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Laos. Meine 3. Heimat oder ein sicheres Leben in einem schoenen, sozialistischen Land

Erstellt von Otto-Nongkhai, 07.02.2013, 17:30 Uhr · 244 Antworten · 27.752 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Laos. Meine 3. Heimat oder ein sicheres Leben in einem schoenen, sozialistischen Land

    Hallo,
    werde hier mal mit loser Folge meine Eindruecke ueber Laos niederschreiben,nicht aus Sicht eines Touristen der das Land bereist,sondern eines Farangs mit Familienanschluss der einfach die versteckten Schoenheiten dieses noch rueckstaendigen Landes hinter dem Mekhong beschreibt.
    Ein paar Bilder versuche ich auch einzuflechten,wenn es mir die Zeit erlaubt,Material habe ich genug,aber meine wilde laotisch/deutsche Tochter beansprucht viel Zeit und Fuersorge und mit einer Laotin verheiratet zu sein ist auch nicht ganz leicht,aehnlich einer Isanerin.
    Auch muss ich Ruecksicht auf mein neu erworbenes 3 G Internet-Lobstic nehmen,dass nicht immer funktioniert.
    Da ich aus dem Stegreif schreibe bitte ich Fluechtigkeitsfehler zu ignorieren.

    Verbessert mich bitte,wenn Laokenner einige Infos fuer nicht richtig halten,freue mich immer ueber jegliche ,sachliche Diskusion.
    Auch Ergaenzungen sind willkommen,damit dieser Thread nicht einseitig wird!



    Mein Leben in Laos war erst moeglich,nachdem ich in meiner 2ten Heimat THAILAND,besonders im Isan die Spielregeln und Sprache gelernt habe,die in Laos wichtig sind um nicht vom Komunismus erdrueckt zu werden.

    Die Laoten,sind im Gegensatz zu Thailand sehr zurueckhaltend und durch den Sozialismus gepraegt der seit 1975 hier herscht wurde doch damals der Kontakt zum Kapitalismus unter Strafe untersagt.
    Heute oeffnet sich der Laote langsam,aber immer noch zurueckhaltender und desinteressiert als wie ein Thai.

    Laos,ein Land mit vielen Touristen,aber mit wenig Auslaendern die mit einer Laotin verheiratet sind und hier registriert leben,anders wie in Thailand wo die Heiratsschwemme schon erschreckende Zustaende erreicht hat.

    Grund fuer die wenig Expats hier ist die harte Visapolitik im Sozialismus und wern nicht aus einem sozialistischem Land kommt *mit Aussnahme Frankreich*,nicht Millionen Bath ins Land investiert hat es schwer hier ein Dauervisa zu erhalten und selbst der Versucht einer legalen Heirat mit einer Laotin ist behoerdlich schwer und langatmig und mit vielen grossen Steinen verbunden.
    Einige komunistische Deutsche ist es aber frueher gelungen eine Laotin zu heiraten.

    Heirat einer Laotin nach deutschen Recht ist aber leichter moeglich*mit Hilfe eines Vertrauentsanwalts der Dt.Botschaft *,diese Heirat wird aber in Laos nicht anerkannt.

    Wer nicht mit einer Laotin verheiratet ist und gemeinsam im Hotel uebernachten will sollte besonders in Nordlaos vorsichtig sein ,denn die Politiker und Polizei sehen das nicht gerne.
    Bis 5.000 USD und Ausweisung kann die Strafe sein.
    Es liegt in diesem Punkt eine Reisewarung des Auswaertigen Amts vor!!!!


    Ein 30 Tage TouristVisa bekommt man ueberall,Botschaft,Konsulat und Bruecke ohne Probleme.
    Ein Business-Jahresvisa mit Teegeld ab 600 USD ist auch zu erhalten,Preis steigend.

    Ein paar Experten auf beruflichen Sektor die Laos behilflich sind bekommen auch ein Jahresvisa ohne Teegeld.

    Dann hoert es auch schon auf auch wenn man viel Teegeld bezahlt,denn man muss die richtigen Leute kennen und das ist die Spitze in der Komunistische Partei die ja angeblich unbestechbar ist.

    Meine Hoffung basiert auf 2015 wenn der ASIAN-Verbund einiges aendern will,

    aber wenn mal in Laos die Expatschwemme eintreten sollte kann man dieses Land ,aehnlich Thailand auch vergessen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von waanjai_2

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    Das macht einen neugierig. Viel Erfolg wünsche ich Dir - im realen Leben und in der Berichterstattung hier.

  4. #3
    Avatar von MadMac

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    Bilder, oder es ist nicht passiert . Ja, moechte ich auch sehen!

  5. #4
    Avatar von Franky53

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    eigentlich dann deine 3. Heimat...
    las laufen ist sicher sehr interessant....

  6. #5
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Hast Recht,Franky,habe schon die Mods um Korektur angefragt,wie geschrieben schreibe aus dem Stegreif und komme gerade von einer Hochzeit wo viel getanzt wurde.

    Eine Gefaengnisdirektor habe ich dabei auch kennen gelernt,war aber nicht Kali!

  7. #6
    Avatar von MadMac

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    Ok Otto, aber nicht besoffen posten, weiss man nie, wie das ausgehen koennte

  8. #7
    Avatar von Micha L

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    Ist dort noch von Sozialismus die Rede?

    Wenn ja - mehr wirds nicht sein als Gerede - gottseidank.

  9. #8
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Ja,Micha,ob aus Ostdeutschland,Kuba,Nordkorea,China,Vietnam und Laos,irgendwie aehnlichen sich die Lebensfuehrung und die Angst der Einwohner vor der allmacht Staat.

    Auch in Laos gibt es eine Stasi und wer den Mund aufmacht ist weg.
    Journalisten haben es schwer,schon vergessen!!!!

    Her in Laos kraeht der Strassenbuergermeister ,Puh Jai Baan,schon um 5 a.m.durch sein instalierten Lautsprechturm und weist die Strassenbewohner an,was sie heute zu machen haben,darunter Strasse fegen,Waesche waschen,Fahne hissen,die Steuer zahlen und die Kinder eben sozialistisch zu erziehen.

    Micha,hatte selbst Verwandte in der ehemaligen DDR und die Vergangenheit ist heute noch nicht vergessen!!!!

    Wer in Laos aufsteigt sind reiche Chinesen und Vietnamesen und der Laote ,besonders die Bergbevoelkerung wird im eigenen Land unterdrueckt und lebt in erschreckender Armut und Dreck

  10. #9
    Avatar von Micha L

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    Hallo Otto,

    diese autoritäre Staatsmacht ist klar.

    Aber "sozialistische Planwirtschaft" wie in der DDR wird nicht mehr sein - eher unsoziale Marktwirtschaft pur. Das ist aber immer noch besser, vor allem für Farangs

  11. #10
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Teils unlogische Marktwirtschaft findet statt,aber der kleine Mann auf der Strasse hat nichts davon.
    Bestechung,Drogenhandel,Frauenhandel,Faelschungen damit ist viel Geld zu verdienen,aber die normale Laote lebt in Armut.

    Explodierende Bodenpreise sind hier auch ein Problem.

    Von Planwirtschaft haben sich aber alle komunistsiche Laender verabschiedet,denn zu starke Armut fuehrt zum Umsturz

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