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Kathoey - Der Versuch einer Definition?

Erstellt von abstinent, 04.04.2005, 09:42 Uhr · 19 Antworten · 30.372 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von abstinent

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    Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    Habe diese Abhandlung fuer das SEA-Forum und ein Magazin geschrieben, und moechte sie euch auch nicht vorenthalten, vielleicht gefaellt sie ja dem manchen Lesern:


    Kathoey – Der Versuch einer Definition
    © 2005 „abstinent“

    Mit Kathoey bezeichnet man in Thailand ursprünglich männliche Zeitgenossen, welche sich im Laufe ihrer „Karriere“ mehr oder weniger einer Geschlechtsumwandlung zum weiblichen hin unterzogen haben.
    Die optischen Features einer Frau zu haben, das ist der Wunschtraum eines jeden Kathoeys – und je nach dem vorhandenen Budget durchaus realisierbar.
    Im Schulfach Biologie lernten wir alle, das es 2 Geschlechter gäbe. Männer und Frauen, so wurde das in unsere Hirne zementiert. In Thailand weiß man aber, zumindest aus überlieferten Lanna-Texten, das bei der Kreation der Welt 3 verschedene Wesen geschaffen wurden: eine Frau, ein Mann und ein Kathoey
    Trans5exueller, Transvestit, ......., Gratoi, Catoy oder Kathoey, es gibt unzählige Bezeichnungen mit denen diese Personengruppe bedacht wird. Geschmäht, verachtet und ausgestoßen von den Einen – werden sie aber auch gezielt gesucht und verehrt von Anderen.
    Ich möchte hier nun wirklich kein Urteil fällen, oder existierende Klischees wiederkäuen – ich bin ein „Normalo“, ein überzeugt hetero5exueller Mensch – daher vielleicht nicht immer unvoreingenommen. Aber ich versuche gewissenhaft, hier Objektivität walten zu lassen. Ich bin in erster Linie journalistischer Ethik verschrieben, nicht den Vorurteilen einer breiten Mehrheit. Man möge meinen Definitionsversuch als Diskussionsgrundlage betrachten, nicht als Abstempelung und Kategorisierung einer Gruppe von Mitmenschen.

    Sie sind nicht wegzudenken aus Thailand, die Kathoeys – sie gehören dazu wie Pagoden, Tempel und warmes Klima. Doch deren Omnipräsenz täuscht den Touristen gewaltig, denn sie sind weder sozial integriert noch akzeptiert. Der in Thailand vorherrschende Theravada-Buddhismus verurteilt zwar weder Homo5exualität noch Geschlechtsumwandlungen, aber das führt allerhöchstens zu einer Duldung der Kathoeys bei ihren Landsleuten. Die Staatsreligion verkündet, das Frauen und Kathoeys von der „Erleuchtung“ ausgeschlossen seien, denn das Erreichen des Nirwanas ist allein den Männern vorbehalten. Wiedergeburt ist ebenfalls elementarer Bestandteil des Buddhismus, und Volk als auch Mönche sehen in der Wiedergeburt eines Menschen als Kathoey die Bestrafung für ein lasterhaftes 5exualleben in der vorherigen irdischen Existenz an.

    In der Realität sind Kathoeys Menschen 3. Klasse , was sich im Besonderen auch in Gesetzestexten ausdrückt. So heißt es zum Beispiel konkret im Paragraphen 276 des thailändischen Strafgesetzbuches, der sich auf 5exuelle Nötigung und .............. bezieht: „ Wer Geschlechtsverkehr mit einer Frau gegen deren Willen hat, die nicht seine Ehefrau ist, und dabei die Frau bedroht oder die Tatsache ausnutzt, das sie nicht in der Lage ist sich zu wehren, der....“
    Diesbezüglich wäre zum Beispiel die orale, anale oder auch .......e .............. eines Kathoeys juristisch höchstens als einfache Körperverletzung zu bewerten, nicht als ..............! Denn, rein juristisch gesehen, handelt es sich immer um einen Mann – auch nach vollzogener Umoperation.
    Bei einer .............. sieht das Gesetzbuch eine Strafe von 4 bis 20 Jahren Gefängnis und/oder eine Zahlung von 8.000 bis 40.000 Baht vor, im zweiten Fall sind die Höchstwerte 2 Jahre Gefängnis und/oder eine Strafe von 4.000 Baht vorgesehen.
    Kathoeys stehen im Niemandsland, wenn es um den Schutz eines Menschen geht, den ein nationales Gesetzbuch bieten sollte.
    In der Unterhaltungsindustrie des Landes zeichnete sich in jüngster Vergangenheit eine optische Trendwende an. Kathoeys traten nicht mehr nur in Freakshows in der Provinz auf, nein – die nationalen Fernsehsender rissen sich um geeignete Schauspieler(innen) für Kathoey-Sitcoms, Gameshows und Serien.
    Thailändische Filmemacher verdienten sich nach langen Durststrecken goldene Nasen an ihren Kathoeythematiken.
    „Pleng Sudthai“ aus den 80er Jahren war einer der ersten Filme dieser Kategorie.
    Er handelt im Wesentlichen von einem im Cabaret als Sänger agierenden Kathoey, der seinem problematischen Leben selbst ein Ende setzt. Bekannter noch, und kommerziell erfolgreicher, war der Streifen „สตรีเหล็กSatree Lex (The Iron Ladies)“, der von einem Kathoey – Volleyballteam in einer Männerliga handelt, und nicht weniger als 135 Millionen Baht alleine in Bangkok’s Kinos einspielte.
    Damit wären wir bei dem Unterthema Kathoey & Kommerz. Kein Abend vergeht in Thailand, an dem keine Kathoeys im Fernsehen auftreten oder auf den Brettern stehen, die für einen darbietenden Künstler die Welt bedeuten. Die Werbeschergen spannen nun Kathoeys für sich ein, das Produkt Kathoey scheint „IN“ zu sein!

    Kathoeys wird nachgesagt, das sie verschagen und listig sind, kriminell obendrein –
    Verseuchte 5exmaschinen ohne Seele, ohne Herz! Das kann nicht stimmen, denn in erster Linie ist der Kathoey ein Mensch. Statistiken beweisen eindrucksvoll, das die Kriminalitätsrate landesweit bei den Kathoeys auf dem Level der von der Altersstruktur her vergleichbaren jungen Männer ist, lediglich in Patong (Phuket) und Pattaya (Chonburi) ist sie deutlich höher als im Landesmittel.
    Kathoeys sehen sich nicht als schwul, sie sehen sich als Frau und möchten einen männlichen 5exualpartner. Im Gegensatz zur Trans5exuellenszene in z.B. Brasilien oder den USA fühlen sich die Kathoeys in Thailand eher zu Männern hingezogen, die sich selber nicht als homo5exuell bezeichnen.
    Um ihren weiblichen Attributen Formen zu verleihen, ist den Kathoeys fast jedes Opfer recht. Contraceptives (Antibabypillen) enthalten weibliche Hormone in hoher Dosierung, regelmäßige Einnahme derselben führt bei Heranwachsenden zur Brustbildung, zudem kosten diese Pillen nur Bruchteile eines Euros je Monatspackung. Das Haar wächst von selber, aber was dann kommt.....das kann in’s Geld gehen. Brust- und Popoimplantate, Nasenkorrekturen – die ersten chirurgischen Eingriffe sind ebenfalls noch für einen Großteil der Bevölkerung bezahlbar. Ein Kathoey strebt nach Perfektion, und was ihn am Meisten stört – das ist das Ding zwischen seinen Beinen, mit dem er nichts so richtig anzufangen weiß. Es stört ihn sehr, und sein sehnlichster Wunsch wäre es, dieses primäre männliche Geschlechtsmerkmal gegen eines der weiblichen Version einzutauschen. Die moderne Chirurgie in Thailand macht sowas möglich, aber die Kosten dafür, die kann ein normal arbeitender Thai sich auch über Jahre hinweg zusammensparen.
    So driften dann viele dieser Wesen in die Prostitution ab, man verkauft seinen Körper und nimmt die damit verbundenen Risiken in Kauf. Nur die Wenigsten finden einen wohlhabenden Gönner, sei es Thai Businessmann oder Tourist, der die Umoperation finanziert. Ist der Schniepel erst `mal ab, und gibt es keine verräterische Beule mehr im Miniröckchen oder Bikini.....dann erscheint vielen Kathoeys das weitere Leben als Frau leicht zu fallen. Doch das ist ein Irrglaube!
    Jeder Thai muß ständig seine ID-Card mitführen, auf der er klar als Mann identifiziert ist, egal wie komplett seine Umoperation war.
    Schon bei der Jobsuche tauchen unüberbrückbare Hürden auf, und das erklärt sich wie folgt: Jeder männliche Thai unterliegt der staatlichen Wehrüberwachung und wird zu einer Musterung bestellt, wenn er eine bestimmte Altersstufe erreicht hat.
    Hat ein Kathoey zu diesem Zeitpunkt bereits hormonangefütterte oder implantierte Brüste – dann ließe sich das bei der Musterung schlecht verbergen. Die Militärärzte sondern Kathoeys gezielt aus und werden aus der Wehrerfassung gestrichen. Das Zertifikat des Militärarztes wird dem Kathoey dann Untauglichkeit wegen Geisteskrankheit bescheinigen – und gerade dieses Papier wird den Kathoey sein Leben lang verfolgen, denn jeder potentielle Arbeitgeber läßt sich von seinen Bewerbern das Militärzeugnis bzw. die Untauglichkeitsbescheinigung zeigen. Geisteskranke haben keinen Zutritt zum öffentlichen Dienst und auch an den Universitäten wird bei der Studienplatzvergabe heftigst diskriminiert.

    Die prominenten Kathoeys, die z.B. an der Bangla-Road in Patong auf Phuket jedem Touristen für ein Taschengeld ihr umgebautes Geschlechtsteil auf die Kameralinsen stülpen werden selbst unter Ihresgleichen mit Mißachtung gestraft. In den Strandbereichen der Touristenorte findet man nach Einbruch der Dunkelheit oftmals abgestürzte und meist auch drogensüchtige Kathoeys, die sich für sehr wenig Geld prostituieren, aber als recht diebische Elstern schon so manchen Touristen um seinen Schmuck oder gleich die ganze Brieftasche gebracht haben.
    -ABS-

  2.  
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  3. #2
    Avatar von abstinent

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    oooooops, Quellenangabe vergessen:

    Quellen:
    Bangkok Post (1999) 'Conscription: Army men to show respect', 19.march, p.2.
    .......s, Joe (1997) Thailand: A Lonely Planet Travel Survival Kit. Oakland, California: Lonely Planet.
    Hammer, Damon (1997) 1998 Thai Scene Gay Guide . Swaffham, England: The Gay Men's Press.
    Jackson, Peter (1995) Dear Uncle Go: Male Homo5exuality in Thailand. Bangkok: Bua Luang Books.
    Jackson, Peter (1996) 'Thai Academic Studies of Kathoeys and Gay Men: A Brief Critical History'
    Matzner, Andrew (1998) 'Analyzing 'Acceptance': Thai Social Attitudes Toward Transgendered Men', unpublished paper.
    Matzner, Andrew (1999) 'Roses of the North', The Bangkok Post, January 9, Outlook Section p.1.
    Rakkit, Rattachumpoth (1997) 'The Invisible Women', The Nation, March 19, Focus Section p.1.
    'Pathamamulamuli (1991) : The Origin of the World in the Lan Na Tradition' By Anatole-Roger Peltier. Chiang Mai, Thailand: Silkworm Books.



  4. #3
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    Hallo abstinent,

    meine Antwort aus dem SEA-Forum kennst Du; aber vielleicht interessiert es auch hier den ein oder anderen Leser:

    Anti-Babypillen (in Thailand billig in jedem Supermarkt zu haben) werden von vielen in Ueberdosen konsumiert, denn die weiblichen Hormone in den Pharmazeutischen Verhueterlis sorgen langfristig fuer ausbleibenden Bartwuchs, weibliche Koerperbehaarung und in vielen Faellen fuer weiblich wirkende Brueste.
    Die Studie erhaertet ein altes Problem:

    Sorgloser Arzneimittel-Ge- und Mißbrauch sind mir in Thailand schon öfter aufgefallen; der Zugang ist ja sehr einfach.

    Da werden Missverstaendnisse und Zweideutigkeiten gern ausgenutzt. Manchmal kommt es gar zu kuriosen Auswirkungen.

    In Thailand sind bestimmte Medikamente spottbillig. Hier konnte man z.B. vor Jahren für den deutschen Preis einer Monatpackung den gesamten Jahresverbrauch an Antibabypillen erwerben. Vielleicht kann man das jetzt noch, aber ich weiß es nicht genau, weil meine Partnerin dem gebärfreudigen Alter entwachsen ist.

    Recht vorsichtig im Medikamentenkauf bin ich geworden, als ein Freund, der jahrelang in Vietnam, Thailand und Japan als Mediziner gearbeitet hat, einen Artikel über Antibabypillen in der taz veröffentlichte; das war um 1995/96. Ich habe mich nun nicht durch das taz-Archiv gewühlt, sondern gebe einfach sinngemäß wieder, was zur Diskussion stand:

    „´Triquilar´ und ´Gynera´, ´Microgynon´ und andere Sorten werden für 25-30 Baht pro Monatspackung angeboten. Nur ´Diane´ wird für 180 Baht verkauft, also zum sechsfachen Preis! Das macht stutzig.

    Pille mit 5exbonus
    ´Diane´, ein Produkt der Berliner Firma Schering, darf in Deutschland nur noch bei ausgeprägter Akne oder bestimmten Formen des Haarausfalls bei Frauen verschrieben werden. Als Anti-Baby-Pille hat sie ausgespielt, weil der Verdacht besteht, daß der Wirkstoff Cyproteronacetat (CPA) Leberkrebs auslöst. Schering läuft Sturm gegen die Auflagen des Bundesinstituts für Arzneimittel in Berlin und hat Einspruch vor dem Verwaltungsgericht erhoben. Wie auch immer der Streit zwischen Amt und Konzern enden mag, das Geschäft geht weiter. Bei leicht rückläufigem Umsatz in Deutschland konnte Schering weltweit bei ´Diane´ einen Anstieg von 8% erzielen. Mit welchen Methoden, das kann man in Bangkok bis in haarsträubende Einzelheiten verfolgen!

    Ärzte in Thailand verschreiben ´Diane´ überhaupt nicht. Leichte Akne kann man genauso gut mit äußeren Mitteln behandeln, schwere gibt es kaum. ´Diane´ wird von den Kunden direkt gekauft. Ärzte äußern sich kritisch über die Form der Werbung und Absatzförderung durch die lokale Scheringtochter. Sie habe ´Diane´ zu einer Art Wundermittel aufgebaut, das von Frauen fast ausschließlich zur Erhöhung ihrer 5exuellen Attraktivität eingenommen werde. Über die Diskussion um den verdächtigen Wirkstoff wurden thailändische Ärzte und die Öffentlichkeit nicht unterrichtet.

    Um uns ein eigenes Bild zu verschaffen, fragten wir in einigen Verkaufsstellen, wozu ´Diane´ denn gut sei. In auffälligem Gleichklang wurde ausnahmslos als erstes genannt: "Zur Erhöhung der 5exuellen Attraktivität." Diesen Begriff haben Drogisten und Kundinnen so erfolgreich verinnerlicht wie den Slogan: "Vergrößerung der weiblichen Brüste." Und: "´Diane´ macht eine weiche, sanfte Haut." Aha, da kommen wir der eigentlichen Indikation näher. Nur in drei von zwölf Arzneimittelhandlungen wird überhaupt Akne genannt. Daß ´Diane´ auch ein empfängnisverhütendes Mittel ist, wird als Selbstverständlichkeit nachgereicht. In der Nähe des Barbezirks Padpong sagt uns ein Verkäufer augenzwinkernd: "Unsere besten Kunden sind die Transvestiten. Ihnen empfehlen wir aber die dreifache Dosis." Mit mehreren tausend "katoi", wie sie in Thailand heißen - sie bieten sich konzentriert in bestimmten Kontaktbezirken ihrer meist westlichen Kundschaft an - hat Schering offensichtlich eine feste Stammklientel.

    Viel Profit im Spiel
    Hohe Erwartungen der Kundschaft erklären den extrem hohen Preis für ´Diane´. Inzwischen ist das stets als Spezialpräparat eingestufte ´Diane´ zu Scherings Standardpille in Thailand aufgestiegen. Von 310 Mio Baht Gesamtumsatz der thailändischen Scheringtochter in 1994 entfielen 190 Mio, also 60% allein auf ´Diane´. Die restlichen 40% verteilen sich auf weitere 30 Firmenprodukte. Besonders aufschlußreich an den offiziellen Marktdaten: Scherings sogenannte Standardkontrazeptiva erbrachten zusammen nur knapp 15% des Gesamtumsatzes. ´Diane´ erwirtschaftet also tatsächlich einen außergewöhnlich hohen Gewinn. An jeder in Thailand verkauften Packung verdient die Firma X-mal soviel wie an einer ihrer Standardkontrazeptiva. Da versteht man Scherings verdrehte Welt in Thailand schon besser. Ein Markterfolg, der auf wissenschaftlich unhaltbaren Versprechungen beruht!

    Dieser Produkterfolg ist nur in dem weitgehend unkontrollierten Pharmamarkt Thailand möglich. In Deutschland und anderen, stärker reglementierten und behördlich überwachten Arzneimittelmärkten verbieten sich diese Geschäftspraktiken. Selbst wenn sich das dubiose Produktprofil ohne Zutun der Firma entwickelt hätte, müßte in Deutschland der Hersteller aus Gründen der wissenschaftlichen Seriösität die Sache klarstellen. Das verkneift sich Schering natürlich in Thailand gerne und macht soviel Profit wie möglich.

    Das Thema der doppelbödigen Moral, die internationale Pharmakonzerne häufig zum Nachteil der Menschen in den Ländern der Dritten Welt praktizieren, ist ein alter Hut; er soll hier nicht weiter stapaziert werden.“

    Fazit: Wenn man nicht fundamentale medizinische Kenntnisse hat, sollte man beim freien Arzneimittelkauf in Thailand zumindest vorsichtig sein und nicht nur auf allgemeine Ratschläge und Hinweise vertrauen.

    Das Thema hat in anderen Foren schon zu heftigen Diskussionen gefuehrt; dazu moechte ich aber keinen Anlass geben.

    Gruß
    Heinz


    P. S.: Der Stoff wurde hier schon einmal in anderem Zusammenhang diskutiert; insofern ist meine Antwort nur eine Wiederholung.

  5. #4
    Avatar von abstinent

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    @ heinz

    auch hier danke ich dir fuer die ergaenzung. bisher haben deine ergaenzungen immer zusaetzlichen wissensdurst der leser befriedigt, und sie haben mich nie gestoert. bitte fuehle dich auch weiter ungehemmt, meine berichte und reports durch deine fundierten posts zu ergaenzen. dankeschoen

    ciao

    "abstinent"

  6. #5
    Avatar von MadMovie

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    Die größte Überraschung ist, überhaupt wieder etwas von abstinent zu lesen. :O

  7. #6
    Avatar von KhonKaen-Oli

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    Mit Kathoey bezeichnet man in Thailand ursprünglich männliche Zeitgenossen, welche sich im Laufe ihrer „Karriere“ mehr oder weniger einer Geschlechtsumwandlung zum weiblichen hin unterzogen haben.
    Hallo Abstinent,

    so ganz kann ich mit deine Definition nicht Konform gehen. Oder besser gesagt, möchte ich eine Anmerkung dazu machen. Kathoys werden auch schon 4-6 jährige Kinder genannt (Kathoy noi), welche duch ihre weibliche Gesten und Verhaltensweisen schon von weitem zu erkennen sind. Sie werden auch öfters von Gleichaltrigen gehänselt.
    In Khon Kaen hat meine Frau einige Kathoys als Freunde, mit denen wir auch immer was unternehmen. Sie sind auch enge Freunde der Familie und ich habe noch nie beobachtet, dass sie irgendwo ausgegrenzt oder verspottet werden. Es wird halt akzeptiert, dass sie nach dem Eintreffen erst mal 15 Minuten vor dem Spiegel stehen um nachzuschauen, ob sie auch noch suai sind.
    Ein gewisser Narzissmus ist ihnen eigen.

    Gruss
    Oliver

  8. #7
    Avatar von abstinent

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    @ mad movie

    mich gibt's immer noch, denn unkraut vergeht nicht!

    bedingt durch einen fast zweimonatigen europa-aufenthalt zur weihnachtszeit, und anschliessender schwerer erkrankung meiner theptida - habe ich im letzten quartal 2004 und im ersten quartal 2005 nicht viel konstruktives geschrieben.
    nun geht es meiner frau wieder besser, ihre behandlung (chemo) erfolgt nun als "outpatient" - und wir koennen wieder erste kleinere reisen unternehmen, von denen ich dann auch hier berichten werde.

    @ khon kaen-oli

    interessanter, ergaenzender aspekt. ich konnte sollche beobachtungen nicht selber machen, habe aber gewissenhaft und intensiv recherchiert.

    ciao

    "abstinent"

  9. #8
    Mandybär
    Avatar von Mandybär

    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    Hallo Abstinent,

    habe Deine Berichte schon vermisst, jedoch nicht gewusst, daß das einen derart schlimmen Hintergrund hatte.

    Freut mich, daß es Deiner Frau nunmehr wirder besser geht, und wünsche Euch natürlich in Zukunft wieder viele schöne Reisen, an denen wir dann wieder in voyouristischer Weise dankbar teilnehmen dürfen.


    Grüße aus Salzburg
    und gute Besserung an Deine Holde
    Mandybär

  10. #9
    Avatar von MadMovie

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    @ abstinent,
    ich wünsche deiner Frau gute Besserung und freue mich auf neue Berichte.

  11. #10
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Kathoey - Der Versuch einer Definition?

    Hallo abstinent,

    ich habe das auch erst hier erfahren und schliesse mich Mandybär unnd MadMovie an:

    Alles Gute fuer Deine Frau.

    Besten Gruss
    Heinz

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