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Myanmar - durch den Süden

Erstellt von franki, 16.03.2007, 15:28 Uhr · 26 Antworten · 4.735 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von franki

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    Myanmar - durch den Süden

    Am 19.2. flog ich gegen Mittag mit Bangkok-Airways nach Yangon. Am Flughafen wartete bereits der Abholer des 'Motherland Inn' auf mich. Sofort nach der Ankunft fallen die im Vergleich zu Thailand schlechten Straßen mit uralten Autos und die Pickups mit den daran hängenden Menschen auf. Dafür gibt es aber auch viel weniger motorisierte Fahrzeuge. Nach dem Einchecken im Hotel fuhr ich mit dem Taxi ins Zentrum - eigentlich wollte ich zum Scott-Markt, um dort Kyat einzutauschen, aber da hatte ich Pech, es war Montag und ausgerechnet am Montag ist der Markt geschlossen. So lief ich zum Zentral-Hotel, tauschte dort 50 Euro zum Kurs von 1 zu 1500 in Kyat und ging weiter zur Sule-Pagode. Diese liegt im Zentrum von Yangon - eine Oase der Ruhe in der Großstadt.

    Die Sule-Pagode ist im Unterschied zur Shwedagon eher eine Pagode für den Alltag, die Menschen kommen hierher um zu beten

    oder um einfach ein wenig auszuspannen.

    Ich spazierte so schön langsam im Uhrzeigersinn um die Pagode herum, da fiel mir ein recht ungewöhnliches Paar auf: eine Nonne in ihrer typischen Kleidung und ein Europäer, die sich angeregt unterhielten. Ich schaute zu den beiden hin und sie nickten mir freundlich zu und so setzte ich mich zu ihnen.
    May, die Nonne, hatte 6 Jahre in Frankreich gelebt und viele europäische Länder besucht - sie sprach nicht nur hervorragend Französisch und Englisch, sondern sogar etwas Deutsch. Der Europäer war ein Däne, der schon 2 oder 3 Jahre in Yangon lebte und arbeitete.
    Ich war kaum 3 Stunden in Yangon und schon hatte ich zwei sehr interessante Leute kennengelernt! Gemeinsam fuhren wir zum Inya-See im Norden von Yangon.
    Dort gibt es ein schönes Cafe mit europäischem Angebot (und Preisen - ein Eiskaffee 3500 Kyat).

    Wir spazierten am idyllischem Seeufer lang, schauten uns den Sonnenuntergang an und begegneten diesen freundlichen Mädchen, die für sehr wenig Geld den Weg instand halten.

    Zurück im Zentrum gingen wir in ein indisches Restaurant in der Nähe der Sule-Pagode und aßen dort für sagenhaft günstige 700 Kyat (ca. 50 cent) ein sehr gutes Talli, das war mir noch vertraut von meiner Indienreise letzten Dezember. May fuhr im Taxi nach Hause - sie lebte nicht im Kloster, sondern in ihrer Wohnung, und Sören, der Däne, begleitete mich noch zum 'Motherland Inn' - allein hätte ich mich am ersten Abend nicht hingefunden.
    Am nächsten Tag wollte mir May ein Taxi vorbeischicken, um mir Yangon zu zeigen, denn sie war auch Hochschullehrerin und ausgebildete Fremdenführerin.

    ...Fortsetzung folgt

  2.  
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  3. #2
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    2. Tag - Yangon

    Obwohl ich Yangon schon vom Dezember 2000 kannte, habe ich durch May viel Neues gesehen. Sie war wirklich eine hervorragende Stadtführerin. Sie ist auch überall bekannt an den verschiedenen Plätzen und bei anderen Stadtführern, weil sie viele ausgebildet hat. Nebenbei hat sie mir auch viel über sich und ihr Hilfsprojekt für die Armen erzählt. Los ging es in der Mae La Mu Pagode, wieder eine Pagode für den Alltag, dort kommen kaum Touristen hin.

    Allein dort könnte man sich einen ganzen Tag aufhalten, es ist ein riesiges Gelände, unter anderem mit einem großen Krokodil, in das man hineingehen kann. Wir trafen diese junge Mutti, geschmückt mit der typischen Tanaka-Paste.

    Relativ neu ist die Shwe Daw Myat Pagode - Myanmar mag ein armes Land sein, trotzdem werden dort immer noch neue prächtige Pagoden gebaut und alte restauriert.

    Einen großen liegenden Buddha findet man in der Chauk Htat Gyi Pagode, nur der liegende Buddha in Bago ist noch etwas größer.

    Den krönenden Abschluß bildete natürlich am späten Nachmittag und Abend die Shwedagon-Pagode.

    Von dieser Pracht ist man überwältigt! Im Gegensatz zu den touristischen Highlights von Bangkok sind hier die Burmesen in der Mehrheit.

    Zum Abschluß waren wir noch gut und preiswert in einem burmesischen Buffet-Restaurant essen (Name ist mir leider entfallen). Eigentlich wollte May nichts für ihre Stadtführung haben, aber natürlich habe ich ihr ein paar Dollar für ihr Hilfsprojekt für die Armen gegeben. Außerdem haben wir ausgemacht, das wir uns am letzten Tag, wenn ich von meiner Rundreise zurück bin, wieder treffen.


    ...Fortsetzung folgt

  4. #3
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    3. Tag: Bago

    Von meiner Besichtigungstour durch Yangon zurück, sagte ich an der Rezeption des 'Motherland Inn' Bescheid, das ich am nächsten Morgen auschecke und nach Bago weiter reise. Das hörte jemand mit: 'Bago - maybe we share a car?'. Schnell wurde mir klar, das wir das Gespräch auf Deutsch fortsetzen können. So lernte ich Stefan und Karen kennen, ein nettes Lehrer-Ehepaar, für ein Jahr auf Asien-Reise. Schon wieder Glück gehabt!

    Gepäck kann man übrigens kostenlos im 'Motherland Inn' deponieren.

    Am nächsten Morgen ging es dann also los mit dem Taxi und nach ca. 2 Stunden waren wir in Bago. Wir checkten im Jade Garden Hotel ein, ruhig abseits der Hauptstraße gelegen. Dort warteten schon 3 Jungs mit Mopeds auf uns, um uns die Sehenswürdigkeiten von Bago zu zeigen. Erst war die Rede von 3000 Kyat, nachdem wir dann los sind, wurde uns der Vorschlag gemacht, die Besichtigung ('We show you everything' - das war nicht zu viel versprochen!) für 10000 Kyat zu machen, aber dafür die 10 Dollar Eintrittsgebühr, die normalerweise fällig sind, zu sparen. Der 'Trick' dabei ist, das die beiden Tempel, wo die Tickets kontrolliert werden, zuletzt angefahren werden und Eintritt muß man nur bis 16.30 Uhr bezahlen. Aber ich denke, die Jungs haben sich wirklich viel Mühe gegeben und uns viel gezeigt und erklärt, das war die 10000 Kyat wirklich wert.

    Die Stupa der Shwemawdaw-Pagode ist mit 114 m die höchste des Landes!



    Wir hatten das Glück, in der Hintha Gon Pagode eine Nat-Zeremonie beobachten zu können. Nats sind Geister und man kann mit ihnen in Kontakt treten, wenn man durch aufpeitschende Musik und einen 'Nat-Zeremonienmeister' in Trance versetzt wird. Das war sehr beeindruckend!



    Es waren mehrere Personen, die dabei völlig 'ausflippten', zum Beispiel die dicke Frau auf dem Foto mit den Geldscheinen um den Hals. Als sie dann aus der Trance erwachte, war ihr das ganze sichtlich peinlich. Der 'Meister' ist meist ein Katoy (oder Gay) - so kann er besser mit Nats beiderlei Geschlechts in Kontakt treten. Hier seht ihr einen Teil der Kapelle:



    Wir besuchten auch ein großes Kloster, in dem junge Mönche eine mehrjährige Ausbildung in den Lehren des Buddhismus erhalten. Jeden Tag sitzen sie so da, jeder immer an dem gleichen Platz und studieren die Bücher:



    Der Buddha der Mahazedi-Pagode erhielt gerade einen neuen Anstrich:



    In der Shwethalyaung-Pagode kann man einen sehr schönen 55m langen liegenden Buddha sehen (den man aber in seiner ganzen Größe nicht aufs Foto kriegt). Die Reliefs erzählen die Geschichte der Pagode, in der der König durch ein Wunder vom heidnischen Glauben abfällt und zum Buddhist wird. Solche Geschichten gibts auch im Christentum.



    Als kleine Abwechslung zu den vielen Pagoden haben wir uns auch noch eine riesige Pythonschlange angeschaut. Ein bischen Schiss hatte ich schon, als das Riesentier mir so nah war. Aber offenbar war sie gerade satt.



    Am Abend habe wir uns dann noch in das Nachtleben in der burmesischen Provinz gestürzt. Wir waren mit unseren Mopedjungs in einer Lokalität, wo man essen und Bier trinken konnte und junge Sängerinnen aufgetreten sind. Wenn man eine mochte, konnte man 1000 Kyat spendieren, dafür bekam die Holde eine Art glänzenden Schal umgelegt. War schon lustig!

    Insgesamt war es wieder ein Tag mit sehr vielen Eindrücken, beinahe zuviel, um alle verarbeiten zu können.

    ...Fortsetzung folgt

  5. #4
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    4. Tag: Goldener Felsen

    Am nächsten Morgen ging es mit dem Minibus los zum Goldenen Felsen. Nach ca. 3 Stunden kamen wir im Basislager Kinpun an. Wir checkten im Golden Sunrise Hotel ein, sehr empfehlenswert, die Einrichtung entspricht westlichem Standard.

    Karen und Stefan wollten sich erst mal ausruhen, ich war voller Tatendrang und bin gleich los. Erst geht es mit dem offenen Lastwagen für 1000 Kyat etwa 13 km bis zum Ausgangspunkt, von dort ist es noch eine Wanderung von ca. 1 Stunde und etwa 500 m Höhenunterschied zum Goldenen Felsen. So gegen 14 Uhr sind wir losgelaufen, die Hitze war schon ganz schön heftig! Unterwegs kann man aber aller paar Meter Essen und Trinken kaufen. Diese beiden waren mit viel Tanaka-Paste gut gegen die Sonne geschützt:

    Die weniger sportlichen können sich auch mit der Sänfte hochschleppen lassen:

    Oben kommt man am Ticketschalter vorbei und muß als Ausländer 5 Dollar Eintritt bezahlen. Man hat von unterwegs schon einen schönen Blick auf den Goldenen Felsen:

    Natürlich muß man wieder die Schuhe ausziehen, es war verdammt heiß an den Fußsohlen, da sich die Kacheln in der sengenden Hitze stark erhitzen. Oben ist eine Menge los, viele Verkaufsstände, überwiegend Burmesen, vor allem Schulklassen.

    Die Plattform direkt am Goldenen Felsen darf man übrigens nur als Mann betreten. Rückzu mußte ich dann unten eine ganze Weile warten, denn der Lastwagen ins Basislager fährt erst ab, wenn er wirklich knackevoll ist. Aber die Stimmung war gut, alle auf 'Tuchfühlung'! Der letzte lastwagen fährt gegen 18 Uhr ab, man muß aufpassen, das man den nicht verpasst.


    ...Fortsetzung folgt

  6. #5
    Avatar von Ampudjini

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    Habe im letzten halben Jahr viel über Myanmar gelesen, gehört und gelernt.

    Dein Bericht ist eine tolle Ergänzung dazu, vielen Dank.

  7. #6
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    5. Tag: nach Hpa An

    Die ca. 200 km von Kinpun nach Hpa An haben wir mit den in Myanmar weit verbreiteten Pickups - ähnlich den Songtheaws in Thailand - zurückgelegt. Für die gesamte Strecke haben wir nur etwa 3000 Kyat bezahlt. Diese Pickups fallen sofort im Straßenbild auf, wenn man das Land besucht: ein kleines Fahrzeug mit unglaublich vielen Menschen: hinten dran hängend und auf dem Dach. Auf das Dach dürfen übrigens nur Männer, da es nicht sein darf, das Frauen höher sitzen als Männer. Man sitzt auf den beiden gegenüberliegenden Bänken und in der Mitte auf den winzigen Plastikhockern. Wir als Touris bekamen natürlich bevorzugt Sitzplätze auf der Ladefläche, aber trotzdem war es ziemlich eng. Hier seht ihr Karen und Stefan vor unserem Pickup, im voll beladenen Zustand konnte ich ihn leider nicht fotografieren!

    Von Kinpun am Fuß des Goldenen Felsens ging es zunächst nach Kyaiktho, von dort aus nach Thaton und von Thaton weiter nach Hpa An. Die Einheimischen waren sehr freundlich und haben uns den Weg gezeigt, so das es kein Problem war, das richtige Fahrzeug zu finden. Thaton hat auch mehrere große Pagoden:

    Hpa An, Hauptstadt des Kayin (Karen) Staates, erst seit 2003 für Ausländer zugänglich, hat selbst hat keine spektakulären Sehenswürdigkeiten, liegt aber landschaftlich schön am Ufer des Salween. Die Unterkünfte sind alle relativ bescheiden, wir haben uns das Parami-Motel und das Tiger Guesthouse angesehen und sind schließlich im Golden Sky Guesthouse untergekommen. Die Zimmer sind dort auch einfach, es gibt dort aber einen sehr freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter an der Rezeption. Hpa An ist ziemlich abgelegen, es gibt dort nur wenige Touristen, aber gerade das macht es reizvoll. Vom Golden Sky Guesthouse ist es nicht weit zum Ufer des Salween:

    Wir mieteten ein Boot und ließen uns 2 Stunden auf dem Fluß herumfahren. Sonnenuntergang am Salween:

    ...Fortsetzung folgt

  8. #7
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    6. Tag: Umgebung von Hpa An

    Mit diesem 'Luxusauto' erkundeten wir die Umgebung von Hpa An:

    Zuerst fuhren wir zur Bayin Nyi Höhle. Auf dem Weg vom Parkplatz zur Höhle kommt man an einem See vorbei, der aus heißen Quellen gespeist wird - das Wasser ist angenehm warm wie in der Badewanne:

    In der Höhle gibt es jede Menge großer und kleiner Buddha-Statuen:

    Wir wollten schon weiter fahren, da wurden wir zu einem festlichen Essen eingeladen! Einmal im Jahr, so wurde uns gesagt, findet ein von den Gläubigen gespendetes Festessen im Kloster gleich bei der Höhle statt. Da haben wir ja schon wieder mal Glück gehabt! Die Leute schauten uns beim Essen zu und freuten sich, das es uns schmeckte:

    Der Tisch der 'Honoratioren', mit der Brille der freundliche Abt:

    Das nächste Ziel war die Kawt Gon Höhle. Das besondere hier sind die mehr als 10000 an der Felswand klebenden kleinen Buddha-Reliefs, von denen ihr hier einige seht:

    Das Kyauk Ka Lat Heiligtum erinnert an den 'James Bond Felsen' in der Nähe von Phuket und ist umgeben von einem See. Eine grüne Oase in der trockenen Landschaft. Von Oben hat man eine schöne Aussicht.

    Am Fuß des Zwe Kapin Felsens gibt es (lt. Loose-Reiseführer) genau 2974 überlebensgroße Buddha-Statuen. Hoch gestiegen sind wir nicht, dazu waren wir zu geschafft, man braucht auch ca. 2 Stunden für die 1000 Höhenmeter.


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  9. #8
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    7. Tag: Moulmein

    Eigentlich wollten wir ja nach Moulmein mit dem Boot den Salween herunter fahren, aber seitdem die Brücke bei Moulmein fertig ist, geht die Fähre nur noch 2 mal pro Woche (Montag und Freitag). Also fuhren wir mit dem Bus, gegen Mittag kamen wir in Moulmein an. Hier trennte ich mich dann auch von Karen und Stefan, die mit dem Nachtbus nach Yangon zurück wollten.

    Obwohl Moulmein mit ca. 300000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Myanmar ist, macht es einen beschaulichen Eindruck.



    Der öffentliche Verkehr wird von urigen Bussen aus Holz bestritten:



    An der Uferpromenade kann man sehen, wie die Fährschiffe in den äußersten Süden von Myanmar (Tenasserim), nach Dawei, Myeik und Kawthoung beladen, werden.



    Diese Städte darf man noch nicht auf dem Landweg besuchen und Schiffe, die Ausländer als Passagiere mitnehmen dürfen, verkehren nur selten. So bleibt fast nur der Luftweg ab Yangon, wenn man dorthin will.

    Auf einem Berg über der Stadt erhebt sich die Kyaik Thanlan-Pagode. Hier traf ich Hermann, einen fitten Vorruheständler, der seine Zelte in Bayern abgebrochen hat und seit 18 Monaten durch Asien reist.



    Von der Kyaik Thanlan hat man einen schönen Blick. Im Vordergrund, der große Gebäudekomplex, das ist übrigens das Gefängnis.



    In einem der gemütlichen Restaurants am Ufer kann man den Sonnenuntergang geniessen.



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  10. #9
    Avatar von franki

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    8. Tag: Ogres Island

    Am nächsten Tag sind wir - Hermann, ich und eine weitere deutsche Reisende - mit einem Führer vom Breeze-Guesthouse nach Ogres Island gefahren. Dorthin fährt man etwa 1 Stunde mit der Fähre. An der Anlegestelle war viel Betrieb:



    Dorthin kommen nur wenige Ausländer, die Menschen sind sehr freundlich und man kann viele Handwerksbetriebe anschauen. Mit diesem Gefährt sind wir auf der Insel herumgefahren:



    Hier werden Fußmatten hergestellt.



    Mit diesen altertümlichen Maschinen werden kleine Gummis abgeschnitten.



    Wir haben auch die anderen Schritte der Gummiherstellung gesehen: vom Gewinnen des Kautschuk aus der Kautschukpalme, über das Einfärben und dem Eintauchen der Formen in den flüssigen Kautschuk, die dann ein paar Tage in der Sonne trocknen. Außerdem haben wir uns noch die Herstellung von Kugelschreibern aus Holz angeschaut: jeder einzelne Kuli wird hier noch von Hand gedrechselt und lackiert! Und die Herstellung von sehr schönen, kunstvoll gearbeiteten Spazierstöcken, diese werden in der ganzen Welt verkauft, wie uns die Firmeninhaberin stolz erzählt hat. Auch von der Landschaft her ein sehr schöner Ausflug!

    Hier ist es kurz vor Sonnenuntergang und wir sind wieder in Moulmein an der Uferpromenade.



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  11. #10
    Avatar von Dieter1

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    Re: Myanmar - durch den Süden

    Tolle Bilder von einem faszinierenden Land

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