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Magisches Myanmar (Burma)

Erstellt von HPollmeier, 18.01.2004, 12:16 Uhr · 12 Antworten · 2.540 Aufrufe

  1. #1
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    Magisches Myanmar (Burma)

    Hallo Otto und alle anderen, die nach Myanmar wollen.

    Dies ist nur eine kleine Einführung; bei den Photos habe ich mich auf Pagan beschränkt.



    Magisches Myanmar (Burma)
    Von H. & R. Pollmeier
    © Fotos Pollmeier

    Wer verbringt schon gern seinen Urlaub in einer Militärdiktatur? Aber das heutige Myanmar nur aus der Ferne zu betrachten, ist heuchlerisch, denn im Tourismus siegt auch bei anderen totalitären Systemen das Geschäft über die Moral.



    Den Boykottaufruf der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suun Kyi sollte man realistisch sehen. Denn Devisen wandern nicht allein in die Taschen der Junta, viel Geld verbleibt im Volk. "Darüber hinaus brauchen wir den Kontakt mit Ausländern", sagt Khin San Yee, der sich als lizensierter Reiseführer in Deutsch und Englisch ein Standbein in dieser Zukunftsbranche gesichert hat. "Die Opposition will friedlich verändern, denn als gläubige Buddhisten lehnen wir Waffengewalt ab."


    Soll man nun fahren oder nicht? Ein eindeutiges Ja zu Khin´s Worten: "Kommt, damit uns die Welt nicht vergißt!" Und Myanmar ist wirklich sehenswert. Die Militärs haben dieses Goldene Land so heruntergewirtschaftet, daß es fünfzig, vielerorts hundert Jahre hinter der modernen Entwicklung Südostasiens zurückbleibt. Seitdem die Regierung 1993 unternehmerische Eigeniniative erlaubte, spürt man einen leichten Aufschwung, der Beitritt zu den ASEAN-Staaten hat es aus der wirtschaftlichen und politischen Selbstisolation gelöst.


    Das Einfallstor für Myanmar ist die Hauptstadt Yangon, gewiß eine Millionen-, aber keine moderne Großstadt. Im Gegensatz zu Singapur, Kuala Lumpur oder Bangkok, die durch Wolkenkratzer ihre asiatische Atmosphäre auslöschen, ist Yangon fast so dörflich geblieben, wie die Briten es 1948 verlassen haben. Militär ist nach wie vor allgegenwärtig, der Verkehr nimmt rapide zu und neue Hotels sprießen empor. Aber noch gehört der Himmel über der Stadt der 98 Meter hohen Shwedagon-Pagode, von der Helmut Uhlig sagt: "Was vom Birmanen an Gedanken, Wünschen, Träumen und Ängsten ins All strebt, ist in dieser Pagode erhabene Gestalt geworden, der Buddha den Namen gegeben hat." Wahrlich eine Spiegelung des buddhistischen Himmels.


    Billig wird eine Myanmar-Reise nicht, denn die willkürliche Raffgier der Junta schafft ein groteskes Preis-Leistungs-Verhältnis. Dem saftigen Eintrittsgeld für Einzelreisende von 300 US$ kann man nur durch Gruppenreisen entgehen, der inoffizielle Umtausch von Greenbacks, die man in möglichst kleiner Stückelung mitnehmen sollte, ist zwar verboten, aber der unrealistische, schwankende Wechselkurs zwingt Touristen geradezu auf den Schwarzmarkt. Die überhöhten Eintrittspreise sind durchweg in Dollar zu begleichen: für die Shwedagon Pagode fünf Dollar, National-Museum vier usw., sogar ein Ärgernis für nichtzahlende Einheimische. Die Hotelpreise sind bisweilen schiere Geldschneiderei, denn Niveau und Service entsprechen keineswegs südostasiatischem Standard.


    Individuelle Reisen mit Bussen und Bahnen, mit Schiffen und Flugzeugen kann man bis in wenige Sperrgebiete ohne weiteres unternehmen, aber sie bleiben wegen der vielen Unannehmlichkeiten eher jungen Leuten vorbehalten. Mietwagenfahrer müssen sich im Rechtsverkehr mit dem Steuer auf der rechten Seite auseinandersetzen, weil 1979 der damalige, abergläubische Regierungschef Ne Win von einem Tag auf den anderen den Links- in Rechtsverkehr umändern ließ. Es gibt einige Schnellstraßen, doch die meisten asphaltierten Straßen sind schmal, sehr schlecht, voller Schlaglöcher, stark befahren und in den Dörfern Märkte. Der Ausbau der Infrastruktur genießt höchste Priorität. Wo an Baustellen Frauen und Kinder Knochenarbeit verrichten, handelt es sich durchweg nicht um freiwillige Leistungen der Buddhisten für das Allgemeinwohl. Es ist Zwangsarbeit. Aber Kriege, Revolten, Morde und Grausamkeiten in Myanmar kann man mit dem liebenswürdigen Charakter der Menschen ebensowenig in Einklang bringen wie mit den Lehren Buddhas.


    Als Folge des rasanten Währungsverfalls in den Tigerstaaten war es nie so günstig wie jetzt, auf eigene Faust nach Südostasien zu reisen. Bangkok ist dafür die ideale Drehscheibe. Man muß nur abwägen, ob man mit einem Billigflug nach Thailand fliegt, von dort aus in Nachbarländer startet - für Schnäppchenjäger früher die beste Methode - oder nur eine Fluggesellschaft mit Zwischenstopps bucht. Kataloggebundene Pauschalreisen hinken zur Zeit der Inflation nach. Da thailändische Reisebüros nur mit 10 Prozent Gewinn arbeiten, sollte man so noble Veranstalter wie beispielsweise Royal Orchid Holidays, eine Tochter von Thai Airways, nicht unbeachtet lassen. Sie kooperieren mit der alten schweizer Dynastie Diethelm Travel in Bangkok und dominieren weite Bereiche des südostasiatischen Reisemarktes. Was dort von Myanmar bis Vietnam, von Malaysia bis Indonesien angeboten wird, läßt deutschen Service mit unflexiblen Baukastensystemen vergessen. Asiatische Firmen erfüllen fast jeden Zusatzwunsch, Gruppenreisen werden oft nur zu zweit durchgeführt und die Veranstalter stellen von sich aus meist ReiseführerInnen mit der Sprache des Gastes. Das tut gut in einem Land, in dem man mit verbundenen Augen merkt, daß man in der Dritten Welt ist. "Armut riecht immer schlecht", sagt Khin, wenn die Unvollkommenheit den Gast zu enttäuschen beginnt.


    Im Landeanflug auf Bagan reißen die Frühnebel über der weiten Steppe am Knie des mittleren Irrawaddy nicht immer auf und man verpaßt "einen der schönsten Anblicke der Welt", wie Marco Polo schrieb. Er hat die Stadt, eine der frühesten Großstädte unserer Erde, 1287 beim Mongolenansturm des Kublai Khan noch in ihrer ganzen unzerstörten Pracht erlebt. Sie zählt zu den weiträumigsten archäologischen Stätten Asiens und zu den Weltwundern wie Angkor Wat in Kambodscha. Zufällig fällt die Blüte des Reiches von Bagan mit der Khmer-Hochkultur zusammen. Die Pagoden sind wie die Angkor-Tempel Abbilder des heiligen Berges Meru. So stellt die Shwezigon Pagode des Stadtbegründer Anawratha den aus der indischen Stupa entwickelten glockenförmigen Pagodentyp dar, der für Burma und Thailand verbindlich wurde. Das als Reliquienschrein unzugängliche, nur umwandelbare, weithin goldglänzende Bauwerk wird noch immer als Pilgerstätte hochverehrt.


    Die alten Schriften berichten von Millionen Pagoden; das ist sicher übertrieben. Aber wie in einer künstlichen Gebirgslandschaft reihen sich - so weit das Auge reicht - die von Menschenhand geschaffenen Hügel- und Bergformationen der Tempel und Pagoden zu Hunderten, gar Tausenden in allen Stadien von Prunk bis Zerfall aneinander. Man möchte sie tagelang mit Pferd und Wagen oder mit dem Fahrrad durchstreifen. In dieser riesigen Ansammlung finden wir alle Typen und Entwicklungsstufen von Pagoden und Tempeln, trutzige Kolosse wie Pyramiden, zum Himmel stürmende Spitzen, goldbraun oder weiß getüncht mit goldenen Schirmen. Wer Bagan gesehen hat, wird es nie vergessen: Als ständen vergleichsweise alle Heiligtümer Europas auf einer begrenzten Fläche.


    Spätestens hier erfährt der Reisende deutlich, daß er in Myanmar Außenseiter ist. Denn auch in den unbenutzten und verfallenen Sakralbauten muß er Schuhe und Strümpfe ausziehen. Man kann die sonst so sanften Myanmaren aufs Höchste erzürnen, wenn man das Barfußgehen mißachtet. Sogar die stolzen Briten mußten sich auf heiligem Boden dieser Sitte beugen - manche Touristen wollen es heute nicht einmal und bleiben draußen.


    Was verzaubert nun die Atmosphäre in den Tempeln und Pagoden Myanmars? In ihrer Wunderwelt fühlt man sich geborgen und vertraut mit allem Spirituellen. Es liegt nicht allein an den steilansteigenden goldenen Bauten, an den mit Edelsteinen übersäten Spitzen, an dem Labyrinth von Hallen, Tempeln und Tempelchen. Vielleicht ist es das: Der Massentourismus fehlt - und die Myanmaren betonen augenfällig, vielleicht gar unbewußt, in ihrer heimischen Kleidung traditionelle Haltung und nationale Eigenheiten. Die Burmanen, Männer wie Frauen, tragen fast alle den Sarong-ähnlichen Longyi, den bis zu den Fesseln reichenden, enggewickelten Rock. Damit unterscheiden sie sich von den meisten Bewohnern Asiens, die westliche Moden angenommen haben. In Myanmar haben alle Volksgruppen - die Shan z. B. mit den halblangen schwarzen Hosen - ihre eigene Tracht und bekunden damit den politischen Willen.


    Der Flug nach Mandalay dauert nur 25 Minuten. Die letzte Königsstadt Burmas mit riesigen, rechteckigen Graben- und Maueranlagen alten Stils - der Palast ging im Zweiten Weltkrieges in Flammen auf - ist ein reges Zentrum für Kunsthandwerk: Seidenweberei, Sielberschmiede, Lackarbeiten oder Blattgoldherstellung. Das ehemalige Gemach des alten Palastes, Shwenandaw Kyaung, ist ein letztes Überbleibsel einst großartiger Holzbaukunst, nun nur noch ein Symbol vergänglicher Macht - genauso wie die sechs mächtigen Khmer-Bronzefiguren im Maha Muni Tempel, die nach jahrhundertelanger Irrfahrt von Angkor Wat über Ayutthaya und Bago nun wenigstens als Nothelfer gegen Bauchleiden Heilung bewirken. An solchen Stellen trifft man seltsamerweise Reisende wieder, denen man in Bagan oder am Inle See begegnet ist. Der See vor dem Panorama der Shan Berge steht voll Fisch. Man begreift, warum die Beinruderer für Speer, Korb oder Netz ihre Hände freihalten wollten. Wer Angeln als Hobby betreibt, sollte ein paar Tage einplanen - nicht nur wegen der Fische.


    Zwischenspiel für Angler:
    Der Inle See in Myanmar (Burma) ist wegen seiner Beinruderer berühmt, einheimische Fischer, die ihr Boot mit einem Fußpaddel schraubenartig vorwärtsquirlen.

    Der phantastische See vor dem Panorama der Shan Berge ist 22 km lang, 10 km breit, gesäumt von Wasserhyazinthen- und Schilfgürteln, aber nur drei Meter tief; er steht voll Fisch. Man begreift, warum die Beinruderer für Speer, Netz oder Reuse ihre Hände freihalten wollen. Aber im glasklaren Wasser wuchert das Kraut so stark, daß die Fischer zum Erfolg eine einmalige Korb-Fangmethode entwickeln mußten.

    Das leichte Bambusgerüst ist geformt wie eine Stupa und wird mit der Basis, auf der das große innere Fangnetz locker aufliegt, zu Wasser gelassen. Durch die Stupaspitze wird ein Stab nach unten geführt, der mit einem Haken ein kleines, bewegliches Reusennetz aufnimmt. Der Korb verdrängt die Wasserflanzen, mit Stab und kleinem Netz kirnt, gleichsam wie Butter im Faß, der Fischer durch Auf- und Abwärtsstoßen das Wasser, wirbelt Lebewesen auf, erregt Aufmerksamkeit und lockt Fisch an. Sobald ein Fisch den Stab berührt, also im Korb ist, zieht der Fischer das große Fangnetz blitzschnell hoch und rafft mit dem Stab die Reuse. Nicht nur Aale und kleine Weißfische gehen ins Netz, sogar stattliche Barsche sind - wie man sieht - die Ausbeute.

    Für Hobbyangler lohnt es sich, die Reiserute einzupacken. Boote sind billig, Angelbestimmungen gibt es nicht. Man sollte ein paar Tage einplanen - nicht nur der Fische wegen. Im "Venedig von Myanmar" erreicht man durch die Kanäle, die ständig freigehalten werden müssen, fast 200 Dörfer mit nur insgesamt ca. 8.000 Einwohnern, rd. 100 Klöster und Hunderte von Pagoden. Die "In-tha", Leute vom See, leben in Pfahlbauten in der Nähe ihrer schwimmenden Gärten, die auf Matten, im Grund des Sees mit Stangen verankert und mit Tomaten, Bohnen, Auberginen und Blumen bepflanzt werden - eine exotische Oase abseits der üblichen Touristenwege.


    Die Myanmaren werden unter ihrer changierenden Oberfläche ganz ohne Zweifel vom Buddhismus gläubig bewegt, aber Marx ist längst nicht tot, und trotz Longyis und Stumpen locken die modernen Konsumgüter - weiterer Zündstoff für machtvolle irrationale Strömungen. Der nichtwestlichen Welt wurde die Moderne aufgedrängt, Asien hatte keine freie Wahl. Myanmar kann höchstens durch vernüftige Auswahl von der Moderne profitieren. Das wir etwas lernen könnten, fällt uns immer zu spät ein.


    Tips für Myanmar:
    Beste Reisezeit: November bis Februar. Die heißesten Monate bis 35 Grad Celsius sind März und April. Der Monsun von Mai bis Oktober mit seinen schweren Regenfällen ist besonders in Yangon spürbar.
    Einreise: Man benötigt ein Visum, das vorab in Deutschland bei der Botschaft der Union von Myanmar, Schumannstr. 112, 53113 Bonn, beantragt wird. Asiatische Agenturen besorgen das Visum in Bangkok. Es ist 28 Tage gültig.
    Anreise: Die übliche Anreise erfolgt auf dem Luftweg nach Yangon. Wenn keine Grenzunruhen herrschen, gibt es einige Landübergänge von Thailand aus.
    Unterkunft: Mit Hochdruck werden neue Hotels gebaut und ältere aufwendig renoviert. Sie entsprechen auch in der gehobene n Klasse nicht immer dem internationalen Standard. Hotels werden in US$ oder FEC (Foreign Exchange Certificates) bezahlt, Standardklasse z. B. 40 - 80 US$ + 10% Bedienung + 10% Hotelsteuer. Guest Houses sind teurer als in Thailand.
    Essen und Trinken: Die gängige Küche ist eine Mischung aus indischen und chinesischen Gerichten, verbreitet ist auch thailändisches, japanisches und europäisches Essen. Für typisch birmanische Gerichte ist Reis die Grundlage. Nationalgerichte sind mohinga (Reisnudeln mit gekochtem Fisch in stark gewürzter Suppe) und ohno khaukswe (Nudeln mit Kokosnuß und Hühnercurry). Zum Essen trinkt man traditionell grünen chinesischen Tee - überall kostenlos - und Wasser. Das Mandalay Beer ist schmackhaft, scharfe alkoholische Getränke sind meist üble Fälschungen.
    Veranstalter: Deutsche Veranstalter bieten Pauschal- und/oder Individualreisen mit verschiedenen Programmen unterschiedlicher Dauer an. Reisen von Thai Airways und Royal Orchid Holidays vermittelt in Deutschland: Royal Orchid Reiseservice, Jacobistr. 18, 40211 Düsseldorf, Tel. 0211/352031, Fax 0211/3613496. Die Anschrift von Diethelm Travel: 140/1 Kian Gwan Building Wireless Road, Bangkok 10330, Tel. (662) 2559150-70, Fax (662) 2560248/49.,
    Verkehrsmittel: Reisen ist einfacher und freizügiger geworden. Alle Tickets können jetzt bei den Firmen selbst oder privaten Reisebüros, nicht allein nur mehr bei der MTT (Myanmar Tours & Travel) gekauft werden. Autos mietet man im Hotel oder bei Reisebüros. Inlandflüge mit Myanmar Airways oder Air Mandalay, die verläßlichere Linie, können nur im Land gebucht werden. Züge sind langsam und teuer, staatliche Busse immer überfüllt, unbequem und eng, aber billig. Man nimmt besser die Expreßbusse mit AC der neuen privaten Busgesellschaften. Fahrräder kann man fast überall mieten.
    Sicherheit: Einzelreisende Frauen bewegen sich relativ sicher wie in Mitteleuropa.
    Geld: Die einheimische Währung heißt Kyat (=tschät), ihre Ein- und Ausfuhr ist verboten. Einzelreisende müssen bei der Ankunft 300 US$ in FEC tauschen, die man am besten zur Bezahlung im Hotel, Restaurant und beim Einkaufen verwendet.
    - Diese Bestimmung kann sich inzwischen geändert haben; wir haben sie ohnehin immer ignoriert -
    Kyat sollte man nur für kleinere Ausgaben vorhalten. Euro wird nicht gewechselt, - ?? - Travellerschecks sind schwierig einzulösen, auf Kredikarten sollte man sich nicht verlassen. Für den Umtausch der FEC gibt es im Flughafen einen eigenen Schalter, an dem man aber ohne weiteres vorbeigehen kann.
    Souvenirs: Typische Mitbringsel sind Lackwaren, Schirme, Umhängetaschen, Steine (wenn man sich auskennt), Opiumgewichte, Brokatwandbehänge, Silberwaren, Longyi-Stoffe und handgefertigte Seide aus Mandalay.
    Gesundheit: Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Malariaprophylaxe wird für bestimmte Gebiete unter 1000 m empfohlen. Höchste Vorsicht bei Trinkwasser!
    Kleidung: Leichte, gut waschbare Sommerkleidung aus Baumwolle. Sie sollte gepflegt wirken, keine Miniröcke oder kurze Hosen, kein würdeloser Schlabberlook. In der kühlen Jahreszeit und in Höhenlagen sind leichte Jacken und Pullover ratsam.
    Literatur: APA Guides Birma (Myanmar): Reisebilderbuch zur Einstimmung ohne prakt. Nährwert. Polyglott-Reiseführer Birma: gute Landeskunde, kaum prakt. Infos. Reise Know How Myanmar: gut recherchiert, übersichtlich gestaltet, viele prakt. Tips; zerfällt leider in Einzelblätter.
    Auskunft: Myanmar hat kein Fremdenverkehrsamt in Deutschland. Zu touristischen Fragen wendet man sich an: Myanmar Tours & Travels (MTT), P. O. Box 559, 77 - 91, Sule Pagoda Road, Yangon, Union of Myanmar, Tel. 0095/1/77571 oder 77559, Fax 0095/1/82535. In Bangkok berät Diethelm Travel.


    Gruss
    HPollmeier

  2.  
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  3. #2
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    Hallo,
    auf Wunsch füge ich noch Bilder über den Inle-See ein.















    Gruß
    HPollmeier

  4. #3
    Avatar von franki

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    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    Nur 'ne kurze Ergänzung: der Zwangsumtausch in FEC ist offenbar abgeschafft. Hab's gerade bei http://www.myanmar-guide.de im Forum gelesen. Der war auch bisher nur 200 Dollar und nicht 300.

    Gruß von Franki.

  5. #4
    Avatar von seven

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    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    Ein Freund war erst letzten Monat im Burma. Er war am Anfang auch skeptisch, aber anscheinend hat Burma in ihm einen neuen Fan gefunden. Muss ein wunderschönes Land mit überaus freundlichen Menschen sein.
    Wenn die - zumindest angekündigten - Wahlen wirklich zu einer Öffnung des Landes führen, dauert es sicher nicht mehr lange bis auch dort alles touristisch erschlossen wird. Jetzt hat man wohl noch die Chance alles zu sehen, wie es seit hunderten Jahren dort ist.

  6. #5
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    Hallo Franki und Seven,

    ich bedanke mich fuer die Hinweise.

    Gruss
    Heinz Pollmeier

  7. #6
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    Danke fuer deinen interessanten Bericht und den schoenen Bildern ueber Birma ,Heinz.

    Du warst schneller als ich ,denn meine Fahrt ist geplant ,Visa und Flugticket habe ich schon ,jetzt muss ich erst wieder fitt fuer so eine Fahrt werden.

    Bevorzuge die nicht so touristischen Gebiete und werde dann mit einem Mietwagen ,Tag um die 30 Dollar ,die Gegend dort unsicher machen.

    Vieleicht gibt es wieder mal etwas von mir zu berichten.

    Bis dahin

    Gruss

    Otto

  8. #7
    Avatar von franki

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    2.383

    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    @Otto

    Willst Du dort wirklich selber Auto fahren? Das stell ich mir nicht so einfach vor. Vielleicht kannst Du Dich mit ein paar anderen Reisenden zusammen tun und ein Auto mit Fahrer mieten.

    Ansonsten gibt's eine große Vielfalt von Verkehrsmitteln: Zug von Rangun nach Mandalay (ähnlich urig wie der Zug in Kambodscha), Schiffsfahrt auf dem Irawaddy (wir haben 16 Stunden von Mandalay nach Bagan gebraucht), Fahrrad ausleihen am Inle-See (hab'ich gemacht: schöne Landschaft und viele vom Tourismus unberührte Dörfer), Bus oder für längere Strecken das Flugzeug.

    Ich wünsch Dir eine schöne Reise und bin schon gespannt auf Deinen Bericht!

    Gruß von Franki.

  9. #8
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Magisches Myanmar (Burma)

    Hallo zusammen,

    die Photos zu dem Artikel wurden aus mir unbekannten Gruenden vom Server geloescht. Ich habe sie und weitere neu aufbereitet.


    Wer die Arbeit sehen will, muesste


    http://www.siamtraveller-forum.org/c...ST;f=18;t=1243


    aufrufen.


    Gruss
    HPollmeier

  10. #9
    Avatar von xxeo

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    Ein paar Bilder von früheren Reisen nach Myanmar. Die Weberei mit den uralten, an Gerhard Hauptmanns Drama erinnernden Webstühlen und arbeitenden Kindern war nahe Sagaing.












  11. #10
    Avatar von nevergiveup

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    gibts auch Videos von Burma?

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