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Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was er

Erstellt von Isaanlover, 16.05.2004, 12:49 Uhr · 83 Antworten · 10.158 Aufrufe

  1. #31
    Harry55
    Avatar von Harry55

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Zitat Zitat von Isaanlover",p="137098
    am wochenende gehts weiter - versprochen...

    Das Wochenende ist vorbei, ich (wir?) warten auf die versprochene Fortsetzung! Also:
    Gruss, Harry55

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Bieris

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Tja...... Vielleicht galt ja das letzte Wochenende nicht als Wochenende sondern als Pfingsten ?........

    Ich kann nur hoffen, Isaanlover, dass Du uns nun eben dieses Wochenende mit der Fortsetzung beschenkst. Möchte doch wissen, wie sich Peter in Thailand durchschlägt.....

    Härzlechi Grüess und - la üs nid im Stich, Bieris

  4. #33
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Liebe Forums-"Mitmembers", ;-D

    ich hab die fortsetzung schon im kopf, derzeit aber rein gar keine zeit. war anders geplant, aber ich gerade beruflich zu sehr eingespannt und ziehe auch noch um. renovierung, etc. frisst meine zeit.

    es geht garantiert weiter...

    gruss

  5. #34
    TomButton
    Avatar von TomButton

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Oh wie schade , das es so abruppt "aufhoert " .........Bitte um Fortsetzung .......
    Gruesse TomButton

  6. #35
    Avatar von Sakon Nakhon

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Kollege Isaanlover hat derzeit keine Internetzugangsmöglichkeit, weswegen er mir die Geschichte weiterleitete und ich sie jetzt für ihn online stelle...
    [hr:30b80d6196]

    Hallo Leute,

    endlich komme ich dazu die Geschichte von Wolfgang und Peter weiterzuschreiben. Ich weiss, die Pause war sehr lange – hat aber seine Gründe. Ich möchte sie auf jeden Fall beenden und hoffe, sie wird für Euch wieder interessant.


    Teil IX:

    In Deutschland ging Peter eigentlich seit zwei Jahren nicht mehr zum Abtanzen, aber hier im Urlaub machte es ihm mächtig Spass. Misud war auch ganz froh, dass sie nicht „stante pede“ ins Guesthouse abgeschleppt wurde, um dann mutmasslich von oben bis unten befingert zu werden.
    Zu Peters erstaunen ging plötzlich grelle Festbeleuchtung an und die Musik verstummte. Wolfgang atmete erleichtert auf und Misud meinte lapidar: „Discothek finished.“

    Wolfgang schnappte Som, Misud ihren Peter und raus aus dem Tanztempel. Peter und seine Grazie winkten sich ein Tuk Tuk heran, Wolfgang wagte sich bei der kleinen Som auf den Sozius seiner Honda Dream. „Better I drive, you don’t know Thai Street.“ Gesagt getan und ab zum Guesthouse.

    Die Sonne stand am Himmel, es war schon heiss. Peter erwachte neben seiner grazilen Schönheit und rieb sich die Augen. „Und neben so einem Geschöpf bin ich betütert eingepennt?“ dachte er. Doch, war er. Wach oder nicht, Misud liess es sich gutgehen, murmelte irgendwas und dreht sich nochmal um. Ihr Handtuch, das um den Körper gewickelt war hatte sich schon längst verloren und so gab die verrutschte Bettdecke einen schönen Blick auf zwei stramme Brüstchen frei.
    Klein aber fein, ganz nach dem Geschmack Peters. Er mag einfach keine dicken ....., auch wenn Arbeitskollegen in Deutschland immer wieder davon schwärmen.
    Er ging zur Küchenzeile und nahm sich eine Dose eisgekühlten, süssen Nescafé aus dem Kühlschrank. Dann eine Dusche und schnell zum kleinen Shop nebenan, Biervorrat auffüllen, man weiss ja nie.
    Zurück im Guesthouse, räkelte sich Misud bereits und erstarrte zur Salzsäule. Schnell griff sie das grosse Handtuch und schlang es um ihren perfekten Traumkörper. Peter wurde es heiss und kalt und er sah ihr sprachlos zu, wie sie im Bad verschwand. „I Up Naam“, lächelte sie, „must shower now.“ Sprach’s, Tür zu und verwundert hörte er das Schloss von innen klacken.
    „Die ganze Nacht neben einem Fremden liegen und dann zum Duschen einschliessen...“. Er hatte eben noch nicht so viel Ahnung von thailändischen Sitten und Gebräuchen, nur die Angelesene.

    Gegen 11 Uhr trafen die beiden endlich an dem kleinen Restaurant, gegenüber von Wolfgangs Bleibe ein.
    Für Peters Geschmack war die Frühstückskarte recht klein ausgefallen. Die Auswahl war nicht gross. Woher sollte der eingefleischte Lanzaroteurlauber auch wissen, dass Thailänder nicht im europäischen Sinne frühstücken?
    Er fand trotzdem was Annehmbares: Toast und Eier, dazu wieder ein Pott löslicher Kaffee. Zu Tee konnte er sich noch nicht durchringen – Deutschsydrom, oder so.
    Misud bestellte natürlich was in Landessprache und Peter staunte nicht schlecht, als die Bestellungen fünf Minuten später von der Tochter des Hauses an den Tisch gebracht wurden.
    Neben seinem mickrigen Toast unde den Eiern stand eine dampfende Schale „Gaeng Ped Muh Sapparot“, Schweinecurry mit Ananas und ein Teller mit heissem Reis.
    Misud schnappte sich das Chilipulver und die Fishsouce und traktierte damit ihren Reis, bis er sowas von „Phet Maak Maak“ war. Peter probierte, spuckte Feuer und sie grinste nur, „Phet Nidnoi Tirak.“
    „So frühstücken als Thailänder“, dachte Peter und widmete sich seinen Eiern (auf dem Teller vor sich).

    Ordentlich gesättigt saugte Misud die Gameshow im 19:6 Grossbildfernseher in sich hinein, Peter war beim 2.Pott Kaffee, als plötzlich Wolfgang vor ihnen stand.
    „Wo ist Som?“, fragten Misud und Peter fast zeitgleich.
    Wolfgang setzte sich, orderte nicht gerade freundlich, aber laut einen Kaffee und begang zu erzählen, besser gesagt zu schimpfen.
    „Heute morgen um ½ 8 hat mich diese kleine ........ geweckt!“


    Und warum lest Ihr in Teil X...

  7. #36
    Avatar von Sakon Nakhon

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil X:


    In Peter schrillten abermals die Alarmglocken. Was hatte er sich da vor Jahren nur für einen Kumpel angelacht?
    „Hallo Alter, du hast sie zwar bezahlt... Aber deswegen ist sie doch noch lange keine ......... Und mach’ das alles mal ein bisschen leiser, die anderen gucken schon!“ brach es aus Thomas heraus. Misud schaute verunsichert aus der Wäsche, aber sie spürte, dass um Freundin Som ging.

    „Wie gesagt, um ½ 8 weckt mich Som auf und sitzt total angezogen auf der Bettkante. Ich frage was sie will und sie sagt: „ich gehe jetzt, gib mir mein Geld!“ Ich krame wortlos 500 Baht aus der Tasche meiner Hose und sie meckert, wir hätten 1000 ausgemacht.“
    „Ja was denn nu?“ entgegnete Peter genervt.
    „Klar haben wir gestern in der Disco 500 vereinbahrt.“
    „Und dann will sie heute aus heiterem Himmel 1000? Bist du die sicher, dass du dich noch richtig erinnerst?“ fragte Peter ungläubig.
    „Äähmm... also ich wollte im Tanzschuppen mit ihr darüber reden...“
    „Ok, alles klar. Das hast du dann vergessen und sie hat heute gefordert was hier alle fordern. Und du hast hoffentlich gezahlt?“
    „Ja, 500 plus 100 Tip...“ flüsterte Wolfgang, „dann ist sie fort wie der Wind.“
    „Verstehe ich und du wirst sie sicher nie wieder sehen“. Peter dachte nur, dass er deswegen hoffentlich keinen Knatsch mit Misud bekäme. Er übersetzte es mit kurzen englischen Sätzen und Misud schleuderte in Richtung Wolfgang ein abfälliges „Kineau“. Jetzt wusste Peter endlich was Geizkragen auf thailändisch heisst.
    Misud packte ihr Täschchen und ging, Peter hechtete ihr hinterher und Wolfgang schrie ihm nach, wollte aber partout nicht hinterherrennen.

    „Pah, die sollen doch hingehen wo der Pfeffer wächst“, murmelte er in sein Doppelkinn, die Schweissperlen rannen ihm über das Gesicht, „ich kann mich zur Not auch mal einen Tag durch die Massagetempel schleichen.“
    10 Minuten später zahlte er – ohne Trinkgeld – und schwang sich auf seine Honda, um besagte Massagetempel aufzusuchen. Genauer gesagt überhaupt erst mal zu suchen, denn auf Koh Samui war er das erste mal. Er sehnte sich nach dem wahren Thailand, er dachte an Pattaya!

    Misud und Peter kamen nach einer viertel Stunde an einem Reisebüro an, die preiswert Motorbikes vermieteten.
    Missud machte den Deal klar und die Dame des Büros verlangte seinen Reispass. Er dachte, ok die will meine Angaben abschreiben. Tat sie auch, aber machte keine weiteren Anstalten den Pass wieder auszuhändigen. Peter passte das gar nicht und wollte schon meckern. Misud setzte den Zeigefinger an ihre Lippen und machte nur „psssssssst“. Damit meinte sie, meckern heisst Gesicht verlieren. Peter wuste ganau, dass er jetzt gegen eine Grundregel verstiess, aber er wollte schnell das Bike haben. Das mit dem Pass würde er ein anderes mal gerade biegen, da war er sich sicher.
    Rauf auf die Honda und Peter sagte: „Ich will mit dir an den „Laem Nan Beach“, der soll sehr schön sein.“
    Misud wollte eigentlich zum Haus ihrer Mamasan, in dem sie normalerweise schlief. Sie hatte noch einiges zu erledigen. „Wie mache ich das dem Farang nur klar?“ dachte sie und disponierte kurzfristig um.
    Es folgten die ellenlangen Entschuldigungen warum sie nicht ans Meer wolle. Endlich fiel ihr ein: „Sorry Tirak, have no Bikini!“
    Können wir ändern, wir fahren zum Shopping. Aus der Nummer kam Misud nicht mehr raus: „Scheisse, die Farang müssen alles mit Geld regeln“, dachte sie. „Hoffentlich finden wir meine Grösse nicht!“

    Seit einer halben Stunde kurvte Wolfgang am am Chaweng Beach herum und sehnte sich nach seiner „Royal House Massage“ in Patty. Die hätte er blind mit 3 Promille gefunden.
    Er als erfahrener Thailandurlauber hätte wissen müssen, dass viele Etablissements ihre Dienste nach aussen hin nur in Thaischrift verkünden, also nicht immer Thaimassage, Turkish und was auch immer dranstand. Doch Wolfgang wurde letztendlich doch noch fündig. Ein Haus zwischen Chaweng und Lamai mit dem vielversprechenden Namen „Teen Massage“. Jung ist gut dachte er sich naiverweise. Also absteigen und zum Fleischbeschau, so nannte er die Prozedur nämlich.

    Als Wolfgang eintrat wurde ihm anders. „Die haben eine AirCon, die haut den stärksten Eskimo um“, murmelte er und fröstelte dabei. Zwischen 32 Grad und 18 liegt eben eine gewisse Diskrepanz.
    Natürlich sprang sofort der Chefkuppler eifrig um ihn herum.
    „What do you looking for, Sir? Some lady with experience, or something fresh? We have beautiful new lady from udon thani. I can show you one or two, they smoke and blow your mind up!”
    Der arme thailändische Koberer konnte ja nicht ahnen, das Wolfgang “smoking” nicht mag. Kondom hin, Kondom her – er hatte eine Heidenangst vor AIDS. Und ein mulmiges Gefühl, wenn eine Unbekannte auf seinem Willi herumlutschte.
    „Nee nee, want good body-to-body massage, very soapy if possible. Und ob das possible war! Mr. Wai, wie er eigentlich hiess empfahl die Nummern 5, 18 und 23. Die 23 war nach Wolfgangs Geschmack. „How old The girl?“ „Oh Sir, she only 24 and very shy.“ “Genau was ich suche”, dachte Wolfgang und machte ein wegwerferisches Zeichen zu dem Mädchen.

    Mittlerweile hatten Misud und Peter einen Marktstand mit Bikinis gefunden und Misud guckte alles andere als glücklich.


    Warum steht in Teil XI.

  8. #37
    Avatar von Sakon Nakhon

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil XI:


    Selbstverständlich stand auf Peters guten Internet Ratgeberseiten bezüglich Thailand nirgends der Hinweis, dass die Töchter des Isaans an irgendwelchen Stränden nicht noch dunkler werden wollten. Peter hatte davon keine Ahnung und er wusste nicht mal, dass Misud aus dem Isaan stammt. Hätte man es ihm gesagt hätte er wohl geantwortet: „I-was?“ Aber das wäre eine andere Geschichte...
    Sie schaute missmutig auf die Badekollektion, er machte die ersten Vorschläge. Mit dem Bikini, den er sich ausgeguckt hatte lief er gleich voll gegen die Wand.

    „No tirak, no bikini. Same same I go nude – understand?“
    Peter verstand gar nichts.
    Nicht motiviert aber schnell wühlte sie sich durch das grosse Angebot und fand einen schwarzen Badeanzug, der untenrum fsat wie ein Balletröckchen aussah. „Wenn’s denn sowas sein muss“, befand er und bezahlte 150 Baht. Wenigstens der Preis stimmte.
    Es ging auf Nachmittag zu und Misud brauchte etwas Sanuk, also was zu essen.

    Oey fand den Farang der so gleichgültig winkte überhaupt nicht sympathisch. Sie sass sowieso nicht gerne in dieser erniedrigenden Fishbowl hinter Glas. Aber da hilft nichts. Job ist Job und sie hat beim Chef des Etablissements noch knapp 50.000 Baht Schulden abzustottern.
    Sie erhält in dem Massageparlour Kost und Logie und im Monat noch 4.000 Baht ausbezahlt. Davon gehen in der Regel 3.000 in ein kleines Ban bei Udon Thani, wo ihre Familie lebte. Mutter, Vater, eine Oma und zwei kleine Geschwister. Die Eltern ahnten was sie macht, aber sie sprachen nie darüber.
    Oey kam raus wie ihr geheissen war und schmiegte sich an den korpulenten Europäer, der gerade seine 1.800 Baht an Mamasan los wurde und etwas zerknirscht dreinblickte.
    „Handsome man – whats your...“
    „Spar’s dir!“ unterbrach er sie, “ich kann’s nicht mehr hören.”
    Sie nahm Wolfgang bei der Hand und führte ihn in ein Zimmer im zweiten Stock. Anstatt sich entkleiden zu lassen, warf der Farang alle Klamotten von sich und liess Wasser in den Jacuzzi ein. Oey war nicht wohl zumute, so einen baa baa bo bo-Farang hatte sie schon lange nicht mehr.
    Sie dimmte das Licht, stieg nackt zu ihm in die Wanne und fing an ihn einzuseifen. Diese Prozedur verkürzte er auf fünf Minuten, schliesslich wollte er ja zur Sache kommen.

    Misud sass mit Peter jetzt im Seafood Inn. Das Restaurant hatte ihr mal der Bruder ihrer Mamasan gezeigt, nachdem er sie mal wieder „eingeritten“ hatte. Sie nahm das damals als eine Art Entschädigung. Das Restaurant konnte ja nichts dafür und die Speisen wahren pickfein. Mal probieren ob sie es immer noch sind.
    Sie fragte Peter ob er ordentliches Thaifood verträge, er bejate. Also bestellte Misud zwei Portionen „Gung Krathiam Prig Thai“ (In Knoblauch gebratene Garnelen).
    Peter ging gerne mit ihr Essen, denn dabei sah sie immer unbeschwert und glücklich aus. „Aber morgen geht’s an den Strand“, dachte er sich und im Gegensatz zu Misud freute er sich tierisch darauf.
    „I must go room“, flötete Misud kurz angebunden, „take some cloth, wait here“ und entschwand auf einem Motorbiketaxi in Richtung Haus von Mamasan.

    Wolfgang war nach fünf Minuten Waschprozedur so sauber, dass Oey ihn wohl ertragen kann. Schliesslich kam der Farang ja ziemlich verschwitzt an.
    Wolfgang ist Nichtraucher und auch beim 5ex hält er nichts von „Smoke“. Er zog Oey aus der Wanne, rubbelte sie kurz mit einem Froteehandtuch ab und drängte sie direkt Richtung Bett. Sie hoffte, dass das Trinkgeld so gut ausfällt wie der Kerl ruppig ist...
    [Mantel des Schweigens]
    ...1 ½ Stunden später war Wolfgang ausgepowert aber glücklich. „Man, ich bin 4x gekommen“, schoss es durch seinen Kopf. Und dabei hat er wirklich alles ausprobiert, was ihn beim Ansehen seiner neusten .....filme scharf machte. Ob es Oey halbwegs gefällt hat Wolfgang dabei nicht interessiert. Ist ja schliesslich eine Dienstleistung und bezahlt hat er ja vorher.
    Das Telefon klingelte. Mamasan war dran und mahnte die abgelaufene Zeit an. Wolfgang war schon dabei sich wieder anzuziehen und grinste wie ein Honigkuchenpferd.
    „Leo leo“, rief er Oey entgegen und die stopfte sich in Rekordzeit in ihre Reizwäsche und den Mini, als Wolfgang schon der Treppe zustrebte. Oey hinterher. Sie rief, „Give me tip?“ „Für was denn, du warst doch teuer genug“, blubberte er und in Thai setzte er nach: „Tip? You ding dong maak!”

    Misud hatte Peter erzählt, das Haus sei nur 10 Minuten entfernt vom Restaurant. 70 Minuten später sass er immer noch alleine an seinem Tisch mit Plastikdecke. Ein Heineken sollte es noch sein, dann wollte er aber abhauen. Peter war insgeheim stinksauer und konnte das Verhalten von Misud gar nicht deuten.

  9. #38
    Avatar von Pee Niko

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Klasse geschrieben, besonders die Gedankengänge der Mädels....

    Großes Kompliment


    Gruß von Niko

  10. #39
    Avatar von Sakon Nakhon

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil XII:


    Die Honda Dream blubberte vor sich hin und der Fahrer bog noch einmal links ab. Jetzt standen sie vor dem Haus von Misud. Besser gesagt vor dem Haus wo ihr „Zuhälter“ und Mamasan leben.
    Das Haus ist recht gross und im Erdgeschoss haben die Mädels der Bar zwei kleine Zimmer. In jedem können bis zu acht schlafen. Für thailändische Verhältnisse recht geräumig.

    „Warum kommst du so spät?“ grantelte Lek.
    „Ich war mit dem Farang zum Essen, er hat alles gezahlt!“ entgegnete Misud.
    „Glaubst du, der könnte reif sein?“
    „Vielleicht Lek.“
    „Ok, dräng ihm eine Long-Time auf und schau mal was du bei ihm rausholen kannst, komm’ rein, ich habe drei Tonnen mit schmutziger Wäsche!“
    Misud fügte sich, ging ins Haus und holte die Dreckwäsche raus. Irgendwie würde sie Peter die Verspätung schon erklären können (hoffte sie).

    Wolfgang strebte auf den Ausgang zu. Nur ihre thailändische Mentalität verbat Oey ihm hinterherzurufen, was sie dachte. „Ich hoffe ich sehe den dicken Farang nie wieder“, dachte sie. Aber bei diesem Wunsch hatte sie Glück, denn ein Butterfly setzt sich selten 2x auf die gleiche Blüte.
    Er setzte sich auf sein Motorbike und dachte an was vernünftiges zu essen. Und weil Wolfgang der Thaiexperte schlechtweg ist, fuhr er drei Strassen weiter zu McDonalds.
    Ein BicMac und Pommes mussten es nach getaner Arbeit schon sein.

    Gezahlt hatte Peter schon. Jetzt hatte er endgültig die Schnauze voll, erhob sich und ging zu seinem kleinen Appartement. „Ne Mütze voll Schlaf nach drei Heineken kann nicht schaden“, dachte er sich und plante schon für den Abend.
    So legte er sich in sein schönes Bett, in dem er Misud gestern nicht anrührte und schlief ein. Der Handyalarm war auf 20 Uhr gestellt.

    Wolfgang war auch in seinem Zimmer angekommen und tat es Peter gleich, schliesslich hatte er noch nicht alle Bars gesehen.

    Peter wachte vom Gepiepe auf und dachte schlagartig an Misud. Warum konnte er nicht richtig begreifen. Aber er wusste schon immer: schleppt mich einer nach Thailand oder ein anderes asiatisches Land bin ich verloren...

    SCHNITT

    Gegen 21 Uhr tauchte Peter vor der Bar von Misud auf. Er sah sie mit einem Australier turteln und fand es gar nicht lustig. Als sie ihn sah entschuldigte sie sich beim Beutelmann und kam zu Peter. „Ladydrink for me?“ fragte sie und Peter bestellte.
    „Wo warst du heute, warum bist du nicht zurückgekommen?“ fragte er. „Dog from Boss sick, must take care!“ antwortete seine Angebetete.
    „Ok, I pay Bar and we go, ok?“
    “Ok!”
    Er tat es und sie wollten gehen, als plötzlich Wolfgang um die Ecke bog.

  11. #40
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    An dieser Stelle erst einmalherzlichen Dank an Sakon Nakhon, dass er meine Auszeit überbrückt hat. Ich hatte ein Problem mit meinem Provider, bin jetzt aber wieder online. Aus diesem Grunde kann's jetzt auch weitergehen.
    [hr:de0ac428a9]

    Teil XIII:


    „Sag mal, du bist ja immer noch mit dieser Trulla zusammen?!“ blaffte Wolfgang.
    „Klar, was denkst du denn?“ entgegnete Peter. „Glaubst du ich zieh jeden Abend drei Stunden rum und krieg nichts gebacken?“

    An den beiden Nachbarbars tuschelten die Mädels und lachten. „Guck mal, da ist wieder der dicke Butterfly“, sagte eine und die anderen wussten sofort: Wenn der andockt – Drinks bestellen – Umsatz machen und besser nicht mitgehen.
    Dafür hatte seine erste Eroberung gesorgt, denn die Kommunikation zwischen den Damen ist in der Regel sehr gut. Auch wenn es Custumer sind und der Umsatz – Wer nur wild rumpoppt wird geächtet! So auch Wolfgang.

    Jetzt war der Moment gekommen, wo Peter alles andere als Bock auf seinen Spezl hatte. Peter wollte ihn jetzt eigentlich in den Wind schiessen, als Wolfgang eine Idee, bzw. Bitte hatte, die Peter nun gar nicht passte.
    „Komm Peter, wir ziehen jetzt zu dritt durch die Bars und deine Kleine quatscht mir eine, die mir gefällt mal richtig auf Thai an“, sagte Wolfgang. Anstatt eine Antwort zu geben fasste Peter sich nur an den Kopf und schüttelte diesen. Als er sich gefangen hatte versuchte er Misud Wolfgangs Anliegen in Englisch zu erklären.
    Die riss auch nur die Augen auf und war nicht besonders entzückt von der Idee. „If he want tak tak, why he cannot make alone?“ Auf diese Frage wusste Peter keine Antwort. Er musste sich jetzt nur etwas zusammenreissen, nicht wieder blau zu warden und neben Misud einzuschlafen, dafür war ihm seine Eroberung zu 5exy.

    Knapp zwei Stunden und etwa vier Heineken später hatten Misud und Peter den Kanal voll.Misud zeigte es natürlich nicht so richtig und lächelte streotyp vor sich hin. Peter wurde etwas deutlicher: „Du hast mich x-mal gefragt wie mir die und die gefällt! Mann Alter... Dir muss eine gefallen, wenn du eine willst. Weisst du, mir isses nämlich Wurscht ob dein Kleiner was abbekommt oder nicht!“ blaffte Peter.
    „Aber wir sind doch gemeinsam in den Urlaub geflogen?“
    „Soll ich dir deswegen bei der Auswahl deiner Mädels die halten, sie vorher ausprobieren oder was willst du?“

    Während die beiden noch erregt Wort auf Wort schleuderten hatte Misud schon längst mit einem Mädchen an der Nachbarbar Kontakt aufgenommen, die sie etwas kannte.
    „Bitte erlöse uns von dem doofen Farang“, flehte sie die Kollegin an. „Er ist etwas schwierig und feilscht für sein Leben gerne’, aber sonst ganz ok.“
    Dao fragte natürlich spontan: „Ist das der Butterfly aus Deutschland, über den schon alle lachen?“
    „Ja, aber vielleicht hast du ja Glück mit ihm.“
    „Ok, bevor ich heute wieder ohne Kunde ende probier ich’s mal“ und fasste mit einem schelmischen Grinsen Wolfgang geschmeidig um die Hüfte.
    „Na die geht so gerade“, flüsterte Wolfgang in Peters Richtung.
    „Mach’s oder lass es bleiben“, sagte Peter, nahm seine Misud in den Arm und strebte seiner Honda Dream entgegen. Wolfgang liessen sie mit Dao einfach stehen. „Sie wrd’s schon richten“, dachte Peter bei sich und freute sich auf sein kleines Appartement.

    Unterdessen hatte Dao ihren neuen Wolfgang an die Bar bugsiert und holte die üblichen Spiele raus. Wolfgang wollte noch sage, dass ihm der Käse am A**** vorbei geht aber sie drückte ihm einfach einen kleinen Kuss auf die Lippen und bestimmte.

    In Peters kleinem Guesthouse spielte sich das gleiche ab wie Tags zuvor: Handtuch um Brust und Hüfte und ab in die Dusche, natürlich mit Absperren.
    Er hatte schon geduscht und wartete voller Spannung auf seine kleine Lotusblüte.
    Nach fünf Minuten kam sie und löschte natürlich zuerst die Beleuchtug. Im stockfinsteren Schlafzimmer ging es behutsam zur Sache und Peter hatte sich vorgenommen, dass es auch Misud gut gefallen soll...

    Warum wusste Peter nicht, aber in Thailand wachte er von alleine recht früh auf. Früh hiess an diesem neuen Tag 8 Uhr 30. An der Temperatur lag’s nicht, denn er hatte die AirCon angemacht, die das Schlafzimmer auf etwa 20° kühlte. Als er aufstand räkelte Misud sich ausgiebig, drehte sich um und schlummerte weiter.
    Dass sie sonst mit mindestens sechs weiteren Mädels ohne AirCon auf dem Boden in Mamasans Haus schlief wusste Peter zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Er registrierte zufrieden ihr breites Lächeln und begab sich in die Dusche.
    Nach dem Duschen genehmigte er sich einen selbstgemachten Nescafé und wartete darauf, dass sie auch mal aufwacht. Um ½ 11 war es soweit, um 11 Uhr waren alle Rituale abgeschlossen und es konnte zum Frühstück gehen.

    Misud liebt Seefood, deswegen bestellte sie heute „Gung Somsaa“. Peter fragte natürlich gleich was Gng denn sei und freute sich, dass das Garnelen heisst. Ausserdem versuchte er sich auch mit einem Thaigericht zum Frühstück anzufreunden.
    Nach längerem Suchen entschied er sich letztendlich für „Gai Pad Prik“, auf gut Deutsch Hühnchen mit Pfeffer und Chili.
    Die Thaischärfe war für ihn zwar was Neues am Morgen, aber es schmeckte vorzüglich. Mit Kaffe kostete der ganze Spass etwa 150 Baht und Peter freute sich seines Lebens.

    Gegen 8 Uhr 30 schlug Dao die Augen auf, neben ihr schnarchte Wolfgang...

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