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Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

Erstellt von Stalker, 09.01.2007, 20:47 Uhr · 36 Antworten · 4.794 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Stalker

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    Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    Januar 2006 - Einer neuer Versuch ….

    Ende Januar 2006 ist es wieder einmal soweit. Die Tickets für die THAI liegen in der Schublade meines Büroschreibtisches und eines Morgens befinde ich mich bei strahlendem Sonnenschein und klirrender Kälte auf dem Weg nach Frankfurt. Der Hinflug ist mehr als angenehm, da ich mit meinen Meilen das Ticket diesmal auf die Royal Silk Class upgraden konnte. Ein Platz im Upper Deck wird mir angeboten und ich benötige einige Zeit um mir meinen vollautomatischen Sitz wunschgemäß zu konfigurieren.

    Die nette Stewardess verwöhnt mich zwar nicht mit einem "Extra"-Service, aber ihr Kniefall und das sonstige Servicegebahren unterscheiden sich bekannter weise eben doch erheblich von der Massenabfertigung im hinteren, unteren Bereich in der die „Verdammten der 3. Klasse“ in ihrem jämmerlichen Dasein dahinsiechen. Erstaunlich finde ich auch wieder einmal die Anwesenheit von Besteck aus Metalllegierungen und Geschirr aus Porzellan. Sonst darf ich ja nicht einmal eine Nagelfeile im Handgepäck haben.

    Die Ankunft in Bangkok, anschließender Transfer zum Hotel sowie das Einchecken vor Ort gestaltet sich absolut komplikationslos. Su - meine nun ja - Teilzeitpartnerin - glaubt heute Abend meinen Kumpel Klaus (2003er Thread) im Biergarten zu treffen. Das Hotel hatte ich auf Empfehlung eines Bekannten gebucht. Es handelt um das Promenade in der Sukhumvit Soi 8, das für einen Preis von 1.200 Baht einen entsprechenden Standard hat, der einfachen Wohnzwecken genügt. Das Personal war jederzeit freundlich und hilfsbereit. Keinesfalls vergleichbar mit Häusern der gehobenen Klasse, habe aber für ähnliche Leistungen schon einiges mehr bezahlt.



    Nach Auspacken, Duschen, einem Stündchen Schönheitsschlaf ein erstes Foto ... wieder einmal in Bangkok

    Nach dem Su im Sommer 2005 eine intravenöse Finanzspritze von mir erhalten hatte, ging sie nicht mehr zum Geld verdienen als Prostituierte an die Suk, weil das monatliche Schuldenabzahldilemma von mir getilgt worden war. Hatte damals in der Firma einen guten Bonus bekommen, der meiner Phanraya einen gebrauchten Kleinwagen und meiner Mia-Noi-Gig die Schuldenfreiheit ermöglichte. Da ich Su aber monatlich weiter mit 5000 Baht unterstützte, ihr das aber viel zu peinlich war (sie liebte ja mich und nicht mein Geld ), versuchte sie ihre spärlichen Einnahmen aus den Verkaufserlösen ihres Essenstandes durch einen Standortwechsel von Saphan Kwai nach Bang Na aufzubessern.

    Zum Jahreswechsel informiert sie mich stolz über ihren schon in die Tat umgesetzten Plan und schickte mir auch gleich ein nicht sehr viel versprechendes Foto mit. Ihr neuer Stand befand sich in einer Halle die sich am Eingang einer neugebauten und recht ansprechend aussehenden Wohnsiedlung befand. Ihr Stand war aber anfangs der einzige, was die Sache im Zusammenhang mit einer kaum vorhandenen Beleuchtung auf dem Foto und eigentlich nicht wirklich vorhandenem Equipment für den Verkaufsstand recht armselig aussehen ließ.



    Die Verkäuferin von der eher traurigen Gestalt ... nach zündendem Business siehts hier - selbst mit gepflegtem Optimismus - noch nicht aus

    Der Standplatz war ihr von einer Freundin vermittelt worden, die sie auch in ihrem Appartement in der Siedlung wohnen ließ, bis sie - im Erfolgsfall - selbst hierher ziehen wollte. Als sie dann auch noch von ihrer Freundin Nam gebeten wurde in ihrem neuen Verkaufsstand im Foodland des BIG-C in Saphan Kwai (war am 31.12. über alle Maßen betroffen) mitzuarbeiten überschlugen sich die Ereignisse. Der Zeitpunkt für meinen Trip war für Su denkbar ungünstig gewählt, das sie jeden Morgen schon gegen 5.00 Uhr aufstand um von der Sukl zurück nach Saphan Kwai oder Bang Na zu fahren. So musste ich meine Langeweile mit einigen Freelancerinnen aus dem Biergarten zerstreuen. Werde jetzt aber nicht das Pferd von hinten aufsäumen, sondern über die „Tage im Januar 2006“ chronologisch berichten ….

    Ich sitze also als „Klaus“ am frühen Abend im noch ursprünglichen Biergarten, als Su mit Freundinnen im Schlepptau wieder fast ein durch Glückshormone hervorgerufenen Herztod erleidet, als sie mich an Stelle meines Kumpels sieht ….

    Fortsetzung folgt
    Stalker

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Yala

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    @Stalker


    Hau rein, schön wieder was von Dir zu hören/lesen. :-)

  4. #3
    Avatar von ChangLek

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    ......ja, da isser wieder der Reisebericht a la Stalker, genau das richtige für brave Ehemänner - für die einen zum lesen/geniesen für ein paar andere zum aufregen..... :-) :-) :-)

    .....ich darf lesen, hab´ gerade gefragt.....

  5. #4
    Avatar von Pustebacke

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    mach weiter, wir warten...

  6. #5
    Avatar von MadMovie

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    Zitat Zitat von ChangLek",p="434502
    ich darf lesen, hab´ gerade gefragt.....
    Viel Spass beim Lesen, ChangLek!

    intravenöse Finanzspritze
    und

    fast ein durch Glückshormone hervorgerufenen Herztod...
    auf solche Formulierungen muss man erst einmal kommen!

  7. #6
    Avatar von avak

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    Die nette Stewardess verwöhnt mich zwar nicht mit einem "Extra"-Service, aber ihr Kniefall...

    Mach weiter, Du hast eine super Schreibe! :bravo:

  8. #7
    Avatar von resci

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    jefällt mir :bravo:

    resci

  9. #8
    Avatar von Haubi

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    Hört sich gut an! :bravo:

  10. #9
    Avatar von Stalker

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    Nachdem ich mich von Su’s Freudengeschrei erholt habe, schildert sie mir noch im Biergarten in höchsten Tönen ihre grandiosen Pläne. Zurzeit hilft sie ihrer Freundin Nam - von deren Kochkünsten ich mich schon mehrmals überzeugen konnte - beim Einkaufen, Vorbereiten und Kochen für den Verkaufsstand im BIG C. Grund ist vor allem ein Motorradcrash, der Nams 16jährige Tochter vor kurzem beide Beine brach. Nun muss Nam noch täglich zum Krankenhaus um ihre Tochter zu versorgen, auch ich werde sie in den nächsten Tagen besuchen. Da Su keine übernatürlichen Kräfte besitzt und somit nicht an mehreren Orten gleichzeitig sein kann, lässt sie ihren Stand in Bang Na derzeit am Morgen von einer Bekannten betreuen, so dass sie erst am späteren Vormittag nach Bang Na fährt, um dort weiter zu arbeiten.



    Su

    Nam hat ihr angeboten mit in den BIG-C Shop einzusteigen, dass lehnt Su erstmal ab - obwohl es allein schon räumlich viel günstiger sein würde, sie möchte aber „ihr eigenes Ding durchziehen“. Inzwischen kommt Su’s beste Freundin Kaew (Lesern meiner Threads müsste sie bekannt sein) zum Biergarten, begrüßt mich mit großem „Hallo“ und überreicht mir erstmal 20 druckfrische Tausend-Baht-Scheine, Geld das ich ihr im letzten Monat geborgt hatte. Getränke und Essen gehen heute abend erst einmal auf sie. Die Idee und Vermittlung für den Shop im BIG C kommt von ihr. Inzwischen hat sie ihre Sawadee-Wäscherei gegenüber vom Biergarten geschlossen und zieht sich langsam komplett aus Bangkok in ihr neues Haus nach Chiang Mai zurück. Stolz erzählt sie, sich vor kurzem einen uralten Ford Granada gekauft zu haben, mit dem wir dann auch in den folgenden Tagen ständig unterwegs sind. Gerade beim Einparken hat sie noch Probleme und freut sich schon darauf wenn ich ihr dabei helfen kann.



    Kaew

    Irgendwann fängt jemand an mir den Nacken zu massieren, Su, Kaew und Nam lässt das relativ kalt, handelt es sich bei der Masseuse doch um die gute, alte Eahm. Die zwar von Gott nicht mit überirdischer Schönheit gesegnet ist, aber ein dufter Kumpel ist und - nach nicht von mir getesteten Aussagen von Su - eine absolute Granate im Bett sein soll. Sie pendelt bis heute zwischen Biergarten und Thermae hin und her, spricht ein besseres Englisch als die meisten Ladys und betreut am liebsten den „älteren“ Herrn. Ich schließe nicht aus, eines Tages in den Nahkampf mit ihr zu gehen ….



    Eahm

    Kurz darauf verlasse ich den Biergarten mit den vier Yings im Schlepptau und wir schlagen uns auf einen Absacker zur Thermae durch, bevor ich dann mit Su ins Hotel zurückkehre und bis zum nächsten Morgen ausgiebig mit ihr Hochzeit und unser Wiedersehen feiere.

    Zwischen unseren sportlichen Einlagen wird Su nicht müde weiter von ihren Plänen zu erzählen und ich werde nicht müde, oder lasse es mir zumindest nicht anmerken, ihr zuzuhören. Neben ihrer in Saphan Kwai und nun auch in Bang Na sehr bekannten, selbst-gemachten Sojamilch will sie auch Sandwichs und Süßigkeiten verkaufen. Das ganze soll durch ein kleines Angebot an Soft Drinks abgerundet werden. Als ich ihr sage, dass ich es gar nicht erwarten könne ihren Stand zu sehen, bereite ich ihr damit eine große Freude, Wir verabreden uns mit Kaew und Nam. Zuerst will Su nach Saphan Kwai beim BIG-C vorbeischauen, Nam abholen, dann nach China-Town Equipment für den Stand kaufen (was für ein Glück das ich gerade - ausgestattet mit wenn auch beschränkten, monetären Mitteln - vorbeigekommen bin) und am Ende dann nach Bang Na fahren.



    Frühstück im Big-C

    Im BIG-C muss Nam für den Stand Miete bezahlen und auch noch 20% des Umsatzes an BIG-C abtreten. Man hat kalkuliert und hofft doch auf einen monatlichen Gewinn von 5.000 - 10.000 Baht. Mit Erschrecken muss ich jedoch hören, dass Kaew es nicht geschafft hat eine sehr wichtige Unterschrift von der Vormieterin zu bekommen. Diese hält sich derzeit in Holland auf, eine vernünftige Kündigung und Übergabe kann deswegen nicht erfolgen. Kaew vetraut dieser Ying aber, man hat schließlich früher in der gleichen Gogo auf der Patpong gearbeitet, mir wird schwarz vor Augen. Wenn Kaew schon nicht das ist, was man eine gerissene Geschäftsfrau nennt, so sind es Nam oder Su erst recht nicht. Die beiden kommen gut klar mit dem was sie tun - nämlich Kochen und ihre Produkte freundlich an die Kundne zu bringen, jedoch der unternehmerische Biss ist hier leider überhaupt nicht vorhanden und das ganze ist noch gepaart mit einem infantilen Irrglauben das alle Menschen gut und nett sind, wenn sie sich einem gegenüber so verhalten.



    Nam und Su

    Gerade Su und Kaew - beides ehemalige Prostituierte müssten wissen, das es nur im Glücksfall so ist. Ich habe schon zu diesem Zeitpunkt ein verdammt ungutes Gefühl in der Magengegend.



    Lagebesprechnung vor der Abfahrt nach China Town v.l.n.r. Nam, Su, Kaew

    Fortsetzung folgt
    Stalker

  11. #10
    Avatar von Stalker

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    Re: Januar 2006 - Ein neuer Versuch ...

    Nach dem „Brainstorming“ der Lagebesprechung sehe ich mit gemischten Gefühlen zu, wie Kaew uns durch den Bangkoker Stadtverkehr nach Chinatown fährt. Wenigstens besitzt sie nicht die Todesverachtung japanischer Samurais oder Kamikaze-Piloten, so dass wir schließlich sicher am Bestimmungsort ankommen und ich dann für Madame den Wagen parken kann.

    Ziel des Einkaufsbummels ist die Aufrüstung von Su’s Stand mit einem größeren Kessel zum Vorbereiten der Sojamilch, sowie der Kauf einer Sojamilchschleuder. Schleuder ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, aber es handelt sich dabei um ein Gerät in das die Soyabohnen und Wasser hineingegeben werden und dann irgendwann die Sojamilch herausfließt. Die Schleuder macht einen professionellen Eindruck, so wie man es unter Umständen von Geräten aus Großküchen her kennt. Die Tatsache, dass die Lakaien der Ladenbesitzerin ca. 30 Minuten brauchen um das Teil zusammenzubauen und in einen vorführbereiten Zustand zu bringen, schmälern jedoch den guten Ersteindruck. Dazukommt, dass das Teil mit Motor ca. 30 kg wiegt. Su meint jedoch, dass dies eher von Vorteil ist, da ein Dieb dann damit auch nicht so schnell weglaufen kann .

    Diese Maschine, die ihr die Glückseligkeit ins Gesicht treibt soll 5.900 Baht kosten. Su meint der Soyaschleuder mindestens 2 Stunden Zeit zu sparen, sowie mehr und vor allem knochenschonender Sojamilch herstellen zu können. Die mit reichlich Gold behängte chinesische Verkäuferin versichert ihr wie schön ihr Leben erst mit dieser Maschine werden wird. Irgendwie erinnert sie mich an einen Gebrauchtwagenverkäufer ….
    Mit galanter Handbewegung bittet sie uns nun in die Tiefen ihres Lagers und führt uns eine nicht mehr als 30cm breite, sehr steile Treppe hoch in die dritte Etage ihres Geschäftes. In den einzelnen Etagen ist es fast stockdunkel und ich muss sehr aufpassen um mich an diversen Metallteilen wie Werkzeugmaschinenscheiben, Bohrern, Blechen, Eisenstangen und anderen - schwer aus der Augenhöhle eiternden - Gerätschaften schadensfrei vorbeizubewegen.



    Der Blitz hat hier alles unnatürlich aufgehellt, es war fast total finster



    Hinten noch rechts um die Ecke und ich erreiche die Treppe, die nach oben zu den Kesseln führt

    Irgendwann haben wir diese Schrottsammlung durchquert, die vielen Stufen erklommen und ich kann die Mädels bei Ihrer Debatte um die geeignete Kochtoppgröße und den dafür zu zahlenden Preis beobachten. Mann wird sich einig und ich bin schließlich um 6.000 Baht ärmer. Su versichert mir das alles „very cheap“ ist, während ich meine ganze Konzenztration aufbringen muss, um mich auf dem Rückweg beim Durchqueren des Sägezahninfernos nicht aufzuspießen bzw. Gliedmaßen oder für mich noch wichtigere Teile vom Körper abzutrennen.



    Diskussion - mein Topf und ich v.l.n.r. Nam, Su, Kaew, Arm der Schrotthändlerin

    Anschließend geht es nun endlich nach Bang Na, wo ich, nach diesmal unkompliziertem Einparken durch die Hilfe eines Staffs, mich dann davon überzeugen kann, dass die Dinge sich seit dem traurigen Foto vom Jahreswechsel gebessert haben. Su’s Vertretung hat heute schon 500 Baht eingenommen, ein guter Tagesumsatz. Stolz präsentiert mir Su ihre neue Existenz und auch ich bin etwas hoffnungsvoller. Gefressen wird schließlich immer und die Thais tun dies ja auch sehr gern.







    Neben den Utensilien für die Sojamilcherzeugung fallen mir zwei Elektrogrille auf. Auf denen werden Toastscheiben warmgemacht und anschließend mit verschiedenen, zum Teil extrem süßen Aufstrichen für 5 Baht das Stück verkauft. Ein Verkaufsschlager, bei dem Su – bewusst oder unbewusst – das hohe Zahnfäulerisiko ihrer Kunden verdrängt, befindet sich doch in den Aufstrichen massig Zucker. Außerdem verkauft sie noch Nescafe in verschiedensten Geschmacksrichtungen. Höflich trinke ich meine warme Sojamilch, in der sich ein paar Kokosnussfleischstücken befinden.



    Die „Sojaschleuder“ und der neue Riesenkessel werden bestaunt. Man kommt jedoch dahingehend überein, dass Su die Schleuder erst in Betrieb nimmt, wenn sie wieder ausschließlich in Bang Na ist, da ihrer Shopvertretung (die Dame mit dem Häubchen) dieses Teufelsding mehr als suspekt erscheint. Hier in der Siedlung bringt mich Su dann zum Apartment ihrer Freundin Daeng, in dem sie nun wohnen darf.





    Unterwegs kommen wir an verschiedenen anderen Häusern vorbei, in denen überall Wohnungen zur Miete oder zum Verkauf stehen. Su peilt eine Wohnung für ca. 4.500 Baht an. Unterstes Preisniveau hier in der Gegend. Man kann je nach Ausstattung auch mal den dreifachen Preis bezahlen. Daeng möchte ihren Room bald neu ausstatten und dann für ca. 7.000 Baht vermieten. Bis dahin muss sich Su eine eigene Wohnung suchen, was sie jedoch wiederum vom Erfolg ihres Standes abhängig macht.



    Smalltalk mit einem sehr netten, jungen Mann von der Security ist angesagt, der uns gerne auch ein paar Wohnungen zeigt. Es stehen mehr Wohnungen zum Verkauf als zur Miete bereit. Die Preise liegen hier zwischen 800.000 – 3.000.000 Baht. Su meint lachend zu Kaew, dass sie verstärkt Lotto spielen wird, um sich dann so eine Wohnung kaufen zu können.



    Schließlich gehen wir zurück zum Stand. Inzwischen ist die Dämmerung hereingebrochen, Horden von Fabrikarbeitern, Angestellten, Studenten und Schülern kehren in die Siedlung zurück und halten Su’s Laune weiter hoch, da von ihnen genug Lust auf ihre Süssigkeiten haben. Ich nehme mir vor in den nächsten Tagen nach einem Elektrogrill Ausschau zu halten, um diese Flamme weiter am brennen zu halten.

    Fortsetzung folgt
    Stalker

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