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Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was er

Erstellt von Isaanlover, 16.05.2004, 12:49 Uhr · 83 Antworten · 10.153 Aufrufe

  1. #21
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil VI:


    "Wieso will der jetzt nicht weiterfahren Wolfgang?"
    Weil er weiter fahren muss als geplant. Jetzt will er 500 Baht!"
    "Dafür hätten wir doch auch ein Taxi bekommen, oder?"
    "Ja."

    Wolgang zahlte zähneknirschend und der Minibusfahrer fuhr zehn Minuten weiter und lieferte die beiden an der gewünschten Stelle in Lamai ab.
    "Hier" ist das Guesthouse, das ich im Internet gebucht habe, meinte Wolfgang. Es gehört einem Italiener."
    Sie stiegen aus und betraten das Grundstück. Wolgang machte sich auf die Suche nach dem Besitzer. Als wenn es Peter geahnt hätte: Der Italiener war natürlich nicht da.
    "Wir sollten gegen 20.00 kommen Peter."
    "Schön, trotzdem ist es jetzt schon 22.00."

    Schliesslich erreichte Wolfgang in per Handy.
    "Ach, ihr seid doch noch gekommen?" meinte der Besitzer.
    "Ja, der Flieger hatte Verspätung. Was ist mit den Zimmern?"
    "Eins haben wir schon vergeben, das andere ist noch da."
    Peter wollte schon schreien und hielt trotzdem den Mund: "Noch 'ne Nacht mit dir im Zimmer mach' ich nicht mit!"
    "Brauchst du nicht, wir suchen dir was anderes."

    Etwa 500 Meter fanden sie auch ein Guesthouse für Peter. Erdgeschoss mit einem Schlafzimmer und AirCon, eine Miniwohnzimmer und eine kleine Küche, sowei ein grosses Bad. Peter gefiel es prima, vor allem weil er hier schnarchen kann soviel er will.
    Nochmal zurück zu Wolfgang. Das Zimmer war moderner, aber wesentlich kleiner. Dazu ein Bad und eine Minibar, das war's.
    Peter grinste schadenfroh und harrte der Dinge...


  2.  
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  3. #22
    Harry55
    Avatar von Harry55

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Der Anfang hat mir nicht so gefallen, aber die Story steigert sich - weiter so! :bravo:
    Gruss,
    Harry55

  4. #23
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil VII:


    Peter lümmelte auf der Kunstledercouch im Miniwohnzimmer und sah MTV Asia. Als er auf CNN umschaltete klopfte es an der Glasschiebetür. Wolfgang hatte seinen Einzug wohl abgeschlossen.

    „Hallo Wolfgang.“
    „Ich bin jetzt fertig. Wir können die Strandbars unsicher machen.“
    „Können wir vielleicht mit einem netten Restaurant anfangen?“
    Sie konnten. Peter schlug sich eine Portion Deep Fried Pork hinter die Kiemen und war so richtig schön plump satt. „Was nun?“, meinte Peter. „Jetzt zeige ich dir die schönen Sachen Thailands.“ Schöner als das Essen geht doch fast nicht, dachte Peter.

    Zielsicher steuerte Wolfgang auf den ersten Barkomplex zu und Peter lernte die wichtigsten Kommuniktionsformen der Barbediensteten.
    „Hello handsome man – what’s your name – where you come from“ und was es da noch alles gibt.

    Peter orientierte sich an Wolfgang, Frei nach dem Motto: Wo der hängenbleibt, nehm ich auch ein Bier zu mir.
    Gut, die beiden blieben da hängen, wo Wolfgang die hübschesten Mädels sah. Alles was Peter in diesem Moment durch den Kopf schoss war die laute Musik aus allen Richtungen. Mega-Bar hiess das Ding, an dem sie strandeten. Fünf Mädchen lungerten an ihr rum und die einzige die Wolfgangs Typ entsprach war auch die einzige die aktiv wurde.
    Peter konnte in Ruhe ein Heineken ordern und auch in Ruhe trinken.

    Sein Blick ging die Strandpromenade entlang. Viele Bars und viele Menschen. Alles wild und unterschiedlich beleuchtet. Irgendwie frems, aber interessant.
    Eigentlich mag er ja Dance-Music. Etwas störend, dass von der Bar links „Crying In The Discothek“ brüllt, an der eigenen „Mousse T.“, an der Bar von rechts „Kylie Minogue“ und von irgenwoher „Girl You Know It’s True“.
    Die Stimme kam aus dem Nichts: „You want play little bit?“

    Es war eine nette zierliche Thai-Schönheit und Peter liess sich breitschlagen und spielte mit ihr ein Würfelspiel, bei dem man Holzplättchen mit Ziffern umlegen musste. Wie das hiess war im Wurst, aber gewonnen hat er es auch nicht. Nach zehn verlorenen Runden gab er noch einen Ladydrink aus und hatte keine Lust mehr auf Würfeln.

    Sein Blick ging zu Wolfgang und wie bestellt maulte der: „Wir können gehen.“
    „Wieso so schnell?“
    „Die Torte will nicht mitkommen!“
    In Peters Kopf baute sich zwar ein gigantisches Fragezeichen auf, aber er zog es vor nichts dazu zu sagen. Wozu auch...

    Das Gehen gestaltete sich so, dass sie die Mega-Bar verliessen und alle fünf Meter von hübschen Thailänderinnen am Ärmel gezogen wurden. Wolfgang liess sich auch ziehen.
    Peters Bedarf an Bier und Würfelspielen war gedeckt und so ging er einfach weiter. Natürlich musste er dauern „No Thank You“ sagen, aber das war ihm jetzt auch egal.

    Wolfgang blieb vor einer weiteren Barr stehen, die gerade Milli Vanilli spielte.
    „Komme weiter,“ schrie Peter.
    „Nö, ich bin noch solo,“ brüllte Wolfgang zurück. Also liess er sich noch ein Heineken andrehen. Die Aufforderung zum Brettspeil verneinte er aber freundlich.

    20 Minuten später stand Wolfgang mit einem böse Gesichtsausdruck auf und wollte gehen. Natürlich war Peter neugierig: „Was ist denn los?“
    „Die will 1000 Baht!“
    Peter hatte im Internet gelesen, das wäre ok und „mai kineau.“ „Was wolltest du denn geben?“ fragte er vorsichtig.
    „Natürlich nicht mehr als 500.“
    Peter dachte sich seinen Teil und sagte, er wolle nach Hause und setzte sich in Bewegung.

    „Ich muss doch noch was suchen!“
    „Dann such es doch alleine,“ schrie Peter zurück.
    Wolfgang kam unwillig hinterhergetrottet und die beiden nahmen ein Tuk Tuk nach Hause.
    Wortlos trennten sie sich und jeder verschwand in seinem Guesthouse.

  5. #24
    Harry55
    Avatar von Harry55

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    @Isaanlover,
    wann geht es weiter??
    Gruss, Harry55

  6. #25
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    @ harry


    nicht so ungeduldig ;-D

  7. #26
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil VIII:


    Herrlich, ein Schlafzimmer mit riesigen Bett, AirCondition und endlich allein, dachte Peter. Er setzte sich wieder auf die Kunstledercouch, öffnete die Cola und den Sang Som aus dem kleinen Shop nebenan und schaltete CNN ein. Schliesslich will man ja nicht dumm sterben.
    Der CNN-Moderator war noch mit Lobhudeleien über die US-Regierung beschäftigt, als Peter mit seinem vierten Whiskey-Cola auf der Couch einschlief.

    Gegen vier wachte er auf und verzog sich ins Schlafzimmer. Ausschlafen wollte er, solange wie möglich.

    Um neun war Schluss. Er wälzte sich schon eine halbe Stunde hin und her, aber es ging nichts mehr. Da hat man endlich Urlaub und steht früh auf dachte er sich. Was soll’s – ab in die Dusche und Frühstück suchen.

    Zuerst mal bei Wolfgang vorbeischauen. Da waren um 10 noch alle Schotten dicht. Wozu wecken, erst mal was essen.
    Gegenüber von Wolfgangs Guesthouse war ein kleines Restaurant in dem auch viele Thais sassen. Dann kann es ja nicht so schlecht sein, dachte Peter, setzte sich hin und blätterte in der Speisekarte.

    Er orderte irgendwas mit Schwein und einen grossen Pott Kaffee. Hätte er gewusst, dass es löslicher Kaffee ist hätte er Tee genommen.
    Dafür hat das Schwein hervorragend geschmeckt und trotz Touristengegend fand er den Preis sehr angenehm.
    Mittlerweile war es 11 und von Wolfgang weit und breit nichts zu sehen.
    Also noch mal zurück ins Guesthouse. Sind ja drei Wochen. Jetzt nur keine hektik aufkommen lassen.

    Peter räumte gerade die gekauften Lebensmittel in den geräumigen Kühlschrank ein, als es an der Glastür klopfte.
    Er schob die Tür auf und sah einen breit grinsenden Wolfgang auf einer Honda Dream.
    „Pack deine Badesachen, wir fahren an den Strand“, sagte Wolfgang.
    „Wie, wir fahren? Ich hab doch kein Bike.“
    „Du fährst natürlich bei mir mit.“

    Peter schloss bei der Fahrt die Augen, denn er vertraute Wolfgangs Fahrkünsten absolut nicht. Dennoch kamen sie am Lamai unbeschadet an und suchten sich ein Plätzchen.
    „Also ehrlich Wolfgang, hier siehts aus wie am Ballermann.“
    „Na und. Ist ein Strand – fertig.“
    Peter fand den Strand sehr schmutzig und sah auch jede Menge Typen, die ihm weniger sympathisch waren. Wolfgang besorgte Heineken und so war ja mehr oder weniger beschlossen, womit der Tag verbracht wird.

    Nach drei Stunden bruzeln hatte Peter genug von Sonne und verzog sich an die nächste Strandbar. Seine Gedanken drehten sich jetzt um den kommenden Abend. Er hatte nicht unbedingt grosse Lust wieder endlos durch Barstrassen zu ziehen. Wie er diesem Programm entkommen könnte wusste er aber auch nicht.

    Er hatte im Vorfeld soviel über Thailand gelesen und bis jetzt noch nicht mal einen kleinen Tempel gesehen. Er beschloss für sich, den Abend noch abzuwarten und dann Nägel mit Köpfen zu machen. Egal was dabei rauskäme. Auf jeden Fall mal was ihm gefällt.
    Wolfgang kam jetzt auch. „Heute Abend zeig ich dir mal ein paar andere Bars.“
    „Schon wieder Bars?“
    „Klar, irgendwo musst du doch was für’s Herz finden.“
    „Herz ist sicher der Spitzname für deinen Schwanz Wolfgang.“
    „Sehr witzig!“

    Es war schon kurz nach 11. Nachdem Wolfgang die ganzen üblichen Barstrassen durchhatte und nichts seinem Geschmack entsprach steuerte Peter auf eine Seitenstrassen zu.
    „Halt mal, da ist doch nichts.“
    „Doch Wolfgang, frisch gebaut – einfach mal gucken.“
    Ein nagelneuer Barkomplex und fast nichts los. Drei Barstrassen waren es und in der ersten, ganz hinten stand sie schüchtern an einer Bar. Peter blieb stehen und sprach sie an. Sie war in ein luftiges weisses Kleid gehüllt.Ihre makellosen Beine steckten in luftigen Schuhen. Peters Augen blitzten.

    Wolfgang wollte weiter, aber er hatte keine Chance. Dummerweise entsprach an dieser Bar nichts seinem Geschmack, wobei sich Peter langsam wunderte, was sein Geschmack überhaupt ausmacht.
    Wolfgang kam jetzt an seinen Freund nicht mehr ran. Es gab nur zwei Alternativen: stillhalten oder verschwinden.
    Natürlich blieb Wolfgang, denn Peter hatte sich gerade ins Liebeskasper-Syndrom verabschiedet und das passte ihm gar nicht.

    Die handelsübliche Flirterei dauerte schon drei Stunden.Wolfgang hatte schon alle Nachbarbars abgeklappert. Sein Typ war nicht dabei. So landete er zu einem erneuten Singha an der Bar, an der Peter gerade sein Herz verlor.

    Peters Eroberung hiess Misud und hatte die Nummer Unschuldslamm perfekt drauf. Peter merkte das in diesem Moment nicht, er war hin und weg.
    23 Jahre jung, 160 gross, geschätzte 45 Kilo, zerbrechlich schlank und bildhübsch. Mit Vernunft hatten seine Gedankengänge nichts mehr zu tun. Der Bar-Abend neigte sich dem Ende zu und er fasste sich ein Herz ihr die Frage zu stellen, auf die sie sowieso die ganze Zeit wartete.
    Gespielt zögerlich willigte sie ein und so ging das ungleiche Trio raus aus der Barstrasse. Peter hatte die Barfine bezahlt und wollte nun in die benachbarte Discothek. Tanzmuffel Wolfgang eher nicht, aber er hätte ja nach Hause gehen können.

    Schöner Laden. 100 Baht Eintritt eigentlich ok, aber warum durfte sie gratis rein? Es tobten House-Songs mit 100 db. Peters Augen leuchteten – aber wahrscheinlich eher wegen Misud. Trotzdem – ein Whiskey-Cola geordert, Platz gesichert und sofort auf die Tanzfläche. Misud kam nach viel Winken hinterher und schlug sich tapfer. Wolfgang nahm Platz und nverstand die Welt nicht mehr.
    Manchmal kann Peter ziemlich extrem sein. Unter 30 Minuten war nicht an ein Ende zu denken. Misud ging erschöpft zum Tisch und siehe da, Wolfgang hatte eine Verehrerin. Die stellte sich gegenüber Misud als Som vor und Misud nickte nur lächelnd in Richtung Wolfgang. Logisch: Som war Zimmergenossin von Misud und nicht zufällig vor Ort. Wolfgang schien sie aber ganz gut zu gefallen. Der Abend war zumindest für den Moment gerettet. Ob sie seine Tarife mittragen würde?

    Für Peter waren die Tagestarife der hübschen Damen nie ein Thema. Er hatte gelesen, dass man mit 1000 Baht gut fährt und glaubte das auch. Misud spürte das und taute auch langsam auf. Oder anders gesagt: sie legte das gespielt schüchterne langsam ab.
    Wolfgang war es egal – er hatte zu tun und Peter hätte sich sowieso nicht belehren lassen. Er war genaugenommen bereits in die Liebeskasperfalle gefallen, aber nicht mal Wolfgang merkte das.

  8. #27
    Avatar von Bieris

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    135

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Stark !!!

    Freu mich schon riesig auf die Fortsetzung!!!!
    Bieris

  9. #28
    irrlicht
    Avatar von irrlicht

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    :bravo:

    irrlicht

  10. #29
    Harry55
    Avatar von Harry55

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Ich danke dem Schicksal, dass es bei mir anders gelaufen ist!
    Weiter so, gute Schreibe! :bravo:
    Gruss, Harry55

  11. #30
    Avatar von Isaanlover

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    124

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    am wochenende gehts weiter - versprochen...

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