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Leben im Isaan

Erstellt von waanjai_2, 01.03.2009, 12:47 Uhr · 9.456 Antworten · 845.905 Aufrufe

  1. #1631
    Avatar von wasa

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    Trotz politischer Unstimmigkeiten,was verbindet ist das Leben mit Hunden und Katzen hier in TH.
    Daheim in Deutschland waere es nicht so einfach mehrere Hunde und Katzen zu halten.
    Unsere Tiere wachsen mehrsprachig (Thai,English,Deutsch) auf und erhalten eine thai-deutsche Erziehung.



    Da unsere Kinder schon gross und aus dem Hause sind,bleiben halt nur diese Gesellschafter.

  2.  
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  3. #1632
    Avatar von waanjai_2

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    Gestern bekamen wir Besuch von meiner Enkeltochter nebst Mutter, schließlich haben wir seit dem 1. Dezember die große Landeskirmes auf dem Tungsi Mueang. Selten so altes Gerät gesehen. Aber einfach und zweckmäßig. Eine alte Raupe war auch zu bewundern. Aber nix mit Zudecken und in der Zeit versuchen, sein Mädchen zu küssen.
    Gestern abend traten Big Ass auf. Was für meine Jüngste, nix für uns Anderen. Während Enkeltochter auch heute noch versuchen darf, ihre 50 Baht Kirmesgeld zu verprassen, gab es bei mir einen Phototermin für die 2. Verstärkung unseres regulären Wachteams. Sind jetzt gerade 6 Wochen alt.

    In der Mitte "Nüng", rechts: "Song" und links: der einzige männliche Nachwuchs, der jetzt bereits meiner Enkelin gehört und uns deshalb morgen auch verlassen wird.


    Die beiden Hunde mit dem Namen Eins und Zwei sind dann Hunde Nr. 5 + 6 im regulären Team. In der Nacht kann es schon jetzt einmal zu überraschenden Ereignissen führen. Wenn das Rudel der insgesamt 4 Großen rund ums Haus herum fegt, dann fällt auch der ein oder andere Blumentopf um. Da darauf aber keine weiteren verdächtigen Geräusche zu hören sind, war es das dann auch.

    Ab späten Vormittag war meine Frau zum Fischefangen im Reisfeld. Kam mit einer riesigen Ausbeute an Fischen zurück, die deshalb jetzt recht leicht gefangen werden können, weil der Wasserstand in den Wasservorratsspeichern immer weiter verdunstet ist. Hier die Gruppe der "Großen", die nach Waschen und Ausnehmen direkt zur Essensvorbereitung (Kochen oder Grillen) gelangen.



    Und hier die Kleinen, die nach Waschen, Ausnehmen und weiterem Reinigen in den örtlichen "Sauerkraut-Topf" gelangen, also zum sog. fermentierten Fisch verarbeitet werden.



    Heute abend tritt Pongsit Kumpee auf. Mal sehen, ob es nicht zu kalt für einen Konzertbesuch sein wird.
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  4. #1633
    Avatar von waanjai_2

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    Die Anbindung an die Staatsstraße wird immer enger. Gestern wurde der asphaltierte Zugang zur Staatsstraße fertig und "bemalt". Rechts im Bild das Haus des Nachbarn mit Satteldach, von unserem Haus sieht man so gut wie nix, weil noch viel weiter weg von der Straße. Nur vorne der Hanuman paßt auf, dass sich kein Unbefugter nähert. Ganz im Hintergrund eine Ponderosa, die jetzt aus 3 separaten Wohnhäusern besteht.

    War noch einmal befriedigend festzustellen, dass der nun frisch asphaltierte Zugang zu unserer Soi von der Staatsstraße hinaufführt. Wie es ja auch in Thai heißt: Aus dem Haus auf die Straße herabsteigen oder hinuntergehen: long pai.



    Unter dem nun asphaltiereten Zugang zur Soi verläuft schon ein ziemlich großes Abflußrohr aus Beton, welches irgendwann einmal das abfließende Regenwasser aber auch das Bruchwasser aus den Häusern in einen sehr großen, ganz um Udon herumlaufenden Khlong ableiten wird. Zur Zeit wird bei uns das Regenwasser und Bruchwasser noch in offene Klongs abgeleitet, die irgendwo in den Feldern enden. Stets blühende biologische Kläranlagen mit geringer Belastung, weil halt das Schwarzwasser von Spezialtanks abgesaugt wird.

  5. #1634
    Avatar von wasa

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    Nicht bange das der Hanuman eines nachts abtransportiert wird?

    weil halt das Schwarzwasser von Spezialtanks abgesaugt wird
    ... und dann auch irgendwo in den Reisfeldern landet,aber dies gibt dem Klebereis ja erst den richtigen Geschmack ...

  6. #1635
    Avatar von JT29

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    Nee, der hat so vierbeinige Aufpasser, die fast alle reagieren

    Ich erinnere mich noch an meine Ferienzeiten bei meiner Oma im Schwarzwald in den 70ern, dort war es üblich die Kleinklärgruben zu halten und in der Tat wurde im Sommer diese mit einer megagroßen Eimerschöpfkelle geleert und in ein Güllefass verbracht und auf dem Feld entsorgt. War also bei uns auch nicht anders.

    @waanjai
    Du hast vergessen, den Bauarbeitern eine vernünftige Brotzzeit zu spendieren, damit sie den Asphalt noch weiter in die Soi führen. Durch den Kies braucht man ja fast einen Jeep

  7. #1636
    Avatar von wasa

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    Wenn ich richtig sehe,steht der Hanuman vor der Ummauerung fast an der Strasse und die Wachmanschaft ist sicher hinter der Umfriedung damit den lieben Hunden nichts passiert.
    Im Falle des Falles wird die Wachmanschaft nun Alarm schlagen,bis dann waanjai_2 sich aus dem Bett gerollt hat und nach dem Rechten draussen an der Strasse schaut,ist der Hanuman schon ueber alle Berge sprich UT.
    Oder waanjai_2 war clever und hat den Hanuman mit einem Betonsockel im Erdreich versenkt?

    mit einer megagroßen Eimerschöpfkelle geleert und in ein Güllefass verbracht und auf dem Feld entsorgt
    So kenn ich es auch aus der Nachkriegszeit und wenn wir dann auf den Kartoffelfeldern nach der Ernte nachlesen durften,die organisch geduenkten Kartoffeln schmeckten am Besten.
    Schaut mal wie nahe waanjai_2 an die umliegenden Felder gebaut hat,das vereinfacht die Entsorgung.

    Daher nur Reis/Gemuese aus organischem Anbau auf den Teller.

    Du hast vergessen, den Bauarbeitern eine vernünftige Brotzzeit zu spendieren,
    Hatte nur etwas von dem geernteten Klebereis abgeben muessen.
    Aroy

  8. #1637
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von wasa Beitrag anzeigen
    Wenn ich richtig sehe,steht der Hanuman vor der Ummauerung fast an der Strasse und die Wachmanschaft ist sicher hinter der Umfriedung damit den lieben Hunden nichts passiert.
    Im Falle des Falles wird die Wachmanschaft nun Alarm schlagen,bis dann waanjai_2 sich aus dem Bett gerollt hat und nach dem Rechten draussen an der Strasse schaut,ist der Hanuman schon ueber alle Berge sprich UT.
    Oder waanjai_2 war clever und hat den Hanuman mit einem Betonsockel im Erdreich versenkt?
    Hmmm, jeder sieht vielleicht nicht alle Details auf dem letzten Photo. Aber der Hanuman steht hinter der Umgebungsmauer auf dem Grundstück. Und mit einem gewissen Abstand, dass man ihn nicht anfassen kann. Und natürlich ist er in einen Betonsockel eingegossen.

    Vielleicht sieht man es hier irgendwie besser:







    Und das mit der angewandten Korruption: Das wäre einfach zu viel verlangt gewesen, so etwas unter der Hand zu regeln. Die Soi ist 8 m breit. Bis zu unserer Autoeinfahrt, die auf dem ersten Photo hinter einer Krümmung der Außenmauer liegt, sind es gute 50 Meter. Zuviel Schotter und Teer, um nicht gleich aufzufallen. Die Unregelmäßigkeiten im "großen Stil" laufen ganz woanders. U.a. in den Städten, nicht in Gegenden mit noch viel trad. sozialer Kontrolle, wo jeder weiß, was wer gerade hat machen lassen. Durch unsere Privatstraße aus hinhin - wo wir Nachbarn gut 40.000 Baht haben aufschütten lassen - da muß man durch. Und die Mopeds müssen auch langsam fahren.

  9. #1638
    Avatar von waanjai_2

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    Noch einmal separat zur Entsorgung von Bruchwasser und Regenwasser im Isaan. Immer wieder stößt man auf ziemlich veraltete Vorstellungen, wie man im "modernen Isaan" denn eigentlich Regenwasser und Bruchwasser (von der Küche, dem Waschmaschinen-Zimmer und den Duschen und Wasserbecken in den Badezimmern) ableiten würde.
    In meinem Fall muß man zurückgehen in die Phase des Baus der Umfassungsmauer. Da bereits dort Vorsorge für die Ableitung von viel Regenwasser und Bruchwasser getroffen wurde.
    Dabei muß man zwei Seiten des Grundstücks unterscheiden. Auf der "linken" Seite des Grundstücks - also entlang eines 13 Rai großen Reisfeldes - erfolgt die Ableitung von Regen- und Bruchwasser durch Abwasserrohre (aus PVC) mit einem Durchmesser von ca. 20 cm. Über 50% des Regen- und Bruchwassers des Hauses, wird durch diese zentrale Abwasserleitung entlang der "linken" Seite der Umfassungsmauer abgeleitet. Siehe hierzu die noch zu verlegenden Abwasserrohre:



    Diese Abwasserrohre wurden zu einer Zeit mit einem angemessenen Neigungswinkel hin zum Klong vor dem Grundstück - aber entlang der Staatsstraße - verlegt, als die Umfassungsmauer (inkl. der unterirdischen Stützelemente an jeder 2. Säule) gebaut worden war:



    Zu diesem Zeitpunkt stand die spätere Lage der beiden Häuser - Haupt- und Nebenhaus - natürlich schon fest und es wurden entsprechende Zuleitungen für Regenwasser und Bruchwasser bereits geschaffen.



    Soweit zur "linken" an einem Reisfeld angrenzenden Seite des Grundstücks. Die "rechte Seite" des Grundstücks verläuft durchweg entlang einer Soi - gemäß der Bauleitplanung der Gemeinde. Hier wurde - weil halt ortsüblich - die Möglichkeit geschaffen, überschüssiges Regenwasser direkt auf die Soi abzuleiten. Also durch Durchbohrungen der Umfassungsmauer durch Abwasser-Rohre. Siehe bsp. das folgende Bild:



    Man sieht hier zwei Dinge: Die schiere Existenz von direkten Ableitungen von Regenwasser aus dem Grundstück auf/in die (zukünftige) Regenwasser-Drainage der Soi, die relative Höhe der "internen" Grundstücks-Aufschüttungen. Die primäre Funktion dieser Regenwasser-Ableitungen ist die, den Druck auf die Umfassungsmauern bei starken Regenfällen während der Regenzeit ein wenig auszugleichen. Man sollte halt an diese Dinge bereits beim Hausbau denken.

  10. #1639
    woody
    Avatar von woody
    @Wahnie, dein schwadronieren über Bruchwasser und Regenwasser ändert doch nichts daran, dass die Pestizide aus eurem Abfluss mangels Kanalisation in der umliegenden Natur landen und diese auf Dauer verseuchen.

  11. #1640
    Avatar von berti

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    Zitat Zitat von woody Beitrag anzeigen
    ... dass die Pestizide aus eurem Abfluss mangels Kanalisation in der umliegenden Natur landen und diese auf Dauer verseuchen.
    Gibst DU Deinem Duschwasser denn Pflanzenschutz-Mittel hinzu oder machst den Küchenabwasch mit Totalherbizid? Wo sollen hier Pestizide herkommen? so ein Quatsch...

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