Ergebnis 1 bis 7 von 7

Liebe

Erstellt von Chonburi's Michael, 23.10.2004, 04:51 Uhr · 6 Antworten · 1.281 Aufrufe

  1. #1
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Liebe

    Ich moechte euch eine Geschichte erzaehlen von einem Jungen Mann im Alter von 32 und einem Maedchen. Die Geschichte ist wahr, jedoch kenne ich die Geschichte nur halb von seiner Erzaehlung. Die Fakten wurden mir bestaetigt so moechte ich sie euch nicht vorenthalten. Ich versuchte mich in die Situation des Mannes reinzuversetzten, da er nicht mehr in Thailand ist und so ich nicht auf Details nachfragen kann. Die Geschichte krame ich aus meinem Gedaechnis. Die Namen sind geaendert.

    Ein schoener Morgen im Dezember 1995. Stefan genoss den Gesang der Voegel, die in der warmen Morgenluft auf seiner Terasse froehlich und heiter sangen. Er war Fruehaufsteher und immer noch voller Unruhe etwas zu verpassen. 2 Monate ist er jetzt in einem schoenen Badeort das frueher so weiss er es aus Erzaehlungen, ein kleines vertraeumtes Fischerdorf war. Ach wie liebte er alte Erzaehlungen. Es war so weit entfernt und doch soh nah, das er es direkt spueren konnte. Er fuehlte den sanften Wind auf seiner noch weissen Haut, die langsamm einen blassen braunen Ton annahm. Die Haut war in der warmen Morgenluft ein wenig feucht doch sie roch nicht unangenehm. Der Duft erinnert ihn an Abenteuer, Freiheit und Exotik. Er konnte direkt die Gerausche aus alter Zeit vernehmen. Die Bilder die die Erzaehlungen ihn vom vertraeumten Fischerdorf in seinem Hirn hatten entstehen lassen, bekamen Formen. Er sah die Fischer mit ihren kleinen Booten, die sanft in den Wogen des Salzwassers den Rhytmus der Freiheit tanzten, aufs Meer fahren. Die braunen schweissnassen Oberkoerper der Fischer reflektierten die Strahlen der Morgensonne und er musste geblendet die Augen schliessen. Er offnete die Augen und wusste „Heute war sein Tag“. Er wusste irgend was veraendert der Tag Heute in seinem Leben. Wie recht er doch behalten sollte.

    Stefan ging zurueck in sein kleines gemietetes Appartment, das ein Schlafzimmer, Kueche und Bad hatte. Es war voll moebeliert und kostete nur 4.500 Baht pro Monat. Er duschte sich zog eine blaue Levis jeans an. Das neue schneeweisse T-shirt das er auf dem Markt kaufte machte sein Outfit fuer westliche Verhaeltnisse perfekt. Er achtete pinkelig darauf, dass das T-shirt nicht schlampig aus dem Hosenbund ragte. Er wusste: „Kleider machen Leute“ Seine Fuesse steckten in braunen Mokasins die sauber waren. Er konnte keine schmutzigen Schuhe leiden. Er war ein Mann, der nie etwas Unrechtes tat.
    Er ging auf die Strasse und wollte mit dem 5 Baht Taxi in die Beachroad. Doch er entschloss sich, als das Taxi stoppte, zu Fuss zu gehen. Er wollte das Treiben auf den Markt und die langsam erwachende Stadt beobachten. Er hatte nicht viel Geld, dafuer eine Menge Freizeit. Er schlenderte langsam die Strasse runter, am Day & Night Hotel vorbei. Die Marktstaende waren ueberfuellt mit Dingen des taeglichen Lebens. Er sog den duft tief ein. Die Marktverkaeufer begruessten ihn herzlich und boten ihn an die kleinen zarten Leckerbissen zu probieren. Er war viel zu schuechtern um dieses verlockendes Angebot anzunehmen. Er zeigte auf seinen Bauch und gab zu verstehen das er eine Magenverstimmung hatte. Wie hasste er es zu Luegen. Es war jedoch nur eine Notluege, er wollte einfach das die „armen“ Menschen keinen falschen Eindruck von ihm bekamen.

    Langsam kam er in die Soi Diamond. Die ersten Bars hatten offen oder noch gar nicht geschlossen. Es waren ja die beruehmten offenen Bars wo die Angestellten auch auf dem Fussboden schliefen um die Bar vor unerwarteten Gaesten zu schuetzen.. Er wollte einen Kaffee. Doch nicht in einer Bar. Er waehlte den Weg ins Royal Garden. Er war zu freuh. Offnungszeit 9 Uhr. Es war gerade 7.30 Uhr. So ging er zum fast Menschenleeren Strand und lauschte den gesang des Meeres. Er war mit den Gedanken ganz weit weg als ploetzlich eine sanfte Stimme: „Hello Mister, what are you doing“ in in die Gegenwart zurueck brachte. Ein Maedchen von ca. 25 stand neben ihn. Das offene bis weit ueber die Schulter reichende schwarze Haar wirbelte im Morgenwind. Einige Straehnen verdeckten den Mund. Das Maedchen wischte sich diese mit einer betont langsamen Bewegung aus dem Gesicht. Er war zu schuechtern um auch nur einen Satz rauszubringen. So stammelte Stefan nur: „Morning“ und er spuerte wie das Blut in sein Gesicht schoss. Warum wurde er so schnell verlegen und Rot? Das Maedchen fragte ihn ob er schon Fruehstueck hatte, wenn nein, wuesste sie in der second Road ein Lokal das 24 Stunden offen hatte. Er nickte und langsam war er wieder der Sprache maechtig. Das Maedchern nahm ihn bei der Hand zog ihn an den Strassenrand und winkte ein Taxi. Sie sprang beherzt rauf und zog Stefan mit sich. Die kurze verlief Wortkarg. Stefan hatte ein ungutes Gefuehl. Das Taxi stoppte am Kissfood.

    Das Maedchen stellte sich als Ning vor. Sie plapperte darauf los als ob sie Stefan schon ewig kennen wuerde. Stefan fuehlte sich mehr und mehr Wohl. Er genoss das Fruehstueck, das aus 2 Scheiben Toast, Butter Marmelade, ein Spiegelei und ein Wuerstchen betand. Er genoss es, da er nicht zu viel Reden musste, den Ning gab auf Fragen auch gleich die Antwort. So erfuhr er, das Ning mit einem Farang aus Deutschland befreundet war. Heute soll er ankommen, deswegen war sie schon frueh auf den Beinen, da sie zum Flughafen nach Bangkok wollte. Sie musste nun los. Sie fragte Stefan nach seiner Unterkunft und ob sie ihn Besuchen duerfe. Er bejahte. Ning stieg auf ein Taxi und fuhr zur Busstation. Er war allein und traurig. Er wollte einen Menschen wie Ning, die ihn auch ohne viel Worte verstand. Oh, Stefan, dein Wunsch ging schneller in Erfuellung als du es ahnen konntest.

    Stefan war nach dem Fruehstueck voller Energie. Mit dem Erwachen der Stadt erwachte Stefan’s Tatendrang. Er ging in fast jede Soi um zu sehen ob die Bars schon offen hatten. Bein einigen Bars kehrte er ein und trank Cola, plauderte mit der Bedienung und versprach am Abend vorbeizukommen. Er ging ins Royal Garden Plaza. Im letzten Stock setzte er sich ans Fenster und schaute ueber dei Beachroad zum Meer. Ihm fiel die Geschichte „Der alte Mann und das Meer ein“ Ach wie liebte Stefan diese Aussicht, die seit seiner Kindheit in seinem Hirn fest verankert war. Der Traum von Palmen, Strand und Meer. Segelboote kreuzten gekonnt im Wind. Ganz in der Ferne wo der Himmel das Meer beruehrte sah er ein grosses Schiff, ein Container Schiff. Der Strand fuellte sich mit Menschen. Sonnenschirme wurden aufgespannt, Liegestuhle saeumten nun den Strand. Die ersten Jogger mit dem Handtuch um den Hals wirkten bei der Idylle etwas hektisch.

    Stefan wollte sich Ausruhen. Er ging zurueck zu seinem Appartment, schloss die Vorhaenge und legte sich ins Bett. Eine Deutschsprachige Zeitung war die Lektuere woraus er sich Informationen nahm. Er kannte die Zeitung in und Auswendig, doch er las immer wieder etwas neues daraus. Er nahm aus seinem kleinen Kuehlschrank eine Coke. Er fing an nachzudenken. War es die Sonne, das Meer oder der exotische Duft. Er entschied mal im Leben mehr zu sein als er war.Wie lange wollte er eigentlich in Thailand bleiben? Was konnte er hier tun? Die Zeitung gab darueber keine Auskunft, ausser er koenne bei einschlaegigen Beraterfirmen Kostenguenstig sich informieren. Er kannte auch schon einige Urlauber hier, die ihn mit Infos und Ratschlaegen versorgten. Diese Informanten waren meistens Besitzer von Firmen, die ihren Urlaub zum Zwecke des Brainstorming verbringen. Was konnter er tun? Er war Tischler. Vieleicht sollte er ein wenig bei seiner Berufsbezeichnung eine kleine kosmetische veraenderung vornehmen. Ein kleiner Familienbetrieb der nur Handgemachte Moebeln herstellte und er war der Besitzer.

  2.  
    Anzeige
  3. #2
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Liebe

    Es muss ja keiner erfahren das er nur Haustischler im Bauhaus war. Diese Idee nahm immer mehr Formen an. Er sah sich als Besitzer dieser vom Grossvater gegruendeten Scheinfirma. Er zaehlte sein Geld. Er hatte ca. 50.000 in Bar, 3.000 DM in Traveller Schecks. Sollten alle Stricke reissen, konnte er noch immer bei seinen Eltern anrufen und als Bittsteller agieren. So verging der Morgen und der Nachmittag. Er hatte Ning vergessen. Er war sehr mit seiner Zukunft beschaeftigt.

    Ein klopfen an der Tuer. Wer konnte das sein? Der Vermieter? Ach, da fiel es ihm wieder ein. Ning. Er ging zur Tuer und tatsaechlich, Ning mit einem aelteren Herren und einer jungen Frau stand im Flur. Ning begruesste Stefan mit einem lauten: „Hello Stefan we are here now“, und sie machte einen Schritt in die Wohnung. Stefan wich zureuck und machte verduzt platz.Ning stellte den Herren vor: „Stefan this is my husband Hermann and this is my, sie zeigte auf das Maedchen, good friend. We live in the same city. I’m taking care her because I’ve promised her mother“. Stefan sagte hallo und war wieder sehr verlegen. Hermann sprach nun zu Stefan, das Ning ueber ihn viel erzaehlte und das Stefan ein guter Freund von Ning sei. Oh, Stefan wollte Ning nicht in verlegenheit bringen, so belies er es bei dieser Darstellung. Hermann meinte, das sie nur kurz vorbeikommen da er muede sei und mit Ning noch etwas vorhabe. Er fragte ob Stefan nicht mit Ploy, dies war der Name des Maedchen, etwas unternehmen konnte. Schliesslich seien sie beide aus Deutschland und da helfe man sich.

    Ning, sprach nun auf Ploy ein, die immer wieder den Kopf schuettelte. Was Stefan bei Ploy auffiel war, sie wirkte Jung trotz grosser Oberweite. Sie war huebsch doch irgendwas stoerte ihn. Er wuste nur nicht was es war. Ning schwaermte nun von Ploy, erzaehlte das Ploy in einer Imbissbude Hot Dogs verkaufe. Der monatliche Gehal betraege nur 3.000 Baht. Das Geld reiche hinten und vorne nicht. Ploy bekam Trinkgeld doch das war nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Hermann war durstig und sagte das er runter ginge zum Shop um Bier zu holen. Sprachs und verschwand. Stefan sass uf den Bett. Am Bett war ein kleiner Hocker, darauf plazierte Ning nun Poly. jetzt sah Stefan was ihn stoerte. Es war der Ausdruck in Ploys Augen. Sie wirkten Leblos. Ihr Mund laechelte schuechtern, doch die Augen. Stefan bekam Mitleid mit Ploy und nahm ganz vorsichtig ihre Hand. Ning machte den Vorschlag, das Stefan mit Ploy einige Tage verbringen sollte, da Ploy gerade erst vor 2 Wochen im Badeort angekommen, sich einsam fuehle. Oh, Stefan verstand dies gut. War er doch auch Einsam. Ploy laechelte immeru, sprach kein Wort. Sie lies ihre Hand in der Hand von Stefan. Auf dem Nachtkaestchen lag ein Nagelclip. Diesen Zwicker nahm Ploy und fing an Stefans Naegel zu schneiden. Stefan war dies unangenehm doch er wollte Ploy nicht weh tun so lies er es geschehen.

    Hermann kam mit 3 Flaschen Singha zurueck. Er setzte sich auf den Boden mit Ning und oeffnete das Bier. Stefan und Ploy verneinten das Angebot mit zu trinken. Hermann erzaehlte von Thailand. Wie er das erstemal hierher kam, und das er Ning im Royal Garden kennenlernte. Er war 63 hatte eine gute Pension und hatte vor in diesem Urlaub alles so zu Regeln, das er hier bleiben konnte. Hermann fragte was Stefan so mache. Und jetzt war Stefan froh das er sich schon vorher Gedanken darueber machte. So kam es wie aus der Pistole geschossen aus ihm raus: Ich habe eine kleine Firma. Ich habe 10 Mitarbeiter wir machen nur Moebeln auf Bestellung. Er koenne davon ganz gut Leben. Seine Eltern seien schon Alt so kuemmere er sich um denen. Sein Vater habe ihn dieses Jahr die Firma Ueberschrieben. Er erzaehlte noch von den vielen Kunden und deren Sonderwuensche. Stefan redete sich diese Luege als Wahrheit ein und merkte nicht das Hermann darann gar nicht wirklich interessiert war.

    Ning fragte Hermann was Stefan mache. Hermann sagte das er Besitzer einer „grossen“ Moebelfirma sei und das er diese Firma kenne. Stefan wae nun erstaunt wie leichfertig Hermann dies Unwahrheit glaubte und noch dazu wie Hermann dies bekraeftigte. Nun redete Ning wieder auf Ploy ein. Stefan fuehlte sich nun als wichtiger Mann. Er sprach zu Ploy, das er fuer sie sorgen wolle und er nicht moechte das Ploy weiter als Hotdog vVerkaeuferin arbeitete. Er bot Ploy an, bei ihm zu wohnen.

    Ploy verstand nicht so recht und Ning half nach. Ploy schaute ganz gluecklich und gab einen Wangenkuss Stefan. Nun war es um Stefan geschehen. Dieses Maedchen gab ihn das Gefuehl gebraucht zu werden. Hermann schlug vor, die Sachen von Ploy zu holen. Stefan solle hier warten und alles vorbereiten. Als das Trio weg war, war es Stefan nicht mehr wohl. Er hatte gelogen. 2 Maedchen glaubten die Geschichte. Ob Hermann sie glaubete, wussste Stefan nicht. Stefan wollte es spaeter gerade biegen und ihnen erzaehlen was er wirklich machte. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das Trio kam zurueck. Ploy hatte eine alte Reisetasche bei sich. Stefan sah das Ploy merkte das er bei ihrer Reisetasche erschrocken war. Ploy standen Traenen in den Augen. Ning und Hermann redeten auf Stefan ein. Das dieses maedchen arm sei und Stefan nun der erste Franag sei, der Ploy bei sich Aufnehmen will. Ploy hatte es auch schon ihren Zimmergenossinen erzaehlt. Bei der Arbeitsstelle seien sie auch schon vorbeigefahren und Ploy habe gekuendigt. Stefan fuehlte sich nun mies und schuldig. Er versprach Ploy neue Sachen zu kaufen und das sie sich um die Zukunft keine Sorgen machen sollte, er habe genug Geld.

    Bum, Stefan sprach als ob alles wahr waere und wurde nicht mal verlegen. Ning und Hermann beglueckwuenschten Stefan zu seiner Entscheidung. Sie verabredeten sich fuer den Abend in der Schmetterlings Bar. Nun war Stefan allein mit Ploy. Ploy fing an das sauber aufgeraeumte Zimmer aufzuraeumen. Stefan wunderte sich. Er fragte Ploy wie alt sie sei. Ploy sagte das sie letzten Monat 18 wurde. Stefan konnte es nict so richtig glauben. Er fragte nach einen Ausweiss, doch Ploy verstand nicht. So beschloss Stefan bis zum Abend zu warten und Ning danach fragen.

  4. #3
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Liebe

    10 Uhr Abends fuhren Ploy und Stefan zum Treffpunkt. Hermann war frisch rasiert und Ning sah bezubernd in ihrem Minirock aus. Stefan tat Ploy leid. Sie hatte nur eine alte Jeans und ein Erdbeerfarbenes altes T-shirt an. Er musste ihr andere Klamotten kaufen. Er wollte das Ploy genauso Gluecklich ist wie diese Ladies in dieser Bar. Hermann war ein alter Bekannter dieser Bar, den Ning hatte gute Freunde hier. Es war ein lustiger Abend. Als Kroenung schlug Ning vor in eine Thaidisco zu gehen. Es war schon ein Erlebniss, alle standen und tanzden am Platz. Die Kellner schlingerten meisterhaft durch die Menschmenge ohne auch nur etwas zu verschuetten. Kleine Speisen die sehr scharf uwaren wurden bestellt, und die viel zu salzigen Erdnuesse animierten zum trinken. Es war 4 Uhr Morgens als sie die Disco verliesen. Stefan fuehlte sich nicht wohl. Er mochte diese Musik die er nicht verstand, ueberhaupt nicht. Er liebte Walzer und alte Schlager aus den sechziger Jahren. Gus Bakus, Roy Black, Peter Alexander, ja das war Musik. Doch Ploy war so richtig gluecklich und das war Stefan nur Recht. Als sie die Disco verliesen nahm Stefan Hermann bei Seite. „Du sag mal, wie alt ist Ploy wirklich“? Hermann wusste es nicht und fragte Ning. Ning sagte 18. Stefan wollte den Ausweis sehen. Ning sprach mit Ploy. Ning wante sich Stefan zu undd erklaerte, das Ploy den Ausweis erst beantragt hatte, da sie erst 18 wurde. Wollte sie den Ausweis frueher muesste die Mutter es tun. Das wollte Ploy nicht. So muss er glauben das sie 18 sei und ueberhaupt, Ning war Ploys beste Freundin, kam sie doch aus dem selben Dorf. Ning versicherte Stefan das Ploy 18 war. Die Wege trennten sich. Ploy nahm Stefan bei der Hand und zog ihn mit sich richtung Appartment. Es war nur ein kurzer Weg von 20 minuten. Angekommen, ging Stefan ins Bad. Er war aufgeregt. Sollte er Ploy beruehren? Als er aus dem Bad kam, war Ploy schon mit samt der Kleidung im Bett. Stefan wunderte sich. Aber es war recht so. Er machte das Licht aus. Irgendwann spuerte er das Ploy vorsichtig seine Hand nahm und drueckte. Stefan war auch nur ein Mann und so rueckte er auf Tuchfuehlung an Ploy. Er versuchte nun umstaendlich Ploy zu entkleiden. Es wusste keiner, Stefan war noch „maennliche Jungfrau“ und so verlies er sich auf Ploy die Fuehrung zu uebernehmen. Es war schon spannend, als er mir dies erzaehlte. Er bekam dabei einen sanften glanz in die Augen und die Traenen wirkten wie ein Vorhang der zum letzten mal fiel. Er sagte das es etwas besonderes war, als er die Waerme spuerte. Es war als ob 1000 Ameisen in seinen Koerper auf und nieder krabbelten. Und dann, es war ein Schmerz in seinem ....., nur von kurzer dauer und auch Ploy wurde fuer Sekunden Bewegungslos. Es war nur fuer einen Augenblick.

    Einige Tage spaeter bekam Ploy Bauchschmerzen und Stefan schlug vor zum Arzt zu gehen. Ploy hatte furchtbar Angst, doch Stefan gab nicht nach. Stefan sass im Wartezimmer und wurde nervoes als es schon eine volle Stunde dauerte und Ploy nicht rauskam. Er ging vor die Tuer auf die Strasse. Alles war hektisch. Er fragte sich ob dies ueberhaupt der richtige Platz ware. Es war heiss. Das Geld ging zur neige, da er Ploy alles neu kaufte, und sogar den Eltern von Ploy 60.000 Baht ueberwies, damit sie ihr Haus irgendwo in Khon Kaen nicht verlieren. Khon Kaen, er wusste nicht wo oder was das war. Ploy zeigte ihn mal eine Karte, doch Stefan konnte sich darunter nichts vorstellen. Hermann war auf Phuket.. Stefan rauchte eine Khrong Thip. War ja billig. 20 Baht. Ploetzlich kam ein Herr in weiss auf Stefan zu und bat ihn ins Aerztezimmer. Unruhe beschlich Stefan. Was hatte es zu bedeuten. Ploy schaute Stefan ganz traurig an. Stefan sagte zu Ploy, egal was ist, ich bleibe fuer immer bei dir, ich werde dich nie verlassen. Die Freude in Ploys Gesicht staerkte Stefan. Der Arzt bat Stefan sich zu setzten.

    Der Arzt fragte Stefan wie lange er Ploy kenne. Stefan gab Wahrheitsgemaes Auskunft, seit knapp einer Woche, und er Liebe sie und er kann fuer sie Sorgen. Der Artzt meinte dass dies gut sei und fuer dieses Junge Ding. Er solle ganz vorsichtig mit Ploy sein, den Ploy war noch Jungfrau und durch das Eindringen sei Ploy ein wenig verletzt worden und zudem sei Ploy nun Schwanger. Stefan schluckte, was um Himmels willen. Warum hatte Ploy ihn nicht gesagt das sie Jungfrau sei und ueberhaupt was war mit Verhuetung. Alle Welt weiss das man schwanger wird, nur dieses junge Ding nicht. Was bringen den die Eltern in Thailand den Kindern bei? Der Arzt sprach das er die peronalien von Stefan brauche. Stefan war erstaunt. Wozu? Ja, da Ploy erst 14 sei brauche er die personalien um sicher zu gehen, das jemanf fuer Ploy bezahle, denn Ploy muesse nun jede Woch vorbeikommen und Medikamente bekommen. Da Ploy ihre Eltern nicht erreichen kann, und Ploy sagte das der Farng versprach sie zu heiraten, liegt es auf der Hand das Stefan die Vaterrolle und Ehemannrolle uebernehme.

    Bis hierher hat Stefan mir die Geschichte erzaehlt. Was weiter geschah hab ich selbt miterlebt.
    Zufaellig ging ich an der Clinic vorbei, als ein schluchzendes junges Maedchen und ein verstoert wirkender junger Mann die Klinik verliesen. Sie liefen wie Blind auf den Gehsteig und haetten mich fast vom Gehsteig gestossen, wenn ich nicht schnell genug ausgewichen waere. Hoppla was ist los? Der Mann schaute mich an und meinte: „Ich moechte sterben“! Ich war erschrocken. Was ist los. Ach warum konnte ich meine Schnauze nicht halten. Ich hatte selber genug Probleme am Hals. Aber ich konnte es nicht mehr zuruecknehmen. Der junge Mann schaute mich ganz erleichtert an. Komm bitte mit, ich bezahle auch, aber ich muss dir etwas erzaeheln und weiss nicht Ein noch Aus. Wir gingen in ein kleines Restaurant nahmen Platz und er begann mit den Worten:“ Es war an einem schoenen Morgen, .....“

    Ich hoerte mir die Gechichte an. Er erzaehlte auch mir das er Besitzer ... Ich fragte ihn: „Ja wenn du eine Firma leiten kannst, warum kannst du den diese Situation nicht regeln“? Und dann erzaehlte er mir „die Luege“. Was konnte ich tun?
    Wir haben beschlossen, den Tatsachen ins Auge zu schauen und die Wahrheit zu sagen. Durch das Reden, auch mit Ploys Eltern und der Zustaendigen Bezirkdbehoerde hatte sich alles wunderbar geregelt. Das Geld das ich Stefan borgte, betrachte ich als Geburtstagsgeschenkt an die kleinen Green, ein suesses 8 jaehriges Maedchen das der Amerikanische Vater David wie sein eigenes angenommen hat.

  5. #4
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Liebe

    Stefan zu den ich keinen Kontakt mehr habe, hat Ploy nie geheiratet, Ploy ist mit einem Amerikaner verheiratet der alle 3 monate nach Thailand kommt. da er noch eine Familie in Amerika hat, und Hermann ist immer noch in Thailand. Manchmal sehe ich ihn und er schaut sehr ungluecklich aus. Wenn ich mit ihm spreche, schimpft er auf ganz Thailand. Aber er will nicht mehr fuer immer zurueck nach Deutschland, den die Freund sind rar geworden. Er sagte mir einmal: Entweder ganz hier oder ganz dort, halbe Sachen verursachen nur Unzufriedenheit. Denn wenn mir was nicht passt, hat meine Frau Angst das ich zurueckgehe. Und mir passt es nicht, das meine Frau mir dadurch alles durchgehen laesst. Ich habe immer eine Hintertuer, meine Frau nicht. Und dies macht mich Ungluecklich.

  6. #5
    Avatar von PengoX

    Registriert seit
    17.02.2003
    Beiträge
    1.987

    Re: Liebe

    @Chonburi's Michael
    Also normalerweise mag ich Deine Geschichten überhaupt nicht. Aber diese ist wirklich, wirklich gut!
    Meine Hochachtung!

    PengoX

  7. #6
    Avatar von alhash

    Registriert seit
    17.12.2001
    Beiträge
    4.824

    Re: Liebe

    stimme PengoX mit jedem Wort zu :bravo:

    Schönen Sonntag
    AlHash

  8. #7
    Avatar von Stefan

    Registriert seit
    25.08.2001
    Beiträge
    753

    Re: Liebe

    Hallo Michael

    Ich habe bisher alles von dir hier im Forum gerne gelesen und auch diese Begebenheit ist wunderschön erzählt.

    Danke

    Stefan

Ähnliche Themen

  1. Liebe
    Von Lanna im Forum Treffpunkt
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.09.11, 18:53
  2. Liebe, Heuchelei und Missbrauch der Liebe
    Von tomskithai im Forum Ehe & Familie
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 07.03.08, 18:44
  3. Liebe ist...
    Von PengoX im Forum Sonstiges
    Antworten: 24
    Letzter Beitrag: 10.03.05, 07:21
  4. Liebe mit dem Herz und Liebe mit dem Verstand
    Von Micha im Forum Literarisches
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 13.10.03, 20:17