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Einer trage des anderen Last

Erstellt von Stalker, 17.01.2012, 08:14 Uhr · 184 Antworten · 33.747 Aufrufe

  1. #121
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    Nee... isser nich...ick schwöhr...

  2.  
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  3. #122
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    Frisches Fleisch

    Ich habe einen schweren Kopf. Zuviel Bier und dann noch diese Beziehungskisten - Dinge um einen herum - da bleibt der Urlaub auf der Strecke. Wäre schön wieder völlig losgelöst von allem, ohne Ansprüche die andere an einen selbst stellen, dass Leben von einer ST zur anderen zu genießen. Urlaub vom Urlaub? Kid merkt das ich etwas verschlossen bin. Die Frauen hier haben die emotionale Intelligenz angemessen zu reagieren - wenn sie es denn wollen. Die Yings sind ja auch immer so etwas wie unsere Therapeutinnen…

    Es ist 10.00 Uhr am Vormittag, viel zu früh um bei Dragon anzuklingeln. Heute Abend will ich mit ihm sprechen, die Frage ist nur, wie ich so eben auf die Schnelle .... loswerde. Kid kann ich da nicht ins Rennen schicken. Zwischen den beiden ist die Atmosphäre seit Hua Hin vergiftet. Sie versuchen das zwar zu überspielen. Aber in den kurzen, rauschfreien Phasen bemerke ich das schon. Man könnte meinen das die .... Kid dankbar sein müsste, hat sie ihr doch „Dragon die Love-Machine“ an die Bar gebracht. Aber die Dinge lagen anders. Kid hatte eine andere Bekannte im Sinn, die - wie ich schon anmerkte - jedoch gebucht war. Dragon selbst wurde auf .... aufmerksam. Ich hatte die .... schon als augenscheinlich schüchternes Mauerblümchen an der Nok Bar kennengelernt (jede spielt die Rolle die zu ihr passt). Kid hatte einmal Geld für ....s Mutter nach Hause mitgenommen, da ihre Familie gleich im Nachbardorf wohnt.

    Das Verhältnis der beiden wurde jedoch dadurch getrübt das der dragon Kid bei seinem letzten Solourlaub einen Besuch in ihrem Haus abstattete (Nachbardorf) und auch noch Geld vorbeibrachte, bei dem die .... der Meinung war, es wäre sein eigenes. Totaler Schwachsinn. Aber sie glaubte das die Kid auf ihren Boyfriend scharf wäre – getreu dem Motto, je mehr Sponsoren desto besser. Aus einem gewissen Blickwinkel logisch, in unserem Fall jedoch unrichtig.

    Fazit: Wie man es macht, kann es schief laufen.

    Das eine die man für anders hält, eine andere kennt ist kein Garant dafür, dass die andere anders ist, genau so wenig wie man sicher sein kann das die eigene anders als die anderen sind.

    Wie auch immer, die andere da neben mir im Bett grunzt was von Frühstück. Zum Glück ist sie in dieser Beziehung nicht anders, denn anderenfalls würde ich mich nach anderen umsehen. Breakfast? Yes! Lunch? No! Dinner? Yes - das ist die Abfolge meiner Nahrungsaufnahme hier.

    Beim gestrigen Flanieren auf der Naklua Road, vor dem Gang zum Prachtboulevard Soi Wongamat mit seinen Sterne-Hotels und Sterne-Restaurants, sind wir am

    La Baguette

    vorbeigekommen.



    Die Auswahl ist groß. Crêpes, Salate, Kuchen, Eiscreme, Baguettes… ein Wohlfühlprogramm für meinen Airbag.





    Ich entscheide mich für ein Baguette mit Salami und Emmentaler…und finde das so gut, dass ich es auch für die nächsten Tage auf meine Frühstücks-Liste setzen werde…



    Kid ordert ein Stück Kuchen, dem sie mit Messer und Gabel zu Leibe rückt. Der Holländer scheint ihr in den 6 Monaten „Urlaub“ den sie bei ihm verbrachte, schon seinen Stempel aufgedrückt zu haben. Na dann holen wir das eben nach.



    Bei einer Moods bzw. Zigarette vor dem La Baguette besprechen wir die weitere Tagesplanung. Jetzt erfahre ich auch, dass es um „frisches Fleisch“ gehen wird…

    - - - Aktualisiert - - -

    Den folgenden Ablauf haben „wir“ geplant.

    1. Fahrt zum tucom, um einem deutschen Handy thailändisch beizubringen…
    2. Fahrt zu einer deutschen Videothek (wohl inzwischen geschlossen), da ich da mal das Angebot für meinen Kumpel Dietl aus Khon Khaen checken soll…
    3. Ab zur Happy Bar um bei der Geaw eine Stelle als Beerbarlady anzutreten..

    „Was? Wer? Ich? Du? Häääh?“, Kid schüttelt amüsiert den Kopf.
    Ihre Cousine Pet hat gefragt, ob Kid ihr Arbeit in Pattaya verschaffen kann. Eigentlich arbeitet Sie in einer Konservenfabrik in Rayong am Fließband, aber das Geld reicht einfach nicht. Ihr Mann hat sie verlassen. Sie hat eine Tochter die nun bei der Mutter lebt und will jeden Monat Geld nach Hause schicken.

    In der Fabrik hat sie zwei freie Tage im Monat. In den vereinbarten 7.200 Baht Monatslohn sind die Überstunden mit einer zusätzlichen Klausel schon festgesetzt. Im letzten Monat war sie wegen Krankheit einen Tag nicht auf der Arbeit erschienen. Grund für ihren Boss am Monatsende nur 4.800 Baht zu bezahlen. Sie ist 27 Jahre alt. Für einen Einstieg in die Welt der käuflichen Liebe eigentlich ganz schön spät, zumal ihre Englischkenntnisse fast nicht vorhanden sind. Aber Kid erklärt, dass sie ja auch im gleichen Alter angefangen hätte und sich mit einem Ziel vor den Augen einiges erreichen lässt – na super… willkommen im Traumberuf für kinder- und elternversorgende, verlassene Ehefrauen mit geringer Bildung (nicht Intelligenz oder Bauernschläue).

    Als ich die Sache hinterfrage und zu Bedenken gebe, dass er sicher noch andere Alternativen gibt, funkelt sie mich an.

    „Du bist Farang, Du verstehst das nicht. Sie ist fast dreißig Jahre alt, hat schon ein Kind und alte Eltern. Welche Alternativen sollen das sein, ihre Eltern haben kein Geld und müssen die Enkelin mit durchfüttern. Sie hat noch drei ältere Brüder, aber die kommen ja selbst nicht mit sich klar. Soll sie sich mit einem saufenden Fabrikarbeiter einlassen? Die guten Männer haben schon ihre Frauen.“ Kid will nicht weiter darüber sprechen. Bitter fügt sie hinzu: „She is a big lady, you can .... her!”

    Es ist immer alles so einfach. Die Brüder bringen es nicht, die Eltern haben kein Geld, also es ist ja naheliegend nach Pattaya zu fahren und dort Geld für 5ex bei Farangs zu verdienen. 5ex selbst ist auch eher ein praktisches Bedürfnis was befriedigt werden muss. Früher und auch noch heute haben die reichen Thaimänner sowieso mehrere Frauen. 5ex ist nicht so moralisch verklausuliert wie im Okzident.

    Da ist sie wieder, diese Gereiztheit die irgendwie in der Luft liegt. Manchmal kommt mir die BMCW vor, als ob sie unter Hochspannung steht und nur drauf wartet, Blitze um sich zu schleudern. ICH bin eben doch nicht anders als die anderen. Komme hierher, **** durch fremde Betten, um dann irgendwann zu hinterfragen ob das hier alles so richtig ist und ob die Damen keine Alternativen haben…



    Tukcom





    Im Tukcom gefällt mir die Lady vom Telefonshop, überall kann man in die Hormonfalle tappen. Kid weiß genau was Sache ist und verdreht die Augen. „Eulen nach Athen tragen“ - fällt mir praktischerweise dazu ein.

    Danach sehe ich mir die Videothek irgendwo auf der 3rd Road an. Auswahl ist okay, eine Angestellte döst hinter dem Tresen vor sich hin und reagiert recht verhalten und schlaftrunken auf meine Nachfragen. Mein Freund Dielt will sich die DVDs schicken lassen und diese dann auch wieder per Post zurücksenden. Der Inhaber kommt aus dem Gym von nebenan in den Laden und erlöst Kid und mich vom Zwang der faul oder unterbelichteten Schlafwandlerin jenseits des Tresens weiterhin etwas vom Thema „Mein DVD-Player und ich“ zu erzählen.





    Es ist schon früh am Nachmittag als wir zur Drinking Street fahren. Pet, die BLiL (Beerbarlady in Lauerstellung) meldet sich telefonisch bei Kid und will sich in einer Stunde mit ihr an der Happy Bar treffen.

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    In der Drinking Street tobt das Leben und ich kann sogleichein paar stilvolle Fotos knipsen…







    Während die Girls sich vor Dienstbeginn erst einmal stärkenund auch etwas in meinen Magen findet…





    …besprechen Kid und Geaw ein paar Eckpunkte im Zusammenhangmit Pet...

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    Für Kid ist das Ganze nur der Einstieg, sie meint, dass die Pet nach einer gewissen Einarbeitunsgzeit in einer Gogo arbeiten soll. Sie hat auch schon eine kleine Gogo in der Soi 7 in Aussicht. Dort arbeitet in der 5exy Agogo unsere Bekannte Lek, die der Leser aus meinen beiden letzten Threads kennen müsste. Kid hat die Lek schon als Alternative zur .... für unbeschwertes Urlaubsvergnügen unseres Dragons im Hinterkopf. Und da er ja schon seit über einem Jahr eine LT im Voraus bei Lek bezahlt hat, sieht das doch alles gar nicht so schlecht aus. Nun kenne ich aber Dragon besser als Kid sich darüber im Klaren ist und ich weiß das er sich von .... schwer trennen wird und nach jedem Strohhalm greift, der die .... gut aussehen lassen wird.



    Auch Geaw hat ihre Plage mit der ..... .... hat ja früher hier geschafft, verbreitet nun aber angeblich Geschichten über Geaw und will sich hier nicht mehr blicken lassen. Nun wird mir auch klar, warum Dragon auf meinen Vorschlag am gestrigen Abend noch einmal an der Happy Bar zu vorbei zu gehen überhaupt nicht eingegangen ist. Diese ganzen Kriegsschauplätze verstärken mein Gefühl von heute Morgen. Früher stand ich generell auf dem Standpunkt richtig tief in diese Welt einzutauchen und hinter die Fassaden zu blicken. Bloß letzten Endes lebt es sich als Konsument doch viel einfacher. Problemchen hat man schon im Alltagsleben, so etwas sollte im Urlaub in den Hintergrund treten…



    Ning, sie wird die Kid noch von ihrer „besten“ Seite kennenlernen…

    Schließlich erscheint Pet auf Bildfläche… ein neues Kapitel des Buches der hoffnungsvollen Träume und der daraus meist resultierenden maßlosen Enttäuschung wird nun – von wem auch immer - geschrieben. Pet ist groß, hat ein freundliches Lächeln und ja… ich würde ihr gerne mein Hotelzimmer zeigen… Das kommt nun aber doch gar nicht in Frage, der Gesichtsverlust für Kid wäre immens und das Theater riesengroß…abgesehen davon das ich dann wirklich das Allerletzte wäre.



    Pet Mitte, mit ihrer neuen Chefin Geaw (rechts)

    Nachdem Pet mit ihrer neuen Chefin langsam warm geworden ist, beschließen wir uns noch bis zum Abend ins Hotel zurückzuziehen. Meine Frage ob sich Pet nicht auch bei uns frisch machen und Kid nicht irgendetwas auf dem Markt zu tun hätte wird mit einem feurigen Blick beantwortet. Ich kann es nicht lassen. So muss sich der liebe Joerg N fühlen, man weiß genau, dass man sich auf dünnes Eis begibt, springt aber trotzdem wie wild auf der brüchigen Oberfläche herum. Mein Mobile klingelt, es ist Dragon. Er möchte sich im Hotel etwas intensiver und ohne Damenbegleitung unterhalten - die Sache scheint sich zu entwickeln. Wir verabreden uns in der Hotelbar und schon ist mein Nachmittags-Sportprogramm mit der BMCW aufgehoben…

  4. #123
    Avatar von Stalker

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    Unterhalb meines rechten Auges hat sich meine Haut entzündet. Das fing am Sonnabend im Dorf schon an - bevor ich mir das braune Wasser aus Kids Zisterne über den Schädel gegossen habe. Kid pumpt wie viele Thais auf dem Lande ihr Wasser aus einem eigenen Brunnen nach oben. Ihr Wasser hat eine stets bräunliche Färbung, so wie man es öfter in öffentlich-rechtlichen Reportagen aus dem afrikanischen Busch sieht. Im Dorf meiner Chefin hingegen ist das Wasser klar, und ich habe keine Probleme davon zu trinken, während ich in Sakeo zumindest bei meinem ersten Besuch beim Zähneputzen ein merkwürdiges Gefühl hatte, naja die Insekten muss man ja nicht mit in den Mund kippen…

    Kid lässt die Krankenschwester raushängen und beschließt später mit mir zur Apotheke zu gehen, um da was raufzuschmieren…



    Vorhin hatte ich Dragon am Telefon erzählt, dass wir am Abend noch einmal zur Happy Bar wollen, schließlich muss Pet ihren ersten Lady-Drink bekommen. Ruhig und gelassen kommt Dragon auf mich zu, als ich an der Hotelbar sitzend einen Nam Manao schlürfe. Der Nam Manao ist richtig gut, quasi das Einzige was mir an diesem Hotel gefällt. Die größte Frechheit ist es, wenn man mir eine Manao-Soda als Nam Manao anbietet, da bin ich sehr genau.
    Es liegt elektrisierende Spannung in der Luft, ich weiß nicht wie ich das Gespräch beginnen soll. Aber Kid kommt mir zu Hilfe, sie erzählt Dragon ganz unverblümt, offen und schnörkellos was ihr .... erzählt hat und was sie davon hält. In einem schlechten Film könnte jetzt ein theatralischer Ausbruch kommen. Aber es geschieht nichts. Dragon lehnt sich zurück und lässt rauchend den Redeschwall der BMCW über sich ergehen. Man sieht nicht ob das alles an ihm abperlt oder sich einen Weg in sein Inneres frisst. Vielleicht hätte Kid lieber ihren Mund halten sollen.

    „Ich will einen Mann der für mich sorgt, keinen für den ich sorgen muss!“

    Inzwischen ist die Dämmerung hereingebrochen. Dragon erzählt mir, dass .... eifersüchtig auf Kid ist. Sie denkt, das Kid ihn auch als Sponsor, Customer, Boyfriend oder was zum Teufel auch immer haben möchte. Als er im letzten November .... besuchte, gab er der Kid in Sakeo 5.000 Baht. Darum hatte ich ihn gebeten und eine entsprechende Überweisung getätigt. Dragon hatte nun vor das Geld zu übergeben, .... weigerte sich jedoch ihn zu begleiten. So ging er allein und kam drei Stunden später von der BMCW mit 5.000 Baht weniger zurück. Seine Erklärungen wurden bei der Rückkehr zur Kenntnis genommen, aber letzten Endes wurde ihnen kein Glauben geschenkt.

    Lachend stelle ich fest, dass er Kid gerne haben kann. Dragon meint, dass er darüber nachdenken wird - zumindest könnte er einen Bodyguard gebrauchen. Wir brechen in Gelächter aus, während Kid sich eher missmutig ihr Heineken (igitt) in den Hals kippt. Aber was soll man schon von einer erwarten, die Kuchen mit Messer und Gabel isst. Ich knuddele sie ein bisschen, sie versucht mir zum Dank einen blauen Fleck zu verpassen und so entspannt sich das Ganze.

    Dragon hatte eigentlich vor den Abend mit .... zu verbringen. Aber nun beschließt er uns zur Happy Bar zu begleiten. Er teilt sein Ansinnen .... mit, die uns jedoch nicht begleiten wird, da sie Probleme mit der Mama-San Geaw hat. Dabei geht es wohl um einen Customer der sie für längere Zeit buchte und der Geaw versprach, .... die Barfine mitzugeben. Geaw wartet immer noch auf die Barfine, doch .... meint, sie arbeitet nicht mehr an der Happy Bar und müsse deshalb auch nichts bezahlen. Ich habe eigentlich keine Lust mich mit Diskussionen, die mich nicht tangieren zu befassen. Als Customer, Boyfriend oder Liebeskasper sollte es nur auf’ das Abfeiern ankommen. Das ist eben der Nachteil an sich vertiefenden Pattaya-Beziehungen, man bekommt mehr mit als einem lieb ist, nichts fürs Aufrechterhalten einer unbeschwerten Urlaubsidylle. Wissen und Unwissen kann in gleichem Maß belastend sein.

    So machen wir uns auf den Weg und ich trotte mit Dragon schweigend der BMCW hinterher. Angekommen an der Happy Bar gibt es erst einmal ein großes Hallo, da sich Dragon bisher noch nicht blicken ließ. Es hat ihm hier immer Spaß gemacht und so mancher Tausender ist in Geaws Kasse gespült worden. Die Geaw erzählt Dragon von den Problemen, die sie mit .... hat. Mir gefällt, dass sie dabei nicht über .... herzieht. Kid hatte ihr ja vorhin erzählt wie die Dinge so stehen. Aber anstatt jetzt Dragon eine neue Lady anzubieten, schaltet sie erst einmal einen Gang zurück.







    Pet - die frischgebackene Barlady - hat Kid mit einem tiefen Wai begrüßt und bedient uns noch etwas unbeholfen, aber die neuen Kolleginnen scheinen ihr nett gegenüber zu sein. Ich muss nicht erwähnen, dass alle anwesende Ladies ihre Drinks bekommen.



    Plötzlich klingelt mein Mobile. Es ist Buci. Er ist in der Soi 3 an Milans Gecko Bar. Der Abend gestern war ganz nett und wir beschließen uns auch in die Soi 3 zu begeben, zumal ich die Gecko Bar nur aus dem Internet kenne. Als wir die Soi 3 hinunterschlendern kommen Erinnerungen an die Zeit im letzten Jahr wieder hoch. Bisher habe ich noch gar nichts über Kids Freundin Aey - meine „kleine Schwester“ - geschrieben.

    - - - Aktualisiert - - -

    Aey, die ich mittlerweile seit zwei Jahren kenne. Aey ist Yaba-abhängig und dealt hin und wieder mit kleineren Mengen. Kid wollte das anfangs noch nicht wahrhaben (oder mir dieses Detail vorenthalten), aber sogar sie, die aus dem gleichen Dorf kommt und seit zwölf Jahren hier in Pattaya genug für ein ganzes Leben gesehen hat, ist letzten Endes von Aey, der Sucht wegen, hintergangen worden. Aktuell schuldet Aey ihr 17.000 Baht, war schon über 8 Monate lang nicht zu Hause - und der Hammer - hat bis heute nicht ihre Enkeltochter gesehen. Dragon kennt Aey auch, hatte sie letztes Jahr im September besucht. Der Airport Club in der Walking Street war eröffnet worden und Aey hatte dort den Job der Mama-San bekommen. Seit dem ihr Schweizer Ehemann nicht mehr regelmäßig Geld schickt und sie sich schon bei allen und jedem Geld geborgt hatte, war sie wieder gezwungen zu arbeiten. Dragon gab ihr jeweils 1.000 Baht (von ihm und mir) für das Kind ihrer Tochter, das Ende August zur Welt gekommen war. Leider kam das Geld nie an, wie Kid von Aeys Tochter erfuhr, die in Sakeo bei ihrem Mann wohnt.



    Aeys Abschiedsbrief vom letzten Jahr….



    Aey mit ihrer schwangeren Tochter, Schwiegersohn, ihrem Thaiboyfriend… und ja die BMCW lungert da auch noch mit rum…

    Hier in der Soi 3 hatten wir uns getroffen, hier hatte mir Aey beim Abschied einen Brief gegeben in dem sie sich für unsere Freundschaft bedankte und auf den „drogenfreien Weg“ zurück wollte. Kid steigert sich bei der Wanderung zur Gecko Bar richtig in eine extrem miese Laune hinein. Sie will nachher in die Walking Street die Aey fragen, wie der Stand der Dinge ist und wann sie endlich ihr Geld sieht. Es ist fast ein Jahr her, dass Kid in Pattaya war. Kontakt zu Aey hatte sie in der Zeit nicht. Telefonanrufe liefen ins Leere oder wurden weggedrückt.

    An der Good Time Bar, deren Gäste wir im letzten Jahr gewesen sind, können weder Kid noch ich irgendein bekanntes Gesicht entdecken.



    Good Time Bar - 2008



    Misses Ed… links, eine ganz Nette… Ihr Freund und Sparsponsor aus Schottland war schon weit über siebzig Jahre alt…

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    Was wohl aus Misses Ed geworden ist?

    Schließlich erreichen wir die Gecko Bar. Bis auf den wartenden Buci und seine „Momentan-LT“ als Anhang ist niemand zu sehen. Wir kommen ins klönen und unterhalten uns ganz interessant über die Schwierigkeiten die man hier im Disneyland für Erwachsene mit den LBFMs (Little Brown ....... Machines) haben kann.



    Staff an der Geckobar…



    Die strenge Meisterin…



    Der gelehrige Schüler…

    Die LT von Buci albert mit den zwei anwesenden Damen der Gecko Bar herum, während Kid mit dem Gecko-Boy ein paar Partien Pool spielt und ihm - trotz heftiger Gegenwehr - eine Lehrstunde erteilt. In der Soi 3 ist nichts los und auch hier an der Gecko Bar kann man nicht sagen das der Bär steppt, so haben wir alle irgendwann ausgetrunken, ausgepoolt und ausgequatscht und ziehen weiter zur Walking Street.

  5. #124
    Avatar von waltee

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    Zitat Zitat von Stalker Beitrag anzeigen
    Was wohl aus Misses Ed geworden ist?
    Heisst die wegen ihres Gebisses so?


  6. #125
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    Ich weiß, es schickt sich eigentlich nicht. Aber bei unserem ersten Zusammensein ist mir das spontan so eingefallen...

  7. #126
    Avatar von Stalker

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    Auf zur Walking Street…



    Im Airport Club weiß niemand etwas von Aey. Angeblich hätte sie hier vor längerer Zeit aufgehört zu arbeiten. Als Kid etwas direkter nachfragt werden wir freundlich aber bestimmt hinauskomplimentiert. Im Airport Club hatte ich eine Ying mit den richtigen Rundungen an den richtigen Stellen gesehen. Wäre bestimmt interessant gewesen mit dieser Sachverständigen Fragen des weltweiten Klimawandels zu erforschen und sich ihr Feuchtbiotop etwas genauer anzusehen. Aber nein, lieber beschwichtige ich die Securities die von Kids Gehabe sichtlich genervt sind. Draußen auf der Walking Street empfehle ich Kid, lieber lässig in die Soi Diamond zu gehen, wir haben doch Urlaub.



    Vor dem Airport Club

    Ein giftiger Blick trifft mich: „Yeah, you can go and .... around in VIP Massage!“ Das hat gesessen, ich will schon etwas gemeines erwidern, als keine fünfzehn Meter von uns - wie krass einem das Leben mit seinem Arsch manchmal ins Gesicht springt - Aeys Thaiboyfriend und Mitjunkie den Werber für die über dem Airport liegende Play Girls Agogo mimt. Nun ist Kid nicht zu bremsen. Wie eine Furie ist sie mit einem (gefühlten) einzigen Sprung bei ihm und macht klar, dass sie JETZT mit Aey sprechen will. Komisch, der hat uns gar nicht gesehen. Als ich ihm ins Gesicht blicke, weiß ich warum. Sein linkes Auge liegt starr in der Höhle, Ein Glasauge wie sich herausstellt. Später erfahre ich, dass er es bei einer Auseinandersetzung mit zwei Russen, von denen sich Aey Geld und Stoff „geliehen“ hatte, verloren haben soll. Aey arbeitet als Mamasan in der Play Girls Agogo, das ist doch eine Information, die für die BMCW Gold wert ist.

    Kid stampft die Treppe hoch und der Staff am Eingangsvorhang ist schon etwas argwöhnisch. Aber da drei Farangs hinterhertrotten (die LT von Buci zählt ja erst einmal nicht) werden wir alle mit einem enthusiastischem „WELLLCOOOOMEEEEE“ begrüßt. Eine kleine Gogo mit einem Tanzpodest und ein paar Stangen und obligatorischen Sitzbänken an den Wänden. Während Dragon, Buci und seine LT sich auf die Bänke fallen lassen, folge ich Kid in den hinteren Bereich und schon stehen wir fast blind in einem grell erleuchteten Raum, der nicht genau weiß ob er Küche, Büro oder Umkleidekabine für die Ladies sein soll. Zwei Yings sitzen in ihrer Unterwäsche auf dem Fußboden. Mit irritiertem Blick sehen sie uns einen Augenblick an, da sich aber bereits Schaum vor Kids Mund bildet und Dampf aus ihren Nasenlöchern gestoßen wird, wenden sie schnell die Blick ab, und sich lieber wieder ihrem Essen zu.

    An einem vor spindähnlichen Metall-Umkleideschränken stehenden Tisch, sitzt Aey.

    Für einen Augenblick ist ihre Miene wie versteinert, dann lächelt sie über das ganze Gesicht, erhebt sich und kommt handreichend auf mich zu. Kid wird mit einem kurzen Nicken bedacht was diese nicht erwidert, aber dafür gleich anfängt leise aber bestimmend im Khmer-Dialekt (ich verstehe kein Wort) auf Aey einzureden. Die beiden unterhalten sich und ich stehe wie ein Trottel mitten in diesem abgewohnten, putz- und renovierungsbedürftigen Raum. Wenn ich ein Loch durch den Boden bohren würde, wäre als Belohnung vielleicht ein Sturz auf ein Tanzpodest des Airport Clubs drin, aber so versuche ich lieber einen belanglosen Smalltalk mit den beiden, im Schneidersitz vor ihrem Essen sitzenden, halbnackten Tänzerinnen. Sie sind jedoch - nett formuliert - an einem Gespräch mit mir nicht interessiert.

    Plötzlich tippt mir jemand von hinten auf den Rücken. Eine ältere Lady, das Showgirl…
    … im Gegensatz zur ihr, die meinen Namen noch weiß, fällt mir der ihre jedoch nicht mehr ein.
    Vor Jahren saß sie mit ihrer ..... genau vor meinem Gesicht. Öffnete mit dem eingeführten Flaschenöffner eine Flasche Singha und herrschte mich unter dem Gegröle der ganzen Gogobar mit „OPEN YOUR MOUTH!“ an. Ich hab damals aus der Flasche getrunken… Das ist über zehn Jahre her und noch immer tingelt sie hier als Showgirl durch die Bars und zeigt ihre skurrilen und abstoßenden Kunststücke.

    Sie merkt, dass ich etwas verloren hier herumstehe und führt mich auf den hinteren Balkon. Sie erzählt mir stolz, dass ihre Tochter inzwischen auf der Uni in Khon Khaen studiert und auch ihr Sohn zu den besten Schülern seiner Klasse gehört. Die Träume und Hoffnungen einer Frau die tief in den Abgrund geblickt hat und sicher immer noch blickt. Ihre Augen sind furchtbar müde, ihr geschminktes Gesicht lässt trotzdem ihr Alter erkennen. Sie muss Ende vierzig, vielleicht aber auch älter sein. Beim Showprogramm ist es oft sehr dunkel und ihre Show ist eben gut - für jemanden der so etwas gut findet - so kommt sie hier weiterhin über die Runde.



    Kid und das Show-“Girl“…

    Ich gebe ihr 1.000 Baht, sie umarmt und küsst mich. In diesem Moment kommt Kid herein. Beide Frauen unterhalten sich - diesmal auf Thai - Kid ist höflich, sie sei eine Freundin von Aey, will sie kurz mal besuchen. Sie äußert nichts, was einen Gesichtsverlust der Mamasan herbeiführen könnte. Aber das Showgirl weiß wie das Spiel läuft. Fragend sehe ich Kid an. „Sie holt Geld.“, antwortet Kid auf Deutsch. Wir warten fünfzehn Minuten… dann verlassen wir ohne Geld den Club. Aey ist längst im nächtlichen Pattaya verschwunden.

    Kid hatte nicht erwartet einen Baht zu bekomme. „Ich werde einfach in das Haus ihrer Mutter gehen und ein paar Dinge mitnehmen“, meint sie. Ich kann mir das nicht vorstellen. Das Anwesen von Aey Familie ist von einer hohen Mauer umgeben. Hier wohnt auch Aeys ältere Schwester mit ihrem Mann, der Berufssoldat ist. Ich hatte das Glück vor zwei Jahren mit ihm nach Sakeo zu fahren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der die Kid ins Haus lässt und zusieht, wie sie den Hausrat davonträgt.

    Da ich aber wenigstens für den Rest des Abends meine Ruhe haben möchte, sage ich nichts dazu. Wir setzen uns an die Karussell-Bars in der Soi Diamond.



    An den Karussell-Bars..

    Hier lässt sich noch einmal die Stimmung etwas aufheitern. Kid spielt „Vier gewinnt“, verliert sogar mal ein Spiel, ich fotografiere das Szenario und Dragon findet eine nette Gesprächspartnerin.



    Mein Versuch, ihn zu einer Short-Time zu überreden, scheitert. Die Ying die da bei ihm sitzt ist Profi, beinahe schafft sie es. Dragon erkundigt sich sogar schon nach einem ST-Hotel in der Nähe. Kid macht alles zunichte. „Das ist nicht die Lösung für Dein Problem!“, meint sie zu Dragon. Der wahrscheinlich sofort seine ........ einbüßt.



    Fast bekam sie Dragon rum…

    Als ich mich nach dem Fotografieren wieder auf meine Hocker setze erklärt er mir, dass er DAS der .... nicht antun kann. Toll. Bring dich ruhig um deine Ferien, du Trottel. Aber im Moment als ich es mir durch den Kopf gehen lasse, frage ich mich selbst, ob ich da so viel schlauer bin als er.

    - - - Aktualisiert - - -

    Sanuk maak, maak? Eigentlich weniger. Kid merkt sofort dasich nicht so gut drauf bin. Als ich auf ihre Nachfrage kaum reagiere, wendetsie sich wieder ihrem Spiel zu.



    Plötzlich werden mit lautem „Hallo“ die beidenKarussell-Bars von einer Gruppe Kinder gestürmt.
    Es handelt sich um eine australische Gruppe mit ihren Betreuern. Das Ganze wirdnun sehr grotesk.




    ]

    Zwei Jungs stellen sich tanzend auf den Tresen, einemvorbeilaufenden Rosenhändler werden alle Rosen abgekauft und die Jungsverteilen diese dann an die anwesenden Ladies. Tollhaus Pattaya.



    Ich winke einer etwas von mir entfernt sitzende Lady, dieauch schon viel zu lange in diesem Zoo arbeitet, zu mir heran. Sie bekommteinen Drink und ich - ungewollt - ihre Lebensgeschichte, oder das was sie mirals solche verkaufen will, aufgetischt.



    Sollte eigentlich auch schon längst zu Hause sein…

    Am Ende gebe ich ihr einen Tip von 500 Baht. Kid sieht mich mürrisch an. „Up to me, my wallet, mymoney“, antworte ich.

    Irgendwann sind wir zurück im Hotel. Kid ist betrunken undschläft schnell ein. Dragon will am nächsten Tag ein Gespräch mit .... führen,ich bin gespannt…

    Warum zeige ich Euch das? Es ist eben auch Pattaya…

  8. #127
    Avatar von Stalker

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    Dragon, Lek und ....

    Am nächsten Morgen will sich Kid mit Lek treffen. Die kleine, nicht einmal 1,50 m große Lek will Kid als „Brückenkopf“ in der Aktion „Ich hol mir meine Kohle von Aey zurück!“ benutzen. Nachdem ich lustlos eine Portion Cornflakes in den Schlund gekippt habe beschließe ich die BMCW zur Aey zu begleiten. Nicht etwa weil ich dabei sein will, wie die Yings einen perfiden Plan auszicken, sondern eher um in der Lek vielleicht eine Alternative zur .... für den Dragon zu finden, falls das Deeskalationsgespräch mit .... nicht fruchtet. Schließlich ist es unser vorletzter Urlaubstag und da sollte es doch entspannter zugehen.

    Der Dragon hat mir ja nun versichert, dass er mit .... sprechen wird. Ich bin jetzt schon auf das Ergebnis gespannt. Wir überqueren die Sukhumvit und fahren Richtung Nung Prue. Schließlich kommen wir in einer Soi mit mehreren Townhäusern an. „Hier ist die richtige Adresse.“, meint Kid. Nachdem ich ein paar Bier gekauft habe, um etwaige Cornflakes-Reste aus meinen Zähnen wegzuspülen, trotte ich wieder einmal der Kid hinter her.
    Beim Trotten stelle ich mir die Frage, die ich mir schon in den letzten Tagen seit meiner Ankunft aus Sakeo gestellt habe. „Was mache ich hier eigentlich?“ Und je mehr ich darüber nachdenke, umso mehr gestehe ich mir ein, das ich der BMCW als Gesamtpaket nicht mehr so viel abgewinnen kann, wie es vielleicht noch vor zwei Jahren war, als ich sie als ein weibliches Juwel der menschlichen Evolution gesehen habe. Sie beginnt mich zu nerven. Leider ist es so, dass ich als Gutmensch doch sehr an ihrem Leben teilgenommen habe. Ich versuche mir das wieder auszureden. Du liebst sie doch. Wenn nicht, warum bist Du überhaupt hier? Und als ich ihr hinterher dackele, vermisse ich meine Frau. Das Schlimmste an dieser Zeit hier sind die Anrufe zu Hause. Und je entbehrlicher Kid für mich wird, desto mehr Ekel habe ich vor mir selbst. Wenn ich abends mit ein paar Bier intus durch die Walking Street laufe und ein paar geile Ladies sehe, wo meine innere Stimme mir zuruft: „Los, nimm die mit den großen ......! Stoß zu!“, fühle ich mich längst nicht mehr so mies. Alkohol und Rum****rei lassen Schamgefühle und Selbstzweifel in den hintersten Winkel meines Gewissens wandern, das ist auch gut so. Aber wenn ich am Arsch der Welt - im Moment Nong Prue, hinter der BMCW hinterherlaufe, dackele oder trotte, dann springt mir das Gewissen wie ein Springteufel aus der Kiste nach vorne - „Na Du ........., geht’s Dir gut, nein? Das finde ich richtig geil!!!“ Muuuuhhhuuuuuuuaaaaaaaauuauuauaa. Und obwohl ich dieser Frau gegenüber keinerlei Verpflichtungen habe, bin ich nicht in der Lage das Spiel nach meinen Regeln zu gestalten, nehme auf sie Rücksicht und latsche hier bei gefühlten 40 Grad durch diese Betonwüste anstatt am Pool rumzulümmeln. Vielleicht wäre es mal doch angebracht sich ein T-Shirt mit der Aufschrift „Vollpfosten im Einsatz“ zu bestellen. Am schlimmsten sind die, die alles haben und es nicht zu schätzen wissen. Ehefrau - ja, jünger und attraktiver als die Kid. Kind? Ja, super, dem ich ständig erkläre „Du darfst das und jenes nicht, und am schlimmsten ist es zu lügen! Job? Klar, unkündbar, Vorgesetzter, 14 Mitarbeiter. Auto? Klar, eines mit, eins ohne Stern. Eigenheim? Klar, mit vermieteter Einliegerwohnung und Grundstück das ich mit einem Aufsitzrasenmäher trimmen muss. Und seit nunmehr sieben Jahren dabei, das immer wieder aufs Spiel zu setzen - Vollpfostenritis³.

    Kid läuft um eines der Gebäude herum und wir erklimmen eine der DIN-gerechten Treppchen, um zum Lek-Apartment im dritten Stock zu gelangen. Man, ich habe nur Schuhgröße 43, trotzdem muss ich meinen Fuß etwas seitlich aufsetzen, um diese Hühnerleiter emporzusteigen. An einer klapprigen Tür, die keinem Tritt stand hält und nur durch ein Vorhängeschloss „gesichert“ wird, macht Kid halt, klopft an und schreit gleichzeitig Leks Namen. Aus dem Apartment dringt ein von leisem Fluchen gefolgtes Poltern. Und dann öffnet uns die Lek mit verquollenem Gesicht, dafür aber in einem bezaubernden Blümchennachthemd. Der Anblick dieser Mutti im Hausfrauenlook ist zu komisch das ich mir das Lachen verkneifen kann. Lek reibt sich die Stirn und auch Kid fängt an zu glucksen. Fotografieren darf ich das nicht, muss warten bis sie umgezogen ist.



    Die Wohnung ist für eine Dame, die lange Jahre als Gogotänzerin arbeitet eher spartanisch eingerichtet. Bei genauerer Überlegung muss man jedoch feststellen, dass Lek auch schon die Mitte der dreißig überquert hat und schon längst nicht mehr das verdient, was sie zu ihren Glanzzeiten, in denen sie auch damals schon weit von einem Stunner entfernt war, monatlich zur Verfügung hatte. Leider ist es aber so, dass die monatlichen Zahlungen an die Mutter und ihre dort geparkten Kinder immer noch das gleiche Niveau haben. So muss sie also Abstriche in der Bequemlichkeit machen und in diesem Nong-Prueer Penthouse logieren. Ich könnte jetzt eine Vergleichsrechnung anstellen, ob die täglichen Fahrten mit dem Mopedtaxi nach Pattaya nicht doch teurer sind, als eine vergleichbar luxuriöse Wohnung in Arbeitsnähe, lasse das aber. Das Verhältnis zum Dreisatz ist bei der Lek - wie bei vielen Barladies - nicht gerade harmonisch.

    Zwei Frauen sind ja anstrengend genug. Aber es wird noch besser. Es kommt eine Freundin zu Besuch.



    Kek, auch eine Gogotänzerin, aber mit reichem englischen Sponsor, der jeden Monat angeblich 50.000 Baht schickt und dafür verlangt, dass sie nicht arbeiten geht. Die Kek arbeitet trotzdem. Sie springt zwar nicht an der Gogostange bei laut entlarvender Musik herum, aber es gibt immer noch genug Stammkunden, die sie gut kennt und die man ja, was „Take Care“ angeht, nicht vor den Kopf stoßen kann. Diese Art des Pragmatismus ist typisch und in meinen Augen auch legitim.



    Lek & Kek… lol

    „John hat noch eine Lady in Phuket“, meint Kek, „warum sollte ich mich auf ihn verlassen.“ Tja, da hat er eine ........ als „Freundin“, die natürlich weiß wo es lang geht. Dafür wäscht sie ihm auch die Füße wenn er in Pattaya ist und pflegt diese Zweckgemeinschaft, so lange ihr das möglich oder besser nützlich ist. „A fair deal“ - in meinen Augen.
    Und Lek? Sie arbeitet inzwischen nicht mehr in der Soi Pattayaland, sondern in der Soi 7.
    Da der Dragon ja immer noch mindestens ein Short Time bei ihr einlösen kann, mache ich den Damen den Vorschlag, dass sich Lek heute Abend vielleicht diesbezüglich ihrer Schulden entledigen könnte, wenn .... wieder nicht mit sich reden lässt.
    Hier noch einmal der Verweis auf Dragons Besuch in der Popcorn Agogo im letzten Jahr…

    Short Cuts 2008

    Für mich ist nun alles geklärt und es hält mich hier nichts mehr, Kid scheint aber noch eine Zeitlang weiter hier bei Smalltalk und Gemüseverzehr ausharren zu wollen. Ich fahre mit einem Moped-Taxi zurück an die Second Road und genieße eine Body Massage im Sabai Land.



    Gerade als mir die Masseuse die letzte Frottierung gibt, klingelt das Mobile. Kid will wissen wo ich bin. Ich antworte wahrheitsgemäß und teile ihr mit, dass ich sie bei McKotz im Royal Garden Plaza treffen will. Die Masseuse winkt mir, nach dem ich sie wieder im Aquarium abgeliefert habe, ein freundliches „Auf Wiedersehen“ durch die Scheibe und dann ist auch dieser Standardevent eines Pattaya-Aufenthaltes abgehakt.






    - - - Aktualisiert - - -

    Da Kid kein Rindfleisch isst, bestelle ich ihr einen besonders süffigen McRib.







    Ihre Sonnenbrille nimmt sie beim Essen nicht ab. Den Nachmittag verbringen wir im Hotel. Ich quäle mich mit dem WiFi herum, während Kid sich irgendein anspruchsvolles Comicheft durchliest. In der überschaubaren Handlung geht es um eine Vampirin, die junge unbedarfte Liebeskasper im Dutzend vergewaltigt und dann aussaugt. Kid findet die Heldin sympathisch. Sollte ich mir Sorgen machen?

  9. #128
    Avatar von Micha

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    Zitat Zitat von Stalker Beitrag anzeigen
    Als ich mich nach dem Fotografieren wieder auf meine Hocker setze erklärt er mir, dass er DAS der .... nicht antun kann. Toll. Bring dich ruhig um deine Ferien, du Trottel. Aber im Moment als ich es mir durch den Kopf gehen lasse, frage ich mich selbst, ob ich da so viel schlauer bin als er.
    Diese Frage stelle ich mir auch manchmal. Was sollte Mann als Tourist vernünftigerweise anderes tun, als anständig amüsieren und unverbindlich bleiben?

    Ist es Schwäche wenn Mann hängen bleibt? Bin mir nicht sicher.

  10. #129
    Avatar von waltee

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    Das Gesicht der BCMW auf den letzten drei Fotos spricht Bände!

  11. #130
    antibes
    Avatar von antibes
    Zitat Zitat von waltee Beitrag anzeigen
    Das Gesicht der BCMW auf den letzten drei Fotos spricht Bände!
    Stimmt,

    ich kenne so ein ähnliches Foto bzw. Gesichtsausdruck von einer anderen Gelegenheit.

    Ich würde mir das nicht mehr antun.

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