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Kambodscha Erfahrungen

Erstellt von tomtom24, 29.12.2008, 06:42 Uhr · 78 Antworten · 7.494 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von tomtom24

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    Kambodscha Erfahrungen

    Nachdem ja ein paar Leute gefragt hatten, ob ich denn nicht ein wenig über meine Kambodscha Erfahrungen berichten möchte, fange ich das einfach mal hier an.

    Es sind positive als auch negative Sachen, alle aber subjektiv, wie es eben meine persönlichen Eindrücke sind und ein wenig die Verarbeitung dessen, was ich so mitbekommen habe von anderen Expats aber auch von Touristen. Ich werd´s auch mit bisschem geschichtlichem und anderen Sachen vermischen, die ich eben so mitbekommen habe.

    Ich selbst habe jetzt ziemlich genau 1 1/2 Jahre in Kambodscha gelebt. Um genau zu sein, in Sihanouk Ville. Lässt sich auf Karten schwer finden, obwohl es DER Küstenort ist in Kambodscha, da die Stadt selbst grade mal 50, 60 Jahre alt ist. Aus der Karte findet man dort lediglich Kampong Som (ich hoffe, ich habe es jetzt richti ausgeschrieben ;) ).

    Dass Sihanouk Ville so wachsen konnte, ist ein paar Kriterien zu verdanken. Kambodscha war ja in den 1950ern französisch und man war auf der Suche nach einer Möglichkeit einer geeignetet Location für einen Tiefseehafen. So wurde dann auch die Strasse nach Phom Penh gebaut, die später zum Vietnam Krieg noch weiter von den Amerikanern ausgebaut wurde. Siahnoukville wurde übrigens von den Amerikanern gleichermaßen wie von den Vietnamesen für den Nachschub an Waffen und Munition benutzt. Und vielleicht noch was interessantes: Die letzte direkte Vietnamkriegshandlung aus Sicht der Amerikaner fand nicht, wie man vermuten will, in Vietnam statt, sondern in - Sihanoukville.

    Die Besatzung eines amerikanischen Frachtschiffes wurde von den Khmer Rouge als Geiseln genommen. Daraufhin haben die Amerikaner begonnen, den Hafen und den Flughafen von Siahnoukville zusammenzubomben. Noch während der Gefechte wurden die Geiseln von den Khmer Rouge freigelassen.

    Um vielleicht ein wenig mehr das Verhältnis Thailand-Kambodscha zu verstehen, sollte man auch einen kleinen Blick in die Vergangenheit werfen: Thailand war ja bereits vor dem Krieg das amerikanische Standbein in SOA. Luftwaffenstützpunkte waren u.a. Udon Thani und Nakhon Sawan, von denen aus Angriffe nach Vietnam geflogen wurden. Für Udon Thani und den Isaan bedeutete dies Fortschritt, da die Amerikaner die Infrastruktur dort erheblich verbesserten. Und es war im Prinzip die Geburtsstunde vom damals Fischernest Pattaya

    Allerdings - und darüber ist nicht so viel bekannt, da die Amerikaner das gut zu vertuschen versuchten, gab es nicht nur den Genozid unter den Khmer Rouge und Pol Pot (der übrigens in Frankreich in den 1950ern studierte). Es kamen mindestens genausoviele Menschen durch die Amerikaner ums Leben - durch Bombenabwürfe im Grenzgebiet zu Vietnam. Viele dieser Bombenabwürfe waren unkrontolliert, d.h. nicht über Vietnam abgeworfene Bomben wurden so schlicht "entsorgt".


    Grosse Gebiete - besonders im Norden des Landes, aber auch an den Grenzen zu Thailand, sind noch immer stark minenlastig. Die Aufräumarbeiten, die durch die Vereinten Nationen unterstützt werden, laufen mehr als schleppend. Das Volk selbst hat stark unter den Gewalttätigkeiten der jüngsten Geschichte gelitten. Pol Pot lieferte ganze Arbeit in der Ausradierung der intelektuellen Schicht. Anfangs war es mehr oder weniger Stadt- gegen Landbevölkerung, später dann halt die soziale Schicht, die "denken" konnte. Unter Pol Pot ging es auch zurück in die Steinzeit - moderne Maschinen gab es nicht und Bildung wurde nicht gefördert. Man wollte ein dummes Volk haben. Diese Auswirkungen sind heute noch sehr stark zu spüren und machen das Leben entsprechend schwer in diesem Land.

    Hun Sen ist in den frühen 90ern mit Hilfe der Vietnamesen in Kambodscha einmarschiert, um das Land endgültig von dem Khmer Rouge zu befreien. Wenn man bedenkt, unter welchen Sanktionen zu dieser Zeit Vietnam litt und wie arm eigentlich Vietnam war und der Einmarsch unterm Strich dennoch erfolgreich war, so kann man vielleicht erahnen, wie platt Kambodscha gewesen sein musste. Hun Sen selbst ist übrigens auch alles andere als der Wunschpräsident aus Sicht helfender Länder. Er ist lediglich das kleinere Übel aus der Angst heraus, dass das land ohne ihn wieder zurückfallen könnte in die Gewalt.

    Noch in den 90er Jahren waren Blauhelme in Kambodscha stationiert und bis vor kurzem waren die Bevölkerung bis an die Zähne bewaffnet. Leute, mit denen ich mich unterhalten habe, die bereits seit 10 Jahren nach Kambodscha kommen, erzählten mir über Wild West Zustände noch bis vor kurzem. Und insbesondere fernab von den touristischen Orten (Phnom Penh, Sihanouk Ville, Kampot, Kep, Koh Kong und teilw. die Provinz Battambang edit: und natürlich Siem Reap/Anghkor Wat, was übrigens das einzige von kambodscha ist, was die meisten Touristen sehen, da sie nach drei Tagen wieder fliegen) findet man noch viele Schilder, auf denen die Bevölkerung zur Waffenabgabe bewegt werden sollte.

    Die Korruption in Kambodscha ist extrem hoch. Berichte gehen davon aus, dass bis zu 90 Prozent der Hilfgelder versickern und dieser Kuchen unter ca. 50 Familien aufgeteilt wird. Die reiche, kleine Oberschicht besteht hauptsächlich aus Militärangehörigen, denn nach den Khmer Rouge haben die Militärs das Land schlicht und sich selbst aufgeteilt.

    Diese Allmacht des Militärs ist auch jetzt noch zu spüren: Gerät man in eine normale Polizeikontrolle, kann man die Stopversuche der Polizei durchaus ignorieren und weiterfahren, die haben eh nichts zu sagen.Ist aber eine Military Police Kontrolle, ist anhalten dringendst empfohlen, den die spassen nicht.

    Für die NGO´s (Hilfsorganisationen) ist Kambodscha auch nicht unbedingt ein Ruhmesblatt. Man versucht sich hauptsächlich durch "Sensations"Hilfe zu profilieren, was bspw. durch die überdurchschnittlich verwendete Energie auf der Jagd nach Pädophilen zeigt. Anmerkung: Es ist bestimmt nötig, zu helfen, und ich halte definitiv nichts von ..............n, aber das land hat noch viele andere Probleme, die die NGO´s irgendwie nicht zu interessieren scheinen. Ich persönlich bin jedoch mittlerweile auf dem Standpunkt, besser eine Organisation, die 10 Prozent hilft als gar keine. Nur schlimm, dass so Spendengelder kaputt gemacht werden.

    So. Das jetzt mal so grundsätzlich, damit man vielleicht eine Idee bekommt, was Kambodscha überhaupt ist. Nämlich ein Entwicklungsland. Ich kannte das vorher auch nur aus dem Fernsehen.

    Und daher schon mal die Unterschiede, wenn man von Thailand aus bspw. nach Kambodscha reist - obwohl Nachbarn, ist es der Weg in eine andere Welt. Korrupt, verdereckt, heruntergekommen und die Menschen sind mehr mit sich als mit Landesaufbau beschäftigt. Schule ist ebenfalls unwichtig. Lediglich viele Jugendliche versuchen, sich hauptsächlich durch spendable Ausländer eine Platz einer der vielen (und gut besuchten) Englischschulen einen Platz zu sichern. Das ist aber auf Dauer nicht der richtige Weg. Es dient zwar der Erleichterung der Arbeitsaufnahme insbes. im immer mehr wachsenden touristischen Sektor, allerdings bleibt Allgemeinbildung total auf der Strecke.

  2.  
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  3. #2
    Avatar von ChangLek

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    .......erst einmal Danke für den interessanten Bericht . Nur scheint irgendwie in allen südostasiatischen Staaten das Militär - ob offen oder verdeckt - letztendlich das Sagen zu haben ......

  4. #3
    Avatar von J-M-F

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    also sihanouk ville hatte mir überhaupt nicht gefallen, da war die ecke um kampot wesentlich entspannter ...

    allerdings habe ich in keinem soa land so viel anmache erlebt wie in kambodscha!

    angefangen die tochter (natürlich noch jungfrau) vom motoradfahrer oder guesthousebesitzer zu kaufen, über frauen die sich beim essen neben mich setzten und mich fragten was ich die nächsten tage so vor habe, bis hin zu fragen auf khmer die ich leier nicht verstand. die khmer sind in dieser beziehung richtig strupelos und sprachen mich auch mitten auf einem marktplatz darauf an (oder die barangs die sie kannten waren so)

    mit den explosivstoffen das ist leider ein problem, viele minenfelder und noch viel mehr alte munition war im wald zu finden. teilweise nur cm neben den wegen lagen blindgänger aller möglichen kaliber

    ansonsten ist kambodscha super für extremturis wie mich

  5. #4
    Avatar von tomtom24

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    Der Punkt, weshalb man soviel angesprochen wird, ist u.a., dass alle irgendwie versuchen Geld zu machen. Du kannst auch an den belebten Stränden wie Serendipity oder Ochheuteal keine 3 Minuten sitzen, ohne dass sie Dir was verkaufen wollen oder Dichanbetteln wollen. Da ich ja relativ lange am Beach in einer Bar war, kenn ich die ganzen Mädels auch ganz gut (von den Armbändchenverkäuferinnen bis hin zu den professionellen)

    Wenn man sie kennt (was sich bei solange in einem Ort unter hinter Bars so ergibt) sind die meisten eigentlich ganz nett. Hab aber auch krasse Sachen erlebt. Kommt bestimmt noch einiges hier. Ich hatte auch schon welche, die sich einfach in mein Auto setzten, ohne mich zu fragen (ist ein offener Wrangler). Das war Kampf die wieder rauszubekommen....

    Die Armut ist so gross, dass die Mädels insbesondere gegen Ende der Low Season, wenn gar kein Geld mehr da ist, mit gehen ohne Bezahlung. Hauptsache Schlafplatz und evtl. was zu essen...

    Aber wie gesagt, dazu bestimmt später mehr ;)

    edit: stimmt, Kampot ist ruhiger, aber noch weiter weg von Thailand (und was will ich in Vietnam?) und dann für meinen Geschmack zu ruhig - zumindest zum Leben. Da ist in der thail. Provinz ja noch mehr los

  6. #5
    Kuki
    Avatar von Kuki

    Re: Kambodscha Erfahrungen

    weiter so....freue mich schon auf mehr

  7. #6
    Kuki
    Avatar von Kuki

    Re: Kambodscha Erfahrungen

    @tomtom24

    Zitat:
    [highlight=yellow:83eb945ae2]Die Armut ist so gross, dass die Mädels insbesondere gegen Ende der Low Season, wenn gar kein Geld mehr da ist, mit gehen ohne Bezahlung. Hauptsache Schlafplatz und evtl. was zu essen...[/highlight:83eb945ae2]

    Da könnte ich mein Helfersyndrom ja voll ausleben
    ...ist ernst gemeint...hab ich wirklich

    Aber das ist sicher wieder mit Gefahren verbunden

    Kuki

  8. #7
    Avatar von tomtom24

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    Der Strassenverkehr in Kambodscha, Taxis, Busse und Weiterkommen

    Gefahren wird, wie in Deutschland, auf der rechten Seite. Allerdings ist der Straßenverkehr um ein vielfaches gefährlicher als bspw. in Thailand. Ist eine Strasse für jeder Fahrtrichtung zweispurig, benutzen viele Khmers den Mittelstreifen irgenwie als Orientierungsilfe und benutzen beide Spuren.

    Und obwohl von Ausländern ein 1 Jahr gültiger Khmer-Führersschein verlangt wird (auch für Mopeds), den man gegen Vorlage des originalen Führerscheins an den selben Stellen beantragen wie das Visa (also Supermärkte, Reisebüros), haben die meisten Khmer gar keinen Führerschein.

    In Sihanoukville wurden grade 2 Ampeln installiert. Aber vorsicht - Wenn sie denn mal laufen, gibt es mehrere Risiken (alles schon erlebt): Alle vier Seiten sind gleichzeitig auf grün. Khmers ignorieren Ampeln, weil sie anscheinend gar nicht wissen, was das ist.

    Wenn man irgenwann eine weitere Strecke fahren will mit Taxi etc.) sollte man berücksichtigen, dass man taxifahrer für Nacht-Überlandfahrten nur schwer bis gar nicht bewegen kann. Zuviele Betrunkene, unzureichend oder gar nicht beleuchtete Fahrzeuge, Überfälle.

    Wenn man mal selber mit dem Auto unterwegs ist und somit Gelegenheit hat, zu halten wo man will, sollte man vielleicht mal die Strecke SHV-Koh Kong ausprobieren. Die letzten 70, 80 km vor Koh Kong geht es durch (Ausläufer?) des Kardamon gebirges (hoffe das stimmt so ), wo weit und breit kein Haus steht und nur Dschungel. Dschungel, so weit das Auge reicht. Und in den Bereichen vor dem Dschungelabschnitt einfache Bambushütten, jede hat seine Wasserlöcher vor dem Haus, in dem auch einige an Wasserbüffeln unterwegs sind.

    Die Strecke nach Phnom Penh ist da schon weniger spektakulär. Dafür aber durch den vielen Verkehr um ein vielfaches gefährlicher. Die Strecke Phnom Penh-Poipet ist nicht so gut ausgebaut, dafür nicht ganz so betriebsam und relativ langweilig.

    Mit Busreisen (und zuvor auch mit der Fähre SHV-Koh Kong - der Fährbetrieb ist mittlerweile eingestellt) muss man auch etwas "magenfester" sein und sollte 5 schon mal grade sein lassen. Erstens handelt es sich oftmals um abgetakelte Busse die erst in China und dann lange in Vietnam unterwegs waren, bevor sie hier eingesetzt wurden. Zum anderen kommt es schon vor, dass Mütter die Notdurft ihrer Kinder im Bus verrrichten lassen. Man sollte also kein Gepäck zwischen den Füssen stehen haben und man sollte auch die Schuhe anbehalten, wenn man nicht lange Rätseln will, welche Flüssigkeiten man denn da u.U. abbekommen haben könnte ;)

    Die meisten Busse machen auf halber Strecke Pausen an festgelegten Punkten. Dort befinden sich dann auch kleine Khmer Restaurants. Allerdings sind die hygienischen Verhältnisse nicht die besten und man sollte sich die Verpflegung für unterwegs selbst vorher besorgen. Ist nicht jedermanns Magens Sache

    Wenn man über die Landgrenze einreist, wird man sofort von zig Khmers belagert (bereits an der Thai Immigration!); es wird versucht, einem das Gepäck abzunehmen, die Immi Karten wollen sie für einen ausfüllen usw.. Am besten ignorieren und freundlich aber mit einem gewissen ernsten Blick darauf hinweisen, dass man durchaus selbst in der Lage ist, schreiben zu können. Denn alles zielt nur darauf ab, ein paar schnelle Dollar oder Baht zu machen.

    So ist es uns selbst passiert, dass der Taxifahrer, der uns von der Grenze zur Busstation bringen sollte, ungefragt Rumtelefonieren angefangen hat und wieder und wieder bestätigte, dass der Bus nach SHV aus uns warten würde. Aschliessend wollte er dann 5 Dollar für seine "Dienste". Und die sind schwer abzuwimmeln ;).

    Sollte jemand in Koh Kong übernachten müssen, weil der Bus davon ist, würde ich als preiswerte Variante Otto (deutsch) empfehlen und wenn man es ein bisschen komfortabler haben will (Air/Con, Swimming Pool, nette Zimmer) die Motobar. Beides im Zentrum Koh Kongs. Und Bustickets für die Weiterreise, falls noch nicht gekauft, ebenfalls über diese Gästehäuser und nicht von den Motodop Fahrern besorgen lassen.

    An den Fahrtzielen angekommen, geht dann gleich wieder Kampf mit den Motodop-, Taxi- und TukTukfahrern los. man wird umringt, bedrängt, und hat seine liebe Mühe, sich erst mal auf sein Gepäck zu konzentrieren bei der Ausgabe am Kofferraum des Busses. Anschliessend dann halt die Verhandelei wegen der Preise fürs entsprechende Fortbewegungsmittel. Von am preiswertesten bis zum teuersten in der Reihenfolgen: Motodop (Moped), Tuktuk, Taxi. Die preise sind etwas teurer als in Thailand. Als ankommender Tourist hat man kaum eine Chance, ein Moped unter einem Dollar zu bekommen (nachts wird es noch teurer).

    Aufenthalt in SHV

    Bleibt man länger, empfiehlt sich der kauf einer gebrauchten Wave China Copy (gibt es so ab 150, 200 Dollar) und die kann man - je nachdem wie man sie pflegt, nach dem Urlaub zum selben Preis wieder verkaufen. Ansonsten, mit tägl. Taxifahrten wird es ziemlich teuer auf Dauer.

    Und wenn man kein eigenes Moped will, sollte man darauf achten, möglichst im Ort eine Unterkunft zu suchen, denn zum Otres beach raus fahren die Mopeds nachts nur ungern und es kommt auch zu Überfällen. Gute Unterkunftsmöglichkeiten für deutschsprachige sind u.a. Max vom Yin Yang (Max ist schon seit ca. 10 Jahren in SHV, kennt sich gut aus und redet nichts schön; Publikum bei ihm lockere Typen zw. 30 u. 50, die mehr wegen des Landes als wegen der Mädels kommen), Leo´s Bavarian (wie s der name schon sagt, ein bayer ), der ziemlich zentral liegt (gleich am Busbahnhof) und dann noch Savery Guesthouse, ebenfalls in der Nähe des Busbahnhofes. Deutsche Musik, Gäste, die man auch in Pattaya erwrten würde. Das Freedom, soweit ich weiss, ist nicht mehr deutsch (Stefan hat angeblich verkauft).

    Natürlich gibt es auch Hotels. Ein gutes Preis/Leistungsverhältnis bietet da zum Beispiel das Golden Sand am Ochheuteal. Dort in der Ecke findet man auch das meiste "Nachtleben": Reef Resort (auch Zimmer und Pool), etwas gehoben, gute mex. Küche, das berühmt-berüchtigte Dolphin am Beach (dort findet man die ganzen Freelancer Mädels, in Kambodscha heissen sie Taxigirls), welches meist die einzige Bar ist, die wirklich voll ist.

    Für Reiseangelegenheiten sollte man zu Ana´s gehen in der Ekareach Street; das ist die Hauptstrasse downtown. Sie betreibt auch Guesthouse und Restaurant. Man kann dort vorzüglich und sauber Khmer-Food Essen.

    Ich will hier keine Werbung machen, allerdings, grade, wenn man noch nicht weiss wo hin, sind das gute Anlaufstellen, weil man dort nicht gelinkt wird und weil Qualität und Atmosphäre passen (abgesehen Dolphin, das ist ne Spelunke ).

    Ausflüge:
    Es gibt Wasserfälle ganz in der Nähe von SHV, den Ream nationalpark (beim Flughafen), ansonsten halt Beach ;). Da ist für tagsüber der Otresbeach zu empfehlen. Der ist ruhig und der Sand ist auch noch weiss. Ausserdem wird man nicht permanent angehaut (betteln und kaufen).

    Jeden Mittwoch Nachmittag gib es Freibier in der Angkor Brauerei. Ist vielleicht auch mal für den einen oder anderen einen Ausflug wert.

    Nachtleben mit Mädels: Victory Hill, Khmers, aber teuer. Die meisten (mittlerweile nicht mehr gut besuchten) Lokale sind französisch. "Blue Mountain", das ist die Vietnamesenstrasse (die nicht mal den Weg Feldweg verdienen würde). Dort oben, in der Strasse, gibt es dann auch gewisse Etablissements, wo man sich auch mal hinsetzen kann um ein Bier zu trinken (wenn man das denn mag). Ansonsten ist eine der "Kontakt" Anlaufstellen das freedom. Ja, und für die ganz harten gibt es dann noch den hafen. Das ist eine Strasse (Feldweg) mit einer Holzbaracke an der anderen. Hygiene ein Desaster, allerdings kann man sich auch hier mal in Ruhe hinsetzen und einfach ein Bier mit den Mädels trinken. Ansonsten - eher siffig. Und nachts nie alleine runter fahren zum Hafen! man muss nämlich aus SHV raus. Ausserdem sollte man bedenken dass die HIV-Quote überdurchscnittlich hoch ist (50 Prozent minimum). Andere Gäste, die erneut aus Europa ankamen, erzählten mir auch, dass sie nach der Rückkehr erst mal andere "Krankheiten" behandeln lassen mussten. Also vorsicht ;)

    So, das war es jetzt einfach mal fürs erste ;)

  9. #8
    KKC
    Avatar von KKC

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    Fällt mir ne Story ein.
    Ankunft in Siem Reap. Ein Khmer schnappt sich ungefragt unsere 2 Koffer und bringt sie ungefähr 10 Meter zum Taxi.
    Hab ihm 20 Baht gegeben. Er nimmt sie und meint 'Small money'. Ich nehme ihm die 20 Baht wieder weg und steige wortlos ins Taxi.
    Das Gesicht sprach Bände, vielleicht hilft Ihm ja die Erfahrung (ich glaub aber eher nicht).
    Ansonsten in Siem Reap/Wat Angkor durchaus positive Erfahrungen im Umgang mit den Khmern gemacht. Ist aber auch nicht auf dem flachen Land.
    Gruß

  10. #9
    Avatar von J-M-F

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    Zitat Zitat von tomtom24",p="672864
    Erstens handelt es sich oftmals um abgetakelte Busse die erst in China und dann lange in Vietnam unterwegs waren, bevor sie hier eingesetzt wurden. Zum anderen kommt es schon vor, dass Mütter die Notdurft ihrer Kinder im Bus verrrichten lassen.
    das ist ja auch kein wunder von pp nach shv sinds glaube ich 6 stunden mit dem bus. aber meistens ohne zwischenstop fürs pipi!!!

    Zitat Zitat von tomtom24",p="672864
    Denn alles zielt nur darauf ab, ein paar schnelle Dollar oder Baht zu machen.
    und absolute vorsicht beim geld tauschen!!! an der grenze kann das bis zu 100% freundschaftsaufschlag kosten


    Zitat Zitat von tomtom24",p="672864
    Als ankommender Tourist hat man kaum eine Chance, ein Moped unter einem Dollar zu bekommen (nachts wird es noch teurer).
    meine bescheidene erfahrung am tage nie mehr wie 2000 in der nacht nicht mehr als 3000, sonnst einfach weiterlaufen.

    Zitat Zitat von tomtom24",p="672864
    Bleibt man länger, empfiehlt sich der kauf einer gebrauchten Wave China Copy (gibt es so ab 150, 200 Dollar) und die kann man - je nachdem wie man sie pflegt, nach dem Urlaub zum selben Preis wieder verkaufen. Ansonsten, mit tägl.
    naja bei 5 dollar am tag fürn moped+sprit+fahrer muss man aber schon sehr lange bleiben können

    Zitat Zitat von tomtom24",p="672864
    die mehr wegen des Landes als wegen der Mädels kommen)
    Ja, und für die ganz harten gibt es dann noch den hafen. Das ist eine Strasse (Feldweg) mit einer Holzbaracke an der anderen. Hygiene ein Desaster, allerdings kann man sich auch hier mal in Ruhe hinsetzen und einfach ein Bier mit den Mädels trinken. Ansonsten - eher siffig. Und nachts nie alleine runter fahren zum Hafen!
    na komm! na komm! die mädels in shv waren doch spitze im vergleich zum strichfirtel in kampong cham

    in kampong cham ist mir die lust auf barkhmerladys gehörig vergangen

    aber warum bist du nicht rauf an die südlichen strände gefahren, da wo die vielen turiunterkünfte sind? da gib es jede menge koreanerinnen, die teilweise extra alleine anreisen, aus so ganz bestimmten gründen!

  11. #10
    Avatar von alhash

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    Re: Kambodscha Erfahrungen

    Koreanerinnen reisen aus "bestimmten" Gründen nach Kambodscha

    Hier sind gerade koreanische Soaps im TV sehr beliebt.

    Bitte um Aufklärung
    AlHash

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