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Eine kleine Geschichte

Erstellt von Chonburi's Michael, 20.02.2004, 08:33 Uhr · 5 Antworten · 1.259 Aufrufe

  1. #1
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Eine kleine Geschichte

    Eine kleine Geschichte von Mr. Thanad Kardsimool

    Moenchsweihe

  2.  
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  3. #2
    Avatar von UweFFM

    Registriert seit
    06.08.2003
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    2.041

    Re: Eine kleine Geschichte

    Hallo Michael,
    eine schöne Geschichte, aber stimmt das wirklich? Zitat: "Die Bedeutung: Ohne Haare ist der Mann nicht schoen und erregt so weniger Aufsehen bei den Frauen. So soll es ihm leichter fallen, der Versuchung zu widerstehen."
    Ich dachte, die Thaifrauen stehen auf reife Männer mit Bauch und Glatze . Nun hast du mir meine Illusionen geraubt. :-( Gruß Uwe

  4. #3
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Eine kleine Geschichte

    Ich hab das widergegeben was er mir sagte :-)
    Da es nicht immer leicht ist die Thaisprache und deren Bedeutung ins Deutsche zu uebersetzten, (Was sagst Du Micha) hab ich ein wenig interpretiert.

    Uwe ich hab dich verstanden.

    Was fuer ein Typ bin ich?? Werd in mich gehen und forschen.

    Oder vielleicht, wie sollen die anderen mich sehen?

    Ich schreib es hier, und bitte um verzeihung bei den Mods. Jedochmoechte ich nicht meine Postingzahl kuenstlich in die Hoehe schrauben.

  5. #4
    Avatar von Jinjok

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    5.556

    Re: Eine kleine Geschichte

    @ UweFFM
    Die Sichtweise, daß ein kahler Kopf nicht eben anziehend auf die meisten Frauen wirkt, kann ich als weitestgehend barhäuptiger schon nachvollziehen.

    Aber ich möchte auch eine andere Erklärung für das Scheren der Köpfe der buddhistischen Mönche beisteuern. Nicht als Korrektur von Chonburis Michaels Geschichte sondern als Ergänzung.

    In der überlieferten Geschichte des Buddhas wird berichtet, das sich der Prinz Siddhardta (der später zum Buddha werden sollte) sich an seinem 29. Geburtstag (Visakha Bucha) für immer von seinem weltlichen Leben lösen wollte. Er verließ in der Nacht nur mit seinem Diener und Lieblingspferd den Palast. Nachdem sie an den Wachen vorbei waren und außer Reichweite seine Vaters dem König waren, ließ er Pferd und Diener zurück, tauschte seine edle Kleidung mit der eines Jägers und schnitt sich sein schönes langes Haar ab. Dies tat er um gegenüber dem personifizierten Bösen, Mara, zu demonstrieren, daß seine materiellen Versuchungen ihm nichts anhaben können. Heute scheren sich die Mönche die Haare am Abend vor dem Ubusot-Tagen (Vollmond, Neumond, Halbmonde). Ich bin der Meinung, daß dies auf den Bruch des Prinz Siddharta mit dem materiellen Leben und damit dem Sieg über Mara zurück geht. Eine der Voraussetzungen, die vollkommene Erleuchtung (Nirvana) zu erlangen.
    Jinjok

  6. #5
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Eine kleine Geschichte

    Jinjok,

    eine tolle Ergaenzung. Danke dir dafuer.

  7. #6
    Chonburi's Michael
    Avatar von Chonburi's Michael

    Re: Eine kleine Geschichte

    Ich setzte mal die geschiochte rein, da ich noch weiter berichten werde ueber Thanad. Habe wieder schoene Bilder bekommen, wie er seinen Arbeitsstress abbaut.

    Mr.Thanad Karisimol



    Mr. Thanad Karismol, 31 Jahre, Technischer Leiter bei GM. Geboren in Sukothai. Nach eigenen Angaben als Juengling ein Raufbold der weder die Familie respektierte noch Fauna und Flora. Die Nachbarschaft wollte deswegen nichts mit seiner Familie und ihn zu tun haben. Was seine Wandlung vom Raufbold zum Angesehenen Mitmenschen bewirkte, sei hier niedergeschrieben.Die Fotos wurden von ihm zur verfuegung gestellt.



    Die Familie beschloss, da es zu viele Beschwerden gab, den Jungen Mann (rechts im Bild, sitzend) in die Tempelschule zu schicken. Er war 4 Jahre in dieser Schule als Sam-ma-nen. Morgens 5 Uhr frueh, zum Gebet und die Belehrungen der alten Moenche lauschen. Dann die Schriften Buddhas studieren und anschliessend zum alltaeglichen Schulunterricht. Bettruhe 8 Uhr abends nach dem Gebet.Er haette oft gerne mit seinen Kameraden gespielt, doch es war ihn nicht erlaubt.

    Nach dem er die Tempelschule verlassen hatte und zur Familie zurueck kehrte, beschlossen sie gemeinsam in nach Nong Chak in das Technik College zu schicken. Nun war er wieder von seiner Familie getrennt, doch er wusste das es zum Wohle aller geschah. In der Tempelschule hat er vieles gelehrt bekommen und sein Herz oeffnete sich und er fuehlte sich zum erstenmal richtig gluecklich. Er versprach seinen Eltern ein guter Schueler zu sein.




    Nach dem erfolgreichen Schulabschluss als Techniker ging er zurueck nach Sukhothai. jetzt musste er nur noch eine Arbeit finden. Er suchte 2 Monate ohne Erfolg. So beschloss er als Moench im Tempel zu dienen. Sein Herz war Buddha geweiht. Er wusste dass dies seine Familie gluecklich machen wuerde. Dies war nicht nur ein Grund, nein, er sehnte sich nach Ruhe und nach den Moenchen, die ihn lange und geduldig auf seinen Weg begleiteten.



    So wurde im Dorf alles vorbereitet um den jungen Thanad den Weg in den Tempel zu ermoeglichen. Ein wichtiger Schritt, die totale Rasur des Kopfes, inklusive Augenbrauen und Bart. Die Fingernaegel wurden soweit als moeglich zurueckgeschnitten. Die Haare an den Fingern wurden ebenfalls wegrasiert. Die Bedeutung: Ohne Haare ist der Mann nicht schoen und erregt so weniger Aufsehen bei den Frauen. So soll es ihm leichter fallen, der Versuchung zu widerstehen.



    Das der Junge Thanad als Moench in den Tempel ging war fuer das ganze Dorf eine freudige Nachricht. Natuerlich, sollte jeder junge Mann fuer kurz oder lang als Moench dienen. Es war deswegen einige freudige Nachricht, da der junge Thanad noch vieles in den Erinnerungen der Dorfbewohner hinterlassen hat.



    Es waren fuenf die als Nag - vorbereitet wurden. Die 4 anderen waren seine Freunde und nicht weniger 'Beruehmt" fuer ihre Taten wie er.



    Die Haare werden in Lotosblaettern gesammelt.



    Jetzt ist der junge Thanad fuer den Weg bereit.


    Er bedankt er sich bei seinen Eltern fuer alles.

    Er bekommt er noch kleine Gaben mit auf den Weg.



    Vorm tempel wird noch mal respekt gezollt.

    Ein Up-pah-chah (Moench) wird in von nun an begleiten.

    Auch fuer seine Freunde beginnt der Weg hier.

    8 Jahre spaeter, Mr. Thanad Kardsimool war ein Student an meiner Schule. Er lernte fleissig. Ich darf voller Stolz sagen das wir gemeinsam seinen Weg als leitender Techniker bei GM vorbereitet haben. Er lehrte mich, den Buddhisten Glauben ein wenig zu verstehen.




    Manchmal geht er zu seinem Ausgangspunkt zurueck um sich neu zu Orientieren. Wenn er genug Geld gespart hat um fuer seine Familie ein Haus zu kaufen, will er wieder Waldmoench sein restliches Leben verbringen.
    Dies ist ein Grund warum er keine Freundin hat.
    Copyright Michael Jaeger alias "Chonburi's Michael"
    Danke an Mr. Thanad Kardsimool fuer die Fotos und die Unterstuetzung.

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