziegelplatten gedeckt, und die mit holzgeschnitztem, vergoldetem Laubwerk geschmueckten Fassaden sind immer ein huebscher Anblick und besitzen oft hohen kuenstlerischen Wert. Man kann dem Reisenden, der ueber die noetige Zeit verfuegt, nicht dringend genug raten, die grossen Fernstrassen zu verlassen und die umliegenden Tempel auf dem Land zu besuchen."

    Mieten wir also in Chiang Mai einen Leihwagen und befahren die alte Allee nach Lamphun. Links von der Hauptstrasse liegt der Wat Haripunchai, eines der ´Bilderbuchkloester´ des Nordens: "Die Gruendung dieses Wat Haripunchai, der ein koenigliches Kloster war, welches auf dem Gelaende eines Palastes erbaut wurde, geht bis ins 9. Jahrh. zurueck. Zwei praechtige Loewen stehen vor den beiden Tueren des grossen Portals der Kapelle... Im Zentrum des Hofes ragt direkt hinter dem Vihara ein imposanter Chedi zum Himmel empor. Mit seinem Bau wurde im Jahre 897 begonnen, und er war zunaechst 10, dann 30 und schliesslich 47 und 51 Meter hoch..."

    Den "Eindruck innerer Sammlung" vermittelt noch mehr der Wat Phra That Lampang Luang, etwa 18 km suedwestlich von Lampang, zweifellos einer der schoensten, die man in dieser Region findet. Der Wat liegt abgeschieden hinter praechtigen, schattigen Baeumen in laendlicher Umgebung und verdient schon wegen seines hohen Alters von mindestens 1300 Jahren einen ausgiebigen Besuch. Zwischen dem Haupteingang des Tempels und dem Vihara liegt ein weiterer offener Tempel in Gestalt einer Sala mit wunderschoenem Dreistaffeldach aus Ziegeln. Leider muss man den Unverstand der Moenche bedauern, die die Saeulenschaefte, urspruenglich aus Teakholz, durch Zementpfeiler ersetzt und den Boden mit modernen Fayenceplatten belegt haben. Doch ohnehin muessen alle monumentalen Tempelteile hinter dem ehrwuerdigeren Sanktuarium zurueckstehen, das in der Suedwestecke des Hofs steht.

    Leider verbreiten Traveller und Trekking-Fans zum Laerm der Stadt Chiang Mai in den herkoemmlichen Übernachtungen am Pink-Fluss meist lautstarken Terror. Wer dem entgehen und trotzdem traditionell uebernachten moechte, findet im Chiang Mai Lakeside Ville, etwa 7 km suedlich der Stadt auf dem Weg nach Lamphun ein friedliches Resort um einen kleinen See. Rustikale Holzbungalows auf Pfaehlen garantieren wenigstens eine ungestoerte Nachtruhe.

    Zum Trekking im Norden, der touristischen Vermarktung der Bergstaemme, muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Den Hauch von Abenteuer kann man meist vergessen und Chancen, urspruengliche Doerfer zu finden, sind auch in abgelegenen Regionen recht gering. Fuehren viele Reisefuehrer nicht schon in die letzten Winkel Thailands? Nach der Muenchener Tourismusforscherin Felicitas Romeiss-Stracke wollen die heutigen Urlauber immer mehr einen zeitlich befristeten Traum. Zielgebiete spielen bei diesem Urlauber-Typ nur insofern eine Rolle, als bestimmte Landschaften und Kulturen bestimmte Lebensgefuehle beguenstigen: "Die Weite der USA eignet sich eben gut fuer das Malboro-Feeling auf der Harley-Davidson und die Berge Nepals sind fuer die Suche nach Transzendenz und innerer Ruhe wie geschaffen."

    Vielleicht vereinigt der Norden Thailands beides. Wir lassen uns jedenfalls nicht mehr irritieren durch das verwirrte Ehepaar aus Nettersheim, das, vom Trekking enttaeuscht, versuchte, die "letzten Aussaetzigen" im McKean Rehabilitation Center in Chinag Mai aufzuspueren, aber erst eintraf, als die Leprakranken bereits wegen verbesserter Heilmethoden in ihre Heimatdoerfer gezogen waren.

    Traveller auf der hektischen Suche nach den "letzten Paradiesen" oder den "Letzten ihrer Art" sollten vor dem Start unbedingt den "Loose" lesen, damit sie nicht unliebsam ueberrascht werden: "Der 166 km lange H108 von Mae Sariang nach Mae Hong Son ist neu ausgebaut und eine tolle Motorradstrecke... Am KM 151 kommt endlich (!) ein Erfrischungsstand!" Da muss man unterwegs verzweifelt aufschreien: "Mist! Kein Coca-Cola, wenn wir schon kommen! Und das ganze Feeling total versaut!" Haette man doch die Gaestehausbesitzer gefragt, denn sie "oder die Boys (!!) koennen in der Regel gute Informationen geben..." Pflegen wir also getrost in Thailand unseren Kolonialismus, Hauptsache, keinen Muell zuruecklassen und die Umwelt schonen!

  9. #18
    MrLuk
    Avatar von MrLuk

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Ich verstehe zwar nicht ganz wieso Chiang Mai plötzlich als Sündenbock herhalten muß. Was ist denn mit den anderen Städten Thailands? Geht die Entwicklung da ganz andere Wege, lediglich zum Positiven hin? Oder verfassen die Gebrüder Pollmeister ähnliche Artikel über alle Städte Thailands?

    Vom Kolonia der Römer ist auch nur noch der Dom von weitem zu sehen, und der Platz davor ist auch bereits zugekotzt worden mit Beton. Es ist immer nur eine Frage der Zeit bis die alten Kulturen ausgemistet werden und lediglich die Wahrzeichen übrigbleiben. Die Gemütlichkeit hält überall nur solange bis sie gestört wird. Ist denn etwa das moderne Denken der Deutschen nur vom Erhalt seiner Kultur geprägt? Sitzt man in den Städten Deutschlands etwa allabentlich beim Kaminfeuer und erzählt sich Geschichten aus der guten alten Zeit?

    Auch Chiang Mai wird dem Schicksal, das alle Städte dieser Welt früher oder später erleiden, nicht entgehen. Daß das jetzt möglicherweise ein Jahrzehnt früher geschieht als geplant, das ist dann nicht zuletzt deswegen weil Thailands Premier ein gebürtiger Chiang Maier ist. Bangkok ist Bangkok, dort ist alles so wie es ist und niemand findet mehr etwas dabei, - man hat sich halt daran gewöhnt...

  10. #19
    CNX
    Avatar von CNX

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    Zitat Zitat von MrLuk
    @CNX,
    Meinst du mit den beiden "romantischen Restaurants" etwas außerhalb, am Nam Ping etwa das "Riverside" und "The good View", die gleich nebeneinander liegen?
    Hallo MrLuk,

    The Riverside stimmt. Das andere ist soweit ich noch weiss das "Andaman ??". Ist rein Seafood. Liegt etwas ausserhalb aber auch direkt am Ping.

    Gruss
    C N X

  11. #20
    Avatar von heini

    Registriert seit
    22.05.2001
    Beiträge
    1.254

    Re: Reisebericht Nordthailand Teil 2

    ja.... so unterschiedlich sind die sichtweisen und empfindungen :-) wo ist das problem......? der eine liebt die mutter, der andere die tochter... :-)
    für mich ist pattaya die ideale stadt :-) ... na und.........
    schaue mir sehr gerne immer mal wieder andere landstriche und städte in thailand an, aber wenn ich irgendwann meinen lebensmittelpunkt in thailand hätte, sollte es in der nähe von pattaya sein...!

    abstinent lebt nicht in CM sondern in Pathum Thani :-)

    gruss heini

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