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Leben in Chiang Mai

Erstellt von x-pat, 03.04.2012, 06:01 Uhr · 2.143 Antworten · 186.506 Aufrufe

  1. #1901
    Avatar von x-pat

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    Wat Pa Darapirom in Chiang Dao ist der neuste Ableger der Schule von Luang Ta Ma. Der Tempel liegt am Zusammenfluss von Mae Ping und Mae Pam, der aus den Bergen westlich des Chiang Dao Tals gespeist wird. Der Viharn befindet sich noch im Bau. Wir verbrachten letzte Woche drei Tage dort und ich baute mein Zelt gleich am Flussufer auf.




















  2.  
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  3. #1902
    Avatar von x-pat

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    Noch einige weitere Bilder aus Chiang Dao:





















    Cheers, X-pat

  4. #1903
    Avatar von x-pat

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    In der Schule hat heute das 3-tägige Scout Camp angefangen. Die Kinder verbringen zwei Nächte in einfachen Unterkünften und wenden sich am Tag Pfadfinder-Aktivitäten zu. Das ist seit Jahrzehnten Pflichtprogramm an allen thailändischen Schulen. Ich frage mich nur warum so wenige Thailänder Karten lesen können, wenn sie alle Scout Programme an der Schule gemacht haben.











    Cheers, X-pat

  5. #1904
    Avatar von franki

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    Ich frage mich nur warum so wenige Thailänder Karten lesen können, wenn sie alle Scout Programme an der Schule gemacht haben.
    Allgemein Orientierung in der Natur müsste da vermittelt werden, dazu gehört Karten lesen, aber auch, wie man sich zur Not ohne Karte zurecht findet. Es kommt wohl nicht so selten vor, das sich Thais in der Natur verirren und nicht wieder rausfinden und dort umkommen, meine Frau hat mir schon Beispiele erzählt.

    Was mich ein wenig irritiert, ist das Paramilitärische und die ganzen Uniformen bei solchen Veranstaltungen. Aber in Thailand haben ja praktisch alle Uniformen, sogar die Lehrer und die Angestellten der Gemeinde.

  6. #1905
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Allgemein Orientierung in der Natur müsste da vermittelt werden, dazu gehört Karten lesen, aber auch, wie man sich zur Not ohne Karte zurecht findet. Es kommt wohl nicht so selten vor, das sich Thais in der Natur verirren und nicht wieder rausfinden und dort umkommen, meine Frau hat mir schon Beispiele erzählt.
    Orientierung im weglosen Gelände ist ja schon fortgeschritten. Dazu braucht man eine grobe Vorstellung von Position, Ziel, und Himmelsrichtung. Bei den meistem dürfte es daran schon scheitern.

    In Thailand gibt es keine (mir bekannte) Wildnis wo die nächste Siedlung mehr als 1-2 Tagesmärsche entfernt liegt. Man kann allerdings recht einfach in schwieriges Gelände geraten, Dickichte oder Abhänge zum Beispiel, wo das Vorankommen extrem schwer wird. Ich habe mal unsere Geschwindigkeit in einem Bambusdickicht gemessen. Lag bei 1.5 km/h pro Stunde bei großer Anstrengung. Außerdem dehydriert man sehr schnell in dem Klima.

    Jedenfalls bin ich gespannt was die Kids dieses Jahr im Camp lernen. Ich werde es berichten, wenn sie wieder zurück sind.

    Cheers, X-pat

  7. #1906
    Avatar von xxeo

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    Christopher McCandless starb auch, obwohl eine handbetriebene Flussfähre nicht weit entfernt war und er sowohl eine Hauptstraße wie auch eine Ortschaft durchaus zu Fuß hätte erreichen können. Das war 1992 in Alaska, wo die Dehydrierung ein so drängendes Problem nicht ist. Kritiker sprechen daher von grob fahrlässigem Verhalten dieses Kultaussteigers. Er könnte noch leben.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Christopher_McCandless

  8. #1907
    Avatar von x-pat

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    Naja, der Fall Christopher McCandless liegt ein wenig anders. Der hatte sich ja willentlich von der Zivilisation fern gehalten. Wogegen die meisten Leute die sich im Busch verlaufen eher versuchen dorthin zurück zu kehren. Warum McCandless ausgerechnet einen ausgedienten Bus, also ein Produkt der Zivilisation, als Unterkunft wählte ist mir persönlich ein Rätsel. Seine Todesursache ist ebenfalls ein Rätsel, denn der Hungertod setzt ja nicht plötzlich ein. Entweder war er extem verbohrt, oder er ist doch an etwas anderem gestorben.

    Spezialwissen über Jagdtechniken, Hüttenbau, Survivaltechniken, usw. das ist alles sinnvoll in speziellen Situation, in die die meisten von uns nicht geraten. Orientierung und Navigation, Basiswissen über essbare Pflanzen usw. ist jedoch sinnvoll für jeden, der auch mal kürzere Ausflüge in die Natur macht. Insofern begrüße ich die Idee mit dem thailändischen Scout Programm, aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es auch hier mal wieder an der Umsetzung scheitert.

    Gerade auf den Privatschulen findet man einen ganzen Haufen Eltern die ihrem Kind hinterher reisen und besorgt sind, wenn der Zögling mal ein oder zwei Stunden außerhalb von klimatisierten Räumen verbringt. Und die Scoutführer die da etwas vermitteln sollen, machen eher den Eindruck von ahnungslosen Shopping-Mall-Tussis. Hauptsache die Verkleidung stimmt. So wird das bestimmt nichts.

    Cheers, X-pat

  9. #1908
    Avatar von papa

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    Ich bin mal als junger Mann durch Amerika gefahren und gewandert. Dabei habe ich mehr als nur einmal gelernt, wie endlos die Weite sein kann, und warum sich die Menschen dort bei solchen Ausflügen immer bei den Rangern oder auch bei der letzten Tankstelle oder ähnlichem abmelden oder zurückmelden. Die Entfernungen und Risiken, ob zu Fuß oder im Auto, abseits der Zivilisation muss man selbst erlebt haben, um sie zu verinnerlichen. Dass so ein junger Mann von vielem überrascht wurde, kann ich sehr gut nachvollziehen. Das grob fahrlässig zu nennen zeugt einfach nur von Unverständnis. Er war halt einfach unerfahren.

  10. #1909
    Avatar von x-pat

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    McCandless hatte ja schon zwei Jahre Wanderschaft auf dem Buckel bevor er nach Alaska ging. Ganz unerfahren war er wohl nicht. Das dauerhafte Überleben von dem was die Wildnis zu bieten hat ist allerdings Ultra-Hardcore und daher mit Risiken verbunden. Hat er halt Pech gehabt.

    Die Leute verurteilen das Handeln anderer immer gerne.
    McCandless hat wahrscheinlich vermeidbare Fehler gemacht. Na und? Die macht jeder irgendwann mal. Die Tatsache das es ihn das Leben kostete ist tragisch. Aber dafür hat er seinen Traum gelebt und das ist etwas was die meisten Leute nicht schaffen. Das ist bewundernswert.

    Cheers, X-pat

  11. #1910
    Avatar von möller

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    Ich finde solche Camps grundsätzlich super. Da kommen die Kids einmal aus dem Alltag heraus und es Stärkt auch den Zusammenhalt zwischen den Kindern. Hoffentlich auch ohne Handy....wenn die Kinder schon eins besitzen....

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