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Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was er

Erstellt von Isaanlover, 16.05.2004, 12:49 Uhr · 83 Antworten · 10.155 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von UweFFM

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Wolfgang bezahlte 10 Singa-Dollar und wir stiegen aus.
    @Isaanlover
    mir gefällts auch Peter. :-) Gruß Uwe

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Pustebacke

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Gute Geschichte

    Läßt sich angenehm lesen!

  4. #13
    Avatar von Sakon Nakhon

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    lässt sich gut an aldda :bravo:

  5. #14
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Ich danke Euch mal für den Zuspruch.
    Da ist übrigens ein Irrtum aufgekommen:
    Die Geschichte geht natürlich nicht exklusiv an Thaidream, die dürfen's halt auch ab"drucken".

    Ich habe Computerprobleme. Sobald die Möhre wieder geht, geht's weiter.

    Sawadee Khrab

    PS. Ich heisse nicht Peter

  6. #15
    Avatar von UweFFM

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    @Isaanlover
    du bist nicht Peter? Wart ihr denn zu dritt im Taxi in Singapore? Immerhin bist du ja mit ausgestiegen. (Post 11) Gruß Uwe

  7. #16
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil IV:


    Jetzt stand wieder das Problem der Schnarcherei im Vordergrund. "Ich warte bis du pennst", versprach Peter. Der Wille war da, aber der Akoholpegel im Blut, der Jetlag und vielen durcheinanderwirbelnden Gedanken machten ihm einen Strich durch die Rechnung.
    Demzufolge war das Aufwachen am nächsten Morgen auch nicht wirklich prickelnd.

    Peter zog es vor, sich dem Ärger und der Diskussion schnell zu entziehen. Also schnell duschen und dann Freühstück suchen. Aus Wolfgangs unruhigem Umherwälzen wurde friedliches Schlafen.
    Scheisse, Peter hatte ein richtig schlechtes Gewissen.
    Er versuchte sich zu beruhigen: "Hätte er nicht knausrig ein Zimmer gebucht, gäb's jetzt kein Problem."

    Runter in den Hotelhof, wo es eine Art grosse Garküche gab. Peter als Newbie fand es ganz lustig mal drei Schritte ohne den Diplom-Asiologen zu machen. Schliesslich kommt man als Tourist zumindest in Singapure ganz gut durch.

    Erst mal eine grosse Noodlesoup verdrückt und einen Pott Tee geschlürft. Peter lief der Schweiss schon in strömen runter. Dass es so schwül sein würde hätte er nicht gedacht.
    Von Wolfgang war weit und breit nichts zu sehen. Na gut, wird die Gegend ebend allein erkundet.

    Nach zwei Stunden kam er zurück zum Hotel und ging ins Zimmer. Wolfgang lag immer noch im Bett, wachte aber gerade auf. "Na du mega-Schnarcher. Wo kommste her?"
    Sie einigten sich darauf, dass Wolfgang erst mal duscht Peter wartet in der Hof-Garküche. Er organisierte sich ein Lion, parkte seinen Farang-Body unter einem Sonnenschirm und wartete. Schliesslich wollte er endlich was von der grossen Finanzmetropole sehen.

    30 Minuten später trottete Wolfgang endlich an. "Was kann ich denn hier frühstücken?"
    "Alles mögliche. Geh rein und schau mal in die Auslage. Bring mit bitte ein Lion mit." Nochmal 30 Minuten später konnte die normale Erkundung beginnen.

    "Typischer Tourifehler", dachte sich Peter. "Wir ziehen bei gleissender Mittagssonne los." Er fühlte sich wie heiss abgeduscht und schwitzte stillschweigend vor sich hin.
    Den Tag verbrachte das ungleiche Paar mit Sightseeing. Shoping Malls begutachten und in Kneipen im Touristenviertel Pause machen.
    Die Preise in Singapure waren für Wolfgang der blanke Horror. Eine Flasche Lion mindestens 6 S-$. Da wusste er noch nichts von den Preisen in den Discotheken.

    Es wurde Abend und ein Taxi wurde organisiert. Wolfgang machte dem Fahrer klar, sie in irgendeinen Schuppen mit Mädels zu bringen. Der Laden in dem sielandeten war wohl für beide sehr interessant.
    Beleuchtung so schummrig, dass jeder Night Shot eine Videokamera ächzen würde.
    Teilweise hübsch anzusehende Grazien. Mutmasslich hübsch, denn die beiden Urlauber sahen sie ja fast nicht.
    Sie wurden in eine runde Sitzgruppe komplementiert und orderten sich Bier. Die geschlossenen, umlaufenden Rückenlehnen waren so, dass sie nur noch ihr eigenes Rund und den Tisch sahen. Schnell gesellten sich zwei Animierdamen dazu, erzählten viel in gebrochenem Englisch und zockten vor allem Drinks.

    Es dauerte nur eine Stunde.
    "Sind wir uns zufällig einig, dass wir jetzt hier raus wollen?" fragte Peter. "Sind wir antwortete Wolfgang." Zahlen - verschwinden - Taxi suchen. Allerdings reagierten die Fahrer mit ihren freien Taxen nicht auf winken. Peter und Wolfgang sahen sich fragend an, entdeckten aber schnell Haltebuchten. Dummerweise standen da lange Schlangen wartender Fahrgäste.
    "Andere Länder andere Sitten", dachte sich Peter und so setzten sie sich zu Fuss in Richtung U-Bahn in Bewegung.

    Weden Wolfgang noch Peter wussten ja wirklich über Singapure bescheid. Sie liessen sich eben einfach durch den Grossstadtdschungel treiben. Sie landeten mitten in der City und standen vor einem der typischen Geschäftshochhäuser.
    "Von dem hier hab ich gelesen", murmelte Peter. "Da soll oben eine tolle Disco drin sein." Ab in den Fahrstuhl und ganz nach oben.
    Grosser Schuppen, internationale Discomusik und auch häppchenweise asiatischer Pop. Peter stiefelte los, um zwei Lion zu besorgen und kam mit versteinerter Miene zurück.
    "was denn los Alter?"
    "Du Wolfgang, die Dinger kosten hier 12 S-$."
    "Hmm, aber wir sind ja nur einen Abend hier. Das werden wir überleben." Peter wunderte sich, sollte Wolfgang einen Egal-Virus eingefangen haben?

    Der Dreh in dieser grossen Disco ist auch klar. Ausländer steht mit Bier am Tisch und sieht den asiatischen Schönheiten hinterher. Wolfgangs Freude war gross, dass die jungen Damen auch freiwillig zu einem Plausch kommen. Als Gentleman gibt der Europäer der Hübschen natürlich einen Gin Tonic aus. Den Preis wollten die beiden ganz schhnell wieder vergessen.

    Die Stunden vergingen, die Geldbörsen leerten sich und die Drinks auch. Artig verabschiedeten sich die Mädchen. Nicht ohne zu vergessen, zu erwähnen sie seien morgen auch hier. Dazu noch ein schmachtender Augenaufschlag und die Jungs standen alleine am Tisch. Wolfgang guckte etwas zerknirscht aus der Wäsche.
    "Haste wirklich gedacht, du könntest eine abschleppen?" fragte Peter.
    "Klar, was denkst du denn?"
    "Und dann in unsere heimeliges Doppelzimmer und ich schlaf in der Wanne..."

    Peter wunderte sich mal wieder. Langsam merkte er, dass sein Reisepartner so gar nicht verstehen will, dass die Menschen hier anders ticken. Er zog es vor, als Fremder in dieser Region einfach den Beobachterposten zu beziehen. Vielleicht ein weiser Entschluss dachte er sich und drängelte Wolfgang zum Ausgang. Es war zwei Uhr nachts und diverse Lions taten den Rest.
    Mit dem Taxi zurück zum Hotel und schnell ins Bett, denn am nächsten Morgen wollte Peter mal ersten Urlaubskassensturz machen...

  8. #17
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    @Isaanlover

    es ist schon eine Leistung eine solche Mamutgeschichte zu schreiben.

    Vorallem, ich kann es mir Bildlich vorstellen.

  9. #18
    Avatar von moselbert

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Ich war noch nie in Singha-Pur. Ich hielt es bisher immer für eine Stadt des Geschäfts, des Handels und des Shopping. Ich habe bisher allerdings noch nie etwas davon gehört, daß es auch ein Ziel für 5extouristen sein kann. Obwohl, das kann ja jede Großstadt.
    Vielleicht sollte man RTL mal drauf ansetzen.

  10. #19
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    @ moselbert


    Das ist wahrscheinlich etwas schräg rübergekommen.
    Natürlich ist das keine Stadt für 5extouris. Aber die, die da StopOver machen wissen teilweise wo sie fündig werden ;-D

    Wer wirklich wegen 5ex nach Thailand will, sollte sich Geylang sparen. Da verkehren hauptsächlich dort arbeitende Japaner, Chinesen, etc.

    Gruss

  11. #20
    Avatar von Isaanlover

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    Re: Peter goes Thailand – oder wie einer sich offenbart, was

    Teil V:


    Die Nacht verlief gewohnt. War ja auch klar,schliesslich hatte Peter keinen HNO aufgesucht – war ja Urlaub. Gottlob war’s die zweite und somit letzte Nacht im gemeinsamen Singapore-Hotel.
    Jetzt musste Peter nur noch bis zum Abend durchstehen und dann würde es ja weiter nach Koh Samui gehen. Endlich nach Thailand und dann ins Guesthouse – alleine!

    Er verkrümelte sich wieder in die grosse Garküche im Hotelhof und liess Wolfgang ausschlafen. Soviel Fairness hatte er.
    Etwas angenervt bestand das Frühstück heute aus der obligatorischen Noodlesoup und einem grossen Lion. Dummerweise mussten sie mittag auch noch auschecken und konnten nicht mal Nickerchen halten.

    Jetzt wurde es auch Zeit für den Kassensturz. Eine halbe Stunde später wusste Peter, dass er in 2 ½ Tagen Singapore rund 350 Euro auf den Kopf gehauen hat – So What!
    Als Wolfgang auch im Hof auftauchte machten sie sich auf den Weg noch ein wenig rumzulaufen.

    Die restlichen vier Stunden Wartezeit bis der Transferbus kam sassen sie im Hotelhof und tranken Lion um die Wette. Nachdem Wolfgang deutlich weniger Alkohol vertrug wurde er wenigstens friedlich und meckerte nicht mehr. Peter wusste ja, dass Wolfgang in Thailand endlich wieder glücklich sein würde, weil er als Kenner das Land so liebt.

    Der Transferbus traf ein, 40 Minuten und endlich gings nach den üblichen nervigen Kontrollen zum Gate. Der Abflug nach Koh Samui stand an, stand endlich an, denn auf Singapore hätte Peter im Nachhinein gerne verzichten können. Auch auf das kleine Doppelzimmer. Es war der Freundschaft nicht unbedingt dienlich.

    Der Flug dauerte zwei Stunden, als sie landeten.
    Auschecken ging problemlos und schnell und dann raus aus dem Flughafengebäude, das eigentlich eher aus grossen Thaihütten besteht.
    Peter machte zum ersten mal mit dem ‚wilden’ Taxifahrern bekanntschaft. Wolfgang grinste sich einen, kannte er die Prozedur doch schon aus Bangkok auf seinen Reisen nach Pattaya.

    Peter konnte sich an einen Internetartikel erinnern, der riet nur ‚Taxi-Meter’ zu benutzen und hatte auch schon einen Wagen im Auge, als Wolfgang in zu einem Minibus zerrte.
    „Ich bin mir gerade mit dem Fahrer einig geworden. Wir müssen bis Lamai Beach nur 300 Baht zahlen.“
    „Du bist der Profi, ok.“ Rein in den Minibus und auf die Abfahrt warten. Nach einer halben Stunde quengelte Peter, worauf die denn warten würden.
    „Der Wagen ist noch nicht voll.“
    „Auweia, das kann ja was werden,“ meckerte Peter zurück.
    Nach einer Stunde endloser Wartezeit liess der Fahrer endlich den Diesel an und los gings.

    Peter hatte immer eine gute Meinung von Engländern. Ausserdem mochte er London ganz gerne. Jetzt sass er in einem – gottlob – klimatisierten Kleinbus mit fünf von der Sorte. Ansich nichts schlimmes, aber die waren voll wie mindestens zehn Eimer. Die Bierbüchsen wanderten, es stank und es war laut.
    „Das ist also Urlaub im Land des Lächelns,“ grummelte Peter, aber er konnte seine Situation in diesem Moment nicht ändern. Wolfgang machte das nichts aus. Er war es gewohnt, weil er für ein Taxi-Meter sowieso immer zu knauserig war.

    Die ersten Destinationen waren abgefrühstückt, die Gröhler endlich draussen. Jetzt konnten sie in Thailand endlich ordentlich das Empire repräsentieren.
    „Wie lange noch zu unserem Guesthouse?“ fragte Peter.
    „So etwa 10 Minuten.“
    Wolfgang erzählte dem Fahrer nochmal genau, wo sie hinwollten. Der zuckte nur mit den Achseln und machte keinerlei Anstalten weiterzufahren....

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