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Operation Germany - Rückwanderung nach 23 Jahren Thailand

Erstellt von x-pat, 22.04.2016, 10:33 Uhr · 684 Antworten · 45.433 Aufrufe

  1. #391
    Avatar von x-pat

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    Meine ersten drei Tage in Deutschland waren mit Behördengängen ausgefüllt. Ich bin nun offiziell Wuppertaler. Offiziell bin ich nun auch wieder ledig. Jedenfalls aus der Sicht der Behörden. Zum Glück liest meine Frau hier nicht mit.

    Der Grund für diesen erstaunlichen Umstand ist, dass das Einwohnermeldeamt meinen Familienstand nur dann als "verheiratet" anerkennt, wenn eine Heiratsnachregistrierung vorliegt. Die bekommt man beim Standesamt für die kleine Gebühr von 150 Euro. Allerdings nicht so ohne weiteres. Dazu benötigt das Standesamt unter anderem beglaubigte Übersetzungen und Legalisierungen der Heiratsurkunde und der -registrierung, sowie Übersetzung und Legalisierung der Geburtsurkunden. Die Legalisierung kann nur die deutsche Botschaft durchführen. Und das normale Legalisierungsverfahren (1 Woche) kommt in Thailand nicht in Frage, sondern dort muss ein spezielles Legalisierungsverfahren durchgeführt werden, dass 6-8 Wochen in Anspruch nimmt. Da kommt Freude auf.

    Aus diesem Grund werde ich wohl erst einmal nach Lohnsteuerklasse I besteuert, obwohl ich eine Familie unterstütze. Ist auch verständlich, denn irgendwie muss dieser außerordentliche behördliche Aufwand ja durch Steuern finanziert werden.

    Mein Beratungstermin bei der Gesamtschule Barmen war nicht viel erfreulicher. Die Chancen für die Aufnahme unserer Kinder an dieser Schule haben sich seit April ("extrem schwierig") zu "faktisch aussichtslos" verschlechtert. Wir sind zwar auf der Warteliste, aber die ist so lang, das nicht einmal ein Platz frei wäre wenn eine ganze angemeldete Klasse zum nächsten Schuljahr absagt. Naja, zum Glück gibt es ja noch andere Gesamtschulen im schönen Tal der Wupper. Das die Gesamtschule die richtige Schulform für unsere Kinder ist, davon bin ich mittlerweile einigermaßen überzeugt. Ich frage mich ehrlich gesagt, warum Deutschland das dreiteilige System noch nicht ganz abgeschafft hat. Dazu war während meiner Abwesenheit doch genug Zeit!

    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #392
    Avatar von atze

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    Würde mich interessieren ob die anderen Gesamtschulen noch Plätze haben.

  4. #393
    Avatar von indy1

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Ich bin nun offiziell Wuppertaler.
    Cheers, X-pat

    Au weiha, da ists aber nicht so schön wie in Chiang Mai ... vermisse jetzt schon Deine MBK Touren Photos von dort,
    auf die Berichte von der Wuppeltaler Urlandschaft dagegen bin ich mal gespannt

    Mit Verlaub, was verschlägt überhaupt jemanden in dieses Kaff, machst du dort etwa ne Boutique auf ?


  5. #394
    Avatar von michael59

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Meine ersten drei Tage in Deutschland waren mit Behördengängen ausgefüllt. Ich bin nun offiziell Wuppertaler. Offiziell bin ich nun auch wieder ledig. Jedenfalls aus der Sicht der Behörden. Zum Glück liest meine Frau hier nicht mit.

    Der Grund für diesen erstaunlichen Umstand ist, dass das Einwohnermeldeamt meinen Familienstand nur dann als "verheiratet" anerkennt, wenn eine Heiratsnachregistrierung vorliegt. Die bekommt man beim Standesamt für die kleine Gebühr von 150 Euro. Allerdings nicht so ohne weiteres. Dazu benötigt das Standesamt unter anderem beglaubigte Übersetzungen und Legalisierungen der Heiratsurkunde und der -registrierung, sowie Übersetzung und Legalisierung der Geburtsurkunden. Die Legalisierung kann nur die deutsche Botschaft durchführen. Und das normale Legalisierungsverfahren (1 Woche) kommt in Thailand nicht in Frage, sondern dort muss ein spezielles Legalisierungsverfahren durchgeführt werden, dass 6-8 Wochen in Anspruch nimmt. Da kommt Freude auf.


    Cheers, X-pat
    Diese Auskunft ist falsch- wenn man es böse sagen will rechtswidrig.
    Diese Nachbeurkundung ist ein Möglichkeit und für Thailand schon lange nicht mehr vorgeschrieben.
    Wichtig ist nur, das eine beglaubigte Übersetzung vorliegt. Kiesow und das Goetheinstitut sind solche, die wurden anerkannt, weil die auf der Liste der Botschaft stehen bzw. deren Stempel auf die gerichtliche Registrierung in D hinweisen.

    Das Standesamt soll doch bitte mal bei der Ausländerbehörde nachfragen. wie es sich mir den übersetzten Urkunden verhält.

    Den jetzt zuviel gezahlten Steuern solltest du nicht nachweinen- du kriegst sie zurück.

  6. #395
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von michael59 Beitrag anzeigen
    Diese Auskunft ist falsch- wenn man es böse sagen will rechtswidrig.
    Diese Nachbeurkundung ist ein Möglichkeit und für Thailand schon lange nicht mehr vorgeschrieben.
    Wichtig ist nur, das eine beglaubigte Übersetzung vorliegt. Kiesow und das Goetheinstitut sind solche, die wurden anerkannt, weil die auf der Liste der Botschaft stehen bzw. deren Stempel auf die gerichtliche Registrierung in D hinweisen.
    Es würde mich wundern, wenn das Einwohnermeldeamt Wuppertal rechtswidrige Auskünfte gibt.

    Eine beglaubtigte Übersetzung der Heiratsurkunde von Kiesow haben wir schon.

    Cheers, X-pat

  7. #396
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Der Grund für diesen erstaunlichen Umstand ist, dass das Einwohnermeldeamt meinen Familienstand nur dann als "verheiratet" anerkennt, wenn eine Heiratsnachregistrierung vorliegt. Die bekommt man beim Standesamt für die kleine Gebühr von 150 Euro. Allerdings nicht so ohne weiteres. Dazu benötigt das Standesamt unter anderem beglaubigte Übersetzungen und Legalisierungen der Heiratsurkunde und der -registrierung, sowie Übersetzung und Legalisierung der Geburtsurkunden. Die Legalisierung kann nur die deutsche Botschaft durchführen. Und das normale Legalisierungsverfahren (1 Woche) kommt in Thailand nicht in Frage, sondern dort muss ein spezielles Legalisierungsverfahren durchgeführt werden, dass 6-8 Wochen in Anspruch nimmt. Da kommt Freude auf.
    Stimmt nicht ganz! Entscheidend ist, ob du nach thailändischem Gesetz rechtskräftig verheiratet bist! Du musst die Heirat "nur" anzeigen. Ich habe eine Woche mit dem Einwohnermeldeamt hier in Augsburg gestritten, bis ich einige Auszüge aus dem Internet vorgelegt habe (habe ich auch in einem der Threats gepostet). Leider stellen sich da einige Behörden quer!

    Ich bin offiziell als verheiratet in Deutschland anerkannt, mit Lohnsteuerklasse III - ohne das ich einen Cent dafür bezahlt habe.

    Ich such dir gleich die Quelle raus...

  8. #397
    Avatar von MadMac

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    Ich hab den ganzen Thread bewusst nicht gelesen, um mir irgendwann das Gesamterlebnis zu Gemuete zu fuehren .

    Thomas, ich wuensche Euch alles Gute in der alten neuen Heimat! Deutschland war gerade schoen, das Wetter hat gepasst, wir sind ja gerade wieder zurueck. Aber wie so oft auch vorher bin ich froh, wieder weg zu sein. Das ist nach 15 Jahren.

  9. #398
    Avatar von xander1977

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    Zitat Zitat von xander1977 Beitrag anzeigen
    Ich such dir gleich die Quelle raus...
    Eine im Ausland erfolgte Eheschließung wird in Deutschland grundsätzlich anerkannt, wenn im Zeitpunkt der Eheschließung die materiell-rechtlichen Eheschließungsvoraussetzungen (z.B. Ledigkeit, Mindestalter) für beide Partner nach ihrem jeweiligen Heimatrecht vorlagen und wenn das Recht am Ort der Eheschließung oder das Heimatrecht beider Ehegatten hinsichtlich der Form der Eheschließung gewahrt wurde.

    ...

    Sie können jedoch bei dem für Sie zuständigen deutschen Standesamt einen Antrag auf Beurkundung Ihrer im Ausland geschlossenen Ehe im Eheregister stellen, wenn mindestens einer der Ehegatten Deutscher ist, und Ihre Eheschließung so auch bei den deutschen Behörden registrieren lassen. Sie sind jedoch nicht verpflichtet, einen solchen Antrag zu stellen.

    Quelle: Auswärtiges Amt - Konsularischer Service - Wir haben im Ausland geheiratet. Ist unsere Ehe auch automatisch in Deutschland gültig?

    zu Wuppertal selbst habe ich nciht's gefunden, ich habe mich damals auf München berufen:

    Wenn Sie im Ausland heiraten, wird die Ehe in Deutschland anerkannt. Vorausgesetzt diese wurde in der Form geschlossen, die in dem jeweiligen Land üblich ist (Ortsrecht).
    Bei Ihrer Rückkehr sollten Sie eine entsprechende Heiratsurkunde des jeweiligen Landes mitbringen. Neben dem Original brauchen wir zusätzlich eine deutsche Übersetzung der Urkunde. Diese muss von einem in Deutschland öffentlich beeidigten und anerkannten Übersetzer sein...

    ...

    Die Eheschließung sollten Sie in jedem Fall auch der Meldebehörde Ihres Wohnsitzes mitteilen. Im Melderegister wird dann Ihr Familienstand (wichtig beispielsweise für Lohnsteuerabzüge) geändert und gegebenenfalls die neue Namensführung eingetragen.

    Quelle: Landeshauptstadt München - Heiraten im Ausland

    Wird nicht einfach werden, da sich die Behörden (auch hier in Augsburg) gerne Quer stellen, "verdienen" sich doch ein paar Euros an der Registrierung der Ehe!

    Ich habe mit dem Leiter des EInwohnermeldeamtes richtig gestritten, zum Schluss meinte er nur, seine Mitarbeiter können nicht wie in München die Orginalität der ausländischen Heiratsurkunde ermitteln...

  10. #399
    Avatar von xxeo

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    Offiziell wieder ledig?


    Dann kannst du ja demnächst noch einmal poltern!


    Wir kommen auch bestimmt alle zum Poltern an die Wupper, wenn es soweit ist
    mit der Anerkennung durch den deutschen Amtsschimmel!

  11. #400
    Avatar von lucky2103

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Es würde mich wundern, wenn das Einwohnermeldeamt Wuppertal rechtswidrige Auskünfte gibt.

    Eine beglaubtigte Übersetzung der Heiratsurkunde von Kiesow haben wir schon.

    Cheers, X-pat
    Es geht weniger um rechtswidrig oder nicht, sondern darum, dass die Sachbearbeiter keine Ahnung von vielen Sachen haben.

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