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Leben in Chiang Mai

Erstellt von x-pat, 03.04.2012, 06:01 Uhr · 2.145 Antworten · 195.804 Aufrufe

  1. #561
    Avatar von möller

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    Hallo auch.
    Du hast dort wirklich einen schönen Garten. Das Haus mit der Terrasse würde mir wohl auch gefallen. :-)
    Haben deine Kinder eigentlich nur für diese Tanzvorführung soviel Schminke im Gesicht? Oder haben sie es in der Freizeit auch schon mit dem Schminken?
    Ansonsten: Weiter so. Im bin immer interessiert an deinen Aktivitäten und erfreue mich auch immer wieder an dieser Tollen Landschaft.....
    Gruß Dennis

  2.  
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  3. #562
    Avatar von x-pat

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    Hi Dennis,

    Die Schminke ist nur für die Auftritte. Sonst kommen sie ohne aus. ;)

    Cheers, X-pat

  4. #563
    Avatar von x-pat

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    Obwohl die Monsun Saison zur Zeit ihren Höhepunkt in Chiang Mai erreicht, war das Wochenende erfreulicherweise weitgehend trocken. Erst am Nachmittag entluden sich Regenwolken und so blieb am Morgen Zeit für eine Mountain Bike Tour. Da ich den Mae Kuang Staudamm zu letzten Mal in der trockenen Jahreszeit besucht hatte, war es passend jetzt einmal in der Regenzeit dorthin zu fahren. Überraschenderweise war der Wasserspiegel des Stausees nur geringfügig höher, jedoch führten die Kanäle, wo im Winter nur ein Rinnsal floss, reichlich Wasser. Sie transportieren das Wasser südlich nach San Kampaeng, Doi Saket und Sansai, wo es zum Reisanbau verwendet wird.


    Der Mae Kuang Stausee im Bezirk Luang Nuea


    Der 18 km lange Weg von unserem Haus zum Mae Kuang Staudamm führt durch fünf Tambons Nongjom, Sansai Luang, Muang Len, Nong Yeang, und schließlich Luang Nuea. Überall wird Reis angebaut.


    Auf halber Strecke passiert man den Lap Khlong, der weiter nördlich vom Ping River gespeist wird.


    In Nong Yaeng bemerkt man die Nähe der Großstadt kaum noch.


    Überall wird in den Reisfeldern gearbeitet; auch hier.


    Die Berge kommen näher.


    Da der Himmel durchgehend bewölkt war habe auf Sonnenschutz verzichtet und mir nach mehreren Stunden einen leichten Sonnenbrand zugezogen. Note to self: Auch bei Regenwetter mit Sonnenschutz fahren.


    Durch einen kleinen Navigationsfehler machte ich einen Umweg von ca. 1km und kam dabei durch dieses Tal.


    Am Stausee sieht man wie üblich Angler am Ufer sitzen.


    Blick nach Doi Saket Richtung Süden. Über diese Brücke kam ich soeben hinein. Der Kanal ist gut gefüllt.

  5. #564
    Avatar von hoko

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    Mal wieder sehr schöne Fotos - danke und weiter so

  6. #565
    Avatar von x-pat

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    Die westliche Staumauer. Die Straße führt von hier zur östlichen Staumauer um den Doi Lom herum, eine 600 m hohe Erhebung zwischen den beiden Mauern. Sie ist durch eine Schranke gesperrt, was aber kein großes Hindernis für ein Mountain Bike darstellt. Leider ist die landschaftlich schöne Straße sehr vernachlässigt und überwachsen; ebenso der Pfad der zum Aussichtspunkt auf den Doi Lom führt. Letzteren habe ich mir gespart, da das Gras hier mittlerweile meterhoch wuchs.


    Das Gelände unmittelbar hinter den Staumauern ist ganz hübsch, aber eher etwas für ein gemütliches Picknick als für eine spannende Mountain Bike Tour. Interessante Trails habe ich dort nicht gefunden, nur mit Schlaglöchern übersäte Asphaltstrassen und einige vernachlässigte Gebäude.


    Blick auf den Stausee.


    Am östlichen Ufer des Sees legt eine kleine Fähre ab, die Passagiere zur anderen Seite übersetzt. Von dort führt eine Straße nach Mae Ho Phra weiter. Diese Straße verläuft durch ein abgelegenes Tal gleich hinter der ersten Hügelkette. Eine Idee für eine neue Tour ist geboren.


    An der Ostseite des Sees führt ein Fahrweg entlang des wunderschönen Seeufers. Endlich berühren die Reifen etwas anderes als Asphalt.


    Der breite Weg führt am Fuß der Berge durch bewaldetes Gebiet.


    Leider währt der Spaß nicht lange. Nach ca. 1 km erreicht man diesen Picknick Platz mit einigen kleinen Gebäuden. Danach geht es noch ein paar hundert Meter weiter und dann verläuft sich der Weg am sumpfigen Ufer, in dem es bestimmt von Mosquitos und Schlangen wimmelt. Am Ende des Weges traf ich auf einen Einwohner der gerade einen Zaun reparierte. Ihm waren auch keine weiteren Pfade bekannt. Das war also das sprichwörtliche Ende.

    Mit wasserdichten Stiefeln und Machete könnte man entlang des Mae Kuang Laufs weiterwandern bis man den Mae Takri National Park erreicht und schließlich auf die Rd. 118 stößt. Das wäre eine interessante Tageswanderung bei der es einige Sümpfe zu umrunden gilt. Aber mit dem Bike geht's leider nicht.


    Nach der Erkundungsfahrt gönnte ich mir ein einfaches Mittagessen am See.


    Die vorherrschende Farbe in der Regenzeit ist Grün. Vereinzelt sieht man Pflanzen blühen.


    Kann die jemand identifizieren?

    Cheers, X-pat

  7. #566
    Avatar von x-pat

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    Am vergangenen Sonntag schloss ich mich der Chiang Mai Sunday Cycling Group an. Die hatte für den Tag eine Tour zum 5ten Special Forces Regiment der Armee in Mae Rim geplant. Auf dem Programm standen eine Besichtigung des Geländes und anschließendes Seilrutschen-Springen. Die Gruppe traf sich, wie jeden Sonntag, am Thapae Gate an der Stadtmauer. Ich war erstaunt über die Anzahl und Gemischtheit der Gruppe. Die meisten waren mit dem Mountainbike unterwegs. Einige Teilnehmer hatten Rennräder, Klappräder oder Tourenräder mitgebracht. Die Gruppe besteht seit 15 Jahren und wurde von einem Polizeioberst ins Leben gerufen. Sie ist scheinbar sehr gut organisiert.


    Gegen 7:50 morgens waren bereits um die 100 Fahrer auf dem Platz versammelt.


    Die freundliche Leitung erklärt das Tagesprogramm und stellt neue Teilnehmer vor. Meine Vorstellung wurde mit anerkennenden "phuut pasaa Thai gaeng" Kommentaren bewertet was sicher nicht ganz der Wahrheit entspricht. ;)


    Kurz vor der Abfahrt. Die Stammmitglieder tragen das Vereinstrikot in Weiss-Rot.


    Vom Grundchüler bis zum Großvater waren alle Altersklassen vertreten.


    Die Gruppe bewegt sich Richtung Norden entlang der Chotana Rd. zur 1. Ringstraße. Der Konvoi stellt auf dieser dicht befahrenen Straße ein veritables Verkehrshindernis dar.


    Beim ersten Stopp im Ausbildungszentrum stand eine 45-minütige Besichtigung auf dem Programm. Kurz darauf folgt ein zweiter Stopp in der Kaserne (hier zu sehen), wo es einen halbstündigen Vortrag zu hören gab.


    Der dritte Stopp findet an dem modernen Tempel auf dem Armeegelände in Mae Rim statt.


    Hier versammeln sich die Teilnehmer für ein Gruppenfoto.


    Als einziger Farang in der Gruppe durfte ich für einige Schnappschüsse mit neu gefundenen Radlerkollegen posieren.

  8. #567
    Avatar von wasa

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    Wenn man sowas erlebt ist doch toll.
    Ich lese gerne solche bebilderten Geschichten.
    Die freundliche Leitung erklärt das Tagesprogramm und stellt neue Teilnehmer vor. Meine Vorstellung wurde mit anerkennenden "phuut pasaa Thai gaeng" Kommentaren bewertet was sicher nicht ganz der Wahrheit entspricht. ;)
    Zitat @x-pat

  9. #568
    Avatar von x-pat

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    Am Ausbildungszentrum des Special Forces 5th Regiment.


    Nach dem Gruppenfoto ging es weiter Richtung Süden über diese schöne Straße.


    Die Teilnehmer gehen in einem gemütlichen Tempo voran. Ich schätze es waren mehr als 120. Auf jeden Fall mehr als 100.


    Dies war die nächste Station: eine ca. 200m lange Seilrutsche die von einem 18m hohen Turm benutzt wird. Mit drei Seilen! Der Andrang war groß und es hat eine gute Stunde gedauert bis jeder Freiwillige zum Zuge kam. Die Armeemitglieder waren bei der Benutzung behilflich. Den Kindern hat es natürlich besonders viel Spaß gemacht.


    Da ich die Seilrutschengeschichte gerade im Chiang Mai Adventure Land hinter mich gebracht hatte, verzichtete ich und schaute mir stattdessen das Armeegelände ein wenig an.


    Ein Teich auf dem Armeegelände mit dem nödlichen Teil des Doi Pui Massivs im Hintergrund.


    Nach der Seilrutsche ging es 5km weiter bis zum finalen Ziel: dem Huay Tueng Tao Stausee.


    Hier wartete bereits ein Buffetstand mit Mittagessen und kalten Getränken auf die Teilnehmer. Sehr gut organisiert. Muss an den zahlreichen Armee- und Polizeimembern liegen.


    Nach dem Ende der Tour fühlte ich mich noch zu weiteren Untaten fähig. Daher bin ich noch eine paar kürzere Trails um den Stausee herum gefahren. Die waren ein wenig schlammig, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

    Fazit: Die Chiang Mai Sunday Cycling Group bietet interessante Halbtagestouren an, die wirklich gut geplant und organisiert sind. Es sind aber eher Ausflugstouren als Sportveranstaltungen, und die Betonung liegt auf den sozialen und kulturellen Programmpunkten. Das Tempo war einigermaßen langsam (15 km/h vielleicht) und die 35 km Strecke war fahrtechnisch und konditionell sehr einfach zu bewältigen. Die Unternehmungen dieser Gruppe sprechen eher die breite Allgemeinheit als ambitionierte Sportler an. Obwohl nur wenige Teilnehmer Englisch sprachen, habe ich außerordentlich freundliche Leute kennengelernt.

    Cheers, X-pat

  10. #569
    Avatar von wasa

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    Sage mal @x-pat woher nimmst du die ganze Zeit her,wieviel wenige Stunden schlaefst du eigentlich?
    Erst die viele Freizeit fuer all diese Touren.
    Dann uploads du doch sicher deine vielen schoenen Bilder,vorher schnell noch die FxIF Daten raus, ueber einen Hoster?
    Dazu die ausfuehrlichen Berichte schreiben und im Nittaya dauernd present sein.
    Darueber hinaus bist du doch sicher auch in anderen Foren aktiv bzw. hast eine eigene Webside?

  11. #570
    Avatar von franki

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    Das Tempo war einigermaßen langsam (15 km/h vielleicht) und die 35 km Strecke war fahrtechnisch und konditionell sehr einfach zu bewältigen. Die Unternehmungen dieser Gruppe sprechen eher die breite Allgemeinheit als ambitionierte Sportler an.
    Das klingt doch wie für mich gemacht...
    Das Redshirt, das du auf der Tour getragen hast, war aber nicht als politisches Statement gedacht, oder?

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