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Leben in Chiang Mai

Erstellt von x-pat, 03.04.2012, 06:01 Uhr · 2.143 Antworten · 191.639 Aufrufe

  1. #1281
    Avatar von x-pat

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    Doi Pui Nordschleife (alias "Eliminator Loop"): wahrscheinlich eine der besten All-Mountain-Touren, die man in Chiang Mai mit dem Mountainbike unternehmen kann. Startpunkt ist Ban Hmong Doi Pui. Dorthin kann man auch über die Sriwichai Road klettern, was die 4-stündige Tour um 3 weitere (anstrengende) Stunden verlängert. Wir haben jedoch den schnelleren Songthaeo Transport gewählt, denn es sind von dort ohnehin weitere 400 Höhenmeter zu überwinden und der Downhill-Abschnitt ist auch nicht ohne.

    Mit uns unterwegs waren drei französische Fahrer aus Bangkok und ein Besucher aus Singapur. Die Tour beginnt mit Singletrack, der hinter dem Hilltribedorf beginnt, gefolgt von dem Aufstieg zum Buddha Footprint bzw. Doi Pha Klong. Danach geht es ein kurzes Stück über den Grat bis zur Abbiegung nach Mae Sa Mai, wo wir rechts nach Norden weiterfuhren. Es folgt eine lange Nordostschleife, die stetig bergab nach Mae Nai führt. Dort haben wir im Sala Café eine Pause gemacht und schließlich über den Armeepfad südlich zum Huay Tueng Tao zurückgefahren.


    Aufstieg zum Buddha Footprint Aussichtspunkt


    Einer der französischen Fahrer versucht die Felsen im Trials-Stil zu überwinden, leider ohne Erfolg, denn die Stelle ist äußerst schwierig.


    Rast an der Doi Pha Klong Klippe


    Am Buddha Footprint Aussichtspunkt


    Blick nach Samoeng


    Auf ca. 1500m Höhe.


    Was heisst "Brotzeit" auf französisch?


    Der Fels ist sehr griffig und hervorragend zum Üben von Trials-Techniken geeignet. Es blieb allerdings nur bei einigen kurzen Versuchen; wir waren einfach zu müde/hungrig.


    Die Aussichtsplattform am Buddha Footprint

  2.  
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  3. #1282
    Avatar von x-pat

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    Auf dem Doi Pha Klong Grat


    Hmong Siedler bei der Ernte


    An der Gabelung: der Weg nach Norden


    Die Trails sind zu dieser Jahrezeit staubtrocken


    Auf dem Weg nach Mae Nai / Mae Rim


    Die Abfahrt war rasant und wir befanden uns meist in einer roten Staubwolke


    Weiter unten kurz vor Mae Nai


    Auf dem Rückweg geht es am Mae Yen Stausee vorbei

    Cheers, X-pat

  4. #1283
    Avatar von x-pat

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    Wat Rampoeng ist ein bekannter Tempel in Chiang Mai. Er liegt westlich des Flughafens am Fuß der Berge nicht weit von der Kanalstraße und ist vor allem für seine Meditationskurse bekannt, die in Thai und English angeboten werden. Wat Rampoeng ist einer der wenigen Tempel in dem Ausländer Vipassana Meditation unter englischsprachiger Anleitung lernen bzw. praktizieren können.

    Der Tempel ist 500 Jahre alt und wurde angeblich von einem Nachfolger von König Tilokaraj namens Chao Yod, dem damaligen Herrscher von Chiang Rai, gegründet. Die Geschichte der Gründung ist, wie so oft in Thailand, von Sagen umwoben in denen es um Missetaten, Mord, Reue, Verdienste und Wunder geht.

    Nachdem ich den Tempel mindestens 2 Jahre lang nicht besucht hatte, war ich erstaunt diesen Monat einen nagelneuen Ubosot vorzufinden. Das Gebäude ist im traditionellen Stil aus dem besten/teuersten Teakholz gebaut und hat eine etwas ungewöhnliche/interessante Besuchergalerie.






















    Cheers, X-pat

  5. #1284
    Avatar von x-pat

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    Es war eine gute MTB Woche.


    Bamboo Trail Downhill Tour mit Dan


    Endlose XC Trails in Nam Phrae mit der Bangkok Hash House Bikers Gruppe

    Cheers, X-pat

  6. #1285
    Avatar von franki

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    Da wird mir ja schon beim Schauen des Videos schwindlig! Mußt du eigentlich ab und zu auch noch arbeiten oder kannst du dich voll und ganz dem Mountainbiking widmen?

  7. #1286
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von franki Beitrag anzeigen
    Da wird mir ja schon beim Schauen des Videos schwindlig! Mußt du eigentlich ab und zu auch noch arbeiten oder kannst du dich voll und ganz dem Mountainbiking widmen?
    Leider habe ich eine ganz normale 40-Stunden Woche. Meine MTB Zeit ist daher begrenzt.

    Cheers, X-pat

  8. #1287
    Avatar von Maenamstefan

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    Ich fahre auch gerne Rad, aber nicht so - das wäre mir zu heiss ...

  9. #1288
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von Maenamstefan Beitrag anzeigen
    Ich fahre auch gerne Rad, aber nicht so - das wäre mir zu heiss ...
    Die Temperaturen in Thailand sind gegeben. In Chiang Mai ist es im Winter eigentlich ganz angenehm für Outdoor Aktivitäten, aber nun wird es langsam wärmer und die heiße Jahreszeit beginnt bald. Das ist aber nicht wirklich ein Problem, denn ein gesunder Mensch passt sich in 7-10 Tagen an ein verändertes Klima an, auch an Hitze. Wenn man sich in Thailand nicht konstant in klimatisierten Räumen aufhält, ist die Akklimatisierung daher in wenigen Tagen vollzogen.

    Beim Sport gibt es natürlich immer individuelle Belastungslimits und diese Limits sinken wenn die Umgebungstemperatur steigt. Der Körper erhitzt schneller und die Pulsfrequenz erhöht sich in Folge schneller. Bei gleicher Belastung kann die Pulsfrequenz 10% über der Frequenz bei Normaltemperatur liegen. Das führt dazu, dass man bei Radfahren die anaerobe Schwelle schneller und öfter durchbricht. Gleichzeitig optimiert der Körper den Bluttransport für Hitzeabstrahlung, was bedeutet dass die Muskeln weniger durchblutet werden und daher weniger Leistungs-Output vorhanden ist.

    Hohe Luftfeuchtigkeit ist dabei sehr kontraproduktiv, da die Körperkühlung durch Schwitzen bei hoher Luftfeuchtigkeit versagt. Ich finde es persönlich anstrengender an einem klammen leicht bewölkten Augusttag zu radeln, als an einem heißen und trockenen Maitag.

    Ist aber alles nicht so schlimm, denn einerseits wächst die Hitzetoleranz wenn man oft draußen Sport treibt und zum anderen gibt es einige Strategien mit der Hitze umzugehen. Das wichtigste ist konstantes Trinken was dank Camelbak & Co. kein Problem ist. An einem warmen Tag mit hoher Belastung können das 1-1.5l pro Stunde sein. Bei längeren Touren sollte man nur kurze Zeiten oberhalb der anaeroben Schwelle arbeiten, da man sonst schnell erschöpft.

    In der Praxis muss man daher die so Intensität anpassen, so dass sie in den geplanten Zeitrahmen passt. Wenn zum Beispiel eine 5-Std. Tour mit einem Aufstieg beginnt, gehe ich den eher gemächlich an. Kleine Pausen sind hilfreich. Schatten suchen ist hilfreich. In den Morgen- oder Abendstunden fahren ist hilfreich. Außerdem lade ich je nach Schwitzen alle 2-3 Stunden Elektrolyte und Kohlehydrate nach. Training mit längeren Belastungen im anaeroben Bereich mache ich am Abend in der Woche und nicht länger als 1 Stunde.

    Damit geht's eigentlich...

    Cheers, X-pat

  10. #1289
    Avatar von benni

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    schau Spock, ich meine, daß zu sehres Checken der Gegebenheiten ziemlich kontraproduktiv ist. Leute, die komplett gesund und fit sind, und sich dieses Staus Quos auf Grund diverser Praktiken, Geräte und Schutzmittel sichern wollen, enden möglicherweise exakt dort wo sich nicht hinwollen. Gesundheit kann man sich nicht erdenken

    soll heissen: man kann sich heutzutage spielend leicht einen Hitech Blutdruck- Herzfrequenzmesser leisten und immer wieder messen und immer wieder befürchten, daß die Optimalwerte nicht angezeigt werden.....und einfach auf Grund dessen früher Probleme auf sich ziehen, als ohne dem....

  11. #1290
    Avatar von x-pat

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    Zitat Zitat von benni Beitrag anzeigen
    schau Spock, ich meine, daß zu sehres Checken der Gegebenheiten ziemlich kontraproduktiv ist.
    Alles klar. Ich wollte nur kurz auf die Physiologie bei Hitze eingehen, weil @maenamstefan das Thema angesprochen hat. Ich persönlich setze überhaupt keine Geräte ein, keine Stoppuhr, keinen Bikecomputer, kein Strava, und keinen Herzfrequenzmesser, weil mich das alles nicht sehr interessiert. Diese Geräte sind sinnvoll für Leute die ein Ausdauertrainingsprogramm machen oder Rennen fahren. Ich benutze nur gelegentlich ein GPS für Orientierung und Tracking wenn ich mich in der Gegend nicht gut auskenne.

    Trotzdem ist es sinnvoll die Physiologie zumindest zu kennen und in Betracht zu ziehen. Damit trifft man bessere Entscheidungen und steigert die Trainingeffizienz.

    Cheers, X-pat

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