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Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

Erstellt von Otto-Nongkhai, 15.12.2003, 00:14 Uhr · 186 Antworten · 21.571 Aufrufe

  1. #31
    Avatar von Bökelberger

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Hallo Otto !
    Dein Thread hier ist speziell für Kambodschainteressierte, die vorher noch nie dort waren, ganz besonders wertvoll !
    Für mich steht zwar fest, - nicht zuletzt wegen deinem Bericht -, das ich eine solche Reise niemals alleine durchführen würde, aber es gibt sicher noch genügend Abenteurer die gerne auf deine Informationen zurückgreifen. Respekt Otto, du hast dir ne Menge Arbeit gemacht, die Bilder sind klasse und aussagekräftig ! Für diesen rundrum gelungenen Bericht bebührt dir entsprechender Dank !

  2.  
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  3. #32
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Taxipreise in der Innenstadt sind tagsüber 2-4 $ und nachts 3-6 $. 20-30 $ den ganzen Tag.
    Moped-Taxen 500-2.000 Riel und nachts kommen noch Zuschläge von 1000 Riel dazu.
    Moped zu mieten kostet am Tag 3-4 $ ,bei grösseren Maschinen
    6-8 $ am Tag.

    Auch Internet ist in P.P. billig ,Stunde 1.500 Riel und bei Vorauszahlung von 10 $ bekommt man weitere 3 $ gutgeschrieben.



    Monatsvisa für Vietnam kostet in P.P. auch nur 26-28 $ ,innerhalb einem Tags ausgestellt.
    Ist also billigter und geht shneller ,als wie bei der Vietnam-Botschaft in Bangkok.

    In Kambodscha muss man immer mit 3 Währungen in der Tasche rumlaufen ,dem Riel ,dem Bath und dem bevorzugten $.
    Der $ liegt mir aber nicht so ,gerade weil er oft gefälscht wird und man hat dann seine Verluste.
    Der Euro wurde gerade ,anfang Dezember 2003 mit 1,20 $ bewertet ,also :spitze:
    Geld kann man fast überall in der Stadt zu guten Kursen tauschen ,aber vorsicht vor Falschgeld !




    Phnom Penh ist schon eine tolle Stadt und man kann sich nicht vorstellen ,dass diese Stadt mal vor ca 28 Jahren ,beim Einmarsch der Roten Khmer ,zur Geister- und Schreckensstadt wurde.

    Abends sollte man aber schon aufpassen und in der Nähe des Hotels bleiben ,denn die Armut und der Hunger in Kambodscha ist schon ein grosses Problem und 10 $ sind für einige Khmer ein Vermögen.

    Mal sehen wie lange ich es hier aushalte ,habe immer Hummeln im Hintern ,besonders wenn ich alles schon kenne.

    In P.P. fallen die Touristen nicht so auf ,denn in der Hauptstadt von Kambodscha ,wie auch in Bangkok ,verlaufen sich die vielen Travelers .
    und
    ich liebe Hauptstädte


    Monat fuer Monat steigt die Zahl der Mopeds und Autos an und der Monivong Blvd. wird zur Rushhouer zu einem endlosem Stop und Go , wo ein Weiterkommen bei diesem zähflüssigen Verkehr fast unmöglich ist.

    Trotzdem hat Phnom Penh seine provinziellen Charme ,fast so wie Vientiane in Laos.


    Überall in der Stadt trifft der Besucher auf Relikte der französischen Kolonialzeit.


    und hier das alte Postamt.


    Fortsetung Folgt

  4. #33
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Die vielen Märkte mit einer unendlichen Auswahl an Produkten und Waren sind immer einen Besuch wert und man kann stundenlang dort bummeln und das Markttreiben beobachten ,oder selbst durch Handeln daran teil nehmen.
    Psah Thmay ( Zentralmarkt ) ,Psah Tuol Tom Pong ( Russenmarkt ) ,Psah Chak ( alter Markt ),
    Psah Orasey ,Psah Kandal.





















    Fortsetung Folgt

  5. #34
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Viele schöne Tempel gibt es in Phom Penh























    Fortsetzung Folgt !

  6. #35
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Mein Net Cafe liegt am Monivong Blvd .
    Dieser Blvd. ist die grösste und wichtigste Strasse in P.P. und teilt die Stadt in der Mitte.

    Vom Net-Cafe sind 1,5 km zu meinem Guest Haus ,aber am Abend nehme ich für diese Strecke lieber ein Moped-Taxi zu 500 Riel.
    Es grenzt an ein Wunder ,wie der Moped-Driver sich während einer rasanten Fahrt durch die 2 x 5 er Noped- und Autoreien mogelt und dabei noch oft auf der falschen Seite fährt.
    Bin immer froh ,wenn ich heil ankomme ,mit geschlossenen Augen.

    Phnom Phenh ist zwar eine interessante und billige Stadt mit allerlei gutem Service ,aber auch eine nervige ,nach Abfällen stinkende Stadt und ein Fussmarsch von einem km ist schon eine Strapatze.










    Aber auch so etwas gibt es in der Hauptstadt!



    Wenn ich aber nicht umher laufe werde ich bei diesem guten Essen zu dick.
    Auch trifft man auf diesen Fussmärschen immer interessante Leute und hat so seine Kontakte.

    Am Abend habe ich 4 Baguette Brot ,4 Stück Käse mit der glücklichen Kuh ,eine vietnamesische Fischsuppe/Reis und 4 Kannen Gratistee verarbeitet ,wohl bekomms !




    Dann als Schlummertrunk noch zwei 0,5 Dose Anchor Bier nachgeschüttet.


    Das ist hier so ein Problem mit den vielen Bettelkindern, den Müttern mit Kopftüchern und ihre schreienden Säuglinge auf dem Arm und den Behinderten / Beinamputierten.
    Da sitzt man so in einem Lokal im freien und hat den Tisch mit allerlei Leckeren gefüllt und ununterbrochen stehen die Bettler ,besonders abgemagerte Kleinkinder neben einem ,zupfen am Hemd und bitten um ein Allmosen.
    Jetzt fängt das Problem an ,gibt man einmal etwas ,dann kommen sie immer wieder und der Tisch wird belagert.
    Ist man hart und gibt nichts hat man etwas Ruhe ,aber ein schlechtes Gewissen.
    Ich halte es immer so ,gebe die Reste von meinem Essen ,Reis ,Obst und Brot den Kindern und mache auch einige Fotos von ihnen ,da sie sich immer sehr freuen ,wenn sie das Bild dann auf dem Kameramonitor sehen und sich wiedererkennen.









    Hier in Kambodscha sind Kinderhilfsprogramme bestimmt nötig und man kann kurzfristig mit direkter Nahrungsverteilung helfen.



    Das mit den bettelnden Kindern ohne Zukunftschanse ist schon so eine Sache ,aber wer so reist wie ich ,der muss hart sein.

    Ich löse aber ,wie schon geshrieben ,dass Problem immer damit ,
    dass die Kinder einen Teil meines Essens abbekommen und ich esser hier sehr viel ,da es mir schmeckt.
    Wenn ich mal überlege ,wieviel Geld bei den Hilfsorganisationen so an Kosten über den grünen Tish gehen ,bevor der erste Euro die Hilfsbedürftigen erreicht.
    Dabei ist es doch ganz einfach .
    Für 25 Cents gibt es schon eine Schüssel Reissuppe ,für 6 Cents einen Teller Reis und ein Bagett Brot kostet 3 Cents.
    Da ist vielen schon für einen Tag geholfen ,wenn man die Sache hier direkt verteilen kann.

    Bei Geldzuwendungen könnte das Geld auch für Zigaretten, Alkohol oder Lose ausgegeben werden.
    Besonders die Säuglinge ,die oft noch Milch brauchen tun mir leid.
    Arbeit ist kaum vorhanden ,darum gibt es auch so viel Moped Taxen und Tourist Führer.

    Ich bin sicher ,wenn die kambodschanische Frau ,also die Alleingelassene mit Kindern ,so wie die Thailänderin ,einen grosszügischen Farang Mann ( auch Liebeskasper ) an sich binden könnte ,dann wäre das Elend nicht ganz so gross.

    Verbindungen von Khmer's und Farang sind aber noch selten in der Khmer Gesellschaft und nicht erwünscht.
    Das wird sich vermutlich auch in der Zukunft kaum ändern ,da auch die Polizei dem Ausländer Schwierigkeiten machen kann ,wenn er mit einer Khmer zusammen lebt.!

    Vieleicht wird sich aus diesem grossen Bündel der Armut und Elends wieder mal eine Khmer Rouge Bewegung hervortun ,denn unter den roten Khmer hatten viele etwas zu Essen und geregelte Zwangsarbeit.

    Der Buddhismus lässt aber auch hartes Leid eher kommentarlos ertragen denn es besteht immer wieder die Chanse, durch Wiedergeburt ein besseres Leben zu erhalten ,man muss im frühren Leben nur genug Verdienste ( Tamboon ) erlangen.

    Fortsetung Folgt

  7. #36
    Avatar von abstinent

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    @ otto

    guter bericht, aber das hier ist doch wohl nicht dein ernst, oder ???


    [highlight=yellow:cd272110a2]Vieleicht wird sich aus diesem grossen Bündel der Armut und Elends wieder mal eine Khmer Rouge Bewegung hervortun ,denn unter den roten Khmer hatten viele etwas zu Essen und geregelte Zwangsarbeit[/highlight:cd272110a2]


    ein verdutzter

    "abstinent"

  8. #37
    Avatar von UweFFM

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    @Otto und Abstinent

    ihr seit schon ein absolutes Dreamteam!
    Ein bekennender Hasenfuß gegen einen Ex-USAF Man.
    Ich glaube, der Hasenfuß macht das absichtlich, es klappt mit den Khmer Rouge ja wie mit dem roten Tuch beim Stier.

    Die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Probleme der 3. Welt werden durch westliche Onkels, die ihr Geld und ihre Unschuld dort lassen wohl nicht dauerhaft gelöst werden, ich glaube aber das ist hier nicht das richtige Forum für tiefgreifende politische Diskussionen, ich habe da eher Lust auf eine zünftige Hasenjagd.

    @Otto
    Mit den Hasen meine ich die marzipankartoffelfarbigen und nicht deine Hasenfüße. Das Bild von deinen Füßen hat mir nämlich schon den Schlaf geraubt.

    Gruß Uwe

  9. #38
    Avatar von abstinent

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    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    @ uwe

    auch bei den ex-soldaten gibt es massig hasenfüße :d

    und ich kenne fast keine familie in ganz cambodia, die nicht bitter unter den khmer rouge leiden mußten, oder familienmitglieder durch mord und kz- oder kerkerhaft verlor..............

    wenn der otto solche statements in cambodia in den falschen ecken losläßt, dann ist es dort um zumindest seine sicherheit geschehen.

    und das eben ist mir nicht egal, denn ich mag den otto

    ciao

    "abstinent"

  10. #39
    Kali
    Avatar von Kali

    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Zitat Zitat von abstinent",p="102955
    ...wenn der otto solche statements in cambodia in den falschen ecken losläßt, dann ist es dort um zumindest seine sicherheit geschehen.
    ...in der Tat, ich hoffe Ottos Sarkasmus ist auf seine Äußerungen hier im Forum beschränkt

  11. #40
    woody
    Avatar von woody

    re: Kambodscha, ein schönes, freundliches Land im Wandel!

    Zitat Zitat von abstinent",p="102955
    .....ich kenne fast keine familie in ganz cambodia, die nicht bitter unter den khmer rouge leiden mußten
    ....
    Aber ich kenne eine, sie heissen mit Familienname Sihanouk und sind sehr bekannt und beliebt in Kambodscha.

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