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Farang und Buddha

Erstellt von oeni, 15.02.2006, 19:06 Uhr · 5 Antworten · 855 Aufrufe

  1. #1
    oeni
    Avatar von oeni

    Farang und Buddha

    Offenbar stossen Buddhismus Threads in diesem Forum nicht auf grosses Interesse. Etliche der Forenmitglieder leben jedoch in Thailand und sind mit einer Thaifrau verheiratet. Daher erstaunt mich dies.

    Ich möcht Mal wissen, wie Ihr mit dem Buddhismus umgeht. Bitte schreibt doch Mal ein bisschen über eure Erfahrungen und Meinungen.

    Ich frage dies mit dem Hintergrund, dass ich nach knapp 3 Jahren leben in Thailand (ohne Thaifrau!) von Buddhismus nicht mehr loskomme. :-) (siehe auch thread http://www.nittaya.de/viewtopic.php?...=0&topicdays=0)

  2.  
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  3. #2
    Avatar von dutlek

    Registriert seit
    27.04.2005
    Beiträge
    1.806

    Re: Farang und Buddha

    Offenbar stossen Buddhismus Threads in diesem Forum nicht auf grosses Interesse
    Hallo oeni

    Ueber das Thema Buddhismus wurde hier schon so einiges geschrieben. Benutze einfach mal dies hier

    ...Mal ein bisschen über eure Erfahrungen und Meinungen.
    Seit ich das erste Mal den Buddhismus kennengelernt habe, habe ich schnell gemerkt das sich vieles vom Buddhismus in meinen Gedanken und meiner Weltanschauung wiederspiegelt. Der Buddhismus ist fuer mich zum Lebensweg geworden, den ich mit meiner Frau zusammen gehe. Auch meditiere ich oft (hat aber nicht umbedingt was mit dem Buddhismus zu tun) und nutze jede Gelegenheit, ob hier in Deutschland und in Thailans sowieso, mich mit Moenchen zu unterhalten. Ich habe aber noch sehr sehr viel zu lernen, damit ich alles richtig verstehe.

    Gruss.....Rolf

  4. #3
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Farang und Buddha

    Ich habe Buddhismus in D aus Büchern kennengelernt. Was hier stattfindet hat damit wenig gemeinsam, ausser vielleicht die Statuen.
    Ist vielleicht genauso für jemanden aus einer anderen Kultur, der aus Büchern das Christentum kennenlernt und dann in D in eine Kirche gehen würde oder etwas über die CDU erfährt.
    Mein Bücherbuddhismus gefällt mir immer noch und gestern abend habe ich zB was von Ayya Khema gelesen, bis ich zu müde wurde.

    Nicht dass ich dabei immer alles supertoll fände, es sind ein paar Grundideen, die ich einfach für gelungen halte.

    Mit meiner Frau komme ich diesbezüglich gut zurecht. Ab und zu geht sie zu bestimmten Anlässen auch in Wats und ich gehe mit, wenn mir danach ist. Wenn nicht, dann nicht.

    Was Umsetzungen aus der Lehre im Alltag angeht, da stimmen wir gut überein. Wobei ich immer wieder sehe, dass diese Dinge sich vom Christentum eigentlich nicht unterscheiden.

    Manche Spökskes (zB Phi), die hier so dazugehören haben wir inhaltlich weitestgehend geklärt, im Grunde sind lediglich verschiedene Ausdrucksformen oder Betrachtungsweisen derselben Inhalte oder Phänomene geblieben, die eben kulturell bedingt sind.

    Mehr ist für uns derzeit nicht wichtig.

  5. #4
    oeni
    Avatar von oeni

    Re: Farang und Buddha

    Zitat Zitat von mipooh",p="315878
    Was hier stattfindet hat damit wenig gemeinsam, ausser vielleicht die Statuen.
    @ mipooh
    Nun, oberflächlich gesehen hast du sicherlich recht. Lebst du jedoch eine gewisse Zeit im Wat, oder sprichst du mit ernst zu nehmenden Mönchen (ich mein nicht die, die Lottozahlen und so Zeug prophezeien), so deckt sich das mit dem, was du in D in den Büchern gelesen hast. Ganz interessant sind da die Schriften und Predigten von Buddhadasa Bikku, Ajarn Chan und anderer Lehrer

    http://www.suanmokkh.org/

    http://www.hdamm.de/buddha/buddhadasa.php

  6. #5
    Avatar von Tschaang-Frank

    Registriert seit
    26.05.2004
    Beiträge
    4.213

    Re: Farang und Buddha

    Buddhismus ist ja Heute ein riesiges Gebiet ( verschiedene Schulen und Wege im laufe der Jahrhunderte.... )
    Mich interessiert in erster Linie exakt das was Siddarta von sich gegeben hat - also die Schule der "Alten"
    Wenn man bedenkt das erst nach dem 2ten Konzil ( gut 300 Jahre nach seinem Tod ) die ersten schriftlichen Aufzeichnungen gemacht wurden - ist die Frage inwieweit seine Heute bekannten "Welt/Lebenserkenntnisse" von damals, exakt wiedergegeben sind?
    Wobei die alte Methode bis dahin ( was auch heute noch gemacht wird ) das rezitieren, sicherlich nicht der schlechteste Weg ist um Wissen weiterzugeben!
    Ich unterscheide allerdings ziemlich stark zwichen dem was in TH als Buddhismus, vom "gemeinem" Volk und den 3 Monatsmoenchen, verstanden/praktiziert wird - und dem was Siddarta von sich gab!
    Der "normale" Thai hat meistens ueberhaupt keine Ahnung was die "Erkenntnisse" Siddarta's betrifft - habe etliche kennengelernt die nichtmal Wissen wer der Mann ist, wo er herkommt.....
    Aber das sieht der Thai auch nicht so eng solange er ab und an mal die richtigen Lotteriezahlen erwischt hat der ( sein )Buddhismus seinen Zweck ja erfuellt ;-D

  7. #6
    Avatar von mipooh

    Registriert seit
    01.06.2005
    Beiträge
    6.152

    Re: Farang und Buddha

    Nun, oberflächlich gesehen hast du sicherlich recht. Lebst du jedoch eine gewisse Zeit im Wat, oder sprichst du mit ernst zu nehmenden Mönchen (ich mein nicht die, die Lottozahlen und so Zeug prophezeien), so deckt sich das mit dem, was du in D in den Büchern gelesen hast. Ganz interessant sind da die Schriften und Predigten von Buddhadasa Bikku, Ajarn Chan und anderer Lehrer
    Da hast Du schon recht und es ist fast ein wenig verwunderlich, dass diese Leute sogar hier einen Namen haben.
    Aber diesen Buddhismus findest Du etwa so häufig, wie einen praktizierenden Christen in D.

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