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Leben in Chiang Mai

Erstellt von x-pat, 03.04.2012, 06:01 Uhr · 2.143 Antworten · 186.487 Aufrufe

  1. #491
    Avatar von waanjai_2

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    Zitat Zitat von x-pat Beitrag anzeigen
    Fragt mich lieber nicht wie diese Bewegung (oder der Tanz) heißt. Ich bin diesbezüglich leider vollkommen ignorant.
    Nennen wir ihn einfach den "Tigerkrallentanz".
    Er heißt Ram Wong
    Learning Thai from Songs :: ½Ö¡ÍèÒ¹ÀÒÉÒä·Â¨Ò¡à¾Å§ :: §ÒÁáʧà´×͹ :: Beautiful Moonlight
    Ramwong



  2.  
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  3. #492
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von MadMac Beitrag anzeigen
    Heute abend im Moo Kata - Korean Style.
    Da warst du? Du traust dich aber was.

    Dazu fällt mir übrigens eine Anekdote ein. Ein Lokalpolitiker wurde vor einigen Jahren von der Presse über die Luftverschmutzung interviewt. Er behauptete, dass auch die Städte dazu beitragen und ihm fiel nichts besseres ein, als die zahlreichen Moo Kata Restaurants in Chiang Mai zu zitieren. Seitdem wissen wir, dass die saisonale Luftverschmutzung in Chiang Mai hauptsächlich durch brutzelnde Schweinelenden hervorgerufen wird.

    Zitat Zitat von waanjai_2 Beitrag anzeigen
    Er heißt Ram Wong
    Naja, das wusste ich auch noch, aber leider eben nicht mehr. Da gibt's scheinbar verschiedene Arten und die Tänze/Stücke haben selbst auch Namen.

    Cheers, X-pat

  4. #493
    Avatar von x-pat

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    Vergangene Woche fuhr ich mit einer 5-Mann Wandergruppe etwas weiter aus Chiang Mai heraus zu einem Ziel das nur wenigen bekannt ist: der 1536m hohe Doi Nok (ดอยหนอก) im Doi Luang Nationalpark. Der Granitberg ist Teil des Phi Pannam Massivs, dass das Tal von Wiang Pa Pao im Westen abschließt und dessen höchste Erhebung der Doi Luang mit 1694m ist. Der Berg zeichnet sich durch seine freistehende Felsspitze aus, die die Form eines Kuppelgewölbes hat.


    Man gelangt zum Doi Nok indem man zunächst der Rd. 118 in nordöstlicher Richtung nach Chiang Dao folgt und dann nach Osten auf die Rd. 120 nach Phayao abbiegt. Die fährt man bis zu einem kleinen Dorf namens Ban Pong, von wo aus man die Spitze des Doi Nok schon in der Ferne sieht.


    Von Ban Pong aus hatten wir eine Traktorfahrt organisiert mit dem es ca. 10 km über eine unbefestigte Straße zum Fuß des Berges ging. Die Straße könnte man auch mit einem Allradauto oder Mountainbike bewältigen.


    Auf dem Weg in die Berge.


    Nach einem kurzen Weg über Felder verschwand einer nach dem anderern hinter der grünen Wand des Dschungels. Es folgte ein anstrengender Aufstieg durch dichten Wald auf einem nicht immer klar erkennbaren Pfad. Da niemand von uns diese Route kannte, hatten wir einen Führer aus dem Dorf angeheuert.


    Insekten und Spinnen gehören zu den Waldbewohnern die man am häufigesten antrifft. Diese tellergroße Spinne wäre fast auf dem Hut meines Freundes gelandet.


    Habe ich vorher auch noch nie gesehen: Golfball Pilze. Laut unseres Führers ungenießbar.


    Hier sollte man sich lieber nicht dran festhalten.


    Nach 1 Stunde Traktorfahrt und 3 Stunden Wanderung traten wir in der Gipfelregion endlich aus dem Dschungel heraus.


    Die ersten Ausblicke: hier schauen wir zurück nach Westen auf das Dorf Ban Pong.


    Etwas weiter oben trafen wir auf eine goldene Buddhastatue. Im Hintergrund: Doi Nok.


    Nach dem Gruppenfoto ging es Richtung Gipfel weiter. Leider im Regen.


    Die Granitwand ist an der Ost- und Westseite sehr steil, lässt sich aber von der Nordseite relativ einfach erklettern.

  5. #494
    Avatar von x-pat

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    Der Aufstieg zum Gipfel beinhaltet ein wenig Klettern im 1. Grad.


    Eine ausgesetzte Stelle mit Sisalseil als Sicherung das wahrscheinlich nicht allzu viele Regenzeiten überleben wird.


    Felslandschaft am Doi Nok.


    Blick vom Doi Nok zurück auf den Wanderpfad und Buddhastatue.


    Doi Nok mit Buddha. Da es am Gipfel vollkommen neblig und regnerisch war, setzten wir den Weg bald nach Norden fort.


    Auf dem Grat. Im Hintergrund Doi Luang in den Wolken. Am linken Bildrand sieht man den See von Phayao.


    Der Grad markiert die Grenze zwischen den Provinzen Lampang und Phayao.


    Durch dieses Tal stiegen wir dann wieder ab.


    Pflanze am Wegesrand.


    Es folgte eine zweistündige Rutschpartie durch den Dschungel und über glitschige Felsen. Zwei Bambusstangen halfen mir eher schlecht als recht zur Absicherung. In der Regenzeit werde ich in den Bergen demnächst lieber Trekkingstöcke mitnehmen.


    Fast schon im Tal angekommen stießen wir auf diesen ungewöhnlichen Schmetterling.


    Danach ging es mit dem Traktor wieder über Feldwege ins Dorf zurück. In der Ferne sieht man die Spitze von Doi Nok.


    Der GPS Track zeigt den Verlauf der Wanderung. Südlich davon sieht man den Gipfel von Doi Luang. Man könnte sicher beide Gipfel in einer Tour kombinieren. Das wird aufgrund des schwierigen Geländes wahrscheinlich eine 8-10 Stunden Tour. Alternativ kann man am Doi Nok übernachten und eine 2-Tages-Tour daraus machen. Unterhalb des Gipfels gibt es eine Schutzhütte in der mindestens 10 Leute Platz haben, d.h. man benötigt nicht einmal ein Zelt.

    Cheers, X-pat

  6. #495
    Avatar von x-pat

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    Nachgeliefert: So schaut Doi Nok bei etwas besserem Wetter aus, hier gesehen von der Südroute von Doi Luang kommend. Copyright Kurt Keller.





    Cheers, X-pat

  7. #496
    Avatar von hoko

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    Immer wieder sehenswert und erstaunlich wo und wie die Thais die Buddha-Statuen hinbauen.

  8. #497
    Avatar von x-pat

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    Vergangene Woche hatten wir Besuch und unternahmen gemeinsam einen Ausflug zum Four Buddhas Footprint Tempel (วัดพระพุทธบาทสี่รอย) in Mae Taeng. Das ist ein bei Nordthailändern bekannter und beliebter Wallfahrtsort dessen Hauptattraktion ein großer vierfach überlagerter Fussabdruck des Buddhas ist. Die Thailänder glauben, dass dieser sehr alt ist und den Verdienst (Tambun) von guten Taten vervierfacht. Der Tempel liegt mitten im Dschungel recht abgelegen auf einer Höhe von fast 1200m. Nur wenige Farangs verirren sich dorthin.


    Um zum Tempel zu gelangen, fährt man zunächt die Rd. 107 nach Mae Rim, dann die Rd. 3009 NNW nach Mae Taeng und dann eine kleine sich aufwärts windende Straße Richtung Westen.


    Der Tag begann mit einer hervorragenden (vegetarischen) Nudelsuppe in Mae Rim.


    Da mein GPS/Phone den Regen auf Doi Nok nicht ohne Schaden überstanden hatte, musste ich mal wieder auf die altmodische Art und Weise navigieren.


    Ein weißer Buddha sitzt an dem Punkt, an dem man von der Rd. 3009 links in die kleine Bergstraße abbiegt.


    Chiang Mai Pastorale.


    Durch die Felder...


    ...in die Berge. Auch an den Hängen wird das Land bewirtschaftet.


    Ein paar km weiter kaufen wir 3kg Rambutan von einer freundlichen Obstverkäuferin.


    Die Berghänge und die Straße werden steiler.


    On the road: von der Rd. 3009 bis zum Tempel sind es ca. 19 km.


    Wir gewinnen an Höhe (und Aussichten).


    Die Straße ist durchgehend asphaltiert aber teils steil und mit engen Kurven (sieht man hier nicht).

  9. #498
    Avatar von x-pat

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    Diese Wildschweine, Bewohner des Waldes, waren tatsächlich einst wild. Heute leben sie entlang der Straße und lassen sich von vorbeifahrenden Tempelbesuchern füttern. Ist ja auch viel einfacher. Die Gruppe war sehr an unseren Rambutan interessiert. Trotz meiner ökologischen Bedenken und Proteste wurden dann 2.5 kg Rambutan an die niedlichen Schweinchen verfüttert. Auf dem Rückweg kauften wir weitere 3 kg. Die Obstverkäuferin war hocherfreut.


    Am Parkplatz des Tempels steht ein stummes Begrüssungskommitte.


    Nagaschuppen an der Treppe zum Hauptgebäude.


    Von der Treppe hat man einen guten Blick auf die Ordinationshalle.


    Das Allerheiligste: der vierfache Fussabdruck des Buddhas.


    In der Ordinationshalle.


    Einer der Novizen. Die anderen waren gerade mit Rasenmähen beschäftigt.


    Nach unserem Besuch ging es auf der selben Straße wieder ins Tal hinunter.


    Kennt jemand diese Art? Wir haben zur Zeit eine kleinere Version im Garten wachsen.


    Auf dem Rückweg fuhren wir einen kleinen Umweg über Ban Nong Kai. Das winzige Dorf besitzt einen von außen unscheinbaren Tempel, der eine 1300 Jahre alte Buddhastatue beherbergt (s.o.), d.h. frühe Hairpunchai Periode, lange bevor Sukhothai und Siam zu Staaten wurden.


    Das Gebäude selbst is auch schon ein wenig älter. Im Inneren kann man antike Wandmalereien bestaunen.


    Auf dem Rückweg in die Stadt. Mit dem Beginn der Regenzeit beginnen auch die Longan zu reifen.

    Cheers, X-pat

  10. #499
    Avatar von ChangLek

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    http://img.photobucket.com/albums/v5.../Peking196.jpg

    ......... könnte der sog. Chinaapfel sein: Geschmack gleicht sehr einem Apfel, aber innen ein Kern (Stein) wie bei Pflaumen oder Mirabellen. Im reifen Zustand außen eine braune Schale, innen weiß bis hellgelbes festes Fruchtfleisch. Zum erstmals gesehen und gegessen damals 2005 in Peking.........

  11. #500
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von ChangLek Beitrag anzeigen
    http://img.photobucket.com/albums/v5.../Peking196.jpg

    ......... könnte der sog. Chinaapfel sein: Geschmack gleicht sehr einem Apfel, aber innen ein Kern (Stein) wie bei Pflaumen oder Mirabellen. Im reifen Zustand außen eine braune Schale, innen weiß bis hellgelbes festes Fruchtfleisch. Zum erstmals gesehen und gegessen damals 2005 in Peking.........
    Danke für den Hinweis! Die Früchte sind ca. 3 cm groß. Die Beschreibung passt.

    Cheers, X-pat

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