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Manchmal kommen sie wieder!!!

Erstellt von Label1907, 14.11.2005, 18:09 Uhr · 115 Antworten · 12.597 Aufrufe

  1. #41
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!



    Die Nacht über konnte ich keinen ruhigen Schlaf finden. Wen wunderte es, die Ereignisse überschlugen sich. Mir gingen ständig Gedanken durch den Kopf, wie ich die Situation am Besten meistern könnte. Ehrlich gesagt war ich in solchen Angelegenheiten eine Niete. Nun ja, wer ähnliches durchlebt hat, wird mich verstehen. Egal wie hart manchmal die Schale sein mag, der Anblick zweier mandelbraunen Augen gegenüberstehend (wohlgemerkt 30 Zentimeter tiefer),die einen verständnislos anschauen, eine Denkblase sichtbar über dem Kopf schwebend „Why“, lassen Schutzschilde sekundenschnell zerbröckeln. Positiv denken nahm ich mir vor und startete in den Tag. Timi lag regungslos neben mir. Da musste jemand seinen Rausch ausschlafen. Ich tingelte nach draussen und beschloss ein paar Runden im Pool zu schwimmen. So ein bisschen Wasser um die Birne durchzuspülen kann manchmal Wunder bewirken. Micha gesellte sich nach 20 Minuten zu mir. Einen Rat konnte er mir aber auch nicht geben. „Das ist Dein Bier“, sagte er nur, „vergiss aber bloß nicht im Falle eines Wechsels das Noi mich nicht in einer Massagebar gesehen hat.“ Ja, ja so weit erstmal kommen. Nach einer Stunde erhob sich Madame. Ihre Pläne zu packen schienen dahin geworfen. Klar denken konnte ich erst mit vollem Magen. Deswegen begaben wir uns zu viert zum nächstliegenden Restaurant. In der Bungalowanlage selbst gab/gibt es natürlich auch eine Küche, aber halt etwas teurer.

    Der Vormittag dümpelte dahin. Mensch, denk nach. Ich überlegte ohne Unterbrechung. Manchmal muss es eben hart übermittelt werden. Nachdem wir zurück zum Bungalow kehrten, nahm ich allen Mut zusammen die Situation zu Bereinigen. Jaeb und Micha nahmen auf der Terrasse Platz und lauschten der Musik. Wir hatten uns einen MP3-Player mit Boxen organisiert. Timi saß im Schlafgemach und widmete ihre Aufmerksamkeit einem Thai-Witze-Buch. Den Humor werde ich nie verstehen, aber ich scheine nicht der einzige zu sein. Jetzt sollte der Schlussstrich gezogen werden. Ich versuchte es plausible herüber zu bringen, das es besser wäre wirklich getrennte Wege zu Gehen. Ich versuchte das Ganze gut zu verpacken und vermittelte ihr das sie zwar eine attraktive Junge Frau mit dem Herz auf dem rechten Fleck sei, wir aber nicht kompatibel wären. Als Abschluss setzte ich noch obendrauf, das es mit Sicherheit einen besseren Mann für sie geben würde. Blankes Erstaunen setzte sie mir entgegen. Mensch Mädel, dachte ich nur, jetzt tu nicht so als wären wir ein traumhaftes Paar die letzten Tage über gewesen. Keine zwei Sekunden später donnerte sie los. Sie könnte es nicht verstehen, wenn ich das vorher beabsichtigt hätte, wäre sie einen Tag zuvor auf das Angebot eines Engländers eingegangen. Ich Sprachdrang fand kein Ende. Sie hätte ein gutes Herz, ich dagegen eher stupid. Wenn ich zu meiner anderen Frau gehen möchte, sollte ich es besser sagen. Micha schritt herein. „Ja das will er, zu seiner Zweitfrau“, entgegnete er. Oh Gott, auch das noch, der Tölpel. Ich hatte ein bisschen auf Hilfe gewartet. Er verschlechterte die Situation.

    Dies schien noch nicht alles gewesen zu sein. Micha legte nach: „Er war jeden Tag bei ihr und heute wird gewechselt.“ Ich versank im Boden. Timi schaltete stur und begann ihre Sachen zu packen. Sie rief kurz ihre Freundin an um abgeholt zu werden. Meine Absicht gut in Erinnerung zu bleiben schwebte dahin. Sie war stinksauer und das milde ausgedrückt. Ich versuchte noch mal drauf einzugehen, das es nicht an ihr läge. Timi nuschelte vor sich hin. Die üblichen Beschimpfungen folgten. Eigentlich passt ihr das ganz gut, erwähnte sie. Jetzt wo ihre Tage beendet seien, könnte sie sich jemand anderes widmen. Sie unterhielt sich kurz mich Micha. Am Anfang wäre ich noch unwissend gewesen. Jetzt wüsste ich wie der Hase läuft. Wie die meisten Farangs. In den folgenden zwanzig Minuten überfluteten mich sämtliche Vorwürfe. Timi bemängelte das ich Anfangs meine Zuneigung zu ihr ständig bestätigte, jetzt sie aber nichts davon merke. Sie fühlte sich weggeschmissen wie ein Papiertuch. Einmal benutzen und Weg ab übern Jordan. Im Grunde hatte sie Recht. Ich kam mir ziemlich mies vor und beschloss der temperamentvollen Dame mit Schweigen zu begegnen.

    Ihre Freundin trudelte ein wenig später ein. Timi ging die Treppe hinunter und blickte zurück. Langsamen Schrittes bewegte sie sich in Richtung Motorbike. Vorwurfsvoll sah sie mich an. Ich hätte in Grund und Bogen versinken können. Micha ob Absicht oder nicht, legte eine neue CD ein. Aus den Boxen ertönte das Lied „Bye, bye my Love, machet jut, bis zum nächsten mal“. Auch das noch. „Du Idiot“, rief ich ihm entgegen. Es schien wirklich ein versehen. Micha registrierte gar nicht den Text. Da es teils in Deutsch gesungen wird, bedachte er nicht den Englischen Refrain. So einen Abgang hatte die Kleine nicht verdient. Ihre letzten Worte schallten durch die Luft: „Komm ja nicht in meine Bar, sonst kannst Du was erleben und die Frau will ich sehen, wegen der Du mich verlässt.“ Ihrem Blick zufolge, kann auch sein das ich das falsch deutete, hoffte sie ein bisschen darauf das ich sie dazu bewegen sollte hier zu bleiben. Ne, ne jetzt wo wir schon mal so weit sind. Dann entschwand sie.

    Eigentlich sollte ich mich gut fühlen, doch das Gegenteil war der Fall. Ich stand als A****loch da. Na ja, diesmal ich, sonst sind es immer die anderen. Das ganze Szenario beanspruchte eine Menge Zeit. Mit Kurs auf vier tickte die Uhr. Na denn, das wäre geschafft, hoffentlich bestraft Gott, hier Buddha, mich nicht direkt auf dem Fuße und verwehrt mir Noi. Ich kannte sie ja kaum, wer weiß ob nicht ein anderer mir zuvor kam. Ich ließ Eile walten und scheuchte Micha und Jaeb durch die Bude, sie sollten sich beeilen. Leo, Leo. 15 Minuten später konnte es losgehen. Wir fuhren Richtung Chaweng. Sollte sich mein Traum erfüllen.

    Die zwei Kilometer Weg erwiesen sich immer als erfrischend. Der vorbeisausende Fahrtwind regulierte die Körpertemperatur einige Grad herunter. Ein Bike mit zwei Männern flitze um die Ecke. Als sie mich erblickten (ich fuhr in unserem Zwei-Bike-Minikonvoi vorne) ertönte lautes Geschrei. Ich hörte Micha nur von hinten brüllen: „Wann hast Du die den Weggeflankt.“ Ha, ha, .......s und Homo5exuelle gab es hier zu genüge. Da kommen so welche Vorfälle schon mal vor. Wir stoppten am Dejavue. Als erstes hieß es meinen neuen Anzug abzuholen. Der Schneider hatte ihn gut verpackt, denn die ein und andere Regenschauer ergoss sich über Chaweng. Die Zeitpunkt näherte sich die kleine Noi abzuholen. Micha beschloss mit Jaeb im Dejavue auf mich zu warten. Ein leichtes Kribbeln durchströmte meine Magengegend. Ich deutete dies als kleine Schmetterlinge. Die Lüdde hatte es mir angetan. Ich marschierte also in Richtung ihrer Massagebar. Nach Umkreisung des Star Bucks erblickte ich schon ihre Kolleginnen. Eine kurze Ortung nach rechts und links, aber keine Noi zu sehen. So ein Mist, 17 Uhr war ausgemacht und nirgens zu sehen. Ich fragte die Barchefin nach Aufklärung. Sie telefonierte kurz und teilte mir mit das Noi auf dem Weg sei. Gott sei Dank, ich atmete tief durch. In der Zwischenzeit genehmigte ich mir ein Chang Bier.

    Einige Minuten später huschte sie dann um die Ecke. Was für ein Anblick, eine leichte Erwärmung der Magengegend signalisiert mir eine große anwachsende Rosarote Brille. Noi begrüßte mich und fragte nach meinem Wohlergehen. Gerade bei 100 Prozent angekommen. Ich ließ keine Zeit verstreichen und fragte direkt, ob es nun dabei bleibe, ein paar Tage mit mir zu verbringen. Viele sollten es nicht sein, denn der Mittwoch neigte sich dem Ende. Seit genau 6 Tagen verweilte ich auf Samui. Samstag sollte es in den Isaan gehen. Jaeb drängelte die ganze Zeit, wann wir endlich abreisen würden. Nun ja, die beiden verbrachten immerhin eine Woche mehr auf der Insel als ich. Noi willigte ein, sehr gerne. Sofort?? Wenns geht ja. Sie packte ein paar Sachen zusammen und wir gingen zum Dejavue. Auf dem Weg bat ich Noi Michas Besuche bei ihrer Massagefreundin für sich zu behalten, da er eine Freundin habe. Sie verstand dies und versprach mir kein Sterbenswörtchen zu erwähnen. So langsam entwickelte sich alles zum Guten. Stolz wie Oskar schlenderte ich die Straße mit der reizenden Begleitung lang. Micha erkannt mich von weitem und vernahm mein freudiges Lächeln. Ich machte die beiden Noi und Jaeb miteinander bekannt. Sie tauschten sich ein wenig aus. Jaeb teilte uns mit das die beiden gar nicht weit auseinander (Geburtsort) wohnen würden. Khon Kaen und Chayjaphum lägen direkt nebeneinander. So, so, im Verlauf der nächsten Stunde verstanden sie sich wirklich gut. „Habe ich Dir doch gesagt, erwähnte Micha, die sind wie Schwestern, Isaan halt, hoffentlich hält sie dicht. Keine Sorge, das ist geklärt, entgegnete ich ihm. Noi legte eine ganz andere Art an den Tag. Das Lag wohl am Altersunterschied. Sie erwähnte 21 zu sein und kinderlos. Im Vergleich zu Timi zeigte sie enorme Zuneigung und Interesse an meiner Person. Wir tranken ein zwei Cocktails und begaben uns zurück zum Bungalow.


  2.  
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  3. #42
    Haatyao
    Avatar von Haatyao

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    wie die erste story gut geschrieben! :bravo: :bravo:

    schaue immer wieder nach ob es schon weiter geht.
    aber klar das lesen geht schneller als das schreiben.

    bin gespannt was ihr noch so alles erlebt habt!

    gruß
    haatyao

  4. #43
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!



    Eine neue Epoche meines Urlaubs begann. Für tägliche Massagen brauchte ich nicht extra in diverse Etablissements zu fahren. Noi beherrschte ihr Handwerk sehr gut. Meine Konzentration wollte ich nur ihr widmen. Leider nur für vier, genauer gesagt dreieinhalb Tage. Diese Zeit galt es zu genießen. Um uns ein wenig auf die bevorstehende Nacht vorzubereiten, besorgten wir bei 7 eleven eine Flasche Sang Som mit Cola und Eis. Die Trinkgelagere in den Bars können auf Dauer ebenfalls teuer werden. Zwischendurch statteten Noi und ich einen Besuch im Internet-Shop ab. Die Nachricht über meine neue Errungenschaft musste den daheim gebliebenen Freunden übermittelt werden. Der Besitzer des Shops erkannte Noi sofort wieder. Verständlicher Weise, ich hatte am Vortag ein paar Bilder unter anderem mit ihr in die Heimat geschickt, die er mitbetrachtet. Sein Kommentar zuvor, very beautiful. Er hatte Recht und jetzt stand sie neben mir. So schnell kann es gehen.

    Um eine gute Grundlage zu schaffen, speisten wir wie üblich wieder am Strand von Choeng Mon. Meinem Bedürfnis das herzhafte Steak erneut zu genießen, konnte nicht nachgegangen werden. Leider überbrachte der Kellner die schlechte Nachricht. Die Frage nach Nois Speisenwunsch entgegnete sie mir mit „same you“. Einfach gestrickt die Dame. Sie wird sich zu anfangs erstmal anpassen, dachte ich mir. Dann folgt auch zu genüge „up to you“. Mein Gott wie ich das liebe. Nach ein zwei Gängen begaben wir uns mit vollem Magen wieder zum Bungalow um den Sang Som runter zu spülen. Die Mädels regulierten uns die Mischung. Na ja, Cola konnte ich kaum heraus schmecken. Im verlaufe des Abends konnte ich Noi etwas näher kommen. Sie erzählte mir einiges aus Ihrem Leben, das sie z. B. vor drei Monaten noch bei Panasonic in der Fabrik gearbeitet habe. Ihr Verdienst wäre nicht genug zum Ernähren der Familie gewesen. 6000 Baht pro Monat. Arbeitszeit von morgens 8 bis abends 20 Uhr. Eine Stunde Mittagspause diente den Arbeitern zu Erholung. Zudem sei noch vermerkt, das es eine 6 Tage Woche beinhaltet. Tja, bei uns meckern einige schon über die 40 Stunden Woche. Lachhaft. Anschließend teilte mir Noi mit über eine Freundin nach Samui gekommen zu sein. Der Verdienst sei hier gut und sie könne einiges Geld ansparen. Ein Dank an die Freundin, durch diese Tatsache habe ich Noi immerhin kennen gelernt.

    Meine Glückshormone sprudelten über, verstärkt natürlich durch den Alkoholkonsum. Das führt oftmals zu spontanen Aktionen und Entscheidungen. Ohne drüber nachzudenken stellte ich Noi die Frage, ob sie Lust hätte mit mir in den Isaan zu fahren. Ein verdutzter Blick schweifte mir entgegen gefolgt von der Gegenfrage, ob ich es ernst meine. „Selbstverständlich“, antwortete ich ihr „ und, ja oder nein?“ „Sehr gerne“, erwiderte sie mir. Traumhaft, mein Gefühlzustand signalisierte mir äußerste Zufriedenheit. Anschließend fragte Noi ob es möglich wäre, das sie während des Aufenthalts in Chaiyaphum, sie für einen halben Tag einen Besuch bei ihren Eltern in Khon Kaen abstatten dürfte. Ich teilte ihr mit das es kein Problem wäre und wenn sie möge könnte es auch ruhig einen Tag sein. Ein Funkeln erstrahlte in ihren Augen. Diese Freude verlieh ihr einen unglaublichen Glanz. Wenn ich Interesse hätte und es keine Umstände macht, wäre es schon wenn ich sie begleite, teilte sie mir mit. Kurz überlegt, gab ich ihr eine Zusage. Kaum zu glauben, jetzt kullerten ihr kleine Tränchen die Wange herunter. Nanu, dachte ich mir, was ist denn jetzt los. Sie wäre sehr happy und hätte nicht gewusst, wann sie ihre Familie wieder sehen würde, erörterte sie ihren Gefühlsausbruch. Oh man, das ist jeden Cent wert, dachte ich mir. Die Reise kostet mich zwar ein paar Euronen, aber bei so einer Freude sollte man darüber nicht nachdenken. Viel Harmonie schwappte den Abend herüber. „Man, man, Du machst Sachen“, teilte Micha mir mit, kaum hast Du eine bezaubernde Frau neben dir, vergisst Du sämtliche Register. Geld spielt keine Rolle.“ In dem Punkt hatte er Recht. Was solls, ich lebe heute und nicht morgen oder nächstes Jahr.

    Gegen Elf Uhr machten wir uns auf den Weg, ein bisschen das Tanzbein schwingen. Mir war es lieber nicht direkt nach Chaweng zu fahren. Eine Begegnung mit Timi hieß es zu vermeiden. Also erwies sich der Reggea Pub als Alternative. Dort lauschten wir den Klängen der Live-Musik und groovten zu den karibischen Klängen. Für mich erwies sich der Abend als schönster der bisherigen Woche. Ein bisschen Bedenken schwirrten mir durch den Kopf. Man ,pass bloß auf das Du nicht zum Liebeskasper mutierst, signalisierte mir mein Unterbewusstsein. Ehrlich gesagt begab ich mich auf dem besten Wege dorthin. Gegen eins beschlossen wir Richtung Solo-Bar zu fahren. Da uns noch eine halbe Stunde blieb bis zu Eröffnung, tranken wir ein zwei Bier im Havanna-Club. Micha drängelte vor Sperrstunde ein paar Technoklängen zu lauschen. Also gings in Richtung der Moonbar. Ein bisschen mulmig wurde mir schon. Immerhin befand sich Timis-Bar gegenüber. Nicht das sie noch eine Szene veranstaltet und mir Noi vertreibt. Vorsicht war geboten. Zum Glück fand nichts derartiges statt. Ich erblickte zwar Timi, sie aber mich nicht. Gegen zwei pirschten wir zur Solo-Bar. Die Nacht endete so gegen 4 Uhr. Zu spät durften wir am nächsten Tag nicht aufstehen. Micha wollte gerne nach Mae Nam. Er hatte viel über Harrys Bungalow im Nittaya gelesen und wollte es sich gerne mal ansehen. Glückseelig mit einer attraktiven jungen Frau im Arm schlief ich ein.



    p.s. demnächst folgen auch wieder einige Bilder.

  5. #44
    Avatar von phimax

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Zitat Zitat von Label1907",p="298519
    ...ich hatte am Vortag ein paar Bilder unter anderem mit ihr in die Heimat geschickt
    Und was ist mit uns?

    Aber wenn ich dich in deinen anderen Beiträgen hier richtig gelasen habe...
    ...sind Bilder von Noi jetzt eher persönlich

  6. #45
    Avatar von Der-Hilfesuchende

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Label war schon immer gut darin aus alt Noi zu machen

  7. #46
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Nun ja, die meisten Bilder gehören eher in die Kategorie persönlich.
    Ich werde aber zum Ende meiner Geschichte ein Bild von ihr und mir veröffentlichen damit man versteht warum ich zwischendurch kopflos durch die Gegend laufe. :-)

    Gruß
    Label

  8. #47
    Avatar von martinus

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Hi Label,

    paß auf, daß du nicht unter die Räder kommst.

    Besonders bei frisch Verliebten gilt:
    Dschai jen, dschai jen jen. (= ganz cool bleiben)

    Ich weiß, das fällt wahnsinnig schwer - ich war ja auch mal jung...

    Martin

  9. #48
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Sorry, es hat etwas gedauert mit der Fortsetzung. Hatte keine Zeit am Wochenende.



    Die letzten zwei Tage Samui standen bevor. Die Insel besitzt einfach einen so genannten Suchtfaktor. Wer einmal hier verweilte, kommt immer wieder. Oftmals wird die Insel auch als Traumziel für Hochzeitsreisen angepeilt. Ich konnte verstehen warum. Heute stand Mae Nam auf dem Tagespunkt. Da sich mein Kleiderpensum dem Ende neigte beschloss ich vorher noch die Wäscherei zu besuchen. Immerhin kostete mein kompletter Vorrat, also einen Koffer, nur 350 Baht. Dafür bekomme ich zu Hause gerade mal höchstens 4 Hemden gewaschen und gebügelt. Noi war so lieb und packte den Wäscheberg zusammen. Am späten Morgen nahmen wir also Kurs nach Mae Nam. Die Fahrt erwies sich nicht als sonderlich lang. Durch ein paar Schleichwege gelangten wir zum Strand. Ein traumhafter Anblick, den ich bisher nur von Postkarten her kannte. Eine Reihe Bungalow-Anlagen vermittelte den Touristen ein unvergessenes Urlaubsfeeling. Kein Wunder man fällt direkt aus der Tür ins Meer.

















    Da die Mittagshitze brühte, bedarf es schneller kühler Getränke. In einem nahe liegenden Restaurant wurde uns geholfen. Wir genossen die Aussicht und ließen die Atmosphäre auf uns wirken. Mit den einzelnen Städten auf Samui hatte ich mich bisher nicht sonderlich beschäftigt. Micha schlug vor nach Nathon zu fahren. Wenn man schon mal hier ist, sollte auch die Hauptstadt zu Auge geführt werden. Recht hatte er, aber nicht unbedingt heute. Harrys-Bungalows fanden wir ehrlich gesagt nicht so Recht. Richtig danach gesucht hatten wir auch nicht. Beim nächsten Mal. Da die Hitze uns zu Kopf stieg beschlossen wir wieder zu fahren. Der Fahrtwind verschaffte die nötige Erfrischung. Nach ein zwei Kilometern wunderte ich mich warum mir nichts bekannt vorkam. Die Gegend ähnelte nicht dem Heimweg. Eigentlich konnte ich es mir auch denken, Micha steuerte Nathon an. Die Fahrt nahm kein Ende. Unsere Gesäßmuskeln schmerzten bis auf die letzte Sehne. Kurze Strecken auf dem Motor-Bike lassen sich ohne Probleme bewältigen, doch so eine Distanz ist eher qualvoll.

    Bevor die Straße nach Nathon einläuft, geht es über eine Erhöhung. Die Aussicht ließ mein Hinterteil in Vergessenheit geraten. Herrliche kleine Inselketten erstrecken sich am Horizont. Die Hauptstadt ist im Vergleich zu Chaweng ein kleines bisschen größer. Nichts besonderes außer der Hafen. Wer nicht das Flugzeug bevorzugt, legt hier mit der Fähre an. Ein zwei Clubschiffe lagen vor Anker. Um welche es sich handelte, konnte ich nicht erkennen. Da wir noch nichts großartiges gegessen hatten, suchten wir hier ein passendes Restaurant. Micha drückte die Margengegend, denn der Papaya-Salat vom Vortag tat seine Wirkung. Er tengelte von einer Lokalität in die nächste. „Was ist denn“, fragte ich ihn „etwa alle besetzt“. „Nein, nein“, gab er zur Antwort „auf diesen komischen Ski-Jumping-WC’s kann ich einfach nicht.“ Schweißtropfen bildeten sich auf seiner Strin. Das sah nicht gut aus. Ich kannte diese Situationen. Echt qualvoll in sekundenschnelle ein Klo aufsuchen zu müssen. Ich hatte dieses Ereignis morgens auf dem Weg zur Arbeit im Zug. Wer die Strecke von Essen nach Düsseldorf kennt, weiß was ich meine. Schweinetransport pur, kein Durchkommen zur Toilette. So erlebte ich meine schlimmste Fahrt. Ich hatte am Vortag zuviel Thailändisches Chili gegessen. Mein äußeres ähnelte einem Stück Kreide. Schweiß nass gebadet änderte sich mein Zustand in stehen, sitzen, stehen, sitzen. Seitdem passe ich mit zu scharfem Essen sehr auf. Micha sprintete also durch sämtliche Läden. Glücklos sprang er dann auf sein Bike und tigerte davon. Nach 10 Minuten kehrte er erleichtert zurück. Wir aßen eine Kleinigkeit in einer der kleinen Läden.


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    Anschließend erkundeten wir ein bisschen die Gegend und begaben uns auf den Rückweg. Die Strecke nahm kein Ende. Falls ich noch mal den Weg nach Nathon finden sollte, nur mit dem Auto. Bevor es zurück zum Bungalow ging, stoppte ich mit Noi am Lotus und wir besorgten uns Sushi. Sie mochte das japanische Essen ebenso wie ich.

    Der Abend/Nacht verlief nicht sonderlich spektakulär. Nach einer langen Genesungspause fuhren wir nach Chaweng. Essen in der Arkbar, einen Cocktail im Dejavue und eine Besuch bei Simon. Als wir eintrudelten verzehrten einige Bardamen Insekten. Appetitlich saß das nicht aus. Ich würde so ein Essen nie herunter bekommen.







    Nach ein zwei Singha absolvierten wir mit zwei Freundinnen von Jaeb ein paar Runden Pool ab. Etwas später sollte es dann noch in die Disco gegenüber den Green-Mango-Bar gehen. Leider wurde uns der Eintritt verwehrt, da Noi ihre ID-Card vergessen hatte. Was für eine Moral. In die Zappelbude kam sie nicht rein, aber in die Nacktbar schon. Gegen zwei Uhr begaben sich Micha und Jaeb in Richtung Solo-Bar. Ich und Noi hatten heute keine Lust auf etwaige weitere Unternehmungen. Ehrlich gesagt hatte ich auch zu viel Alkohol getrunken und Müdigkeit trübte meine Stimmung. Noi bat mich kurz bei ihrem Zimmer vorbeizuschauen. Sie benötige ein paar Klamotten. Kein Problem, wir liefen ein paar Schritte, denn ihr zu Hause lag direkt um die Ecke. Die Einrichtung sah mir eher wie ein Hotel aus. Ich saß mich unten an den Empfang auf eine Bank. Sie verschwand kurz. Ich schloss die Augen und versuchte während dessen ein paar Minuten zu ruhen. Eine Person störte meine Regeneration. Sie nahm neben mir Platz. Nach genauem betrachten stufte ich ihn sie als ....... ein. Nun ja, ein bisschen komisch wird mir immer in der Gegenwart so einer Person. Nicht das er mir noch an die ...... packt. Eines muß ich aber zugeben. Die .......s haben optisch gesehen die wohl geformtesten Brüste. Zwar Silikon, aber wen störts.

    Noi strömte wenige Sekunden später herunter. Sie wohnte hier zusammen mit ihrer Freundin Nana. Der Preis für einen Monat betrug 5000 Baht. Zwar nicht mit Air-Condition, aber Ventilator. Anschließend ging es dann Richtung Bungalow. Noi gewährte mir einen Einblick in die Bar und Massagebranche. Ihr Boss wäre ein Engländer im mittleren Alter. Sie bekäme für den Massagedienst 6000 Baht im Monat. Jegliche Zusatzverdienste wären ihr überlassen und fließen in ihre Tasche. Als ich mich in mein Nachtoutfit werfen wollte, bemerkte ich den Geldbuschel in meiner Jeans nicht mehr. So ein Mist, 5000 Baht ließen sich nicht auffinden. Ich durchsuchte sämtliche Möglichkeiten und Taschen, aber nirgends zu finden. Ich Dussel, entweder hatte der ....... das Geld stibitzt oder ich hatte es verloren. Selbst Schuld, dachte ich mir, warum trage ich auch so eine Summe mit mir herum. Gerade Nachts beim Tanzen kann so etwas schnell verloren gehen. Noi telefonierte herum und machte sich große Vorwürfe. Ich fand es lieb, das sie alle Hebel in Bewegung setzte um das Geld wieder zu finden. Sie schickte eine Freundin zu ihrem Appartement um nachzusehen ob es an der Bank abhanden gekommen ist. Ich sagte ihr das es nichts bringt, futsch ist futsch. Sie versuchte trotzdem die Schuld auf sich zu nehmen. Sie müsse schließlich auf mich aufpassen. Ich sei der Tourist. Eine noble und sehr bemerkenswerte Einstellung. Das Geld fand sich nicht auf und ich teilte ihr mit das es egal sei. Dummheit muss bestraft werden.

    Micha trudelte eine Stunde später mit Jaeb auf. Vollig aufgelöst versuchte er mir etwas mitzuteilen. Auf dem Heimweg wurden die beiden mit einem Unfall konfrontiert. Zwei Moto-Bikes schienen sich über den Haufen gefahren zu sein. Er berichtete mir, das die Bikes nicht mehr als Bikes zu identifizieren waren. Genaueres konnte er nicht sehen. Der Krankenwagen vor Ort kümmerte sich ums geschehen. Ein bisschen mulmig wurde mir schon. Bisher bevorzugte ich eine leichtsinnige Fahrweise. Ohne Helm, in kurzen Shorts und immer mit überhöhter Geschwindigkeit. In Zukunft nahm ich mir vorher etwas vorsichtiger zu fahren.
    Die vorletzte Nacht endete.


  10. #49
    Avatar von phi mee

    Registriert seit
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    7.508

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Jetzt schwächelst du aber Label! :P

    Ich bin mit Montha von Maenam über Nathon nach Lamai und von dort aus zurück über Chaweng nach Maenam gefahren mit dem Bike. Drei Tage später die Strecke nochmal in umgekehrter Richtung und dann hinter Lamai an der Küste entlang über die Snake Farm, den Elefant Treck und die Wasserfälle zürück nach Maenam.

    Da kommt Freude auf, wenn du danach den wunden Popo im Pool kühlen kannst!



    phi mee

  11. #50
    Avatar von Label1907

    Registriert seit
    04.10.2005
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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Hallo phi mee, :byebye: :

    Respekt kann ich nur sagen. Entweder hattest Du ein gut gepolstertes Bike oder eine trainerte Gesäßmuskulatur.

    Eine Stunde auf dem Bike ist für mich reine Strapaze.

    Ich stelle mich aber auch an :kopfhau:

    Gruß
    Labek

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