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Myanmar - durch den Süden

Erstellt von franki, 16.03.2007, 15:28 Uhr · 26 Antworten · 4.730 Aufrufe

  1. #11
    Avatar von Claude

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    Ganz toll!! Man fühlt sich wie auf einer Reise in die Vergangenheit....wunderschöne Tempel, faszinierend!!

  2.  
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  3. #12
    Avatar von tira

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    moin franki,

    ein highlight des boards thx, versuche das x meiner frau zu verkaufen

    gruss

  4. #13
    hello_farang
    Avatar von hello_farang

    Re: Myanmar - durch den Süden

    Hallo franki,
    Dein Bericht ist grosser Sport!

    Muss eine faszinierende Reise gewesen sein in ein fremdes Land... :-)

    Chock dii, hello_farang

  5. #14
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    9. Tag: Nach Yangon

    Der Guide vom Breeze-Guesthouse führte uns nach unserem Ausflug nach Ogres-Island zum Busticket-Verkauf in der Nähe des Marktes. Bis Yangon kostete das Ticket 5000 Kyat. Hermann wollte noch bis Abend bleiben und über Nacht nach Yangon fahren, ich lieber am Tag.

    Am nächsten Morgen um 9 Uhr war ich dann am Busnahnhof, unser Bus stand schon bereit.



    Vom Busbahnhof aus geht es dann mit den typischen Pickups weiter:



    Bis es dann los ging dauerte es noch ein Weilchen, ich war der einzige Ausländer und von meinem Paß mußte erstmal eine Kopie angefertigt werden. Dazu gab der 'Chef' dort meinen Paß einem der Jungs, die dort mit beim Be- und Entladen helfen. Der Junge war eine ganze Weile weg, ich dachte schon "Wenn der jetzt nicht wieder kommt, dann hast Du ein Problem ohne Pass". Aber alles klappte, nach ca. einer halben Stunde war mein Pass wieder da und es ging los.

    Die Fahrt selbst verlief unspektakulär und am Nachmittag so gegen 16 Uhr kamen wir in Yangon an. Der Busbahnhof in Yangon liegt ziemlich weit außerhalb im Norden. Von dort aus kommt man natürlich mit Taxi weiter, ich hatte aber im Bus einen netten Burmesen kennengelernt, der mich zum Stadtbus zur Sule-Pagode führte und sogar noch beim Fahrer für mich das Fahrgeld bezahlte! Die Fahrt mit dem Stadtbus war auch ein Erlebnis. Es gibt dort außer dem Fahrer nicht nur einen Schaffner, sondern sogar noch einen zweiten Mann, der an jeder Haltestelle mit lauter Stimme die Fahrtroute des Busses ausrief. Wenn man das bei uns auch einführen würde, ich glaube, man könnte auf einen Schlag die Anzahl der Langzeitarbeitslosen halbieren! Dem Schaffner zuzusehen war auch ein Vergnügen, er hat ganz geschickt die ganzen Geldscheine schnell gefaltet und geordnet zwischen die Finger der linken Hand gesteckt. Das sah aus wie eine große Blume aus lauter Geldscheinen!

    Von der Sule-Pagode zum Motherland Inn bin ich gelaufen und so habe ich es geschafft, nicht einen einzigen Kyat für den Transport vom Busbahnhof zum Hotel auszugeben.

    ...Fortsetzung folgt

  6. #15
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    10. Tag: Twante

    Am nächsten Morgen war ich früh um 6.45 Uhr am Fähranleger nach Twante. Ich war der einzige Ausländer, wurde gleich bevorzugt behandelt und bekam mein Ticket für 1 Dollar - den gleichen Preis, den man auch für eine Fährüberfahrt über den Yangon-River bezahlt. Die ca. 2 Stunden lange Tour nach Twante ist eine schöne Gelegenheit, mal einen Blick auf das Leben im Irrawaddy-Delta zu werfen.

    Auf der Fähre war viel Betrieb, erst mal holte ich das Frühstück nach und begab mich dann nach vorn in den 'VIP-Bereich', wo ich ein nettes Schwätzchen mit dem Käpt'n führte.

    Am Fähranleger wartete dieser Junge, der mich mit seinem Drahtesel zu den Sehenswürdigkeiten von Twante kutschierte.

    Bekannt ist Twante für seine Webereien und Töpfereien.

    Aber natürlich gibt es dort auch wieder einen sitzenden Buddha,

    einen liegenden Buddha,

    und die 'Shwesandaw-Pagode' im Burma-typischen Stil.

    Das Besondere an der Pagode in Twante sind die drastischen Darstellungen der 'Buddhistischen Hölle' im Eingangsbereich:

    Zurück ging es dann mit dem Pickup, für einen kleinen Aufpreis durfte ich neben dem Fahrer Platz nehmen und mit der Fähre über den Yangon-River.

    ...Fortsetzung folgt

  7. #16
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    11.Tag. Abschied

    Nach meiner Rückkehr aus Twante rief ich bei May an und besuchte sie noch in ihrer Wohnung. Sie gab mir eine Menge kleine Geschenke und Post mit, die ich für Sie in Deutschland abschickte. Gemeinsam gingen wir in das 'Karaweik-Palace' - ein typisches Touristenrestaurant, aber mal ganz nett. (May darf ja als Nonne eigentlich abends nichts essen, hat dann aber doch etwas Kuchen gegessen.). Das Karaweik-Palace ist eine nachgebaute Barke im See unweit der Shwedagon, außer einem guten Buffet gibt es dort auch Tanzvorführungen der unterschiedlichen Tänze der vielen Völker Myanmars. Genau das gleiche Programm und das gleiche Buffet hat es auch schon bei meinem ersten Besuch Myanmars im Dezember 2000 gegeben, das war ein echtes Dejavu Erlebnis! Wir lernten dort noch ein nettes Deutsch-Italienisches Paar kennen, das in Myanmar auf Hochzeitsreise war. Gemeinsam gingen wir noch in ein anderes Restaurant in der Nähe mit einem wunderschönen Blick auf die Shwedagon.

    Am letzten Morgen war ich natürlich wieder um 6 Uhr wach und bin einfach zu Fuß noch etwas durch Yangon gebummelt.

    Gegen 11 Uhr mußte ich dann los zum Flughafen, wo ich auch Hermann wiedertraf. Unser Flugzeug startete mit einer guten Stunde Verspätung gegen 15 Uhr. Ein wenig wehmütig war mir schon ums Herz, das ich nun Abschied nehmen mußte. Irgendwie ist dieses Land und seine freundlichen Bewohner durch seine Ursprünglichkeit und Abgeschiedenheit schon faszinierend. Auch wenn ich einige touristische Highlights schon 2000 besucht hatte, es gäbe noch so viel zu sehen! Aber zum Glück mußte ich ja nicht gleich weiter in das kalte Deutschland, sondern hatte noch ein paar Tage in Thailand vor mir. Also, auf zu neuen Abenteuern!

    ENDE

  8. #17
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Myanmar - durch den Süden

    Vielen Dank für diese schönen Bilder Franky, da werden Erinnerungen wach.

    Auch ich habe dieses Land und seine Einwohner sehr, sehr gerne.
    Die Höflichkeit, Freundlichkeit und Herzlichkeit dieser Bevölkerung sucht in SOA seinesgleichen.

    Für den Touristen ist eine Militärdiktatur fast nicht zu bemerken und man ertappt sich schon mal bei dem (egoistischen) Gedanken, daß diese noch lange anhalten sollte, um westliche Einflüsse nicht unbegrenzt ins Land fliessen zu lassen.

    Diese Gedanken sind natürlich völliger Unsinn, hinter der Fassade herrscht natürlich strengste Diktatur und ist Demokratie und freie Meinungsäußerung, wie z.B. in THL (ausgenommen halt einiger kleinen Filmchen, Fernsehsender u.s.w.) ein erstrebenswertes Ziel.

    Grüße aus Salzburg
    Mandybär

  9. #18
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    Aus Anlaß der dramatischen Ereignisse, die sich zur Zeit in Birma abspielen, ergänze ich diesen Bericht noch mit ein paar Bildern der freundlichen und sympatischen Menschen, denen ich auf meiner Reise begegnet bin. Diesen Menschen gilt meine ganze Anteilnahme in diesen Tagen.

















    Gruß von Franki.

  10. #19
    Avatar von Viktor

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    hallo franky,
    du hatest das Glück vielleicht eier der letzten Touristen in diesem schönen Land gewesen zu sein.
    Es ist frustrierend und ungerecht das es den Schurken immer wieder gelingt die armen Menschen nieder zuschießen und dabei ungeschoren zu bleiben.Ich hoffe es ist das allerletzte mal und die Freiheit der Burmesen setzt sich durch.Was im staatlichen Fernsehen gezeigt wird ist ein Hohn gegenüber den vielen Toten und den Verwundeten.Bei soviel buddhistischem Glauben und Inspiration hoffe ich dass es den Burmesen gelingt über das Böse zu siegen und ihre Demos bis ans Ende ohne viele Verluste und Tote durchzustehen.
    Viktor

  11. #20
    Doc-Bryce
    Avatar von Doc-Bryce

    Re: Myanmar - durch den Süden

    tolle fotos, muss ich schon sagen.
    aber leider ist es zur zeit wohl eher nicht gut das land zu bereisen.
    das auswärtige amt rät auch von reisen in dieses land ab.
    traurig und schade.

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