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Meine Einführung ins Paradies

Erstellt von Label1907, 10.10.2005, 14:28 Uhr · 95 Antworten · 9.047 Aufrufe

  1. #61
    Haatyao
    Avatar von Haatyao

    Re: Meine Einführung ins Paradies

    @mad movie

    u tapao international deshalb weil dort die ganzen maschienen aus russland landen. gerüchten nach erhalten die keine landegenehmigung für bangkok (maschienen nicht sicher genug).

    ich bin einmal von u tapao nach samui geflogen. flug o.k.. aber der aufenthalt im flughafen schrecklich. die russen sichern ihr gepäck nehmlich mit hilfe von paketklebeband!! und wenn das so ca. 200-300 leute gleichzeitig das klebeband abrollen und damit ihre koffer verkleben, ich kann euch sagen da wünsche ich keinem so einen kater wie ich ihn an diesem tag hatte.

    bis dahin
    haatyao

  2.  
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  3. #62
    Avatar von Label1907

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    Re: Meine Einführung ins Paradies


    Die letzten zwei Tage auf Samui nahmen ihren Lauf. Unglaublich wie schnell die Zeit manchmal vergeht. Ich konnte mich mit dem Gedanken diese Insel zu verlassen nicht anfreunden. Aber wenn man den Weg nach Thailand findet, möchte man auch einiges sehen. Der Tag verlief unspektakulär. Micha und Na vermieden es auch nur ein Wort auszutauschen, geschweige denn sich einen Blick zu würdigen. Was solls, Hauptsache zwischen mir und ihr lief es bestens. Den Abend verbrachten wir im Reggae Club. Eine wirklich nette Loacation. Live Musik und jede Menge Verstrahlter. Thailand ist wirklich ein Traum für die männliche Gattung. Hübsche Frauen, leckeres Bier und überall Fußballübertragungen. Im Reggea Pub und anderen Discotheken sogar auf grosser Leinwand. Männerherz was willst Du mehr. Wir fuhren recht früh wieder zum Bungalow.

    Der letzte Tag brach an. Wir erwachten so gegen 11 Uhr. Am nächsten Tag um diese Uhrzeit würden wir am Flughafen sitzen. Meine Laune schien ein wenig gedämpft. Micha und ich saßen vor dem Bungalow und ließen die vergangenen Tage revue passieren. Aus unseren gesammelten Erkenntnissen konnte nur ein Entschluss gefaßt werden. Wir kommen wieder und das recht bald. Jeder Mensch sollte ein Ziel haben. Und unseres war/ist Thailand geworden. Unsere abendliche Abschiedstournee mußte durchdacht werden. Dejavue, Havanna Club standen schonmal auf dem Programm. Wir überlegten vielleicht eine kurze Shooping-Tour einzulegen. Na empfahl uns lieber in Pattaya oder Bangkok einzukaufen. Die Preise hier vor allem in Chaweng seien speziell für Farangs.

    Tagsüber relaxten wir überwiegend. Ich ging kurz in den Internetshop. Die Heimat wartete gespannt auf Berichte und vor allem Fotos. Ich verabschiedete mich vom Besitzer "See you in 3 month". Er lächelte nur. Ein sehr netter Geselle und vor allem sehr hilfsbereit. Am späten Nachmittag speisten wir zum letzten mal am Strand von Chang Mon. Die Bucht gefällt mir besser als der Strand von Chaweng. Nicht so überfüllt.

    Anschließend bereiteten wir uns auf die letzte Nacht vor. Vorsorglich packten wir unsere Koffer. Nach einer langen Nacht habe ich immer Probleme mit dem Aufstehen. Es ging los. Erster Stop Dejavue. Die leckeren Long-Island-Ice vermisse ich heute noch. Wir tranken zwei drei Stück zum warm werden. Der Reklamewagen fuhr zum zehnten mal vorbei. Aus den Boxen dröhnte es "tonight, the superfight". Diesen Satz bekomme ich nicht mehr aus meinem Ohren. Vor allem die Aussprache verfolgt mich noch immer. Ein typisches Thai-Englisch. Wir verabschiedeten uns von Sunny und den restlichen Angestellten.

    Nun ging es zum Havanna-Club. Eine Menge Sambuca und Singha schweiften über die Theke. Coi und Simon (Besitzer) hatten wir richtig lieb gewonnen. Wir versprachen in drei Monaten wieder zu kommen. Gegen Coi hatte ich keine Chance im Vier gewinnt Spiel als Sieger aus der Partie zu gehen. Kein Wunder, mein letztes Spiel lag vor dem Urlaub auch 10 Jahre zurück. Ich schwor Besserung. Jeden Tag zwei Stunden Training. Jaeb nahm Abschied von ihren Kolleginnen/Freundinnen. Immerhin hatte sie zwei Monate hier gearbeitet. Sie nahm ein Mikrofon zu Hand und sang ein Lied für Micha. Interpret Tai Orathai. Wie der Song heißt weiß ich nicht. Refrain irgendetwas mit "Ha boomi Ei". Kann es nicht besser wieder geben. Wenn ich Micha besuche dröhnt das Lied überall und zehn mal hinter einander. Kann es mittlerweile auch schon auswendig und nicht mehr hören. Tja die Liebe. Was ist bloß aus dem Airport/Butterfly Micha geworden. Das ich das mal erlebe.



    Weiter führte uns der Weg in den Stangeltempel. Nicht der am Anfang der Partystraße, sondern weiter durch. Am Dönerstand vorbei. Ich mußte immer lächeln als ich den sah. Haben die sich sogar bis hierhin durchgeschlagen. Die Table-Dance-Bar gefiel mir ganz gut. Besonders eine Tänzerin tat mir es an. Vielleicht hat sie ja einer von euch schon erblickt. Perfekte Figur, lange schwarze Haare (was für eine Beschreibung, so sieht doch jede hier aus) und besonderes Merkmal ihre Tattoos. Ich weiß nicht mehr wie viele, aber eins blieb mir bis heute in Erinnerung. Chinesische Schriftzeichen entlang der Hüfte. Traumhaft. Ich fragte Na was eine Tänzerin hier verdienen würden. Sie erwiederte 6-7000 Baht Festgehalt. Nicht gerade viel aber besser bezahlt als eine reine Barfrau.

    Unsere letzte Station führte zur Solo-Bar. Zum letzten mal hörte ich die Samui Hymne. Jeder Urlaub ist meisten mit einem Ohrwurm geprägt. Hier spielten sie überall das Lied von Diana King – Olei Olei. Und somit meine Hymne. Ich werde morgen eine kleine Hörprobe hier online stellen. Die Nacht endete gegen 4 Uhr.
    Adios.

    Der nächste Morgen bereitet einige Schwierigkeiten. Ein wenig verkatert eröffnete ich den Tag. Zum Glück hatten wir am Vortag gepackt. Der Bungalowbesitzer war so freundlich uns zum Flughafen zu bringen. Ein wenig Trauer überfiel uns. Das ergeht wohl jedem dessen Weg Samui streift. Wir checkten ein und aßen eine Kleinigkeit. Da Na in Pattaya wohnt, hatte sie uns über eine Freundin Hotelzimmer reservieren lassen. Der Streß entging uns schonmal. Na teilte uns mit das es eine Stunde vom Flughafen bis nach Pattaya selbst mit dem Taxi dauern würde. Kein Problem solange eine Klimaanlage vorhanden war. Was sollte uns dort erwarten. Über diverse TV-Reportagen hatten wir ein wenig Einblick in den sogenannten größten P*** der Welt bekommen. Aber was sind Reportagen heutzutage schon Wert. Je skandalöser der Beitrag, desto höher die Einschaltquoten. Also selber ein Bild machen. Wir freute uns auf neue Eindrücke.

    Jaeb schaute ein wenig skeptisch. Es war ihr erster Flug und als sie das Propellerflugzeug erblickte wurde sie sehr unruhig. Micha, wie er nun mal ist, machte einige Späßchen. Sie solle lieber die Schwimmweste anziehen, da diese Art von Flugzeugen öfter Bruchladen. Ich hörte nur ein "Oh my Buddha." Sie überstand den Flug ziemlich gut. Einige Turbulenzen kurz vor Pattaya bereiten ihr Sorgen. Aber auch diese vergingen. Angekommen und ausgestiegen wollte ich ein paar Fotos schießen. Na entrieß mir die Kamera. Das wäre hier nicht erlaubt. Ich fragte natürlich warum. Sie zeigte mit dem Finger auf eine militärische Einrichtung. Ganz schön empfindlich die Kameraden hier. Ich akzeptierte es, wer weiß wo ich sonst gelandet wäre.




    Na in Rückenpose





  4. #63
    Avatar von Jim Thompson

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    Re: Meine Einführung ins Paradies

    Zitat Zitat von Label1907",p="288364
    ... Hübsche Frauen, leckeres Bier und überall Fußballübertragungen. ...
    Hübsche Frauen und leckeres Bier

    Fußballübertragungen

    Über diesen Schei... rege ich mich jedesmal in Thailand auf. Ich fliege 10.000 km nach Südostasien, um mich dann immer und überall mit der 95sten Wiederholung eines premiere-league Spieles rumärgern zu müssen. Nein danke!

  5. #64
    Avatar von derregulator

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    Re: Meine Einführung ins Paradies

    Naja,
    einmal ist immer der letzte Tag. Choeng Mon ist wirklich sehr schön und ruhig. Läßt sich dort gut aushalten.
    Ansonsten sehr schöner Bericht, auch wenn ich nicht Chaweng Fan bin.

  6. #65
    Avatar von Label1907

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    Re: Meine Einführung ins Paradies


    Da der Flughafen von Pattaya ziemlich ausserhalb liegt, mußte ein Fortbewegungsmittel gefunden werden. Na kannte sich diesbezüglich aus und organisierte einen Minibus. 900 Baht kostete die Fahrt in einem VIP-Bus. Fahrzeit 1 Stunde. Ich tauschte mich ein wenig mit Na aus. Sie stellte mir einige Fragen in Bezug auf ihren Besuch bei mir. An welchem Flughafen sie landen würde. Nach kurzer Überlegung, Faktor Jahreszeit und nonstop berechnet gab ich ihr Frankfurt zur Antwort. Den kannte sie ja schon aus der Vergangenheit. Und bis Essen würde sie dann ein Taxi nehmen. Ich mußte lachen, Taxi. Bist Du des Wahnsinns erwiderte ich ihr. Sie guckte verdutzt, verständlicher Weise. Zur Erläuterung gab ich ihr den Vergleich, das eine Fahrt von Frankfurt nach Essen fast das halbe Ticket nach Thailand kosten würde. Besser ist es ich hole Dich ab. Ich malte mir schon aus wie es sein würde. Allein schon der Gedanke an den Einlauf in meine Stammkneipe oder der Besuch eines Fußballspiels. Neidische Blicke würden mich verfolgen. Ich fragte Micha ob ihn das stören würde. Ich kassierte nur ein "Du Arsch". "Mach Dir nicht draus", erwiderte ich ihm, "kannst ja abends mal bei mir zum Thai-Essen vorbeikommen." Diese Art von Gesprächen zwischen uns erheiterten mich. Michas Überlegungen in Form eines Besuchs von Jeab nahmen langsam Formen an. Es gab nur ein Problem. Eine neue Wohnung müßte her. Weit weg von seinem Elternhaus. Die würden ihm die Hölle heiß machen sobald eine Thailänderin an seiner Seite erblickt werden würde. Von Enterbung sprach Micha sogar. So ein Quatsch, Du mußt ja nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen, lag ich ihm nahe. So etwas muß schließlich wohl durchdacht sein. Stückchen weise an die Sache heranführen.


    Minibus

    In Pattaya angekommen checkten wir auch schnell im Hotel ein. Ehrlich gesagt kann ich mich jetzt nicht mehr an den Namen erinnern. Ein normales Etablissement, der Preis pro Nacht belief sich auf 1000 Baht. Wir nahmen erstmal eine Erfrischung in Form einer Dusche. Na bestand immer darauf mehrmals am Tag zu duschen. Dieses "take shower honey", kam mir schon aus den Ohren. Wie oft den noch. 6 mal am Tag reicht doch. Micha klopfte schon an die Tür. Er steckte voller Neugier und wollte schnellstens die Umgebung erkunden. Also gut wir gingen los. Jaeb schloss sich uns nicht an und zog es vor einen Mittagsschlaf einzulegen. Vor dem Hotel begann auch direkt das Leben. Der Blick auf unzählige Bars eröffnete sich uns. Da erst die nachmittags Stunden anbrachen, war noch nicht viel Betrieb. Na wollte mir mich ihrer Freundin vorstellen und wir nahmen Ziel auf ihre Wohnung oder besser gesagt Raum. Wir sprangen auf einen der Wagen mit Heckladebestuhlung. 10 Baht Preis pro Person. Die Anzahl von Nachtclubs und Bars ließ mich erstaunen. Hier schien das Leben zu brummen. Ich mochte gar nicht dran denken was hier Nachts los ist.


    Fortbewegungsmittel


    Strandblick

    Na’s Wohnung befand sich in der Walking Street. Sie erzählte uns das hier abends die Hölle los sei. Ich konnte es mir gut vorstellen. Micha besorgte sich eine Erfrischung bei 7 Eleven und ich folgte Na zu ihrem Wohnraum. Ihre Freundin öffnete uns mit kleinen Äuglein die Tür. Sie schien ebenfalls ein Mittagsschläfchen einzulegen. Kein Wunder, die Nächte scheinen hier kein Ende zu finden. Ihre Freundin wirkte sehr sympathisch auf mich. Der Wohnraum dagegen wirkte sehr klein. Er wirkte nicht nur sondern war es auch. Ein Ventilator erzeugte eine kleine Luftzirkulation. Viel bewirkte er aber nicht. Das ließ mich daran denken wir gut wir es in der Heimat haben. Na und ihre Freundin quaselten ein wenig, schließlich hatten sie sich seit einigen Wochen nicht gesehen. Anschließend gingen wir wieder zu Micha. Na erwähnte das wir ihre Freundin heute Abend im TK wieder antreffen würden. Das sei ihre Stammdisco. Ich fragte Na wie lange sie schon befreundet seien. Sie antwortete mir 2 Jahre. Sie wäre ebenfalls mit einem Deutschen zusammen, der in zwei Wochen wieder eintrifft.

    Wir fuhren wieder zurück in Richtung Hotel. Da Micha und mich der Durst nach einem Bier überkam, legten wir einen Stop ein. Doch an welcher Lokalität. In der Heimat wird einem die Entscheidung schnell abgenommen, doch hier erstrecken sich zu viele Möglichkeiten. Wir steuerten die erstbeste Bar an. Eine Horde von 20 Frauen kam uns auch direkt zur Begrüßung entgegen, führten uns zu einem Platz, reichten uns Nüsse und die Getränkekarte. Bildhübsche Frauen die ich erstmal begutachten müßte. Ich vernahm auch direkt ein Uuui und bekam eine Ohrlasche. "look at me", dröhnte es. Ok ok, ich widmete Na meine Aufmerksamkeit. Sie erwähnte, das Nachts hier eine Menge 5exbomben anzutreffen seien. Ein wenig Randale sei ebenfalls an der Tagesordnung. Deutsche und Engländer hätten täglich das Bedürfnis sich die Köpfe einzuschlagen. Das kam mir bekannt vor. Ich versuchte die Anzahl an Frauen an den Bars abzuschätzen. Nach kurzem betrachten kam mir die Erkenntnis das zirka 100 Frauen auf einen Mann kamen. Der Gedanke daran erschreckte mich ein wenig. Ich hatte meine Na und brauchte diesbezüglich keinen Gedanken weiter daran verschwenden. Nach ein bis zwei Singhas trudelten wir wieder ins Hotel und tankten ein wenig Kraft für die bevorstehende Nacht.

  7. #66
    Avatar von Label1907

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    Re: Meine Einführung ins Paradies


    Die Dämmerung brach an. Frisch geduscht und im passenden Outfit konnte es losgehen. Vorher mußte für eine gute Grundlage gesorgt werden. Na kannte diesbezüglich ein gutes Fischrestaurant direkt an der Walking Street. Bestens, ab ins Taxi und los gings. Tagsüber sah es noch friedlich aus, doch jetzt strömten unzählige Menschen durch die Gassen. Das Leben begann. Wir stoppten vor der Walking Street und liefen den Rest. Na zeigte uns ihre Bar an der sie täglich arbeite. Ein Freund aus England betreibe sie. Anschließend ging es weiter. Das Farbenmeer von Halogenleuchten war wirklich sagenhaft. Die Bars konkurrierten mit Angeboten. Happy Our, Half Price etc. Na wirkte sehr froh wieder in heimischen Gefilden zu sein und erwies sich als perfekten Tourist-Guide. Das Fischrestaurant in dem wir dann speisten, erfüllte sämtliche Gelüste. Ein perfekter Blick über den Strand von Pattaya, sorgte für entsprechende Atkosphäre. Direkt am Eingang konfrontiert einem das Mahl. Sämtliche Fischarten schwammen in kleinen Becken. Beim essen erwähnte Na das sie übermorgen Geburtstag habe. "So so", sagte ich ihr, "das erzählst Du aber früh." Ich Dusel hätte mich auch mal vorher erkundigen können.








    Und gleich geht’s auf den Teller

    Frisch gestärkt steuerten wir das TK, Nas Stammdiscothek, an. Die dortige Klimaanlage sorgte für eine hervorragende Abkühlung. Nas Freundinen schienen zahlreich eingetrudelt zu sein. Ich wurde sämtlichen Mädels vorgestellt. An die Namen kann ich mich nicht mehr erinnern. Kein Wunder Ni, Nu, Noi, Jiap und und und. Wie lernt hier eigentlich ein Lehrer die Namen seiner Klasse. Bestimmt nicht einfach. Eine Live-Band bereitete sich zum Auftritt vor. Diese Lokalität schien ein Treffpunkt für Hip Hop und Soul-Anhänger zu sein. Wir hatten einen undankbaren Platz direkt vor der Boxenanlage. Die Bässe hämmerten ein wenig laut und verhinderten jegliche Kommunikation. Da das TK sehr überfüllt schien blieb uns keine Ausweichmöglichkeit. Micha und mir ging das Gedudel langsam auf die Nerven. Na erblickte zwei Enländer. Sie bekundigte Interesse und liebäugelte ein wenig. Ich schaute mir das Spielchen zwei Minuten an und fragte Na was das solle. Sie entgegnete mir nur zu gucken. Ihr gefiel der Anblick hübscher Männer in kurzen Muskelshirts und ohne Haupthaar. Beim genaueren Betrachten vielen mir viele Engländer auf. Waren auch einfach heraus zu kristalisieren. Irgend ein Uk oder England Emblem zierte ihr Outfit. Micha und mich entnervte die Musik endgültig. Wir schlugen vor zu gehen und ein paar anderen Klängen zu lauschen. Na verstand dies nicht. Es wäre doch genial hier. Geschmackssache halt, erörterte ich ihr. Nach langer Disskusion verließen wir das TK. Na wirkte sehr angesäuert. Ich fragte sie was jetzt so schlimm daran wäre. Es gibt doch schließlich genügend Ausweichmöglichkeiten hier. Dies wäre nicht dasselbe. In den meisten Discotheken bevorzuge man hier Soul und Hip-Hop. Techno würde zur späteren Stunde gespielt. Aber es sei ihr egal, denn sie hätte ja in Zukunft die Möglichkeit jeden Tag dazu.

    Der Weg führte uns zu einer weiteren Disco. Die Musik entsprach diesmal unserem Geschmack. Na hatte recht. Eine geringe Anzahl von Menschen zierte die Behausung. Na schien ziemlich verärgert und setzte sich in eine Ecke. Ihre Gesichtszüge verfinsterten sich. Ich sah dies nicht gerne und schlug ihr vor die Lokalität zu wechseln. Pampig antwortete sie mir "wohin denn". "Du kennst Dich hier aus", erwiderte ich ihr. Sie zickte ein wenig und wir verließen die Einrichtung. Micha und Jaeb wirkten durch das hin und her ebenfalls nicht erfreut. Na führte uns nebenan direkt in den nächsten Laden. Drinnen erblickte ich zahlreiche nackelige Körper. Ah ha, ein Stangentempel. Aber größer als auf Samui. Was an Besuchern nebenan fehlte, schien hier Anklang zu finden. Wir setzten uns an einen runden Tisch mit Stange und dazugehöriger Tänzerin. Na ja, sah ganz nett aus. Wir orderten einige Getränke und sahen uns das Spektakel an. Als ich mein Bier vom Tisch erhob und einen Schluck zu mir nahm versprühte ich ihn direkt in die Luft. Mir war vorher gar nicht aufgefallen das die Tischoberfläche aus einer Spiegeloberfläche bestand. Die Tanzerin vor uns nur mit einem Minirock bekleidet bewegte sich zu den musikalischen Klängen. Beim anheben des Biers, und somit Blick auf den Spiegel, eröffnete sich der Einblick in die Tiefen einer Frau. Sie trug keine Unterwäsche. Micha tippte mir auf die Schulter. Sein Blick wirkte versteinert. Mir erging es anschließend ebenfalls. Ein Mann im mittleren Alter zuckte 200 Baht aus der Tasche und reichte sie einer der Damen. Sie begab sich daraufhin in die Hocke. Der Lusttempel kam zum Vorschein. Daraufhin ließ er seinen Fingern freie Bahn. Mich schockierte dies. Wer weiß was seine Finger vorher berührten. Dann zuckte er einen Tischtennisball aus der Tasche und ließ ihn in einer gewissen Öffnung verschwinden. Das setzte dem Gipfel die Krone auf. Das grenzte für mich schon an Perversität. Micha und ich hatten genug gesehen. Jaeb ebenfalls, sie wurde vorher mit solchen Shows nie konfrontiert.

    Wir gingen. Na zeigte uns zwei weitere Bars/Discotheken. Ehrlich gesagt gefielen uns diese nicht sonderlich. Daraufhin platze ihr der Kragen. Was wir eigentlich wollten. Es schien wirklich nicht einfach. Auf Samui dagegen gefiel uns fast jeder Laden. Ich erwähnte ein zwei. Es muß doch ähnliches hier geben. Na hatte die Faxen dicke. Sie entfernte sich von uns. Ich folgte ihr und rief Micha zu später nachzukommen. Na führte Selbstgespräche und fluchte auf Thai. Wie was ist denn jetzt. Ihre Antwort erfreute mich nicht. Sie wolle jetzt ihre Sachen aus dem Hotel holen. Ja wie, was war jetzt schon wieder los. Das kam mir bekannt vor. Dejavue. Sprachlos folgte ich ihr. Vor der Walking Street setzen wir uns in ein Taxi und nahmen Richtung aufs Hotel. Ich versuchte sie zu besänftigen. Eine lange Diskussion folgte. Ihre strengen Gesichtszüge lockerten sich nicht. Angekommen am Hotel orderte sie Barbecue und Papaya Salat. Sie brummte immer noch vor sich hin. Auf dem Zimmer redete ich erneut auf sie ein. Ganz schön stur die Kleine. Diese Art von Streitigkeiten zerrte an meinen Nerven. Ganz schön groß die rosarote Brille, unglaublich. Nach einer halben Stunde besänftigte sie sich doch. Ich vermißte das übliche "Up to you" ähnlich der ersten Tagen. Micha schien es besser zu gehen. Die beiden hatten bisher keine Auseinandersetzung. Die Nacht endete früh und wir schliefen gemeinsam ein.

  8. #67
    Avatar von alhash

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    4.824

    Re: Meine Einführung ins Paradies

    Belustigte mich sehr:

    Das Fischrestaurant in dem wir dann speisten, erfüllte sämtliche Gelüste.
    Habe mal wieder eine ausschweifende Phantasie

    Gruß
    AlHash

  9. #68
    Avatar von bigchang

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    Re: Meine Einführung ins Paradies

    wuerde mich in los nicht wundern @alhash

    das zweite bild im letzten post mit dem bar komplex,da habe ich glaub ich in meinem ersten los aufenthalt viele schoene stunden verbracht,die bar hiess glaub ich meeting point oder so aehnlich

    hast du das bild vielleicht noch groesser oder naeher?wuerde mich sehr freuen

    gruesse matt

    ps.:ist es der komplex mit einem boxring in der mitte und hinten einem restaurant,der gehoerte damals zwei schwestern,in dem restaurant habe ich aus spass auch mal gekocht,leider wollten sie mir aber nicht genug,nicht mal fuer thai-verhaeltnisse ,zahlen,um meinen job hier aufzugeben :-( wuerde mich schon interessieren,was da jetzt so los ist :???:

  10. #69
    Avatar von Label1907

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    Re: Meine Einführung ins Paradies

    Habe das Bild großer. Werde es morgen mit der Weiterführung online setzen. Leider ist nicht sonderlich viel darauf zu erkennen, da es sehr düster ist. Hatte es schon ein wenig aufgehellt. Die fotografierte Bar ist ein paar hundert Meter hinterm Hard Rock. So ähnliche Bar/Box-Ring/Restaurants sind mir öfter unter gekommen. Eins fällt mir da in der Walking Street ein.

    Schönes Wochenende.

    Gruß
    Label

  11. #70
    Avatar von bigchang

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    Re: Meine Einführung ins Paradies

    ja natuerlich gibts da mehrere,diese die ich meine war kurz vor der walking street,rechts davon gings zu nem pier ins meer,wo irgendwelche boote staendig japaner zu einem partyboot brachten

    gruesse matt

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