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Leben in Chiang Mai

Erstellt von x-pat, 03.04.2012, 06:01 Uhr · 2.143 Antworten · 186.396 Aufrufe

  1. #501
    Avatar von x-pat

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    Seit ca. 2 Monaten gibt es in Chiang Mai eine Kletterhalle mit dem klangvollen Namen No Gravity. Die Halle befindet sich an der Atsadathorn Rd. gleich hinter dem JJ Market. Sie bietet Top-Rope Klettern in allen Schwierigkeitsgraden an. Es gibt ca. 25 verschiedene Routen. Ein Tagesticket kostet 150 THB für Erwachsene und 75 THB für Kinder. Es werden auch Kletterkurse (Anfänger/Fortgeschritten) angeboten: 1000 THB für einen halben Tag, bzw. 1500 THB für einen ganzen Tag. Die Eigentümer sind seit langem in der Kletterszene und waren teils als Trainer für Chiang Mai Climbing in Mae On beschäftigt. Ich habe die ganze Familie für einen Probe-Run mitgebracht und wir hatten alle viel Spaß. Die Trainer/Belayer sehr waren hilfreich und zuvorkommend.

























    Cheers, X-pat

  2.  
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  3. #502
    Avatar von nakmuay

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    Jetzt bin ich doch schon eine Weile im Nittaya und heute ist der erster Tag an dem ich diesen Thread hier angeklickt habe... Wobei ich das viel früher machen hätte sollen! Bin auf Seite 15 und sehr dankbar für deine Mühe! Mein #1 Thread hier im Forum seit heute.

  4. #503
    Avatar von x-pat

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    Am Wochenende nahm ich mir vor die Mae Jo Trails noch einmal mit dem Mountainbike zu besuchen, denn hier gibt es noch viel Neues zu erkunden. Ich hatte mit Hilfe von Google Maps eine Strecke von Sansai zum Huay Jo Stausee ausgearbeitet, die über kleine Straßen und Wege ohne Umwege direkt nach Norden führt. Das dauert mit dem MTB ca. 45 min. bis zum Stausee. Nach einem kurzen Besuch der oberhalb gelegenen Waldtempels, fuhr ich einige Runden über die südöstlich des Stausees gelegenen Trails. Dort gibt es ein ganzes Netzwerk von Singletrack Pfaden durch den Wald die aus einem Mix von Schotter, Sand, und Waldboden bestehen. Sie sind größtenteils einfach und fließend, gehen über welliges Gelände ohne wirklich steile Partien, und sind daher auch für Anfänger geeignet.

    Dies machte so viel Spaß, dass ich gestern gleich noch mal mit einem MTB Freund losgefahren bin, um weitere Trails zu erkunden. Bei der Gelegenheit sind wir dann auch noch mal die technisch etwas schwierigeren Partien nördlich des Sees gefahren.


    Auf dem Weg nach Norden quert man die "Moo Baan Grenze" von Chiang Mai, wo sich die Vorstadtsiedlungen langsam in ländliche Flächen hineinfressen.


    Nachdem man diese hinter sich gelassen hat wird die Szenerie sehr ländlich.


    Die Anfahrtsstrecke ist landschaftlich reizvoll.


    In den ländlichen grünen Bezirken von Nong Han und Pha Pai gibt es noch viel Platz zum Spielen.


    Die Strecke verläuft teils über unbefestigte Straßen.


    Vorbei am, bzw. mitten durch den Mae Jo Golfplatz.


    Fast am Ziel: ein Kanal unterhalb des Stausees.


    Diese große Staubstrasse führt zu den benachbarten kleineren Stauseen.


    Auf dem Trail in Maejo.


    Dieser alte verwitterte Baumstumpf wurde zur Behausung eines Waldbewohners.

  5. #504
    Avatar von x-pat

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    Die Trails südwestlich des Huay Jo Stausees sind ideal für XC Trainingsrunden.


    Ein Mix aus Schotter, Sand und Waldboden bietet auch bei Nässe einen relativ stabilen Untergrund.


    Dank Samsung S2 Galaxy GPS verirre ich mich nicht im Wald.


    Sollte das nicht "Enduro" heissen?


    Trail am Ausgang nach Norden.


    Dieser führt an einigen Siedlungen vorbei.


    Da der Weg zu weit nach Norden führte, bin ich umgekehrt, an einem Sumpf vorbei, ein Stück durch den Wald und dann wieder auf die Strasse.


    Ländliche Szene auf dem Weg nach Nongjom/Sansai.


    Nach der Halbtagstour kehrte ich zum Mittagessen in das neue "Organic Coffee Bus" Restaurant an der Rd. 121 ein. Das heisst so, weil ein alter Bus zur Küche umgebaut wurde. Die Gäste sitzen auf luftigen Holzterassen.


    Ein vegetarisches Lunch war der perfekte Abschluss.

    Cheers, X-pat

  6. #505
    Avatar von x-pat

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    Endlich Wochenende. Der Tag begann mit einem Frühstück in der Stadt, genauer gesagt im "daylicious" am Stadtgraben. War OK, aber nicht überragend. Brot mussten wir nachbstellen, weil das in den Breakfast Sets enthaltene nicht ausreichte.


    Danach zurück zur Kletterhalle. Ich hatte hier einen Halbtagskurs "Toprope Climbing" gebucht.


    Mein Trainer war Schweizer, so dass es mit der Kommunikation sehr einfach war. Im Lehrgang enthalten waren Ausrüstungs- und Materialkunde, Sicherheitsmaßnahmen, Knoten, korrektes Anlegen des Gurts + Einbinden, korrekte Partnersicherung (Belaying) und Grundlagen des Kletterns.

    Insgesamt hat es viel Spaß gemacht und ich traue mir jetzt zu ohne weitere Anweisungen Toprope zu klettern. Mit meiner Kletterleistung an dem Tag war ich jedoch nicht so zufrieden. An der überhängenden Wand habe ich es kaum 3m hoch geschafft und ich bin hinterher sogar in 5b zweimal von der Wand gefallen, wobei ich mir auch noch eine Schürfwunde am Knie zugezogen habe. Naja, Anfängerglück.

    Cheers, X-pat

  7. #506
    Avatar von nakmuay

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    Bin zwar selbst nicht ewig lang geklettert, aber ein kleiner Tipp, falls den nicht schon vom Trainer bekommen hast: Versuche wirklich so viel wie möglich aus den Beinen heraus zu machen und die Arme ausgestreckt zu halten. Das spart extrem viel Kraft

  8. #507
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von nakmuay Beitrag anzeigen
    Bin zwar selbst nicht ewig lang geklettert, aber ein kleiner Tipp, falls den nicht schon vom Trainer bekommen hast: Versuche wirklich so viel wie möglich aus den Beinen heraus zu machen und die Arme ausgestreckt zu halten. Das spart extrem viel Kraft
    Danke, den Tipp hat mir mein Trainer in der Tat schon gegeben und das ist wirklich ein guter Ratschlag. Instinktiv arbeitet man eher mit den Armen, aber die Beine sind nun mal kräftiger.

    Cheers, X-pat

  9. #508
    Avatar von x-pat

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    Am vergangenen Wochenende ging es zurück nach Mae Jo zum Stausee. Ich habe den Dschungel Trail einfach noch mal ausprobieren müssen. Die Nacht zuvor hatte es geregnet, der Trail war noch durchnässt und damit ein wenig schwieriger zu fahren.


    Den GPS Track findet man hier: Find route - Bikemap - Your bike routes online


    Ich habe kurz am Stausee Rast gemacht. In den Wiesen dort findet man Hunderte von Schmetterlingen. Ich habe bestimmt ein Dutzend verschiedener Arten gesehen. Der abgebildete war am häufigsten.


    Der Trailanfang liegt am oberen Ende des Stausees. Man sieht den Taleinschnitt links und in der Mitte des Bildes.



    Der Eingang des Trails


    Hier kommt man mit einem Bunnyhop locker drüber. Allerdings muss ich noch an meinem Bunnyhop feilen.


    Bei feuchtem Waldboden hat man keine durchgehende Bodenhaftung wenn man mit guter Geschwindigkeit fährt. Das leichte Schlittern muss durch Gleichgewichtsverlagerung ausgeglichen werden.


    Der Abschnitt sieht wüst aus, aber links ist eine recht einfach fahrbare Linie.


    Der Trail ist teils dicht überwachsen. Hier muss man z.B. absteigen und unter dem Bambusdickicht hindurch kriechen.


    Die Stollenreifen mit weiten Abständen sind bei Nässe und Schlamm ideal.


    Überquerung eines Bächleins.


    Das ist eine fiese Stelle; leider wird dies im Bild nicht so deutlich. Wenn man durch die Rinne (rechts) fährt, bleibt man beim Pedalieren stecken. Wenn man oberhalb der Rinne (links) fährt, schlägt man an der engen Stelle unten mit dem Lenker an den Baum. Lösung: Oberhalb der Rinne hinein pedalieren, das Rad kurz vor dem Baum in die Rinne rutschen lassen, dann bis zur Mulde rollen und weiter pedalieren.

  10. #509
    Avatar von x-pat

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    Es gibt ein paar steinige Abschnitte, die jedoch kein wirkliches Hinderniss sind.


    Das Terrain ist leicht wellig, was sowohl den Fahrspaß als auch den technischen Anspruch hebt.


    Der Trail ist mit Wurzeln reich gesegnet.


    Zum Entspannen sind auch immer wieder flache einfache Abschnitte dazwischen.


    An dieser Spitzkehre wendet sich der Pfad zurück zum Stausee. Ich habe sie beim ersten Mal verpasst und bin ca. 500-700m zu weit nach Nordwesten vorgedrungen, bis ich meinen Fehler bemerkte. Die weiterführende Gabelung zu erkunden steht noch auf meiner Todo-Liste.


    Der letzte Abschnitt ist wieder stark überwachsen und stand nach dem Regen -wie hier- 10-20 cm unter Wasser. Kein Problem mit dem Mountainbike. Füße sind nicht nass geworden.


    Die letzte Kurve vor dem Trailausgang zur Straße (ich bin gegen den Uhrzeigersinn gefahren).


    An der Hütte tauchten zwei junge Hunde auf, die gerne meine Brötchen mit mir teilten.


    Fahrer und Fahrrad waren nach dem matschigen Trail nicht mehr unbedingt "salonfähig".


    Zurück geht's nach Sansai an den Farmen vorbei.

    Cheers, X-pat

  11. #510
    Avatar von x-pat

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    Wenn ich auch eigentlich Teetrinker bin, trinke ich morgens gerne eine Tasse Kaffee. Dabei kann ich hier in Chiang Mai auf eine Auswahl von lokal angebauten Kaffeesorten und -marken zurückgreifen. Auf meinen Touren komme ich öfters mal an Kaffeeanbaugebieten und Plantagen vorbei, und bringe dann manchmal etwas zum Probieren mit, zum Beispiel den Thep Sadet Kaffee aus dem gleichnamigen Tambon in Doi Saket. Außerdem habe ich bisher probiert: Duang Dee Organic Hilltribe Coffee, Doi Chang und Wawee Coffee, Akha Doi Tung Coffee, Doi Luang Coffee, wobei letztere aus der Provinz Chiang Rai stammen. Bei allen handelt es sich um Arabica Kaffeebohnen. Mein Favorit ist bisher folgender:



    Der Doi Luang Kaffee ist für meinen Geschmack weniger bitter und hat ein feineres Aroma als die anderen Sorten. Für mich ganz klar der Gewinner und wahrscheinlich der einizge der mit importiertem Kaffee konkurrieren kann. Es gibt ihn in verschiedenen Arten (wahrscheinlich Röstzeiten): classic, light, und dark. Man kann ihn in Mae Suai an der Rd. 118 nach Chiang Rai kaufen. Den Preis habe ich leider vergessen. Kann mich aber erinnern, dass er ein bischen teurer als die anderen war.

    Cheers, X-pat

    P.S.: Die Wawee Coffee Shops in Chiang Mai verkaufen, wenn ich mich nicht täusche, auch Doi Luang Kaffeebohnen.

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