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Reaktionen zu: In der Augenklinik

Erstellt von Khun Han, 11.10.2011, 04:36 Uhr · 33 Antworten · 4.254 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Khun Han

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    Zunächst vielen Dank für Deine anerkennenden Worte! Das Forum hatte mir zu der Zeit, als ich mich zur Auswanderung entschlossen hatte, sehr geholfen und ich wollte mit den Berichten etwas zurückgeben. Ich kann mir aber vorstellen, dass meine verdrehten und verschachtelten Sätze nicht ganz einfach zu lesen sind. Wenn ich auch manches so darstelle, als sei es höchste Weisheit - in meinem Blog geht es neben unserem Leben in Bangkok um eben diese, also um Erleuchtung -, so will ich doch nur meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten als Anregung zum Nachdenken anbieten. Und Du hast recht, ich weiche Diskussionen aus. Es kann sein, dass ich die Energie für Streitgespräche nicht aufbringe oder dass ich weiß, dass ich niemand meine Meinung auszwingen kann und dies aus Respekt vor dem Anderen auch nicht möchte. Jeder muss im Leben seine eigenen Erfahrungen machen und aus der Flut von Informationen das aussuchen, das ihn voranbringt und zufrieden macht. Denn zu Allem lässt sich ein Gegenargument finden.

    Auch zu MMS gibt es Gegenmeinungen, die ich nicht vorenthalten will. Ein Dr. Douwes erklärt die von Dir erfragte Wirkung von MMS übrigens so: "Der Grund dafür, das das stark ätzende Chlordioxid praktisch nur pathogenen Erregern den Garaus macht, liegt darin, dass es nur Mikroben zerstört, deren ph-Wert unter 7 liegt, die also sauer und damit schädlich sind." Ich gebe zu, dass MMS und sein Entdecker Jim Humble nicht unumstritten sind. Ganz sicher wehrt sich die mächtige Pharmaindustrie mit allen Mitteln gegen so ein wirksames und preisgünstiges Mittel, so wie jede andere Lobby eine Erfindung bekämpft, an der sie nichts verdienen kann und das ihre Einkünfte schmälert. Aber jeder kann sich selbst ein Bild über die "Fakten" machen. Gerade "Esowatch" ist bekannt für seine Absichten. Dazu die offizielle Webseite von Jim Humble. Vielleicht kann man auch authentische Informationen finden beim MMS-Selbsthilfeforum. Aber auch hier gibt es unterschiedliche Ansichten und Anleitungen. Wenn es gewünscht wird, kann ich meine persönlichen Erfahrungen mit MMS einbringen.

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Khun Han

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    Hallo Pädda 1,

    vielen Dank für Deine Literaturkritik (erschienen im Augenklinik-Thread) und die guten Wünsche! Sehr wohlwollend geschrieben; schon das Attribut "nachvollziehbar" hätte mich zufrieden gestellt. Wenn es mir gelungen ist zu unterhalten und zum Nachempfinden anzuregen, hat sich meine Absicht erfüllt.

    Die Geschehnisse haben mir in der Tat die Augen für das Wesentliche geöffnet. Sie haben mir zusammen mit der Anwendung der MMS-Tropfen, die bei mir fast psychedelisch wirken, ein Gefühl für den Körper verschafft, das ein ständiges Tor zur Zufriedenheit bildet. Ich tue vieles nicht im und als Körper, sondern durch und für ihn. Das ist vielleicht nicht gleich verständlich. Es ist, als wenn ich zu ihm "Guten Morgen!" sage, und er sich darüber freut. "Wir sind gesund, wir zwei.", sage ich und er nickt und lächelt. Ein Atemzug und ich spüre Dankbarkeit und das Leben in seiner Fülle und nichts fehlt mir. Das bedeutet nicht, dass da keine Schmerzen mehr sind. Vor einigen Wochen sind mir zwei Nierensteine abgegangen und bei den Koliken davor habe ich auch zu Schmerztabletten gegriffen. Doch ich habe immer das Vertrauen, dass mein Körper damit fertig wird, dass er aufnimmt, was gut für ihn ist, wenn ich z.B. bewusst esse und mich an Schönem erfreue, und er ausscheidet, was er nicht braucht oder nicht gesund und gesetzmäßig ist. Vor ein paar Tagen empfand ich jeden Atemzug als heilig und gesegnet und das ruhige, reine Atmen blieb, auch als ich meinen Atemrhythmus bei einer Tätigkeit ändern musste, und wird bleiben, wenn dieser Körper nicht mehr atmet.

    Für manchen sind dies ungewohnte Gedanken, unpassend für ein solches Forum. Dennoch habe ich sie hier wiedergegeben, weil ich denke, der eine oder andere sie verstehen wird. Den "weltlichen" Abschluss der Geschichte muss ich noch schreiben. Ich sah da drei Möglichkeiten, wie ich auf die (Ent-)Täuschung reagieren konnte: ich konnte der Ärztin einen offenen Brief schreiben oder ich konnte den Pathologen anschreiben und ein paar seiner Kolleg/innen gleich mit. Oder anstatt Rache zu üben, konnte ich gar nichts unternehmen. Ich habe mich entschieden, aber ich muss es eben noch formulieren.


    Ich wünsche auch Dir und Deiner Familie bewußte und gesunde Tage!

  4. #33
    Avatar von Yogi

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    27.514
    Khun Han;929983Für manchen sind dies ungewohnte Gedanken, unpassend für ein solches Forum.
    Erstes ist richtig, aber ich freue mich, dass es dir mit diesen euphorischen Gedanken so gut, so lebensfreudig geht.
    Zweites ist nicht richtig. Diese Erfahrungen gehören eigentlich in jedes Forum, wo Menschen miteinander kommunizieren. Fast jeder kann aus deiner Darstellung etwas erfahren.
    Es liegt aber an jedem selbst, ob er daraus auch etwas für sich nutzen will bzw. kann.

  5. #34
    Avatar von Sunny68

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    109

    RE: Augenklinik

    ich habe den ganzen Thread aufgesogen. Ich war mal in einer noch schlechteren Situation, da war ich aber für die Allgemeinheit zu jung um alles zu verstehen. ich war 13 und kein Arzt jeglicher deutschen Privatkliniken in welche ich verlegt wurde wußte mit mir noch mit meiner krankheit umzugehen. Ich selbst wußte nur eins: es sieht übel aus - aber ich will leben - auch wenn ich meine letzte Ölung schon mit 12 bekommen habe. Ich kämpfte. ich fing an ärtzliche befunde zu hinterfragen. mit 13. Dein weißer Kittel hat keine Wirkung auf mich. Ich war irgendwie verdammt jung aber die wollten mich aufgeben, dazu war ich nicht bereit. mit 15 kam der Retter, Dr. Amiri aus Teheran und relativ frisch in Deutschland. Heute Privatklinik am Tegernsee. Bei ihm ging alles auf einmal recht easy ab, sicherlich gehe ich noch heute 1 mal jährlich zur Untersuchung und wenn notwendig auch zur Behandlung. Aber ich bin ein 182 cm großer Kerl, 81 kg, recht gut drauf, typ Fels in der Brandung, mein Wort hat Bestand und Gewicht. Ich hege nicht die geringste rachsucht an die damals behandelnden Ärzte und Kliniken. Aber ich war stärker als ihr -und das mit 13. Fett Merci demjenigen der mir damals die Kraft gegeben hat. Wer auch immer Du bist.


    Zitat Zitat von Khun Han Beitrag anzeigen
    Hallo Pädda 1,

    vielen Dank für Deine Literaturkritik (erschienen im Augenklinik-Thread) und die guten Wünsche! Sehr wohlwollend geschrieben; schon das Attribut "nachvollziehbar" hätte mich zufrieden gestellt. Wenn es mir gelungen ist zu unterhalten und zum Nachempfinden anzuregen, hat sich meine Absicht erfüllt.

    Die Geschehnisse haben mir in der Tat die Augen für das Wesentliche geöffnet. Sie haben mir zusammen mit der Anwendung der MMS-Tropfen, die bei mir fast psychedelisch wirken, ein Gefühl für den Körper verschafft, das ein ständiges Tor zur Zufriedenheit bildet. Ich tue vieles nicht im und als Körper, sondern durch und für ihn. Das ist vielleicht nicht gleich verständlich. Es ist, als wenn ich zu ihm "Guten Morgen!" sage, und er sich darüber freut. "Wir sind gesund, wir zwei.", sage ich und er nickt und lächelt. Ein Atemzug und ich spüre Dankbarkeit und das Leben in seiner Fülle und nichts fehlt mir. Das bedeutet nicht, dass da keine Schmerzen mehr sind. Vor einigen Wochen sind mir zwei Nierensteine abgegangen und bei den Koliken davor habe ich auch zu Schmerztabletten gegriffen. Doch ich habe immer das Vertrauen, dass mein Körper damit fertig wird, dass er aufnimmt, was gut für ihn ist, wenn ich z.B. bewusst esse und mich an Schönem erfreue, und er ausscheidet, was er nicht braucht oder nicht gesund und gesetzmäßig ist. Vor ein paar Tagen empfand ich jeden Atemzug als heilig und gesegnet und das ruhige, reine Atmen blieb, auch als ich meinen Atemrhythmus bei einer Tätigkeit ändern musste, und wird bleiben, wenn dieser Körper nicht mehr atmet.

    Für manchen sind dies ungewohnte Gedanken, unpassend für ein solches Forum. Dennoch habe ich sie hier wiedergegeben, weil ich denke, der eine oder andere sie verstehen wird. Den "weltlichen" Abschluss der Geschichte muss ich noch schreiben. Ich sah da drei Möglichkeiten, wie ich auf die (Ent-)Täuschung reagieren konnte: ich konnte der Ärztin einen offenen Brief schreiben oder ich konnte den Pathologen anschreiben und ein paar seiner Kolleg/innen gleich mit. Oder anstatt Rache zu üben, konnte ich gar nichts unternehmen. Ich habe mich entschieden, aber ich muss es eben noch formulieren.


    Ich wünsche auch Dir und Deiner Familie bewußte und gesunde Tage!

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