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Krabi - Ein Reisebericht (III)

Erstellt von Jinjok, 22.04.2003, 14:47 Uhr · 14 Antworten · 1.768 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jinjok

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    Krabi - Ein Reisebericht (III)

    5-Islands-Tour
    Beim Check-In haben wir einen kompletten Aktenordner mit fein säuberlich abgehefteten Tourangeboten von allen möglichen Agenturen der Gegend bekommen. Die meisten mit Preis aber ohne Telefon-Nummer. Am liebsten hätte sie uns ja für jeden Tag eine andere Tour verkauft. Aber mit dem Verweis auf meine Jinjok-Haut und meine Erfahrungen mit unthaimässigem Aufenthalt im Sonnenschein wollten wir zunächst nur eine Inseltour buchen und ggf. später, wenn ich alles gut überstanden haben sollte, noch eine Kajak-Tour nachschieben. Soviel vorweg, zur Kajak-Tour sollte es wegen mehrfachen Häutungen in diesem Urlaub nicht mehr kommen.

    Aus der Fülle der Angebote, die anhand der individuell gestalteten und mal mehr und mal weniger professionell aufgemachten Flyer, schwer miteinander zu vergleichen waren, etwas auszusuchen war nicht einfach. 50% der Touren befaßten sich mit dem Worten Phi Phi oder Phang Nga. Die Preise variierten von 500 bis 2500 THB. Wir entschieden uns letztlich für ein gut aufgemachtes Angebot für 2200 THB. Die meisten Tourpakete enthielten Abholung vom Hotel, Vollverpflegung, Schnorchelausrüstung und freie alkoholfreie Getränke. Unterschiede gab es wohl letztlich in der Qualität, dem Boot und weniger bei den angefahrenen Punkten.

    Für 500 THB hätte man die Tour mit einem Longtailboot gemacht, die dann entsprechend länger dauert und weniger Buchten an den gleichen Inseln anlaufen kann. Auch die Qualität der Verpflegung unterwegs ist sehr unterschiedlich, wie wir später noch sehen sollten. Wir haben uns also bewußt für eine Tour aus dem oberen Preisbereich entschieden, da es womöglich unsere einzige Tour sein könnte wollten wir nicht am falschen Ende sparen. Vorweggenommen, wir sollten es in keinem Punkt bereuen. Manchmal ist das Glück mit einem.

    Als wir die Tour vor Antritt an der Rezeption bezahlen wollten, sagte man uns, wir könnte das aber auch beim Check-Out tun. Aug mein Argument, daß ich die 4400 THB sowieso in der Hosentasche habe und eigentlich nicht mit zum schnorcheln mitnehmen wollte. Beim Anblick der 1000er hellte sich das Buchhaltergesicht der Rezeptionistin auf und sie gab uns jedem 200 THB Barzahlerrabat von ihrem Vermittleranteil am Tourpreis. Pünktlich 10 Minuten später erschien der Pick Up Service vom Tourveranstalter. Ein geräumiger Pickup. Der Fahrer war sehr nett, mit guten Umgangsformen und hörte Jazz im Wagen. Außer uns hatten noch 2 andere Pärchen die Tour heute am Mittwoch gebucht, das ist sehr wenig, da das Boot für 15...20 Personen Sitzplätze hätte. Es ging zum Meritime Hotel wo wir eine weile warteten. Als niemand kam fragte der Fahrer an der Reception nach und erfuht, daß das Paar ausgezogen war und in Aonang zu uns stoßen würde.


    schön, schnell, teuer

    Da das andere Paar sowieso in Aonang wohnte, fuhren wir allein nach Aonang. 9.00 Uhr sollte das Boot ablegen es war jetzt kurz vor halb 9. Der Wagen nahm die Strecke in 20 Minuten und wir waren pünktlich am Strand. Jetzt mußten wir aber dennoch auf die anderen beiden Paare warten, die sich in den nächsten 10 Minuten auch einfanden. 2 junge Frauen aus Hong Kong und ein älteres Ehepaar aus Stockholm. Unser Boot war die Poseidon von der gleichnamigen Travel Agency. Wir wateten durch das flache Wasser zum Boot und setzten uns auf das Hinterdeck unter dem Sonnendach. Die Schweden setzten sich uns gegenüber und die Chinesinnen nahmen vorn in der Sonne platz. Das Boot hatte 3 Mann Besatzung und war ein schneller Feger.


    Full Speed - Bye bye Aonang

    Sobald wir genügend Wasser unter dem Kiel hatten wurde der Hebel durchgezogen und wir hüpften lustig über die flach daliegende Andaman Sea. Wellen gab es hier keine, nur leichte Dünung. Wir fuhren an Koh Khai vorbei und steuerten Koh Phi Phi an. Hier in der offenen See gab es zuweilen größere Wellen und dann hob das Boot sofort ab und setzte sogleich hart auf. Der Steuermann hatte aber ein gutes Händchen und noch bessere Augen für die Wellen so daß wir recht schnell vorankamen. Wenn die See höher wäre, könnte das Schiff bei weitem nicht so viel Fahrt machen. Nach 45 Minuten hatten wir die Phi Phi Inseln passiert und fuhren in eine offene Bucht auf der Rückseite von Phi Phi lay. Hier waren schon 2 andere Speed Boote, die aber weitere entfernt ankerten.


    Erster Blick ins Aquarium

    Jetzt ging es schneller als ich denken konnte. Ein Netz mit Taucherbrillen und Schnorcheln kam zum Vorschein und jemand sagte: 20 Minuten schnorcheln. Ein Helfer der Besatzung holte eine Packung Khanom Pang Toast hervor und warf ein paar Stückchen ins Wasser. Sofort wurde es dort lebendig und wir sahen hunderte von Pla Süas den gelb-schwarz gestreiften Borussia-Fischen, die jeder aus dem Aquazoo kennt. Aber auch größer Fische balgten sich um die Toastbrot-Stückchen. Ich hatte noch nie im Leben geschnorchelt aber irgenwie fand ich mich plötzlich im 3...5 Meter tiefen Wasser wieder freudig begrüßt von ein paar Dutzend Fischen, die aus irgendeinem Aquarium ausgerissen sein mußten.


    ein Jinjok lernt schnorcheln

    Nach eine paar Versuchen hatte ich die Atemtechnik heraus und konnte mich ganz dem bunten Treiben um mich herum und unter mir widmen. Der Meeresgrund war hier schneeweiß von abgestorbenen Korallenteilen. Ein dutzend Meter entfernt ragte die die Bucht umschließende Felswand senkrecht aus dem Wasser auf. Strand gab es hier nicht. Aber wozu auch, man steigt einfach am Heck des Bootes ins warme Wasser und schwimmt seine Runden. Die Fische sind nicht scheu. Auch durch wildes Gefuchtel im Wasser lassen sie nicht von mir ab. An den Härchen an Arm und Bein haben sich kleinste Glasbläschen unter Wasser gebildet. Die Fischen waren sehr interessiert an diesen Bläschen, vermutlich glaubten sie, daß die etwas mit dem Weißbrot zu tun hätten.



    Das war jetzt mit Abstand das größte Naturschauspiel, was sich mir jemals geboten hatte. Ich war auf der menschenleeren Isle of Sky in Schottland im Oktober, bin in den Highlands gewandert ich habe auf alten Vikingerbegräbnisplätzen auf den Höhenzügen in Ostjütland die Weite der Landschaft gefühlt, aber so körperlich wie im Wasser zu Füßen von turmhohen Kalkklippen inmitten von Fischschwärmen habe ich nie zu vor die Natur erlebt. Das Gefühl war unbeschreiblich mit einem Fischschwarm zu treiben. Sie waren immer nur ein paar Zentimeter von meinen Fingerspitzen entfernt, aber auch nur berühren habe ich keinen einzigen können. Das nächste mal kaufe ich mir so eine billige Unterwasser-Wegwerfkamera um das festzuhalten.


    durch diese hohle Gasse muß man kommen

    Als wir uns satt gesehen und geschnorchelt hatten kletterten wir alle wieder an Bord und fuhren entgegen den Uhrzeigersinn um die Insel in die nächste Bucht. Das war eine Hong-Bucht die nur eine wenige Meter breite Einfahrt Zwischen riesigen Felsklippen hatte und sich im Inneren zu einem Oval erweiterte. Hier hielten wir nur Kurz um das Naturschauspiel auf uns wirken zu lassen und führen wieder hinaus aufs Meer und weiter entgegen der Uhr in die Maya Bucht.





    Unterwegs hatten wir kaum Boote gesehen bzw. überholt. Aber als wir in die Bucht fuhren, die auch nur eine relativ schmale Einfahrt besitzt und von hohen Klippen umrahmt wird, aber von riesigem Durchmesser ist, da wollte ich meinen Augen nicht trauen. Der gesamte, palmenbeschattete, schneeweiße Strand war von mehreren dutzend Longtail- und Speedbooten bevölkert, die dicht an dicht auf den Strand lagen, so daß wir zunächst keinen Liegplatz hatten. Schätzungsweise 40...50 Boote lagen hier und hatten ihre 2 bis 20 Passagiere ins Wasser oder an den Strand entlassen. Hier sollten wir 45 Minuten bleiben. Ständig fuhren Boote von Strand weg oder kamen neue an. Alle Tourboote von Krabi und Phuket schienen hier um die Vormittagszeit ihren Standardstop eingerichtet zu haben. Massentourismus im wahrsten Sinne des Wortes und in Reinkultur.


    blick aus der Maya Bucht aufs Meer

    Hier sah ich auch die Auswüchse. Ein Speedboot von der doppelten Größe unserer Poseidon legte gerade ab. Auf ihm drängten sich gut 20 junge Leute, die meisten von ihnen hatten Tatoos auf dem Arm oder dem Rücken, windschnittige verspiegelte Sonnenbrillen tragend, standen oder saßen sie gedrängt wie die Sardinen mit der Dose Singha oder einem Drink on the rocks in der Hand. Während die Mannschaft versuchte das Boot in tieferes Wasser zu schieben, regelte jemand das Deckbeschallungskraftwerk auf volle Leistung. Stupide Technobässe hallten über eine grandiosese Naturkulisse, die sicher schon vor einigen Jahren ihre Unschuld und ihre Ursprünglichkeit verloren hatte. Als nach wenigen Minuten der schmerzhaft lauten Lärmorgie (wie mußten die Leute an Bord den Schallpegel erst empfinen?) faßten die Schrauben im Wasser und schoben die schwimmende Raveparty gurgelnd vom Ufer weg.


    10 der 50 Boote am Strand der Maya Bucht

    Jetzt wurden die zwei Außenborder hydraulisch ganz abgesenkt und die Maschinen heulten syncron für einen Moment so laut auf, daß die Musik nicht mehr zu hören war. Es war ein Geräusch wie der Schrei eines Tigermännchens im Dschungel. Zwei-drei solche kurzen Aufschreie der Maschinen um zu testen, daß die Schrauben griffen und mit einem Höllenlärm, der sich tausendfach von den kreisförmig aufragenden Klippen brach, raste das Boot sich hoch aus dem Wasser erhebend auf den Ausgang der Bucht zu, einen gigantie Bugwelle vor sich herschiebend, die sich noch lange an den Felsen der Bucht brachen. Das Tuckern der Longtailboote dagegen war danach wie eine Erholung.


    was für eine Bucht

    Wir versuchten am Rande der Bucht, in der Nähe der Felsen etwas zu schnorcheln, aber in dem von den vielen Bootschrauben aufgewühlten Wasser war kaum einen Meter weit zu sehen. Winzige weiße Korallenpartikel nahmen die Sicht. Auch weiter draußen wo ich hinschwamm, war nichts zu sehen. Zwar war hier das Wasser klarer, aber der Boden war eine einzige weiße, leblose Wüste. Die von den Bootsschrauben bei Niedrigwasser zerstörten Korallen sind im Laufe der Zeit zu kleinsten Stückchen zerbrochen und haben alles unter sich begraben. Diese weiße Fläche bietet auch keinen Tieren mehr Versteckmöglichkeiten, so daß nur gelegentlich einige durchschneinende blasse Fische zu sehen waren. An Land gibt es einen Wanderweg, den wir aber wegen der knappen Zeit nicht beschritten. Es wäre wohl bei den Massen auch keine Freude gewesen.




    eine ruhigere Bucht

    Während wir im Wasser waren hatten die Helfer an Bord im Eis gelagerte Ananas geschält und zerschnitten und zum Essen angerichtet. Was für ein Genuß, nachdem ich schon einige Schlucke Salzwasser intus hatte. Wir fuhren weiter um die Insel herum, durch Buchten mit türkisfarbenem Wasser in den hier und da Urlauber schnorchelten, umgeben von riesigen Felsklippen, die dicht von wildem grün bewachsen sind. Jetzt kamen uns ständig Boote entgegen oder wir überholten Longtailboote, die langsammer sind als wir. Wir passieren die Vikinger-Höhle, hielten aber nicht, da wir wegen niedrigeren Wasserständen etwas schlecht im Zeitplan lägen (??). Wir steuerten auf Phi Phi Don zu. In der Ton Sai Bucht wurde das was wir in der Maya Bucht gesehen und erlebt hatten noch in den Schatten gestellt. Die berühmte Landenge zwischen den zwei Buchten ist hinter einem Saum aus Palmen am Strand komplett bebaut worden. Bis auf einen mit Bojen abgeteilten Nichtschwimmerbereich, war der ganze Strand eine einzige Marina. Es gibt in der Mitte auch Pier für große Passagierschiffe.


    zum Glück verdecken die Plamen bei dem Panorama das Ärgste

    Auch wir gingen vor Anker und wateten an Land um Mittag zu fassen. Direkt vor uns lag eine Kantine, in der die Fracht eines der Fahrgastschiffe in langer Schlange fein säuberlich einer hinter dem Anderen aufgereiht mit einem Plastikteller in der Hand darauf warteten, bis sie am Buffet vorbei defilieren konnten um sich ihr Mahl zu greifen. Mahlzeit. Ich hatte eigentlich etwas besseres erwartet. Doch zu meinem Erstaunene wurden wir 6 in der Kantine an einen eingedeckten Tisch in einem Separee geführt. Sofort kamen 2 mit schwarzen Kopftüchern behütete Mädchen und schänkten uns Wasser in Gläser. Als sie fertig waren brachten sie Schüsseln mit Reis, einen Kocher mit Tom Yam Gung, Platten mit frittiertem Hühnchen, pfannengerühtem Gemüse süß-sauer, einer Fleich- und einer Fischplatte. Jetzt waren wir platt und griffen hungrig vom Schwimmen zu. Ich drehte mich noch einmal zu den Neckermännern um und begegnete einigen neidischen Blicken.




    P.P. Marina

    Nach dem Essen gab es Kaffee Oliang und Früchte der Saison. Die Neckermänner von nebenan waren schon fertig und wurden in der Gruppe zu der Kioskstraße mit den Souvenir-Shops getrieben. Wir hatten jetzt noch 90 Minuten Zeit zu verdauen und und umzusehen. Wir entschieden uns bis zur nächsten Bucht zu laufen um ein etwas weniger zivilisiertes Panorama zu haben. Wir kämpften uns zunächst durch die Kiosk-Straße mit zig Andenkenläden, Dive-Shops und Reisebüros. Da ich nicht wußte, daß wir hier in der Bucht an der Landenge waren, in deren Nähe man den Viewpoint erklimmen und das obligatorische Foto mit den zwei Buchten schießen muß, haben wir dieses Bild natürlich leider nicht. Na vieleicht nächstes Mal.


    unzivilisierter Blick nach Phi Phi Lay

    Wir machten unseren Verdauungsspaziergang und waren pünktlich vor dem Ablegen wieder am Boor. Jetzt ging es weiter zu einer Schnorchelstelle in einem Korallenriff in der offenen See. Hier lagen 4 andere Boote in einiger Entfernung zueinander. Wir waren einige Kilometer von jeder Insel entfernt. Ein seltsammes Gefühl so weit vom Land ins Wasser zu steigen und im mehrere Meter tiefen klaren Wasser zu schwimmen. Aber die Flora und Fauna unter Wasser nahm meine ganze Aufmerksamkeit in Anspruch. Mein Wortschatz ist zu klein und zu unprosaisch um die Schönheit dieser Unterwasserwelt zu beschreiben, die ich vom Schnorchel aus leider nur zweidimensional entdecken konnte. Es war einfach atemberaubend. Hier draußen gab es auch Fische bis zu einem halben Meter länge. Ich habe sogar einen Kofferfisch gesehen.


    Bamboo Isl. Strand

    Hie und da zwickte es auf meiner Haut, ich dachte zuerst, daß wären kleine Fische, aber da waren keine so nah. Ich dachte dann es wäre vom Salzwasser, was aber ein folgenschwerer Irrtum war. Weiter ging es zu unserer nächsten Insel, Bamboo Island. Hier landeten wir mal nicht in einer Bucht sondern an einer Landspitze mit einem weiteren schneeweißen Strand, so weiß, daß die Augen schmerzten. Außer uns gab es noch eine handvoll anderer Boote, die sich aber am weiten Strand verloren. Die Insel war mit Pinien bewachsen, Bambus konnte ich nicht entdecken. Wir setzten uns in den Schatten und da bemerkte ich, das mein Oberkörper schon schön rosa war. Das war das Zwicken. Also cremte ich mir nocheinmal gut Arme, Schultern, Kopf und Gesicht ein, der Rest ist ja eh unter Wasser dachte ich mir. Ich hatte noch eine halbe Stunde bis zum Ablegen. Dort war wieder so ein Nichtschwimmerbereich mit Bojen am Strand abgesperrt. Dort ging ich hinein, in der Mitte schimmerte es nach dunklem Untergrund, das wollte ich mir mit der Taucherbrille ansehen.



    Zu meiner Überraschung waren das Dunkel ein richtiges kleines Korallenriff, lebendig. Voller Seesterne, Polypen die ihre Tentakel ausstreckten um Kleinlebewesen zu fangen. Seeigel mit langen schwarz-weissen Nadeln und Fische in einer Farbenvielfalt wie man sie nur vom Discovery-Channel kennt. Allerdings war es nicht ungefährlich in den Korallen bei beginnender Ebbe zu schwimmen. Es gab dort nämlich keinen Fußbreit Platz zum Stehen. Man mußte immer schön schwimmen, die Füße schön oben haltend, sonst rasierte man die Korallen ab. Dann war die Zeit zum Ablegen gekommen und ich trennte mich nur schwer von dem Riff.



    Der Skipper erklärte, das wir keine Zeit mehr hätten, auf Chicken Isl. zu halten, da die Ebbe schon zuweit fortgeschritten wäre und wir sonst nicht mehr heimkommen. Wir waren zwar eine halbe Stunde zu früh in Aonang, aber der Strand war schon ein einziges Watt. Die Ebbe war heute zu früh dran. Wir mußten ganz schön weit bis zum Strand laufen, da das schwere Boot in den Flachen Wasser mit seiner Schraube nicht genug Wasser zum Antrieb mehr fand.

    Auch wenn die Tour schonungslos die Sünden der Tourismusindustrie in Thailand offenlegt, kann ich ich die Tour dennoch empfehlen. Später kann man ja ein individuelles Boot mieten und andere Ziele auf eigene Faust erkunden. Als ich in Hotel meine Kleidung ablegen konnte, war es darunter schon verdächtig heiß. Besonders der untere Rücken und die Rückseite der Oberschenkel glühten. Nach einer kühlenden Dusche sah ich wie besagte Hummer aus. Zum Glück hatte die Vorderfront nichts abbekommen, ich konnte die Nacht auf dem Bauch verbringen.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von E.Phinarak

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Hallo Jinjok,
    herrliche Bilder
    guter Reisebericht
    da bekommt man fernweh.....

  4. #3
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Hallo Jinjok!

    Was machst du denn immer ,dass deine Bilder so klar und scharf sind ,
    und dass bei einer nur 1,3 Millionen Pixel-Camara.

    Ich habe eine 2 Millionen Pixel -Camera und fotagrafiere die Bilder mit SQ2 (640x480).
    Meine Bilder sind aber zum Teil unscharf.
    Liegt das am Bildbearbeitungsprogramm ,wo ich die Bilder dann auf
    30-50 KByts verkleinere?

    Gruss

    Otto
    Uebrigens der Bericht ist

  5. #4
    Avatar von sunnyboy

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Also Jinjok schämst du dich nicht solche Bilder ins Forum zu stellen ?
    Da kriegt man ja gleich wieder Reiselust und man muß bis zum nächsten Mal noch so lange warten .
    Gruß Sunnyboy

  6. #5
    Avatar von Jinjok

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    @ E.Phinarak
    Ich freue mich wenn es Euch gefallen hat. Bildergallerien mit bessen Fotos habe ich schon gelegentlich im Forum beworben, aber die Bilder mit den eigenen Erlebnissen sind doch die Schönsten. Jetzt wo ich alles aufschreibe, kann ich mich auch in 10 jahren noch daran erinnern, wie es in Krabi 2003 mal war.


    @ Otto
    Die Bilder sind mit 1280x960 (1.28 MPixel) also HQ aufgenommen. Für das Forum schrumpfe ich sie auf 440x330 und drück einmal auf den Schärfe-Filter meines Bildbearbeitungsprogrammes (PSP 7). Ungeschrumpft sehen die Bilder bei weitem nicht so scharf aus und vorallem die Rot-Töne kann die Kamera nicht gut.

    @ Sunnyboy
    Ja ich schäme mich wirklich sehr und um meine Schuldkomplexe zu verarbeiten, werde ich wohl noch ein paar andere Berichte schreiben müssen. :schaem:

    Viele Grüße
    Jinjok

  7. #6
    Avatar von Peter-Horst

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Hallo Jinjok,

    mal wieder ein SUPER Bericht. :bravo:

    Da tut es mir schon fast Leid, das wir dieses Jahr
    in den Nord Osten und nicht in den Süden fahren.

    Gruß Peter

  8. #7
    Avatar von seven

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Hallo Jinjok,

    danke fuer den Bericht. Wir sind inzwischen auf Koh Pi Pi angekommen und ich habe schon die ganze Zeit ueberlegt, wohin ich eine Schnorcheltour machen soll. Nach dem Bericht faellt es mir schon etwas leichter dem Bootsfahrer ein Ziel zu nennen.
    Werde auch versuchen das Foto mit den zwei Buchten auf Koh Pi Pi nachzureichen. :-)

  9. #8
    Avatar von MichaelNoi

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Hallo Jinjok,
    klasse Bericht, das möchte ich mir auch gern antun

  10. #9
    Avatar von Jinjok

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    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Hallo Seven

    Die Korallenfelder müssen irgenwo zwischen P.P. Don und Bamboo Isl. sein. Aber wenn Du ganz zeitig aufbrechen kannst muß es um P.P. Lay noch ruhig sein, dann lohnt es sich die Buchten abzuklappern. Zumal morgens bei Ebbe der Meerersboden nicht so weit weg ist.

    Hallo Michael
    Tu's Dir bitte an, Du wirst es nie vergessen geschweigedenn bereuen. Aber wie ich lernen durfte nur mit T-Shirt und Bermudas.

    Viele Grüße...

  11. #10
    Avatar von seven

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    1.676

    Re: Krabi - Ein Reisebericht (III)

    Wir waren gestern mit einem Longtailboot zu den Korallenfeldern zwischen Koh Pi Pi und Bamboo-Island sowie in den Korallen direkt vor Bamboo-Island. Einfach fantastisch!!!! So etwas habe ich noch nie gesehen. Hoffentlich werden die Fotos mit unserer Unterwasserkamera etwas (hat schon mal jemand Fotos mit einer Einwegkamera udn einer Taucherbrille auf der Nase gemacht ... ), dann kann ich ein paar Fotos ins Forum stellen.

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