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Manchmal kommen sie wieder!!!

Erstellt von Label1907, 14.11.2005, 18:09 Uhr · 115 Antworten · 12.574 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Label1907

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    Manchmal kommen sie wieder!!!


    "Manchmal kommen sie wieder"

    Ein passender Slogan für meine zweite Reise nach LOS. Stichtag 24. August 2005. Die dreimonatige Wartezeit erwies sich als äußerst qualvoll. Der Virus hatte mich infiziert. Ich kann nur jedem raten es sich genau zu überlegen nach Thailand einzureisen. Meine Wenigkeit ist versaut fürs Leben. Habe sozusagen an der Dose der Pandorra geschnüffelt und bekomme nicht genug. Eine Strichliste wies mich auf mein zweites Weihnachten hin. Ich konnte es kaum erwarten. Noch 10 lange Tage standen bevor. Mein Ticket erstrahlte jeden Tag ein wenig mehr. Mein Flug ging ab Düsseldorf Mittwochs um 18:30 los. Also arbeiten (in Düsseldorf) und anschließend direkt zum Airport. Michas Flug ging eine Woche eher, der Sausack. Unsere geplante Reiseroute Koh Samui, Isaan Chaiyaphum (Micha wollte gern Jaebs Heimat kennen lernen) und anschließend Bangkok. Wie sich alles entwickelt hat bzw. zusätzliche Reisepunkte hinzu kamen ..... !!!!!

    Micha machte mich schon ganz verrückt. Sein Abflug stand bevor. Ebenfalls von Düsseldorf aus, aber mit Zwischenlandung in München. Wir verabschiedeten uns kurz. See you in Samui. Ich muß anmerken das es wahrhaftig grausam ist nachzufliegen. In den kommenden 7 Tagen terrorisierte mich Micha quasi jeden Tag mehrmals. Zwischendurch folgten Fotos. Man kann sagen er trieb mich in den Wahnsinn. Schöne Grüße von dem und dem und dem. Morgen ist Party hier mal dort... . Seine Begeisterung schwappte am Telefonhörer über. Er hatte einen heiden Spaß mich zu ärgern. Wer konnte es ihm verübeln. Meine Zeit sollte noch kommen.


    Chaweng Havanna Club


    Chaweng Havanna Club


    Chaweng Havanna Club – Bardame




    Chaweng Havanna Club – Simon Barbesitzer


    Chaweng Havanna Club – rechts Freundin von Simon Coi

    Sonntag, drei Tage vor Abflug, saß ich auf der Couch und verfolgte das Fernsehen. Einer der üblichen langweiligen Tage. Mein Handy bimmelte. Eine Thainummer erschien auf dem Display. Oh, Micha ruft an, dachte ich mir. Hey, Du Pfeife rief ich den Hörer. "Hello Honey, vernahm ich anschließend. Wie Honey, bist Du schwul geworden. Als ich registrierte wer sich am anderen Ende der Leitung befand, fiel mir das Handy aus der Hand. 8 Wochen war es her von Na etwas gehört zu haben. Zur Erläuterung - um mir die Zeit ein wenig zu versüßen laß ich täglich im Nittaya-Forum. Unter anderem berührten mich die Geschichten von UAL. Vor allem seine Erfahrungen mit Benz. Ich sah Parallelen und hatte zugegeben ein wenig Bedenken in Bezug auf Na. Sie war sehr temperamentvoll. Nach der Flaschenaktion mit Micha traute ich ihr alles zu. Sie ergriff wieder das Wort. Hello Honey, how are you. I miss you. Mir blieb die Luft im Halse stecken. Ich wußte nichts drauf zu antworten und einer erneuten Begegnung hieß es zu vermeiden. Sie fragte mich wann ich wieder nach Thailand kommen würde. Nun ja, erwiederte ich, so wie es aussieht dieses Jahr nicht mehr. Ich sagte ihr das Micha auf Samui sei und mir momentan das Geld fehle. Sie berichtete, das sie zur Zeit bei einer Freundin in Bangkok zu Besuch sei. Das klang gut. Weit weg von Samui. Wir quaselten eine Weile, ich bedankte mich für ihren Anruf und beendete das Gespräch. Gott sei dank, mir viel ein Stein vom Herzen. 10 Minten später bimmelt es wieder. Das muß doch jetzt Micha sein. Wieder eine Thainummer. "You speak lie" dröhnte es aus dem Hörer. Ach Du Scheiße, was ist denn jetzt los. Na schien sehr verärgert. Kleine Schweißperlen liefen mir über die Stirn. "You come next week to Thailand" , führte sie fort. Ich fragte nach der Informationsquelle. Jaeb ga sie zur Antwort. "So, so", erwiederte ich ihr "dann ruf ich Jaeb mal eben an um das Mißverständnis aus der Welt zu schaffen. Ich komme bestimmt nicht, garantierte ich ihr". Sie melde sich in ein paar Minuten wieder hieß es. Oki, ich rief Micha und Jaeb an. Mein treuer Kumpan nahm das Gespräch an. Aufs hallo verzichtete ich und ging direkt zum Tagespunkt über. "Warum erzählst Du Na das ich komme", giftete ich ihn an. "Habe ich doch gar nicht", erwiderte er mir. "Ah ja und woher weiß sie von meiner Anreise", führte ich fort. Micha beruhigte die Situation. "Sie weiß überhaupt nichts. Vor fünf Minuten hatte sie uns angerufen. Sie ist zur Zeit mit einem Deutschen in Bangkok", teilte er mir mit. Nun ja, mir übermittelte sie etwas anderes, Besuch einer Freundin. Wahrheiten verdrehen konnte Na sehr gut. Micha schmunzelte. "Das nenne ich Kundenbindung" warf er in den Hörer. Sie hatte einen guten Riecher. "Mach Dir keine Sorgen, die ist erst mal abgelenkt", lautete sein Fazit. Hoffentlich dachte ich mir. Na meldete sich bei mir nicht mehr.

    Endlich 24. August. Letzter Arbeitstag, der nicht gerade produktiv endete. Ich hatte mein Gepäck einen Tag zuvor eingecheckt um der Schlepperei zu entgehen. Meine Arbeitskollegen/innen schienen froh zu sein mich endlich loszuwerden. Kein Wunder, meine hervorragende Stimmung gespickt mit ein paar Strandbildern von Samui ließen Neid aufkommen. Aabbbbbbfaaaahhhrt. Der Zeitpunkt war gekommen. Ich begab mich in Richtung Flughafen. Brauchte zirka 20 Minuten von der Arbeit aus. Eine kurze Fahrt mit dem Skytrain (momentan wird er erneuert) brachte mich zum Abflugsgate. Im Wartebereich sah man schon die Leidensgenossen. Ich lauschte den Unterhaltungen ein wenig. Man berichtete sich stolz von seinen Freundinnen. Ein Mann im mittleren Alter schien ebenfalls schlechte Erfahrungen in Bezug auf Ferngespräche gemacht zu haben. Seine Rechnung belief auf 500 Euro. Tja, gut zu hören das ich nicht der einzige Depp bin. 12 Stunden Flug standen bevor. Ich hatte einen Platz am Fenster um mich ein wenig anlehnen zu können. Neben mir nahm eine in meinen Augen junge Thaifrau platz. Wir unterhielten uns ein wenig während des Flugs. Sie sprach sehr gutes Deutsch. Ihr Akzent hatte irgend etwas niedliches an sich. Das ist aber bei den meisten so. Als sie mir ihr Alter offenbarte viel ich aus allen Wolken. 36 Jahre. Sie sah für mich wie mitte 20 aus. Ist wohl in einen Jungbrunnen gefallen. Obwohl dann müßte es einen großen in LOS geben. Viele scheinen in den Jahren langsamer zu altern. Sie berichtete mir das ihr Besuch nicht zur Erholung diene. Ihr Vater sei gestorben und sie müsse sich um die Beerdigung kümmern.

    Während den nächtlichen Stunden konnte ich kein Auge zu machen. Ich werde es anscheinend nie schaffen ein paar Stunden während des Flugs zu schlafen. Hinter mir saßen zwei ältere Herrschaften im Rentenalter. Sie schauten ein wenig zu tief ins Glas und lallten ein wenig. Ihrer Unterhaltung konnte ich ohne Ohrenstöpsel nicht entgehen. Einer der Herren berichtet über seinen letzten Aufenthalt in LOS. Er wäre im Krankenhaus gelandet. Diagnose Trippelvirus. Zu viel der Liebe gewidmet. Das kannte ich doch irgendwo her. Es war auf jeden Fall unmöglich zu schlafen. Pünktlich nach 10.53 Stunden landete die Maschine in Bangkok. Zum Glück hatte ich einen Connection Flight und mußte nicht auschecken. Zwei Stunden später ging es dann nach Samui. Als der weitere Flug überstanden war stand meinem Urlaub nichts mehr im Wege. Die kleinen Transportwägelchen am Flughafen, das Klima und die Traumhafte Umgebung sorgten für reichlich Glückshormone. Als ich mein Gepäck einsammelte winkte Micha schon entgegen. Nach 18 Jahren gemeinsamen Weges war es das erste mal seit geraumer Zeit, das ich mich erfreute seine Visage zu sehen. Leicht gebräunt von seiner ersten Urlaubswoche nahm er mich mit Jaeb in Empfang. Micha hatte den Bungalow-Besitzer gebeten mich abzuholen, das heißt er nahm nur mein Gepäck mit. Für mich stand ein Motor-Bike zur Verfügung. Fantastisch die ersten Meter auf Samuierboden selber zu fahren. So ging es dann zum Bungalow. Ich machte kurz halt bei Seven Eleven um ein paar Utensilien einzukaufen. Den Stress alles in Deutschland zu besorgen (Zahnpasta, Rasierschaum etc. für einen teuren Euro) mache ich mir nicht mehr.

    Ein wenig später trudelte ich dann ein. Wir hatten den gleichen Bungalow wie vor drei Monaten (Chang Mon). Ein Etablissement mit zwei Schlafzimmern. Nach 15 Stunden Anreise schien mir das ausziehen zu Strapaziös. Ich sprang bekleidet in den Pool. Plöp, mein erstes Singha lief über die ausgetrockneten Lippen. Ich genoß es wieder im Paradies zu sein. Die Zeit nahm Kurs auf 3. Nach kurzer Dusche saß ich mich mit Micha auf der Terasse. Ich mußte eine Menge Details über seine erste Woche in Erfahrung bringen. Er und Jaeb hatten die letzten Tage mit einem Kameraden aus Karlsruhe und seiner Thai-Freundin verbracht. Am besten wäre vor zwei Tagen die Full-Moon-Party gewesen, die ich leider verpaßte. Schade, aber ein ander mal ergibt sich bestimmt die Gelegenheit in den Genuss zu kommen. Micha berichtete mir das Pat alias "Murdock" ein lustiger Geselle sei und in unsere Runde paßt. Das hörte sich gut an. Je mehr desto besser. Ich sollte mich bloß nicht wundern, Pat habe eine kleine Macke. Ah ha, das haben wir ja auch, von daher bestens. Er zittiere sämtliche Szenen aus dem Rambo II Movie. Momenat mal, dachte ich mir, der spielt doch in Vietnam ganz hier in der Nähe. Deswegen ja, erwiederte Micha. Na ja, wenns sonst nichts ist, es gibt schlimmeres. Micha nannte ihn immer Murdock zwecks Filmfigur. Ich war gespannt den Kameraden kennen zu lernen. Da er eine Freundin hatte (sie arbeitete in Lamai), war ich der einzige Solist. Was solls, auch mal angenehm. Micha fragte mich wie meine Verfassung sei, ob ich fit für einen nächtlichen Streifzug durch Chaweng wäre. Na klar, dachte ich mir, warum nicht.

    Fortsetzung folgt.....

  2.  
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  3. #2
    Avatar von rudi

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    hallo

    wollte eigentlich auch in dem thx o maten mich eintragen....aber irgendwas fehlt bei mir ...und so tu ich dat halt so....

    freu mich sehr auf deinen erneuten urlaubsbericht...........

    rudi :bravo:

  4. #3
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!


    Nachdem ich meine Klamotten verstaut hatte, war es an der Zeit mein erstes Thaifood zu genießen. Micha schlug vor bei Big Buddha zu speisen. Er wäre die vergangenen Tage öfter dort gewesen und das Essen sei empfehlenswert. Also los, ich mußte zugestehen er hatte recht. Das Gefühl ist unbeschreiblich wieder nach Zeiten der Abstinenz richtiges Thaifood zu vertilgen. Ich hatte im heimischen Deutschland einige Restaurants abgeklappert, doch keines kam annähernd ans Original heran. Ich verzerrte mein Lieblingsgericht. Keine Ahnung wie man das schreibt, gesprochen hört sich das so an. Pop Ka Po Muh. Ein Gehaktesgericht lecker scharf serviert. Ich hatte ein wenig Angst nach zu würzen. Meine letzten Erfahrungen mit diversen ekligen Toiletten schwebte mir noch vor Augen ,zumal diese Attacken (Magenkrämpfe) innerhalb von Sekundenbruchteilen erfolgen. Die Zeit reichte meistens auch nicht um den Toilettendeckel mit Papiertüchern zu schmücken. Aber genug davon. Meine Angst verhinderte jegliche Art von Überschärfung.


    Blick aus dem Restaurant bei Big Buddha.


    Mein Transportmittel. Automatik, ich weiß ist was für Mädchen, habe aber noch nie selbst geschaltet. Fuhr immerhin satte 90 kmh.

    Frisch gestärkt ging es dann wieder Richtung Bungalow. Das abendliche Outfit mußte übergeworfen geworden. Getränketechnisch hatte Micha den Kühlschrank gut gefüllt. Reichlich Singha und Sang Som Whiskey füllten die Fächer. Ich war bereit für meinen ersten Einlauf in Chaweng. Komischer Weise prägte mich keine Müdigkeit. Ich kam mir vor wie ein Fußballer in der Verlängerung, dem die dritte Luft nochmal Zunder gibt.


    Blick aus dem Bungalow


    Bungalow-Terasse

    Auf gings. Micha und ich starteten. Jaeb zog es vor zu relaxen und wollte später in den Havanna-Club nacheilen. Wir beide auf einem Moped. Das sollte eine einmalige Erfahrung bleiben. Die zwei Kilometer von Chang Mon bis Chaweng hinterließen einige Sorgenfalten bei mir. Dazu sei erwähnt das ich hinten Platz nahm. Erster Stop wie üblich im Dejavue. Ein bis drei von den äußerst leckeren Long-Island-Eis-Tee rinnen in meine Speiseröhre. Die rollende Werbebox sauste vorbei „Tonight the super fight“. Wie hatte ich das vermißt. Sunny, der Barkeeper erkannte mich auf Anhieb wieder. Ein netter Geselle. Im gegenüberliegenden Geschäft des Dejavues kann man sich maßgeschneiderte Anzüge anfertigen lassen. Ich überlegte mir vielleicht einen zu gönnen. Sunny bemerkte mein Interesse und fragte mich ob ich etwas drüben kaufen möchte. Vielleicht meine Antwort. Sein Freund arbeite dort und dieser könne einen guten Preis herausschlagen. Mal sehen, die Tage vielleicht erwiderte ich ihm.

    Micha drängelte ein wenig. Er hatte einen Treffpunkt mit Pat vereinbart. Wir fuhren in die Happy-Bar. Sie befindet sich direkt am Anfang von Chaweng. Von Chang Mon kommend auf der linken Seite, direkt hinter dem Etablissement mit der Rock-Live-Musik. Eine kleine schmale Behausung mit einem Billiard-Tisch. Die Mädels dort ließen uns gar nicht richtig parken und strömten entgegen. Ein traumhaftes Gefühl. So muß es Hugh Heffner in seiner Villa ergehen oder jedem Hollywood-Star. In dem Fall waren wir die Hauptpersonen. Für den Moment zumindest. Die Jenga und 4-Gewinnt-Spiele streiften über die Bar. Wir genehmigten uns einige Chang. Dann kam er um die Ecke geschweift. Hallo, isch bin der Pat. Ich mußte schmunzeln. Sein schwäbischer Dialekt hatte Charm und sorgte für einige Lachfalten auf meinem Gesicht. Der Abend fing an nett zu werden. Wir drei unterhielten uns eine Weile, tranken ein wenig und verloren ein Spiel nach dem anderen. Kein Wunder, immerhin standen Profis hinter der Bar. Pat erzählte mir ein wenig über sich. Er teile sich mit einem Freund einen Bungalow. Ähnlich Micha und mir. zwei getrennte Schlafzimmer. Seine Thai-Freundin arbeitete in Lamai und käme erst ab 2 Uhr nach Hause. Also genug Freiraum für Pat. Dann kamen auch die ersten Anspielungen. Sach mal kennst Du de Rämbo. Na klar. Einige Szenen wurden vorgespielt. „Einsamer Wolf ruft Wolfhüdde“ oder „Rambo, nimscht Du misch mit nach Amerika“. Ich mußte lachen. Sein Dialekt gab den Szenen einen eigenen Charakter. Micha berichtete mir von einer äußerst attraktiven Bardame. Zirka zehn Minuten später stolzierte sie herein. Er hatte nicht untertrieben. Äußerst 5exy gekleidet. Eine kurzes weißes Kleid. Ähnelte einer zweiten Haut. Ihre Unterwäsche schimmerte durch. Sehr gut bestückt und eine atemberaubende Figur. Mein lieber Herr Gesangsverein. Wo muß ich unterschreiben. Hier mein Ersparnisse, Haus und Hof, was brauchst Du noch.

    Einige Minuten Später rief Micha mir zu. Komm mal mit. Ich folgte. Hinten am Billiardtisch befanden sich die Toiletten. Geh mal rein sagte er. Wieso??? Geh einfach. Als ich Eintrat stand dort die bezaubernde Bardame. Micha schloß die Tür. Oh Gott was nun. Was hat der ........ wieder angerichtet. Sie öffnete ihren BH und präsentierte mir ihre Prachtstücke. Man kann sagen ich errötete ein wenig. Ein wenig ist untertrieben. Hier kannst mal anfassen warf sie mir entgegen. Wie, was einfach so? Na klar ist kein Problem erwiderte sie und nicht so schüchtern bitte. Mir stockte der Atem. Nun ja einmal kann man ja, nur zum testen auf Echtheit. Traumhaft geformt kann ich nur sagen und alles Mutter Natur. Sie streifte wieder ihre Kleidung über und begab sich an ihren Arbeitsplatz. Sie wirkte sehr professionell in ihrem tun. Micha stand smilend im Gang. Du bist mir einer. Herzlich willkommen das war die Bestätigung das du nicht träumst und dich in der Realität befindest. Komische Art von Humor aber typisch Micha. Er schien ihr ein paar Scheine für diese Aktion überreicht zu haben.

    Die Zeit schritt voran 23 Uhr. Wir beschlossen weiter zu fahren in Richtung Reggea Pub. Pat besorgte sich eine Mitfahrgelegenheit. Wir hielten auf der Straße zum Pub und statten einer dort liegenden Longe-Bar einen Besuch ab. Fünf Damen kamen uns direkt entgegen geschossen und geleiteten uns in den Innenbereich.























    Hier verbrachten wir die nächste Stunde. Die anliegenden Bars füllten sich ein wenig. Der große Run blieb aber aus. Komisch an genug Unterhaltungsmöglichkeiten mangelte es nicht. Die kleine mit den kurzen Haaren und den mandelbraunen Augen hatte eine niedliche Ausstrahlung. Micha schien begeistert. Die beiden unterhielten sich ein wenig. Micha berichtete mir, das sie schon ein Kind habe. Irgend hat dies fast jede Thai-Frau. Hier fangen sie halt früh an. 24 Uhr. Für Micha wurde es Zeit langsam zu gehen. Immerhin wartete Jaeb im Havanna-Club. Also schwangen wir uns aufs Moped. Pat folgte mit einem Motor-Bike Taxi.

    Für mich eröffnete sich ein wundervoller Anblick. Die Partystraße funkelte in allen Farben. Im Havanna angekommen begrüßte ich erstmal alle. Simon schien wie so oft sternhagelvoll. Als Barbesitzer wohl ein dauerhafter Zustand. Mit Coi und Simon trank ich erstmal standesgemäß einen Sambuca. Jaeb wartete schone eine Weile. Wirkte aber nicht ungeduldig






    Simon und Coi











    Nach einigen Drinks und einer Promille mehr auf dem Konto taperten wir in Richtung Green Mango Bar. Bei meinem letzten Besuch vor drei Monaten stand dort immer an der gleichen Stelle jeden Abend dieselbe Frau. Ich fragte Micha ob er sie vielleicht wieder erblickt hatte. Na ja, bestätigte er mir. Habe ein paar Worte mit ihr gewechselt. Sie spricht sehr gutes Englisch. Das konnte nur eins bedeuten. Sie verkehrt schon länger in der Tourismusbranche. Wir betraten die Bar, mein Blick durchschweifte den Raum und schwupp di wupp, sie stand an der gewohnten Stelle. Ihr äußeres ähnelte eher den brasilianischen Frauen. Nicht gerade Thai like. Ich fackelte nicht lange und sprach sie an. Zu meinem erstaunen erkannte sie mich wieder und fragte nach meiner Freundin. Mist, das hatte sie gut in Erinnerung. Ich versuchte ihr zu verklicken, das mein letztes Verhältnis beendet sei. Kam anscheinend nicht überzeugend rüber, denn sie glaubte kein Wort. Unfassbar, einmal vom Mädel quasi gestempelt, bleibt der Rest fern. In der kommenden halbe Stunde versuchte ich ihr meine Situation zu erläutern. Sie trank einen Eimer Sang Som mit Cola und Eis. Ganz schön viele Umdrehungen die Du da zur Dir nimmst. Sie nickte und erzählte mir das Bier keine Wirkung bei ihr hervorrufe. So so, die muß aber eine Menge vertragen, dachte ich mir. Egal, sie gefiel mir äußerst gut. Schon im ersten Urlaub schwirrte sie durch meine Gedanken. Die Musik erlosch. Was schon 2 Uhr. Das ging aber schnell. Ich fragte sie nach ihrem Interesse mich in die Solo-Bar zu begleiten. Zu meiner Freude nickte sie ein. Pat und Micha hatte ich aus den Augen verloren.

    Alle noch Partywütigen strömten zur einzigen geöffneten Lokalität. Eine Menge Tanzbegeisterter schwangen ihre Hüften zu den digitalen Musikklängen. Micha, Jaeb und Pat natürlich mittendrin. Hier ein paar Fotos vom Tanzsockel aus.









    Meine Kraftreserven fanden ihr Ende. Ich fragte die kleine, wie hieß sie eigentlich, ich fragte sie erstmal nach ihrem Namen. Tim erwiderte sie mir. Wie Tim, wie ein Tim. Ja, kicherte sie. Das hörte sich irgendwie schwul an. Ich konnte doch nicht Tim rufen. Deshalb setzte ich ein i hinten dran. Da ich zum Bungalow wollte, fragte ich Timi ob sie mitkommen möchte. Sie willigte ein. Fantastisch. Wir fuhren mit dem Motorbike zum Bungalow. Der Rest der Truppe blieb noch ein wenig. Angekommen fiel ich sofort ins Bett und schlief direkt ein. Mein erster Tag endete.


    Timis Rückenansicht.



  5. #4
    Avatar von Volker

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    440

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!



    Aha ist Sie jetzt in Chaweng taetig

    Vor 3 Jahren war sie jeweils im Bauhaus Lamai Beach auf Kundensuche...

  6. #5
    pef
    Avatar von pef

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    3.974

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    geschätzte 35 Lenze.

  7. #6
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    So, so die Kleine ist also bekannt.
    Sie ist erst kaum zu glauben 28.
    Ob es stimmt weiß ich nicht. Hatte ihre ID nicht gesehen.
    Vom Gesicht her würde ich sie älter schätzen, aber eine Figur wie eine Zwanzigjährige.

    Kundschaft!!!!! Na ja, Lamai ist halt nicht so belagert wie Chaweng. Jeder sucht halt nach bestmöglichen Verdienstmöglichkeiten.

    Gruß
    Label

  8. #7
    Avatar von Dieter1

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Na Label, Du bist jetzt aber nicht etwa ein 5extourist?

  9. #8
    Avatar von Label1907

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    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Nun ja, es kommt darauf an wie Du einen 5extourist definierst. Wenn Du darunter verstehst im Urlaub mit einer dortigen Bekanntschaft Dich zu vergnügen, dann gehören reichlich Kandidaten dazu. Es kann sich kaum einer davon freisprechen als Single in dieses Land zu gehen, als Single wieder heim zu kehren und kein körperliches Erlebnis gehabt zu haben.

    Wenn Du aber die Definition darunter verstehst ständig mit wechselnden Personen Kontakt zu haben, dann würde ich sagen mich in einer Testphase befunden zu haben. Während meines ersten Aufenthalts hatte ich ein Liebesverhältnis. Im zweiten etwas mehr und dann passierte das was so vielen passiert. Klick!!!!!!!

    Um diversen Spaß zu haben muß ich nicht extra nach Thailand.

    Gruß
    Label

  10. #9
    Avatar von phimax

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    14.274

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Zitat Zitat von Label1907",p="294379
    ...als Single in dieses Land zu gehen, als Single wieder heim zu kehren und...
    Ich bin als Single heimgekehrt
    "..." ist ja eine ganz andere Geschichte

  11. #10
    Avatar von KhonKaen-Oli

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    775

    Re: Manchmal kommen sie wieder!!!

    Mensch Label, lass dich nicht provozieren.

    Jetzt hast du schon die ganze Spannung aus der Geschichte genommen.

    Gruss
    Oliver

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