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Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

Erstellt von Otto-Nongkhai, 16.03.2004, 16:28 Uhr · 230 Antworten · 14.215 Aufrufe

  1. #11
    garni
    Avatar von garni

    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    He DT, wieso bist Du nicht in Aachen?
    Gruß Matthias
    PS. Oder Du weißt, daß sie verlieren. :-(

  2.  
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  3. #12
    Avatar von Bökelberger

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    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Hi garni, ich fürchte es leider !
    Aber es war auch schwerer an Karten in Aachen ranzukommen, als für ein WM-Finale !

    Sorry Otto, ganz schlimm off-Topic !

  4. #13
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Zitat Zitat von DomTravel",p="119404
    Hallo Otto !
    Toller Bericht mit wirklich glänzenden Fotos !
    Tu' mir nur einen Gefallen und laß Gladbach in dieser negativen Form zukünftig aus deiner Berichterstattung ! ;-D
    Klaus
    Nah ,Klaus ,wie hat denn Gladbach mit Aachen letzte Nacht geturtelt ???
    Ich habe sehr gut geschlafen!

    Soll ich heute Abend überhaupt noch kommen ?
    Vermutlich hast du Trauerfloor angelegt ?

    Gruss

    Otto

  5. #14
    pef
    Avatar von pef

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    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Gladbach hat ganz toll verloren;trotz guten Spiels hat Fortuna den Aachenern das Siegtor gegönnt, leider. Ich hoffe , das war positiv. :-)

  6. #15
    Avatar von HPollmeier

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    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Hallo Otto,

    Deiner Anregung folgend beteilige ich mich mit einem allgemein gehaltenen Artikel, doch nicht ohne Bedenken: Die persoenliche Faerbung verfuehrt leicht zu protzender Selbstdarstellung.
    http://www.fun-internet.de/lustige_B...re/Tiere22.jpg

    Gebildete Thais streben oft nach Italien. Begeben wir uns dorthin, an einen Schnittpunkt abendlaendischer Kultur: Sizilien!

    Taormina - Ein Platz für Romantiker
    Von H. & R. Pollmeier
    © Fotos Pollmeier



    Über versteckte Reize Italiens schweigen ihre Liebhaber oft, aber Goethe, Italiens bester Fremdenverkehrswerber deutscher Sprache, war begeistert, als er von der obersten Stufe des antiken Theaters auf das vulkanbeherrschte Panorama dieser klassischen Landschaft schaute. Taorminas Schönheit ist die Schönheit seiner Ausblicke.






    Ein anderer mediterraner Globetrotter vor fast dreitausend Jahren, ein gewisser Herr Odysseus, geriet vor "Siziliens grünen Gestaden" noch in höchste Seenot. Die beiden Höllenhunde Skylla und Charybdis, gewaltige Meeresstrudel, lauerten an der Straße von Messina. Als Johann Wolfgang mit einer Korvette auf die "herrliche Insel des Sonnengottes" zusteuerte, wurde er nur seekrank und mußte in der Kajüte auf die "Matratzen". Er nahm "roten Wein und gutes Brot" zu sich und dichtete im Frühjahr 1787, gewiß erholt: "Ein klarer Duft blaute alle Schatten."


    Heute reicht die halbe Stunde mit dem Fährschiff gerade für einen Cappucino. Und wo Goethe noch auf dem Maulesel entlangritt, streben wir hurtig auf der Autostrada dem hochgelegenen "Tauromenion" zu, das vor 2000 Jahren bereits Reiseziel betuchter Römer war. Schon im alten Großgriechenland war Plato dort Tourist, wo Archimedes lebte und Aeschylos starb. Naxos ganz in der Nähe, heute der Fischer- und Badedorf Giardini Naxos zwischen den Kaps Taormina und Schiso, ist ohnehin die erste Kolonie der Griechen auf Sizilien.


    Es wurde in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts von den Chalkidiern unter der Führung von Tukles gegründet; ihnen schlossen sich die Naxier von der gleichnamigen Ägäisinsel an. Thukydides berichtet, daß von diesem Stützpunkt die Männer kamen, die in der Ebene erst Leontinoi (Lentini) und dann Katane (Catania) gründeten. Aber die Halbinsel war schon seit dem Neolithikum und der Bronzezeit bis zur Ankunft der Griechen bewohnt.


    Die spärlichen Baureste von Naxos sind kein spektakulärer Höhepunkt einer Sizilienreise, aber hier finden wir das Tor zur Geschichte eines Volkes, das in wenigen Jahrzehnten einen unerreichten Mythos schaffte. Seine Städte wetteiferten mehr als fünfhundert Jahre lang in Prunk und Schönheit mit den prächtigsten des Mutterlandes selbst. Die im 5. Jahrhundert völlig neue, nach strikt geometrischen Schema angelegte Stadt mit ihren breiten Straßen wurde von Dionysios I. um 403 v.Chr. völlig zerstört. Fortan gilt das nordöstliche Taormina als Erbe der antiken Stadt. Es spielte in griechisch-römischer Zeit keine bedeutende Rolle mehr. Wegen seiner festen Lage auf der schmalen Bergterasse widerstand es lange den anstürmenden Sarazenen, wurde erst 902 erobert und von den Arabern als Almoezia prächtig wieder aufgebaut. 1079 fiel es an die Normannen, dann teilte es die Geschicke Siziliens.





    Die gassenreiche, verwinkelte Stadt selbst auf den Terassen und Hängen des Monte Tauro ist ein spätmittelalterliches Geviert hoher Häuser, reichgeschmückter Paläste und schöner Kirchen mit den Kunsteinflüssen aller Epochen. Auf der Hauptstraße mit dem königlichen Namen Corso Umberto kann man heute einen Kilometer lang auf Souvenirjagd gehen, in der Hochsaison offensichtlich eine Hauptbeschäftigung vieler Badegäste von den Buchten und Stränden der Küste. Taormina ist längst nicht mehr das Reiseziel, das die elegante Welt vor dem ersten Weltkrieg im Winter mehr zur Kur als zum Sport aufsuchte. Wer sich im Sommer durchwühlt, achtet kaum noch zwischen dem zur Kirche umgebauten Jupitertempel und der Piazza am Dom




    mit seinem Barockbrunnen auf ehrwürdiges Mauerwerk aus Lavablöcken und Römerziegeln, auf die Fassaden engstehender Palazzi zwischen den Shops. Weniger Souvenirrummel als an der Flanierstraße herrscht 350 m höher am Berg, denn über Taormina schwebt auf 885 m Höhe wie ein Schwalbennest Castello Mola, ein charakteristischer Ort mit uralten Steinhäusern - kein leichter Sprung zurück in vergangene Jahrhunderte. Denn eine Dreistundenwanderung über den "Mulattiera" führt zu den Resten der alten Akropolis von Tauromenion, in die engen Gassen eines echteren Siziliens, mit Gemäuer von Efeu überrankt, leicht vergammelt und voll stiller Schönheit.


    Wenn ein Tag über dem Jonischen Meer rosenfingrig und wolkenlos aufgeht, erhebt sich mächtig dräuend, mit eingeschneiten Kraterflanken Mongibello, der Ätna, der Berg der Berge, wie eine Fata Morgana des Kilimandscharo.





    Antike-Schwärmer steigen deswegen täglich die Via Teatro Greco herauf. Die Sizilianer sagen schlicht: "Der eisige große Alte mit der Pfeife im Mund und weißer Kaputze." Der größte aktive Vulkan Europas bildet auf Grund seiner vulkanologischen, physischen, biologischen und landschaftlichen Merkmale einen einzigartigen Naturkomplex, den viele besungen haben. Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Naturschutzpark zu durchfahren oder zu erwandern. Man kann dort auch Skier leihen. "Du fühlst dich wie Ikarus zwischen der Sonne und dem Mittelmeer," sagt ein Gast.


    Aber sitzt es sich nicht besser im Giardino Pubblico, Thukydides zur Hand oder auch Goethe - das hatte man schon immer vor.








    Weitere Infos zum Ätna:

    http://www.educeth.ch/stromboli/etna/index-de.html

    http://www.educeth.ch/stromboli/othe...etna02-de.html

    http://www.tboeckel.de/efsf_d.htm

    Gruss
    Heinz

  7. #16
    Avatar von Otto-Nongkhai

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    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Tolle Bilder und Beschreibung ,Heinz.

    Jetzt brauche ich noch jemanden der Ungarn (die Pusta) und Slovakien (Hohe Tatra) beschreibt und ich bleibe ganz hier.

    Otto

  8. #17
    Avatar von Serge

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    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Zitat Zitat von Otto-Nongkhai",p="119774
    Jetzt brauche ich noch jemanden der Ungarn (die Pusta) und Slovakien (Hohe Tatra) beschreibt und ich bleibe ganz hier.
    Wenn ich das so sehe, haette ich auch mal wieder grosse Lust meine Freunde in Kaufbauren und Muenchen zu besuchen.

    Na Otto - und solltest Du mal in Budapest landen, dann komme ich bestimmt vorbei!!

    Danke fuer die Bilder Otto - macht Spass das mal wieder zu sehen und ich hoffe das da noch viele andere Berichte und Fotos landen werden!

    Gruesse auch an Pu, Robert und Chris


  9. #18
    Avatar von HPollmeier

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    1.959

    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    Hallo Otto,

    mit Deinen, wohl ironisch gemeinten Hinweisen zur Pußta und Hohen Tatra zeigst du selbst auf, dass diese Seite ganz schoen in´s Abseits geraten kann.

    Wenn ich die Reisen mit diesem Fahrsatz gemacht haette,

    [align=right:d10a37fb92][/align:d10a37fb92]

    koennte es mich reizen; aber so besteht die Gefahr, dass ich in meiner Eitelkeit nur Wohlstandsschlitten zeige - und da reicht zunaechst die aufgefuehrte Palette.

    Ich wuensche Dir noch viel Spass!

    Herzlichen Gruss
    Heinz

  10. #19
    Thai-Robert
    Avatar von Thai-Robert

    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    @ HPollmeier

    Mangels TÜV an meinem Auto mussten wir uns einen Wohlstandsschlitten leihen.

    Mein Auto in Deutschland wird dieses Jahr 10 (zehn) Jahre alt.

    Nur,daß kein falsches Bild entsteht.

  11. #20
    Avatar von tira

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    17.260

    Re: Eine schöne Fahrt ,oder Alternativen zu Thailand.

    hallo robert,

    und ich dachte du hast dir den schlitten von klaus ´geborgt´,
    wegen dem k kennzeichen......... ;-D

    aber zumindest standesgemäss ward ihr unterwegs........

    gruss

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