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Mein Name ist Buhn-Mie

Erstellt von Tramaico, 17.06.2006, 07:59 Uhr · 73 Antworten · 9.564 Aufrufe

  1. #1
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Mein Name ist Buhn-Mie

    Sawaddie-khrap.

    Ja, mein Name ist Buhn-Mie und da dies ja ein Thailand-Forum ist und ich gebuertiger Thai, dachte ich mir, schau doch einfach einmal vorbei.

    Ehrlich gesagt, “Thai” trifft nicht unbedingt den Nagel auf den Kopf, denn genaugenommen bin ich Hund, oder was man im Volksmund Strassenkoeter nennen wuerde.

    Nicht angemessener Gespraechspartner fuer Sie? Halt, halt wir befinden uns hier in einem Thailand-Forum und ich bin Thai und somit habe ich mit grosser Wahrscheinlichkeit doch erheblich mehr Berechtigung als Sie, mich hier herumzutreiben, aber ich will nicht spitzfindig sein und somit djai-yen yen.

    Uebrigens, erinnern Sie sich an die bekannte Aschenbroedel Geschichte? Nee, ich meine nicht die, wo der gutaussehende auslaendische Mulimillionen Dollar Erbe das arme Isaan-Maedchen aus ihrem Dasein rettet und auf weicheste Daunen bettet und wenn sie nicht gestorben sind, dass teilen sie ihr Som Tam in fernen Landen auch heute noch. Dies ist doch Tagesgeschehen, speziell heute im Zeitalter der Jets, des Internets und der Mobiltelefone. Worauf ich mich wirklich beziehe, ist die wunderbare Geschichte, in der der unahnsehnliche raeudige, flohspriessende, uebelriechende, verlauste Klaeffer (Vergebung fuer meine Wortwahl) zu royalen Sphaeren aufsteigt. Also eine Story so haarstraeubend, (wenn ich dato nur welche haette) die Julia Roberts mit ihren langen Lederstiefel umhuellten Beinen, vergleichweise bestenfalls aehnlich wohlige Gaensehaut ausloesen laesst, wie die 999. Folge der Lindenstrasse.

    Seine Majestaet der Koenig von Thailand (moege er doch mit ewigem Leben beschert werden) adoptierte eine der niedersten des gesamten Volkes und ermoeglicht ihr zu Khun Thong Daeng aufzusteigen. Nicht nur dass, Seine Majestaet nimmt diese Sache sogar zum Anlass darauf hinzuweisen, dass auch ein staendig Getretener einmal vom Schicksal gluecklich bedacht werden und zu niemals vorstellbaren Hoehen aufsteigen koennte. Er mahnt uns alle nicht auf die vermeindlich Niederen herunterzublicken, sondern ihnen, wenn immer moeglich, die Hand zu reichen. Wuff, bekomme ganz feuchte Augen wenn ich nur an diese Worte zurueckdenke.

    Sie werden sich sicherlich zwischenzeitlich fragen, was faselt den diese Toehle so lange rum, komm doch endlich zum Punkt. Lasse einfach rueberwachsen, was Du zu publizieren hast.

    Gemach, gemach werte Leserinnen und Leser, lassen sie mir erst einmal ein wenig Zeit mich selbst zu finden, nachdem sich in den letzten Tagen die Ereignisse ueberschlagen hatten, so dass mir immer noch nicht voll bewusst ist, wo mir eigentlich der Kopf steht.

    Ach ja, ehe Sie auf den abwegigen Gedanken kommen, dass ich moeglicherweise ein Fake bin, nachfolgend eine Ablichtung meiner Wenigkeit. Stand 17.06.2005:




    Nun, ich gebe zu, beim Fototermin ist mir ein kleines Missgeschick unterlaufen, aber wissen Sie, wenn ich manchmal vor Aufregung praktisch neben mir stehe, dann spielt doch enfach die Blase nicht mit. Sollte sich jetzt bei Ihnen auf dem Keyboard eine Pfuetze gebildet haben, komme ich natuerlich voll und ganz fuer den Schaden auf, sollte ich zufuellig einmal Eigentuemer eines Computershops werden. Wir haben ja zwischenzeitlich gelernt, dass im Leben einfach nichts unmoeglich ist.

    Werde mich in nicht allzu langer Zeit wieder an selber Stelle einfinden und dann ein wenig mehr Licht ins momentan noch etwas Dunkle hereinbringen, die Hintergruende und all die erwaehnenswerten Entwicklungen.

    Bis dahin verbleibe ich mit freundlichem Gruss aus der Stadt der engelhaften Vierbeiner,

    Ihr Buhn-Mie

  2.  
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  3. #2
    Godefroi
    Avatar von Godefroi

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    :-) Päppel ihn schön auf den Kleinen :-)

  4. #3
    Kuki
    Avatar von Kuki

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Wer hat den denn so zugerichtet?. :O
    Sieht ja übel aus. :-(
    Ich hoffe er sieht inzwischen wieder besser aus.
    (die Seele sieht man ja nicht, ist wahrscheinlich schlimmer als das was man sieht!?)
    Würde mich freuen ein neueres Bild zu sehen und drück dem kleinen die Daumen
    Gruß
    Kuki

  5. #4
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Zitat Zitat von Kuki",p="358962
    Wer hat den denn so zugerichtet?.
    Gruß
    Kuki
    Die Strasse, Milben, Zecken, Wuermer etc.

    Nach 2 Spritzen, taeglicher Dosis Medizin, morgens und abends Massagen mit Hundehautcreme, ausgefuehrt durch meine zarten Haende, hat sich das Tierchen jetzt kraeftemaessig vom Zwerg in einen Goliath verwandelt (innerhalb von 6 Tagen). Die mit Blessuren uebersaehte Haut ist jetzt zarter als die meiner Frau, autsch... hoffentlich fuehrt der Schlag nicht zu einem tagelangen steifen Hals

    Leider gar nicht mal so ein untypisches Bild auf den Strassen hier, aber der Tierarzt sah es als sehr positiv an, dass die Blessuren trocken, schorfig waren und nicht nass und entzuendet.

    Es wird mit Sicherheit das bekannte Before und After Bild geben (auch von mir, ehe ich Krankenschwester wurde und danach mit mueden ausgezerrten Koerper, aber was soll's des einen Leid ist des anderen Glueck ). Was bedeutet Glueck zur Zeit: Der Hund hat ... gelassen und er (die Faekalie) ist ansehnlich in Bezug auf Menge und Konsistenz. Muss also nicht immer nur Mammon sein, manchmal erfuellt auch simple, aeh....., den Zweck ;-D

    Viele Gruesse,
    Richard

  6. #5
    Avatar von resci

    Registriert seit
    20.01.2004
    Beiträge
    6.957

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Zitat Zitat von Achim",p="357388
    :-) Päppel ihn schön auf den Kleinen :-)
    daß er groß und stark wird
    und dich besser beißen kann ;-D

  7. #6
    Kuki
    Avatar von Kuki

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Das beruhigt mich sehr :-)
    Ich hab zwar in Ao Nang auch mehrere Hunde am Strand gesehen, welche sehr hungrig aussahen, aber der kleine war glaub ich kurz vor einer Katastrophe.
    Und es ist schön, das es noch Menschen wie Dich (euch) gibt.
    Ich drück dem kleinen weiter die Daumen
    und schönen Gruß auch an Deine Frau.
    Halt uns auf dem laufenden.
    Viele Grüße
    Kuki

  8. #7
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    15.06., ein ganz normaler Morgen. Tuer aufschliessen, Fische fuettern, Schloss vom Aussentor nehmen – halt, da sitz was, hinter den Paletten. Nur ein Hinterteil ist zu sehen, nackt, schmutzigrosa, mit einem rattenaehnlichen Schwanz.

    Hund, Katze, Maus? Nicht zu identifizieren. Ach was, Schwamm drueber, ist doch nicht das erste Mal, dass ein Tier unter dem Tor durchkommt und sich ein wenig bei uns ausruht. Letztes mal war es eine Taube, die ein paar Stunden rastete, ehe sie weiterzog.

    Also zurueck ins Haus und der Arbeitstag beginnt.

    15.00 Uhr – Erinnerung. Da sass doch heute morgen so ein Wesen hinter den Paletten. Mal schauen ob es noch da ist. Ja, es ist noch da und ist zwischenzeitlich in liegende Position uebergegangen. Naeheres Hinschauen und es stellt sich als Hundejunges in erbaermlichen Zustand raus, das mit traurig-mueden Augen aus dem Palettenversteck herauslugt. Wat nu? Okay, versuchen wir es mal mit Katendosenfutter und einer Schale Wasser, das einzig Brauchbare, was greifbar ist. Das Individium, kommt erstmalig aus seinem Versteck hervor und laesst es sich schmecken. Was haben wir sonst noch. Reiscracker. Fehlanzeige, aber der Hunger scheint sowieso gestillt zu sein. Schwankend, watschelnd bewegt sich das Tier ueber den Vorhof, wedelt matt mit dem Schwanz, schaut traurig, hoffnungsvoll. Nein, Anfassen ist nicht drin, wer weiss was dieses mit Blessuren uebersaete Hunde-Double alles mit sich traegt. Tollwut, Lebra, Beulenpest, Papageienkrankheit – nicht auszudenken. Also mit Vorsicht geniessen.

    Jetzt kriecht es unter dem Tor durch auf die Strasse. Ach du Schreck! Tor auf und den Werdegang in der derzeitig recht verkehrsreichen Soi verfolgen. Schnueffeln, Wasserlass und Passanten werden angewedelt. Dann wird in gefaehrlicher Mission die Strasse ueberquert. Autos bleiben stehen, Mopeds bremsen und langsam schwankend wird sich ueber den Asphalt bewegt. Eine brisante, herzstillstandgefaehrdende Situation fuer den Beobachter. Wir locken mit Rufen und Futter vom Tor und langsam kommt das Tier zurueckgetrottet das Tor und plaziert sich wieder in seinem Palettenversteck. Okay, Gefahrenpunkt erst einmal ueberstanden. Wasser auffuellen und Futter aufstocken und Ruhe kehrt ein. Auch am Abend hat der Gast sein Versteck noch nicht wieder verlassen.

    Tor abschliessen und das Haus nachdicht machen und mal sehen was morgen sein wird. Wird das Wesen noch dasein oder hat es sich auf die Heimreise begeben, dorthin wo es hergekommen ist? Fast eine Hoffnung, dass es so sei, denn drinnen im Haus wohnen drei Katzen und nun ja, wie koennen wir da noch einen Hund unterbringen?

    16.06. Morgenroutine plus ein Blick hinter die Paletten. Leer. Suchen in allen Ecken und Winkeln. Tor aufmachen und die Strasse rauf und runter blicken. Nichts. Doch nicht Erleichterung sondern Sorge macht sich breit. Werden wir das unansehnliche Tier wiedersehen? Wenn ja, in welchem Zustand? Tot, ueberfahren? Die Tochter erkundigt sich auch sofort nach dem Aufstehen. Noch da, der Hund? Nein, keine Ahnung wo er hingegangen ist. Ehefrau stoesst dazu und sondiert ebenfalls die Strasse. Nichts und somit wohl Ende der Geschichte.

    Platz nehmen ihm Buero und Zeit fuer das Tagesgeschaeft. Da, am Tor wird es lebendig. Sichtung des verlorenen Sohnes! Raus zum Tor und siehe da, er kommt er die Soi herauf. Langsam, schwankend, schleppend. Erneuter Gefahrenmoment, er ueberquert die Strasse. Geschafft und Erleichterung, als er sich durch das Tor in den Innenhof begibt. Genug des Nervenspiels, Zeit der Entscheidungen.

    Karton her, Tuete als Bakteriengriffschutz, schnapp und der blessierte Hundenackedei ist im Karton. Nun die Treppe hoch in den vierten Stock, ins Dachgeschoss. Mindestens 40m2 ueberdachte Flaeche plus zwei zusaetzliche umgitterte Plattformen mit Wassertank und vielen Gruenpflanzen. Hier soll jetzt die neue Heimat sein. Zwei Kartons werden aufgeschnitten und als Ruhestaette in der Mitte des Raumes plaziert. Der Kuehlschrank wird durchkaemmt nach Verfuetterbarem.

    Kurz darauf Hundeutensilieneinkauf. Danach zur Tierklinik und Schilderung der Situation. Wir schaetzen den Patienten als nur schwerlich transportfaehig ein. Khun Moh, Sie muessen wohl Hausbesuch machen.

    Tierarzt wird beim Schwiegersohn auf’s Moped verfrachtet und die ca. 400m ins neue Hundeasylum verbracht. 2 Spritzen zur Parasitenbekaempfung gibt es. Tierarzt zurueck auf’s Zweirad und ab die Post.

    Sollen in Kuerze vorbeikommen und zusaetzliche Hundemedizin und auch Spezialshampoo in Empfang nehmen, was auch schnellstens in die Tat umgesetzt wird.

    Nach der ersten Waesche sieht es schon ein bisschen besser aus, aber die harten Zeiten stecken noch in Haut und Knochen und somit werden die Blessuren, doch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Schwach ist er, der Hunderich und kaum in der Lage ein Wuerstchen zu zerbeissen. Auch zwacken ihn pausenlos Milben, Zecken, Floehe und was immer sonst noch und machen das Dasein zur Pein. Grund dafuer, dass durch das staendige Kratzen und Beissen auch der Hundepelz auf der Strecke geblieben ist.

    Hundepflege wird zum neuen Bestandteil des Tagesplanes. Hundesnacks, Hundehuette, Hundespielzeug und auch Hundehautpflegemittel befinden sich nun bei uns im Einkaufswagen.

    Eine Woche ist es bereits (oder erst?) her, seit dieser nackte dreckstrotzende Hintern hinter den Paletten hervorlukte und der Grundstein fuer ein neues Familienmitglied gelegt wurde. Ja, er hat die Zeit gut genutzt und kann zwischenzeitlich selbst ansehnlichen Futtermengen in Sekunden den absoluten Garaus machen. Selbst hartnaeckige Wuerstchen sind zwischenzeitlich chancenlos. Frech ist er und versucht zu zwicken und zu zwacken und das lange duenne schwanzartige Gebilde wedelt kraftvoll und pausenlos.

    Morgen ist Vorsprache beim Tierarzt vorgesehen. Wir werden wohl zu Fuss dorthingehen, so richtig hundemaessig an der Leine. Mitleiderregend, nein das ist er zwischenzeitlich nicht mehr. Noch nicht ganz der absolute Schoenling, aber dies kommt mit Sicherheit noch. Und Furcht, nun die braucht er auch nicht zu haben. Vor nichts, denn er hat einen starken Bodyguard.

    Er, das ist Buhn-Mie. Buhn, der thailaendische Ausdruck fuer das positive, das gute, das in direkter Oppositon zu Bahb, dem schlechten, dem suendhaften steht. Ein wesentliches Element hier. Tamm die rab die (tue gutes und empfange gutes) und selbst wenn es “nur” ein freudiges Schwanzwedeln ist:

    Buhn-Mie am 22.06.2006:



    Viele Gruesse,
    Richard

  9. #8
    Kuki
    Avatar von Kuki

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Vielen dank für Deinen ausführlichen Bericht.
    Ich werde die Geschichte mit Spannung weiter verfolgen.
    Man, hat dieser kleine Kerl ein Glück gehabt an euch zu geraten.
    Seinen Dank werdet ihr bestimmt in ausreichender Form zu spüren bekommen (hoffentlich nicht in flüssiger oder teils fester Form auf dem Teppich ) Aber ich denke Teppich gibt es bei euch nicht, oder?. Wäre ja auch nicht zweckmäßig!
    Ich wünsche euch und dem kleinen alles nur erdenklich gute und bin gespannt wie es weiter geht.
    Viele Grüße
    Kuki

  10. #9
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Zitat Zitat von Kuki",p="359561
    Aber ich denke Teppich gibt es bei euch nicht, oder?.
    Kuki
    Nein, Teppiche haben wir in der Tat nicht, denn hier im tropischen Klima und dazu auch noch bei Tierhaltung (manchmal auch die ungebetenen wie Kakerlaken, Termiten, Riesentausenfuesslern etc.) sind diese tatsaechlich nicht sonderlich zweckmaessig.

    Darum die guten alten Fliesen, PVC bzw. Parkett.

    Viele Gruesse,
    Richard

  11. #10
    Tramaico
    Avatar von Tramaico

    Re: Mein Name ist Buhn-Mie

    Heute stand Arztbesuch auf dem Programm, was natuerlich auch erstmaliges Verlassen des sicheren Hauses und allenersten Leinengang bedeutete. Zunaechst galt es drei Stockwerke, vorbei an drei lauernden Katzen zu bwaeltigen.
    Reise inkognito, im Karton, bot sich an. Verweigert. Nun, schoen also handtuchumwickelt und Armtragetechnik, schlichtweig so wie Koenige Strecken ueberwinden.

    Sicher unten angekommen ging es auf die Strasse, Ersten 100 m auf dem Arm und dort wo der Fussweg breiter wird, Wechsel auf hundegebuertige Fortbewegungsart Natuerlich war schnoedes Dahintrotten nicht herausfordernd genug und somit wurde ein ausgefeilter rechts, links, stopp, Laufschritt Profigang gewaehlt, trotz dessen dann schliesslich doch des Doktors Domiziel erreicht wurde.

    2 Spritzen waren angesagt, die natuerlich nur mit entsprechenden Fiepen und mitleidheischenden Wimmern entgegengenommen werden konnten, doch zumindest war der Bodyguard dabei und dadurch dann die Sache doch nur halb so schlimm.Fuer besonderen Mut gab es sogar noch eine Snackbelobigung. Fotoablichtung durch den Veterinaer (zukuenftiges Beweismittel fuer die eigenen medizinischen Faehigkeiten und den Entwicklungsstand des Patienten). Noch ein paar Medikamente eingetuetet und zurueck auf die Strasse.

    Da zwischenzeitlich natuerlich schon zum erfahreren Strassengangroutinier gereift, ging das Gehen diesmal schon deutlich leichter vom Fuss oder war es die Vorfreude auf das heimische Koenigreich?

    Ups, Krisensituation in Form eines untergrossen weissen Pudels, der sich zwar auf Distanz befand, aber doch sichtliches Interesse bekundete. Buhn-Mie bekam das grosse P fuer Panik in die Augen, sprang entsetzt einen Schritt zurueck und musste sich erst einmal fuer den Fortgang der Reise ein wenig sammeln. Nun ja, nicht unbedingt der Stoff aus dem die Helden sind, aber bekanntlich wurde Rom auch nicht an einem Tag gebaut und auch gefuerchte Kampfkunde der Zukunft durchlaufen anfangs eine gewisse Entwicklungsphase. Merken fuer spaeter. In dieser Gegend lauert ein weisses gelocktes Ungetuem, besser beim naechsten Mal weitlaeufig umgehen.

    Vorbei an einem offenen Lastwagen, auf dem sich gut und gerne an die 20 gruenbekleidete weibliche Strassenbewuchspflegerinnen auf der Ladeflaeche tummelten. Bemerkungen, dass der dort an der Leine gefuehrte nun nicht gerade das Musterbeispiel in Bezug auf die Zunft der Hunde sei, wurden geflissentlich ignoriert. Wir stehen ueber solchen Dingen, was aber nicht bedeutet, dass sich die Damen nicht eindeutig als Aspiranten fuer die zukuenftige Beissliste qualifiziert haben. Kommt Zeit, dann kommt Groesse und vor allem auch entsprechende Zaehne und dann werte Ladies, dann setzen wir die Unterhaltung fort.

    Das letzte Stueck des Weges verlief zwischenfallslos. Ankunft, 4 Treppen auf dem Arm bewaeltigt und ah, trautes Heim.

    Viele Gruesse,
    Richard

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