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Reaktionen zu: In der Augenklinik

Erstellt von Khun Han, 11.10.2011, 04:36 Uhr · 33 Antworten · 4.253 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Khun Han Beitrag anzeigen
    In dem anderen Forum habe ich eigentlich schon das letzte Kapitel geschrieben. Was noch fehlt, ist ein Resümee, eine abschließende Bemerkung. Das werde ich baldmöglichst nachliefern.
    Warum hast du denn deinen Schreibstil geändert?

  2.  
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  3. #22
    Avatar von JT29

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    siehe #17 Yogibär

    ist aber sehr gewöhnungsbedürftig jetzt so zu lesen .

  4. #23
    Avatar von Khun Han

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    [QUOTE=Udon;925714] War nach dem jetzt hier gelesenen wohl die richtige Entscheidung!


    Die Ärzte in Thailand halte ich im Allgemeinen für kompetent. Viele davon sind weiblichen Geschlechtes und das kann für einen Falang einen gewissen Reiz bedeuten, einen morbiden sogar, wenn man auf dem OP-Tisch liegt oder an einer tödlichen Krankheit leidet. Aber manche Dinge sind eben anders im siamesischen Sprechzimmer und Krankenhaus. Auf sehr lange Wartezeiten muss man sich einstellen und auf eine andere Denkweise, die sich von unserer unterscheidet. Bei Aussagen gibt es oft Hintergedanken und selten werden unsere Fragen ausreichend beantwortet werden.

  5. #24
    Avatar von Khun Han

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    Zitat Zitat von Yogi Beitrag anzeigen
    Warum hast du denn deinen Schreibstil geändert?
    Diesen Bruch in der Erzählweise habe ich bereits versucht zu erklären. Durch die Diagnose Krebs war mein bisheriges Leben auf den Kopf gestellt. Wenn dir deine Augenärztin unvermittelt Hals und Nacken abtastet und dich zum Röntgen und zum Ultraschall schickt, um nach Metastasen suchen zu lassen, dann kann dich das schon erschrecken. Du liest dann im Internet Aussagen wie: "Das Bindehautmelanom ist ein seltener Tumor, der durch seine hohen Rezidivraten und die hohe Mortalität eine besondere Rolle spielt." und "Es hat unterschiedliche Möglichkeiten zur Metastasierung und hat daher eine ausgesprochene Neigung zur Metastasierung." oder "Das maligne Melanom, steht an dritter Stelle der Häufigkeit von Hautkrebserkrankungen und ist einer der bösartigsten Geschwulste (Tumoren) überhaupt.... Die Chance, ein Melanom zu erwerben, ist heute doppelt so hoch wie vor 10 Jahren. Diese Daten einer Erkrankung, die tödlich endet, wenn sie nicht behandelt wird, sind alarmierend."

    Die letzten beiden Zitate beziehen sich zwar auf das Melanom der Haut, aber oft wird da kein Unterschied gemacht und ich hatte niemand, der mir Erklärungen gab oder mit dem ich mich darüber hätte unterhalten können. In Krebs-Foren stand wenig Ermutigendes. Wer mehr über den bösartigen schwarzen Hautkrebs erfahren will, kann googeln oder hier nachschlagen oder hier und hier.

    Meine Lebenserwartung und -planung war an ein Ende gekommen. Es war da eine gewisse Todessehnsucht. Ich hatte ein schönes Leben gehabt und hatte keine Angst vor dem Tod. Drüben würde mich ein noch vollkommeneres Leben erwarten. Ich wollte nicht das Fliegen von einem Hochhaus erproben, aber einfach aufhören zu essen oder zu atmen, war im Bereich des Möglichen. Ich betrachtete die Welt in einem Abstand und das fand seinen Ausdruck auch im dem Bericht und in meinen Emails. Es war nicht immer leicht, neutrale Formulierungen in passiver Form zu finden, und in Gesprächen mit Frau und Freunden war dies gar nicht möglich. So ganz abgehoben und erleuchtet war ich dann doch nicht. Aber die nächsten Beiträge bis nach der Kryo sind in der 3.Person geschrieben, was zugegebenermaßen eine Umstellung im Lesen bedeutet. Aber quod scripsi, scripsi.

  6. #25
    Avatar von Yogi

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    Schön dass du wieder zum Anfangsstil zurück gefunden hast.
    Wenn ich deine Geschichte so lese, muss ich feststellen, dass es dich zu einem ,,gefühlten,, Spezialisten in Sachen Auge gemacht hat.

  7. #26
    Avatar von Khun Han

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    Nicht nur das. Zwangsläufig musste ich mich befassen mit dem Aufbau und den Funktionen und Krankheiten des Auges sowie den Operations- und Therapiemöglichkeiten. Darüber hinaus eben mit Krebs und seiner Ausbreitung im Körper. Ich suchte nach den Ursachen für Krebs und nach Behandlungsmethoden und erkannte, dass die Schulmedizin darüber nichts weiß und Krebs nicht heilen kann und eine Heilung gar nicht zulässt. Ich machte mich kundig über alternative Heilmethoden. Was ist Gesundheit, wie lebe ich gesund, wie stärke ich mein Immunsystem? Ich lernte Prioritäten zu setzen und durch eine neue Sicht auf den Körper und das Leben für eben diese Verantwortung zu übernehmen. Ich fand zu einem freundschaftlichen Verhältnis zu meinem Körper, das mir Zufriedenheit, Glück und Gesundheit beschert. So wurde ich zumindest mein eigener Experte im Bezug auf Körpergefühle.

  8. #27
    Avatar von Chris67

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    Hallo Khun Han,

    Ich bin sehr beeindruckt von Deiner Geschichte und verfolge sie gebannt. Jedoch kann ich Dir nicht in allen Deinen Schlussfolgerungen zustimmen. Es ist sicher richtig, dass ein gesunder Geist und eine gesunde Lebensweise helfen, den Körper gesund zu halten.
    Dass die Schulmedizin jedoch Krebs nicht heilen kann, und allein "alternative" Methoden Hilfe verheissen halte ich aber für einen fatalen Fehlschluss! Es gibt genügend Beispiele erfolgreicher Krebstherapien. Meine Mutter hatte vor über 30 Jahren bösartigen Brustkrebs und konnte durch eine Amputation und Bestrahlung befallener Lymphknoten gerettet werden, sie ist jetzt 70 und seit langen Jahren krebsfrei. Und auch die chirurgische Entfernung des Tumors aus Deinem Auge wäre ohne schulmedizinische Techniken nicht erfolgt. Kürzlich habe ich noch einen Artikel über Steve Jobs gelesen, der seine lange Ablehnung der Schulmedizin und Hinwendung zu "alternativer" Medizin während seiner Krebserkrankung als großen Fehler bezeichnete. Am Ende war es zu spät.

    Generelle Ablehnung schulmedizinischer Therapieformen bei Krebs halte ich für gefährlich und Leute die Betroffenen diese Therapien ausreden und stattdessen "Alternativmedizin" anpreisen für kriminell! Viele krebskranke Menschen die sich der "Alternativmedizin" zuwendeten sind dabei gestorben und hätten durch etablierte Therapien gerettet werden können.

  9. #28
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Chris67 Beitrag anzeigen
    Hallo Khun Han,

    Ich bin sehr beeindruckt von Deiner Geschichte und verfolge sie gebannt. Jedoch kann ich Dir nicht in allen Deinen Schlussfolgerungen zustimmen.
    Zustimmung von mir. Bei alternativ zucke ich auch immer zusammen. Meine Tante wurde mit 28 Jahren von MS befallen (oder es wurde da diagnostiziert). Meine Oma und Opa haben sicher 100.000 DM in Quacksalber investiziert, in gutem Glauben der Tochter zu helfen.

  10. #29
    Avatar von Khun Han

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    Mit dem Thema Krebs befassen sich die meisten erst, wenn es sie selbst betrifft oder jemand aus dem Familien- oder Bekanntenkreis. Man nimmt nur wahr, dass ein Prominenter wieder mal "den Kampf gegen den Krebs verloren" hat. Selber hofft man im Falle einer Erkrankung auf die Kunst der Ärzte und auf das bis dahin gefundeneWundermittel. Es geht in der Vorstellung nur darum, den Krebs zu bekämpfen und zu besiegen, die Schwächung des Körpers und das Abtöten von gesunden Zellen wird hingenommen.

    Es geht bei Krebs um sehr viel Geld. Dabei werden Untersuchungen zurück gehalten, Statistiken verfälscht, Andersdenkende ruiniert. Es scheint mir wenig Sinn zu machen, hier gegen Überzeugungen anzukämpfen. Aber wenn ich einige Leser durch meinen Bericht, den ich als Tagebucheinträge geschrieben habe und unter den ich nun einen Schlussstrich ziehen kann, zum Nachdenken angeregt habe, bin ich schon zufrieden. Unten habe ich ein paar Links angefügt. Für den, der da nicht extra nachlesen möchte, habe ich einige Zitate zum Bewusstwerden, hauptsächlich aus "Zentrum der Gesundheit":
    "Nehmen wir das Beispiel Krebs. Ständig werden Millionen von Forschungsgeldern für die Suche nach einem Heilmittel gegen Krebs eingesetzt. Und das Ergebnis? Die Menschheit sitzt tatenlos herum und macht nichts anderes, als auf dieses Heilmittel zu warten. Als gäbe es sonst nichts zu tun. Und genau diese Sichtweise, nämlich an unserer Gesundheit selbst völlig unbeteiligt zu sein und diesbezüglich von schulmedizinischen Therapien abhängig zu sein (die es größtenteils noch gar nicht gibt), wird uns vom gegenwärtigen "Gesundheitssystem" regelrecht eingetrichtert.

    Bei der Aktion "Wie hole ich mir meine Gesundheit zurück" können Sie auf die Schulmedizin und all ihre Helfershelfer nicht zählen. Die Schulmedizin ist ganz wunderbar für Leute geeignet, die – um Himmels Willen – bloß nichts an ihrer bisherigen Lebensweise ändern wollen.

    Heutzutage ist Gesundheitsprävention auf zweifelhafte Impfungen, scheinbare "Vorsorge"untersuchungen und fragwürdige Ernährungstipps ("Milch ist gesund", "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft", "möglichst viele Kohlenhydrate sind vorteilhaft", etc.) reduziert. Um wenigstens ein bisschen den Anschein von Integrität zu wahren, wird außerdem vor Nikotin, Drogen und Übergewicht gewarnt.

    Da die empfohlene Ernährungsweise eher krank als gesund macht und es an jeder Straßenecke Tabak, Alkohol und fett machende Snacks gibt, hält sich der Erfolg der offiziellen "Maßnahmen" zur Gesundheitsprävention in überschaubaren Grenzen, mit anderen Worten: Das Volk wird immer kränker. Gleichzeitig aber werden andere Maßnahmen als übertrieben, nicht praktikabel oder sogar als gefährlich bezeichnet. Das jedoch wären Maßnahmen, die - im Vergleich zu den vorgenannten - tatsächlich krankheitsvorbeugende Wirkung hätten.

    Die Mehrheit bevorzugt tragischerweise, den üblichen die Gesundheit beeinträchtigenden Lebensstil zu pflegen, während sie - im Krankheitsfalle - auf Hilfe in Gestalt der Pharmaindustrie hofft. Die Idee, man könne durch eigenen Aktionismus die persönliche Gesundheit verbessern und Krankheiten verhindern, passt nicht in das vom Mainstream vernebelte Gehirn der Massen. Ganzheitliche Konzepte zur Gesundheitsprävention sind vielen Menschen so fremd, dass sie nicht in der Lage dazu sind, deren Nutzen zu erkennen, geschweige denn diese Konzepte selbst in die Tat umzusetzen. So oft hören die Menschen, dass Gesundheit das Ergebnis von schulmedizinischen Eingriffen ist (Impfungen, Medikamente, Chemotherapie, usw.), dass für sie die Vorstellung, selbst etwas für ihre Gesundheit tun zu müssen, keinen Sinn ergibt.

    Ab einem gewissen Alter jedoch sollte man davon ausgehen dürfen, dass der Mensch so weit gereift ist, dass er nicht nur für seine Bildung, seine zwischenmenschlichen Beziehungen, seine Zufriedenheit und sein Glück, sondern auch für seine Gesundheit Verantwortung übernehmen kann. Er sollte erkannt haben, dass er selbst ein wundervolles Leben voller köstlicher Gefühle und Genüsse erleben kann, OHNE dafür künstliche Stimulanzien (wie z. B. Nikotin, Alkohol, Medikamente, Drogen, Zucker, Softdrinks, Fastfood etc.) zu benötigen, die abgesehen von ihrer Gesundheitsschädlichkeit lediglich einen billigen Abklatsch der ersehnten beglückenden Empfindungen zustande bringen, niemals aber dem Original das Wasser reichen können.

    Die meisten Erwachsenen jedoch agieren heutzutage eindeutig mit der Denkweise eines Kindes. Sie sind nichts weiter als Konsumenten, die darum betteln, dass sie abgelenkt, mit Leben gefüllt, und unterhalten werden, dass ihnen die richtigen Medikamente gegeben werden und man ihnen sagt, wie sie zu leben, zu denken und zu fühlen haben. Die Vorstellung, dass sie aus dieser vorprogrammierten Existenz heraustreten und die Welt aus der Perspektive eines Erwachsenen erleben müssten, jagt diesen Menschen regelrecht Angst ein. Dies würde bedeuten, all die Annehmlichkeiten aufzugeben, die das Leben eines Kindes mit sich bringt.

    Und so fragen sich manche Erwachsene allen Ernstes, wie lange sie wohl noch warten müssen, bis die Wissenschaftler endlich das Heilmittel für diese oder jene Krankheit finden werden. Wie trotzige Kleinkinder stampfen sie mit den Füßen auf und schreien: Ich will, ich will, ich will! Ich will jeden Morgen Eier mit Speck, Würstchen und Kuchen frühstücken. Ich will Cola, Hotdogs und saftige Hamburger bis zum Abwinken mampfen. Ich will meinen Feierabend mit Bier, Zigaretten und Knabberkram vor der Glotze verbringen. Und ich will keinesfalls krank werden. Also sputet euch und findet die passenden Heilmittel!

    Gesundheit kann folglich nicht in Form von Pillen geschluckt werden. Man kann sich Gesundheit auch nicht mit einer Nadel injizieren lassen. Auch herbeioperieren lässt sich Gesundheit nicht. Und Zaubertricks, die Gesundheit regnen lassen, konnten bislang leider genauso wenig eruiert werden. Gesundheit erscheint als Folge von Eigeninitiative und Engagement.

    Wenn Sie den Wunsch haben, gesund zu bleiben oder zu werden, dann müssen Sie sich dafür ins Zeug legen. Das kann Ihnen kein anderer abnehmen - kein Arzt, kein Impfstoff, kein Pharmaunternehmen und auch keine Non-Profit-Organisation für die Erforschung von Krebs. Übernehmen Sie ab sofort die Verantwortung für jede einzelne Ihrer Entscheidungen und auch für alle Folgen, die daraus entstehen.

    Es dürfte sich mittlerweile herum gesprochen haben, dass die Schulmedizin nicht heilen kann (ausgenommen die Notfallchirurgie, die bei Unfällen zusammenflickt) und daher nicht allzu viel zur langfristigen Wiederherstellung der Gesundheit beitragen kann. Die Methoden der Schulmedizin betäuben den Organismus und unterdrücken Symptome, ein Vorgehen, das auf Dauer immer kränker macht, aber nicht gesund.

    Der einzige, der Ihnen Ihre Gesundheit wirklich wieder zurückbringen kann, sind Sie selbst, sonst niemand. Dazu brauchen Sie „lediglich“ Ihren Willen, gesund zu werden, einige hilfreiche Informationen, eine Ladung Mut kombiniert mit dem Glauben an die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers und eine noch größere Ladung Durchhaltevermögen. Der Lohn jedoch ist überwältigend: vollkommene Gesundheit!

    Und in Wirklichkeit ist man (in den meisten Fällen) längst chronisch krank, wenn man sich – ohne dass der Körper deutliche Warnsignale von sich gibt – tagtäglich all die bunt verpackten Dinge in den Mund stopfen kann, die es in den Supermärkten zu kaufen gibt. Ein vor Gesundheit strotzender Körper würde darauf bestehen, dass Sie den Hamburger samt Milchshake (vor der Verdauung) der nächsten Toilette übereignen, da er damit nichts Sinnvolles anfangen kann.

    Für Leute, welche die Wahrheit nicht sehen wollen und sich ein Leben lang in schönster schulmedizinischer Sicherheit wiegen möchten – bis sie eines Tages aufwachen, nämlich dann, wenn ihnen die Schulmedizin offenbart: Leider können wir Ihnen jetzt nicht mehr weiterhelfen. All die Warnlämpchen des Körpers werden mit Pillen zum Erlöschen gebracht oder zur Not mit dem Messer entfernt. Nach jeder Pille, nach jedem Eingriff mit dem Skalpell geht’s wieder ein bisschen – bevor das nächste Körperteil aufbegehrt und seine Arbeit einstellt. Die Schulmedizin hilft vorzüglich zu vertuschen, zu überschminken, kurzfristig vergessen zu machen...

    Das empfehlenswerte Motto „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ lässt sich in diesem Bereich daher leider selten praktizieren. Also ist blindes Vertrauen gegenüber den Ärzten an der Tagesordnung. Man glaubt, dass in der heutigen hochtechnisierten Welt der Schulmedizin gefährliche bösartige Tumore doch sicherlich von harmlosen Zellansammlungen unterschieden und genauestens identifiziert und lokalisiert werden könnten. Diese Annahme hat sich jedoch als falsch erwiesen.

    Überdiagnosen dürfen nicht mit Fehldiagnosen verwechselt werden. Während das Wort „Fehldiagnose“ tatsächlich eine falsche Diagnose beschreibt, ist das bei Überdiagnosen nicht der Fall. Überdiagnosen nennt man Diagnosen, die eine tatsächlich vorhandene „Krankheit“ oder besser Abnormalität feststellen. Doch würde diese Abnormalität während des gesamten Lebens des Patienten niemals Symptome verursachen.

    Täglich entstehen im menschlichen Körper mehrere hundert Krebszellen – und dennoch leiden nicht alle Menschen an Krebs

    Der Organismus kennt etliche Strategien, wie er Krebszellen selbständig entschärfen kann. Die Anwesenheit von Krebszellen im Körper des Menschen deutet also nicht zwangsläufig auf baldiges Siechtum und frühen Tod hin.
    Herkömmliche Krebstherapien sind dafür bekannt, den Körper auf extremste Weise zu schwächen. Sie zerstören – teilweise nur für einen begrenzten Zeitraum, oft aber auch dauerhaft – seine Abwehrkraft und sein Selbstheilungspotential. Das bedeutet, Chemo- und Bestrahlungstherapien können zwar in manchen Fällen Krebszellen vernichten, können den Körper aber gleichzeitig in einen derart labilen Zustand versetzen, dass er – sollte er die Therapie überleben – künftig nicht mehr in der Lage sein wird, neu entstehende Krebszellen so zu eliminieren, wie er es vor der Therapie regelmäßig getan hat.

    Die Anwesenheit von Krebszellen im Körper kann also durchaus auch ein vorübergehender – ganz natürlicher – Zustand sein, der sich innerhalb weniger Tage oder Monate wieder ändert, einfach deshalb, weil der Körper von Natur aus ständig seinen ursprünglichen gesunden Zustand anstrebt.
    Überdiagnosen verhelfen der Schulmedizin also – völlig unverdienterweise – zu grandiosen Erfolgsstatistiken. Statistiken, die leider gar nichts über die unnötigen körperlichen und seelischen Qualen derjenigen Patienten aussagen, die aufgrund einer Überdiagnose vollkommen überflüssige, aber schmerzhafte Therapien, furchtbare Sorgen und Todesängste ausstehen mussten.
    Krebs: Diagnose und Therapie als wahre Todesursache?
    Gesundheitsvorsorge - Leicht gemacht
    Überdiagnosen bei Krebs
    Die verborgenen Risiken von Krebstherapien (pdf)
    Giftkur ohne Nutzen (pdf, Spiegelartikel)
    Verhaltensregeln bei der Diagnose einer Krebserkrankung
    Die bedeutsamsten Ursachen von Erkrankungen und ihre alternative Therapie
    MMS - Eine ganzheitliche Therapie

  11. #30
    Avatar von resci

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    Khun Han,

    ich bin vor ein paar Tagen erstmal auf deine großartig geschriebene Berichten und Erzählungen gestoßen und hab seither viel gelesen, auch die alten Berichte über deine Auswanderung etc. , Gratulation zu dem was du da erstellt hast.

    Vor allem deine Offenheit, hier auch über die privatesten Dinge zu schreiben bewundere ich schon. Auch in einigen Passagen die du beschreibst, kommen mir Parallelitäten über meine Situation momentan oder in der Vergangenheit ins Bewußtsein zurück. Ich wünschte mir mehr solcher, entschuldige den Ausdruck, Schreiberlinge hier im Forum.

    Eines alledings gefällt mir weniger. Wie immer, wenn es Fragen gibt und wenig oder gar keine (richtige) Antworten wie zum Thema Krebs, geht es oft schnell in eine bestimmte Richtung die dann als der Wahrheit letzter Schluß gelten soll. Von MMS hab ich gestern das erste Mal gelesen und mich dann auch mal etwas schlau darüber gemacht. Diese im Wochenrythmus erscheinenden Wunderwaffen gegen Krebs und alle anderen Mucken und Macken sehe ich erstmal mit sehr skeptischen Augen an. Ich weiss es nicht, für mich leg ichs erstmal in die selbe Schublade wo auch die anderen Wunderwaffen wie Vitamin B17, Antikohlehydratdiat, Sauerstoffmehrschritttherapie, Hyperthermie etc. bereits abgelegt sind. Gut, nach dem Überfliegen von ein paar Seiten Information über Chlordioxid kann ich wenig Äußerung dazu machen. Chemie war während meiner Schulzeit mein Hobby, Chlor kannte ich aus dem Schwimmbad, Chlorkalk hatt ich mal einen Eimer voll gekauft für Experimentierzwecke, Kaliumchlorat vermischt mit Puderzucker oder Kohlestaub lies sich herrlich in Installationrohre füllen und nach dem Zünden ein Kubikmeter Erdreich auflockern. Beruflich hatte ich 5 Jahre lang Software für Wasseranalysesensoren geschrieben. Die Chlormesstechnik für die Wasserwerke war eine Wissenschaft für sich. Trotz der Giftigkeit und Aggressivität dieses Gases geht ohne Chlor gar nichts, wenn man nur mal ans Kochsalz denkt. Selbiges betrifft natürlich auch molekularer und atomar Sauerstoff. Wolf und Schaf also in Einem.

    Was für mich aber nicht zusammenpaßt ist die chemische, sagen wir mal so, Einfachheit von Chlorit in dem höchstkompexen biologischen und chemischen System Mensch. Ich stell mal die blöde Frage: woher weiss das Chlordioxid bzw. das MMS welche Zelle gut oder böse ist bzw. welches Bakterium, Pilz oder Virus wir zum Überleben in unserem menschlichen Biotop brauchen oder nicht? Gut nach einem Tag der Kenntnis von MMS muss ich sowas fragen, vielleicht steht ja die Antwort bereits irgendwo.
    Aber irgendwie kommt mir das alles wieder mal altbekannt und nicht geheuer vor.
    Trotzdem, ein spannendes Thema. Wie auch deine ganzen Berichte hier.

    resci

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