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Leben im Isaan

Erstellt von waanjai_2, 01.03.2009, 12:47 Uhr · 9.456 Antworten · 844.509 Aufrufe

  1. #5201
    Avatar von waanjai_2

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    Ferienwohnungen gibt es jetzt auch. Für Leutz, die sich selbst verpflegen wollen.

    . . . . . . . . . . . . . . . . .Udon Holiday Homes - Home

  2.  
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  3. #5202
    Avatar von waanjai_2

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    Inzwischen gibt es auch ein Photo dieser merkwürdigen Aufforderung an die thailändisch-englischsprachige Bevoelkerung bestimmte Kategorien der ausl. Bevoelkerung anzuzeigen.


  4. #5203
    Avatar von x-pat

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    Ironischerweise findet ein Großteil der "violation of foreign workers" durch die Immigration Police selbst statt.

    Cheers, X-pat

  5. #5204
    Avatar von franki

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Ironischerweise findet ein Großteil der "violation of foreign workers" durch die Immigration Police selbst statt.

    Das Englisch ist wahrlich kein Ruhmesblatt, die hatten wahrscheinlich keinen 'native speaker' beim Englischunterricht! Sollen sie mal ein paar mehr als Englischlehrer arbeiten lassen!

  6. #5205
    Avatar von waanjai_2

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    Es hieß zwar, nach Songkran würde sich die Lage entspannen. Aber nein, es ist immer noch fast unmoeglich, Arbeitskräfte zu engagieren, die eines unserer Felder umpflügen würden. Mit einem der neueren 4-rädigen Kubota-Traktor mit angehängten Pflug. Letztes Jahr kostete dies pro rai ca. 200 Baht. Jetzt sind sie alle noch immer ausgelastet. Soll heißen, es ist wieder beabsichtigt, überall Reis anzubauen. Und dann merkt man halt die jahrelange Landflucht schon noch. Die Leutz sind entweder in Bangkok oder hier in und um Udon in Handwerksbetrieben etc. in Arbeit.

    Also soll nach ca. 5 Jahren unser Kubota Walk-Behind-Traktor (12 PS) wieder zum Einsatz kommen. Also mußte heute einmal das Tuk Tuk aus der Garage und die Vollständigkeit der Gerätschaft überprüft werden.



    Läuft alles noch. Nur - wie befürchtet, es waren im Laufe der Jahre kleinere Zubehoerteile abhanden gekommen. Gelegenheit macht Diebe, und so hat wohl da und dort vielleicht ein bei uns engangierter Handwerker ein Teil gesehen, was bei ihm kaputt gegangen war. Kleinere Teile, die man 'mal eben schnell in den Kofferraum des Autos tun kann. Also ging es heute ab zum Kubota-Händler auf der Dutsadee - der hat alles, bis ins letzte Ersatzteil. Der Schaden war letztendlich gering, weil so Stahlartikel für die Landwirtschaft nicht so teuer sein koennen. Habe gerade mal 1.900 Baht bezahlt für die Verbindungselemente, die man hier hinten im Tuk Tuk liegen sieht.



    Hier ist der Kern des guten Stücks.



    Und hier so ein paar Teile, die als vollständig bei der Prüfung zur Seite gelegt werden konnten: Räder für die "im Wasser-Arbeit", der Pflug.



    Knapp 2 m hinter der Radachse läuft der Betreiber hinter dem Traktor einher. Und zwischen der Radachse und seinen eigenen Füßen, die man nicht gerne mit unterpflügt, hängen dann noch die einzelnen Arbeitsteile wie Pflug oder Egge. Wenn man da steht, sieht es aus wie früher bei Formel 1.



    Und man unterschätze nicht die Kraft der Maschine. Da ist nix mit kurz mal anhalten. Besser ist es, die Maschine in einen 90° Winkel zu bringen und weiter geht's auf dem Feld.

    Die Walk-behind-Traktoren haben in SOA dort, wo die Paddies zudem noch recht klein sind, einen Riesen-Erfolg gehabt. Und werden auch heute noch für eine Vielzahl von Arbeiten: neben pflügen auch Wasser pumpen etc. eingesetzt. Nur - das ständige Hinterher-Laufen ist staubige Arbeit oder gar Arbeit im Matsch und deshalb bald nicht mehr so beliebt.

    Und wie dann irgendwann jeder Hinz und Kunz seinen Rasenmäher durch einen fahrbaren Rasenmäher ersetzt, träumt der Isaan-Bauer halt von einem kleineren 4-wheel-Traktor, mit dem er seine eigenen Felder und die von anderen in Lohnarbeit bestellen koennte. Wenn es dann nicht doch wieder ganz anders kommen würde.

  7. #5206
    Avatar von waanjai_2

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    Dann haben wir uns heute noch nach Anhänger erkundigt. Ohne die kriegt man ja sonst nix aufs Feld. Von Wikepedia gibt es hier einen Rot-I-Taek, der gerade zum Holztransport verwandt wird. Man sieht der Anhänger hat eine extrem lange Aufhängung, um bis zur Radachse des Walk-behind-tractors zu gelangen. Kosten etwa 11.000 Baht. Es sieht so aus, als wolle mein Sohn doch lieber einen eigenen Anhänger aus Strukturstahl etc. schweißen.



    Wenn der Motor aus dem 1-wheel-tractor ausgebaut und als Motor auf dem Motorbock eines zumeist hoelzernen LKWs montiert ist, nennt man den gesamten LKW Taek-Taek. Diese aus Holz gebauten sind eine pittoreske Besonderheit des Isaan. Freunde von uns haben so einen LKW auch, und mit dem transportieren sie in wenigen Fahrten die ganze Reisernte auf den Hof.

    http://www.myvideo.de/watch/4396751/...on_in_Thailand

  8. #5207
    Avatar von waanjai_2

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    Vor einigen Tagen hatte ich schon frisch geschälte Taan gezeigt (#5163). Schmecken wie Kokusnüsse, sehen nur anders aus. Heute kamen nocoh ungeschälte Taan auf den Tisch.





    Auch frisch vom Markt gab es neue Bambussprossen - nicht zu verwechseln etwa mit Bohnensprossen.



    Sind groeßer als was dt. Ehemann aus den Gläsern und Dosen beim Asia-Markt kennt. Hier ein Groeßenvergleich als Hilfestellung.


  9. #5208
    Avatar von siamthai1

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    abend waanjai. auch grösser als der vom deutschen ehemann ?

  10. #5209
    Avatar von waanjai_2

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    Wie bei allen "inneren" Werten kommt es nicht allein auf Groeße, sondern auch auf Härte, Widerstandsfähigkeit und Grillfähigkeit an.

    Nachdem ich nach der letzten Aufnahme ins Haus gegangen war, wurde der Bambus-Sproeßling schon der weiteren Aufbereitung fürs Abendessen zugeführt.


  11. #5210
    Avatar von berti

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    Über 2.000 ausländische Arbeiter bei Großrazzia kontrolliert




    Sriracha - Bei einer gigantischen Großrazzia in Srirachas berüchtigter Gemeinde Nong Khamand kontrollierte eine gemischte Truppe aus Verwaltungsbeamten und Sicherheitskräften die Papiere von über 2.000 ausländischen Arbeitern aus Kambodscha, Laos und Myanmar.

    Ein Einsatzkommando, bestehend aus Beamten des Arbeitsministeriums, Ermittlern des Department of Special Investigation (DSI) Region Ost, der Immigration Police und der örtlichen Polizei von Sriracha machte sich gegen Morgen auf den Weg, um die 12 ausschließlich von ausländischen Arbeitern bevölkerten Wohnblocks zu kontrollieren.


    Der Einsatz war von langer Hand geplant worden, nachdem seit Monaten anonyme Beschwerden beim Arbeitsministerium und der Polizei eingegangen waren. Die Anrufer hatten behauptet, dass sich die Situation in dem Slum-ähnlichen Wohngebiet massiv verschlechtert habe, da inzwischen fast nur noch von Menschenhändlern eingeschleuste illegale Arbeiter ohne Papiere dort leben würden.
    Chedsak Witsikhul, Leiter des Arbeitsministeriums, Abteilung für Arbeitsschutz und Sicherheit, erklärte nach dem Einsatz vor lokalen Medienvertretern, man habe nach all den Beschwerden mit katastrophalen Lebensbedingungen gerechnet, doch dies sei nicht der Fall gewesen. Etwas mehr als 2.000 Arbeiter würden sich 700 relativ saubere Zimmer in 12 5-geschossigen Gebäuden teilen, was auch für thailändische Arbeiter nicht ungewöhnlich sei.


    Allerdings stimme es, dass ein großer Teil der Arbeiter über keinerlei Papiere verfüge. Da die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien, könne er jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, um wie viele Personen es sich handele.
    "Ich kann ihnen nur sagen, dass alle Arbeiter, die nicht über die benötigten Dokumente verfügen, innerhalb weniger Tage von den Beamten der Immigration wieder in ihre Heimatländer gebracht werden", sagte Herr Chedsak.

    "Wochenblitz 26.4.2013" - so sieht es aus, wenn die Behörden Illegale jagen u. deportieren, der Aufruf der Immi in Udon dagegen ist wirklich lächerlich u. zielt wohl (da engl- sprachig) auf den Farang, der illegal hinter seinem Motor-Einachser läuft u. versucht, sein Reisfeld zu pflügen

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