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Leben im Isaan

Erstellt von waanjai_2, 01.03.2009, 12:47 Uhr · 9.456 Antworten · 845.499 Aufrufe

  1. #4811
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Hermann Beitrag anzeigen
    Die Nachfrage bestimmt den Preis und auch die Spekulanden vor allen die Geld haben ! meistens Ferlangs !!
    In der Tat sind nur die Spekulanten, die Geld haben, von Relevanz.

    Was Du für Ferlangs kennst. Die meisten sind verarmt oder so angekommen, wie sie auch bald gehen.

    Mit Erklärungen, warum es im NO auch sehr viele Vietnamesen sind, die sich dort jetzt landmäßig einkaufen, tun sich so Leutz naturgemäß schwer.
    Wobei man sich die ASEAN ja bald als einheitlichen Wirtschaftsraum vorzustellen hat und viele Warenstroeme nicht erst von Hanoi - dem alten Saigon - und von dort dann nach BKK laufen werden.
    Wenn doch der Warenfluß via Laos viel billiger kommt.

    Mehr Denken in den Kategorien der zukünftigen ASEAN ist angesagt. Und dazu: Warum will China eine TGV direkt nach Süden? Mit Udon als einzigstem Zwischenhalt?

  2.  
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  3. #4812
    Avatar von Franky53

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    hast du keine Angst ,dass bei starken Regengüssen die aufgeschüttete Erde auf die Strasse gespült wird?

  4. #4813
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Franky53 Beitrag anzeigen
    hast du keine Angst ,dass bei starken Regengüssen die aufgeschüttete Erde auf die Strasse gespült wird?
    Gute und auch oft gestellte Frage. Bei dem Baugrundstück für unser eigenes Haus hatten wir diese Angst, zumindest zur Seite eines viel tiefergelegten Reisfeldes. Und ein Freund in der Nähe von Korat hatte das konkrete Problem sogar trotz bestehender Mauer (via Unterspülung). Wir bauten deshalb sofort eine Umfassungsmauer.

    Hier habe ich diese Angst nicht. Habe gesehen, wie ein halbes Rai Grundstück 1.50 m hoch aufgeschüttet wurde und keine Erde weggespült wurde. Zumindest nicht zu einem merklichen Grade. Einige eingefurchte "Regenrinnen" gab es schon in der aufgeschütteten Erde. Liegt es an der Erde? An der zu erwartenden Verwurzelung durch die bald sprießenden Gewächse? Werde morgen mal meine Frau fragen, warum die keine Begleitmaßnahmen vorschlägt.

  5. #4814
    Antares
    Avatar von Antares
    Ist es nicht auch üblich mit allerlei Stampf und Rüttelgerät mechanisch den Boden zu verdichten? Jedenfalls bei uns hier in der Gegend. Wenn auf diesen losen Mulch eine Bodenplatte gegossen wird, kommt es zur Katastrophe.

    M.

  6. #4815
    Avatar von Yogi

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Ist es nicht auch üblich mit allerlei Stampf und Rüttelgerät mechanisch den Boden zu verdichten? Jedenfalls bei uns hier in der Gegend. Wenn auf diesen losen Mulch eine Bodenplatte gegossen wird, kommt es zur Katastrophe.

    M.
    Das ist doch genau der Grund, warum Waanie von einigen Regenzeiten geschrieben hat.

  7. #4816
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Antares Beitrag anzeigen
    Ist es nicht auch üblich mit allerlei Stampf und Rüttelgerät mechanisch den Boden zu verdichten? Jedenfalls bei uns hier in der Gegend. Wenn auf diesen losen Mulch eine Bodenplatte gegossen wird, kommt es zur Katastrophe.
    Ja, genau. An Bodenplatte denkt hier keiner.
    Planierer und "Dampfwalze" heißt das Mittel der Wahl, wenn es nicht mehr lange bis zum Baubeginn - Aushub für die Säulen - dauern soll. Haben wir gut 7 Monate vor unserem Hausbau so gemacht.



    Die Rüttler werden dann erst interessant, wenn die Streifenfundamente bereits stehen und vor Applikation des Eßstrichs das Bodenreich in den typischweise 4 x 4 m Zellen weiter verdichtet werden soll. Auf dass der Fußboden nicht doch zur Decke wird, was aber kaum erreichbar ist.

  8. #4817
    Avatar von benni

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Land aufzuschütten ist bei uns in Udon schon recht teuer. Ein hok-lor - ein LKW mit 6 Rädern - kostet so um die 500 Baht. Tendenz steigend. Dafür kriegt man inzwischen nur die billigste Roterde - din si deng - also vor allem Lehmboden......
    wir bezahlten für 1 Fuhr guter Erde/sip low, LKW mit 10 Rädern, 300 Baht vor 4 Jahren an der Küste in Trat bei einer Wegstrecke von 4 km. Der Preis war total günstig da wir lange, über 2 Jahre, warteten bis das Thesaban in der Gegend ein Reservoir aushob und die Erde verkaufte.

  9. #4818
    Avatar von wasa

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    Und dies aus einer informierteren Perspektive
    Khun waanchai,
    du bringst ja hier bei diesen Berichten oft deine "Frau" in's Spiel,die erklaert dir wohl wo's lang geht im Isaan.
    Du hast doch Geld fuer 300 Wagenladungen von der Bank geholt,nachdem Mutti mit 260 Wagen genug Erde hat,ist der Rest ihr Taschengeld?

  10. #4819
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Gute und auch oft gestellte Frage. Bei dem Baugrundstück für unser eigenes Haus hatten wir diese Angst, zumindest zur Seite eines viel tiefergelegten Reisfeldes. Und ein Freund in der Nähe von Korat hatte das konkrete Problem sogar trotz bestehender Mauer (via Unterspülung). Wir bauten deshalb sofort eine Umfassungsmauer.

    Hier habe ich diese Angst nicht. Habe gesehen, wie ein halbes Rai Grundstück 1.50 m hoch aufgeschüttet wurde und keine Erde weggespült wurde. Zumindest nicht zu einem merklichen Grade. Einige eingefurchte "Regenrinnen" gab es schon in der aufgeschütteten Erde. Liegt es an der Erde? An der zu erwartenden Verwurzelung durch die bald sprießenden Gewächse? Werde morgen mal meine Frau fragen, warum die keine Begleitmaßnahmen vorschlägt.
    Habe inzwischen mal meine Frau gefragt, wie sie die Sache sehen würde. Für sie ist es eine Frage der Kosten-Nutzen-Analyse - im Isaan auch nur kurz CBA genannt.
    Zunächst sei die Ausgangslage nicht sehr bedrohlich, weil es an keiner Seite des Grundstücks noch weiterhin tiefergelegtes Land gäbe, in dem der Regen die Erde wegspülen koennte. An zwei der 4 Seiten seien die Bodenhoehen nun ziemlich gleich (nach rechts zum Nachbarn mit Haus und nach links, wo das Land ebenfalls aufgeschüttet wurde, inzwischen aber überwuchert wurde.

    Sie rechnet damit, dass der Regen der Zukunft durchaus etwas noch lose Erde loesen wird und wegspülen wird. Da muß man alle Monate mal mit der Schaufel korrigierend eingreifen. Aber mit dem Beginn der Regenzeit würde die Muttererde (din si damm) sehr schnell begrünt werden. Und dieses Grün würde weiterhin helfen, die Erde beisammenzuhalten und zu klumpen. Wirkung wie bei Kletterpflanzen, nur halt mit waagerechter Ausbreitung.

    Die Alternativen wären hingegen recht teuer. Wenn es eigenes Baugrundstück wäre, würde sie es einfassen lassen. Zumindest an 2 Seiten. So Einfassungen müßten allerdings sehr stabil sein, denn man solle die Wucht der Monsun-Niederschläge im Isaan nicht unterschätzen. Wir hatten bei unserer Umfassungsmauer an jeder 2. Säule eine weitere als Querstrebe wirkende Säule gesetzt. Die helfen der Mauer, den enormen Wasserdruck, der auf dem 1 Rai Land lastet - bei gut 2 stündigem Platzregen - Stand zu halten.
    Alles was weniger stabil ist, bricht in aller Regel weg. Kann man im Isaan häufig sehen. Umgeknickte Mauern. Das kommt vom Regen.


    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Du hast doch Geld fuer 300 Wagenladungen von der Bank geholt,nachdem Mutti mit 260 Wagen genug Erde hat,ist der Rest ihr Taschengeld?
    Du mußt präzise lesen. 230 Wagenladungen waren ihr genug. 35.000 Baht wurden nicht ausgegeben, sondern werden wieder auf das Konto Immobilien eingezahlt. Kannst mich gerne zur Bank bringen.

  11. #4820
    Avatar von wasa

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    Habe inzwischen mal meine Frau gefragt, wie sie die Sache sehen würde. Für sie ist es eine Frage der Kosten-Nutzen-Analyse - im Isaan auch nur kurz CBA genannt.
    Hab doch richtig gelegen mit deiner Frau,ist sicher eine Studierte und du hast sie an der Koelner Uni kennengelernt.
    Meine Rechnung war schon okay,wer hier praeziser lesen soll sei man dahingestellt.
    Ich glaube nicht ,dass deine Frau dir die Baht 35 000.- zur Wiedereinzahlung auf's IMMOBILION KONTO gibt.

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