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Leben in Chiang Mai

Erstellt von x-pat, 03.04.2012, 06:01 Uhr · 2.105 Antworten · 177.004 Aufrufe

  1. #581
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von Micha Beitrag anzeigen
    Könnte das vielleicht damit zusammenhängen, dass deren Filialen auch in abgelegenen Gegenden zu finden sind?
    Mit Sicherheit. In baan-nook, also upcountry sind deren Niederlassungen chronisch funktional einfach. Da kann man gut und auch billiger einkaufen, aber den urbanen jungen Leuten fehlt das besonder Einkaufserlebnis, das Fluidum. Lotus kämpft dagegen massivst an, und versucht mit vielen Mitteln, etwas mehr "Spaßgesellschaft" zu ermoeglichen. Wir erleben z.Zt. eine große Renovierungswelle in Udon.

  2.  
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  3. #582
    Avatar von x-pat

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    Ein Marathon MTB-Tour von 70 km stand am Wochenende auf dem Programm. Der "Eliminator Trail" ist eine Süd-Nord-Durchquerung des Nationalparks, welche unterhalb des Doi Pui vom Hmong Dorf zum Queen Sirikit Botanical Garden im Norden verläuft. 70 km hört sich zwar nicht nach besonders viel an, aber die Tour hat es in sich. Darin enthalten sind 1500 Höhenmeter Aufstieg und 25 km Offroad über teils sehr raue Wege. Ich hatte 7 Stunden dafür eingeplant. Aufgrund einer Reifenpanne, eines kleinen Navigationsfehlers, und dem feuchten/rutschigen Straßenzustand wurden daraus 10 Stunden.


    Die Route nach Norden ist wahrscheinlich eine der landschaftlich schönsten Strecken, da man gleich an mehreren spektakulären Aussichtspunkten vorbei kommt.


    Fünf Fahrer trafen sich um 8:00 Uhr morgens am Huay Kaeo Arboretum.


    Die Bergauffahrt zum Doi Suthep Tempel benötigte 60-70 min. Dort verabschiedeten sich zwei Fahrer, da sie nicht genug Zeit für die ganze Tagestour hatten.


    Mit drei Fahrern ging es weiter zum Königspalast und danach Richtung Baan Hmong Doi Pui.


    Wir erreichten den Coffee Shop an der Straße zum Bergdorf gegen 11:00 Uhr.


    Von hier hat man eine schöne Sicht nach Südwesten.


    Nach einer Tasse Kaffee kamen wir an den Gärten von Baan Hmong Doi Pui vorbei.


    Gleich danach ging es auf (mittlerweile überwachsenem) Single Track weiter.


    Nach einigen Kilometern Dschungel ging es durch Kiefernwald bergauf.


    Pflanze am Wegesrand.


    Hier auf ca. 1400m Höhe setzte Regen ein. Zum Glück nur von kurzer Dauer.


    Um 13:30 erreichten wir den Doi Pa Klong Aussichtspunkt. Das Gelände ist felsig und teils ausgesetzt. Aufgrund des dichten Nebels war von der Aussicht nicht viel zu sehen.

  4. #583
    Avatar von x-pat

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    Blühende Pflanze im Hochland.


    Der Nebel gibt für einen kurzen Moment ein kleines bischen von der Doi Pa Klong Klippe frei.


    Auf dem Doi Pa Klong Grat.


    Ein Stück weiter nördlich eröffnet sich ein Ausblick nach Osten in das Chiang Mai Tal.


    Danach geht es über schlammige und rutschige Waldwege nach Norden bergab. Hier sind wir schon 400 Höhenmeter tiefer.


    Das Hinterrad gerät bei dem nassen, teils mit Moos überwachsenem Lehmboden oft ins Schlittern. An dieser Stelle ist ein Fahrer gecrasht weil das Vorderrad wegrutschte. Die Vorderradbremse sollte man an so einem Hang bei dem Wetter lieber gar nicht betätigen.


    Wir halten an einem weitereren Aussichtspunkt zwecks Navigation.


    Pilze am Wegesrand.


    Gegen 16:30 ist ein weiteres Etappenziel erreicht: der botanische Garten.


    Nach dem botanischen Garten geht es mit einer entspannten Rollfahrt über die Rd. 1096 bergab nach Mae Rim und von dort nach Hause. Die Lehmschicht auf den Rädern (und Kleidern) war heute etwas dicker als üblich.

    Cheers, X-pat

  5. #584
    Avatar von hoko

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    Bei den ganzen unterschiedlichen Aufnahmen wie Weitwinkel, Tele, Makro usw. frage ich mich ob Du/Ihr immer eine komplette Fotoausrüstung (Objektive, Stativ, Nässeschutz, Ersatzakku, ...) mitschleppt?

  6. #585
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von hoko Beitrag anzeigen
    Bei den ganzen unterschiedlichen Aufnahmen wie Weitwinkel, Tele, Makro usw. frage ich mich ob Du/Ihr immer eine komplette Fotoausrüstung (Objektive, Stativ, Nässeschutz, Ersatzakku, ...) mitschleppt?
    Gott bewahre! Eine kompakte Sony RX-100 ist alles. Die passt prima in die Gürteltasche. Als Nässeschutz reicht eine Zip-Lock Tüte.

    Cheers, X-pat

  7. #586
    Avatar von x-pat

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    Da wir gerade das Thema "was ist nach x-pats Gutdünken der beste Kaffee Thailands" abgehandelt haben, kommen wir nun zum Thema Tee, welches das wichtigere ist, da zumindest in unserem Haus mehr Wasser durch das Teesieb als durch den Kaffeefilter fließt. Thailand hat bekanntlich eine importierte chinesische Teekultur, was bedeutet dass man auf den meisten Märkten recht ordentlichen chinesischen Tee findet, also meist Oolongs, grüne Tees, Jasmintees und andere "parfümierte" Tees. Leider gibt's auch viel Ausschussware, aber das findet man nach einer Weile heraus.

    Die Teepflanze, Camellia sinensis, wird ebenfalls im Norden von Thailand angebaut. Das berühmteste Anbaugebiet ist wahrscheinlich Mae Salong im Goldenen Dreieck, Chiang Rai. Dort haben sich chinesische Einwanderer die vor Mao Tse Tungs Kulturrevolution flohen in den Bergen niedergelassen und bauen seit vielen Jahrzehnet Tee nach chinesischer Tradition an. Darüber hinaus gibt es viele andere Plantagen in Chiang Rai, Chiang Mai, und Mae Hong Son die meist auf einer Höhe von 1000 Metern und mehr liegen. Die bekannte thailändische Firma Raming baut ihren Tee zum Beispiel unweit von Chiang Mai City in Mae Taeng an.

    Wenn man entweder gute schwarze Tees oder etwas spezielleres sucht, ist man auf Importprodukte angewiesen. Dafür gibt es in Chiang Mai eine spezielle Adresse: der Vieng Joom On Tea Shop in der Charoen Rajid Road am Ufer des Ping Rivers. Der Laden hat eine seltsame pinkfarbene Aufmachung und gepfefferte Preise, aber die Qualität der Ware ist dafür erste Sahne. Hinter dem Salon befindet sich eine Terasse am Ping River. Dort werden neben Tee auch Desserts und Appetizer serviert. Der Laden hat eine Filiale in Bangkok, in der Sukhumvit 24.


    Vieng Joom On Teashop (Frontseite an der Charoen Rajid Rd.)


    Der kleine Salon.


    Geschenkset mit Teekanne für läppische 85 Euro.


    Verkaufsregale mit Sortimenten und Teesets.


    Die hauseigenen Tees stehen zum Probieren bereit.


    Accessoirs und chinesisches Porzellan.


    Die Bedienung ist sehr freundlich.


    Die hauseigenen Blends werden in diesen großen Dosen aufbewahrt.


    Ich habe mir zwei 50g Tüten geleistet. Der Earl Grey Green Tea ist sehr zu empfehlen.

    Cheers, X-pat

  8. #587
    Avatar von x-pat

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    Am Samstag morgen um 8:00 traf sich eine kleine Gruppe von 3 Fahrern am Sportstadium von Chiang Mai. Wir begannen die Runde mit der Singletrack XC Rennstrecke am Navamin Reservoir, welche gleich hinter dem Stadium beginnt. Die Strecke ist teils noch mit Schildern ausgezeichnet. Da einer der Teilnehmer schon mal an einem Rennen teilgenommen hatte, war es kein Problem auch die nicht ausgeschilderten Sektionen zu finden. Auf dem Verbindungspfad zum Huay Tueng Tao gab es jedoch ein Problem: Kettenriss. An einer Steigung verabschiedete sich meine Kette mit einem metallischen Klick. Dank eines Kettennieters waren wir in der Lage das flicken, jedoch riss die Kette erneut nach 3 km am Mae Yen Reservoir. So war die Mountain Bike Tour für mich leider vorzeitig beendet. Es hat trotzdem Spaß gemacht.


    Am Hang westlich des Navamin Reservoirs.


    Auf Trail Entdeckungsreise am Huay Tueng Tao.


    Die Wege waren oft schlammig.


    Trail am Mae Yen Reservoir.


    Man behält die Traktion besser wenn man mit Momentum durch die Pfützen fährt.


    Außerdem sieht das spektakulärer aus. ;)


    Kette zum zweiten Mal gerissen: hier war für mich Ende.


    Am Huay Tueng Tao Stausee ging es beschaulich zu.


    Das hatte vermutlich mit dem Regenwetter zu tun.


    Blume am Wegesrand.


    Aha, am Radweg gibt's also auch Geister.


    Das Tempelgebäude an der Kanalstraße wurde gerade fertig gestellt.

    Cheers, X-pat

  9. #588
    Avatar von x-pat

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    Am vergangenen Wochenende schloss ich mich wieder einmal der Chiang Mai Wandergruppe an, die einen Ausflug zum Doi Khuntan Nationalpark geplant hatte. Der Park liegt ca. 75 Autominuten von Chiang Mai entfernt am nordwestlichen Ende der Lamphun Provinz und kann entweder über die Rd. 11/Rd. 2031 erreicht werden, oder über die Rd. 1006/Rd. 1229/Rd. 1230 via San Kampaeng und Mae On. Unser Trip führte zum Gipfel des Doi Khuntan (1373m) auf einem der vier Nature Trails des gleichnamigen Parks. Unter diesem Berg führt ein Eisenbahntunnel auf der Strecke Bangkok-Chiang Mai hindurch, der mit 1352 Metern Thailand's längster ist. Wir parkten hinter dem Haupteingang des Nationalparks am Level 2; von dort sind es ca. 6 km (12 km Hin- und Rückweg) zum Gipfel.


    Der Eingang zum Park liegt in der Nähe der Eisenbahnstrecke. Von dort geht es nach Osten weiter etwa entlang der Grenze zwischen den Provinzen Lamphun und Lampang.


    Straße zum Nationalpark im Morgennebel.


    Aussichtsplattform auf Level 2. Neben dem Parkplatz gibt es hier einen Kiosk/Coffeshop und einige hübsche Bungalows mit Ausblick, die man mieten kann.


    Wir beginnen den Aufstieg zum Doi Khuntan.


    Die Gruppe sammelt sich am Unterstand.


    Der Wald wird nach oben hin dichter.


    Fremdartige Schönheit am Wegesrand.


    Auch Krebse zählen zu den Waldbewohnern. Man findet sie meist in Aushöhlungen unter Steinen oder Baumstämmen.


    Waldweg auf ca. 1000m Höhe.


    Auf halbem Weg (Level 3) erreichen wir den Sitz einer christlichen Mission, die aus einigen Holzgebäuden und einer Plattform besteht.


    Die Hunde der Missionare sind scheinbar hungrig.


    Nach einer kurzen Pause geht es weiter zum Level 4 und von dort zum Gipfel.

  10. #589
    Avatar von wasa

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    Hallo @x-pat
    es ist "DOLL" wie du dich fuer's Nittaya einsetzt,nicht nur dauernd als Moderator aufpassen,nein es wird weder Zeit noch Muehe gescheut uns deine neue Heimat in Wort und Bild naeher zu bringen.
    Ich nehme mal an,dein Einkommen fuer's taegliche Leben generierst du mit der linken Hand?

  11. #590
    Avatar von x-pat

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    Zwei stattliche Bäume - das wäre die ideale Plattform für ein Baumhaus.


    Beeren.


    Ein Stück lang verläuft der Berggrat an der Grenze der zwei Provinzen.


    Am Gipfel ist es leider neblig und die Sicht daher schlecht. Nur kurzzeitig geben die Nebelschwaden den ein oder anderen Ausschnitt frei.


    Gruppenfoto mit Hund auf 1375m Höhe.


    Auf dem Rückweg treffen wir auf eine Nasenpeitschennatter, die hier gerade einem Skink nachstellt. Wenige Sekunden später ist das Schicksal der Echse besiegelt. Kurz darauf sichteten wir eine juvenile Kobra, die sich über den Wanderpfad schlich.


    Das Haus von Hänsel und Gretel?


    Gleich davor wachsen seltsame Früchte.


    Blick nach Norden über die Ausläufer des Nationalparks.


    Blick nach Westen Richtung Tal und Eisenbahnstrecke.


    Schließlich kommen wir wieder zum Ausgangspunkt zurück.


    Eine Tunnelattrappe erinnert an den im Jahr 1917 erbauten Eisenbahntunnel. Die Bauleitung hatte der preußische Ingenieur Emil Eisenhofer. Sein Grab liegt am Nordende des Tunnels. Angeblich kamen beim Bau zahlreiche Menschen durch Malaria, Tigerattacken, und Erschöpfung ums Leben.

    Cheers, X-pat

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