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Operation Germany - Rückwanderung nach 23 Jahren Thailand

Erstellt von x-pat, 22.04.2016, 10:33 Uhr · 684 Antworten · 45.555 Aufrufe

  1. #81
    Avatar von rolf2

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    Benni,

    das Leben mit Kindern oder Kleinkindern und Berufstätigkeit ist für normale Menschen mit normalen Belastungen nicht immer ganz so entspannt locker wie bei Dir am Beach, oder bei bestimmten Leuten mit Personal wo die alltäglichen Nervarbeiten einfach delegiert werden können.

    zwei. - oder sogar dreisprachige Erziehung bei Kleinkindern setzt extrem viel an Einsatz voraus, vor allem weil die Lütten es überhaupt nicht einsehen wollen das diese komplizierte schwierige Kommunikation ja nur zu ihrem Besten geschieht. Das sage ich als daran " gescheiteter"
    Vater.

    Xpat wird in Deutschland auch erheblich umdenken müssen wenn er an Hauspersonal denkt, das wird teuer und schwierig.

  2.  
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  3. #82
    Avatar von chonburi

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    doch, doch, hängt einzig von den Eltern ab und deren Konsequenz. Allerdings sind einige nicht allzu konsequent. Wären sie es, wären sie nicht in Thailand
    schön für Dich dass es bei Deinen Kindern funktioniert hat .

  4. #83
    Avatar von Ironman

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    Zitat Zitat von chonburi Beitrag anzeigen
    schöne Theorie . Funzt aber in der Regel so nicht in der Praxis wie von Dir dargestellt .
    Ja, dazu müssten die Eltern erstmal halbwegs passables Englisch beherrschen

  5. #84
    Avatar von wasa

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    Orchideen veraendern sich auch meistens im kalten Deutschland.

  6. #85
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    doch, doch, hängt einzig von den Eltern ab und deren Konsequenz.
    Konsequenz ist das A&O bei 2sprachiger Erziehung!!!

    Wenn die Eltern das hinbekommen (meine Frau hat da schon ihre Schwierigkeiten) ist es nur ein Vorteil für die Kinder.

  7. #86
    Avatar von x-pat

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    Wie gesagt, wir hatten das mit der 3-sprachigen Erziehung ausprobiert. Meine Tochter hat im deutschen Kindergarten ausschließlich Deutsch gelernt; mit mir hat sie Deutsch und Englisch gesprochen und mit der Mama Thai und Englisch. Das Ergebnis war, dass die Sprachaneignung sehr schwierig und langsam verlief. Weil wir mit dem Angebot der deutschen Schule damals nicht zufrieden waren (was sich inzwischen geändert hat), wechselte sie nach einem Jahr auf eine 2-sprachige Schule (Englisch/Thai) und wir haben dann einen Privatlehrer (2x2 Deutschstunden pro Woche) eingesetzt. Damit rückte die Deutsche Sprache an dritte Stelle und die Lernerfolge waren bescheiden.

    Wir fanden es auch in der Familie kompliziert und nervig zwischen drei Sprachen hin- und herzuschalten, denn meine Thai-Kenntnisse sind ebensowenig perfekt wie die Deutsch-Kenntnisse meiner Frau. Ich kann mir vorstellen, dass das nur reibungslos in einer Konstellation funktioniert, wo entweder beide Elternteile fließend dreisprachig sind, oder das Kind noch täglich mit einer dritten Person in einer dritten Sprache kommuniziert.

    Ich bin gespannt wie das in der Zukunft in Deutschland funktionieren wird. Wir werden die familieninterne Kommunikation mit Deutsch ersetzen. Meine Frau wird sicher noch weiter Thai mit den Kindern sprechen. Wir beginnen außerdem schon nächsten Monat vorbereitende Privatstunden in Deutsch während die Kinder noch in Thailand sind. Danach werden die Kinder Deutsch-Förderunterricht in Deutschland nehmen sobald sie hier sind.

    Cheers, X-pat

  8. #87
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, wir hatten das mit der 3-sprachigen Erziehung ausprobiert.
    ja, 3sprachig ist schon knackig! Das möchte ich gar nicht. Meine Frau spricht ausschließlich thai und ich (und unser Umfeld) deutsch.
    Es darf jetzt nicht erwartet werden, dass die Kids dann 2 (oder in deinem Fall 3) Sprachen wie eine Muttersprache beherrschen! Es wird immer eine "stärkere" und eine "schwächere" Sprache geben.

    Meine Tochter ist ist 1 Jahr und 10 Tage... wenn Mama "mai (nein)" sagt, brabbelt meine Tochter "nein, nein, nein" und wenn ich "nein" sage, brabbelt sie "mai, mai, mai". Es ist ihr also schon jett bewußt, dass wir das gleiche meinen...

  9. #88
    Avatar von crazygreg44

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    hmhmh . . DREISPRACHIG aufziehen . . . muss ja wohl nach hinten losgehen. Geht doch gar nicht !!

    Habe Verwandschaft deutsch/französisch. Zweisprachig niemals ein Problem.

    ich hatte einen Freund in Hua Hin, der hatte auch nur englisch und Thai auf der Tapete.

    Er wollte daß sein Sohn eines Tages in Deutschland studiert. Wenn man bedenkt, dass ausländische Studenten mit marginalen Deutschkenntnissen auf deutschen Universitäten ganz gut klar kommen - ein erreichbares Ziel, auch ohne dem KIND vorher deutsch eingebleut zu haben.

    Englisch reicht, und junge Menschen lernen sehr schnell in der richtigen Umgebung.

    Ich glaube das war ein bissl zuviel des Guten

  10. #89
    Avatar von rolf2

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    Grau ist alle Theorie, ich glaube wenn Kinder in einem Land leben wo sie mit Kindern in deren Landessprache kommunizieren dann wird sich genau diese Sprache manifestieren.

    Bei uns war's so das mein Sohn mal für Ca 5 Monate in Thailand war und sein Deutsch war weg, da war er noch nicht in der deutschen Schule. Meine beiden Kinder hatten einfach keine Lust Thai zu lernen weil wohl der Anreiz dazu im Alltag fehlte. Englisch und französisch
    wurde besser angenommen.

    Die thailändische Kultur hat für meine Kinder überhaupt keine Bedeutung, sie essen auch nicht gerne Thaigerichte mögen nicht die Thaimusik und eigentlich überhaupt nichts von Thailand. Wenn Thais eine bessere internationale Bedeutung oder Akzeptanz erfahren würden wäre es vielleicht anders, aber meine Kinder sind in keinster Weise stolz darauf Thaiblut zu haben oder eine thailändische Mutter.

    So ist das halt mit Anspruch und Wirklichkeit. Mit einer thailändischen Mutter kann man nicht angeben, das ist sozusagen nicht angesagt.

  11. #90
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Wir werden die familieninterne Kommunikation mit Deutsch ersetzen.

    Cheers, X-pat
    Ich bin gespannt.
    Genau das hat bei uns nicht funktioniert. Wir sind jetzt 4 Jahre in D und sprechen immer noch Thai daheim.

    Die im Haus gesprochene Sprache ist etwas sehr Persönliches - das legt man nicht so einfach ab.

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