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Prachuap Khiri Khan

Erstellt von x-pat, 25.03.2013, 08:40 Uhr · 38 Antworten · 4.548 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von x-pat

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    Prachuap Khiri Khan

    Aus aktuellem Anlass einige Bilder aus Prachuap Khiri Khan. Die Provinz ist inzwischen unser favorisiertes Ferienziel in Thailand, und zwar aus drei Gründen. Weil es in Chiang Mai kein Meer/Strand gibt, weil die Provinz weitgehend vom Massentourismus verschont geblieben ist, und weil die Strände und Landschaften mit den bekannteren weiter südlich gelegenen Touristenzielen konkurrieren können.

    Nach früheren Aufenthalten in Hua Hin, Ao Manao, Pranburi, Prachuap und Ban Krut sind wir dieses Mal zum Dolphin Bay gefahren, vielleicht besser bekannt als Sam Roi Yot Beach, der an den gleichnamigen Nationalpark grenzt. Die Landschaft ist von einem schroffen Kalksteingebirgszug geprägt, der das meerseitige Marschland von den Sümpfen im Inland trennt.


    Unser Feriendomizil lag gleich am Strand ca. 1 km vom Nationalpark entfernt.


    Blick vom Strand Richtung Norden (Pak Nam Pran / Pranburi).


    Fischerboote, nicht Liegestühle, prägen das Strandbild.


    Ausflug zu einer nahegelegenen unbewohnten Insel.


    Auf der gegenüberliegenden Seite zeichnet sich die Silhouette des Sam Roi Yot Gebirgszugs ab.


    Unsere Kinder waren Anfangs ein wenig ängstlich aufgrund der geräuschvollen Begrüssung durch die ansässigen Makaken.


    Blick auf den Dolphin Bay. Delphine sind hier immer noch häufig zu sichten.


    Der Inselkönig.


    Auf der Insel steht ein kleiner Schrein, der irgendeiner animistischen Naturgöttin gewidmet ist.


    Küste der selben Insel.


    Wir waren zwar nicht die einzigen Touristen, aber der Andrang hält sich in Grenzen. Wir hatten die Insel für uns allein.


    Blick vom Meer auf die Nordostseite des Nationalparks.

    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Danke,x-pat,schoene Bilder!!!!!!!

    Prachuap Khiri Khan war auch immer mein Geheimtipp,besonders bin ich oft zum Muscheltempel maschiert und habe dort den Schmugglerort und Hafen besucht.

    Auch der Affenberg hat es mir angetan,besonders war ich immer Freund der Affen,hatte sie oft auf dem Schoss sitzen und einmal durfte ich sogar oben im Tempel uebernachten,war ein grandioser Blick.

    Schoene Erinnerungen an eine noch schoene Zeit!

    Gruss

    Otto

  4. #3
    Avatar von strike

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    Das macht Hunger auf mehr.
    Danke!

  5. #4
    Avatar von x-pat

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    Der Sam Roi Yot Nationalpark ist knapp 100 Quadratkilometer groß. "Sam Roi Yot" bedeutet "dreihundert Gipfel". Charakteristisch ist das Kalksteingebirge mit vielen Höhlen und relativ steilen Klippen. Das Innere des Parks ist fast unzugänglich. Ich konnte keine Information über Wanderpfade oder begehbare Gipfel bekommen, auch nicht von den Beamten der Parkverwaltung.


    Der meerseitige Teil des Parks ist Marschland (hier im Naturzustand), das größtenteils durch Shrimpfarmen bewirtschaftet wird.


    Ein kleines Fischerdörfchen liegt im Park-Inneren dessen Tempel vor einer atemberaubenden Kulisse gebaut ist.


    Die beste Möglichkeit in das Innere des Parks zu gelangen ist per Boot auf einem der zwei Meeresarme.


    Die Bootsfahrt führt durch Mangrovenwäldchen.


    Hinter jeder Flussbiegung eröffnet sich eine neue Felskulisse.


    Zum Beispiel der Krokodilfelsen.


    Oder der kleine Zuckerhut.


    Einheimische suchen hier nach Muscheln.


    Die meisten dieser Felsen sind stark erodiert, scharfkantig, und schwieirg zu klettern.

  6. #5
    Avatar von Yala

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    Ich war erschrocken über diesen "Nationalpark".

    Quadratkilometer grosse öde Mondlandschaft, man sieht es auch auf Deinem ersten Bild.

    Die Thais haben dort die Erde auf Jahrzehnte zerstört, und warum ? Shrimpszucht

    Nur die Phraya Nakhon Cave war ein Highlight, wunderschöne Anlage. Nur der Anstieg ist mörderisch, unzählige in den Stein geschlagene Treppen.

  7. #6
    Avatar von x-pat

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    Hallo Yala,

    Was die Shrimpzucht angeht, muss ich dir Recht geben. Ich werde noch weitere Bilder aufladen, wo man das besser erkennt. Ich weiss auch nicht warum die vielen Farmen im Naturschutzgebiet erlaubt sind. Die einzig plausible Antwort ist wohl, dass die Thais es mit dem Naturschutz nicht ganz ernst nehmen. Der Boden wird dadurch zwar nicht "zerstört", da es sich ohnehin um brackiges Marschland handelt, aber die Tiere und Pflanzen verlieren dadurch ihren Lebensraum.

    Die unberührteren Teile des Parks liegen im Inneren und an der Westflanke des Gebirges.

    Den Aufstieg zur Phraya Nakhon Cave fand ich gar nicht so wild; allerdings hatten wir Temperaturen von über 40 Grad im Schatten und sind daher auch ganz schön ins Schwitzen gekommen.

    Cheers, X-pat

  8. #7
    Avatar von x-pat

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    Auf dem Weg zum Nationalpark HQ.


    Felsformation am Khao Daeng im Süden des Parks.


    Am HQ des Parks ist ein Naturlehrpfad durch den Mangrovensumpf angelegt.


    Der Mudskipper (Schlammspringer) ist einer der häufiger anzutreffenden Bewohner der Mangrovensümpfe. Es ist ein amphibischer Fisch, der mit seinen zu Beinen entwickelten Flossen an Land laufen kann.


    Auf dem Gelände befindet sich ein Aussichtsturm für Vogelbeobachtung.


    Die Landschaft im Sam Roi Yot bringt teils sehr originelle Formen hervor.


    Die Wurzelenden der Mangroven wachsen in die Luft.


    Ameisennest.


    Blick über das Marschland.


    Etwas weiter nördlich auf dem Weg zur Sai Cave (Tropfsteinhöhle).


    Von Ban Khung Thanot erreicht man die Sai Höhle über einen kurzen 300m Anstieg. Von hier kann man auch zur Phraya Nakhon Höhle wandern, allerdings ist der Weg von Norden über die Klippe am Sam Sala Strand einfacher.


    Eingang zur Sai Höhle.

  9. #8
    Avatar von Yala

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    Tolle Bilder

  10. #9
    Avatar von DisainaM

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Ich weiss auch nicht warum die vielen Farmen im Naturschutzgebiet erlaubt sind. Die einzig plausible Antwort ist wohl, dass die Thais es mit dem Naturschutz nicht ganz ernst nehmen.
    nicht die Thai,
    sondern die örtlich zuständigen Beamten des Naturschutzgebietes,
    die auf unerklärlicheweise den Interessen der Shrimpzüchter nachgegeben haben.

    Diese Entwicklung fand in Thailand vielerorts statt,
    bis man in Bkk die Faxen dick hatte,
    und die DSI einrichtete.

    Alleine in Phuket wurde festgestellt,
    dass zuständige Beamte, kurz vor ihrer Pensionierung, Erlaubnisse, Baugenehmigungen pp. erteilt hatten,
    warum, kann man sich von den Fingern abzählen,
    doch nun werden Zeichen gesetzt, dass der Investor in solchen Fällen nicht dem Schutz der Genehmigungen vertrauen kann,
    sondern nun kostenpflichtig abreissen muss.

    es gibt viel Arbeit, und die Gebiete, abseits der grossen Immobilienspekulation werden auch noch dran kommen.

    Das System der Dezentralisierung ist in Thailand ohne eine wirksame Korruptionsbekämpfung kontraproduktiv.

  11. #10
    ILSe
    Avatar von ILSe
    In Prachuap hatte ich letzte Woche meine Hochzeitsparty.

    Gruss aus Koh Lanta

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