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Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

Erstellt von Jinjok, 15.01.2002, 01:52 Uhr · 6 Antworten · 2.250 Aufrufe

  1. #1
    Avatar von Jinjok

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    Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    Während knapp ein Viertel aller Deustchen Fernseh-Kieker sich auf Pro7 Independence Day zwischen den Werbeblöcken herausgefiltert hat, lief auf dem Zweiten ein spannender Liebesschinken vor südostasiatischer Kulisse. Leider habe ich den Film nicht mit in meine Programmvorschau aufgenommen. Nachdem ich den Film mit 17 Mio anderen trotz I-Day gesehen hatte, will ich wenigstens meinen Senf dazu abgegeben.
    :schaem:
    Den Hintergrund zur Story lieferte ein Schweizer Antiquen-Händler der von einem Chinesischen Konkurrenten gekidnappt wird, um die alten Siamesischen Kronjuwelen (1. Authentizitäts-Faux Pas) aufzuspüren und gewinnbringend weiter zu verkaufen. Selbst wenn es solch einen Juwelensatz gäbe, würde wede ein Farang noch ein Shino die Klunker privat verhökern dürfen. Bevor man den Schweizer festsetzen konnte (am Wat Arun Pier des Mae Nam Chayo Phraya) konnte er noch seine Tochter, die in genf bei der UN arbeitet anrufen und in sein Hotel in SIngapur bestellen.

    Mitten im Gespräch wurde er von 2 finsteren typen in gewahrsam genommen, konnte aber noch sein Mobile in die Fluten werfen. Die Tochter machte sich hochbesorgt mit Swiss Air auf den Weg nach Singapur. Im Hotel traf sie ihren vater natürlich nicht an sondern bekam nur einen Umschlag ausgehändigt. Das beobachtete ein sportlicher Schönling. Der Umschlag enthielt ein 1st Class Ticket für den Eastern & Oriental Express Singapur- Kuala Lumpur - Bangkok.

    Auf der Rückseite des Tickets stand was vom Ping-Pong im Löwen. Natürlich fand die Tochter sogleich eine gigantische begehbare Löwenstatue in SIngapur worin sich im Maul eine Aussichtsplattform befand. Klar daß da ein Zahn im Maul locker war und sich darunter ein Tischtennis-Kelle befand. Ratlos steckte sie das Ding ein un bemerkte den Schönling vom Hotel, der sie immer noch verfolgte.

    Auf dem Bahnhof checkte sie in den Luxuszug mit dem Ticket ihres vaters ein und natürlich bekam auch der Schönling noch eine Kabine in letzte Minute vor der Abfahrt. Abend beim Dinenr im Speisewagen stellte sie diesen zur Rede wobei keiner alle seine Karten über die eigene Identität und Ziele aufdeckte. Allein im Abteil puhlte sie den Noppenbezug von der Kelle und fand darunter einen Chinesischen Satz (den sie natürlich lesen konnte) Un damit wir ihr das glaubten, las sie es uns flüsternd vor (Blinder Chinese auf dem Markt von Kuala Lumpur).

    Allen Annäherungsversuchen des Schönlings wiederstand die Tochter tapfer und machte sich beim Zwischenstop in Malaysia auf zum Markt, darauf achtend nicht wieder verfolgt zu werden. Natürlich fand sie den Chinesen auf dem Markt, der blind war (wäre ja auch gelacht wenn die das vom Film nicht hinbekommen würden). Nachdem sie sich zu erkennen gegeben hatte, tauchten im Bildhintergrund die zwei finsteren Typen aus Bangkok auf, die schon ihrne Vater aus dem Verkehr gezogen hatten.

    Der blinde konnte sie zwar nicht sehen, wollte der tochter aber plötzlich unbedingt eine Schüssel mit Plain Rice geben. Sie nahm sie widerstrebend und ging langsam aus dem Bild.. Die 2 Typen nahmen sich nun den Chinesen (Dialog auf Thai - nächster Faux Pas) vor als sie die Frau erblickten. Obwohl niemand etwas von der Existenz der Tochter wissen konnte, erkannten die finsteren Typen sie sofort als ihr Ziel. darüber war die Tochter so erschrocken, daß sie die reisschüssel fallen ließ und urplötzlich der Schönling neben ihr stand und half den reis aufzuheben, dabei fanden sie im reis einen Ping Pong ball den er schnell für in seine Umhängetasche steckte.

    Klar das jetzt die übliche Verfolgungsjagt im Soi-Gewirr asiatischer Märkte folgte. Der Schönling mit der Tochter im Schlepp fand ein Moped mit laufenden Motor und sie düsten davon. Die finsteren Typen enterten ein Thailandosches Export-TukTuk mit gefaketen Nummernschild. (Nächster Fax Pas die Fahrzeuge auf den Straßen von Malaysias Hauptstadt hatten waren alle in Thailand zugelassen und die Geschäften waren alle THai-Chinesisch beschildert - man hat in wohl Chinatown gedreht). Während Mann fuhr und versuchte die 2 Typen abzuhängen, angelte Tochter listig den Ping-Pong Ball aus seiner Tasche.

    Sie fuhren mit dem geklauten Moped direkt auf den Bahnhof von (Bangkok (Noi) von KL und ein großes Eisentor schloß sich just in dem Moment als das TukTuk ihnen dorthin folgen wollte. Meine Frau verstand nur noch, daß die 2 Typen auf Thai verlangten das Tor zu öffnen. Auch klar, daß damit im gefakten Malaysia kein Tor aufgeht. Im Abteil der Tochter klopfte es und der Schönling trat ein. Nun fiel Tochter. über den Schönling her und legte ihn nach allen Regeln weiblicher Verführungskunst flach. (etwas überraschend) Amore grande mit sanfter Blende.

    Als Frau nächsten Morgen zu hygienischen Verrichtungen ins Abteilbad mußte, ging Mann um in seine Kabine um den Ball aus der Tasche zu holen. Er klopfte und hatte einen Sektkühler unter dem Arm um betrübt zu berichten, daß er wohl den PingPongBall des blinden Chinesen verloren haben muß. Inzwischen hatte die Tochter aber schon ein Mini-Geisterhaus aus dessen innern herausgeschnitten und die Ballreste schnell mit einem Schal bedeckt als der Schönling klopfte. Als er den Sektkühler auf den Tisch stellte, schob er den Schal beiseite um Platz zu schaffen und sah den zerschnittenen PingPongBall.

    Drama grande. Dennoch raufte man sich wieder zusammen. Währenddessen wurden Signale auf Rot gestellt und auf einem Dorfbahnhof stieg einen graue Emminenz zu, die mit Handschalg vom Zugbegleiter auf das Unterwürfigste begrüßt wurde. Jeder fragte sich natürlcih warum der Zug im Niemandsland so einen seltsammen Passagier aufgenommen hat. Ebenso natürlich bekam der die Kabine neben der Tochter...

    fortsetzung folgt

  2.  
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  3. #2
    Avatar von Jinjok

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    Re: Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    ... so alle Pinkeln gewesen und Bier und Chips nachgelegt? Weiter gehts!

    Die graue Emminenz musterte auffällig die Tochter was der und ihrem Schönling nicht verborgen blieb. Später traf man sich im Speisewagen und wurde gegenseitig vorgestellt, als die graue Emminenz nach dem Namen der Tochter fragte, gab sie sich als Ehefrau von Schönling aus. Die Emminenz war hartnäckig und wollte unbedingt mit der Tochter ins Gespräch kommen, aber der Schönling rettete "seine Frau" und entschuldigte sie mit einer plötzlichen Müdigkeit.

    Nach der nächsten gemeinsam verbrachten Nacht, erwachte die Tochter als der Schönling mit einer Lupe sachkundig das Innenleben des Miniaturgeisterhauses untersuchte. Just in diesem Moment brachte die graue Emminenz im Nachbarcoupé ein Präzisionsabhöhrbesteck an der Kabinenwand an und hörte die Tochter einen Guten Morgen wünschen. Auf die Frage was er denn so früh mache, antwortete der Schönling für die Emminenz gut verständlich, daß das Geisterhaus eine Inschrift in Altsiamesisch hätte. Wie gut, daß gerade in diesem Augenblick jemand an der Wand lauschte. (wer schreibt eigentlich solche Drehbücher?)

    Und wieder wurde ein Signal auf rot gestellt. Diesesmal bauten es die 2 finsteren Typen aus Bangkok auf freier Strecke inmitten des Urwaldes und teilten der Emminenz dies über das Mobile mit. (einer von denen hatte offenbar inzwischen Deutsch gelernt) Klar daß es wegen des roten Signals auf gerader, übersichtlicher, freier Strecke ein Vollbremsung geben mußte und alles im Zug durcheinander purzelte. Auch der 1 cm große Geisterhaus purzelte auf den Teppichboden des Coupés. Während man sich noch gegenseitig fragt warum es denn schon wieder einen Halt im Nirgendwo gäbe und ob man nicht mal nachsehen solle, steckte der Schönling das zu Boden gefallene Objekt der Begierde ein und man ging hinaus auf den Gang.

    Dort sagte der Zugbegleiter, daß man ein rotes Signal habe was da nicht hingehöre und es würde dauern bis man nachgefragt hätte was das soll. Daher stiegen alle aus um den Halt mitten im Dschungel für eine kleine Stöckelschuhexpedition zu nutzen. Während die Tochter den anderen mondänen Reisenden un den Urwald folgte, brachte der Schönling die Miniatur in sein Coupé. Die graue Emminenz wiederum verschaffte sich mittels Profieinbruchsbesteck Zutritt zum Abteil der Tochter und durchsuchte die Fächer mit der Seidenunterwäsche..

    Folgerichtig fand er den zerschnittenen PingPongBall (wo hätte er auch sonst sein sollen!) und erkannte, daß hier nichts zu holen sei. Als er sich vorsichtig aus der Tür schleichen wollte, sah er gerade noch, wie der aus seinem Abteil zurückgekehrte Schönling mittles dem Scheckkartentrick seine eigene Abteiltür öffnette. (Regie - warum braucht der eine Präzisionswerkzeuge wenn der andere mit einer simplen Karte die Tür öffnet?) Vorsichtig wartet die Emminenz, bis der Schönling in seinem Abteil verschwunden war und eilte den anderen in den Dschungel nach.

    Natürlich fand der Schönling nichts im Abteil der Emminenz, da jeder beim Einsteigen gesehen hatte, daß er ohne Gepäck kam und darauf angesprochen mit dem sinnlosen Satz antwortete "Es ist ein Privileg ohne Gepäck zu reisen". Trotzdem durchsuchte der Schönling eifrig die leeren Fächer und fand hinter einer Vase das Abhöhrbesteck. Inzwischen hatte die Emminenz die Chance genutzt um mit der Tochter allein zu sprechen. Er sagte ihr auf den Kopf zu, daß sie "ihren Mann" den Schönling nicht lange kenne er diesen aber schon.

    Dabei zog er ein Foto aus der Tasche, auf dem der Schönling mit ihrem Vater zu sehen war. Erstaunt ohne ihre eigene Identität preiszugeben fragte sie warum denn der Schönling ihren Vater kenne. Die Emminenz antworte, der Schönling arbeite gegen ihren Vater und alles wird schlecht enden, wenn er Erfolg habe.. Als der Zug wieder rollte, gab es dann die folgerichtige Auseinandersetzung zwischen Tochter und Schönling wobei man sich gegenseitig vorwarf nicht die ganze Wahrheit über die Gründe für die Reise von Singapur nach Bangkok gesagt zu haben.

    Mißgestimmt ging diesmal jeder in seine eigene Kabine. Als der Zug wieder fuhr wurde als nächste Station die Brücke über den River Kwai annonciert (welch weiterer Faux Pas! von Singapur in Süden kommend muß man zunächst fast bis nach Bangkok um dann die knapp 100 nach Westen nach Kanchanaburi zu fahren und natürlich auch den selben Weg zurück da es keinen anderen Weg von Kanchanburi nach Bangkok gibt). Als der Wunderzug aus Singapur/Malaysia dann tatsächlich auf seinem Weg nach Bangkok über die echte Brücke am Mae Nam Kwai fuhr, hatte unser Schönling schon sein Bündel gepackt und schwang sich während der Fahrt bondmäßig aus dem Zug und hechtete sich von der Brücke.

    Und wie man es aus Thailand kennt, wenn ein Farrang am Wasser ist kommt sofort ein Long Tail und bring einen für lächerliche 1000 Baht über all hin. Sogar direkt bis nach Bangkok. Während unser Schönling seine Stunteinlage gab,wurde die Tochter von den von der grauen Emminez gesäten Zweifeln zerfressen und einer Eingebung folgend suchte sie in ihrer Unterwäsche das seltsamme Kleinod, welches den nächsten Hinweis ihres Vaters enthielt. Als sie feststellen mußte das es weg war, wollte sie voll Wut den Schönling zur Rede stellen, doch dieser war dort wo auch der Mini-Geisterhaus war - nämlich nicht in seiner Kabine und auch nicht mehr im Zug. Dafür traf sie die Emminenz wieder und man offenbarte sich gegenseitig, was man wußte.

    Da die Emminenz wußte, wo ihr Vater war, versprach er sie zu ihm zu bringen. Da der Schönling natürlich mit dem Longtailboat schneller in Bangkok war, welchen Weg er vom Mae Nam Kwai dann auch immer genommen hat, hatte er jedenfalls genug Zeit einem befeundeten Antiquar die aus dem Geisterhaus abgepinselten alten Schriftzeichen zu zeigen, dieser erkannte sie sofort als Thibodi Thai (haha als ob King U-Thong ein eigenes Thai gesprochen hätte). Es war ein Hinweis auf ein Versteck, was mittles den ältesten Karten von Bangkok ermittlet werden kann.

    (Nächster schwerer Fehler im Drehbuch - jeder weiß daß Bangkok erst 1776 gegründet wurde, also die ältesten Karten aus der Zeit von König Rama I. stammen können. Warum sollte es in einer Miniatur aus der Zeit von König U-Thong aka Rama Thibodi I.. einen Hinweis darauf gegeben haben der bekanntlich Ayutthaya um 1350 gegründet hat und nicht Krung Thep Maha Narkon - wer liest eigentlich solche Drehbücher Korrektur???) Inzwischen hat der mondäne Luxuszug trotz des Umweges über Kanchanaburi doch noch den HuaLumpong Bahnhof erreicht und wurde mit Folklore-Tamtam begrüßt. Der Film legt. viel Wert auf farbenfrohe Bilder und auch die Filmmusik klang immer ziemlich authentisch.

    Irgendwie war nach einer Stunde Film klar, daß der Schönling nun wieder hinter der Tochter herfahren würde und auch sie hatte sich mittlerweile schon daran gewönt, so daß sie auch keine Angst hatte sich in die Fänge der Emminenz begeben zu haben. Diese brachte die Tochter mittels LongTail, welches an einem Wat bestiegen wurde und man über den Floating Market fahren mußte zu der schloßartigen Riesenvilla des Antique-Chinesen, wo auch der Vater festgehalten wurde. Und der Schönling mit seinem eigenen Longtail immer hinterher. Man fuhr übrigens so, daß die Schraube nur die Wasseroberfläche streifte und sich eine Riesenfontäne hinter den Booten in die Luft erhob.

    Nachdem nun alle seeehr überrascht waren, daß der Vater eine Tochter hatte, die ihm bei der Jagd nach den Siamesischen Kronjuwelen behilflich war, einigten Vater und Chinese sich, daß sie diesmal beide dieses Spiel verloren hätten und die Klunker vom Schönling an der Museum abgeliefert würden. Aber die 90 Minuten waren noch nicht um und ein Happy End hätte es so auch nicht geben können. Also kletterte der Schönling über die Mauer des Palastes und wurde von den 2 hinlänglich bekannten finsteren Typen der erstaunten Versammlung im inneren des Palstes vorgeführt.

    Nun mußte der Schönling die Übersetzung der Geisterhausinschrift herausgeben und im Gegenzug ließ man ihn samt der verliebten Tochter und ihrem Vater gehen. Während der Chinese sich mit der Emminenz daran machte die ältesten Karten von Bangkok mit der "Prophezeihung" aus der Gründerzeit von Ayutthaya. abzugleichen, ging daß junge Paar zu einem prächtigen Wihan zu ebener Erde, um in der nächsten Einstellung auf der Plattform des Golden Mountain zu stehen.. (naja langsma gwöhnt man sich an die Magie des Drehbuches) Von hier konnte der Schönling erklären, wo das Versteck der Kronjuwelen liege. Es ist ein Gelände, was inzwischen geflutet wurde, mit anderen Worten, die Klunker sind für alle Zeiten im Sumpf verloren.

    Nächste Einstellung zeigt die Emminenz mit dem Chinesen, wie sie die geflutete Stelle gefunden haben: Die bekannte Krokodilfarm von Bangkok!! Ein schöner Lacher zum Schluß und er Abspann blendet sich darüber.
    [hr:9d02224b0e]
    Viele Thai-Schauspieler wirkten in dieser Hochglanzproduktion mit vielen beeindruckenden Luftaufnahmen mit. Interessant war natürlich, daß überall Deutsch gesprochen wurde von Singapur über Kuala Lumpur (was in Wirklichkeit. auch Bangkok war) und natürlich auch in Bangkok. Nur die Bösewichte sprachen Thai. Was lernt der deutsche Tourist in spe aus sowas? Mit Deustch kommt man überall auf der Welt zurecht und wenn mal einer keines verstehen sollte, ist das garantiert eine Spitzbube.

    Alles in Allem ein ansehenswertes Produkt aus der Öffentlich-Rechtlichen Gebührenkasse auch wenn man sich wenig Mühe um authentischen Background gemacht hat.

    mfg jinjok

    PS: Wie man sehen konnte war heut Nacht wenig zu tun, aber ich kann das beim besten Willen nicht mehr korrigieren. Also killt mich für die Aussagen, nicht für die Rechtschreibfehler.

  4. #3
    Avatar von Jinjok

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    Re: Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    OK, einen hab ich noch:
    Der Film fing mit einer sehr freien Interpretation der örtlichen Gegebenheiten in Bangkok an. Gezeigt wurde als Opener eine Luftaufnahme des Wat Phra Kews mit dem Ganrd Palace. das ließ mich beim ZDF verweilen. Dann sah der stauenende TV-Konsument den Vater vor dem Eingang des wat Phrah Kaew stehen, in der nächsten einstellung steht(!) er vor dem Buddha-Image im inneren des Marble Temples, bereits von den zwei finsteren Typen verfolgt. Als er aus dem Marmortempel heraustritt und um die Ecke läuft sind schon an der Wand die charakteristischen Kacheln des Wat Arun zu sehen und richtig, beim auszoomen sieht man die finsteren Typen die Treppen (die ich seit 2 Jahren immer gesperrt vorfand) von der Spitze des Hauptpranges des Wat Arun herunter eilen, bis sie den Alten am Pier beim telefonieren mit seiner Tochter stellten. Jetzt geht es mit dem ersten Posting weiter

  5. #4
    Kali
    Avatar von Kali

    Re: Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    @ Jinjok,
    ...genau. Dasselbe Spiel war in dem Film "Rangoon" zu beobachten, in dem die burmesischen Mönche ein klar verständliches Thai sprachen.
    In dem von Dir angesprochenen Film hatte die Innenstadt von Kuala Lumpur ein thailändisches Aussehen, und daß der Schönling von der River Kwai Bridge ´mal eben´ die 150 km bis Bangkok auf dem Wasserweg zurücklegte, hat mich als alten Seemann besonders fasziniert.
    Freue mich schon auf die nächste ´Verarsche´.

  6. #5
    Avatar von Jinjok

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    Re: Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    @Kali
    Ja da gabs letztlich ettliche in Thailand gedrehte Fernsehfilme. Für den unbedarften TV-Konsument sicher ein angehmer Zusammenschnitt der fremdartigen Natur mit folkloristischen Elementen. Aber wer sich etwas auskennt wird mit dem Mischmasch, der aus dramaturgischen Gründen die Realität verbiegt, nicht zufrieden sein.

    Da sind Dok-Filme doch was genaueres. Anfang können sich alle RTL II-Fans schon auf die nächste Ausgabe aus der Klischee-Pflege-Redaktion freuen. Da wird das Image von Thailand wieder mal global mit einer Sonderasugabe aufpoliert:
    -Frauenmord,
    -K.O.-Drink-Raub,
    -Im Test: Plagiate von Rolex bis Amani
    mfg jinjok

  7. #6
    Avatar von Pustebacke

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    Re: Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    Ich hab den Film gesehen und er hat mir eigentlich gefallen!
    Warum eigentlich? Manche Filmausschnitte haben die Realität nicht wiedergegeben!
    Beispiel: Zwischenstopp in Malaysia (Kualalumpur), jedoch ´wurde ganz offensichtlich in Thailand gedreht!
    So auch der angebliche Chinese war auch ein Thai!
    Manchmal sollte man vielleicht doch bei der Wahrheit bleiben, weil es manchen Zuschauer auffallen kann!

  8. #7
    Avatar von Jinjok

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    Re: Film: Singapur-Express - Geheimnis einer Liebe

    Recht hast Du Pustebacke,
    Villeicht hätte ich weniger Ironie verspritzen sollen und den letzten fettgedruckten Satz noch besser formulieren sollen. Natürlch hat der Film mir gefallen, bei allen vprdegründigen Regie-Tricks. Er spielte halt in Thailand und deshalb war er für mich die bessere Wahl als I-Day.
    mfg jinjok

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