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Manchmal kommen sie wieder!!!

Erstellt von Label1907, 14.11.2005, 18:09 Uhr · 115 Antworten · 12.584 Aufrufe

  1. #51
    Avatar von phi mee

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Zitat Zitat von Label1907",p="299282
    Entweder hattest Du ein gut gepolstertes Bike oder eine trainerte Gesäßmuskulatur.
    Wahrscheinlich liegt es an der gut gepolsterten Gesäßmuskulatur.

    Jetzt lass dich nicht weiter ablenken und schreib schnell weiter!


    phi mee

  2.  
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  3. #52
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!



    Der letzte Tag nahm seinen Lauf. Deswegen drückte mir die Stimmung ein wenig aufs Gemüt. Ihr werdet das kennen. Wann werde ich wieder kommen, spuckte es mir durch den Kopf?!?! Ich hatte mir vorgenommen an diesem Tag soviel aufzusaugen wie es nur ging. Eine große Liebe hatte sich entwickelt. Nicht nur auf Noi bezogen, die Insel befriedigte alle meine Bedürfnisse. Vor allem die Lebenseinstellung der meisten Einwohner faszinierte mich. Hier arbeitet man um zu Leben und nicht umgekehrt. Wir Deutschen scheinen eine andere Auffassung zu besitzen. Diese ständige Hektik und vor allem der grisgrämige Service im unserem Land lassen zu wünschen übrig.

    Micha, ich, Jaeb und Noi standen synchron auf. Wir erfrischten uns ein wenig im Pool und planten den Tag. Als aller erstes mussten die Tickets gebucht werden. Desweiteren nahmen wir uns vor ein wenig durch Chaweng zu tengeln und ein paar Besorgungen zu tätigen.
    Ich fragte Noi nach ihrer ID-Card, die wir benötigten zur Online-Buchung. Als sie mir diese aushändigte, verdeckte sie ein wenig die Vorderseite und grinste etwas peinlich berührt. Mich wunderte diese Verhaltensweise. „Was ist denn“, fragte ich sie. „I’m not 21“, erwiderte sie mir. Aha, ich warf einen Blick aufs Geburtsdatum 2529 und grübelte ein wenig. Das die Jahreszeit nicht nach Christi Geburt berechnet wird, war mir bewusst, aber welches Jahr hatten wir eigentlich. Bevor ich etwas sagen konnte gestand sie mir 19 zu sein. Ach Du großer Bockmist, ein Küken. Bisher hatte ich nicht viel von großen Altersunterschieden gehalten. Jetzt erging es mir ebenso. Immerhin bin ich 9 Jahre älter. Mich plagte ein Gewissenskonflikt. Wie sollte es weitergehen. Ich hielt ihr den Altersunterschied vor Augen und fragte ob ich nicht zu alt für sie sei. „No problem“, teilte sie mir mir, you are not to old.“ Ich übermittelte Micha diese Neuigkeit. Er lachte herzhaft. Was solls ist doch egal. Nun ja, Recht hatte er, aber ein übler Beigeschmack bleibt. Man, man, was mache ich bloß immer für Sachen. Noi ist sogar jünger als meine Schwester. Ich verdrängte die Gedanken und führ mit Micha zum nächstliegenden Internet-Shop. Der Besitzer war so freundlich und übersetzte uns den Namen. Thai gehört leider nicht in unseren Sprach- und Literaturschatz. Was nicht ist kann ja noch werden. Schwupp die wupp, da war auch schon die Reservierung. Wir beschlossen die Maschine um 9 Uhr morgens zu nehmen. Von Bangkok sollte uns dann der Bus nach Chaiyaphum bringen. Jaeb erzählte was von 5 Stunden. Dies hörte sich für mich akzeptabel an und vor Einbruch der Dämmerung wären wir am Ziel. Wir verabschiedeten uns beim Shop-Besitzer mit den Worten see you in 3 month. Er grinste und wünschte uns eine gute Heimreise. Auf dem Rückweg besorgten wir uns bei 7 eleven eine neue 0ne to call Telefonkarte. Im laufe der Zeit machten wir die Erfahrung mit diesen Karten günstiger in die Heimat zu telefonieren als von den Oversea-Calls aus.

    Zur Mittagszeit düsten wir dann gemeinsam mit den Mädels nach Chaweng. Wir spazierten wein wenig die Einkaufsstraße entlang. Noi musste noch kurz bei ihrer Bar vorbei. Ich hatte nur drei Tag für ihren Ausfall bezahlt. Die weitere Woche musste noch beglichen werden. Pro Tag kostete es mich 350 Baht. Noi wollte von mir kein Geld wie einige andere. Na zum Beispiel genannt. Timi sah das etwas lockerer. Easy come and easy go. Noi packte einige Sachen zusammen. Ein Kinderspielzeug schaute aus ihrem Rucksack. „Nanu, ist der für Deinen Bruder oder Schwester“, fragte ich sie. Sie wirkte ein wenig auf dem falschen Bein erwischt. Sie nahm mich an die Hand und gestand mir einen Sohn zu haben. Zwei junge Jahre wäre er alt. Das sind ja Ereignisse die sich mir eröffneten. Erst das alter, jetzt das noch. Sie beichtete mir diese Tatsachen mit Absicht mir vorenthalten zu haben. Die meisten Männer würde es abschrecken. Das ist wohl wahr. Den Drops hatte ich schnell geschluckt. Ist OK gab ich ihr zur Antwort. Anscheinend hat hier fast jede in frühen Jahren mit der Familienplanung begonnen. Meine Neugier wurde geweckt. Kein Wunder, immerhin musste geklärt werden von wem dieser Bengel ist. Zur Aufklärung gestand mir Noi schon mal verheiratet gewesen zu sein mit einem Thaiman. Er hätte immer viel getrunken und sei bei einem Motor-Bike Unfall ums Leben gekommen. Sie versuchte das zu vergessen. Er wäre nicht gut zu ihr gewesen. Wenn das stimmte, hatte die Kleine schon einiges in ihrem kurzen Leben mitgemacht. Ich saß mich an die Bar und trank erstmal ein Bier. Noi verschwand kurz zum gegenüberliegenden Telefonshop. Dieser gehörte auch dem Barbesitzer. Sie wollte sich nur kurz verabschieden. Während dessen lauschte ich einer Unterhaltung zweier Bardamen. Eine davon Nana, Nois beste Freundin und Zimmergenossin. Ich musste lachen als ich den Wortwechsel mitbekam. Nana wies anscheinend die neue Arbeitskraft ein. Sie spielte ihr einige Szenen vor. „Hello Handsome man, where do you go.“ Nana bemerkte mein amüsantes Verhalten und musste ebenfalls grinsen. So so, dachte ich mir, so werden die Damen untereinander gedrillt. Wenige Minuten später kam Noi und wir konnten weiter. Den restlichen Nachmittag verplämperten wir mit Shopping.

    Mit müden beiden kehrten wir wieder zurück zum Bungalow. Koffer wurden gepackt, Bungalow bezahlt und eine Fahrgelegenheit für den nächsten Tag gebucht. Um ein wenig genauer über die nächste Tage bescheid zu wissen, fragte ich Noi wie es so im Isaan von sich ging. Zu meinem bedauern teilte sie mir mit, das die Busfahrt zirka 8 Stunden in Anspruch nimmt. Auch das noch. Farangs wären Mangelwahre, so dass viele Blicke uns verfolgen würden. Na ja, dann lasse ich mich mal überraschen.

    Gegen Abend speisten wir ein letztes mal am Beach von Cheong Mon. Wenn das unsere Freunde in der Heimat mal mitbekommen könnten. Ein traumhaftes Ambiente. Leider sind die meisten gebunden und eine Erlaubnis wird direkt mit dem Trennungsschreiben überreicht. Viele Frauen sehen Thailand, leider, nicht als Urlaubsziel. Der Ruf des 5extourismus und der Notbedürftigen beeinflussen die Entscheidung. Also bleibt nur uns dies vergönnt.

    Frisch gestärkt begaben wir uns wieder zum Bungalow. Da uns der Sang Som ausging, flitze ich los neuen besorgen. Nach der Wiederkehr also beim abstellen des Bikes unterlief mir wieder ein Mißgeschick. Ich suchte den Ständer und kam ins Wanken, kippte um und lag erneut unterm Gefährt. Micha konnte sich vor lachen kaum halten und griff schnell zur Kamera. Das Foto hält er mir heute noch vor. Mein armes geschundenes Motor-Bike. Ich hoffte, das es bei der Abgabe nicht auffallen würde. Am besten nur von der einen Seite betrachten lassen. Gegen 10 Uhr heizten wir erneut nach Chaweng. Wir wollten uns noch von Simon und Coi verabschieden. Einige Sambuca streiften über die Theke. Simon hatte ich, wenn ich das mal so Revue passieren ließ, nie nüchtern erlebt. Die Nebenwirkungen halt als Barchef. Da unser Flug früh am nächsten Tag startete, beschlossen wir nicht all zu spät zu nächtigen. Als Ausklang besuchten wir eine Karaoke-Lokalität. Irgendwie ähnelte dieser wie ein ........ Untere Etage Bar und im oberen Bereich kleine Räumlichkeiten zum singen. Noi und Jeab hatten ihren heiden Spaß. Überwiegend Isaan-Lieder streiften über die Leinwand. Es nahm kein Ende. Die beiden blühten richtig auf. Eine Stunde verging ohne Pause. Micha und ich ermüdete das ein wenig. Wir ließen die beiden alleine und gesellten uns an die Theke. 30 Minuten später folgten sie dann. Der Uhrzeiger signalisierte mir halb zwei. Zeit um die Äuglein zu schließen. Wir schwangen uns auf die Bikes und kehrten heimwerts. Ein letztes mal genoss ich die Fahrt von Chaweng nach Choeng Mon. Was sollte mich im Isaan erwarten. Ich hatte Null Ahnung. Komplettes Neuland, während Micha einiges darüber gelesen hatte. Ich war gespannt und neugierig zugleich.


  4. #53
    Avatar von UweFFM

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Nett geschrieben, ich warte auch schon auf die Fortsetzung. :bravo:
    Die Noi, die kein Geld will ist nicht etwa diejenige, deren halbe Familie beim Bikeunfall (anderer Thread) verunglückte?

    Übrigens an lange Biketouren kann man sich gewöhnen, seit nicht solche Weicheier.
    Gruß Uwe

  5. #54
    Avatar von Tomad

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Nach Adam Riese:

    19 (sie) + 2 (ihr Sohn) = 21 - Ich weiß gar nicht was du hast ;-D

    Gruß
    Thomas

  6. #55
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Hallo Uwe,

    nein der andere Thread betraf meinen Freund Micha.
    Jaebs Anhang betraf dieser Unfall.

    Gruß
    Label

    p.s. werde demnächst mich bemühen solche längeren Bikefahrten mit Würde zu absolvieren.

  7. #56
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Hallo Tomad,

    so kann man das auch sehen.
    Ich mußte gerade schmunzeln als ich Deine Zeilen laß

    Tja, man sollte sich immer zuerst die ID-Card zeigen lassen um solchen Überraschungen vorzubeugen.

    Gruß
    Label

  8. #57
    Avatar von MadMovie

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Zitat Zitat von Label1907",p="299549
    Was sollte mich im Isaan erwarten. Ich war gespannt und neugierig zugleich.
    Ich bin gespannt auf den Teil "Chaiyaphum"...

  9. #58
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!



    Um 7.00 Uhr in der Früh klingelte der Wecker. Mit dem zeitigen Aufstehen kann ich mich bis heute nicht anfreunden. Selbst im Paradies nicht. Unser Flug ging um 9 Uhr, also blieb genug Zeit. Immerhin beanspruchten wir mit 4 Personen ein Bad. Eine Stunde später brachte uns der Bungalowbesitzer freundlicher Weise zum Flughafen. Gemütlich checkten wir unser Gepäck ein und frühstückten erstmal ausgiebig. Samui ist soweit ich kenne, der einzige Airport ohne Hektik. Das Ambiente lässt einem noch einmal die vergangenen Tage Revue passieren.



    Erst im Flugzeug fließt einem die Erkenntnis ein, sich auf dem Rückweg zu befinden. Wie im Mai, also meinem ersten Aufenthalt brachte uns eine Propellermaschine zum nächsten Ziel. Noi wirkte sehr nervös und hielt verkrampft meine Hand. Grund dafür, ich hatte es vergessen zu erwähnen, war die Angst vor dem ersten Flug. Vor drei Monaten reiste sie mit dem Bus und der Fähre nach Samui ein. Die Tatsache kein Düsenjet zu benutzen erweckte einige Bedenken bei ihr, zumal sie letzte Nacht Alpträume diesbezüglich hatte. Mein Freund Micha bekam einen heiden Spaß, da Jaeb sich ebenfalls mit dem Fliegen nicht richtig anfreunden konnte. Er legte den beiden Nahe nach Einnahme des Platzes die Schwimmwesten anzulegen. Aber eigentlich würde das auch nichts bringen. Er signalisierte den beiden mit wedelnder Hand eine Shark-Attack. Beide atmeten tief durch und ihre Blicke versteinerten sich. So schlimm ereignete es sich dann doch nicht. Kleine Turbolenzen kurz vor der Landung in Bangkok versetzte Noi noch einmal in Schrecken. Ich finde es immer wieder amüsant den Golfplatz zwischen der Lande- und Starbahnen zu erblicken. Von Ruhe und Konzentration kann keine Rede sein.

    Gelandet und das Gepäck angeeignet ging es dann mit dem Taxi zum Busbahnhof. Wir hatten Glück, denn der nächste Bus startete gerade seinen Motor. Hier gab es anscheinend keine genauen Reisezeiten. Abreise erst wenn der letzte Platz besetzt ist. Gott sei Dank, wer weiß wie lange wir sonst hier verbracht hätten. Der Anblick der Fahrgäste ließ mich ein wenig schmunzeln. Ich kam mir vor wie eine Randgruppe. Ausser Micha und mir kein Farang weit und breit.



    Zur Unterhaltung und zur Zeitüberbrückung wurden einige Movies gezeigt. Nun ja, verstanden habe ich kein Wort. Alles in Thai. Den Humor begreife ich einfach nicht. Ähnelt dem eines kleinen Kindes. Irgendein Actionfilm gespickt mit Kung Fu Einlagen flimmerte auf dem Fernseher. Nach fünf Stunden legte der Busfahrer eine Rast ein. Der Halteplatz beherbergte eine Food-Station. Jetzt schienen wir wirklich die einzigen mit weißer Hautfarbe zu sein. Einige Blicke folgten uns. Ein komisches Gefühl. Aber daran mussten wir uns gewöhnen. Nach einer halben Stunde ging es weiter. Tja, Noi hatte Recht, die Reise dauerte zirka 8 Stunden. Kurz vor Einbruch der Dämmerung trudelten wir in Chaiyaphum ein. Sehr groß wirkte die Stadt nicht. Zwei Tuk Tuks brachten uns zum Hotel. Dies war meine erste Fahrt mit so einem Transportmittel. Ein bisschen komisch wurde mir bei dem Fahrstil schon. Der Kutscher schien Kniegas zu bevorzugen. Jaeb hatte Tage zuvor Zimmer reservieren lassen. Dieses Hotel schien das einzige größerer in dieser Stadt zu sein. Kosten für die Übernachtung 650 Baht. Ein sehr günstiger Preis, bedenkt man die Region, ein akzeptabler Kurs. Die Fahrt hatte uns ein wenig geschafft. Wir bezogen die Zimmer und beschlossen eine Kleinigkeit zu speisen. Jaeb kannte sich gut in Chaiyaphum aus. Kein Wunder, sie wohnt zwar eine Stunde von hier entfernt, doch für jegliche Bank, Post oder Internetaktivitäten muß sie hier her fahren. Schell zwei Tuk Tuks geordert ging es dann ins nächstliegende Restaurant. Na ja, ich würde es als Imbissbude bezeichnen. Jaeb teilte uns mit, das Farngs während ihres Aufenthalts diese Lokailtät bevorzugen. Es schmeckte wirklich hervorragend. Noi verzehrte Isaan Food. Mein Fall ist es nicht so.


    Fahrt mit dem Tuk Tuk


    Blick aus der Imbissbude

    Was sollten wir nun mit dem angebrochenen Nachmittag/Abend anfangen?? Ich fragte Jaeb nach Shoppingmöglichkeiten. Kein Problem teilte sie mir mit. Direkt um die Ecke gäbe es einen Markt. Das hörte sich gut an und wir fuhren los. Unsere Mahlzeit hat übrigens einen Spottpreis im Vergleich zu Samui gekostet. Der Markt erwies sich nicht als sonderlich groß. Direkt nebenan sollte ein Lotus Center eröffnen. Leider eine Woche später.

    Die Nacht würde hier nicht spektakulär verlaufen, teilte uns Jaeb mit. Es gäbe eine gute Discothek im Hotel. Ansonsten nichts Vergleichbares. Ja super, eine bescheidene Auswahl. Das kann ja spannend werden dachte ich mir. Wir kehrten zurück, erfrischten uns an einer Dusche und schlenderten zur Disco. Das Ambiente gefiel uns ganz gut. Besonders der Service sehr beeindruckend. Wir orderten eine Flasche Sang Som mit Cola und Eis. Bei uns Läge der Preis bei 50 Euro, hier bescheidene 350 Baht. Und als Bestes erwies sich der Kellner. Bei Abtrinken zur Hälfte des Glases, sprang er auf und füllte nach. Ich stellte mich kurzweilig an einen anderen Tisch. Er bemerkte dies und brachte mir mein Getränk nach. Ich kam mir vor wie ein Fürst mit eigenem Diener. Gegen 1 Uhr füllte sich das Etablissement mit Einheimischen. Ausser uns befand sich noch ein Farang im Etablissement. Wir kamen uns vor wie eine Art Attraktion. Sämtliche Blicke sowie einiges Getuschel galten uns. Da wir ziemlich müde schienen, beschlossen wir die Nacht früh enden zu lassen.

    Morgen sollte es nach Pong Nok gehen. Jaebs Heimatstadt. Ihre Familie würde gerne Micha kennen lernen. Nach ihrer Aussage beanspruche die Fahrt eine Stunde. Wenn ihre Zeitrechnung dem der Busfahrt gleichzusetzen ist, addierte ich noch mal eine Stunde drauf. Ein Verwandter würde uns abholen. Also gut, mal sehen was uns so erwartet. Nach Michas Einschätzung wurde uns ein bescheidenes Heim erwarten. Ich stellte mir diese Erfahrung als nicht sonderlich angenehm vor. Es geht einem immer an die Nieren mit Armut konfrontiert zu werden. Aber abwarten.


  10. #59
    UAL
    Avatar von UAL

    Registriert seit
    23.08.2003
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    8.198

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    @ Label, :-)

    handelte es sich bei dem Hotel zufälligerweise um das "Cheewing Palace"? :???:

  11. #60
    Avatar von Label1907

    Registriert seit
    04.10.2005
    Beiträge
    402

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Hallo UAL,

    das könnte es gewesen sein, bin mir aber nicht 100% sicher. War ein großer Betonklotz. Direkt neben dem Haupteingang befand sich die Discothek. Die Hauptstraße an der sich das Hotel befindet, führt direkt zu einem Kreisverkehr. Besonders Merkmal die langen Flure. Und ist es das oder irre ich mich????


    Gruß
    Label

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